iconoclast:  person who attacks popular beliefs which he thinks mistaken or unwise;
person who took part in the movement against the use of images
in religious worship in the churches of Eastern Europe in the 8th and 9th centuries
(also applied to Puritans in England, 17th century).
     Oxford dictionary 1963
...
courtesy by: Good Offices Group of European Lawmakers    +4122-7400362  (url: www.solami.com/iconoc.htm)
inputs by: E.Delissy, H.Geiger, B.Kappeler, B.Lietaer, P.Martin, P.Masters, J.Mermoud, R.Rahn, E.Reyhl, A.Schweizer, G.Trepp, ao
related e-boks: .../capitalism.html ¦ .../swissbanks.htm ¦ .../outofthebox.htm
notification of errors, comments & suggestions: swissbit@solami.com


Youth
Aqua Vita
Seldwylereien II
Justice, pirate-style
Sternstunden & Eigentore
Diplomatischer Landesverrat
Swiss Bankers - & Tax Laws - Evolve
QI, BSI, SWIFT and other foot-shootings
Qui protège "les intérêts essentiels" de la Suisse?
Revisiting Das Kapital while some dance on the Titanic
TEURE SELDWYLEREIEN oder: Der Fluch der bösen Tat
Zum Bilateralen Vertragsnetz der Schweiz (annotiertes Teilverzeichnis)
QUELQUES  TRAITES  D'ACTUALITE CONCLUS PAR LA FRANCE
Was ist aus dem "begründeten Verdacht" & andern Rechtshilfe-Voraussetzungen
geworden, welche im CH/USA Rechtshilfevertrag von 1973 festgeschrieben worden sind?
 

There aint no financial perpetual motion machines either,
only disguised rip-off, churning & Ponzi schemes - Iconoclast
«The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks,
and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals
who are public managers, not individual fortune seekers.» Robert S. Stewart
 

No kamel driver would ever want to see an oasis dried up by nature, and even less by man.
Flat earth and other creators of tax deserts unwittingly give rise - and legitimacy - to tax oasis and,
contrary to what any sane camel driver would forcefully seek to prevent, they'd dry them up at their own peril.
 

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Sozialisten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialist.
Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
Martin Niemöller  (1892–1984)

Eine hübsche Steuergeschichte ... (Autor unbekannt)

.
26.Jan 13    Wer betreibt da weiter Ent-Helvetisierung & Amerikanisierung? Inside News
21 Jan 13    Annexation? Think first of gridlock, Forward
20.Jan 13   Ent-Amerikanisierung & Re-Helvetisierung!, Sonnntag, Tages-Anzeiger (zensuriert)
13.Jan 13    Entamerikanisiert den Finanzplatz Schweiz!, Journal21
13,Jan 13    Lex Helvetica Banking, Journal21
11.Jan 13   NZZ-Baustelle Kommentarmanagement, Tages-anzeiger  (zensuriert)
10.Jan 13    Marschhalt & Denkpause im - vermeidbaren - Niedergang sind geboten, Sessions-Notiz
9.Jan 13   Die Sache ist zu ernst, um unsere Kräfte gegen uns selbst statt auf den Gegner zu richten, NZZ
9.Jan 13   Kappt endlich das Schlepptau zur Titanic! Und:  just say no!, Inside Paradeplatz
8.Jan 13   IRS-Saubannereien & iIgnorante & fahrlässig gemeinschädigende Staatsdiener, finews
7 Jan 13    CH QI-Banker und Mitarbeiter haben kein US-Recht verletzt!, Inside Paradeplatz, Hossli.com
6.Jan 13   Ignorante Sprüche & Taten erschweren Globallösung, Tages-Anzeiger
6.Jan 13   Mehr Bremis und weniger Ospels!, Tages-Anzeiger
6.Jan 13   CH QI-Banker und Mitarbeiter haben kein US-Recht verletzt!, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
4Jan 13   Lauthalse Pfauen verdecken nur den Blick auf unsere wahren Feinde, NZZ  (zensuriert)
4.Jan 13   Inquisitions-Schuldeingeständnisse, Inside Paradeplatz
27.Dez 12   Wo ist das Fähnlein der sieben Aufrechten?, Inside Paradeplatz
26.Dez 12   Blick in die Zukunft unserer Vergangenheit, Schweizer Monat
22.Dez 12   Kappt endlich das Schlepptau zur Titanic, retabliert 271 StGB, & im übrigen (Fatca, Fatf/Gafi, Egmont, etc.): just say no!, Sessions-Notiz
19.Dez 12   Wer treibt, wer wird von wem getrieben?, NZZ, Inside Paradeplatz  (zensuriert)
12.Dez 12   Bundesgericht zu Rubik-Verträgen: Halt, sichern!, NZZ  (zensuriert)
7.Dez 12   Mehr Rückgrat ist gefragt, NZZ  (zensuriert)
5.Dez 12   Eigenständigere Wahrung der Schweizer Finanzplatz-Interessen, NZZ  (zensuriert)
4.Dez 12   Kein diplomatischer Landesverrat?, Tages-Anzeiger, NZZ
3.Dez 12   GB & CH: prädestinierte Geburtshelfer für Europäische Konföderation, Tages-Anzeiger
2 Dec 12   Time for some fundamental questions, Telegraph, Anton Keller, comment
30.Nov 12   Köpferollen bei Vontobel: Was habe ich da anscheinend übersehen?, Inside Paradeplatz
17.Nov 12   Wo besammelt sich das Fähnlein der sieben Aufrechten?, NZZ  (zensuriert)
10.Nov 12   Frühpensionierung ohne Fallschirm!, Tages-Anzeiger
8.Nov 12   Frühpensionierung ohne Fallschirm ist geboten!, Weltwoche
8.Nov 12   Die wesentlichen Erfolgsgrundlagen unseres Finanzplatzes, Weltwoche, Roger Köppel
4.Nov 12    Bekämpfung der unrechtmässigen Bereicherung: JA – Zusätzliche Systemgefährdung: NEIN, NZZ/finews  (zensuriert)
3.Nov 12   Zur Schweizer Olympia-Kandidatur für 2022
25.Okt 12   Wirksame Ab- & Gegenwehr ist im Milizsystem möglich & tunlich, aber nicht zum Nulltarif!
17.Okt 12   Vertrauenserweckende Treuhänder oder schwarzfahrende Klageweiber?, NZZ  (zensuriert)
13.Okt 12   Halt, sichern!, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
10.Okt.12   „Mit dem Messer am Hals“, NZZ
7.Okt 12   Misslungenes oder gefälschtes Referendum? Die Bundeskanzlei walte ihres Amtes!, Der Sonntag, NZZ  (zensuriert)
3.Okt 12   Bundesanwalt räumt auf: Weiter so!, NZZ  (zensuriert)
1.Okt 12   Kappt das Schleppseil zur Casino-Titanic!, NZZ  (zensuriert)
28.Sep 12   Parallelen zum verheerenden UBS-Datenverrat: wer blockiert Strafuntersuchungen gegen Birkenfeld? NZZ  (zensuriert)
22 Sep 12   Judas' 30 pieces of silver belong to Switzerland, Forbes
14 Sep 12   Armageddon III - an update, GOGEL, Iran Notice, news roundup
2.Sep 12   J-Stempel früher - jetzt Verrat von Bankkunden & -Angestellten an Haudegen des IV. Reichs, Sessions-Notiz
29.Aug 12   Lesergroll, NZZ
29 Aug 12   President Morsi's welcome initiatives, New York Times
28 Aug 12   A CBM alternative to nuclear follies, Council on Foreign Relations
27 Aug 12    Egypt’s four pillars initiative on Syria needs & deserves universal, New York Times
22.Aug 12    Strafanzeige gegen Bundesrat - Zuständigkeitserwägungen, Sessions-Notiz
16 Aug 12   Going forward inspired by the past, Wall Street Journal
12.Aug 12   Politische Schmerz- & Toleranzgrenze - immer noch nicht erreicht?, Sessions-Notiz
1.Aug 12   Mediokrität aus Staatsräson, oder: das Bewährte pflanze sich fort!, NZZ  (zensuriert)
31.Jul 12   Wider die anmassenden Hippie-Falkenstrasse-Dünnbrettbohrer, NZZ
30.Jul 12   Von der IRS hinters Licht geführt, Tages-Anzeiger
30.Jul 12   Adäquate Ab- & Gegenwehr-Strategie gefragt, Tages-Anzeiger
30.Jul 12   Verheerende Lieferung von Bankmitarbeitern ans IRS-Messer, Handelszeitung
27.Jul 12   Endlich tiefgängiger Klartext, NZZ  (zensuriert)
26.Jul 12   „Nur mit dieser Diktion hat die NZZ eine Zukunft.“, NZZ  (zensuriert)
25.Jul 12   Leere 1.August-Versprechen. Befreiungsschlag-Illusionen, etc., Tagi  (zensuriert), finews
22.Jul 12   Statt die Faust im Sack zu machen und auf Godot zu warten, Der Sonntag
20.Jul 12   Was soll die Philippika gegen die CH-Regierung?, Weltwoche
17.Jul 12   Halt, sichern!, NZZ  (zensuriert)
15.Jul 12    Bon vent, Monsieur Wehrli, Der Sonntag
14 Jul 12    Response to Maine Governor LePage's calling IRS a GESTAPO, Forward
14 Jul 12    Education is indeed key, Kurdistan Tribune
11.Jul 12    Das Böse stets das Böse gebärend, NZZ  (zensuriert)
8.Jul 12    Statt wehklagen & Faust im Sack machen, JA stimmen zum e-Scherbengericht!, Tagi
6.Jul 12   Kontaktaufnahme mit VSV und SBPV, SAV, AKBS, BAV, ODA, OATi, ZAV, ASDI/SIPA
18.Jun 12   e-Scherbengericht zur Erwägung einer Impeachment-Klausel in der Verfassung, NZZ
13.Jun 12   Verfehlter Neuauftritt, NZZ
10 Jun 12   Roots, Kurdistan Tribune
10.Jun 12   Sind wir wirklich am Anschlag - bei Rubik & Asylgesetz?, Sessions-Notiz
1.Jun 12   Man muss kein Prophet sein: 1 + 1 zusammenzählen genügt, Heinrich Spitz
31.Mai 12   Schon Ständerat Hefti warnte vor US-Abhörpraktiken bei Schweizer Banken, NZZ  (zensuriert)
31.Mai 12   Der angeblich vernünftige Mittelweg, NZZ
30.Mai 12   Offenbar ist uns der Kompass verloren gegangen, NZZ
25.Mai 12   Lord Russel, NZZ
25.Mai 12   Griechenland – der Sündenbock für die Systemkrise!, Heinrich Spitz
23.Mai 12   Parallelwährung zur Mobilisierung brachliegender Produktionskräfte, Spiegel, FAZ, Handelsblatt
23 Mai 12   Ein weiterer Sargnagel für den Finanzplatz Schweiz?, bilan
22.Mai 12   Ziel: Mobilisierung brachliegender Produktionskräfte, NZZ
22.Mai 12   Adolf Muschg: arbeitslose Jugendliche sind grösste Ressourcen-Verschwendung, NZZ
18.Mai 12   It aint necessarily so! Die selbstverbaute Befreiungs-Variante, NZZ
15.Mai 12   Auszeichnung von Zoé Baches trotz - oder wegen? - political uncorrectness?, NZZ
13.Mai 12   Kompetente Zukunftssicherung sieht anders aus!, Sessions-Notiz
9.Mai 12   Pictet-Reaktion: QIA eingehalten, ergo kein US-Recht verletzt!, NZZ
4.Mai 12   Kaspar Villiger tritt ab: Oh doch, die Spuren wirken nach!, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
4.Mai 12   Lohnausweis gehört abgeschafft!, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
3.Mai 12   Elisabeth Kopp & Oskar Freysinger: Bei etwas mehr Zurücklehnung & Tiefgang, NZZ
3.Mai 12   More Swiss mistakes, NZZ
1.Mai 12   Abwegige ZGKB: allzu billige Eigenwerbung, NZZ
25.Apr 12   Eigentlich wäre die Zeit gekommen. insideparadeplatz.ch
23.Apr 12   Zweifel an leeren Hoffnungs-Schalmeien sind begründet,NZZ
23.Apr 12   Kudos, Bundesrat stützt courant normal!, NZZ  (zensuriert)
21.Apr 12   Kudos, Bundesrat stützt courant normal!, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
18.Apr 12   Soft laws, die gerichtliche & bürokratische Gesetzgebung nimmt überhand, NZZ
17.Apr 12   Ein CS- und US-zudienender SGV-Präsident?, NZZ  (zensuriert)
16 Apr 12   Food for thought for an American journey
14.Apr 12   Notiz zur Parlamentarierreise nach Washington (16.Mai)
13.Ape 12   Mit einer Stimme in eine würdigere Zukunft, NZZ (English)
13.Apr 12   IMF-Sitzung: pro memoria, NZZ (English)
12.Apr 12   Kudos für Senator Rand Paul!, Tages-Anzeiger  (English)  (zensuriert)
1.Apr 12   Softball oder Hardball? Diamantball!
29.Mär 12  Der Krämer und die (un)heimlichen Abzocker
27.Mär 12  Zu Binswangers FATCA-Laudatio: Keine Sargnägel für Totengräber!
21.Mär 12  Betupftes oder gesteuertes Schweigen?, NZZ (zensuriert)
16.Mär 12  Verwendung von gestohlenen Bankdaten in Steuerverfahren, Interpellation 12.3302
15.Mär 12  Keine Fiskalexperimente ohne Reziprozität, Motion 12.3255
14.Mär 12  Es gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General, NZZ
13.Mär 12  Fähnlein der sieben Aufrechten zu Bern, Tages-Anzeiger
13.Mär 12  Das ist doch ein verfrühter Aprilscherz. Nicht?, Tages-Anzeiger, Werner Lienhard
13.Mär 12  Weiterhin nichts neues unter der Sonne, Tages-Anzeiger
13.Mär 12  Kein Datenaustausch mit den USA, absolute Frechheit der Amis, Tages-Anzeiger, Toni Schmid
10.Mär 12  US-Kunden-Samariter Wegelin hat mit IRS QI-Abkommen, Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung (zensuriert)
10.Mär 12  Ungereimtheiten ... im Frühjahr 2012, Heinrich Spitz
10.Mär 12  Unser Staat ist kein Richterstaat, Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12  ARIGIN (Arroganz, Ignoranz & Inkompetenz) ist eine gefährliche Mischung, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12  Wegelin steht als Samariter grad, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12  Der Schmid ist gefragt, nicht der Schmidli!, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12  Auch der Bundesrat hat kein Monopol auf gute Ideen, Basler Zeitung
9.Mär 12  Keine Verhandlungen mit IRS flat earth fellows und Peinigern!, Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12  Elisabeth Kopp: «Ich plädiere für Standhaftigkeit», Tages-Anzeiger, Bund, Claudia Blumer, Kommentare
9.Mär 12  Elisabeth Kopp: «Ich wäre viel härter vorgegangen», Basler Zeitung, Thomas Lüthi, Kommentare
7.Màr 12  Zweitwohnungen sind nationale Notfallreserven, NZZ
6.Mär 12  For the record, NZZ (zensuriert)
6.Mär 12  DBA USA : Irreführung der Saturierten, NZZ
5.Mär 12  Elisabeth Kopp: Frei bleibt nur wer seine Freiheit gebraucht, NZZ (Kommentare unterdrückt da nicht in NZZonline aufgenommen)
4.Mär 12  Man kann es auch anders sehen, Blick
4.Mär 12  Die unter Druck der US-Steuerbehörde IRS ausgehandelte UBS-Verständigungs-Vereinbarung, Blick
4.Mär 12  Road Map for resolving CH/US conflict - with dignity, vision & backbone
26.Feb 12   Mehr Licht - und etwas mehr Zeit und Rückgrat!, Sessions-Notiz
22.Feb 12   Out-of-the-box thinking & actions sind gefragt, nicht Eigenprofilierungen, TA, NZZ
17.Feb 12   "gesetzgeberische Schlamperei" / fahrlässiger diplomatischer Landesverrat (StGB 267)?, Sessions-Notiz
16.Feb 12   Etiketten-Schwindel & Soft Law-Wildwuchs, NZZ (zensuriert durch 18h Verzögerung)
16.Feb 12   Es gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General, NZZ
16.Feb 12   UBS soll Baker & McKenzie „striktes Hausverbot für mindestens zehn Jahre" erteilen, NZZ, Inside Paradeplatz (zensuriert)
14.Feb 12   Die Erkenntnis des Irrtums ist der erste Schritt zur Wahrheit, NZZ
13 Feb 12   Ron Paul is right on target when he takes on the 500 pound gorilla, aka IRS, NYT
11 Feb 12   Back from the brink, WSJ
10 Feb 12   Vice-President Joe Biden had it right early on, NYT
10.Feb 12   Vom Samariter zum Winkelried, Heinrich Spitz
8 Feb 12   This is no time for quarrels among true friends: ways to get us all off the hook, WSJ
7 Feb 12   A sad development in urgent need of reconsideration, Time Magazine
7 Feb 12   Mutually helpful questions to IRS Ron Paul should insist on, NYT
6.Feb 12   Weissgeld? Mon oeil, bei 90% FIAT-Schwargeld! Nächstens Weiss-Strom!, Tages-Anzeiger (zensuriert)
5.Feb 12   Zum Stand der schweizerisch-amerikanischen Beziehungen, Basler Zeitung
5.Feb 12   Gauleitergehabe, Tages-Anzeiger (zensuriert)
5 Feb 12   IRS Headaches, Wall Street Journal, Economist
4.Feb 12   Machtspiele politisch ambitiöser US-Staatsanwälte, finews.ch
3.Feb 12   Willkommen beim Fähnlein der sieben Aufrechten! (zensuriert)
2.Feb 12   Selbstverständlich gibt es würdigere und auch praktikable Alternativen. Deshalb: halt! sichern! III, Sessions-Notiz
2.Feb 12   Ex-US-Botschafterin empfiehlt hardball, die NZZ softball, NZZ (zensuriert)
31.Jan 12   Gruppenanfragen, Tages-Anzeiger (zensuriert)
31.Jan 12   Gute Dienste der Schweiz , NZZ (zensuriert)
31.Jan 12   Nicht lex americana, sondern lex helvetica bringt Globallösung, NZZ
30.Jan 12   I beg to differ, NZZ
27.Jan 12   Das wär dann das Totenglöcklein des Finanzplatzes – oder aber der Weckruf, NZZ, finews.ch
25.Jan 12   Kein eigener Vorschub für fremde Finanzplatz-Attacken, Sessions-Notiz
20 jan 12   courriel envoyé sur le site de l'Elysée
19.Jan 12   Tobin-Steuer? nein! - Abbau & Entflechtung der Fiat-Gelder per Sisyphus-Abgabe: prüfenswert!
18.Jan 12   Nur weiter so, das Erbe ist bald verprasst, NZZ
17.Jan 12   Seit der Aufhebung des Goldstandards, NZZ (zensuriert)
16.Jan 12   Weissgeld - mon oeil!, NZZ
13.Jan 12   Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind aber auch kein Allerweltsheilmittel, NZZ
13.Jan 12   Switzerland is the near-perfection of mediocrity, NZZ (zensuriert)
12.Jan 12   Typo
12.Jan 12   Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind kein Allerheilmittel, Tages-Anzeiger
12.Jan 12   Kann jemand dieses führerlose Flugzeug fliegen?, NZZ
12.Jan 12   Krokodilstränen oder Einkehrsignale?, NZZ, finews.ch
11.Jan 12   Fehlt nicht auch ein Zwischensatz?, NZZ  (zensuriert)
10.Jan 12   No future for Rubik & Tobin? Try Sisyphus Tax!, NZZ
7.Jan 12   Swiss Watergate, Tages-Anzeiger (zensuriert)
6 jan 12   commentaire de JR
6.Jan 12   Wer nicht die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit, NZZ
4./5.Jan 12  Der Fluch der bösen Tat  II, NZZ, Tages-Anzeiger, Weltwoche
3.Jan.12   Europas strategische Oel- & Gasversorgung:Was willst Du in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!
2.Jan 11   IRS query - sine ira et studio
30.Dez 11   auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr!, NZZ (zensuriert)
30.Dez 11   Neujahrs-Notiz
29.Dez 11   GPK: "Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen"
28 Dec 11   Suppose: I'm a kingpin with $100mio to wash
19.Dez 11   Wetten dass? II, NZZ
19.Dez 11   Abschied vom Initiant & Mitbegründer der Europäischen Conföderation, NZZ, Spiegel, FAZ, Zeit, Welt
19 Dec 11   Farewell to the European Confederation’s co-founder!, WSJ, NYT, Economist, Guardian
15.Dez 11   Eine föderal strukturierte, Freisinnig-Liberale Partei der Schweiz (FLP)
4.Dez 11   Fragen souveräner Bürger an künftige Bundesräte
28.Nov 11   Gewaltentrennung heisst nicht Gerichtshörigkeit!, NZZ (zensuriert)
22.Nov 11   Stell Dir vor es ist Krieg und - wie der Frosch im Kochtopf - wir merken es nicht!
21.Nov 11   Der Fluch der bösen Taten: Rubik ist ennet dem Rubikon!, NZZ
17.Nov 11   Alt-Bundesrichter lassen grüssen, NZZ
16.Nov 11   Etwas mehr Tiefgang könnte nicht schaden!, NZZ
15.Nov 11   Mehr Licht!, NZZ (zensuriert)
14.Nov 11   email an NZZ-VR-Präsident Dr.Konrad Hummler
14.Nov 11   Merkozy-Show, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
14.Nov 11   Fiskal-Aberrationen, NZZ (zensuriert)
14.Nov 11   Ja, pacta sunt servanda - wenn es denn rechtskräftige Verträge sind!, NZZ
14.Nov 11   Staatsrecht 101 - 107, NZZ  (102 - 104 zensuriert)
13.Nov 11   Aufruf zur Bundesratswahl vom 14.Dezember 2011, Heinrich Spitz
12.Nov 11   Gruppenverrat? Und danach? Opferung der Referendumsdemokratie?, Tages-Anzeiger (zensuriert)
11.Nov 11   FINMA blues, NZZ
11.Nov 11   Wer dem Konflikt stets ausweicht, leistet der Erpressung Vorschub, NZZ
10.Nov 11   Es ist - noch - Zeit das BR-Anforderungsprofil anzupassen, NZZ
7.Nov 11   Nach Goldman Sachs, McKinsey hat grad noch gefehlt, Tages-Anzeiger
4.Nov 11   Nach erpresster Referendums-Absage, Referendums-Verbot?, NZZ
3 Nov 11   Referendum: „Yes & Nomos“ - the Greeks show us the way once again!, NYT, WSJ
2 Nov 11   Referendum:And if the Greeks were once again to show us the way?, NYT, WSJ, Economist, Athens New, ekathimerini
28 Oct 11   Misleading Growth and Funny Money Mantras, NYT, Economist, WSJ, WP
22 Okt 11   Der Wurm sitzt tiefer - Ich muss da einiges übersehen haben!, FAZ, Zeit
22 Oct 11   In the best of British maecenas traditions, WP, WSJ, Athens News, ekathimerini.com, Economist
18 Oct 11   We better throw away our broken compass!, NYT (delay censor)
17 Oct 11   To the abyss and back, Economist, ekathimerini.com, Athens News, WSJ,NYT (delay censor)
16 Oct 11   Banks AND the real economy may need a firewall against fiat money, Economist, FT, Athens News, ekathimerini, WP
15 Oct 11   Attention: G-20 sherpas, NYT, WSJ
14 Oct 11   Risky dance on eggs, NYT
13 Oct 11   Georg Soros:A routemap through the eurozone minefield, FT
13.Okt 11   Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr, Tages-Anzeiger (zensuriert), NZZ, Spiegel, Zeit, Handelsblatt, FAZ
13.Okt 11   Die Berliner Mauer fiel in unserer Richtung! Oder habe ich da was übersehen?, FAZ  (zensuriert)
12 Oct 11   Dancing on eggs was never riskfree, WSJ
11 Oct 11   Dancing on eggs was never riskfree, NYT (censored)
10.Okt 11   Zeit die sunset-Klausel anzurufen!, NZZ
10.Okt 11   Gezinkte Casino-Karten, NZZ
7 Oct 11   Not economic growth but soconomic (social & economic) viability!, WSJ
28.Sep 11   So kann mans auch sehen – als Einäugiger, that is!, NZZ, 20 Min
28 Sep 11   It aint necessarily so!, NYT, WSJ
26.Sep 11   Der Wurm sitzt tiefer, NZZ
24.Sep 11   Das kommt von der abartigen Banken-Mutation, Basler Zeitung  (zensuriert)
24 Sep 11   Ich respektiere Grübels Leistungen, Stamina & Verantwortungssinn, Tages-Anzeiger, BAZ, NZZ
19.Sep 11   Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht!, NZZ
14.Sep 11   Das Zitat "only those who use their freedom remain free", NZZ
13.Sep 11   Abartige Weissgeldstrategie statt festhalten an Bewährtem, NZZ
13 Sep 11   Rosinenpicker haben keine Freunde, NZZ
13 Sep 11   Entwürdigender Niedergang der Titanic, NZZ
5.Sep 11   Weicheier-Strategie rächt sich, NZZ
23.Aug 11   Wenn ich als UBS-Stakeholder (& -Mikroaktionär), Tages-Anzeiger (zensuriert)
22.Aug 11   Komplementärwährung: Ausfluss multi-dimensionaler Erwägungen, Die Zeit
2 Aug 11   Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?, WP, WSJ, NYT
28 Jul 11   America's credit may be at risk and in need of advice, WSJ, NYT, FT
27 Jul 11   The Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan, NYT, Washington Post
18.Jul 11   Wann wird der 54.US-Staat sich von der Titanic abkoppeln?, NZZ
18.Jul 11   Spätfolgen des "landesverräterischen Liebesdienstes", NZZ
17 juil 11   TF, UBS: Conséquences d’un «service de traitre»
1.Juli 11   Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht
15.Juni 11   Quadratur des Griechenland-Zirkels
28.Mai 11   Apprentice sorcerers: when Saddam successors play Saddam
13.Apr 11   Wehret den eigenmächtigen Bürokraten!, NZZ
9.Apr 11   Gute Dienste im Sicherheitsbereich, Heinrich Spitz
31.Mär 11  Todesanzeige für alt-Nationalra Dr.iur. Remigius Kaufmann, NZZ (zensiert)
25 Mär 11  Nach Fukushima: erkenntnis-philosophische Ansätze nicht übersehen!, NZZ
23 Mar 11   Iraq's better tribal future, NYT
23.Mär 11  Verdammt zum UNO-Sanktionenvollzug?, NZZ
18 Mar 11   Respect for the dead, respect for the living
14 Mar 11   Kuril Islands: Turning a diplomatic headache into an insurance policy
6 Mar 11   Query to European Parliament, Gabriele Albertini MEP, on Assyrian resolution
14.Feb 11  Wider den Notrechtsmissbrauch & den FINMA-Gesslerhut, NZZ, Tages-Anzeiger  (zensuriert)
12 Feb 11   Egypt's Moment
11 Feb 11   Out of Touch, Out of Time
30 Jan 11   Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris.and beyond? It aint necessarily so!, NYT
28 Jan 11   Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris & beyond, NYT (censored)
17 Jan 11   History of Religion
27.Dez 10   Gedankensplitter aus Anlass eines Todesfalles
13 Dez 10   Eigentore an der Wiege der Menschheit, NZZ
4.Nov 10   Und noch ein Riss im Bankgeheimnis, NZZ, hus
4.Nov 10   Der Fluch der bösen Tat (langjährige Fahrlässigkeit), NZZ (zensuriert)
30.Okt 10   L'arroseur arrosé: die missbrauchte QI-Geldwaschmaschine des IRS
10 Oct 10   Did the IRS' money-laundering save the global economy?
22 sep 10    Birthday laudatio to a comrade-in-arms
18 Sep 10   PTSD: Another mental leg for the traumatised veterans: Iraqi nationality
30 Jul 10    Is Islamism Islam's cure or curse? On various tracks to drain the terrorism swamps, Foreign Policy
18 Jul 10    Why, really, Switzerland refused to extradite Polanski
6.Jun 10    CH/USA-Ukase: Unwürdige, ungerechtfertigte & schadenträchtige Angsthaltung
5.Mai 10    Eigentor?, NZZ, 18:42
5.Mai 10    Polanskis Auslieferung ist nicht zwingend. NZZ, 10:44
4.Mai 10    War seine Verhaftung wirklich rechtens?, NZZ, 09:55
4 May 12   20 Things You Didn't Know About... Viruses, Discover Magazine, Jocelyn Rice
30 Apr 10   Affare Polanski - Sul diritto all'errore nello Stato di diritto
29 Apr 10   In der Auslieferungs-Sache Polanski - Zum Recht auf Irrtum im Rechtsstaat
27.Apr 10   Politischer Handlungsbedarf i.S. CH/USA-Vertrag & Polanski-Auslieferung
23 Mar 10   It aint necessarily so!, NZZ
7.Feb 10   Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?, Die Welt
3.Feb 10   Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?, NZZ
8.Jan 10  Lex Helvetica, statt Lex Americana!, NZZ
8.Jan 10   Gläserner Bürger oder gläserner Staat?, 20 Minuten
1 Jan 10    re: Y2K myths, NYT
30 Dec 09   Sine ira et studio  (on Robert Morgenthau, "The World's District Attorney"), WSJ
29.Dez 09   2030, und wie es dazu kam: ein vorausschauender Rückblick
13 Nov 08   Steam-rolled Swiss lawmakers unleashed the financial tsunami, WSJ
5 Nov 08   Salve Obama!, Washington Post
3 Nov 08   G-20 Washington meeting: Beware of monopolists for good ideas!, WP
28 Apr 08   Pariah Diplomacy, NYT, Jimmy Carter, comment
28 Apr 08   On ex-President Carter's parallel diplomacy, NYT, comment
27 Mar 08   "Some call it hot pursuit of shareholder value, others compare it to sucking the seal's life-sustaining fat."
12 Oct 07   Observations on current Turkish-Iraqi border issues
18.Apr 07   UBS Generakversammlung, Wortmeldung eines Aktionärs
21 Feb 07   War probability: ~60%, doomsday clock was recently advanced to 5 min to 12pm
21 Jan 07   Reflections & questions on Iraqi's common denominators
9 Jan 07   On Israel's alleged plans to nuke Iran: Out-of-the-box thinking is called for!, Jerusalem Post (censored)
1 Jan 07   Thinking Things Over
13 Dec 06   "It takes only a few good men to do nothing for evil to succeed"
5 Oct 06   Innocent Canadian Citizen Maher Arar's rendition to Syria by way of Swiss airspace?
27 Sep 06   How not to react to US pressures on Bank Secrecy, Iran, etc.
8 Sep 06 From Hijacked Anti-Terrorism Laws to Promoting Individual Responsibility
28.Aug 06   Schweizer Neutralitäts-Beiträge, z.B. im Nahen Osten & im UNO-Sicherheitsrat
21. Aug 06   Schweizer Soldaten im Libanon? Ja, aber nur als diplomatischer & politischer Katalysator
1 Aug 06   When an almost existential myth like invincibility crumbles: is the Masada experience foreboding?
4 July 06  QI, BSI, SWIFT and other foot-shootings
5.Juni 06  Keine Guten Dienste zum Atomsperrvertrags-Fiasko?
11.Jan. 06  WAK entgleist Bankgeheimnis-Initiativen mit lex helvetica - ohne Banken?
4.Jan. 06  Aufnahme des Bankgeheimnisses in der Verfassung? Weniger wäre mehr!
3.Jan. 06  Gold-Vorstösse im Parlament
13.Dez 05  Kein Vermögensarrest bei Verdacht von diplomatischer Immunität ohne vorausgegangene EDA-Zustimmung!
13.Dez 05  Überreizung durch degressive Steuermodelle
20.Nov 05  Offener Brief aus Harvard, Laßt die Universitäten endlich in Ruhe!
16 Nov 05  The profit motive may be universal but virtue is not
7 Nov 05  Mission creep at OECD - the incarnation of bureaucratic lawmaking is no fatality!
7.Okt 05  Confoederatio Europae
7.Okt. 05  Verletzung der Menschenrechte unter UNO-Schutz mit Beihilfe der Schweiz? Interpellation 05.3697
29.Sep 05  Wenn wir die Gesetzgebung Steuerfahndern überlassen ...
25 Sep 05  More Light & Less Flat-Earth Missionaries! - NPT observations
9 août 05  Nettoyer le rétroviseur est plus utile que sombrer avec des reflexes de gabelous
     mais Berne, en accord avec Paris et Bruxelles, a d'autres agéndas!
14 June 05  QUO VADIS EUROPA HELVETICA?
    De-Rusting and Revving-Up the Wheel - or Re-Inventing It?
30 mai 05  GENEVE ET LES ZONES FRANCHES ENVIRONNANTES -
    extraits d'un inventaire des zones franches en Europe
27.März 05  Remedur
20.März 05  Initiative
30 Jan 05  Drifting from freedom
1.Jan 05  Vom Bilateralen-GAU zur Wohlstands-Erhaltung
29 Dec 04  Si vis pacem para bellum!
28.Okt 04  Die Gegenrechtsprüfung als Etappe zum Arrest fremder Staatsvermögen
10 Sep 04  War on Economic Crime: Qualitative Cost-Benefit Considerations
10 Sep 04  The Iconoclast's Ten Economic Commandments
29.Aug 04  Ergänzungsvorschläge zur Ausländer-Gesetzesnovelle AuG
12.Aug 04  Freundschafts-, Handels- & Niederlassungs-Verträge vs. Verwaltungsabkommen:
     Verfassungsmässige Rechtsetzung, Rechtspraxis und Rechtsprechung oder
        opportunistische Praxis, Rechtsprechung und/oder rückgratlose Rechtsetzung?
8.Aug 04  Hintergrund-Erwägungen zur Ausländer-Gesetzesnovelle AuG und zur Revision des Asylgesetzes AsylG
1 août 04  Est-ce que le Procureur peut convertir une amende d’ordre en arrêts?
4 Feb 04  BSI/FBC Saga: Not Exactly Reassuring
12 Jan 04  Untangling Mideastern Gridlocks
1.Jan 04  "Wegweiser" - Anregungen zum Amtsantritt der Bundesräte Blocher und Merz
15 Oct 03  FDA anti-bioterrorism regulations on „food for humans and other animals" -
    or: how to choke off more of the remaining productive forces by the FDA‘s Tower of Babel,
    as inspired by G.B. Shaw’s Animal Farm and George Orwell’s 1984
28.Aug 03  MEMO zur Bewirkung einer hilfreicheren Praxis i.S. Niederlassungsverträge
2 July 03  AKTIVE STERBEHILFE FÜR DEN FINANZPLATZ SCHWEIZ
12 Nov 02  ICONOCLAST on POST-9/11
13 déc 00  un Conseiller national indigné par l'ABS / ein SBVg-erschütterter Nationalrat
6 Dec 99  ICONOCLAST  ON WEALTH  PRIVACY – Project Billiard
6 déc 99  La loi doit mieux soutenir la propriété privée, anonyme et non divulgée, AGEFI
7 Oct 99  ICONOCLAST ON IRAQ
26 June 99  Waking Up to the OECD
7 June 99  Kosovo with or without Metohija?
28 April 99  Draft Agreement on Kosovo and Metohija
9 March 99  Towards Regaining Stability and Dignity in the Cradle of Europe
20 Feb 99  Golden Rules on Y2K Immunization - Continuity Recommendations
13 Jan 99  *S*L*M*: Common Linguistic, Cultural and Religious Roots
1 July 98  Y2K Immunization / Motion Schmid
30 avril 98  LEX AMERICANA - l'Iconoclast observe
21 mars 98  "bons offices" d'une certaine presse en faveur de l'UBS
20.März 98  UBS-GV-Kritik im Tages-Anzeiger
20 March 98  UBS/SBC Merger
24 Jan 98  Phone Tapping
1.Jan 98  SASEA-(Un)Fall
1 Jan 98  Active Investor Protection
Jan 98  Outline of an Emerging Solution
Jan 98  On Some Loose Ends of the Gulf Conflict
Jan 98  On Parallel Diplomacy
Jan 93  On Humanitarian Monopolists
8 Dec 92   After Thumbing EEA, Europe's Water Castle Offers Alternatives
6 April 92  UN Resolution 688: A Mandate for "Exceptional Responses"
28 Feb 92  Indicators for a Revised, Active Kurd Policy
11 June 91  On the Ideal Nation
March 68  On the Economic Implications of the Proposed Nonproliferation Treaty


