7 September 1999
PRESSE-MITTEILUNG PRESS RELEASE
UBS-Aktionäre verlangen Sonderprüfung
Der Zürcher Friedensrichter (Kreis 1) hat die Weisung erteilt womit UBS-Aktionäre, welche auf sich UBS-Aktien im Nennwert von mindestens SFR 2 Millionen vereinen, bis 11.November 1999 ihr Begehren um richterliche Einsetzung eines Sonderprüfers gemäss OR 697b einreichen können.
Zweck dieser Sonderprüfung wird es sein u.a. abzuklären, ob "weitere bereits bestehende Verlustlöcher zu weiteren Milliardenverlusten führen ... werden ..., und zwar nicht nur als Spätfolgen umstrittener Fusionsvorgänge ..., sondern auch wegen weiterhin unbereinigter und verdrängter bedeutender Altlasten [Treuhandpflichten, IG Farben, Interhandel, etc.]".
Koordination:
Schweizer Investorenschutz-Vereinigung ASDI/SIPA
Postfach 2580 - 1211 Genf 2 - e-mail: swissbit@solami.com
Internet: www.solami.com/UBSindex.htm
¦ .../UBSpm.htm
UBS Shareholders request a Special Audit
The Justice of the Peace of Zürich has issued the instruction allowing the request for a Special Audit of the UBS bank to go forward on the basis of art. 697b of the Swiss Code of Obligations. In order to be granted, this request must now be formally introduced by 11 November 1999 and supported by UBS shareholders owing UBS shares with at least SFR 2 million nominal value.
This Special Audit is intended to clarify, a.o., whether or not "further already existing loss generators will entail further billion losses, not only as a late consequence of criticized fusion procedures, but also because of still not cleared up and persistently ignored dormant claims [fiduciary duties, IG Farben, Interhandel, etc.]."
This class action is coordinated by:
Swiss Investors Protection Association ASDI/SIPA
box 2580 - 1211 Geneva 2 - swissbit@solami.com
Internet: www.solami.com/UBSindex.htm
¦ .../UBSpm.htm
contact: Anton Keller, Secretary ASDI/SIPA, 079-6047707
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Swiss Court to Allow UBS Audit to Look For Further
Losses
__________
Dow Jones Newswires
ZURICH - A Zurich regional court said it would allow
a request for a so-called special audit of UBS AG to go forward,
a group of UBS shareholders said.
The audit, requested by shareholders of UBS, would
clarify whether more losses can be expected at UBS as a result of the merger
of two Swiss banks that formed the group last year.
The audit would also clarify whether more losses
could come in connection with the company's involvement with U.S. hedge
fund Long-Term Capital Management, which led to the resignation of the
former UBS chairman. The audit also would seek to locate any further
exposure to dormant holocaust accounts at Swiss banks, according to Anton
Keller, secretary of the Swiss Investors Protection Association.
No one was immediately available for a comment at
UBS.
The judge's decision represented a procedural move
that cleared the way for a higher court to deal with the matter within
the statutory three-month time limit.
Schweizer Investorenschutz-Vereinigung
Herr Anton Keller
Rue Peillonex 37
1225 Chêne-Bourg
Zürich, 10. [recte: 17] September 1999
Sehr geehrter Herr Keller
Wir danken Ihnen für den Insertionsauftrag vom 9.September und teilen Ihnen mit, dass Kapitalmarktanzeigen gemäss interner Weisung der Wirtschaftsredaktion vorgelegt werden müssen.
Leider wurde eine Publikation Ihrer Anzeige von der Wirtschaftsredaktion ohne Begründung abgelehnt.
Wir bedauern, Ihnen keinen besseren Bescheid
geben zu können und danken Ihnen für das Verständnis.
