28.Februar 1999
29.März 1999 (second mail copy)
Herrn Dr. von Stockar
GEBRÜDER SULZER AG
8400 Winterthur
re: embedded chips & Y2K-Stromversorgung: Status & Massnahmen
Sehr geehrter Herr Dr. von Stockar,
Anlässlich unserer Sitzung vom letzten Herbst mit Ihrem Herrn Nationalrat Eric Müller hatte ich Gelegenheit, Sie über meine Bemühungen zum Y2K-Themenkreis zu informieren und einschlägige Erkenntnisse aus der Sicht Ihres Hauses entgegenzunehmen, besonders bezüglich der von Herrn Müller in seiner Interpellation thematisierten embedded chips. Mit den heutigen Beilagen ergänze ich Ihnen die Länder- und Experten-Dokumentationen, welche anlässlich der Dritten und Vierten EU-Y2K-Werkstattssitzungen in Brüssel aufgelegt worden sind (angereichert durch einige einschlägige Unterlagen aus meinen andern Quellen). Und anempfehle ich Ihrer besonderen Aufmerksamkeit meine Analyse und Anregungen zur Sicherstellung der Grundversorgung während der Übergangszeit ins nächste Jahrtausend, welche ich den interessierten Kreisen im In- und Ausland vorgelegt habe (http://www.gic.ch/git/Y2K.htm).
Bei unserem Gespräch standen bei Sulzer folgende Y2K-Termine im Vordergrund:
Schliesslich
bitte ich noch um Bewirkung eines Entscheids zur Mittragung meiner Umtriebe
a) durch Sulzer, und b) durch die genannte Strombezügergruppe
(Zahlungen bitte auf mein Konto: Credit Suisse 758800-20-1). In Erwartung
Ihrer baldigen Rückäusserung verbleibe ich, mit freundlichen
Grüssen
cc: SR Schmid, NR Müller, Th.Schmidheiny
Beilagen:
EU-Y2K-Dok, 21.1.99 (1.+2.Teil);
Y2K Corum-Bericht, 20.2.99 (E,
F, D)
PS: Die 5. Y2K Werkstatt-Sitzung
der EU-Kommission findet am 19./20.April statt. Sie sagten mir inzwischen
telephonisch eine Antwort zu, wobei ich davon ausgehe, dass das bisherige
Ausbleiben einer solchen keineswegs Desinteresse an meinen Bemühungen
zum Ausdruck bringen soll, sondern ausschliesslich die wachsende Y2K-Belastung
der betroffenen Kader reflektiert. Dennoch bitte ich um Verständnis,
wenn ich nochmals auf den Umstand hinweise, dass auch meine Y2K-Bemühungen
mit Kosten verbunden sind, und dass vor allem deren zeitige Deckung
in den bis zum Jahreswechsel verbleibenden Monaten der Y2K-Problemeindämmung
zugute kommen dürfte (wie erinnerlich geht die kürzlich erfolgte
zero load-Entscheidung der Unipede/EUROELECTRIC wesentlich auf die von
mir in Brüssel vorgestellten Interpellation Müller und Motion
Schmid zurück).