..INDICATORS FOR A REVISED, ACTIVE KURD POLICY

J.A.Keller, Secretary, Good Offices Group of European Lawmakers  -  28 February 1992

 "Only 15% of proved oil reserves and 23% of projected remaining recoverable oil is in the Western Hemisphere. Thus, it is unlikely that the demand for oil in this hemisphere could be balanced by oil produced in this hemisphere as is sometimes suggested for security reasons... The large Arabian-Iranian downwarp sedimentary basin contains by far the richest petroleum province in the world." "It is to this region that the U.S. and the world must turn for oil in the future."
Joseph P.RIVA, Oil Expert, US Library of Congress (1)
..
NOTE: Petroleum deposits in the traditionally Kurdish-controlled and, moreover, water-rich Mosul Vilayet (Northern Iraq) are considered as among the most significant in the region.
..
* * *

In view of the Iraqi Government's outright rejection of the UN Security Council Resolution 688, and in light of its persistent practices which are seen to be compatible neither with humanitarian law nor with Iraq's statutory and other international obligations, the Office of the UN Secretary General's Executive Delegate is looking into the "interesting possibilities" outlined by Kurdish leader Sardar Pishdare, has taken note of hisplan (2) "to demonstrate the technical feasibility of making these wells [located in Kurdish-controlled Iraq North of the 36th parallel] produce, and of applying the proceeds to Iraq's humanitarian needs" and is awaiting "the technical feasibility results" (letter of Nov. 19, 1991).

NOTE: Apparently in response to this non-military enforcement of humanitarian UN Resolution 706, the Iraqi Petroleum Minister Oussama al-Hitti, at a Baghdad press conference December 25, 1991, revealed the Iraqi government's conditional willingness to consider applying this "non-applicable" - and thus repeatedly rejected - key UN Resolution 706; nevertheless, he wanted it to be re-negociated by the Iraqi Foreign Minister in line with Iraqi policy. Yet, a corresponding February meeting with UN officials in Vienna was called off unexplained by Iraq.
...

* * *

The sudden collapse of Communist dogmas, institutions and networks comes at an unexpected moment in history on top of basic questionings and re-orientations notably among Muslims living in societies which, due to economic or social gradients, have not been noted for their stability. Like in the case of Algeria and some former USSR republics, the free flow of things might thus aggravate already volatile political, economic and social conditions - to the point of entirely uncontrollable developments possibly affecting the basic regional setup and, for some years at least, Western oil supply interests. The clear-sighted search for and the determined promotion of a generally and mutually stabilizing catalyst for the Mideast is thus urgently called for.

NOTE: Traditionally pragmatic, open and Western-friendly Muslims, the Kurds with their strong European roots, in most relevant ways, would seem to avail themselves best for this key rôle, even from the point of view of their Iranian, Turkish and Arab neighbors. The powers that be might thus want to consider supporting the above-mentioned "UN feasibility study" regardless of what actions and inactions the Iraqi Government may pursue ... and to seek inspiration from the somewhat analoguous case of Switzerland where, in 1815, the powers that were agreed to what is still valid and mutually beneficial (3).

_______________

(1)    "Dominent Middle East oil reserves critically important to world supply" Oil & Gas Journal, 9/23/91, p.62
(2)     Indications are that all Kurdish tribes and leaders (Massoud Barzani, Ali Homam Ghazi, Jalal Talabani, etc.) support both this plan and Sardar Pishdare's leadership for its development and execution.
(3)    Austria, France, Great Britain, Prussia, Russia, at the Paris Congress on November 20, 1815, adopted the time-tested Swiss neutrality formula devised by Charles Pictet-de Rochemont:



UN Resolution 688:
Mandate for "Exceptional Responses"

 ...
by  CORUM Research Group, Geneva  -  6 April 1992
THE PROBLEM: Mainly due to the UN's unreserved signature and tacit ratification of its 1991 MEMORANDUM OF UNDERSTANDING (MOU) with Iraq (wherein it is unreservedly acknowledged that resolution 688 "has not been accepted" by Iraq), the UN's humanitarian programmes in Iraq - in fact if not in law - have been based not on 688 but on the MOU which gives Iraq otherwise unavailable discretionary powers hampering and even jeopardizing UN relief works (1). With the need for at least continuation of these works demonstrated beyond reasonable doubt by various UN reports (2) and other accounts, further dependence on the present Iraqi leadership's good faith, goodwill and effective cooperation is not seen to be compatible with either the rôle or stature of the involved United Nations organs. For this could also seriously undercut the prestige and credibility of the United Nations as an effective instrument for international peace, security and relief.

THE SOLUTION: Baghdad-independent alternative or complementary legal instruments to those now in place, ie. 688 and the MOU. The latter will run out automatically 30 June 1992. It should not be prorogated, even if Baghdad deigns to extend it, lest the people it is designed to protect are to be left without effective protection and minimum human rights standards, and the world community be subjected to still further humiliations and complications. Such new legal instruments may consist of corresponding Security Council texts which may be making creative use of existing texts, such as the UN Statute on Trust Territories, in combination with the still valid IRAQI DECLARATION of 30 May 1932. And they may be brought to bear in the sense of the "exceptional response" recommended by the Special Rapporteur of the UN Human Rights Commission. That Commission, on 5 March 1992, with 35 votes for and Iraq's vote against, adopted a resolution condemning human rights abuses in Iraq, and requesting its Special Rapporteur "to develop further his recommendation for an exceptional response" notably to the policies of "genocide-type" treatment of the Kurdish people by the Iraqi authorities. Measures short of formally withdrawing recognition from the present Iraqi Government: enforcing international minority rights and protection guarantees with Human Rights Monitors, National Sponsorship for Non-Self-Governing Territories, Trusteeship System, UN troops, Neutralized Zones, etc; Security Council review of the conditions under which Iraq gained independence, under which the League of Nations attached the Mosul Vilayet (northern region) to Iraq rather than to Turkey, and under which Iraqi oil property rights were - or were not legally - acquired by the State of Iraq; etc.
..
NOTES

    (1)      The Iraqi Government has thus been allowed to encroach on the prerogatives of UN officials in Baghdad and the field who, in the execution of their tasks, now depend to an unhealthy degree on the goodwill of Iraqi officials. Some of the adverse effects of this state of affairs have been described lucidly by David HIRST in The Guardian (e.g. "Kurds stuck in UN Mud", 11 December 1991), and by Paul KORING in a series of articles of The Globe and Mail (e.g. February 12: "Mass graves reflect Hussein's horror", February 14: "Once-mighty protective shield shrinks", February 15:"Catastrophe feared after UN pulls out").
    (2)     see notably the Report of the Special Rapporteur of the Commission on Human Rights (S/23685, 18 February 1992), and the "FURTHER REPORT OF THE SECRETARY-GENERAL ON THE STATUS OF COMPLIANCE BY IRAQ WITH THE OBLIGATIONS PLACED UPON IT UNDER CERTAIN OF THE SECURITY COUNCIL RESOLUTIONS" (S/23687, 7 March 1992).




On Humanitarian Monopolists  -  January 1993

Editor's Note

Granted, there is good reason for the texts [the ICRC's] Dr. Sassoli was asked to play up. Granted every private initiative risks to succede before established apparatus rev up. Which can explain the intense unhappiness of some officials who may see themselves as gardians if not of the Holy Grail then of some monopoly in humanitarian affairs. That is what happened in the Falklands/Malvinas conflict, the hostage affairs in Teheran, Kuwait/Baghdad and, most recently again, in Afghanistan and Peru.  What is less understandable, what is saddening and less than acceptable - and what the public and their elected representatives grow less and less tolerant about with correspondingly reduced willingness to support solidarity projects - is that the real objectives of all humanitarian efforts thus become overshadowed, if not jeopardized, by petty turf objectives, with the victims additionally victimized at the hands of their purported saviors. That's what happened with our initiative for helping some Palestinian deportees, with our St.Moritz meeting and with related efforts. They were all brought to nought, not least with penal threats against the organizers who were taken by surprise by the long arms of some purported monopoly holders and their allies in many quarters. In a noted silent protest, a one-to-one reproduction of Andy Warhol's "Last Supper" was thus exhibited prominently over the frozen Lake of St.Moritz during January 1993 - as a silent message for the well-fed to be reminded of their less fortunate fellow human beings.
...




On Parallel Diplomacy  - January 1998

ICONOCLAST,  Editor's Introduction

Only future generations of historians can tell whether the private Swiss-based research group CORUM and its complement on the political scene, the Good Offices Group of European Lawmakers, have been more than generators of unfulfilled hopes.  Whether it was all justified, i.e. the attention arosen by their work (e.g. nuclear disarmament negotiators in the Kremlin in 1968 had sought to vilifiy what made the rounds then as the "red poison in green covers"), the probably unintended honor of being branded "diplomatic mercenaries"by some bad-tempered diplomats, and the UN's obliging honor to be formally associated with spies and modern Robin Hoods.  Whether, in retrospect, their often seemingly lost-cause efforts amounted to more than a waste of time and of scarce resources.  And, in the event, to what degree they have in fact served their designed purpose.

To be sure - and in as much as, in those functions, the editor was able to help it and was not undercut from without or from within - the objective has always been to help provide vision and guidance in an era of increasing confusion, to offer discrete, rapid and reliable documentary and intellectual muscle for conflict analysis and non-governmental services, and to avail informal political testing grounds for ideas aimed at avoiding or, as the case may be, obtaining a negotiated settlement of political conflicts of an international nature.

Having been involved in both groups, the editor prefers to let the record speak for itself.  And to concentrate his comments on current and foreseeable headaches and on ideas, elements and pathways which, conceivably, might contribute to avoid - if at all possible and desirable (1) - the currently re-appearing logique de guerre particularly in the Mideastern and the European theatre.

After completion of our ground-breaking research on political and economic implications of the Nuclear Non-Proliferation Treaty (2) - which was as much vilified in Moscow, Washington and Berne as it was appreciated in Brazilia, Delhi, Paris, Teheran and elsewhere - we had been invited to lend our omni-directional expertise notably in the Teheran hostage crises of 1979/1981 and in the Falklands/Malvinas conflict.  An informal network of lawmakers from numerous countries thus availed itself for corresponding services when Iraq, on 2 August 1990, had invaded Kuwait and prevented thousands of stranded foreign nationals to leave either Iraq or Kuwait.  As director of CORUM and long-time adviser to Swiss and foreign parliamentarians, the editor became directly involved in those hostage-release and related efforts.  In turn, he was personally entrusted with minority protection missions for Northern Iraq and Yugoslavia,with good offices mandates in the constitutional crises in Algeria and thehostage affairs in Kashmir,Bosnia-Herzegovina, Afghanistan and Peru, and with the representation of the International Committee for European Security and Cooperation ICESC (non-governmental organization in consultative status with ECOSOC and UNESCO).

Some of these outgrowths have left their traces in statements made by representatives of both governments and non-governmental organizations (NGOs) to various UN bodies - from working groups over the International Court of Justice up to theUN Security Council.  Those most relevant to currently still unresolved issues - Algeria, Baltic minorities, hostage-takings (e.g. in Kashmir), Iraq, Yugoslavia, etc. - find reflection in the present record of communications, with some documents being published also in the official UN collection (UN codes: E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29; E/CN.4/1994/NGO/48; E/CN.4/1994/NGO/54; E/CN.4/Sub.2/1995/NGO/27; E/CN.4/1995/NGO/47; E/CN.4/1995/NGO/51; E/CN.4/1995/NGO/52).

Covering a wide spectrum in the field some call paradiplomacy, related de-classified communications eventually may form the core and central archive of this netsite (for the time being, the complete index on the Mosul Vilayet subject will be maintained at the web address: http://www.solami.com/mvcindex.htm, while on the subject of ex-Yugoslavia it will be accessible at: http://www.solami.com/93-29.html).  Unavoidably, the subjects thus covered often overlap and with each reader having his own agenda, a generally useful classification may here be found only in a strictly chronological order.  Beyond that, the extensive name and subjects indexes should cover related deficiencies, as may the wonders of the net, e.g. fine-tuned hyperlinks.

The following communications are focussed on the Mosul Vilayet and cover the period of 1990 to 1998.  As in the case of other sections of this site, most of its elements have been selected for their value to shed additional light on its central subjects, i.e. mankind's common roots in monotheism and effective minority protection as universally agreeable vehicles for unlocking the increasingly evident - and dangerous - gridlocks in the Middle East, the Balkans and elsewhere, and for opening pathways towards mutually beneficial New Horizons, not least for Jerusalem.  Of course, the relevancy of these elements is not always apparent to "instant historians", and it will become so to the untrained naked eye only when looked at from a certain time distance and when considering parallel developments which may have no obvious links.  Moreover, even people in highest places - some say those even more so than others - are not always at ease with ideas running against the grain and the party line but who, as history shows abundantly, are often the only truly helpful ones.  Granted, in very tight situations it takes indeed an independent, visionary and bold mind to think and act unswervingly in line with the insights which can be gained from the universally applicable philosophy underlying our logo (i.e. the puzzle of the square with nine stars the solution to which requires you to break out of worn-out tracks by drawing one line beyond the square into the surrounding space and by turning around out there in order to cut across two stars).

Thus, together with these additional explanations, we have now added these further elements.  Sometimes despite the editor's reservations.  The texts originating from third persons have been integrated notably for reasons of comity, balance or fairness. In so doing, the editor implies neither his agreement with or support of the statements thus made by others, nor does he otherwise engage his responsibility.  His sole objective is to avail this unique communication platform for documents and statements he considers to be useful and to advance the debate - if possible without adding to the confusion and complication of things, and hopefully for helping along certain developments which may benefit from such plugs.

All this being said, and as the rising sound of war drums pierces through the cold winter nights even this far away from its origin, the editor cannot but deplore the - only perhaps inevitable - neglect on all sides of practical, reasonable and dignified pathways out of the current mess in the Middle East and in the very cradle of Europe.  E.g. it appears that the leadership of thePalestinians never seriously considered - or perhaps was not even informed by their subordinates and friends about - some efforts made on their behalf in 1990 and 1992, and advices transmitted to them in 1992, 1993, 1994, 2006:

Similarly, the modern Nebuchadnezzar and other could-be-renewers-of-monotheism bordering ancient and reportedly re-discovered Edenhave yet to recognize and constructively bring to bear the unique opportunities available to them.  This goes far beyond single-mindedly exploiting the power vacuum left by alleged world leaders which - with damages beyond their grasp - have managed to cover up their shortcomings while passing off their essentially empty gesticulations as leadership.  It requires profound insight, vision and courage to redirect the ship of state when its course has been found to be faulty.  It may be helped by supporting the voices of reason and clear-sightedness who have already prepared the path to mutually beneficial New Horizons.  And even at this late hour, a corresponding, well-considered and competently executed diplomatic initiative in the true spirit we prefer to read intoPresident Saddam Hussein's recent Hymn on Monotheism might well break thelogjam.  It might effectively stop the war drums and provide prompt and effective relief and return to normalcy not only to the victims of the unbearable double-embargo in Northern Iraq, but through them to all residents in all of Iraq.

To this effect, principled men and women of goodwill anywhere are solicited to do all that is in their power.  Of course, even with the best of intentions and the most powerful forces at hand, the reverse side of Victor Hugo's medal still applies: "no force is strong enough to push through an idea whose time has not come!"  Yet, "corriger la fortune" is no French monopoly, and anyway, the test of the pudding lies in its eating.  Indeed, and particularly in a moment like this the lithmus test of real leadership cannot pass he who uses his muscles divorced from his dignity, his moral fibres and his brainpower, he who uses them for selfish purposes while neglecting historic opportunities to help others, and he who in words and deeds doesn't recognize himself as being no more than a channel of and a servant to our all One God.

______________________

(1)    From almost all socially, culturally, economically and politically relevant points of view, and in the absence of genuine substitutes for the defining functions of war, peace may be something less than desirable.  This is the seemingly preposterous yet well researched and defended conclusion of the more-than-ever re-readable study commissioned by President John F. Kennedy: Leonard C. Lewin (editor), "IRON MOUNTAIN REPORT - On the Desirability and Feasibility of Peace", Dial Press New York, 1967 (traduction française: "La Paix Condamnée", Calman-Lévy, Paris 1968; deutsche Übersetzung: "Verdammter Friede", Econ, 1968).
(2) A.Keller, H.Bolliger, B.Kalff"On the Economic Implications of the Non-Proliferation Treaty", Revue de Droit International, de Sciences Diplomatiques et Economiques (International Law Review, Sottile), I, 1968:  this research report of 47 pages, bound with a green cover, was also very acidly commented on by Radio Moscow in early 1968) ;  Anton Keller, Paul Bähr, Peter B.Kalff, "The Nonproliferation Treaty in Light of Nuclear Energy Developments", Revue de Droit International, de Sciences Diplomatiques et Economiques, III, 1975.  The editor acknowledges the numerous contributions made to these and related papers byElizabeth Young and Lord Kennet.



..
On Some Loose Ends of the Gulf Conflict  - January 1998

ICONOCLAST,  Editor's introduction

     Eventually, the latest Gulf conflict - on the surface at least - was "resolved". The Iraqi troops were forced out of Kuwait and the war had been stopped - albeit by politicians and not when the generals were satisfied. Which is the way it is supposed to be when democracies go to war. Of course, the President of the United States may also have wanted to be remembered as the winner of the 100 hours war. For most of the world, it was a spectacle, an orgy of "smart bombs" - and an unprecedented deception. With its "life coverage", CNN provided what millions across the world watched in awe, i.e. a demonstration of 21st century "clean" war technologies which supposedly avoid body bags - for one's own camp and for the moment that is. To be sure, there is no substitute for genuine leadership. Gimmicks of "no-casualty" strategies, methods and materiel are just that. And as professional errors and shortcomings can be hidden only in the make-believe world spies are used to, the victor of the 100 hours war was also lucky, sort of: he was merely not re-elected and that spared him a likely impeachment procedure. For while he succeeded admirably in mounting and leading history's biggest war coalition and Armada against a modern Nebuchadnezzarthe jury is still out on why he failed to utilize the formidable instruments at his disposal to keep an effective check on this modern interpret of ancient forms of violence who continues to upset regional peace and security.

     The story behind that failure is only now coming to light, at least partially. It is a story told by Gulf war veterans, their families and friends (incidently: why is it that French and Czech Gulf war veterans do not seem to be suffering from the conditions which reportedly have already gained well over half of their British and American comrades?). It is a story told by scientists who checked the records of the development, procurement, export and use of radiological, biological and chemical weapons or parts thereof, as well as of anti-dotes; they begun to worry where all this may lead to, in the former war theater no less than in neighboring countries and back home. And it is a story which, with ever-growing impact, is made to unfold by politicians who have felt obliged to question the bureacrats' official answers, their brief, related policies and on-going actions and inactionsU.S. Senator Don Riegle chaired extensive hearings on the subject and he is on record for saying:

     This story, basically, is another set of stories, and we intend to treat it as such (see our site-in-coming: And if we were all contaminated Gulf War Veterans?). And though the definite history on this Second Gulf War is still to be written and our own experiences tend to support first and above all else the presumption of individual human failings and misconduct, the Irish pumper sticker comes to mind:
"The fact that you are not paranoid doesn't mean they are not out to get you!"

Accordingly, the attentive discerning reader may thus come to more enlightened insights and conclusions when taking into consideration some of the apparently unrelated elements developed elsewhere on a parallel site - e.g. SASEA bancruptcy, EMRK-Beschwerde, Vorwort zum politischen Hintergrund des SASEA-Konkurses. All of which is to put things into perspective and is by no means intended to say that the world, in this writer's opinion, should have caved in to blackmail - wherever it came from.

     So, the thousands of Baghdad's hostages had finally been released, apparently without the undignified discriminating merchandising initially proposed and carried out by some who let themselves be guided by fear. The war was over and out of the headlines. Not really put to rest were its undercurrents - i.e. essentially the ethnic, religious, language and nationalistic wounds which have been left festering for generations since the breakup of the Ottoman Empire, including the neglected minority rights of the Alewites, Armenians, Assyrians, Christians, Jews, Kurds, Palestinians and Turkomans. They had been the subject of particular attention of our research group and its lawmaker friends in Europe and elsewhere. But there were many hurdles for continuing the related research - or to seek to further develop, test and eventually implement the results obtained so far. And as a new war - in Yugoslavia - had broken out, since June 1991 our energies were essentially concentrated on that front. For we had been mandated in that and other contexts to bring to bear our experience and whatever talents we were able to muster (UN documents: E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27: E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29; E/CN.4/1994/NGO/54; E/CN.4/1995/NGO/47; E/CN.4/1995/NGO/51; E/CN.4/Sub.2/1995/NGO/27).

Apparently, our once urgently solicited behind-the-scenes non-governmental efforts to help to lastingly and peacefully resolve the Iraq/Kuwait conflict had drawn more attention in U.S. governmental circles than the key beneficiaries of our labors cared to show appreciation. Once the Iraqi army was driven out of Kuwait, its Representative in Geneva had amicably reminded us of how not to help a people in need. Thus additionally reluctant to provide professional services for the beauty of the art, we were all but favorably inclined to lend a helping hand when two American colleagues, Patrick Martin and Philip Wainwright, brought an exiled Kurdish leader [Mr.Sardar Pishdare] into contact with the editor in May 1991. Here again, the jury is still out on whether or not we should have followed our gut reaction.
 

Editor's Note -  January 1998

Mr. Pishdare wasn't convincing when, in the summer of 1991, he first defined his objective at the UN in Geneva, i.e. to speak - "if only for five minutes" - at the UN Commission on Human Rights. Speaking to any UN audience - and being filmed - is often seen by inexperienced actual or future leaders from under-represented, discriminated or disinherited peoples to convey them an important, perhaps decisive political edge at home. However, the resulting footages are more often than not misleading. In the case of the Kurds, our research had shown that their history is full of deceptions, lack of unity, unfocused and unrealistic objectives as well as inadequately prepared plans of actions. Naturally, we didn't want to be a vehicle for more of the same - or to get involved in a cause we did not consider to have a proper background for and to have sufficient knowledge and understanding about.

     Mr. Pishdare had a quick mind and was a fast learner. He understood that while the UN may be the right audience for bringing about desired changes, he didn't have a fighting chance to make a dent unless he wised up to the intricacies of the system. So instead of polishing up for a premature speaking exercise, we entered that summer into a mutually fruitful learning curve, where we, too learned to fill our respective white spots. In our case, it was particularly interesting to learn that the professional maps on Iraqi oil fields were incomplete in that the white spots dotting the Allied-protected and UN-controlled area of Northern Iraq cover in fact many hundreds of readily exploitable oil fields. This then became the element with which to interest the Allies and the UN directly. What wasn't known then, was that with this we apparently hit a politically supersensitive spot which risked to upset a few hidden agendas and has been fought accordingly ever since.
...



....
OUTLINE OF AN EMERGING SOLUTION

Editor's Summary  -  January 1998

Having obtained in writing the UN's green light to demonstrate the technical feasibility to pump oil from non-government-controlled Northern Iraq for meeting humanitarian needs (1) Sardar Pishdare proceeded forthwith to the area to prepare the terrain and organize the local leader's support for the implementation of his "Project Backdoor" (English for Pishdare - sic!). An American oilman Gina Lewis introduced to us,Al Hickerson, had come to Geneva to advise us on some fundamentals of the petroleum industry and to give us a hand in our venture. Nobody had been able to answer his recurring question "Who owns the oil in the Kurdish region of Iraq?" Nevertheless, Al promised to bring in the necessary equipment on his own as soon as he knew what the situation is really like on the ground. So Sardar, accompanied by an expert, had gone to the area fairly packed over the Christmas and New Year's holidays.