Mit freundlichen Grüssen
Eva-Maria Cubisino
Anzeigenmarkt
Neue Zürcher Zeitung
Postfach 2511 - 8021 Zürich
Goethestrasse 10 . 8001 Zürich
Tel. 012581111 - Fax 012581370
Direktwahl 012581335
www.nzz.ch
E-Mail e.cubisino@nzz.ch
17.September 1999
Neue Zürcher Zeitung
Herrn Dr. Hugo Bütler, Chefredaktor
8021 Zürich
re: UBS-Sonderprüfung
Sehr geehrter Herr Dr.Bütler,
Unser Insertionsauftrag vom 8.September wurde, gemäss beiliegender Mitteilung, "von der Wirtschaftsredaktion ohne Begründung abgelehnt." Die Redaktion der NZZ war bisher nicht dafür bekannt, dass sie der Aktionärsdemokratie nur scheinbar das Wort sprach. Wir ersuchen Sie daher um eine Erläuterung der Entscheidung Ihrer Wirtschaftsredaktion. Besonders interessiert uns zu erfahren ob denn - und gegebenenfalls wie - in Ihrer Sicht, das zentrale formelle Schutzrecht der Aktionäre auf richterliche Einsetzung eines Sonderprüfers ohne Mitwirkung der Medien und - wie figura zeigt - sogar ohne Zugang zum Inseratenteil der wichtigsten Schweizer Wirtschaftszeitung wirklich und wirksam ausgeübt werden mag. Und ob Sie damit nicht entsprechenden Pressionen aus dem Ausland Vorschub leisten.
In Erwartung Ihrer
baldmöglichsten Rückäusserung verbleiben wir,
mit freundlichen Grüssen
Anton Keller, Sekretär
Schweizer Investorenschutz-Vereinigung
Beilagen:
Fax der NZZ-Abteilung Verlag und Druck,
17.9.99
Wal Street Journal, 8.9.99
Weisung, 11.8.99
ASSOCIATION SUISSE DE DEFENSE DES
INVESTISSEURS
SCHWEIZER INVESTORENSCHUTZ-VEREINIGUNG
ASSOCIAZIONE SVIZZERA DI DIFESA DEGLI INVESTITORI
SWISS INVESTORS PROTECTION ASSOCIATION
box 2580 - 1211 Geneva 2 -
tel+fax: 022-7400362
e-mail: swissbit@solami.com - Internet: www.solami.com/UBSindex.htm
17.September 1999
Schweiz. Depeschenagentur
Chefredaktor
3003 Bern
Fax: 031-3018538
Sehr geehrter Herr Kollega,
Angesichts der grundsätzlichen Bedeutung der nachfolgend umrissenen Vorgänge für den wirksamen Schutz der Aktionärsrechte, bitten wir Sie um eine Klärung und Stellungnahme.
Unsere beiliegende Pressemitteilung vom 7.September 1999 bezüglich Einsetzung eines Sonderprüfers für die UBS AG haben wir gleichentags Ihrer Wirtschaftsredaktion zugesandt. Nach nochmaliger Zustellung per Fax am 9.September erhielten wir am darauffolgenden Tag einen Anruf Ihres WIrtschaftsredaktors. Seine Fragen konnten wir alle unverzüglich beantworten. Nachdem daraufhin Ihre Agentur dennoch keine diesbezüglich Meldung herausgab, erkundigten wir uns wiederholt vergebens nach den Ursachen: der zuständige Redaktor war entweder am Telephon, nicht im Haus oder sonst unabkömmlich, aber er unterliess es auch uns zurückzurufen oder uns sonstwie zu benachrichtigen. Der Unterzeichnende erreichte ihn schliesslich gestern. Seine Erklärung, er habe sich etwas herumgefragt und vorläufig, d.h. bis die erforderlichen SFR.2 Millionen UBS-Aktien (Nennwert) ausgewiesen seien, auf eine Aufnahme unserer Pressemitteilung in den SDA-Dienst verzichtet. Damit ergeben sich grundsätzliche Fragen zum Schutz der Aktionärsrechte, unabhängig davon ob eine betroffene Gesellschaft sich aktiv um deren Hintertreibung bemüht. Zu Ihrer Information - und allenfalls publizistischen Auswertung - legen wir kommentarlos die eben eingegangene Stellungnahme der NZZ-Anzeigenredaktion, sowie den entsprechenden Ausschnitt aus dem Wall Street Journal vom 8.September bei.
In Erwartung Ihrer
baldmöglichsten Rückäusserung verbleiben wir,
mit kollegialen Grüssen,
Anton Keller, Sekretär
Schweizer Investorenschutz-Vereinigung
Beilagen: erwähnt
Bern, 21.September 1999
mb/sp
Sehr geehrter Herr Keller
Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) hat nach gründlicher Prüfung Ihrer Pressemitteilung (Titel: "UBS-Aktionäre verlangen Sonderprüfung") entschieden, vorerst keine Meldung zu machen.