     Meanwhile, in Geneva,Sadruddin Aga Khan had returned from Iraq. The "explosions" inside his hard wood-panelled UN office could almost be heard across town. We were made to understand that Project Backdoor was seen as upsetting existing plans and the order of things as decided by the powers that be, so that it had no chance of ever taking off the ground, no matter how rational and effective this project promised to be for addressing the urgent humanitarian needs there. Piqued by this non-sensical turn-around and attitude of the UN bureaucracy, we leaned back and - with Al's persistent property question still echoing in our ears - we took another look at the area in question in an old German historical atlas (2). There, mention of the "Mosulgebiet" (about double the size of and covering all of the "liberated Kurdish area") immediately raised our intense curiosity. For our experience in international matters and our instinct told us that there must be interesting and probably still valid documents about the conditions under which the League of Nations had attached this territory to the then-dependent Kingdom of Iraq.  The libraries being closed over the holidays and the League of Nations archives as the most authoritative source opening only after its annual inventory on January 16, we were left to wait a little longer. In summary, here is what we then found (for detail, see official documents):

1.     The Mosul Vilayet was an integral part of the Ottoman Empire. South, it borders on Iraq's Baghdad Vilayet, to the West on Syria, to the North on Turkey and to the East on Iran. It includes the Diala District, as defined in the League of Nations inquiry of 1925. According to the last available census (1920), its surface is 91009 km2, and its inhabitants were 579713 Sunnites, 22180 Shiites, 14835 Jews and 55470 Christians (Report by HM's Government to the League Council on the Administration of Iraq for the year 1929, p.71).

2.      The Council of the League of Nations conditionally attached the Mosul Vilayet in 1925 to the Kingdom of Iraq, rather than to Turkey, and provided for international protection to the Mosul Vilayet'sethnic and religious communities. The Kingdom of Iraq, by decision of the League of Nations' General Assembly, gained its independence on 3 October 1932. As a condition of its independence, Iraq had made its formal Declaration of 30 May 1932 vis-à-vis the League of Nations (E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27). Iraq thus incurred international obligations which it could not alter unilaterally, and from which it could be relieved only by the League of Nations or, in the event, by the United Nations acting as the League's succesor in accordance with UN General Assembly resolution 24 (I) of 12 February 1946.

3.     The conditions under which Iraq obtained its independence have never been altered. The circumstances which gave rise to these international minority protection and other obligations have essentially remained. According to testimony published by the UN Human Rights Commission's Special Rapporteur on Iraq (e.g. E/CN.4/1993/45, §§89-126; E/CN.4/1995/138, p.8), past and present human rights conditions in Iraq have provided no justification for abrogating any of Iraq's related international obligations.

4.     The UN Secretariat, in its "Study on the Legal Validity of the Undertakings Concerning Minorities" of 1950 (E/CN.4/367, p.51) had concluded:

5.     Iraq's constitutive international obligations have thus remained intact. Whether they are directly invokable and currently applicable may be decided on the basis of an Advisory Opinion which may be obtained from the International Court of Justice (art. 36/37 Statute of the Court) or by analogy in light of the ruling it handed down on 11 July 1950 on South-West Africa:      In its corresponding 1951 addendum to its 1950 study, the UN Secretariat, inter alia, noted (E/CN.4/376/Add.1): 6.    Iraq can thus be seen to have yet to acquire full sovereignty over the Mosul Vilayet since it has never been relieved of its related international minority protection and other obligations and servitudes.  Use of the term "sovereignty and territorial integrity of Iraq" in various UN documents has provided no such relief, nor has it conveyed rights Iraq never acquired legally. The standard UN term "respect for [a UN Member State's] sovereignty and territorial integrity" cannot either entail recognition of one State's border claims over that of another State. In the case of Iraq, the international community has not, since 1925, had the opportunity to recognize many uncontested Iraqi borders. On and off, almost all of Iraq's borders have been the subject of contestations or armed conflict, beginning with its independence and until recently: 1932 with Syria, with Iran until 1990, with Kuwait until 1994, and 1995 again with Turkey.

7. H.E. Tariq Aziz, as Foreign Minister of Iraq, declared to the UN Special Rapporteur on Iraq: "Iraq would be the first to recognize Kurdish independence" (E/CN.4/1992/31, §108). Since 1991, Iraq de facto has withdrawn its control, administration and protection from most parts of the Mosul Vilayet. In order to avoid a regionally destabilizing vacuum and to enhance the credibility of international minority protection rights and obligations, setting up an unprejudicial effective interim administration for the Mosul Vilayet has become important.

8. The leaders of the Mosul Vilayet's Assyrians, Kurds and Turkomans thus founded the Mosul Vilayet Council in May 1992 as the Mosul Vilayet's "supreme secular authority of the Mosul Vilayet, wherein all indigenous Arabs, Armenians, Assyrians, Kurds and Turkomans have the right to be equitably represented by their own leaders"(Declaration of Separation from Iraq, 20 October 1992). All of its autochthone tribes and political, religious, ethnic and other constitutive groups have since joined this undertaking to responsibly exercise their right to self-determination by signing the Unity Declaration of 31 May 1994.

__________________

(1)letter of 19 November 1991, signed by Henrik Olesen, Director of the then-absent Sadruddin Aga Khan's "Office of the Executive Delegate of the UN Secretary-General for a UN Inter-Agency Humanitarian Programme for Iraq, Kuwait and the Iraq/Turkey and Iraq/iran border areas"
(2)Atlas zur Weltgeschichte, 2, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966, S.166

..



Active Investor Protection  -  1 January 1998

Editor's Introduction

    In the course of over 20 years of service to clients of Swiss financial institutions, SIPA, the Swiss Investors Protection Association (Association Suisse de Défense des Investisseurs ASDI; www.solami.com/gold) has had the opportunity to look inside a sphinx - Switzerland's banking establishment.  We were thus able also to appreciate the roots, values and principles which, over centuries, have made private Swiss banking the extraordinary success story it is.  This also sharpened our senses for developments which are not in harmony with the fundamentals of reliable, effective and timely client protection and other indispensable ingredients for successful banking.  Thus, we have come to be in the vanguard of corresponding battles on the legal, fiscal and political front both inside and outside of Switzerland.

    As is not unusual when you have the honor and responsibility to represent individuals and to defend their particular interests, other interests - sometimes claimed to be bigger or more legitimate - stand in your way. Of course, our association's own terms of reference have made it incumbent upon its representatives never to loose sight of, and in fact always to seek also to safeguard and promote Switzerland's and its financial community's wider interests at stake.  Nevertheless, in many of our efforts, we have not really seen eye-to-eye with some of the bigger names in Switzerland's financial and fiduciary community.  We have in vain looked out for them in the long-coming conflict with lex americana universalis, even when the Swiss Government - for once and with a widely-appreciatedamicus curiæ intervention of its own - saw fit to take a principled stand in the precedent-settingAerospatiale case where the U.S. Supreme Court saw its ruling universally criticized.  As if the US Flat Earth Society had many members even in high places, bounty hunting and other Wild West methods of thought-to-be bygone times, manifestly, are thus still very much alive and at work, as Richard Anderegg reported under the title "The American fiscal authorities have difficulty understanding that US law isn't valid in the whole world" (AGEFI, 5/27/02).  So, in order not to increase, and inasmuch as possible to limit the damages caused by some indelicate, myopic and/or gullible colleagues, we have more and more found reason to either remain silent, or to look for and support appropriate counter-measures.

    With the wider and the macro-economic interests always on our radar, we have come to share the view that some of these "peanut gnomes" and their allies in Bern and elsewhere not only deserve but must be "shaken down and out".  Though somewhat weakened recently, the Swiss penal code still threatens with prison even high officials who – intentionally or not, i.e. by mere arrogance, stupidity and/or incompetence – may have committed diplomatic treason (art.267 CP).  This has yet to dawn on those who, as Anderegg pointed out, have led the Swiss Federal Council "to capitulate and replace the Penal Code with American fiscal regulations in the case of certain foreign investments in Switzerland [re: art.271]", op.cit.  With Swiss bankers thus mainly themselves responsible for the decline of the Swiss banking culture to the level of foreign judges' and bureaucrats' visions and agendas, bank clients are more than ever well advised if they follow their own nose and, as a rule, keep away from the big names.  Of course, that is no guarantee against bad experiences either.  But it is likely to help in an environment which - sometime despite of your banker - has been left to deteriorate under influences not favorable to the individual client.  This is because the Swiss legal practice evolved in a way which - as the client sees it - looks pretty much rigged against him (both the Marcos family and the Philippine government could tell something along that line, if they wouldn't be afraid of the gag rules which, over now more than 15 years of unnecessary and sterile court fights, prevented them from going public with their complaints).

     Thus, when the story of the holocaust victim families and their allegedly looted Swiss bank deposits resurfaced in early 1996, most observers weren't impressed.  Expecting the matter to dissipate again in the sand in the course of the normal minimum five-year secretive proceedings (with the victims once again taken for a ride; see our relatedamicus curiæ), SIPA again blew the whistle, even worked out a genuine alternative solution, providing for a prompt global one billion dollar settlement.  Intriguingly, that was turned down by the very people who allegedly spoke for the victim families (which raises the specter of these lime-lighted warriors pursuing hidden agendas, and thus being more part of the problem than of the solution).  At any rate, the subsequent developments still proved one important point: the legal, the court path is neither the only nor the most effective road to a satisfactory claim settlement - at least not in cases involving the big Swiss banks.

     The question thus arose:what other generally applicable lessons can be drawn from this experience - for you and other claimants (including victims of some past wrongs) and other holders of bad debts?  The answer is the PILLORY, SIPA's debt exchange, which consists of a continuously updated list (www.solami.com/pillory). Except for the B Claims growing out from allegedly non-settled trusteeship functions with varying degrees of political implications (e.g. the stealthily outsourced, long-hidden and now re-surfacing foreign IG Farben assets apparently controlled by some Mideastern sources), this list, nick-named the Pillory, is meant to be illustrative of the kind of debt claims which might thus find an inexpensive and prompt out-of-court settlement.

The Pillory is designed to provide for both private and public debt claims to be settled out-of-court promptly and  inexpensively.  Inspired by the Lynux model, the author, serving as general coordinator of the project, solicits critical comments, suggestions and other relevant input.  And he entrusts the evolution and further development of the Pillory to each and everyone anywhere who is capable and willing to contribute to its protection and genuine usefulness for both the individual and the other members of the global village.
 
 

back to the Global Ivory Tower homepage
back to the investor protection homepage    back to the main index




Redaktionsnotiz zum politischen Hintergrund des SASEA-(Un)Falls  -  1.Januar 1998
(voire aussi: Luigi Canal, "Sasea: une banqueroute aux ramifications européennes",Journal de Genève et Gazette de Lausanne, Jeudi Économie, 18 décembre 1997)

     Die an der Genfer Börse kotierte SASEA Holding AG war ein in den Achtzigerjahren vom ehemaligen Finanzdirektor der italienischen Erdölfirma ENI, Florio Fiorini, entwickeltes schweizerisches Finanzkonglomerat mit ca. 300 Zweigfirmen u.a. in Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Holland, Italien, Luxembourg und Spanien (Beilage 25). Die u.a. mit dem Vatikan und der Banco Ambrosiano liierte Firma war ursprünglich auf dem Agrarsektor tätig. Insbesondere über Zweigstellen in den Seychellen und Monaco wurde u.a. Fiorinis Spezialität, das internationale Erdölgeschäft, betrieben und sind dabei auch Verbindungen mit Lybien weiterentwickelt worden (u.a. via GATOIL). Darauf gestützt und z.T. in Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten sollen (*) auch irakische Erdöllieferungen an das damals unter UNO-Sanktionen stehende Südafrika, sowie belgische, englische, französische, italienische und spanische Waffenlieferungen besonders an Irak erfolgt sein. Dies unter jeweils entsprechendem, zumindest ministeriellem Schutz bei entsprechenden Gegenleistungen zugunsten der jeweils massgebenden politischen Parteien(Beilagen 64-71).

     Mit der irakischen Invasion von Kuwait wurde der bis dahin staatlich geförderte massive, geheime und lukrative Waffenexport nach Irak gestoppt. Das zog, mit unterschiedlichen Verzögerungen, den Zusammenbruch der darauf aufgebauten internationalen Finanz- und Beeinflussungs-Strukturen nach sich (Milliardenkonkurse BCCI, Maxwell, Polly Peck, etc.). Durch massive, wirtschaftlich kaumbegründbare (**)Finanzinfusionen durch die französische Staatsbank Crédit Lyonnais (CL) wurde der schon 1991 fällige (Beilagen 74 und 75) SASEA-Konkurs bis Herbst 1992 hinausgeschoben. Und nachdem der französische Steuerzahler entsprechend zur Kasse gebeten worden war, behinderte der Staat - hier und dort - auch die diesbezügliche strafrechtliche Durchleuchtung dieses mit einer Konkurssumme von SFR 5 Milliarden (***) grössten Konkurses der Schweizer Wirtschaftsgeschichte unter Hinweis auf die Staatsräson(Beilage 77).

     Auf diesem politisch brisanten Hintergrund unterstand die Abwicklung des SASEA-Konkurses in Genf der besonderen Aufmerksamkeit einflussreicher interessierter Kreise, welche nichts dem Zufall überliessen. So fiel schon die richterliche Wahl der Mitglieder der provisorischen SASEA-Konkursverwaltung auf Genfer Sachverständige (ATAG Ernst & Young), welche auch mit der Abwicklung des GATOIL-Konkurses betraut waren (Beilagen 35, 67). Scheinbar unbedeutend: Fiorini soll u.a. über die GATOIL-Nachfolgerin TAMOIL Geschäftsbeziehungen zum lybischen Staat fortgeführt haben*, und der Genfer Rechtsvertreter der Crédit Lyonnais soll auch persönlicher Rechtsvertreter des irakischen Präsidenten gewesen sein*.

     Unter diesen besonderen Umständen war die Berufung eines entsprechend qualifizierten Interessenvertreters in den SASEA-Gläubigerausschuss geboten. Diese Wahl fiel auf den Redaktor. Er war bemüht, dieses öffentliche Mandat strikte im Sinne des Gesetzgebers auszuüben, d.h. zusammen mit seinen Ausschusskollegen schnellstmöglich eine weitestgehende Gläubigerentschädigung herbeizuführen. Dies erwies sich schnell als im Widerspruch stehend zu den Bemühungen jener welche auf maximale Geheimhaltung/ Staatsräson bedacht waren. Der vorliegende Streitfall, welcher mit der nachfolgend wiedergegebenen Beschwerde vom 15.Juli 1994 bis nach Strassburg weitergezogen worden war, lag in diesem Zielkonflikt begründet. Für die Menschenrechts-Kommission in Strassburg handelte es sich hier hingegen um eine vorrangig verwaltungsrechtliche Auseinandersetzung, für welche sie sich als nicht zuständig erklärte; dementsprechend wies sie die Beschwerde 1995 ab. Übrig blieb - und bleibt - sodann die allfällige Berücksichtigung der einschlägigen Erkenntnisse anlässlich einer kommenden SchKG-Revision. Denn diese gerichtliche Austragung ergab neue, dem gesetzgeberischen Willen entgegenstehende und jedenfalls vom Gesetzgeber nicht aktiv gebilligte Regeln bezüglich des Zugangs der Gläubiger zu den Akten und zu den Gerichten, der Überwachung der Konkursverwaltung, sowie der Kompetenz und der Voraussetzungen für die Amtsenthebung eines Mitglieds des Gläubigerausschusses.

______________

(*)    gemäss Recherchen von Journalisten und Spezialisten, privaten Mitteilungen, etc.
(**)     François d'Aubert, "L'ARGENT SALE", Plon Paris 1993, Kapitel 5 & 11 (der Autor ist Mitglied der Crédit Lyonnais-Untersuchungskommission der französischen Nationalversammlung); cf: Einvernahmeprotokolleder Crédit Lyonnais-Verantwortlichen,  (Beilage 75); Thierry Jeanpierre, Pascal Auchelin, "Crédit Lyonnais: l'enquête", Fixot Paris 1997.
(***)     durch "Rückzüge", etc. soll die Summe inzwischen auf rund SFR 1,3 Mia geschrumpft sein.
...


Phone Tapping  -24 January 1998

Editor's post scriptum

1.    The "Pick-up sign" disappeared in the entry of most banks in the subsequently published  telephone books, raising questions of the legality of the routine telephone monitoring by banks, particularly with today's coming into force of a revised penal code art. 179 (Leonardo Cereghetti,Patrick Umbach, "Heikle Aufnahme von Telephongesprächen - Handlungsbedarf bei Banken und Brokern", NZZ 30.Dezember 1997; Yves Lassueur, "Ecoutes illégales dans nos banques", Le Matin, 13 janvier 1998).

2.    Following publication of the above SIPA letter in the Wall Street Journal, the pressure for disclosing the full extent of governmental and privateeaves-dropping in Switzerland grew rapidly and seems to have contributed to the discovery of illegal telephone and other surveillance practices involving some 900,000 Swiss residents - one of Switzerland's biggest political scandals.  After being given the opportunity, during some 5 years, to check one's own surveillance files (and how huge amounts of taxpayers' money were thus squandered - often with highly questionable motives, means and results), the Swiss Citizen generally is seen to have only partially regained confidence in the institutions charged with safeguarding his/her safety and welfare.  Things were supposed to become more transparent and otherwise improve with the privatisation of Switzerland's telecom which, since 1 January 1998, has operated in competition with other service providers as a de-monopolized private company under the name of SWISSCOM.

3.    Thus was touched a more-than-eversensitive cord when the Sonntagszeitung of 28 December 1997 revealed that SWISSCOM has also taken over a clandestinely implanted system providing for an apparently unauthorized massive monitoring and storing of telecommunications data on users of mobile phones.  This was not exactly helped when, under the weight of public reactions, the fig-leave wide justification invoked (billing purposes) was later complemented by prophylactic and therapeutic police purposes.  And when the end-of-the-year big bank letters sent to some if its local clients informed them that, for some years now, their calls to their bank may have been taped and stored for security purposes for some six months.  It would be interesting to find out if and, in the event, on what legal basis any of these tapes actually found their way to local and/or foreign law enforcement officials.  Well yes, we finally left theannus horribilis Orwell+13 behind us but, having apparently lost our will and/or our capacity to keep in check those charged with serving rather than spying on and controlling the only sovereign there should be, i.e. the upright Citizen, he/she will henceforth, too get what he/she deserves.
...


UBS/SBC Merger  - 20 March 1998

Editor's Note

    The By-Laws of the Union Bank of Switzerland, as in force on the date of its Extraordinary General Meeting of 3 February 1998, provided notably for (§ 11):

    Today, the Tages-Anzeiger of Zürich published a corresponding article by a Swiss lawyer, Thomas Kindler, under the title "Scheitert die Fusion an den Statuten?" (Is the UBS/SBC merger doomed for statutory reasons?).  Kindler thus exposed and discussed the fact that only some 52%, i.e. far less than the required "two thirds of the entire share capital", was represented at the UBS shareholder meeting of 3 February 1998 (as evidenced by the below-reproduced official minutes).  Once again, and understandably so, loath to admit its error - last time it was anyway forced to change the damage-prone, "unchangeable" and thus illegal signature card the UBS imposed on its account holdersGertrud Erismann, the unenviable UBS spokeswoman, immediately derided the critics as raising a "storm in a teacup", boldly claiming that the special statutory safeguards apply only to a total, i.e. dissolution withliquidation of UBS, and that the merger provisions of the Swiss Code of Obligations (CO) apply instead.  That, of course, was sand in the eyes and meant to discourage interested shareholders to utilise the remaining two weeks for bringing legal actions against the decisions taken by the shareholder assembly of 3 February 1998.  For the thus UBS-invoked CO articles 748 and 749 nowhere specify a mandatory lower quorum than that specifically written into the UBS statutes for any and all cases entailing the UBS' total "dissolution" - which, in its statutes' English translation reads as "liquidation".

    All of which casts a serious cloud over the shareholders' decision to dissolve the present UBS through a merger with the Swiss Bank Corporation.  But the way things have gone so far, the competent juge of Zürich may not even be given an opportunity to examine the case and so it may or may not start to rain even without his blessings.  For Swiss company law provides for legal challenges of decisions taken by shareholder meetings within 60 days.  And, after another Swiss daily sat on the story for some two weeks, it is unlikely that a serious court challenge can and will be mounted in the time left - or, for that matter, that it would have a real chance of success.

    Nevertheless - and not least for reasons of principles, because of the legal questions thus raised and in light of the wider interests at stake - it appears important that the remaining repair opportunities be anyway seriously considered both by the competent surveillance authorities and the merger candidates themselves (who might call for new shareholder meetings designed to straighten out in particular this otherwise possibly endlessly harmful merger flaw).  On which occasion they may also discover that the stone of wisdom lies elsewhere and that, in the event, there are serious alternatives available to the economic incest solutions pursued so far.
...


Zu Thomas Kindler's UBS-GV-Kritik im Tages-Anzeiger  20.März 1998

ICONOCLAST

UBS-Echo vom gleichen Tag: "Sturm im Wasserglas", denn
1.  Art.11 al.2 der UBS-Statuten betreffe nur eine Auflösung der Gesellschaft mit Liquidation,
2. jetzt gehe es aber um eine Gesellschafts-Auflösung ohne Liquidation, gemäss GV-Beschluss um eine "Auflösung der Gesellschaft durch Fusion" gemäss OR 748, 749, und
3. dabei seien die entsprechenden OR-Bestimmungen, welche für Fusionen ein qualifiziertes Mehr der an der GV vertretenen Aktien vorsehen, zwingend und substitutiv anzuwenden.

Diese von Kollega Kindler vorausvermutete und oben z.T. bereits kommentierte UBS-Position findet weder in der derzeitig gültigen OR-Fassung, noch in Lehre und Praxis hinreichende Abstützung.  Ein Blick in die Vergangenheit, in die Genesis und die Materialien, lässt sogar einen entgegengesetzten gesetzgeberischen Willen  unmissvertändlich in Erscheinung treten.Der Schutz der "wohlerworbenen Rechte" ebenso wie die Vertragsfreiheit waren und sind für den Gesetzgeber seit jeher besondere Anliegen.  So bestimmt z.B. schon Art.627, al.2 des alten OR ausdrücklich:

Schon damals - und seither - waren die Vertragspartner frei, zum Schutze der wohlerworbenen Rechte gegenüber den gesetzlichen Bestimmungen auch und gerade in Quorum-Fragen die Latte höher anzusetzen.  Offenkundig sind es diese Weltanschauungsnormen welche die Autoren der entsprechenden Statutenbestimmung zu der seit Generationen gültigen und zu keinerlei Zweifeln Anlass gebenden Fassung des jetzigen §11 al.2 inspiriert haben: So gesehen ist nicht erkennbar, worauf gestützt die UBS-Sprecherin ihre offenkundig auf Verunsicherung und Zeitgewinn angelegten obigen Behauptungen in den Raum setzen konnte.  Und weshalb - im Hinblick auf die damit verbundenen Prinzipien, Rechtsfragen und weiteren Interessen - die UBS-Geschäftsleitung nicht ohne weiteres die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zieht, indem sie die Fusionsfrage als rechtlich unbeantwortet erkennt und dieselbe deshalb so bald als möglich einer neu einberufenen Generalversammlung vorlegt.  Die Erfahrung zeigt allerdings, dass diese Anregung ebensowenig auf Gehör stossen dürfte wie damals, als es darum ging die schadenträchtige, "nicht abänderbare" und deshalb rechtswidrige UBS-Unterschriftenkarte an das hiesige Recht anzupassen (was schliesslich gelang) und eingetretene Schäden zu beheben (was immer noch aussteht)....
......

..
21 mars 1998  -  La fusion UBS-SBS victime d'une bataille juridique
Les status de la banque auraient été violés.
(Tribune de Genève, 21 mars 1998)

La Mégafusion entre la Société de Banque Suisse (SBS) et l'Union de Banques Suisses (UBS) peut être contestée juridiquement.  Selon l'avis d'un expert paru vendredi dans le Tages-Anzeiger[iconoclast:après deux semaines de "reflexions", un autre "grand" quotidien du coin n'a jugé ni opportun ni indiqué par les devoirs de la profession de publier cette information], l'assemblée générale de l'UBS a violé les statuts lors de l'accord de fusion.  Ce trouble provient de la formulation peu claire des statuts de l'UBS [iconoclast: jolieformule de cache-sexe si on se référe au texte statutaire qui est d'une clarté sans équivoque pour tous ceux qui sont à la recherche de la vérité et non des excuses).




LEX AMERICANA - l'Iconoclast observe  -  30 avril 1998:

1.    Voire aussi la réponse du publiciste suisse Klaus Stoelker, publiée dans l'édition européenne du Wall Street Journal du 28 avril 1998.

2.    Curieusement, ce reproche tombe en parallèle et se trouve accentué dans le dernier rapport du notoire Comité 8 de l'autrement très sérieuse Organisation pour la coopération et le développement économique, OCDE, de Paris qui - après son échec total, dans les années 80, avec son projet orwellien INTERFIPOL d'une convention d'assistance administrative en matière fiscale - persiste à confondre la criminelle évasion fiscale avec l'évitement fiscaleNonobstant que ce dernier constitue un facteur essentiel de l'économie du marché et de la souveraineté fiscale de tout Etat indépendant et digne de ce nom.  Tant que les autorités politiques n'auront pas effectuées les changements qui s'imposent dans le cahier de charges et dans l'orientation de ce comité de l'OCDE, ce sera lui et non le secret bancaire autrichien, luxembourgois, suisse ou autre qui causera des effets pervers et en effet fortement dommageables non seulement pour les fiscs mais surtout pour les contribuables des pays qui continueront à souscrire à des thèses opportunistiques et depuis longtemps discréditées de quelques apparatchiks myopes et irréductibles (voir Paul Coudret etAntoine Bosshard, "L'OCDE s'attaque au 'braconnier' fiscal suisse",Le Temps, 29 avril, 1998).

3.    En effet, on est loin où, dans les années 80, sous la direction de Seth Lipsky et dePeter Keresztes, le Wall Street Journal Europe (WSJE) et d'autres journaux étrangers - mais non les grands journaux suisses proches des banques, et très peu d'autres journalistes suisses - avaient mené combat contre les différentes lex americana.  C'était en vain qu'ils ont imploré les parlementaires et banquiers suisses de se dresser sans vergogne contre toutes pressions émanent de la SEC et d'autres sources américaines.  Et qu'ils ont conseillé de maintenir avec dignité, détermination et force leurs spécificités et leurs cultures bancaires, y compris notamment le secret bancaire suisse.  Or, il se trouve que le WSJE n'est toujours pas sorti des chiffres rouges et que quelques membres de la famille des propriétaires pourraient donc être ouverts à des nouvelles idées.  Voilà donc une occasion pour une nouvelle alliance vers de nouveaux horizons qui s'ouvre aux vrais entrepreneurs visionnaires et soucieux de l'avenir du marché financier suisse.

...



ICONOCLAST - 1 July  1998     (deutsch  /  français)

Y2K Immunization Through Comprehensive Measures Towards a Controlled Temporary Shutdown of the Electric Grid on 31 December 1999

        The Year 2000 (Y2K) computer problems are unique in their nature, dimension and implications.  Like in the case of radioactivity, the Creator endowed us with no natural sensors but "only" with brainpower to recognize its existence indirectly, to contain and protect us from its adverse effects, and even to benefit from it. Unlike radioactivity, Y2K problems are unprecedented and manmade and thus perhaps that more difficult to be properly recognized and to be tackled on normal tracks and with ordinary means.  Moreover, no electronic gimmick, no magic trick is in sight - or can reasonably be expected - to shield any of our computer-dependent societies from the havoc entailed in embedded chips, personal computers and main frame systems which, on their own, will not make the year 2000 turnover, or which will fail in reaction to systems which are not Y2K compliant.  Potentially worse yet, the countries affected by the COCOM embargo are known, from the beginning, to have built particularly their security apparatus, strategic means and essential services with computer systems and software based on eight rather than six date digits (whereby each year is defined with four, rather than two digits, as, until recently, has been customary in Western-built computer systems), thus being essentially spared the uncertainties of the millenium bug.

        On this background, not only international organizations (notably the International Telecommunication Union, the Bank for International Settlements, the EuropeanUnion, etc.) and government agencies (in the U.S. notably the Federal Reserve Board and the Securities an Exchange Commision, etc.) but also lawmakers in different countries (notably U.S. Senator Robert Bennett, U.S. Senator Alfonse D'Amato, U.S. Senator Michael B.Enzi, U.S. Senator Chuck Hagel, U.S. Representative Steve Horn, Ständerat Carlo Schmid-Sutter, etc.) have started to take seriously the tocsin which some alert specialists (notably the Center for Strategic & International Studies, Frank J.Cilluffo, the Gartner Group, Peter de Jager, Alan Simpson, Taskforce 2000, Edward Yardeni, etc.) had sounded in the desert for quite some time.  At the CSIS Y2K seminar held in June in Washington, an eye-opening "report card" on "Year 2000 Progress for Federal Departments and Agencies" was presented by the Office of the Chairman of the Subcommittee on Government Management, Information, and Technology"  of the U.S. House of Representatives.  Its conclusion: "Overall Grade is F", with the Departments of State, of Transportation, and of Energy projected as still failing the year 2000 turnover, and even the Department of Defense having improved only inadequately from F to D (sic!).

       In Switzerland, the Federal Council, in its reply of June 8, 1998, to a parliamentary interpellation focusing on embedded chips (98.3073), confirmed the need for urgent actions to be taken on every level of society.  Indeed, all concerned are called upon to do everything in their power which is likely to facilitate the earliest and most comprehensive possible recognition, minimalization and overcoming of the economic, social and strategic consequences of the Y2K problems - and to refrain from doing anything which might have contrary effects.  To this end, all suitable measures in preparation of Y2K emergency situations should not only be prepared, but those placed in position of responsibility for the well-being of others may not rise to their task unless they actually procede on the worst-case assumption.  And unless they promptly heed the recommendations given by their professional associations, Y2k specialists and officials, and can be seen to actually carry out in their own backyard what is still possible in order to avoid panic and to reduce the impact of Y2K.