Laut Angaben der Zürcher Friedensrichterin ist zwar eine erste Anhörung erfolgt. Dies ist jedoch nicht hinreichend, um eine Berichterstattung zum heutigen Zeitpunkt zu rechtfertigen.
Die Tatsache, dass die NZZ eine Publikation Ihrer Anzeige abgelehnt hat, bestärkt uns in unserer Haltung, dass sich ein Artikel zum heutigen Zeitpunkt nicht aufdrängt.
Die Redaktion ist in ihrer Arbeit grundsätzlich frei. Auch wenn Sie angefragt wurden und bereitwillig Auskunft erteilt haben, lässt sich daraus kein Anspruch auf eine Berichterstattung ableiten.
Sollten UBS-Aktionäre, welche Aktien im Nennwert von mindestens 2 Mio. Fr. auf sich vereinen, ein Begehren um richterliche Einsetzung eines Sonderprüfers gemäss OR 697b einreichen, werden wir die Lage neu beurteilen.
Bernard Maissen
Stv. Chefredaktor
21. September 1999
Ihrer heutigen Einladung folgend ersuche ich Sie hiermit um Einsicht ins UBS-Aktienregister. Zur Begründung darf ich Sie auf meine weiterhin ungenügend beantworteten Fragen verweisen. Diese sollen nun im Rahmen einer richterlich anzuordnenden Sonderprüfung geklärt werden, wobei dieses Begehren gestützt werden muss von Aktionären, welche auf sich UBS-Aktien mit einem Nennwert von mindestens SFR 2 Millionen vereinen (OR 697b).
Derzeit liegen
Stützungs-Zusagen von ausländischen Anlegern vor, welche über
mehr als 200000 UBS-Aktionen verfügen. Aus Gründen die
ich Ihnen gerne persönlich erläutert hätte, liegt mir weiterhin
daran, diese Untersuchung möglichst auslandsunabhängig herbeizuführen.
In diesem Sinne suchte und suche ich Kontakt mit geeigneten inländischen
UBS-Aktionären. Da meine Bemühungen um entsprechende Einsicht
ins UBS-Aktionärsregister bislang fehlgingen, habe ich mit Depotstimmenvertretern,
den Medien und Anzeigenorganen Kontakt aufgenommen.
Ihre Einladung gibt
mir Gelegenheit, Ihnen einen Vorschlag im Sinne meines Logos
zu unterbreiten, der besonders die auf dem Spiel stehenden Interessen der
UBS-Aktionäre abzudecken verspricht. Denn sowohl das Recht der
Aktionäre auf Anonymität gegenüber Dritten, als auch deren
Anspruch gegenüber der UBS-Geschäftsführung auf all jene
Informationen, welche zur wirksamen "Ausübung der Aktionärsrechte
erforderlich" sind (OR 697, Abs.2) können m.E. gewahrt werden.
Z.B. wenn die UBS-Geschäftsführung auf mein hiermit erfolgtes
Begehren hin den, sagen wir, 100 grössten Schweizer UBS-Aktionären
Gelegenheit geben würde, von meinem Rechtsbegehren auf Einsetzung
eines Sonderprüfers Kenntnis zu nehmen und dieses, gegebenenfalls,
zeitig zu unterstützen. Dieses einvernehmliche Vorgehen erforderte
ein entsprechendes UBS-Rundschreiben, begleitet von einer Kopie dieses
Schreibens, dem entsprechenden Auszug aus dem UBS-GV-Protokoll, sowie einer
Kopie der beiliegenden Friedensrichter-Weisung ans Bezirksgericht vom 11.8.1999.
Damit erübrigte sich meine anbegehrte Einsichtnahme in das UBS-Aktienregister.