        Built, equipped and trained over decades for countering nuclear and other physical threats by way of providing Switzerland's thousands of small communities with a high degree of independence from national networks with regard to basic services and food distribution, the Swiss civil defense system appears uniquely suited to help in the Y2K tasks ahead.  A reliable miminum supply of electricity being recognized as crucial for keeping the country running, an idea inspired by the Swedish change-over from driving on the left to driving on the right, is presently being examined by the responsible Swiss authorities (see text of the Motion Schmid below).  Thereby, instead of running the reportedly high risk of the internationally entangled electric grid being anyway shut down by some non-containable Y2K-related problem occuring anywhere in Europe in the first moments of the new Millennium, the Swiss grid would be deliberately unhooked on the eve of the year 2000.  For the duration of a few days, Switzerland would thus be put on an emergency footing 31 December 1999, with all essential services reliably running on the correspondingly prepared emergency power sources.  Isolated from the international electric grid, and depending on how the situation evolves, the Swiss grid, made Y2K compliant until then, could and would then be gradually put back into normal operation.

        Assuming this idea to be feasible, adopted and successfully implemented, it would only be natural for the Swiss authorities to continue Switzerland's traditions of genuine solidarity with the generous offer for corresponding good offices and services Ständerat Schmid explicitly called far. These should be available to foreign firms and organizations who may want to set up additional contingency measures, safeguards and fallback positions and whose clients might be interested in their offer for additionally securising essential client data, assets, etc. by way of corresponding Swiss services.  To be sure, such Y2K-related contingency services are already available, while additional ones are understood to be under development.  Some observers have welcomed these services notably as a chance to effectively avoid or stem panic and corresponding bank runs.
..




98.3359
Motion Schmid

Year 2000 - Computer Problem (Y2K), Emercency Measures

1.        The Federal Council is invited to delay until an appropriate date in 2000 or later all legislative and administrative measures on all levels of the federal administration as well as all projects which are subject to federal approval, unless it is demonstrated that such measures or projects are Y2K-neutral, i.e. unobjectionable from the point of view of the year 2000 computer problems.

2.        The Federal Council is invited to act in consequence of the fact that for the date of 01.01.2000 a breakdown of essential services cannot be excluded, notably not with regard to electric power, gas, water, telephone, transport, etc., and to take all appropriate measures, including the mobilization of the civil defense and all other suitable organizations and infrastructures, so that, for a period of several days starting on 31 December 1999, essential services will effectively be provided to the Swiss population.

3.        The Federal Council is invited also to bring into being the necessary legal conditions which will facilitate and promote the development and provision, by Swiss firms, of services which may also help foreign enterprises and organisations in particular to overcome their year 2000 computer problems, e.g. by way of safe haven storage of their data and backup systems in Switzerland, free of custom duties and under conditions effectively providing notably for telecommunication, lawyer and bank secrecy.

Carlo Schmid-Sutter

June 26, 1998




ICONOCLAST - 1. Juli, 1998

Y2K-Immunisierung durch umfassende Vorbereitung der kontrollierten vorübergehenden Stromnetz-Abschaltung am 31.12.1999

        Angesichts der Dimensionen, Unwägbarkeiten und Einmaligkeit des von Menschenhand geschaffenen und weltweit wirksamen Jahr 2000 Computerproblems (Y2K), zu welchem der Bundesrat in seiner Antwort vom 8.Juni 1998 auf die Interpellation Müller 98.3073 dringenden allgemeinen Handlungsbedarf bestätigte, sind alle Betroffenen aufgefordert, alles zweckmässige vorzukehren, was die weitestgehende und frühestmögliche Erkennung, Minderung und Überwindung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und strategischen Folgen dieses Problems begünstigt, und alles zu unterlassen, was dem entgegenstehen könnte.  Dahingehend sind geeignete Massnahmen für den Ernstfall nicht nur vorzubereiten, sondern es ist vom Eintritt des Ernstfalls an der Jahrtausendwende auszugehen.

        Ein magischer Schutzschirm, welcher das Schweizer Territorium von den Folgen ungenügender Y2K-Massnahmen bewahrt, ist nach übereinstimmender Expertenprognose weder zeitlich noch technisch möglich.  Das kann und darf aber für niemanden Ursache sein, nicht alles zu erwägen und das Zweckmässige vorzukehren, was in seinem Einflussbereich zur Verminderung oder Einschränkung der Y2K-Konsequenzen möglich ist.  Hierzu gehören Massnahmen, welche die Fachverbände ihren Mitgliedern auf der technischen Stufe empfehlen, und solche welche der vom Bundesrat eingesetzte "Mister 2000" an der Öffentlichkeitsfront anregen mag.

        Darüber hinaus, und für alle Staats- und Gesellschaftstufen gültig, anerbietet sich das konsequente Vorbereiten der kontrollierten vorübergehenden Stromnetzabschaltung und Ausweichung auf lokal verfügbaren und netzunabhängigen elektrischen Strom am 31.Dezember 1999.  Dies als Mittel zur weitestgehenden allgemeinen Bewusstseinswerdung und zur "Immunisierung" der gesamten Schweizer Bevölkerung und aller Teile der Wirtschaft als Voraussetzung eines möglichst geordneten und panikfreien Eintritts ins neue Jahrtausend. Dahingehend haben Schweizer Parlamentarier - u.a. Ständerat Carlo Schmid-Sutter - politische Vorstösse unternommen, und sind nun die entsprechenden Organisationen und Dienste aufgefordert, dem Schweizer Bundsrat sowie den kantonalen und kommunalen Behörden bei der Umsetzung dieses Programms behilflich zu sein.




98.3359
Motion Schmid

Jahr 2000 - Computerproblem, Ernstfallmassnahmen
 

1.        Der Bundesrat wird eingeladen, jegliche Erlassprojekte auf allen Stufen der Bundesverwaltung sowie alle Vorhaben, welche der Bewilligung durch die Eidgenossenschaft bedürfen, bis zu einem geeigneten Zeitpunkt im Jahr 2000 oder danach zurückzustellen, soweit nicht nachgewiesen ist, dass diese Projekte und Vorhaben unter dem Gesichtspunkt der Jahr 2000 - Computerproblematk unbedenklich sind.

2.        Der Bundesrat wird eingeladen, den für den 01.01.2000 nicht auszuschliessenden Zusammenbruch der Grundversorgung des Landes, insbesondere im Bereich von Elektrizität, Gas, Wasser, Telephon, Transport etc. zum Anlass zu nehmen, unter Einsatz der Zivilschutzorganisationen und aller übrigen hiezu geeigneten Organisationen und Einrichtungen alles Notwendige vorzukehren, um ab dem 31.12.1999 die Grundversorgung der schweizerischen Bevölkerung für eine mehrtägige Dauer zu gewährleisten.

3.        Der Bundesrat wird eingeladen, soweit notwendig auch die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Entwicklung und der Einsatz von Dienstleistungen für die Überwindung der Jahr 2000 - Computerprobleme durch schweizerische Anbieter insbesondere auch für ausländische Unternehmungen und Organisationen erleichtert und gefördert werden, wie namentlich Entgegennahme und sichere Verwahrung von Daten bzw. von Datenträgern und Gewährleistung der Zollfeiheit, des Telekommunikations-, Anwalts- und Bankgeheimnisses etc.

Carlo Schmid-Sutter

26.Juni 1998




98.3359
Motion Schmid

Année 2000 - Problèmes informatiques, Mesures d'urgences

1.        Le Conseil fédérale est invité de différer tous les projets de textes législatifs à tous les échelons de l'Administration fédérale, ainsi que tous les projets nécessitant l'approbation de la Condfédération, jusqu'à une date appropriée dans le courant de l'année 2000 ou plus tard, s'il n'est pas prouvé que ces projets ne posent aucun problème en relation avec le changement de millésime.

2.        Le Conseil fédéral est invité de saisir l'occasion présentée par le risque, qui ne peut être exclu, d'un effondrement de l'approvisionnement de base du pays, notamment dans les secteurs de l'électricité, du gaz, de l'eau, du téléphone et des transports, en faisant appel aux organisations de protection civile et à toutes les organisations et institutions appropriées, afin de prendre toutes les dispositions nécessaires pour assurer l'approvisionnement de base de la population suisse dès le 31 décembre 1999 pour une durée de plusieurs jours.

3.        Le Conseil fédéral est invité à crèer aussi les bases juridiques nécessaires afin de faciliter et de promouvoir le développement et la mise en oeuvre, par des entreprises suisses, de services destinés notamment aussi aux entreprises et organisations étrangères et devant permettre de maîtriser les problèmes informatiques posés par le passage à l'an 2000.  Ces services devront également comprendre la prise en charge et la sauvegarde de données ou de supports de données, et ils devront bénéficier d'une franchise douanière, l'inviolabilité du secret des télécommunications, d'avocat et des banques, etc. étant garantie.

Carlo Schmid-Sutter

26 juin 1998
..




ICONOCLAST - 13 January 1999

*S*L*M* - Outline of a Linguistic, Cultural and Religious Common Denominator

Salome, Salima, Solomon, Suleiman, Salem, Shalom, Jerusalem, Suleimanyia, Muslim, Islam, etc. are self-explanatory names and terms.  One question thus arising and which everybody can seek to answer for himself is:  what do these names and terms have in common other than their common roots, i.e. the consonants S, L and M?  The SLM Center seeks to address this and related questions, with contributions solicited without discrimination from leaders, scholars and laymen from all religions, nations and communities.  For the time being, they may be sent either by e-mail to: swissbit@solami.com  or by snail-mail to:  CORUM, box 2580, CH-1211 Geneva 2, Switzerland.  Unless specified otherwise, the editor considers himself authorized to reproduce these contributions notably on this website free of charge and with full credit to each author, and/or to utilize the material thus received as the editor sees fit in the course of the evolving studies, debates and conferences.


Towards Regaining Stability and Dignity in the Cradle of Europe  - 9 March 1999

Editor's Note

        Item 1: Skanderbeg - the Albanians' national hero - doesn't seem to have any particular bearing on the current Kosovo conflict.  Yet, he is widely credited with having blocked Turkey's onslaught on Europe for some 25 crucial years.  Namely after the Serbs who, under King Lazar, in 1389 and precisely in Kosovo, though defeated, had succeded at least to slow the Islamic thrust into the heart of Europe.  Thus both the Serbs and the Albanians (many of whom were of Serbian descent) had rendered an invaluable service to Europe as a whole.  All this is recognized and venerated not only by nostalgic Serbs, but by other European Christians with a memory.  As in these and other cases, a better, unbiased knowledge of our common past might bring to light much needed common ground.  And go a long way to inspire the negotiators - currently meeting at Rambouillet - to achieve a dignified, practical and lasting solution to a conflict in Europe's currently most pressing trouble spot.

       Item 2:   Be they Albanians, Macedonians, Serbs, Tzigansor whatever, the inhabitants of Kosovo are not known for their particular depedency on computers.  And yet, on the international scene, they are all in the front row to draw substantial benefit from a problem other societies are increasingly nervous about, i.e. the year 2000 computer bug (Y2K).  This is so, because if they manage to prolong the cease-fire in Kosovo into the next year, they have a chance to work out by themselves well-founded and lasting solutions meeting above all their own and not foreign interests.  For by that time, the chancelleries of all OECD countries can be expected to be overly busy with other - and not least their own - problems.

       Item 3:   Our mandate of June 1991 solicited our "good offices ... towards a peaceful, early and lasting resolution of the crisis" of Yugoslavia which then started to unravel at the seams.  It hadn't occurred to us that the results of our efforts could one day become helpful in the search for a viable solution of the Kosovo conflict.  Until the negotiators at Rambouillet seemed to be dead-locked in their search for common ground.  And it suddenly appeared that what, over the past seven years, we have assembled in our ivory tower just might help to do the trick - i.e. when looked upon with the help of the Internet.

       Not convinced?  Then look for yourself on these pages and elsewhere and start clicking whenever it itches you!  And if you need further details or explanations, or if you can contribute from your own stock of data, experiences and insights, or care to make critical comments or suggestions, please feel free to contact us (CORUM, box 2580, 1211 Geneva 2), preferably by e-mail (swissbit@solami.com).
......

*          *          *

       Man-made, man-maintained and dangerously growing simmering conflict and humanitariandisaster zones in former Yugoslavia increasingly - and at immeasurable costs in various forms - threaten theinterests of peace, stability and respect for human rights in all of Europe.  In these circumstances, a radicallynew approach is called for in order to effectively influence the course of events there.  That is, if genuine peace is to be given a chance, and those called upon to bring it about will not only remember but heed the lesson from Chamberlin's costly for self-deluding and indeed very short-lived "peace for our time".

        Inspired by both modern European developments and all-too-long forgotten, yet decisive historical elements, given a chance the peoples concerned might opt for a joint European option.  For all the peoples who lived on the territory of former Yugoslavia, this could involve, e.g., an early joint, one-voice-only but full membership in the European family of nations, be that the European Union as it currently evolves on its worn-out peculiar tracks, or the European Confederation or Commenwealth for which Presidents Havel and Mitterrand laid the foundations in Prague already in 1991.

        Special arrangements, including eventually redrawn international borders, might thus be worked out particularly for some past, present and future hot spots of that part of Europe.  In every such case, a new minority is created.  Each minority - whether reframed, displaced or newly resettled - carries with it the seeds of future conflicts, as many still unresolved minority cases resulting from the First World War show, e.g. the Baltics, Greece, Iraq, Palestine, Romania, Turkey, ex-Yugoslavia, etc.  One of the cardinal lessons to be drawn from these and other still festering conflicts is that each uprooted or otherwise destabilized minority must not only be given adequate paper guarantees in the form of international minority protection rights. Also indispensable are effective means, notably adequate representation, to promptly notify and seek redress against rights abuses with the help of those guaranteeing these international rights.

        In any case, for many decades, the constituant peoples of former Yugoslavia have enjoyed one of the most elaborate, generally respected and thus beneficially working national minority rights legislation.  Fiddling with that delicate structure did not really benefit anybody when, in the power vacuum left to the successors of the in many ways irreplacable President Tito, the minorities question surfaced again.  Not least from the point of view of regional stability in the longer run, it could be important now to devise a generally stabilizing solution to the Balkan minorities question.  Currently, it is the Kosovo situation which, in this sense, offers an opportunity to look beyond the immediate problems.  And here once more, we find an opportunity to look beneath the national minorities legislation of former Yugoslavia, where we discover a body of amazingly fashionable minority rights which, although of an international nature, most everybody seems either to want to ignore or simply to have forgotten.  We are talking, of course, about the Treaty of St-Germain-en-Laye of 1919 which gave birth to the Kingdom of Serbs, Croats and Slovenes, i.e. former Yugoslavia, and the corresponding minority protection instruments of the League of Nations.

        In his memorable Sorbonne address of October 1992 by Sadruddin Aga Khan, the former UN High Commissioner for Refugees, had this to say on this matter:

        Re-activating, strengthening and, where needed, re-adapting those ancient, and some say still valid international minority protection rights could - in the case of Kosovo also - be initiated by the Godfathers of the Corfu Pact of 1917 and the Signatories of the Treaty of St-Germain-en-Laye of 1919, i.e. the British Empire (thus not only the UK but also Canada and Australia), France, Italy, Japan, the United States and Russia, respectively.  In this way and on this path, the peoples of former Yugoslavia could finally begin to exercise in their own way what Woodrow Wilson had promised them but failed to deliver then, i.e. the right to genuine self-determination without foreign influence and in line with such fundamental principles as those which were successfully defended in 1444 and onwards by their common hero Georges Castriote Skanderbeg. Principles which were enshrined in the Constitution of the United States of America, which gave rise to the French Revolution, and which are also seen to be at the roots of saidCorfu Pact.  And having been, in the distant past, in the vanguard of Europe's future, these peoples might once again - and perhaps even in the sense of André Malraux's visions - join hands and be instrumental in shaping the future course of Europe, be it by way of a Balkan Union or directly towards a Confoederatio Europae.  Lets give them - and us - this chance!
....

..
ELEMENTS OF A FRAMEWORK AGREEMENT ON KOSOVO (*)
....
..
1.    Division of Kosovo and Metohija into two administratively distinguished autonomous parts, with a mainly Serbian Canton of Lazar (honoring King Lazar and his troops of the Battle of Kosovo of 1389) and a mainly Kosovan Canton of Skanderbeg (honoring an exceptionally effective leader against foreign invasions who is also venerated  by the Albanians as their national hero).

2.    Recognition of Kosovo and Metohija as the First European Arena by the European family of nations (Council of Europe, European Union, OSCE) in memory of those who, in times long past and since, paid the ultimate price in the defense of Europe against foreign aggressions, with the citizens and residents of Kosovo and Metohija being granted special privileges in some countries and re-assured of the special political rights agreed upon by the signatories of the Corfu Pact of 20 July 1917 and the international minority protection and related garantees enshrined in the Treaty of St Germain-en-Laye of 10 September 1919 to be reliably exercised with the help of duly elected Representatives and Minority Protection Monitors.

3.    Establishment of the Interim United Nations Trust Territory of Kosovo and Metohija at the request of and under the terms agreed to by the Federal Republic of Yugoslavia, in accordance with the relevant provisions of the UN Charter and the General Assembly Resolution 24 (I) of 12 February 1946.

4. De-militarization and self-policing of the Kosovan Canton of Skanderbeg, with police and security forces drawn mainly from Kosovo and Metohija residents placed under UN command (command officers, enlisted personnel and special security units only from non-NATO countries, such as EstoniaFinlandIndia,Nepal, RussiaSouth AfricaSwedenUkraineZimbabwe, etc.).

5.    Freedom for all refugees from Kosovo and Metohija to return to their homes or, in the event, to receive fair compensation and to move to the canton of their choice for rebuilding their life in security and dignity with meaningful reconstruction assistance particularly from abroad.  A census is to be held within 12 months of the start of the implementation of this agreement.

6.    Prosecutions of war crimes - in as much as  the overriding objective of cantonal and national reconciliation cannot be served better with an ordinary post-war amnesty - are to be carried out by cantonal, national or suitable third-country courts.

7.    Prompt resumption of the negotiations on the economic and political re-integration of the Federal Republic of Yugoslavia into the European family of nations in particular (including full membership in the European Union), on the return to their ancestral lands of those who found refuge in this Republic, as provided for in the Dayton and other agreements, and on other unsettled issues related to the break up of former Yugoslavia.  These issues shall also be treated at an early follow-up to the European Confederation Conference which Presidents Havel and Mitterrand had organized in Prague in 1991 on the future of Europe.

___________

(*)This outline of a draft agreement on Kosovo and Metohija - on the web at: http://www.solami.com/Kosovo.htm - has been in circulation among the parties to the conflict and numerous lawmakers since 24 April 1999.  Like the explanatory paper "The Saint Germain-en-Laye Treaty - a Vehicle for Kosovo?", on the web at: http://www.solami.com/1919t.htm - it has been developed in cooperation with numerous scholars, diplomats and NGOs on the basis of the mandate to provide "good offices ... towards a peaceful, early and lasting resolution of the crisis which has arisen among the European Republics and Provinces which, after the Second World War, have constituted the Socialist Federal Republic of Yugoslavia".  Entrusted to the Good Offices Group of European Lawmakers (box 2580, 1211 Geneva 2 - swissbit@solami.com) prior to the break up of Yugoslavia, in June 1991, by the Presidency of the Upper House of former Yugoslavia, this mandate is reproduced in full in UN document E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29, footnote 5




Kosovo with or without Metohija?

Your Excellency,

Of course, the powers that be may be content with the free flow of things regarding the renovation, if not replacement of the old world order.  For those who are not, one opportunity to more effectively address the current political and humanitarian problems in the Balkans - and also to avoid the spread of current conflicts, calamities and wars to Montenegro, Vojvodina, Serbia and beyond - seems to avail itself by avoiding political terms where clear legal terms are available and indicated.  This calls for clarification of the following points before the UN Security Council adopts its anticipated resolution on Kosovo and Metohija:

1.   As used in the conflict resolution principles which have been proposed by the G-8 and which are now accepted by the Yugoslav authorities,  the term "Kosovo" is a highly symbolic and thus pationately debated historical and political term.  As such it is unsuited for a legal document which requires generally recognized and agreed legal terms - if it is to effectively help to bridge gaps and to contain and eventually resolve a given conflict.  Indeed, the very dimensions of "Kosovo" vary by thousands of square kilometers, depending on who talks and, e.g., on whether the communes of Medvexha, Bujanovc, Presherë, Leposavic and Zubin Potok are included or excluded.  The Serbian Constitution of 1968 brought about the "Province of Kosovo and Metohija".  And though there were efforts to change its name in order to give preference to its demographic realities over its historic and religious roots, the ancient and official appellation of this province still appliesas evidenced by the "Political Framework for the Solution of the Situation in Kosovo and Metohija" of 13 October 1998.  Concluded between the President of the Federal Republic of Yugoslavia (FRY) and the Special American Representative, Ambassador Richard Holbrooke, this document consistently refers to this province either with its official name of "Kosovo and Metohija" or with its abreviation "Kosmet".  Under the circumstances, use of the partisan political term "Kosovo" is not seen to be helpful; in fact is has introduced new uncertainties which, if not corrected in time, may become a complicating additional subject of contention.

2.    Metohija covers a large part of what is popularly referred to as "Kosovo".  As the signatories of the G-8 document explicitly recognized the sovereignty and territorial integrity of the Federal Republic of Yugoslavia, this document, therefore, is not seen to lend itself to produce opposite legal effects.  Thus, the unofficial term "Kosovo", in international law, cannot take precendence over, or have the same legal effect as the official term "Kosovo and Metohija".  Accordingly, the territory of Metohija appears not to be included in the G-8 document and it may be necessary and in the interests of all concerned to promptly seek agreement on the territorial limits of "Kosovo".

3.     The prompt and secure return of all refugees to all of the FRY Province of Kosovo and Metohija appears to be generally agreed to as both a humanitarian and a political priority.  The concerns of some countries willing to contribute national contingents to these effects might then best be met by way of concluding UN-sponsored agreements for stationing these troops in "Kosovo" on the one side and on the other in "Metohija" and related Serb-dominated communes.  This may provide for NATO and other UN-mandated security forces to be stationed promptly in a Kosovan-dominated Canton of Skanderbeg, i.e. in "Kosovo", while Belarussian, Russian, Ukrainian and further UN-mandated security forces may be stationed in "Metohija" and related Serb-dominated communes, forming a Canton of Lazar (as initially suggested by the Good Offices Group of European Lawmakers: http://www.solami.com/Kosovo.htm).

Salve!

Atoni Mustafa
Wissous (Paris)  -  e-mail: dettes.russes@solami.com
7 June 1999

....

ICONOCLAST- 6 December 1999

  WEALTH PRIVACY – Project Billiard

Situation     The OECD Working Party #8 on Tax Evasion and Avoidance (WP8) is the hidden force behind the long-standing efforts at OECD and the EU in Brussels to "harmonize" - i.e. plain-leveling – the tax regimes in the industrialized world by fighting such cleverly made-believe dangers as "harmful tax competition", and by deliberately confusing illicit activities with the very linchpin of entrepreneurial activities, i.e. tax avoidance. Most confusingly, WP8’s official French name is: "Group de travail sur la fraude et l’évasion fiscales". In its publications the OECD regularly translates "tax avoidance" with "évasion fiscale". The OECD thus persistently misrepresents and undermines a key pillar of the free market. Along-side "Brussels", the OECD, thereby, reveals itself as another surviving unreformed bastion of Kremlin-type ideologies and structures.

This is a far cry from protecting and beneficially exercising the fiscal sovereignty as an integral, even key part of each nation’s sovereignty. Self-servingly, many OECD and EU models, guidelines and recommendations are designed to enhance the transnational snooping powers of the members of the international brotherhood of gabelous. With its entrenched tentacles and allies the world over, this secretive OECD working group has already succeeded to bring into force the INTERFIPOL (OECD/Council of Europe Convention on Mutual Administrative Assistance in Fiscal Matters) and to equip itself with an enforcement arm, the FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Not surprisingly, the FATF has already shed all pretense to be limited to drug-related crimes. Unless checked in time, it is likely to unfold awesome transnational police powers. This will be both on its own and through local laws, apologetes and handymen (in Bern, the local handywoman was successfully sent up the international ladder, but in Geneva, hélas, a less damaging playground has yet to be found for the local handyman). In short, if the line is not now drawn with vision, courage and determination, what future is there for the banker’s ability to live up to his traditional roles and responsibilities vis-à-vis his clients and society, i.e. to reliably and effectively act as a confidant, refuge and fiduciary for the world’s increasingly harassed citizens and the fruits of their labor?

REMEDY     In order to effectively take both the power and the sting out of this OECD working group - and indeed to re-orient its activities in favor of financial privacy, tax competition and bank secrecy - the U.S. influence in and over WP8 can be brought to bear accordingly. E.g. by way of a credible threat to cut off U.S. funding of OECD. Unless and until this working group’s terms of reference are fundamentally changed to bring it back in line with the OECD’s statute which, nota bene, specifies the promotion of entrepreneurial liberties and activities, naturally including tax avoidance. Particularly in the run-up to the U.S. presidential election of 2000, this threat to cut off funds can be brought about by a political critical mass in the U.S. Congress (building on the group which, last March, forced an administrative about-face on the "Know Your Client" rules). This requires a hands-on cooperation and networking with suitable persons and institutions notably in Washington, whose efforts are to be supported by corresponding media contributions.

VEHICLES and MEANS    "Politically correct", yet effectively trend-reversing, even visionary terms (financial privacy, health and wealth privacy, wealth basics, right to undisclosed private property, etc.) are to be identified, fine-tuned and introduced in the public debate. To this effect, close cooperation with the media, professional associations and suitable non-governmental are to be effectuated (a.o. through direct inputs, participation in debates, financial contributions, and sponsorships). Until November 2000, the key objective of a correspondingly changed WP8 mandate can be either attained or brought clearly into sight.


4 February 2004 (updated: 4 July 2006)
Iconoclast Comments
QI, BSI, SWIFT and other foot-shootings

As the law and the available documents suggest, the Federal Banking Commission has or should indeed have been aware of such generally harmful practices which Spielmann rightly denounced as geriatric problem-solving.  Having for years observed at close range, and having been formally alerted to what's going on at BSI, there can indeed be no escaping or hiding from the question: Why did the FBC not intervene so far more effectively?  Is it because the cases which have come to light are considered to be too small (involving "only" already damage-weakened clients)?  Or, on the contrary, because some of these BSI cases forebode even bigger problems ahead, similar to the proverbial tip of the iceberg?  Have foreign regulatory authorities, notably the U.S. Securities and Exchange Commission, not - yet - shown an interest in the matter?  The cases of the Nazi gold, those of the dormant accounts from the Second World War period, those evolving under the heading of apartheid claims, those involving what's called "politically exposed persons", and others are symptomatic - and not encouraging at that.  They seem to suggest that currently the Federal Banking Commission's strength lies less in its independence from foreign influences (www.solami.com/swissbanks.htm#STAMM), less in its foresight, and less in its sensitivities to and perception of macro-political & economic realities, aberrations and opportunities (.../swift.htm ¦ .../hedge.htm).  And this at the very moment when the global economic and political environment visibly degenerates into non-productive, self-rightuous and increasinly parasitic bureaucratic jungles, where the increasingly over-bearing, paralyzing and harmful compliance mode becomes the Leitmotiv of formally sovereign nations and citizens (.../oecdmandate.htm).  When entrepreneurship, courage and self-responsibility, when imagination, heeding of time-tested principles and liberated citizens are more then ever called for (.../costbenefit.htm).  And when, instead of hiding behind formalistic excuses for overlooking malpractices, the Federal Banking Commission could and should be in the vanguard of cleaning houses where and when necessary (.../swissbanks.htm#54th).  Moreover, there is work to be done for giving back to our bankers the conditions to protect and serve the homo oeconomicus from all over the world with competence, reliability and trustworthiness (.../salt.htm).  Instead of pushing them - under whatever fashionable pretext - to become agents even of foreign fiscal authorities.  Which, in the end, merely amounts to fooling ourselves and others with unhelpful, wasteful and even counter-productive activism, i.e. something even worse than E.F.Schumacher's proverbial "rearranging of the desk chairs on the Titanic."




Financial Times    16 November 2005

"If millions of people are desperate to buy and millions more desperate to sell,
the trades will happen, whether we like it or not"
The profit motive may be universal but virtue is not

MARTIN WOLF

The world we live in offers vast economic opportunities. But these are not limited to production and trade in what we consider good. They include production and trade in "bads": narcotics; counterfeits; stolen artefacts; arms; slaves and organs. And with these go their consequences: money laundering, corruption and political subversion.
    Governments are trying to separate the Siamese twins of licit and illicit trade, in order to kill off the latter. They are failing. This is the thesis of a remarkable new book by Moises Naim, the editor of Foreign Policy*. Today's world, he argues, offers growing opportunities for profit in illicit activities. The metastasising networks of brokers, financiers and corrupt officials and politicians are very successful in exploiting them.
    Consider some of the evidence.
• Seizures by drug-enforcement agencies nearly doubled in volume between 1990 and 2002, but the street prices of illegal narcotics seem to be as low as they have ever been.
• Traffickers are estimated to move at least 4m people a year as slaves and are helping to move a far greater number of people as illegal migrants.
• Traders in small arms have supplied almost 50 wars since 1990, while the network controlled by Pakistan's Abdul Qadeer Khan promoted nuclear proliferation.
• Counterfeiters supply perhaps 8 per cent of the world market in drugs (beneficial, ineffective and lethal), faked parts and copies of branded products, to an aggregate value of some $500bn (£288bn, €428bn) a year.
• Pirates distribute tens of millions of illegal copies of DVDs, software and books.
• Money-launderers pass perhaps as much as $3,000bn through the world's financial System.
    What unites these activities is that they are immoral, illegal and highly profitable. Today's world makes very valuable a host of things that cost little to supply. Intellectual property right regimes turn goods that are cheap to make - a medicine, a DVD or a bootlegged software programme - into items of high market value. So do prohibitions on the sale of narcotics, arms, endangered species or the services of prostitutes. So, again, does the cachet of Luis Vuitton or Rolex.
    The biggest underlying source of opportunity, however, is the combination of borders with the ease of crossing them. What makes borders permeable is licit commerce, legitimate movement of people and new communications technologies. All countries are now neighbours. What makes borders economically signiflcant is the gulf in real wages and incomes across them. These gaps create huge incentives to move people, providers of illicit services, such as prostitution, and highly demanded, albeit illegal, products, such as narcotics, across borders.
    It is Mr Naim's contention that dynamic entrepreneurs have been seizing these opportunities on a growing scale. "For if nature abhors a vacuum and greed is part of human nature, then greed too abhors a vacuum. That is why profit opportunities never go untapped for too long, not even when it is illegal to seize them."
Since the early 1990s, argues Mr Naim, illicit trade has transformed itself: it has grown immensely m value; it has extended its scope in terms of both products and activities; and "the different illicit trade / specialities of old have come together, with brokers and intermediaries taking the ascendancy over suppliers".
    Illicit trade intertwines closely with licit activities. This is most true of money laundering. The abolition of exchange controls, more competitive financial markets and information technology have all made money laundering easier. Floods of illicitly earned wealth flow not just through offshore financial centres, but through London and New York as well.
    Illegal activities do not merely subvert governments, but have, in many cases, become their principal businesses. Transdniester, an enclave of Moldova, is "a family-owned and operated criminal smuggling enterprise", writes Mr Naim. He lists parts of Colombia, Russia, Afghanistan, Mexico and many places in Africa and Asia as locations where "traffickers of illicit goods who are connected to larger global networks have a defining role in economic, political and military affairs".
     How, if at all, are the growth in illicit trade and its most malign consequences to be managed? I stress "managed", not eliminated. One must start with a truth: as Mr Naim notes, "no government agency can fight the law of gravity". If millions of people are desperate to buy and millions more desperate to sell, the trades will happen, whether we like it or not.
    The first response, then, is to stop indulging in unbridled moralism and concentrate on harm reduction. It is what most states have, rightly, decided to do with alcohol. It is what they should do with narcotics and prostitution. We should focus efforts on the most harmful trades - nuclear proliferation or large-scale coercive trafficking in children and women.
    The second response is to abandon infantile "wars" on suppliers. There is no war on drugs. There is, instead, a war on poor suppliers that raises the profits to be gained from the trade. If illicit trade is to be reduced, it can only be by lowering its profitability. If one wanted to halt illegal immigration of workers, for example, the only plausible mechanism would be harsh penalties on those who employ them.
    The third response is to design enforceable property rights. Regimes that reward inventors with temporary monopolies will, for example, be unworkable if the monopoly cannot be protected.
    The fourth response is to make govemments work better. We have to "defragment" bureaucracies, both within countries and among them. We must also make international co-operation more effective. To achieve that we must be more successful in tackling state failure, capture of weak states by criminals and pervasive official corruption.
    Mr Naim reminds us, rightly, that the profit motive is universal. So, then, are the forces that underpin all illicit trades. Tighter barriers to supply of undesirables are not themselves the solution; by raising the return to circumvention, they are, too often, the source of the problem. Since we cannot compel universal virtue, we must concentrate our efforts, instead, on reducing the profitability of the trades that are most destructive. Not least, we must recognise our enemy: he is not "them"; more often, he is us.
*Illicit: How Smugglers, Traffickers, and Copycats are Hijacking the Global Economy (New York: Doubleday, 2005)
martin.wolf@ft.com


FATF: OECD mission-creep & Piper of Hamelin bureaucratic lawmaking

(url: www.solami.com/oecdmandate.htm) - According to the Swiss Bankers Association press release of 29 April 2005, "Switzerland's plans to implement the FATF's revised recommendations go too far and they need to be reworked by financial professionals with practical experience." For The Economist though, mere corner cutting wont wash in light of the FATF's all-around failures & costs. It concluded: "...to curb terrorism by stopping the flows of money that sustain it, must be judged a failure. Complex and unwieldy regulations have been imposed, but are not working, indeed arguably were always misguided. They should be scrapped and resources concentrated more productively elsewhere." (see also: "Turf Wars Hinder U.S. Attack on Terror Cash, Agency Says", New York Times, 29.11.05). And if the even more fundamental question of why & on what basis is asked, the same answer becomes even more urgent. Following is the FATF's background & an outline of how best to stop this buraucratic wildcat train which is causing an unprecedented compliance pandemic.

    Dedicated to the market economy & to "the preservation of idividual liberty",  the Organization for Economic Cooperation and Development OECD, is "to reduce or abolish obstacles to the exchange of goods and services and current payments and maintain and extend the liberalisation of capital movements" (art.2, Convention). As pointed out earlier (.../hijack.htm), the OECD has evolved from a pro-market institution to an anti-competition, anti-sovereignty & anti-privacy instrument in the hands of unelected bureaucrats. Under US influence, though, its Council of Ministers, in 1971, explicitly prohibited it to engage in any work directed at social & economic engineering (i.e. in "work on the use of fiscal policy for demand management purposes", Res.C(71)41, §2). Yet ever since 1977, the secretive OECD Fiscal Committee & its Working Party #8 on Tax Avoidance and Evasion (WP8) have found themselves able & willing to pursue their self-fabricated mandate for "combating tax avoidance" (Res.C(77)149(Final)). Moreover, the WP8's French name is: "Group de travail sur l’évasion et la fraude fiscale". This is no accident. All related OECD publications in fact contain misrepresentations, i.e. "tax avoidance and evasion" is always translated into "évasion et fraude fiscale", thus persistently & self-servingly sowing confusion & pretexts for liberty-eroding initiatives & witchhunts.
    These, then, have been the hidden forces & methods behind the long-standing efforts at OECD, the UN and at the EU in Brussels to "harmonize" the tax regimes in the industrialized world.  This is being done by fighting such cleverly made-believe dangers as "harmful tax competition", by both fabricating & seeking to enforce new global taxes and anti-money laundering standards, and by deliberately confusing illicit activities with the very linchpin of entrepreneurial activities & the market system, i.e. tax avoidance.
    All of which calls into question the fiscal arm of the OECD - including the Financial Action Task Force FATF which was hastily set up in 1989 in the wake of the OECD's defeat on its project for an Orwellian INTERFIPOL (Convention on Mutual Administrative Assistance in Tax Matters). For in the case of the FATF in particular, we are not only faced with an uncontrolled, costly & ill-founded OECD outgrowth with its more than questionable aims, means & effects, as even The Economist found out belatedly (22-88 Oct. 2005). But it consists mostly of self-appointed, myopic & mutually back-scratching international taxmen causing significant damage to the world's productive forces & financial community, not least in the form of a compliance pandemic (see the self-fabricated "remit", i.e. mandate substitute?!, of the "beautifully dressed" but in fact naked Emperor). For the loosers of the INTERFIPOL battle, without a legal basis, initially had formulated 40 primarily self-serving recommendations on anti-money laundering measures reaching far beyond the original domain of drug crimes. And when they met no resistence, they extended their "remit" to mere civil "offenses that generate a significant amount of proceeds", shedding even the pretence of drug or other serious crimes (ATF IA.188/2005). This train of particularly harmful and objectionable aberrations of international bureaucratic lawmaking can and needs to be stopped in its track - lest it further inspire other international bodies in search for work & taxpayer money, and who have yet to be made appreciative of the true costs of the administrative hassles they cause!

Ergo: replace FATF & other bureaucratic lawmakings with self-regulatory measures!
1.  by encouraging US lawmakers to suspend the $70m/y US contribution to the OECD budgetuntil the OECD will have stopped, retracted & corrected all work, links & support which are not in line with the OCED's original intent & purpose and its Convention (notably its Fiscal Committee's mandate, its false translations of "tax avoidance", and its WG8's fixture on tax avoidance, harmonization & competition), and until the FATF will either have acquired treaty status with effects limited to members, or be shut down,
2.  by arming US & other,notably CH lawmakers with arguments & briefs for related work,
3.  by networking and publication of corresponding contributions in suitable journals,
4.  by promoting and participating in suitable professional meetings, i.e. the Oxford and the Cambridge International Symposium on Economic Crime, and
5.  by denying FATF official recognition and build-up (e.g. by replacing ambassador with observer).


Untangling Mideastern Gridlocks

Iconoclast, Good Offices Group of European Lawmakers, Geneva (swissbit@solami.com) – 12 January 2004

In car traffic, overlapping claims to the right of way – for whatever cause - invariably produce either gridlock or an accident. Once the hardware is thus entangled, the traffic flow will not be reestablished by either rhetoric or gesticulations. Only someone’s enlightened engaging the reverse gear will do that. In politics here and there, overlapping land claims lead to similar deadlocks. It takes someone wiser and more courageous than others in order to effectively open the way out for everybody. In the case of the Israeli/Palestinian conflict in particular, that someone need not be the originator of the gridlock. And in a longer-term perspective, the Palestinians may even benefit most from a properly designed and implemented initiative of their own. One which would deny their current adversaries the punching bag they apparently need for survival. To mutually beneficial ends, they might thus accept to participate in the reconstruction of Iraq by temporarily setting up there an internationally recognizable Palestinian state in exile, of course without prejudice for their return to Palestine. Inspired by the ping-pong meetings which facilitated the rapprochement between the United States and China, the untangling of key Mideastern gridlocks might get under way on the background of the Olympic Games in Greece, e.g. through qualified Palestinians to be included in the solidarity program which provides for Iraqi Olympia candidates to be trained in Switzerland. 1.   Reflecting the history of modern Iraq and its position in international law, including the still valid international guarantees for effective minority and private property protection there, revisiting a paper published in 1994 by the UN Commission on Human Rights (www.solami.com/a3b.htm#1994/NGO/48) may also be in order for those looking for a solution to the Israel/Palestinian conflict.  Notably, the „Proposed Conflict Resolution Pathways for Iraq" called for an interim UN administration for the Northern part of Iraq (Mosul Vilayet) which, in 1926, was conditionally attached to Iraq.  It also offered the following perspectives: „11. The proposed measures could bring to the populations concerned the overdue relief, without prejudice to their ultimate political fate. In the case of the Mosul Vilayet's Yezidi and the Muslim, Christian and Jewish Arabs, Armenians, Assyrians, Kurds, Turkomans and others, this would entail in time the eventual, freely-decided re-attachment of their ancestors' territory to either Iraq or Turkey, its attachment to Syria or Iran, or its eventual independence.
12.  Also, in the cases of the Christian, Shiite and Sunnite inhabitants of the Baghdad and the Basra vilayets, further developments are conceivable which seem worthy of these peoples' great cultural past. This might include interim solutions for Palestinians of all faiths who, in the event, may need complementary solutions and fallback positions. However, that road may be opened only by a deliberate - and sanctions-relevant - dissolution of existing structures into a federated state involving notably the Kingdom of Jordan."
2.   With the past Iraqi Government effectively pushed out of power, and the occupying Coalition Provisional Authority CPA anxious to hand back power to the Iraqi people by 30 June 2004 in an orderly fashion and with internally & externally stabilizing structures, a competently designed & implemented and adequately supported program to attract brotherly, well-trained and well-paid Palestinian professionals particularly into Iraq’s Northern districts might go a long way to achieve both the Iraqi people’s legitimate aspirations and the CPA’s security, political and other relevant longer-term objectives.

3.   With the current Israeli Government elected and apparently thriving on a security platform providing for the maintenance and continued ordinary development of most settlements in the occupied Palestinian territories, and with the Quartet’s official road map and the private Geneva initiative at least not yet, or in the foreseeable future meeting the reality test for a practical way out of the generations-old political gridlock of overlapping land claims, the Palestinian leadership might be offered to negotiate a mutually beneficial temporary exile in Iraq – with President Arafat perhaps more influential when acting from abroad, e.g. with a temporary sabbatical or medical leave in Geneva. The conceivable deal:

  1. the Iraqi Government extends an invitation to all Palestinians – including Hamas, etc. – to assist in the reconstruction of Iraq and to settle in Iraq, with the right to preferential acquisition of real estate in the Diyala District;
  2. the Palestinian Authority is granted a renewable 49-year Hong Kong-type lease for part of the Diyala District, with the right to establish there an internationally recognizable Palestinian Government-in-exile;
  3. the Palestinians have an internationally guaranteed right to their real estate in all of Palestine; they can either buy, sell, lease or belabor their own land holdings which, if situated in the occupied territories, shall remain under Israeli administration for the duration of the Diyala lease; landowners can visit their holdings anytime;
  4. the Israeli Government guarantees the protection and proper maintenance of Palestinian assets under its jurisdiction; both visiting and resident Palestinians are to receive national treatment, political and military rights reserved to Israeli citizens notwithstanding;
  5. the Palestinian Authority, at the invitation of the Israeli Government, appoints the mayors of those towns and villages in the occupied territories where Palestinians are in the majority; the Israeli Government consults and seeks the cooperation of the Palestinian Authority notably on infrastructure and all other matters of mutual concern; the parties agree to bi-annually renegotiated preferential conditions for bilateral trades.
4.   The proposed part of the Diyala District – some 10000 km2 Northeast of Baghdad, capital: Baquba – is oil-bearing, water-rich and suitable for agricultural development (www.solami.com/mvciht.htm). It is, of course, inhabited, but seen to be politically, economically and culturally suitable for accommodating the eventual influx of large numbers of Palestinians. Building new villages and towns on land either bought or leased from current landowners would be the general formula, with the key to it all being the private property guarantee contained in art.14 of the 1932 Declaration of Iraq which is not only still fully valid in international law but explicitly takes precedent over any contrary Iraqi constitutional provision, law or regulation (www.solami.com/UNGA.htm). In the hands of imaginative arbiters this, of course, avails itself as a unique instrument for peacefully solving overlapping land claims in all parts of Iraq. At the same time, it is also a manifestly self-serving potential bonanza for every current, as well as for every illegally depossessed former landowner. Reanimation and enforcement of this eminently important international private property guarantee is thus likely to be supported by whoever will eventually be in power in Baghdad. And it has indeed already been subscribed to by all tribe, cultural and political leaders consulted so far.

5.   Swiss Parliamentarians, in the event, are prepared to facilitate the realization of the above efforts. With regard to the proposal to invite qualified Iraqi athletes for Olympic training in Switzerland, the Swiss Government has already agreed to support the Swiss Olympic Association’s related efforts (www.solami.com/mvcolympia.htm). A Palestinian athlete currently prepares himself under difficult circumstances for a spot in the swimming category. His integration in the Swiss solidarity Olympic program may be mutually acceptable and beneficial.


21.August 2006
Schweizer Soldaten im Libanon?
Ja, aber nur als diplomatischer & politischer Katalysator

Sehr geehrte Frau Bundesrätin,

Ich danke Ihnen für Ihre Erläuterungen vom 14.9.05 zum geplanten Schweizer Beitrag an den Kohäsionsfond der EU. Meine damaligen und inzwischen ergänzten Anregungen dürften Ihnen vor allem im Hinblick auf den nicht auszuschliessenden Ablehnungsfall behilflich sein. Heute möchte ich Ihre besondere Aufmerksamkeit aber auf eine Gelegenheit für adäquate Gute Dienste der Schweiz zur Entspannung des m.E. höchstexplosiven Israel/Iran/USA-Mittelost-Komplexes richten. Dazu liess ich dem libanesischen Präsidenten das beigefügte Memo 4 "Si vis pacem para bellum!" zukommen, welches offenbar auch bei ihm auf Interesse gestossen ist.

Wie auch Sie aus verlässlichen Quellen vernommen haben dürften, würde die vielfach in Bedrängung geratene Bush-Administration es ausserordentlich begrüssen - und auch entsprechend honorieren - wenn die Schweiz der UNIFIL Soldaten für Dienste im Libanon gemäss UNSCR 1701 zur Verfügung stellen würde. Grundsätzlich teile ich die dagegen vorgebrachten vorwiegend neutralitäts-politischen Bedenken gegen solche Engagements im Ausland; im vorliegenden Fall, und unter Voraussetzung eines gesamtschaulichen qualifierten Vorgehens, anerbiete ich Ihnen aber meine volle Unterstützung für einen entsprechenden Schweizer Beitrag. Im Sinne eines allseitig hilfreichen diplomatischen und politischen Katalysators könnte dies etwa so aussehen (siehe auch:www.solami.com/annan.htm#offensive):

1.    Das Eintreten auf das amerikanische Begehren für ein Schweizer UNIFIL-Kontingent wird abhängig gemacht von der amerikanischen undisraelischen Zustimmung zum iranischen Begehren um Schweizer Gute Dienste zur Einberufung einer internationalen Konferenz bezüglich der Rechte und Pflichten zur Entwicklung und Nutzung der Kernenergie gemäss NPT (.../iran.htm).

2.    Das iranische Begehren wird gekoppelt an die eigenständigen Schweizer Auflagen wonach die iranische Regierung  a) die umstrittene Urananreicherung ohne Präjudiz bis zum Abschluss dieser Konferenz suspendiert (.../3103.htm),  b) im USA/Irak-Konflikt ihre Guten Dienste zur Verfügung stellt, allenfalls in Verbindung mit denjenigen der Schweiz, zur schnellstmöglichen Entwicklung und Verwirklichung einer Verhandlungslösung (.../recres.htm), und  c) im Israel/Libanon-Konflikt Hand bietet und besorgt ist für die schnellstmögliche und - durch geeignete Drittstaaten, inkl. der Schweiz - kontrollierte Verwirklichung der permanenten Feuereinstellung gemäss der ONE STATE, ONE LAW, ONE GUN (army) Formel, sowie des Gefangenenaustauschs und der Aufnahme von Verhandlungen über die offenen Territorial-, Souveränitäts- und Wasserfragen.

3.    Der Schweizer Beitrag zur Analyse und Lösung der untereinander eng verflochtenen Israel/Iran-, Iran/USA-, Israel/Libanon-, USA/Irak-, und Israel/Palestina-Konflikte erfolgt in der Regel hauptsächlich auf der Ebene der offiziellen Diplomatie und in Form adäquater Guter Dienste; im Falle des Israel/Libanon-Konflikts beschränkensich diese Guten Dienste wesentlich auf die Inventarisierung der in Milizhänden befindlichen strategischen Offensivwaffen und deren Übertragung auf die zuständigen Institutionen des libanesischen Staates mittels Schweizer Soldaten in- oder ausserhalb der UNIFIL, sowie gegebenenfalls um Direktunterstützung beim entsprechenden Ausbau der libanesischen Armee.

In der Hoffnung, Ihnen und Ihren Ratskolleginnen und -kollegen damit dienlich zu sein, stehe ich Ihnen für weitergehende Fragen gerne zur Verfügung und verbleibe, mit besten Wünschen

Iconoclast    022-7400362    swissbit@solami.com




baz.ch online forum    28.08.06 16:38:10

Betreff:  IST DIE NEUTRALITÄT FÜR DIE SCHWEIZ NOCH VON BEDEUTUNG?
Schweizer Neutralitäts-Beiträge,
z.B. im Nahen Osten & im UNO-Sicherheitsrat

Eine vergangenheits-bewusste und zukunfts-orientierte Schweiz ist nah und fern umso geschätzter, als sie sich selber treu bleibt. Und als sie weder den modernen Rattenfängern von Hameln nachläuft, noch den Zumutungen und Pressionen missionarischer Anhänger der Flat Earth Society Vorschub leistet. Nicht Abseitsstehen bekommt ihr und ihren Bürgerinnen und Bürgern, sondern wohlbedachtes kalibriertes Engagement ihrer Kräfte im Sinne von politischen und diplomatischen Katalysatoren.

Im Falle Libanons schliesst das Schweizer Soldaten an den Grenzen zu Israel und Syrien aus, nicht aber Schweizer Spezialisten zur Entminung libanesischer Gebiete, resp. zur treuhänderischen Überprüfung der vereinbarten Übergabe der strategischen offensiven Waffen an die libanesische Armee im Sinne des ICESC-Memorandums "Si vis pacem para bellum"
(www.solami.com/annan.htm#pacem).

Im Falle des höchst-explosiven Streits der belagerten Bush-Administration und verunsicherten israelischen Politiker (.../masada.htm) über die Vereinbarkeit gewisser iranischer Nuklearprojekte mit Irans Verpflichtungen aus dem Atomsperrvertrag (.../NPT.htm) sind adäquate Gute der Dienste der Schweiz nicht nur gefragt, sondern u.U. von entscheidender Bedeutung (.../iran.htm).

Und in Sachen einer allfälligen Mitgliedschaft der Schweiz im UNO-Sicherheitsrat muss am Gebot einer verlässlichen
permanenten Neutralität festgehalten werden. Dies könnte auf dem Weg über eine institutionalisierte Abstimmungsabstinenz sichergestellt werden. Zur Anreicherung der Sicherheitsrats-Debatten im Sinne einer adäquateren Handhabung der mit diesem Instrument zu vermeidenden und gegebenenfalls zu bewältigenden Konfliktfälle ist im Rahmen der anstehenden UNO-Reform an eine dortige permanenteVertretung nicht nur der neutralen Staaten, sondern auch der Zivilgemeinschaft (NGOs) und der Wissenschaft (Nobelpreisträger) zu denken.

Iconoclast (.../iconoc.htm)



From Hijacked Anti-Terrorism Laws to Promoting Individual Responsibility

by Anton Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association, +4122-7400362, swissbit@solami.com
International Symposium on Economic Crime, Workshop 28, 8 September 2006
 url: www.solami.com/crime.htm ¦ .../costbenefit.htm¦ .../oecdmandate.htm ¦ .../gold.htm ¦ .../tagwach.htm

    Geneva, 4 Sep 2006 - In September of every year since 1983, a group of by now over 900 distinguished scholars, officials and lawmakers from all over the world has converged in an exclusive conclave at the venerable Jesus College of the University of Cambridge. The success of the Cambridge International Symposium on Economic Crime in the global law enforcement field is such that its creator, Professor Barry Rider, must occasionally wonder where his brainchild is heading. Whether the thus promoted global fight against economic crime has not already peaked and - like the Prohibition in the twenties - has started to become counter-productive, even unsustainably and dangerously so. Also cause for concern: whether the real threats of terrorism and the laws enacted to fight it are not being hijacked here and there in order to short-cut fundamental liberties, garantees & the Rule of Law. Be it by such outgrowth of purely bureaucratic lawmaking as the OECD's Financial Action Task Force FATF, or the EU's Arrest Warrent, by such over-reaching laws as the USA Patriot Act, or by the UK/US Extradition Treaty. They all offer ready-made - and exploited - opportunities for bureaucratic abuses. As shown by the British businessmen extradited to the US on other than terrorism charges, that is at the expense of indispensable liberties & rights of individual citizens.

    To wit, there may be something like a Rider Curve which warns those in the business of keeping society on a sustainable moral track of the limits and possibly adverse effects of their impositions, just as the Laffer Curve has a message for those seeking to maximise fiscal revenues. This raises fundamental questions which deserve our all attention. Examples: Whether the constitutional lawmakers of a Rule of Law society, without undermining its own foundation and future, can allow bureaucratic lawmaking anywhere to catch roots either at home, at the UN, the EU, or the OECD under whatever pretext. Whether the thus fostered and more and more generalized compliance mode is not dangerously undercutting the individual citizen’s sense and ability to act as a responsible, risk-taking and wealth-creating force. Whether society’s remaining productive non-governmental forces may thus not unwittingly be overwhelmed by well-intended, over-equipped and market-blind "public servants". And whether our societies' way forward can really be found with citizens who are not allowed to grow up, who are faced with growing constraints and state tutelage, and who thus are deprived of the opportunity to deploy their full potential for the common good by developing and practicing their highest sense of individual and social responsibility. In memory of our founding President, Jean-Jacques Griessen, I have gone back to some of his writings and wonder whether they are really out of date.

    Some months ago, I also came across a most informative, eye-opening and in many ways saddening study "How Americans Lost Their Right To Own Gold And Became Criminals in the Process". This while doing research on the evolution - from ancient time til now - of the citizen/state relationship as reflected in their ability to effectively challenge each other (ie. citizen vs state) for acquiring, holding onto & utilizing such private property as gold, land, information, etc. (www.solami.com/goldies.htm)

    Seen from this peculiar perspective, the history of man takes on a look, dimension and content which in many ways are different from what we ordinarily discuss. It may be summarized as a history of ego-, gut- or intelligence-driven resources redistribution by conquest, looting or imposed sharing, i.e. of endlessly changing fortunes - for both the citizens and the community they live in. And it seems to offer rare insights into the mechanics of mankind and its component parts, from the individual human as an integral part of the devine creation, to their combinations in the current form of national states which are organized and governed in line with the current dominent understanding of devine design, be it - as in pharaonic times - by devine birth, or by way of the current, more or less "vox populi, vox dei". To wit:
-    The Pharaoh who introduced monotheism may not have done so for "religious", but primarily for political & economic reasons. For that may have been the most effective, if not the only way to overcome the resistance of his economy-controlling priests - i.e. the thus powerful earthly representatives of a plethora of gods. Contrary to the Pharaoh's own intuition and foresight, his priests didn't want to hear of Joseph's [in fact Horemheb's?] prophesy about the imminent 7 years of agricultural abundance which were to be followed by 7 lean years. For that would have entailed sacrifices from them by way of a raise to 20% from their traditional 10% of the harvest contributions the thus "nationalized" religious estates were to deliver to Pharaoh's national graneries.  By no longer recognizing their gods, he thus drew the carpet from under his egocentric priests and freed his hands to successfully execute his visionary plans (www.solami.com/a1.htm).
-    The French kings - and their more recent republican successors - may have regranted their citizens the right to anonymous gold possession only when their war-depleated treasuries could be filled again by amnesties for past & current gold hoardings.
-    Some - particularly Western - U.S. states, as well as Turkey, Tajikistan and other countries are known to have adopted the Swiss Civil Code of 1907, where the first ten articles reflect fundamental principles and achievements of civilized society, perhaps drawing inspiration from the Avesta, the Ten Commandments and other ancient writings. Also, the universally postulated presumption of innocence until proven guilty, provides a helpful guideline when considering the above question of citizen/state relation - not least in fiscal matters. Yet, when looking around, I find myself to travel on the wrong train, and perhaps even to live in the wrong time period with my view that taxmen here and there, preposterously, have managed over the last decades to stealthily shove the burden of proof from their office onto the taxpayers' shoulders. For a Swiss employee, e.g., it isn't sufficient anymore to turn in his tax declaration in time and, with his signature, to engage his penal responsibility for false declarations; the law now obliges him to attach a salary certificate (.../lohnausweis.htm) as proof of what he declares, thus not only diminishing his signature but also - in law & effect - submitting him to state tutelage. This is seen to be in direct contradiction to article 8 of the Swiss Civil Code, which explicitly provides that it is incumbent on each party to prove the facts from which it deducts its claims. And it is all but clear why, of all entities, the relatively much more powerful state should be exempted from this fundamental rule, particularly in fiscal matters.
-    On a related subject, I am not sure what, if any influence a more benevolant reception of the ancient - e.g. interest-prohibition - and more modern monetary ideas of Silvio Gesell and others might have had on the course of events leading up to and beyond the demise of the Weimar Republic. But neither can I rule out a link between both academia's and the national monetary authorities' manifest failure to-date to explore and develop those ideas and such watershed events as the Prohibition, the 1929 Crash (.../1929.htm), Roosevelt's 1933 bank holiday & gold criminalization, Hitler's comprehensive looting of Jewish properties culminating in the Holocaust, Nixon's 1971 closing of the gold window, Bush's disaster-prone "policies" on Iraq, Iran, Palestine & elsewhere, and the forthcoming man-made & other tsunamis and the ensuing political upheavals.

    As in most other cases, the inavoidable metastatic effects of the ill-considered Prohibition measures forced the powers that be to abandon the religiously-inspired but blue-eyed and intolerably counter-productive anti-alcohol track. However, in light of the concurrent Depression's vast numbers of unemployed, the authorities could ill afford to enlarge the already destabilizingly long unemployment queues with police professionals which, during the Prohibition, had been kept busy chasing the Al Capones and lesser bootleggers. As happened in earlier times with customs, fiscal and other officials made redundant by redrawn political borders and other changes brought about by wars, evolutions and technological leaps, the powers that be wanted to keep the state's loyal servants on board. And when no productive or other common good employment was found for them, the path of least resistance has often been the invention & prosecution of new crimes, e.g. gold possession, alcohol commerce, drug traffic & consumption, tax evasion & avoidance, insider dealings, money laundering, corruption, etc. All of which seemed to strengthen the state - or a particular state with global ambitions pursued with flat earth visions. No matter what real or artificial danger may be invoked, this has not enhanced the citizen's respect for the state anywhere. Or, for that matter, his/her capacity and willingness to recognize the related policies, goose chases and enforcement measures as justified, legitimate and more than a self-harming pursuit of modern Pipers of Hamelin.

    For an individual, for a society to succeed, freedom of action, privacy and responsibility are as indispensable as unimpeded visual contact with the horizon is necessary for a sunrise to be observed. Indeed, just as the properties of water, air & light prevent a fish from ever seeing a sunrise, both the hereditary (e.g. Dow syndrome) or legal constraints imposed on a person are formative for, and can severely limit and condition his/her perceptions. With correspondingly diminished or inoperative sensors, a citizen may thus essentially never grow beyond a zombie-like existence, i.e. never rise to the level of his/her built-in potential. Not with regard to entrepreneurial capacities. Not with regard to his/her capabilities to responsibly assume risks. And not with regard to his/her contributions to the economy and society as a whole. For sovereign states with a future, genuine privacy of their citizens must thus be not an option but an imperative (remember Glasnost, which provided for the transparency of the state in favor of reanimated citizens, but which, by the banner-turned-pall-bearers of the "free" states was corrupted into transparency of the citizens in favor of an ever stronger opaque state?). Indeed, individual integrity is threatened but, as a rule, must not be allowed to be undermined by state tutelage of citizens, as is increasingly the case. Despite of some of the risks involved to either the individuals or society, criminalization of market practices often entails disproportianlly costly social & political numbness, risk-aversity and compliance mentality. It is in everybody's interest when each citizen's sense of responsibility is boosted by all means available to the state. That includes effective guarantees for his/her privacy in particular vis-à-vis the state. And that calls naturally for reactivation of the basic right to anonymous private property by way of bankers which - like their doctors and priests - are a citizen's allies and not the agents of the state.