In der Überzeugung, damit den auf dem Spiel stehenden Interessen der UBS-Stakeholders am besten zu entsprechen, sehe ich Ihrer baldmöglichsten Rückäusserung mit Interesse entgegen. Inzwischen verbleibe ich, mit freundlichen Grüssen

22. September 1999
Sehr geehrter Herr Keller
Mit Schreiben vom 21. September 199 stellen Sie das Gesuch um Einsicht ins UBS-Aktienregister. Gemäss herrschender Lehrmeinung kann der Aktionär in das Aktienbuch als ganzes nicht Einsicht nehmen. Das Interesse an der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses und des Persönblichkeitsrechtes der betroffenen Mitaktionäre geht vor. Es besteht daher keine Möglichkeit, im Rahmen des von Ihnen anvisierten Zweckes sich die im Aktienbuch enthaltenen Daten dienstbar zu machen. Aus diesem Grund können wir Ihrem Gesuch nicht entsprechen.
Auch Ihrem Vorschlag, den hundert grössten Schweizer UBS-Aktionären von der Bank aus Ihr Rechtsbegehren zuzustellen, können wir nicht entgegenkommen, nachdem die Generalversammlung vom 22. April 1999 Ihren Antrag auf Einleitung einer Sonderprüfung abgelehnt hat.
Mit freundlichen Grüssen
UBS AG
Dr.Alex Krauer
Gertrud Erismann-Peyer
President des
Sekretär des
Verwaltungsrates
Verwaltungsrates
Dear Assemblyman Weingarten,
The "global solution" - reached last year between representatives of holocaust victims and Swiss banks with the determined assistance of you, Mr.Hevesi and other American friends - also brought new insights going far beyond the matter of dormant accounts of holocaust victims. As such they are seen to merit the attention of all those who are interested in a genuine reparation of past harmful Swiss banking practices. They are at the roots of our present call for a special audit of UBS. And UBS shareholders, such as the New Jersey pension funds, will either incur corresponding opportunity costs or they will benefit from what lays ahead - depending on whether they will have to rely on public information after the facts, or stay on the inside track by providing timely support for our legal actions.
The Independent Commission of Eminent Persons ICEP (Volcker Commission) discovered not only some 2800 "matched" dormant Swiss bank accounts belonging to holocaust victims, but a reported total of 62.000 dormant accounts from the time before, during and after WW2 (Le Temps, 4 September 1999). According to some insiders, nobody has yet a clear idea of the total value of the involved assets (cash, insurance policies, paintings, etc.) and a very rough guess is that some 15.000 of these accounts involve Swiss citizens only, while some 45.000 are not yet identified as to who the real beneficiaries have been. With the political situation being what it was in post-1933 Germany, the real beneficiaries of these, mostly trusteeship accounts can safely be assumed to involve not only German Jews but citizens of all countries affected by Nazi Germany, i.e. Jews and non-Jews, nazis and non-nazis, Germans and such non-Germans as Austrians, Czechs, Dutch, Frenchmen and Poles, as well as such German economic giants as IG Farben.
In this context, the reportedly then-prevalent practice of Swiss trustees appearing alone on the account documents becomes all-important (these involved local lawyers, fiduciaries, insurance companies, etc. all more or less linked to the big Swiss banks, as illustrated in the 1997 BILANZ article by Dr.Jörg Boller which I send you by fax). In 1981 we discovered the uniquely harmful signature card which we found to have been in use only by the then-Union Bank of Switzerland (involving a mandatory "right of substitution", this unique UBS practice was not only unnecessary and excessively risky, but it was also formally denounced in Parliament as illegal by the President of the Swiss Confederation on March 16, 1981; it has since been changed).
It was only in 1996, at the beginning of the holocaust victim debate, that we linked our 1981 discovery to the issue of dormant WW2 accounts and started to look into the possibility of this illegal UBS practice to have been the "legal" mechanisms for liquidating dormant account assets. And it was only upon the recent publication of theVolcker Commission figure of 62.000 dormant accounts that we started to understand the full dimension of the apparent UBS problem at hand. We have known that related claims totaling over five billion US$ have been filed last year within the prescribed 30-days in the wake of the UBS merger. Yet, no mention of these claims is made in the official UBS reports, and if some or all of these claims have been settled, secured or provisioned as required by Swiss law, we have yet to hear the UBS management assert that, not to speak of seeing evidence of that. Indeed, as UBS shareholder, I have personally submitted related questions to the UBS management before, during and after the shareholder assembly of the past April. And to this date, I have not received anything close to a satisfactory answer on these important issues.