Hardball or Softball? Diamantball!
How not to react to US pressures on Bank Secrecy, Iran, etc.
by ICONOCLAST - 27.9.06 (url: www.solami.com/diamantball.htm)

Following 9/11, the US threatened to bomb Pakistan "back to the stone age" (President Pervez Musharraf, BBC, 22 Sep 06: www.solami.com/stoneage.htm). Except for the blue-eyed admirers of the naked emperor, that's no surprise for anybody blessed with related sensors, a memory and a sense of genuine sovereignty. To be sure, a clear-sighted Swiss ambassador alerted his superiors early on of the creeping US "economic warfare" against Switzerland (Interpellation 03.3487). And Jean-Pascal Delamuraz dared, in early 1997, to publicly label some of Stuart Eizenstat's utterings as "blackmail". Notwithstanding such increasingly rare examples of sovereign competence and individual courage, ever since 1981, hardball-playing SEC, IRS and other US officials have seen fit to draw Swiss bankers over the table, to make them dance to their tunes, and to oblige them to circumvent or even violate Swiss bank secrecy - courtesy of a particularly friendly former Swiss attorney general. Essentially based on the same advice - and in spite of the mutually binding contrary Swiss-American conventions regarding legal assistance in penal matters - a Swiss firm involved in the Swiss-led good offices operations between the US & Iran for the release of the US hostages in Teheran, Marc Rich & Co AG, in 1982, was leaned on to pay $50000/day for as long as it did not produce documents sought in relation with, a.o., the US Trading-with-the-enemy-Act. Repeatedly, even the NZZ sounded the tocsin on US practices and Swiss responses, already in 1987 under the title: Schweizer Antworten auf amerikanische Ideen (.../walderbsi.htm#Hohn).

Thus accustomed to servile and even premature Swiss legal assistance, US officials didn't take kindly to Swiss resistance, as expressed in e.g. its noted amicus curiae briefs of 1984 and 1986. And when, encouraged by a critical mass in Parliament, Switzerland's first lady Federal Councillor finally drew the line, she paid her courage with her own downfall. Notwithstanding punctual successes on the fiscal and the nuclear front, insider, money laundering and other lex americana copies have brought the universally acclaimed Swiss banking culture to the level of US visions and opportunism. Thus, from allies of their clients, Swiss banks have "volontarily" accepted to become QIs by the good grace of the US IRS (qualified intermediaries: .../QIcirc.htm). And though Nationalrat Luzi Stamm had raised the yellow card with his letter of 13 December 2000 to the Swiss Bankers Association, he has yet to draw the courtesy of a substantial answer (SBA: .../swissbanks.htm#STAMM).

Not surprisingly then, when another emmissary of the US Government, the Under-Secretary of the US Treasury Stuart Levey, recently delivered the latest US desirata - i.e. to cut off all Swiss bank dealings with Iranian banks, starting with Saderat ("Washington invite les banques suisses à couper les liens avec l'Iran",Yves Genier, Le Temps, 21 sep 06: .../swissbanks.htm#Saderat) - his listeners in Berne "didn't notice any pressure". Probably not unlike the greenhorns in the US State Department who, in 1941, didn't notice Japan's declaration of war couched in the diplomatic language of another generation. At any rate, the "routine exchange of views" reportedly caused no alarm. And the way things have been going, the visitor may not even have been told that Switzerland's current good offices on the US/Iran nuclear conflict can only be as successful as both parties refrain from undermining our position as a neutral and credible facilitator. Indeed, a permanently neutral country must not favor either side in a given international conflict - not militarily, not politically and not commercially (see also: Report by the Federal Council on Swiss Foreign Relation, annex on neutrality, 1993 [*]). Sanctions, even if decided by the UN Security Council, must not be allowed to impede a neutral country's normal trade and other relations; however, and beyond the "courant normal", it must not allow either its infrastructure to be used for sanctions-busting. Even more compellingly, essentially the same and further principles apply if a state is to effectively lend its services as a mediator, as an honest broker, including good offices for seeking to resolve an international conflict, small or big. Accordingly, Switzerland's international credibility is all but favored if even the mere suggestion of Swiss banks joining a banking boycott against a conflict party is no longer rejected out of hand - and may in fact already be officially favored.

Of course, the experiences & conditions thus brought into focus, so far somewhat have found their balance with more enchanting instances of genuine cooperation between two sovereign people sharing common values. Yet, officials, bankers & entrepreneurs interested in successfully dealing with our American friends must not allow themselves to be blinded by their sympathy for their American relatives and friends, but may want to reflect seriously upon the following insights:
1.    Until proven otherwise, Americans have grown up in, are thoroughly used to and, as a rule, have their sensors not trained to an environment different from one of - often reckless, if not ignorant - hardball-playing competition. The Israeli example continues to show: fully appreciated, respected and honored is only someone who - even under an unfavorable rapport des forces - responds to such Americanisms with hardball, better even with diamantball.  Thus, someone who is seen to curry favors with niceties and softball, deservedly - in the American mindset - is routinely treated with contempt, disrespect and abuse.
2.    Fertile chaos being a dominant feature of US society and politics, there is no such thing as a unified policy on almost anything. Hence, hire & fire, social mobbing, friendly fire, collateral damage and ill-considered & ill-advised "policies" are not the exceptions but the characteristics of daily events in all segments and power levels of US society, be it in the domains of the economy, religion, politics, armed forces, etc. Checks & balances, effective supervision, respect for Treaties and the Rule of Law reflect less reality than constitutional aspirations of the Founding Fathers who thus labored to temper such dominant human motivators as greed, self-rightousness and opportunism. Even at the top of the power hierarchy, this deeply enrooted Wild West, bounty hunting & Flat Earth mindset today still translates into "shoot first, ask questions later", "you're either for or against us", "in case of doubt, bomb them", "war on terror", "get me that scalp called Swiss bank secrecy", "shut down non-compliant Swiss banks", etc. To be sure, in most cases this is not merely heavy-handed clumsiness & benign hilly-billy ignorance, but society-permeating viciousness, as evidenced by Robert Ringer's best-seller "Winning through intimidation". All of which adds up to a mockery and abuse of democratic agendas and institutions - as if we were faced with the 4th Reich. And it results in real power vacuums at high and highest offices which can, have been and, if the past is any guide, will continue to be exploited by baby-faced, yet reckless office holders - in as much as they are being helped, accomodated or not sent back to go fly a kite and consult first with their colleagues in other departments.
3.    Good, mutually respectful and beneficial Swiss-American relations are not only desirable, but possible. As demonstrated by the Joint Resolution of the US Congress of 1985, they are readily recognizable also by our American friends as being crucial not only to Swiss but to US interests. However, they deserve and need to be moored in a better understanding of both our existing treaty rights & obligations, genuine US roots, values & interests, and on-going operations here & there. Also, there are corresponding lessons to be learned from essentially self-inflicted damages, including the "diplomatic treasons" (art.267 CP) apparently committed by various lex americana promoters, such as Swiss attorney generals - both former and current.

In summary, instead of blissfully heeding whatever American official visitors transmit as the latest US desirata, principled, visionary and well-considered initiatives of our own are called for, if the Swiss financial market, Swiss products & services, and Swiss sovereignty is to have a future. All of which indicates a political willingness and calls for adequate support measures for exploring and eventually realizing such mutually beneficial projects as:
1.    Swiss Good Offices for resolving the current nuclear disputes between the US (Israel) and Iran (.../iran.htm¦ .../nptmotion.htm¦ .../3103memo.htm ¦ .../3103.htm).
2.    Installation, notably in Swiss bank tresors, of monitoring equipment as a key Swiss contribution to the US/Russian Global Initiative to Combat Nuclear Terrorism - in return, sine qua non, for conditions where lex helvetica, and not lex americana, is again genuinely the law of the land.
3.    Development and application of methods and vehicles to effectively combat "soft law" bureaucratic lawmaking at the UN, EU, OECD (FATF), etc (.../oecdmandate.htm ¦ .../merz.htm ¦ .../crime.htm ¦ .../GAFI.htm).




New Year's Days 2007, 2008
Thinking Things Over  (#21)
Private, national & common wealth in the post-socialism/capitalism era
Bewildered by what's been happening, both nationally and globally, in the wake of the fall of the Berlin Wall?
I.e. where the unwittingly weakened nation-state - formerly a bulwark against plain-levelling & globalization -
no longer tempers the social, economic & other pitfalls foreseen by Marx, Gramsci, Minsky, McCulley,etc.
Where - as the Laffer & Rider Curves illustrate in the tax & the social fields - excessive poor/rich gradients
upset the social fabric, wash away fertility factors with uncontrolled erosive powers & contribute to famine.
Where indeed, as Patrick Martin pointed out, monopolistic capitalism and the associated reckless greed
are no longer kept in check by Adam Smith' invisible hand, i.e. by the balance of contradictory interests.
And where the capacity for self-correction is increasingly inhibited by loss of freedom, mooring & orientation
which led to market frenzies & false alpha birds feeding on hype & bubbles, reminiscent of the Roaring 20s.
IMF & FATF estimate black funds (drugs, tax evasion etc) to be 2-5% of world's GDP (2006: $960-2400bn).
An IMF Report indicates these funds to be increasingly chased under anti-terrorism & ever flimsier pretexts.
Courtesy by the IV Reich's Secret Service, the world has indeed been made hostage of ill-considered rules
which impede more legitimate business than crime. For big time money laundering, the US Treasury set the
standard in 2001 with its 31% confiscatory backup withholding tax on unidentified investors in US securities,
turning foreign bankers from trustees of clients into IRS agents (qualified intermediaries) subject to US laws.
Private equity & hedge funds thus found a government-sponsored access to black funds, while the latters'
entry into subprime markets was also eased by the Internet. Results: predatory lending & systemic risks.
Society's organization needs re-thinking with Plato,Gottlieb Duttweiler, José María Arizmendiarrieta etc.
For man's evolution may only be stressed by technological leaps but not accelerated beyond natural limits.
Also: return on investment rates above productivity gains & organic growth are predatory & not sustainable.
If driven by managers, lawyers & fundson the back of other stakeholders, M&As are thus Ponzi schemes
where shareholder value adepts can maraud with stacked Monopoly cards, helped by micro-economic laws.
Like compulsory social insurance systems whose doom is delayed or obscured only by inflation, war, etc.
And where the cunniest operators are state-supported by myopic magistrates hood-winked into fiscal deals.
Gary J. Aguirre's US Senate testimony details fraud & market mechanics which were at work before 1929,
e.g. Ponzi structures, unregulated pools of money, siphoning from unsuspecting mutual fund investors, and
abuse-prone market dominance: hedge funds' $1.5 trillion drive half of the $28 trillion NYSE's daily trading.
Tongue-in-cheek, Warren Buffet famously opined: "derivatives are financial weapons of mass destruction";
yet, under increasing performance & compliance pressures, some bankers still see a future in fee hunting.
Society wised up against churning of accounts by undelicate trustees, but not yet against macro-parasitism
which feasts on ignorance, sucks & devours a firm's life-preserving substance, & weakens society's pillars.
Which turns economic rat races into societal tailspins with early burn-outs & senior citizens being wasted,
& instills values causing youth to be educated out of sync, resulting in drug, violence & €1000 generations.
With profit-driven quarterly thinking & cost-cuttings also eroding due infrastructure maintenance & renewal,
& democracy's promises ridiculed by Fatf, EU & UN bureaucratic lawmaking as if Berlin Wall fell eastwards.
So why not thinking things over & Revisiting Das Kapital while some dance on the Titanic”?   Iconoclast





Jerusalem Post   8 January 2007 (repr. www.solami.com/iran.htm#nukes)
If Israel had tactical nukes, would it use them against Iran?
By YAAKOV KATZ (reader comments)

82. Out-of-the-box thinking is called for! (3[ parts 1 & 2 censored by JP, reproduced below in green & cornered brackets])
ICONOCLAST - Switzerland     01/09/2007 14:02
[1.    Unlike most ME countries, Israel is a one-nuke state, e.g. it could be turned into uninhabitable wasteland by one nuke. And while the security of its people, its territorial integrity & its freedom from radiological & other existential hazards are fundamental concerns of its leaders, the same applies to any other civilized state. The objective of any conflict analysis & resolution must thus provide for a joice other than pre-emptive strikes reflecting the recklessness of «après moi le déluge».
2.    This student of the NPT genesis (www.solami.com/NPT.htm) is thus reminded not only of the «Masada complex» (.../masada.htm) but also of the defeatistic slogan «better red than dead» of a thought-to-be bygone time. A more helpful approach to key regional conflicts has been offered – and is being practiced - by those digging for and exploring the truth about the joint monotheistic roots of the people now living in the Middle East, notably Israël Finkelstein, Neil Asher Silberman & others.
3.    ]Yes, archeology concerns roots preceding Judean, Christian & Islamic traditions (.../slm.htm); yet it's relevant for today’s & tomorrow’s Israelis, Palestinians, Iranians, Iraqis & Egyptians (.../a1.htm). Moreover, as shown by Swiss lawmakers (.../3103.htm), even in the security-sensitive nuclear r&d, mutually helpful diplomatic solutions may be found with imaginative initiatives building on the recognition that the earth isn’t flat & that nobody has a monopoly for good ideas (.../iran.htm).




21 January 2007

Reflections & questions on Iraqi's common denominators

    Mohammad Siddiq Mahmoud - the lawyer & poet who, before turning into a leader of the US-betrayed Kurdish uprising of 1991, had served mainly as jester at the court of Saddam in such official functions as agriculture minister, governor of Dohuk and presidential adviser - has destilled his experiences, insights, and visions into a non-partisan appeal to "all Iraqis and their friends at home & abroad".
    For those who have lost confidence in the free flow of things and wish to take matters into their own hand, I recommend his attached one-pager "Iraqi Peace, Security & Independence" as food for thought (it is also available on my subsite: www.solami.com/opinions1.htm and is currently translated into Arabic and Kurdish; these versions will also be available in doc format). To be sure, there are some who have their doubts on the timeliness of any related initiative while the clothless Emperor is still in power and - though ever less but still - continues to draw applause for his pretended-to-be nice cloths. Who see the Piper of Hamelin still very very active - and up to no good. And there are those who, moreover, have  not forgotten Siddiq's still unresolved 1996 arrest at the Geneva airport "for deportation to Baghdad" by zealous Swiss handymen [for yet to be determined reasons, the questions publicly raised in the Swiss Parliament ahead of its general elections - 07.5328 - have been sanitized]. Who have not since seen much evidence either of Switzerland's "independence of all foreign influence", i.e. its neutrality credo, to be competently and reliably practiced. And thus who still have to be convinced that, in the future, Swiss foreign policy - apparently driven in part by some officials of the Federal police acting as local vassals - will no longer be part of Iraq's problems and will in fact again be in the vanguard of the search for road-holding diplomatic solutions, e.g. by heeding Siddiq's proposal of a well-prepared new Lausanne Conference à la 1923.



Qui protège les "intérêts essentiels" de la Suisse?
L'Accord anti-terrorism avec les Etats Unis dans le Parlement
ICONOCLAST -  22 mars 2007    (url: www.solami.com/autogoal2.htm¦.../autogoal.htm ¦ .../owa.htm
.../rechtsbeihilfe.htm ¦ .../rechtshilfe.htm¦ .../06069.htm ¦ .../extradition.htm¦ .../ciaprisons.htm¦ .../finma.htm)
[adapation d'un courriel à Monsieur le Conseiller fédéral Christoph Blocher dont la réponse mérite réflexion]
Cher collègue,

Suite à votre succès parlementaire d'aujourd'hui, permettez-moi de vous soumettre quelques reflexions qui m'ont amené à inviter mes amis parlementaires de renvoyer au Conseil fédéral, ou à la Commission, le projet 06.069 visant à compléter l'actuel traité d'entraide judicaire en matière pénal avec les Etats Unis de 1973. Cela d'autant plus que les associations faitières n'ont pas pris position - malgré le fait que leurs membres et leurs clients sont gravement touchés par les procédures non-constitutionnelles ainsi introduites en catimini. Le cas échéant, je leur proposerais de veiller à ce que ce nouveau traité soit accompagné des mesures adéquates. Vue les multiples et persistantes doléances qui s'étendent au domaine de la justice, ces mesures devraient aller au-delà d'un monitoring par la Commission de gestion. Il convient en effet d'envisager une réactivation de la commission consultative qui était créée en application du traité en vigueur. Elle était chargée de sauvegarder la souveraineté, la sécurité et d'autres intérêts essentiels de la Suisse, mais elle ne pouvait pas faire ses preuves face à des fonctionaires trop zélés de l'administration fédérale, appuyés par un Tribunal fédéral plus soucieux de la forme que de la constitutionnalité de l'entraide solicitée.

Je suis étonné. Je m'inquiète. Et je m'interroge.
Avec son Interpellation 02.3528 du 2 octobre 2002, le Groupe de l'Union démocratique du centre a vertement critiqué l'''Operative Working Arrangement" (OWA) que le ministère public de la Confédération avais conclu et que le Conseil fédéral a mis en vigueur derrière le dos du parlement. L'UDC s'inquiétait notamment "que de tels accords favorisent l'érosion de nombreuses libertés, telles la liberté personnelle, la protection de la sphère privée (notamment le secret bancaire) et le droit d'être entendu".Les réponses du Conseil fédéral voulaient être rassurantes; il disait notamment: "La coopération policière envisagée est conforme au TEJUS et aux dispositions légales en vigueur dans chaque Etat. Les autorités judiciaires et policières suisses et américaines s'échangent des informations en agissant souverainement sur leur territoire respectif. Aucun agent américain ou suisse n'enquête donc sur le territoire de l'autre Etat." Maintenant, on sait que c'est inexacte - mais c'était déjà à l'époque de sable dans les yeux.

    Une année plus tard, la Commission de politique extérieure a introduit la Motion 03.3577 visant un examen par notre Parlement de l'"Operative Working Arrangement". Le 9 mars 2004, le Conseil national l'a adopté, par l'écrasante majorité de 144 contre 8, avec l'ancien chef de fil de l'UDC au peloton de la majorité. D'après ce texte clé du Conseil national, cet arrangement avec les Etats-Unis "touche à des aspects tels que les droits civiques, la protection des données, la surveillance d'Internet, l'entraide judiciaire ainsi que la réciprocité et l'égalité des droits dans les relations de la Suisse avec une grande puissance. Cet accord revêt ainsi une grande importance d'un point de vue de politique intérieure aussi bien qu'extérieure et ne peut pas être qualifié de traité technique ou administratif de portée mineure. La coopération très poussée qu'il prévoit entre les parties signataires ne saurait être regardée comme politiquement incontestée."

    Par contre, le Conseil fédéral a insisté auprès du Conseil des Etats: "L'OWA ne touche donc pas les droits civiques ou d'autres droits dans une mesure incompatible avec le droit applicable en Suisse, il ne fait que rappeler des règles de procédure d'entraide et de préciser des points de détail. La transparence requise n'impose pas au Conseil fédéral de soumettre les "traités bagatelles" tels que l'OWA à l'approbation du Parlement." Et les sénateurs l'ont suivi, malgré l'avertissement sec de Carlo Schmid: "die USA sind im Moment kein Rechtsstaat nach unserem Standard. Von daher muss man aufpassen, was man macht. Es ist ein heikles Thema, ein heikles Gebiet. Die USA dehnen ihre Kompetenzen enorm aus und fahren die Rechte der Betroffenen enorm zurück. Hier sind wir mit unserer Auffassung natürlich noch "altmodisch", und daher ist die Aufsicht über dieses ganze Thema von extremer Bedeutung."

    Sur cet arrière-plan, il faut admettre que le changement de la composition du Conseil fédéral en 2004 nous a aussi apporté une occasion d'examiner un substitut à l'arrangement de 2002. Seulement - et c'est ici que le bât blesse, comme les critiques de Peter Popp, Dominique Poncet & Vincent Solari, Martin Schubarth et d'autres émminent juristes suisses nous le confirment - notre pratique en matière d'entraide pénale notamment vis-à-vis des Etats-Unis a actuellement atteint un niveau inquiétant, aussi du point de vue des garanties constitutionnelles. Et contrairement aux affirmations officielles, le nouveau traité permettrait aux agents américains de prendre connaissance, et d'analyser sur notre territoire des documents même du domaine secrêt avant que ne pourraient être mobilisées les protections juridiques disponibles selon le droit national et le traité de 1973. De surcroît, les leçons et les alarmes lancés notamment par notre propre Commission d'enquête parlementaire CEP semblent déjà oubliés: "Es ist nicht übertrieben, in diesem Zusammenhang von einer geradezu willfährigen Haltung der Bundesanwaltschaft gegenüber der [amerikanischen Drug Enforcement Administration] DEA zu sprechen. (89.006, BBl 1990 I S.753)."

    En effet, la durée de notre mémoire semble en diminution permanente, comme en témoigne les multiples interventions récentes de la part d'Alexander Baumann et d'autres collègues au sujet d'entraide juridique, le dernier exemple étant l'adoption, il y a 10 jours, par le Conseil national de la Motion 06.3006 de sa Commission économique et redevance CER "Entraide administrative et judiciaire. Exigences et principe de la double incrimination", motion qui me semble peu compatible avec le nouveau traité. Mais pour ceux qui ne partagent pas l'idée que le monde est plat, il y a aussi d'autres signes actuels à prendre en considération: nous venons d'apprendre de sources officielles américaines que le FBI et d'autres services américains ont gravement abusés les compétences extraordinaires dont ils étaient investis suite aux attaques terroristes de 2001. Il va donc de nos intérêts fondamentaux de ne pas élargir - sous aucun prétexte - le champ d'application d'entraide en matière pénal au-delà des limites strictes du traité de 1973 en vigueur avec les Etats Unis.

    Finalement, la crédibilité d'une politique dépend aussi des paroles et actions cohérentes. Sous cette angle, il convient non seulement de saluer l'initiative de l'UDC visant à inscrire le secret bancaire dans la Constitution - campagne qui a abouti à la Motion 06.3006 de la CER. Mais on est également en droit d'attendre un suivi et une application globale de cette même importante Motion par la partie qui a sû developper une position d'avant-garde en matière de souveraineté, sécurité et d'autres intérêts essentiels de la Suisse. Or, en vue de signes inquiétants, force est de constater que des ténors de cette même partie semblent de plus en plus baisser leur garde notamment vis-à-vis de nos amis d'outre-mer - sans raison apparente, et cela même dans une année d'élection. Dans ces circonstances, je me permets de poser la question au Monsieur le Conseiller fédéral, à savoir quel est l'intérêt majeur de la Suisse en cause que vous juger supérieur à ceux que je viens d'invoquer. Je note que l'UBS, d'après son communiqué de presse du 12 décembre 2006, a un contentieux avec le procureur général de New York State qui s'élève à environ 7 salaires du président de l'UBS. Je tiens à être assuré que la position du Conseil fédéral en matière de ce traité contesté n'est nullement inspiré par un quelconque lien avec une quelconque affaire privée.




Washington Post   August 10, 2007
re:  New Order Ushers in A World of Instability

solami wrote:
Can anybody demonstrate where much of the easy money for subprime mortages and loans really came from? Asked differently: can it be excluded that the email offers all of us were annoyed with daily were not the outer sign of the globally some US$ 1 trillion "illicit" drug, tax evasion, etc. black funds the IMF estimates is generated annually, is seeking recycling into the "white economy", but finds itself blocked by ill-considered anti-money laundering rules cooked up by international bureaucrats (FATF) answerable to no one? (www.solami.com/ponzi.htm)  8/11/2007 5:37:17 AM


comment
On ex-President Carter's parallel diplomacy

It's encouraging to have a former US President giving substance to and enhance the credibility of what the powers that be usually dispise, namely "competition" from parallel diplomacy. Happily, the late Edouard Brunner, a former Swiss Secretary of State, played it masterfully - and successfully at that - while still in office (www.solami.com/edouardbrunner.htm ¦ .../diplomacy.htm ¦ .../palestineinexile.htm). Perhaps the Elder Statesman and Peace Nobel Prize Winner Carter now regrets that, while in office, he wasn't leaning enough on his high-riding advisers and officials in order to fully benefit from what official and parallel Swiss good offices were doing and could have done for the principled, prompt and mutually benefitial release of the US hostages in Teheran. And perhaps that and other experiences will one day effectively serve those in power to genuinely recognize that nobody has a monopoly for good ideas. And that, therefore, communication channels even to weak voices - as President Nixon once wisely advised - should always remain not only open but need to be protected. Also and particularly against the pathetic gesticulations and saturating signals and noises produced by the apprenti-sourcerers and other flat earth adepts who will be remembered most for having given foreign policy a bad name.

iconoclast, peace talk for the galleries or for real?


comment
Washington Post     November 3, 2008     5:36:56 PM

Beware of monopolists for good ideas!
Iconoclast

  Steven Mufson and his colleagues' tell-tale account (Discord on Economies In a World Of Trouble, WP 2 Nov 08) on the preparations for the upcoming G-20 emergency meeting in Washington reminds me of the then-blinding joy and general confusion which gripped every chancellery everywhere when, in 1989, the Berlin Wall fell - nota bene in our direction if I remember correctly, some current bureaucratic lawmaking appearances to the contrary notwithstanding. Then as now, having lost the political magnetic field, our leaders everywhere were and are seen to be trying in vain to read their magnetic compass as their main guiding system, to engage in empty gesticulations designed to show that they are on top of things, rather than admit ignorence and look out for new sources of inspiration and guidance, e.g. time-tested principles and intuition. And though all that's not now the subject of my foremost concerns, that other truly historic event may actually have deeper and stronger links to current events in the financial and political world than the surface of things seems to suggest.

    Not Keynes or Hayek, but genuine competition between differing, even opposing views will help our leaders and the citizens to recognize the origine of current failed policies, to clear their rubble for more lasting and individually rewarding common good approaches, and thus to save the world from an even more destructive sequence of events. Not more state control vs more sovereign citizens, but more recognition and respect for, e.g. - state-controlled and universally appreciated - Swiss Railways and, on the other side, for the equally exemplary global achievements of a privately-owned global player like Nestlé. That's essentially what I took away from Roger de Weck's Sternstunde interview of this Sunday with Hansjörg Siegenthaler on Swiss TV.

    And if the interview had lasted a bit more, some rare and potentially helpful information pearls might also have been aired. Notably on the Swiss lawmakers' ill-considered, world-widely copied - and now proven-to-be devastating - legal innovations of the 80ies for pension managers. For the latter were thus formally authorized and encouraged to look for "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for big companies as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. Also, other insights might have come out, some of which have been collected systematically since the FED, in March 2006, intriguingly, stopped publishing its M3 figures ( www.solami.com/capitalism.html ). One such potentially helpful insight is the fact that all laws are basically designed for individuals and/or small units. Indeed, lawmakers all over the world regularly rely on those in charge of macro-economic units to be able and to have vision, character and sense of common good responsibilities - all of which are required for effectively arbiting conflicting interests on their macro-economic level where short-term exploiting or even abusing unintended but anyway mostly inevitable legal loopholes are counter-indicated, for harmful to the common good. These managers and financial service partners are thus expected to have the intelligence at least to remember and strictly heed the insight that in finance, too, there is no such thing as a perpetuum mobile - claims to the contrary by fast-talking algorithm fans, greed gurus and other apprentice-sourcerers not withstanding.

    All that and other insights might, helpfully, have had a second chance at said G-20 meeting. Except that the traditionally low-key Swiss - which are said to be trustees for and help manage about a third of the world's private funds - are understood not to be part of the G-20 and thus not to figure on Bush 43' farewell photo op. We'll see whether this is because some Swiss lawmakers have already staked out alternative tracks, like a de-coupling of the Swiss Franc from the US dollar, a return to real-value currencies, and a stop to all further Swiss gold sales for propping up the American currency ( www.solami.com/083718.htm ). And we'll see whether staying at home will be a blessing or a curse for those interested in genuine solutions to fundamental problems. In either case - like most of his partners abroad - hopefully Bush's successor doesn't believe in the world to be flat. Hopefully, he has no claim to a monopoly for good ideas. And, hopefully, perhaps he thus may actually find it opportune and possible to set aside the hen-and-egg debate, the Keynes or Hayek dogmas, and instead get the genuine debate going on what lessons to draw from the still evolving financial, societal and political tsunamis.


comment
Washington Post    November 5, 2008   8:49:09 AM

Salve Obama!

    Congratulations to President-elect Barack Hussein Obama, the beacon of hope for the peoples of America and the world.

    Yes, after 8 years on the road of darkness and to the IV Reich, after so much betrayal of the American dream and promises, I too look forward to be able again to identify with the American reality. Where I can say whole-heartedly: I'm with you and, in my corner, will do my part for the common good - both on the way back to real-value currencies (www.solami.com/brink.htm#monopolists) and towards a regionally-stablizing solution of the Iraq quagmire (www.solami.com/rebirth.htm).

    A special thank goes to those who, with their actions - even "over-reaction" - and inactions, so far succeded to keep the flat-earth bullies and apprentice-sorcerers here and there from unleashing Armageddon in the Middle East. I'm holding my breath and pray that the 44th US President will actually have the opportunity and, in this, will be supported by all men of good will, to bring us all back from the brink and help us achieve our individually and mutually beneficial objectives. Salve Obama!




wsj.com    15 November 2008, 07:42 am

Designed to accomodate pension fund & other savings without harm to the Swiss currency & economy,
three ill-considered legislative novelties of the 80ies complemented the US de-mooring of the 70ies
Did steam-rolled Swiss lawmakers unleash the financial tsunami?

Roger Ferguson may be up to something. And if some of his proposals ("It's Time to Rethink Our Retirement Plans", WSJ, 13 Nov 08) suggest an attentive and fruitful study of the 60 year old Swiss AVS pension system, so be it - our forefathers were also happy to draw inspiration and adapt the suitable parts from the US Constitution.

Nonetheless, I submit a reservation for consideration: due to the current financial crisis, the AVS's $30 bn equilibrium fund suffered losses of some $4 bn. Not devastating in a system where the monthly pension payments, essentially, are funded by the workers' and the employers' monthly contributions. But a painful, if late, yet no less instructive demonstration of chicken coming back to roost. For it was the Swiss lawmaker, in the early eighties, who was steamrolled by commission-hungry and/or myopic "experts", fiduciaries and pension fund managers into adopting pension fund investment rules which were promptly copied all over the world, and which are seen to have started the avalanche that now resulted in theon-going world-wide financial tsunami (www.solami.com/brink.htm).

Indeed pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for big companies as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy.

Thus, with Ferguson's comprehensive pension plans, the new US Administration may find it possible and indicated under the circumstances to reverse gear by setting investment standards for pension funds which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's trade-off of the lifting of the blanket prohibition of taking interest with the enforcement of a ban of usuric interest rates. It may thus help bring us back from the abyss - essentially created by the ill-advised de-mooring of the US currency whose inflationary and other adverse effects on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale suppression of the crucial M3 figures by the FED sind March 2006 (.../M3.htm). It may take the lead back onto the road of covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accomodating apprentice-sorcerers, greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles. And in doing so, pursuing the difficult course suggested by more visionary Swiss lawmakers towards re-moored and thus universally stabilizing and discipling real-value currencies (.../083718.htm) it may even help and prod their colleagues - whose predecessors are seen to have originated some current aberrations - to admit the co-responsibility for those original Swiss errors as a precondition for correcting them, and for others to promptly follow suit.



2030, und wie es dazu kam: ein vorausschauender Rückblick
von Iconoclast - 29.12.09 (url: www.solami.com/2030.htm)

Die Nationalbank verschacherte weitere Teile unseres "Eingemachten", d.h. unseres Goldes. 21 Millionen Tell- und Rütlischwur-Goldmünzen wurden im Herbst 2008 eingeschmolzen - um "liquide" zu sein (lies: um den US-Begehren nachkommen zu können, z.B. bezüglich der Bereitstellung von über 50 Milliarden Dollar zur "Rettung" der helvetischen Titanic). War die Nationalbank überhaupt noch zahlungsfähig im herkömmlichen Sinne? D.h. ohne Abstützung auf morsche MMM-Krücken (MMM = monopoly monkey money, wovon China über eine Billion verfügte, und womit es weltweit massiv reale Werte, wie Agrarland, Minen, etc. aufkaufte solange der US Dollar als Zahlungsmittel noch akzeptiert wurde).

Die UBS hatte sich verpflichtet gegenüber der siegestrunkenen, weil erfolgreich erpresserischen amerikanischen Steuerbehörde IRS, Kontodaten von weiteren 4450 Bankkunden offenzulegen. Und im Ausmass von über 700 Millionen Dollar Bussgeld für angebliche Verletzungen amerikanischer Gesetze zu bezahlen. Obwohl die UBS im Jahre 2000 und zuvor der IRS massgebend an die Hand gegangen war beim Aufbau ihres verfassungswidrigen weltweiten Systems mit über 7000 Qualified Intermediary QI-Banken. Für diese Hintertreppen-Beihilfe zur Verwirklichung des grössten Geldwasch-Systems der Welt hatte die UBS gewisse Krümel in Form von IRS-Zusicherungen und Spezialvereinbarungen erlangt, welche von den nachfolgenden IRS-Verantwortlichen aber nicht mehr honoriert wurden.

UBS und Credit Suisse hatten sich im Jahr 2005 von den amerikanischen Behörden zur Befolgung der US-Sanktionenpolitik in die Knie zwingen lassen (z.B. gegenüber dem Iran, Kuba, Libyen und Syrien). Hinzu kamen entsprechende Besuche in Bern von zwar hochrangigen aber oft ebenfalls der US Flat Earth Society nahestehenden US-Emissären. Statt diese zu besseren Erkenntnissen zu führen oder nötigenfalls denselben mit Nachdruck die Stirne zu bieten, war dabei schon allzuoft amerikanischen Zumutungen und Eingriffen in Schweizer Hoheitsrechte Vorschub geleistet worden.

Die Credit Suisse hatte 2009 mit US-Behörden eine Vergleichszahlung von über 500 Millionen Franken vereinbart "wegen Beziehungen zu Staaten, die Ziel von US-Wirtschaftssanktionen sind". Sie habe, so das US-Justizministerium, "von Mitte der Neunzigerjahre bis 2006 illegale Transaktionen von mehr als 1,6 Milliarden Dollar abgewickelt", hauptsächlich mit Iran, Kuba und Libyen. All dies offenbar unbeachtet der Schweizer Neutralitätspolitik, von welcher nicht zuletzt die US-Regierung profitierte in Form der traditionellen Guten Dienste und Vertretung der US-Interessen in Teheran und Havanna. Wie schon im Fall Marc Rich, welcher rückgratkräftiger - und für die Schweiz entsprechend erfolgreicher - erledigt worden war, ging es dabei aber auch um die Aushöhlung des neutralitätspolitisch wichtigen wirtschhaftlichen courant normal. D.h. die Schweiz leistete keinerlei Schützenhilfe zur Durchführung oder Durchbrechung von Sanktionen gegen Drittstaaten; sie führte ihre Handelsbeziehungen aber auf Normalniveau weiter. Dessen ungeachtet gingen die Guthaben Irans bei der UBS und CS von 2005 bis 2009 von 1,34 Milliarden um 96% auf 61 Millionen Franken zurück, und im Falle Syriens wurden die Guthaben innert Jahresfrist von 4,89 Milliarden um 98% auf 118 Millionen Franken reduziert.

Die "Wirtschaftliche Kriegsführung der USA gegen die Schweiz" war nicht neu, wie schon mehrfach im Parlament in Erinnerung gerufen (z.B. Interpellation 03.3487, Motion 09.3452). Schon während des 2.Weltkriegs waren die Guthaben der Schweizer Nationalbank in den USA völkerrechtswidrig beschlagnahmt worden. Die mit Tiefgang und Weitblick ausgerüsteten, nicht oder weniger blauäugigen Schweizer Unterhändler und Politiker begegneten ihren amerikanischen Partnern und Freunden dann auch stets mit Kompetenz, Nachhaltigkeit und equitabler Härte. Dies sicherte ihnen zumindest Respekt und oft auch Erfolg - im Gegensatz zu den Respektlosigkeiten, Missachtungen und Tiefschlägen, welche ihren naiveren und unbedarfteren Kollegen regelmässig zuteil wurden. Aehnliches galt es zu beachten wenn es sich um die Aussenwirtschaftsbeziehungen insbesondere mit Nachbarstaaten und der Europäischen Union handelte. Sowie um Normen, welche von internationalen Dienstleistungsorganisationen vorgespurt wurden, d.h. von Institutionen wie G-20, FATF und OECD, welche sich zusehends als bürokratische Gesetzgeber gebärdeten, denen jedoch meist jede demokratische Legitimation fehlte.

Die Zukunft der Schweiz war so weniger denn je gesichert - der freie Lauf der Dinge führte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich und politisch in die Wand, wenn nicht gar an den Abgrund. 2009, annum horribilis der Orientierungslosigkeit, der Flatterhaftigkeit und der nicht abreissenden Bussleistungen und Entschuldigungen urbi et orbi durfte sich nicht wiederholen. Voraussetzung dazu war, dass das Schweizer Volk sich vermehrt auf seine Grundwerte und darauf besann, woher es kam, wohin die Reise gehen sollte, was sich bewährt hatte, und was es zu bewahren und weiter zu entwickeln galt - nötigenfalls auch gegen den Strom. Und dass das Tun & Lassen seiner Exponenten und Wirtschaftsführer ihrem jeweiligen Verantwortungsniveau entsprach, statt die unvermeidbaren Lücken der meist auf Krämer zugeschnittenen Gesetzgebung zulasten des Allgemeinwohls auszuschlachten. Das geschah weitgehend.

Aus der Sicht des Jahres 2030 erwiesen sich folgende Ereignisse und Entwicklungen als wegweisend:

2009    Konrad Hummler von der ältesten Schweizer Privatbank Wegelin, und der NZZ-Kolumnist Beat Kappeler bliesen zum Rückzug aus dem US-Markt. Strukturierte Steaks und Finanzprodukte verloren Marktakzeptanz.

2010    Die helvetische Titanic wurde noch rechtzeitig abgebremst, zurückgestutzt, und neu als Genossenschaft vorrangig auf die Bedürfnisse der in- und ausländischen Privatkunden und KMU ausgerichtet.

2010    Die Credit Suisse zog sich ebenfalls aus dem US-Markt zurück; verstärkte dagegen ihr Netz in Russland.

2010    Wiederbelebung des russisch-schweizerischen Handels- und Niederlassungsvertrags von 1872.

2010    Roman Polanski - wie vormals Marc Rich - wurde nicht an die USA ausgeliefert. Motion Lex Helvetica wurde überwiesen. Die illegal erlangten Bankinformationen wurden rechtlich sterilisiert, der fremden Hehlerei von Staates wegen so ein Riegel geschoben. All dies erneuerte das Vertrauen in die Schweiz und ihrer Institute.

2010    Das Goldkartell brach auseinander, was eine tiefgreifende, die Weltwirtschaft erschütternde Währungskrise, Hungersnöte und Chaos auslöste, und zu grundlegenden gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen führte; Pensionskassen bekamen Casinoverbot; strikte Trennung von Realwirtschaft & Casino; Boni in MMM ausbezahlt.

2010    Der Internationale Währungsfond IMF präsentierte sein Alternativmodell zum diskreditierten amerikanischen QI-System, womit es schliesslich gelang, zugunsten der realen Wirtschaft einen hilfreichen Teil der in die Parallelwirtschaft abgedrängten Gelder, nämlich jährlich mehr als 500 Milliarden Euro, zurückzugewinnen.

2010    190000 Unterschriften zur Bankgeheimnis-Initiative eingereicht; Gegenvorschlag beschlossen.

2010    Suspendierung aller DBA-Zusatzabkommen bis zur Volksabstimmung über die Unterstellung des Eigentums unter den verfassungsmässigen Schutz der Privatsphäre (Art.13 BV).

2011    Weltweit massiv überwiegend positive Reaktionen auf Schweizer Initiative re Privatsphärenschutz für Eigentum; ähnlich Minarett-Initiative welche als Auslöser des Dammbruchs zugunsten eines modernen Kreuzzugs zur Befreiung von Jerusalem schliesslich zu einer christlich-muslimischen Allianz führte.

2012    Nationale Referenden in F, GB, I, NL, PL über die Fortführung der Mitgliedschaft in der EU; britisches Referendum über den Beitritt zu den Vereinigten Staaten.

2015    Volk lehnte die Ratifikation des schon allzulange verdeckt praktizierten Status der Schweiz als 54. Staat der USA ab, befürwortete aber volle Einbindung in die ihrem Modell nachgebaute Europäische Konfoederation als real-demokratische EU-Nachfolgerin; Rückanbindung des Schweizer Frankens und des Rubels an Gold; Schweiz wird internationale Gold- & Handelsplattform insbesondere für Russland, China & Südafrika.

2015    Ersatz der Tiger und F/A-18 Kampfjets mit russischen Sukhoi SU-35 und israelischen Drohnen.

2015    Landwirte mutierten en masse zu Wasserwirten. Reaktivierung der grossen Freizone um Genf.

2020    Genf wurde Hauptstadt der Europäischen Konfoederation. Einweihung des Internet Weltarchivs in Genf.

2025    Einweihung der Eurometro-Startstrecke Lyon-Satolas-Annecy-Genf Cointrin-Nyon-Thonon-Evian-Lausanne

2030    UNO wurde von der Organisation für Regionen und einheimische Völker abgelöst.





Dec 30, 2009 12:40 PM

Sine ira et studio
(on Robert Morgenthau, The World's District Attorney)

If it were not for the respect commanded by his reported Methusalem retirement age of 90 years, I’d be less compassionate and more critical. And, over the past some 30 years, having gotten to know only through press reports about the feats and fumblings of the „World’s District Attorney”, aka Robert Morgenthau, I must admit to having anyway mostly been torn between tipping my hat and wishing to read him the riot act. So, in the interest of the universally shared values at stake – and perhaps as an additional candle for both Manhattan’s new DA and his open-minded colleagues -, I wish to avoid shooting at the man. And instead, I intend to briefly focus on what, from a non-American perspective, are seen to be real issues. Such as the disproportionate powers accruing to the Manhattan DA notably under the current forfeiture laws and the ways jurisdictional authority is being arrogated. But also the persistent apparent lack of knowledge of and respect for other peoples’ values, rights and legitimate aspirations. All of which is seen to be most harmful not only for the future of New York and the welfare of the United States as a whole, but also for the Rule of Law and mutually beneficial relations with foreign sovereign countries.

As an illustration, let me concentrate on the case mentioned in Freeman’s commendable interview and on which I know a thing or two. I’m referring to the case of Iran and related alleged sanction-bustings by Credit Suisse which the US Treasury wisely sought to quietly dispose of with, at most, some civil penalties, but which, under threat of criminal indictments, the more narrowly concerned DA saw fit to turn into a $536 mio windfall, regardless of political and other costs to New York, Washington and other involved parties.

In a way, history repeated itself. For on September 19, 1983, an equally ill-advised and reckless US Assistant Attorney – a certain Rudolph Giuliani – took on the high wire by publicly accusing a Swiss-based American trader, Marc Rich, of “trading with the enemy” and 50 other counts, thus threatening him with up to 325 years of jail. Of course, and already then, the feds and Washington knew better. For Marc Rich and his Swiss company had been instrumental in getting the Teheran hostage crises resolved peacefully by way of the good offices provided by neutral Switzerland in the form of its invaluable and unique services for representing US interests in Iran since 1979 (for details see: www.solami.com/edouardbrunner.htm#Iran ¦ www.solami.com/marcrich.htm ).

To be sure, Swiss neutrality allows neither participation in, nor assistance to bust trade sanctions by or against third parties, but it provides for strict maintenance of its economic “courant normal”, i.e. Switzerland and Swiss firms not only have a right but an obligation to maintain their universal commercial relations at the normal level. No country in the world, no international organization, and no DA anywhere has any business interfering with this time-tested, well-moored and mutually beneficial and thus universally recognized basic setup.

Accordingly, the US Treasury was wise not to press, and even to oppose the manifestly ill-founded, ill-considered and ill-advised “sanctions-busting case” against Credit Suisse, and to discourage Manhattan’s DA to risk breaking the back of the camel. For the clarion calls to withdraw from the US market in the wake of the IRS’s equally ill-founded, ill-considered and universally rejected QI aberrations have already visibly begun to make a dent (www.solami.com/wegelin265pr.htm ¦ www.solami.com/USvsUBS.htm ). And if a mutually harmful stampede is yet to be prevented effectively, the office holders here and there may be well advised to wield their powers with more and proper consideration of the local and universal effects of their actions and inactions.

Anton Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association – swissbit@solami.com





Jan.1 2010

re: Y2K myths: "It’s Always the End of the World as We Know It"

There was more to it than met the eye. Whilst unreported, due to the very real Y2K bug, real satellite failures did occur because system remediation couldn't be done. Following a discrete Swiss initiative, Europe's electrical grid was temporarily put on a no-export-no-import mode which prevented several local grid failures to spread (www.solami.com/y2k.htm). Ukraine and others needn't worry: they benefited from the 4 digit year definition adopted throughout the communist bloc.

Also gone unnoticed: UBS' central role in the Fed-driven efforts by the world's central bankers to secure the banking system's Y2K compatibility. Which called for upgrading the involved some 2600 banks' IT systems - with corresponding photo and other opportunities for compromising clients' privacy. And which is seen at the heart of the IRS' illegal global QI system of hunting down tax avoiders.

Anton Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association
+4122-7400362    mob: +4179-6047707    swissbit@solami.com



20 Minuten    8.Januar 2010

Gläserner Bürger oder gläserner Staat?
(Kommentar zu: SVP soll helfen, das Bankgeheimnis zu retten, 20 Minuten, Lukas Mäder, 7.Januar 2010)

Vor dem Fall der Berliner Mauer war die Antwort weltweit noch klar: GLASNOST sollte den Bürger gegenüber dem überhandnehmenden Staat stärken. Seit 1989 verliert der Bürger aber zusehends an Boden, und die Bürokraten-Gesetzgebung (OECD, EU, UNO) ist zulasten der Freiheitsrechte überall im Vormarsch. So, als ob die Berliner Mauer in die andere Richtung gefallen wäre! Als Schutzschild auch gegenüber fremden Richtern gilt es den verfassungsmässigen Privatsphärenschutz auszubauen. Die Bankgeheimnis-Initiative bietet dazu Gelegenheit (Unterschriftenbogen: www.solami.com/BV13d.PDF).



NZZ    8.Januar 2010

Lex Helvetica, statt Lex Americana!
(Kommentar zu: Nach dem Bundesverwaltungsgericht: Jetzt müssen Taten folgen, NZZ, Zoé Baches et al.)

Nach den unwürdigen Kniefällen unserer Regierung und Wirtschaftsführer ist es an der Zeit, dem Entscheid des Bundesverwaltungsgericht an allen Fronten Nachachtung zu verschaffen. Das betrifft besonders auch die anstehenden Entscheide zur Auslieferung von Personen (Polanski) und geschützten Bankkundendaten (UBS) an die USA. Im Parlament gilt es dazu die Motionen 09. 3452 "Lex Helvetica" und 09.4269 "Landesschädigung durch Missachtung bilateraler Verträge" als Leitplanken zu überweisen. Auch gegen den Widerstand der Verwaltung & des Bundesrats (www.solami.com/2030.htm).



NZZ    3.Februar 2010

Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?

(Kommentar zu: Mehrere Banken im Visier deutscher Steuerfahnder, NZZ; rev.1)
@Uwe Herzke
Zugegeben: es ist im Ausland kaum bekannt und noch weniger praktiziert, nämlich das Schweizer
Staatsverständnis vom souveränen Bürger, vom gläsernen Staat, und vom verfassungsmässig
garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV, siehe auch BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1, S.27). Wobei das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen
Existenzberechtigung auf des Bürgers Wohl ausgerichtet bleiben muss. Womit erhellt, was in Art.8 des
selbst von einigen US-Staaten übernommenen Schweizer Zivilgesetzbuchs festgeschrieben, und
davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt demnach der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er
einer Umkehr der Beweislast nicht oder - wie im Fall der Direkten Bundessteuer geschehen - durch
Unaufmerksamkeit zugestimmt hat, obliegt die Beweislast dem Staat. Der Steuerzahler erklärt mit
seiner Steuererklärung verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen
will. Und es obliegt grundsätzlich dem Staat zu beweisen, dass ihm rechtens mehr zusteht als
deklariert worden ist. Zumindest bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf
illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene
Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben und
Steuern, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.




Spiegel online Forum   6.Februar 2010  16.27 WEZ
 
Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
(Kommentar zu: Darf der Staat gestohlene Bankdaten kaufen?


Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist weder aufgefallen noch in Erinnerung, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, vom gläsernen Staat, und vom verfassungsmässig garantierten Schutz besonders der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben, und davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt demnach der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.



Frankfurter Allgemeine Zeitung   6.Februar 2010   19.06
 
Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
(Kommentar zu: Handel mit gestohlenen Daten nicht anheizen)


Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist weder aufgefallen noch in Erinnerung, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, gläsernen Staat und verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung ist stets auf des Bürgers Wohl auszurichten. Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, dh der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Der Staat hat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abzustützen ist, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.


Handelsblatt   6.Februar 2010   20.52

Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
(Kommentar zu: Handel mit gestohlenen Daten nicht anheizen)
Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist weder aufgefallen noch in Erinnerung, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, vom gläsernen Staat, und vom verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichenBVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Wobei das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung auf des Bürgers Wohl ausgerichtet bleiben muss. Privatsphäre (Art.13 BV;


Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben, und davon abzuleiten ist, nämlich „Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet.“. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.



DIE ZEIT    7.Februar 2010   15:47 Uhr
 
58. Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
(Kommentar zu: Streit über Ankauf immer neuer Steuerdaten)
Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist weder aufgefallen noch in Erinnerung, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, vom gläsernen Staat, und vom verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung gründet im Wohl des Bürgers.
Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben, und davon abzuleiten ist, nämlich „Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet.“. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat – wie dies bei der Direkten Bundessteuer aus Unachtsamkeit geschehen ist -, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.




Die Welt    7.Februar 2010   16:38 Uhr
Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
(Kommentar zu: Ankauf der Steuersünder-CD ist purer Populismus


Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, gläsernen Staat, und verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung gründet in des Bürgers Wohl.
Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
MaW: wer den gläsernen Bürger will, nimmt dessen Staats-Bevormundung in Kauf. Zulasten des Gemeinwohls untergräbt er damit auch den Verantwortungs- und Bürgersinn. Und er missachtet die historische Tatsache, dass die Berliner Mauer in westlicher und nicht in östlicher Richtung umgefallen ist.




NZZ    23. März 2010, 14:44

It aint necessarily so!
(Kommentar zu: «Die Juden haben Israel vor 3000 Jahren gebaut»)

Netanyahus «Die Juden haben Israel vor 3000 Jahren gebaut ..." steht für orthodoxe Juden auf solidem Grund. Wer sich bei weniger dogmatischen Autoren umsieht, kann zu weiterführenderen Erkenntnissen kommen (zB Israel Finkelstein et al., The Bible Unearthed; .Patricia Cohen, Book Calls Jewish People an ‘Invention’, NYT, 24.11.09; Charles Pope, Archaeology and the Patriarchs, www.domainofman.com). Es ist demnach fraglich, ob die Begriffe Jude und Israel im heutigen Sinne überhaupt existierten bevor die Nachkommen der aus Ägypten vertriebenen Anhänger Echnatons – dh die heutigen „Juden“ und „Palestinenser“ - ins babylonische Exil verschleppt worden sind (www.solami.com/a1.htm). Und es ist zu hoffen, dass es aufgeklärteren Generationen vergönnt sein mag, von tiefgängigeren und visionäreren Politikern aus dem derzeitigen Gridlock herausgeführt zu werden (…/palestineinexile.htm). Wird ein „Jude“ oder ein „Palestinenser“ den ersten Schritt auf seine Brüder hinzu wagen?




Discover Magazine    May 4, 2012

20 Things You Didn't Know About... Viruses
The one with its own satellite, the ones that made you, and the Mama of them all
by Jocelyn Rice

1  Viruses are not alive: They do not have cells, they cannot turn food into energy, and without a host they are just inert packets of chemicals.

2  Viruses are not exactly dead, either: They have genes, they reproduce, and they evolve through natural selection.

3  Scientists have been debating this issue since 1892, when Dmitry Ivanovsky, a Russian microbiologist, reported that an infection in tobacco plants spreads via something smaller than a bacterium. That something, now called the tobacco mosaic virus, appears on this page (magnified and colorized).

4  Score one for Team Nonliving: After American biochemist Wendell Stanley purified the tobacco mosaic virus into needlelike crystals of protein, he won a 1946 Nobel Prize—awarded in chemistry, not medicine.

5  Score one for Team Living: Some viruses sneak DNA into a bacterium through its, um, sex appendage, a long tube known as a pilus. If that’s not life, what is?

6  Virus comes from the Latin word for “poison” or “slimy liquid,” an apt descriptor for the bug that causes flu and the common cold.

7  In 1992 scientists tracking a pneumonia outbreak in England found a massive new kind of virus lurking within an amoeba inside a cooling tower. It was so large and complex, they initially assumed it was a bacterium.

8  That über-virus is now called Mimivirus, so named because it mimics bacteria and because French biologist Didier Raoult, who helped sequence its genome, fondly recalled his father telling the story of “Mimi the Amoeba.”

9  Mimivirus contains more than 900 genes, which encode proteins that all other viruses manage to do without. Its genome is twice as big as that of any other known virus and bigger than that of many bacteria.

10  Mamavirus, closely related to Mimivirus but even bigger, also turned up inside an amoeba in a Paris cooling tower. (Maybe somebody should clean those towers.)

11  Mamavirus is so big that it has its own dependent, a satellite virus named Sputnik.

12  Amoebas turn out to be great places to seek out new viruses. They like to swallow big things and so serve as a kind of mixing bowl where viruses and bacteria can swap genes.

13  Viruses are already known to infect animals, plants, fungi, protozoa, archaea, and bacteria. Sputnik and Mamavirus suggest that they can infect other viruses, too.

14  In fact, scratch the whole concept of “us versus them.” Half of all human DNA originally came from viruses, which infected and embedded themselves in our ancestors’ egg and sperm cells.

15  Most of those embedded viruses are now extinct, but in 2005 French researchers applied for permission to resurrect one of them. Some scientists objected, saying the resurrected virus could go on a rampage; the research ministry approved the project.

16  Apocalypse Not: The virus, dubbed Phoenix, was a dud.

17  Then again, other viral relics in our genomes may play a role in autoimmune diseases and certain cancers.

18  Some viral proteins do good. They may have kept your mother’s immune system from attacking you in utero, for instance.

19  A virus called HTLV, which has coevolved with humans for thousands of years, is being used to uncover prehistoric migration patterns. Its modern distribution suggests that Japanese sailors were the first people to reach the Americas, millennia before Siberians wandered across the Bering Strait.

20  We are family: Scientists suspect that a large DNA-based virus took up residence inside a bacterial cell more than a billion years ago to create the first cell nucleus. If so, then we are all descended from viruses.




Sessions-Notiz    6.Juni 2010

CH/USA-Ukase: Unwürdige, ungerechtfertigte & schadenträchtige Angsthaltung

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Der GPK-Bericht weist sowohl auf die Achilles-Ferse der IRS- und US Treasury-Kampagne gegen die UBS, als auch auf die Reaktivierung von Art.271 StGB als sich anbietende Sofort-Remedur hin. Allerdings ohne die von NR Luzi Stamm schon 2000 aufgeworfenen Fragen zu vertiefen. Ohne auf die Folgen einzugehen bezüglich der in Florida 2009 eingereichten amicus curiae gegen die von der IRS mit Hilfe der UBS weltweit aufgebaute verschleierte QI-Geldwaschmaschine. Und ohne daraus unmittelbar hilfreiche Konsequenzen abzuleiten bezüglich des Verwaltungsdiktats, welches - dem IRS Erfolgsrausch entsprungen - nunmehr den Eidg. Räten zur Ratifikation zugumutet wird.

Früher unterschied man zwischen Verwaltungsabkommen und Staatsverträgen, wobei letztere vom verfassungsmässigen Gesetzgeber - in den USA vom Senat - genehmigt werden mussten. Heute werden hierzulande unrechtmässige Verwaltungsdiktate durch Angstmacherei dem Parlament aufgedrängt - wobei amerikanischerseits es niemandem in den Sinn käme, dem Senat solche Ukase auch nur zur Kenntnis zu bringen, geschweige denn als ernsthaften Beitrag für harmonische zwischenstaatliche Beziehungen zur Ratifikation zuzumuten.

Vor kurzem verwarf das Europaparlament einen ähnlichen Verwaltungsukase, d.h. das SWIFT-Abkommen mit den USA, welches den bereits jahrelang illegal erfolgten automatischen Bankdatenaustausch hätte legalisieren sollen. Niemand kam dabei auf den Gedanken, man müsse die amerikanischen Zumutungen, Rechtsübergriffe, und Souveränitätsverletzungen hinnehmen, weil sonst mit schwerwiegenden US-Sanktionen zu rechnen wäre.

Und als in den frühen Achtziger-Jahren ehrgeizige amerikanische Beamte wie John Fedders, Gary Lynch und Robert Blackburn von der SEC das Schweizer Bankgeheimnis zur persönlichen Trophäe erhoben hatten, fanden sie - wie die spätere PUK festhielt - zunächst im EJPD und im ehemaligen Bundesanwalt Hans Walder zwar "willfährige" Zudiener. Als dann aber der besonders karriere-hungrige New Yorker Staatsanwalt Rudolph Giuliani den in Zug niedergelassenen Marc Rich wegen Steuerhinterziehung und "Handel mit dem Feind" ins Visier nahm, und sich erdreistete ihn gar in der Schweiz kidnappen zu wollen, fand er im damaligen Bundesrat nicht nur unerschrockenen, sondern entschiedenen und diamantharten Widerstand. Was der Schweiz nicht nur nichts schadete, sondern besonders in amerikanischen Führungskreisen Respekt und Hochachtung einbrachte. Genau wie schon in den Siebziger-Jahren, als die prinzipientreue Schweizer Haltung i.S. Atomsperrvertrag die amerikanischen Partner zu umfassenden Konzessionen veranlasst hatte.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, den vom Bundesverwaltungsgericht als unrechtmässig abgelehnten Verwaltungsakt mit den USA zu verwerfen, und die unmittelbare Aufhebung der illegal erteilten Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB zu bewirken. Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Hochachtungsvoll,

Anton Keller, Sekretär, Schweizer Investorenschutz-Vereinigung
022-7400362    079-6047707 swissbit@solami.com


Birthdaylaudatio to a comrade-in-arms
  Auch für Dich gilt was Goethe in seinem Faust zum Ausdruck brachte:
"Du gleichst dem Geist den Du begreifst!"
    Wie verschiedentlich gezeigt, hast Du frühzeitig den Geist begriffen -
und meist einsam, und nicht selten contre vent et marée, auch nachhaltig erfolgreich umgesetzt.
    Für Dich, für Deine Familie, und für uns alle kann ich mir sodann nichts besseres wünschen,
als dass andere umso mehr diese Erkenntnisse und Erfahrungen teilen,
als sie sich auf hoher und höchster Ebene als verantwortlich erkennen,
sei dies nun in der Zivilgesellschaft, in der Wirtschaft oder im Staat.
    Das anspruchsvolle System der Demokratie
bedingt sowohl den selbst-verantwortlichen, solidaren und souveränen Bürger,
als auch den auf diesen Bürger ausgerichteten Rechtsstaat.
Der so verstandene, vorab den Freiraum des Bürgers zu schützende Rechtsstaat
verkommt zum Rechtsmittelstaat, wenn seine Regelungsdichte die kritische Masse übersteigt,
und wenn das ohnehin regelmässig auf den "Krämer" ausgerichtete Recht
auf der Makrostufe als Freibrief für ungezügeltes Wirtschaften verstanden und missbraucht wird.
Denn je höher die wirtschaftliche und politische Betätigungsebene,
desto grösser sind die Rechtslücken und Interessenkonflikte.
    Rechtslücken sind aber besonders dort keinesfalls zulasten des Gemeinwohls zu nutzen.
Auch die unvermeidbar auftretenden Interessenkonlikte sind besonders dort nicht zu verdrängen,
sondern mit Vernunft, Tiefgang und Weitsicht stets vorrangig zugunsten des Gemeinwohls zu lösen.
Daraufhin sind Ausbildung und Rechtsnormen auszurichten.
Und es gilt auch dort im obigen Sinne zu handeln, wo weder Wegweiser noch Pfade bestehen.
Denn besonders dort ist auf diese inneren Leitplanken zu achten, ist auf den inneren Kompass abzustellen.
So wie dies schon der spanische Dichter Antonio Machado mit den Worten vorgezeichnet hat:
"Traveller, there is no road, the road is made by the traveller!"
Iconoclast, 22 Sep 2010.



re: allied soldiers who served in Iraq
from: Iconoclast    -    18 Sep 10

Post-traumatic stress disorder (PTSD) is understood to arise from individually shocking experiences, such as near-death, aggression, sudden death of a colleague or beloved-one, etc. The National Institute of Mental Health (NIMH) defines PTSD as "an anxiety disorder that can develop after exposure to a terrifying event or ordeal in which grave physical harm occurred or was threatened. Traumatic events that may trigger PTSD include violent personal assaults, natural or human-caused disasters, accidents, or military combat." These experiences trigger our built-in defense mechanism against mental overload - not unlike we pass out if we experience excessive pain. As such, PTSD is a short- to long-term phenomenon which affects and is recognised by individuals differently. It is not limited to war experiences but is most discussed in relation with war service in Vietnam, Iraq and Afghanistan. And it is suspected to be the more individually disturbing and socially destabilising as it occurs on the background of a cultural shock.