Accordingly, I have initiated the extraordinay proceedings for a special audit of UBS, and on August 11, the Justice of the Peace of Zürich has granted me leave to obtain the necessary SFR 2 million nominative value UBS shareholder support and for requesting, until November 11, 1999, the Regional Court of Zürich to set up a special audit of UBS with instructions to address the following questions (German original at: .../ZHFR2.htm):
b) Which legal basis allowed the UBS - as confirmed in its answer of 14 April 1999 (.../a$UBS.htm) - to forego the securization or provisioning of the claims [which were duly notified within the legal 30-day period], and to lift the mandatory separate administration of the assets of the merger partners UBS and SBC before the claimants were satisfied or securized, which protection measures in favor of creditors are explicitly provided for by the applicable law (art.748, 2 CO), by constant practice of the Federal Tribunal (BGE 115 II 274) and by legal authorities (Peter Forstmoser et al., "Schweizerisches Aktienrecht", Stämpfli Bern 1996, §53 N 163; Peter Böckli, "Schweizer Aktienrecht", 2nd edition, Schulthess Zürich 1996, §296d)?$
c) Can it be excluded that the losses and claims which became publicy known only after the bank merger was carried out - i.e. the ten-digit losses of the merger partners and the ten-digit claims against the successor of the former Union Bank of Switzerland (related to alleged violations of its fiduciary duties in the time before, during and after the Second World War, e.g. in connection with Interhandel, gold deposits, and abusive uses of powers of attorney) - have also gone unreported or were only inadequately presented in those merger documents which continue to be kept from scrutiny by the shareholders, notably in the "formal disclosure statements" (Merger Agreement of 5/6 December 1997, chiffre 8 and 9)?
d) Can it be excluded that further already existing loss generators will entail further billion losses - thus possibly entailing another exceptional decline of UBS shares -, not only as a late consequence of criticized fusion procedures (violation of statutory quorum requirements, illegal UBS double seat [in Zürich and Basel], illegal reduction of share capital, merger procedure according to art.748 instead of art.749 CO), but also because of still not cleared up and persistently ignored dormant claims [fiduciary duties, IG Farben, Interhandel, etc.].?
e) Can it be excluded that there exist agreements and/or personal links which provide for a significant, if not indeed dominant influence on the management of UBS by way of major creditors, such as IG Farben i.A. or persons associated with it?"
Anton Keller, Secretary
SWISS INVESTORS PROTECTION ASSOCIATION
cp. 2580
1211 Geneva 2, Switzerland
e-mail: swissbit@solami.com
Internet: www.solami.com/UBSindex.htm
t+f: 0114122-7400362, mobile: 0114179-6047707
"APC7767 Page 1 11-19-1999
16:00
ssa dad zurj
Amerikanische UBS-Aktionäre verlangen Sonderprüfung
Zürich (AP) Amerikanische Aktionäre verlangen eine richterliche Sonderprüfung gegen die UBS wegen möglicher Milliardenverluste. Ein entsprechendes Begehren wurde vergangene Woche beim Zürcher Bezirksgericht eingereicht, wie Anton Keller von der Schweizer Investorenschutz-Vereinigung am Freitag auf Anfrage bekanntgab.
Zweck der Sonderprüfung ist laut Kellers Angaben eine Abklärung, ob weitere bereits bestehende Verlustlöcher zu weiteren Milliardenverlusten führen könnten, und zwar nicht als Spätfolgen umstrittener Fusionsvorgänge, sondern auch wegen weiterhin unbereinigter und verdrängter Altlasten mit den Stichworten Treuhandpflichten, IG Farben und Interhandel. Ein Friedensrichter hatte Anfang September die Weisung ausgegeben, dass Aktionäre mit einem Gewicht von mindestens zwei Millionen Franken, gemessen am gesamten Aktienvolumen von 4,3 Milliarden Franken, ein solches Begehren einreichen können. Schweizer Aktionäre konnten laut Keller bisher nicht für das Begehren gewonnen werden. Die Investorenschutz-Vereinigung hoffe aber, auch diese noch mobilisieren zu können, um den "Stall aus eigener Kraft ausmisten" zu können und nicht under dem Eindruck, es brauche wieder den Druck von aussen. Über die Eröffnung einer allfälligen Sonderprüfung und eines damit verbundenen Beweisverfahrens muss der Richter entscheiden.
Ende
ap/nn/a"