The so-called Iraq war syndrom may thus be seen - and treated - as a socially enhanced mental disorder. Iraq war veterans may indeed be suffering from PTSD in as much as they were directly exposed to war actions and resultant human sufferings - and as they have gone through traumatic events for which their society had ill prepared them. And when they returned home, they found themselves to be strangers in their own country, for neither their family nor their former friends or society as a whole have really understood them any longer - in as much as the latter themselves have been ill-equipped to effectively deal with the aftermaths of the veterans' upsetting and fundamentally destabilising experiences. Essentially, a non-expected and alien dimension of the world they grew up in hit them head-on and was forced on them when they came to Iraq.

In most cases, the veterans' original value structure is seen to have turned out to be fundamentally flawed, misleading or inadequate, causing an unmanagable inner revolt against previously accepted and unquestioned home institutions. Unconsciously at least, they developed a growing affinity with the people they came to "liberate" but in fact subdued and crushed. In a variation, the Stockholm syndrome seems to have occured. In this situation, admission of their newly-gained wider perspective and enhanced personality by both themselves and their victims, may be an effective way out of their deeply-seated personal dilemma. Recognition and formal enrootment of their involontarily acquired dual personality by both themselves and the authorities at home and in Iraq might do a world of good to both these vererans and everybody else concerned. Being thus-moored in two cultures, allied veterans could thus make a real and lasting contribution to Iraq's prompt reconciliation and economic rebuilding, to Iraq's return on the international scene, and to Iraq's societal recovery, particularly with regard to the education of its lost generation. And in the case of the US society, this could become instrumental to promptly resolve at its roots the increasingly destabilising PTSD problem afflicting the US social and political body. In other words, extending full Iraqi citizenship to all honorably discharged allied soldiers could turn out to be a true win-win-solution for all concerned.
 
 


NZZ    (4. November 2010, 19.29 -
Kommentar zu: 4.Nov 10   Und noch ein Riss im Bankgeheimnis, NZZ, hus

Der Fluch der bösen Tat (langjährige Fahrlässigkeit)  (zensuriert)
Der automatische Steuerdatenaustausch war ein Kernpunkt der INTERFIPOL: OECD-Amtshilfekonvention in Steuersachen. Der Bürokratenangriff wurde 1988 abgeschlagen - trotz Rückenschüssen seitens der SBVg und der offiziellen Schweiz.
Statt diesen Erfolg proaktiv zu sichern, brüstete man sich mit nobler Zurückhaltung. Und statt die daraufhin von der internationalen Bruderschaft der Staatsbeamten gegründete FATF im Keime zu ersticken, begünstigte man dieses jeder Rechtsbasis entbehrende bürokratische Krebsgeschwür mit offizieller Aufwertung, Befolgung und gar mit Beschickung eines Schweizer Botschafters. [Den Anschluss an die G-20 verpasste man hingegen, und glaubt es nun hinnehmen zu müssen, dass die G-20 gegenüber der Schweiz wirksam auf INTERFIPOL-Ratifikation drängt. Wie man auch die Gelegenheit verpasste, mit zeitigem, tiegängigem und dezidiertem Auftreten gegenüber der IRS deren verfassungswidriges QI-Geldwasch-System durch amerikanische Richter auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen. Was den IRS-inszenierten Beinah-Kollaps der UBS erst möglichte und der FATCA & weiteren Zumutungen Vorschub schafft.]
Als ob die Berliner Mauer in der andern Richtung umgefallen wäre, gewährte man jenen Kräften freien Raum, welche der Souveränität, dem Steuer-Wettbewerb und der individuellen Freiheit & Eigenverantwortung entgegenwirken. Wenn die Demokratie nicht weiter ausgehebelt werden soll, gilt es der Ukase-Gesetzgebung Einhalt zu gebieten (www.solami.com/FATF.htm).


Frankfurter Allgemeine Zeitung   06.11.2010 13:52 Uhr
re:  China ist entsetzt über Amerikas Geldpolitik

solami kommentiert
Spätestens 1971, d.h. mit der Aufhebung der Dollar/Gold-Konvertibilität, haben sich die amerikanischen Machthaber aus ihrer währungspolitischen Verantwortung geschlichen. Dabei haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht, wie die globale Finanzkrise zeigt. Und wie seit einiger Zeit China, und jene erdöl-exportierenden Staaten zeigen, die ihre Dollar-Reserven und -Einkünfte systematisch in Realwerte umtauschen (Agrarland, Mineralien, etc.), solange der Dollar von weniger klarsichtigen Drittland-Politikern noch als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Was dann nicht mehr der Fall sein dürfte, wenn die Einsicht rapide und global um sich greifen wird, dass der Kaiser nackt ist und seine schönen Kleider ein Trugbild sind. Die Flucht zurück in Realwerte ist daher ins Auge zu fassen und mit Tiefgang, Disziplin und Weitsicht vorzubereiten. Nicht sicher, dass unsere Politiker den Mut und die Kraft aufbringen, das Schlepptau zur Titanic zu kappen.




NZZ    (13. Dezember 2010, 15:01)
Kommentar zu: 12.Dez 10    Ein Ghetto für verfolgte Christen, NZZ, Inga Rogg

Eigentore an der Wiege der Menschheit
Die Araber, Assyrer, Chaldäer, Juden, Kurden, Turkmen, Shabak, Yezidi und andere ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten im Mosul Vilayet (Nordirak) haben während Jahrhunderten ohne Exklusivitätsanspruch nebeneinander gelebt. Der Zusammenhalt dieser Stämme und Gemeinschaften wurde in der osmanischen Phase durch weitgehende Toleranz und Selbstregierung, nach der 1932er Gründung Iraks durch den Völkerbund durch eiserne Klammern gewährleistet. Seit dem Fall Saddams sind rücksichtslose einseitige externe Begünstigungen und entsprechende Verdrängungen zu beobachten (Iran: Shiiten, Arabien: Sunniten, USA: Kurden, Turkei: Turkmen, Israel: Juden, etc.). Und Bemühungen der konstituierenden Gemeinschaften zu eigenständigen konsensuellen Lösungen (www.solami.com/mvc.htm) werden myopisch & mit Akribie hintertrieben - auch von der offiziellen Schweiz. Kein Wunder, der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe, und Christen erleiden das Schicksal der vor ihnen vertriebenen Juden.




27.Dezember 2010

Gedankensplitter aus Anlass eines Todesfalles

Es war im auslaufenden Jahr das zweite Mal, dass der Sensemann auf meinem Radarschirm auftrat. Und wie schon im Jahr zuvor, wo ich ihm persönlich drei Mal in die Augen sah, er mich aber abwinkte, habe ich mich konfrontiert gesehen mit grundätzlichen, sogenannt "religiösen" aber eigentlich auch eminent politischen Fragen. Z.B.: wie kam der Monotheismus zustande? Oder: welches sind andauernd tragende, weiterführende und konsensfähige Elemente der drei Abrahams-Lehren? Und gestern nun las ich eine neuere Darstellung der scheinbar legitimierenden - und entsprechend fanatisierenden - Offenbarungen des Korans (Embriologie, Lichtstrahlen, Stadt Iram, und Zeitzonen, in: The Amazing Qur'an, Gary Miller).

Meine Erinnerungen an vorausgegangene Arbeiten liessen all diese angeblich einzigartigen und vor 1400 Jahren vorgetragenen Weisheiten aber in einem eher ernüchternden Lichte erscheinen. Pharao "AKHENATON'S GREAT HYMN TO ATON" wurde vor zirka 3000 Jahre niedergeschrieben (und findet in Psalm 104 - ebenfalls weit über 2000 Jahre alt - überraschende Parallelen). Und z.B.  Edgar Cayce's Lebenswerk - seine ca. 14000 m.E. mehr als erstaunlichen "readings" - dürften eines Tages den Korananhängern wirksam entgegengehalten werden. U.a. als Beweis nicht nur für die Existenz eines Allwissenden, sondern für dessen Zugänglichkeit zu jedem Zeitpunkt und durch eine nicht-abreissende Reihe von begnadeten "Kanälen", die - soweit sie als genuine erkannt werden können und wollen - keinesfalls den Ausschliesslichkeitsanspruch und die Anmassungen erheben, welche ihrem "Propheten" zugeordnet werden. Da muss es ja schon als gewaltigen "Fortschritt" empfunden werden, dass einige erleuchtete "Gott Hingegebene" es gewagt haben, im islamischen Kernsatz: "In the Name of God, the Compassionate, the Merciful, and may peace and blessings be upon the Prophet Muhammad" den Nachsatz mit einem etwas trennenden "And" - und nicht nur mit "and" zu beginnen. Selbst diese Erleuchteten denken aber offenbar noch lange nicht daran, sich mit einem klar trennenden, abschliessenden Punkt auf ihren Gott zu beschränken. Denn sie finden es scheinbar weiterhin unabdingbar, ihren alles andere als über jedem Verdacht stehenden "Propheten" im gleichen Satz - also zumindest neben Gott - erwähnen zu müssen. Und dies obwohl der Koran selbst ganz unmissverständlich gebietet: "Say: O People of the Scripture! Come to a common word between us and you: that we shall worship none but God, and that we shall ascribe no partner unto Him, and that none of us shall take others for lords beside God. And if they turn away, then say: Bear witness that we are they who have surrendered (unto Him). (Aal ‘Imran 3:64)"




17 January 2011
re: History of Religion (mapsofwar.com/images/Religion.swf)

    In your commendable attempt to sketch a timeline for the evolution of religions
- as the term is generally used today - I wonder about your sources for identifying 2000 BC as the onset of "Judaism", apart of course from the very interested for self-serving "Holy Books" of Judaism Christianity and Islam.
    My own current suspicions and understandings of what really happened over the past some 4000 years is not exactly but still much more in line with the findings of researchers like Israel Finkelstein et al. ("The Bible Unearthed", 2001, en.wikipedia.org/wiki/The_Bible_Unearthed), Charles Pope ("Archaeology and the Patriarchs", 2005, www.domainofman.com/book/cover.html) and David Rohl ("A Test of Time", 1995, debate.org.uk/topics/history/rohl-1.htm). Accordingly, key terms such as Israel, Jews and Judaism as used today did not even exist prior to the Babylonian exile in the seventh century BC. And like their brethren, i.e. today's Palestinians, today's Jews have yet to recognise their true - Egyptian - origins.
    Of course, I stand to be corrected. However, until then, all related key stories (Jacob, Joseph, Akhenaton, Moses, monotheism, exodus, etc.) thus appear to me in a fundamentally different light - incidently also offering more helpful vistas for the peoples concerned (www.solami.com/a1.htm).





28 January 2011    1:46 pm
re: What Can the Protests in Egypt Achieve?

21. (131.)  Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris. (published, thereupon censored and then republished)
  . Contagious conditions - be it in health, finance or society - have their own way of spreading until their underlying factors attain their no-longer-artificially-suppressable natural equilibrium. No power that be can and will survive its due date. Not if it has lost touch with reality, and seen itself fit to violate its fundamental social contract - ie its over-arching obligation to genuinely serve its citizens and assist them in their legitimate quests. That seems to apply irrespective of a regime's time in office. Which doesn't bode well either for some recently "reconfirmed" rulers in the foreign-designed and enforced "New Middle East"..





30 January 2011    2:07 pm
re: What Can the Protests in Egypt Achieve?

    116.   Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris.and beyond? It aint necessarily so!
    Manifestly, many powers that be are afraid, and seem to panic at the prospect of the domino effect closing in on them. And they see Egypt as the last line of defense. Thus, previously unthinkable alliances are in the making - and may indeed still crush the homeland Egyptians' uprising. With the successors of those Egyptians which were driven out of Egypt some 3000 years ago and which are currently known under another name (www.solami.com/a1.htm) eventually lending a decisive if bloody hand





11 February 2011    10:46 am

re: Out of Touch, Out of Time
    85.   to: Michael Orlando
Dont't be too sure with Victor Hugo's quote "No army in the world is strong enough to withstand the strength of an idea whose time has come!" For there is a reverse side to the same coin: "No force in the world is strong enough to push through an idea whose time has not come!" Which, of course, is not to say that the brave Egyptians holding out at Tahrir Square will not eventually reclaim their country, dignity and stolen goods. And their tyrant some day soon will not indeed yell in dispair and on the run: "A horse, a horse, a country for a horse!" But I see other dark forces fervently, bloodily and recklessly at work - note the gas pipeline sabotage in the Sinai - to delay that day of reckoning. Maybe another complementary internal and/or external political catalyst will do the trick and show that the time is indeed ripe for fundamental changes from the Nile to the Tigris and beyond.





12 February 2011    8:37 am

re: Egypt's Moment
    14.    The new Middle East is born. It is welcome but also challenging news for all of us. Egyptians - and their neighbors nearby and afar - now have an opportunity to also look at, recognise and build on their true roots as a guide for their future. And to rediscover who they really are. No longer need Egyptians feel obliged to identify themselves as Arabs. And Arabs, too will find new inspiration from their Egyptian brethren - from the Nile to the Tigris and beyond. A new empire - whether some want to call it Umma or something much more embracing and deeper-rooted - is in the cards and on the horizon. Lets not be afraid, but find out what each of us can contribute to its mutually beneficial development and materialization.




Neue Zürcher Zeitung    14.Februar 2011    19:33
re: Schweiz will kein «schmutziges Geld» aus Ägypten

Wider den Notrechtsmissbrauch & den FINMA-Gesslerhut
    Die notorischen Schnellschüsse gewisser Genfer Arrestrichter - und nun des Bundesrats, 90 Minuten nach der Abdankung Mubaraks - sind eines sich selbst achtenden Rechtsstaates unwürdig. Sie sind zudem unabsehbar schadenträchtig, für unseren Finanz- und Werkplatz kein Erfolgsmodell, und dienen nur dem Ego gewisser Magistraten. Das Arrestrecht ist souverän, auf allen Stufen und nachhaltig auf unsere Interessen auszurichten (www.solami.com/arrestreform.htm ¦ .../rechtsbeihilfe.htm). Statt - wie die FINMA bereits vorschreibt - auch entgegen unseren Traditionen und Bestimmungen fremdes Recht automatisch und musterschülerisch nachzuvollziehen.




Tages-Anzeiger    14.Februar 2011
re: Wie krank ist Mubarak?

Wider Notrechtsmissbrauch & FINMA-Gesslerhut  (3x eingereicht, aber zensuriert!)
    Die Schnellschüsse gewisser GE Arrestrichter & des BR 90 Min nach Mubaraks Fall sind eines Rechtsstaates unwürdig. Sie sind schadenträchtig & für Finanz- & Werkplatz kein Erfolgsmodell. Das Arrestrecht ist souverän auf unsere Interessen auszurichten (www.solami.com/arrestreform.htm).  Statt fremdes Recht gemäss FINMA automatisch nachzuvollziehen!




6 March 2011

QUERY TO EUROPEAN PARLIAMENT
EU Resolution for assisting Iraq's civil society to evolve in line with fundamental human rights and democratic principles

please advise on the conditions, time frame and contact persons for the European Parliament to develop and adopt resolutions on matters of concern to it, such as the protection of Christians and the promotion of human rights and democratic institutions in Iraq (see draft 11: www.solami.com/ashur.html)




6 March 2011

email to H.E. Gabriele Albertini, MEP, Chair EP Foreign Affairs Committee

Dear Mr. Albertini,

At the request of Iraqi Assyrians, Arabs, Kurds, Turkomans and Yezidi - all members of the 1992-established Mosul Vilayet Council which assembles the leaders of all tribes, communities and parties of Norhern Iraq - I am honored to present you my compliments. And to advise you - and by way of your good offices other interested members of the European Parliament - of our plan to develop and pass in the European Parliament a Resolution in support of the Iraqi Assyrians in particular and their proposed catalytic leadership role for a UN-supported resolution of some pressing Iraqi problems (notably concerning Kirkuk). And as time seems to be of the essence, I take the liberty to try sending a copy of this email also to the other members of the Foreign Affairs Committee you chair - for prompt consideration and individual responses.

The enclosed draft Resolution (www.solami.com/ashur.html) has been under development under the leadership of the late Senator John Nimrod, the visionary and most memorable President of the Assyrian Universal Alliance (AUA), in cooperation with the leaders of all of the Mosul Vilayet's constitutive communities. It is based on the AUA's Amsterdam Resolution of 27 April 2003. And its current text is now again under review by the leaders of these Iraqi communities for consultations, finalization and approval in the coming weeks. After that, it will be available for final editing and consideration by the interested members of the European Parliament.

Accordingly, please advise on the conditions, time frame and contact persons for the European Parliament to develop and adopt resolutions on matters of concern to it, such as the above-mentioned which seeks the protection of threatened minorities, such as the Christians and the Yezidis, as well as the promotion of human rights and democratic institutions in all of Iraq (draft 11:  www.solami.com/ashur.html).

For you, as a recognized leader in foreign affairs, the foregoing presents you with the opportunity to shepherd this far-reaching effort to its successful conclusion - be it in Brussels/Strasbourg or already on its way there. Accordingly, I take pleasure inviting you also to consider joining our group of European lawmakers who, in two weeks' time, are scheduled to travel to Arbil for conducting the related 5-day consultations with the local powers that be who, incidently, have also offered to cover all related costs of our group.

Trusting this to be of interest to you, I am looking forward to hearing soonest from you. Meanwhile, I take this opportunity to assure you of my highest considerations, and remain, sincerely yours,

Anton Keller, Secretary,Good Offices Group of European Lawmakers, Geneva
+4122-7400362    +4179-6047707    swissbit@solami.com


open Democracy    6 March 2011

note to Kamal Chomani
I greatly appreciated reading your insights and analysis, as expressed in your interview with Jake Hess, published in openDemocracy (2 March 2011) "Pro-democracy demonstrations in northern Iraq/south Kurdistan". We are currently working to get the US Congress and the European Parliament to pass a resolution (www.solami.com/ashur.htm & .../ashur.html) focussing on Iraqi Assyrians but eventually opening the way to fundamental changes previously outlined - but ahead of time - in the Mosul Vilayet documents (.../a31.htm). Pls take a look at them and advise me of your reaction, comments and suggestions. Salve!

note to Issa Khalaf
I greatly appreciated reading your deep-draught insights and analysis, as expressed in "The tragefy that is Iraq", openDemocracy (2 March 2011). We are currently working to get the US Congress and the European Parliament to pass a resolution (www.solami.com/ashur.htm & .../ashur.html) focussing on Iraqi Assyrians but eventually opening the way to fundamental changes previously outlined - but ahead of time - in the Mosul Vilayet documents (.../a31.htm). Pls take a look at them and advise me of your reaction, comments and suggestions - particularly on my oldies at .../gridlock.htm. Salve!




March 14, 2011
Turning a diplomatic headache into an insurance policy
If geologists cant rule out Japan's disappearance in Pacific,
diplomats may provide for its survival in Siberia
After the March 11 events in Japan, renewed public and political awareness of much bigger tectonic risks may last long enough and,  among Japan's decision makers, provide for a national survival paradigma change. This would seem to entail a fundamental revision of national priorities and reorientation of foreign policies, seeking above all to secure Japan's survival as a political entity - even on foreign territory. In the case of the Russian Federation, cooperation and long-term lease formulas would be called for which would reliably meet the legitimate interests of both partner states.may be developed involving a renewable 99-year lease of the disputed Kuril Islands - in exchange for a a renewable 99-year lease of a Russian territory which must be suitable for development and accomodation of a survival-guaranteeing large segment of Japan's population, economy and civil society.

 found-. into looking out considerIs ita renewable 99-year lease  to Russia
related links:
Kuril islands dispute between Russia and Japan, BBC, 1 November 2010 Last updated at 11:27 GMT
Russian President Dmitry Medvedev orders more arms on disputed Kuril islands, ningbo.com, 10 Feb 2011
Russian (Sergei Lavrov) & Japanese (Seiji Maehara) Leaders Meet On Kuril Islands Dispute, Voice of America, February 11th, 2011 at 8:55 am UTC
Video: Backgrounder: Importance of Southern Kuril Islands, cntv.cn, 02-12-2011 09:59 BJT
Tsunami waves reach Kuril Islands, AFP, Khaleej Times, 11 March 2011, 10:21 AM
The Tokai Earthquake of 20xx, about.com, Andrew Alden





March 23, 2011,  2:28 pm

185 - iconoclast    There is much overdue and forgotten wisdom in Thomas Friedman's piece ("Tribes With Flags"). Yet, I salute as even deeper-draughted Paul Reidinger's observation (#16) that because Iraqis have "written" a constitution doesn't mean they will abide by it. "It is a piece of paper, imposed by the Americans -- a kind of Weimar Republic of the Middle East." Indeed, just look at "their" constitution's ill-advised, ill-founded and ill-considered art.140 concerning the explosive Kirkuk issue.

Actually, there is much more to this than meets they eye. In the case of the again burning Iraqi minorities issues (e.g. discrimination & prosecution of Christians), it is particularly galling to note how the successors of Saddam shot themselves into their own feet in the wake of Saddam's downfall. For when the powers that be finally were ready to reactivate the never-abrogated international minority protection and private property guarantees by way of mentioning the corresponding Iraqi Declaration of 1932 (www.solami.com/UNGA.htm)in the Security Council Resolution 1546 of June 8, 2004, it was the Kurdish Iraqi Foreign Minister who vetoed that godsend as "colonial stuff". Thus he ignored Iraq's own history and interest in favor of the short-sighted agenda of some Washington H Street types who never got over their dislike of anything linked to the League of Nations. Which, of course, need not be the end of the story, as other, less US-subservient, more enlightened and visionary leaders may take the helm - supported by more imaginative and less complexed friends, like the current US Vice-President Joe Biden who has also already spoken in favor of solutions like the Mosul Vilayet project which better reflects Iraq's history and tribal background.
www.solami.com/ashur.htm
www.solami.com/youth.htm




Neue Zürcher Zeitung     (23. März 2011, 15:21/16:32)
re:    Die Schweiz erlaubt Überflüge für Libyen-Einsätze  (23.März 2011)
re:    Verdacht wegen Terrorismus führt zu Klage gegen die Schweiz

Anton Keller
Neutralität: ist das was zum essen?
Verdammt zum UNO-Sanktionenvollzug?
Schweizer Neutralitätserklärung gegenüber der UNO vom 10.9.02:
"Die Bundesversammlung und der Bundesrat haben die zur Wahrung der Neutralität des Landes erforderlichen Massnahmen zu treffen. Die Schweiz ist ein neutraler Staat, dessen Status im Völkerrecht verankert ist. Für die UNO ist die Neutralität eines Mitgliedstaates mit den in der UNO-Charta enthaltenen Verpflichtungen vereinbar und trägt zur Verwirklichung der Ziele der UNO bei. Die Schweiz bleibt auch als Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen neutral." (www.admin.ch/ch/d/sr/i1/0.120.de.pdf)
Wer über die militärische, politische & wirtschaftliche Bedeutung der Neutralität im Unklaren ist, lese nochmals Rudolf Bindschedlers Abhandlung "Das Problem der Beteiligung der Schweiz an Sanktionen der Vereinigten Nationen" (www.zaoerv.de/28_1968/28_1968_1_a_1_15.pdf), aber auch "The Law of the Land - a reminder & comment on FINMA's Gessler hat" (www.solami.com/lawoftheland.htm).




Neue Zürcher Zeitung     (25. März 2011, 13:19)
re: Nach Fukushima – welche Energiezukunft für die Schweiz?  (24. März 2011)

Anton Keller
erkenntnis-philosophische Ansätze nicht übersehen!
Rolf Schweigers "durch nichts zu erschütternde Auffassung" über den Weg zu "richtigen Entscheidungen" in Ehren; Mangel an Bescheidenheit & an richtigen Antworten haben bisher dennoch zu Fehlentwicklungen geführt.
Wer an vorderster Front der Atom-R&D (Laser-Fusion: www.solami.com/NPT.htm) stand, wusste - und weiss - um die makro-politische, -ökonomische & -gesellschaftliche Bedeutung der Kernenergie. Und widersetzte sich den kleinkrämerischen Ansinnen der mikro-ökonomisch ausgerichteten Atom-Möchtegerne (Kaiseraugst, Versoix, Sulzer, BBC, etc.). Dies auch weil jene inzwischen abgetretenen Dinosaurier den zukunftsträchtigeren kleintechnologischen Entwicklungen den Weg versperrten & ihren Pionieren in den Rücken schossen.
Sind wir nun unsererseits daran, dieselben Fehler zu machen, das Kind mit dem Bade auszuschütten, & künftige Energiesysteme - "atomare" & noch nicht in unser Bewusstsein gedrungene selbstredend nicht ausgeschlossen - zu verbauen?



31.März 2011    zum Hinschied von Remigius Kaufmann




Neue Zürcher Zeitung     (13. April 2011, 18:28)
re:  Streit um Waffen für libysche Rebellen  13. April 2011, 15:59, NZZ Online)

Anton Keller
Wehret den eigenmächtigen Bürokraten!
So so. Der belgische Aussenminister Steven Vanackere soll sich gegen seine Kollegen durchgesetzt haben, welche die Sicherheitsrats-Resolution 1973 zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung "mit allen Mitteln" - also auch Bewaffnung der militärisch drangsalierten Zivilisten - ernst nehmen wollen. Habe ich da etwas übersehen? Hat Belgien wieder eine Regierung, einen für solche politische Quereleien legitimierten Aussenminister?
Das erinnert mich an Januar 1988, als Belgiens geschäftsführende Bürokraten Anstalten trafen, um die OECD INTERFIPOL-Konvention (automatischer Steuerdatenaustausch) im Alleingang zu unterzeichnen - zur Ehrenretttung der internationalen Bruderschaft der Steuerbeamten. Jene wurden dann aber zurückgepfiffen, als das WSJ aufdeckte, dass der Kaiser nackt sei (www.solami.com/oecdmandate.htm).




Subject:  AW: frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels
Date:  Fri, 1 Jul 2011 12:11:54 +0200
From:  Schaeffler Frank <frank.schaeffler@bundestag.de>
To:  Anton Keller <swissbit@solami.com>
CC:  alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu <alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu>
References:  <4DF9E645.AF319465@solami.com>

Sehr geehrter Herr Keller,

im Nachgang zu Ihrem Telefonat mit Herrn Schäffler darf ich in dessen Auftrag antworten. Entscheidend für Herrn Schäffler sind nicht bestimmte Geldformen oder -konzepte, sondern die Freiheit, unter allen Geldangeboten wählen zu dürfen. Dazu muss in einem ersten Schritt das staatliche Geldmonopol fallen.

Erst dann haben Unternehmer als Anbieter von Geld das Recht, ihr Produkt anzubieten, so wie Sie dieses mit dem WIR-Geld tun. Erst dann können sie Abnehmer und Mitmacher finden, ohne dass sie einen Wettbewerbsnachteil erleiden. Die Grenzen für die Anbieter von Geld sind die gleichen wie in jeder anderen Branche, sie dürfen nicht betrügen und andere nicht zwingen ihr Produkt abzunehmen. Vor allem dürfen sie nicht den Staat missbrauchen, um ihr Geldkonzept durchzusetzen. Herr Schäffler plädiert für einen allumfassenden Währungswettbewerb. Da sich erst im Wettbewerb zeigen wird, welches Angebot das für die Geldnutzer vorteilhafteste ist, wird sich Herr Schäffler nicht für einzelne Geldformen aussprechen.

Freundliche Grüße

Dirk Friedrich
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro Frank Schäffler, MdB Mitglied im Finanzausschuss
Platz der Republik 1    11011 Berlin    Tel.: 030/227-74070    Fax: 030/227-76071

Subject: frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels
Date: Thu, 16 Jun 2011 13:17:25 +0200
From: Anton Keller <swissbit@solami.com>
To: frank.schaeffler@bundestag.de
CC: alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu

Sehr geehrter Herr Schäffler,

Veranlasst durch Ihren richtungsweisenden - im Schweizer Monat erstveröffentlichten - Beitrag "Orwellsche EU" erlaube ich mir Ihnen auf vertraulicher Basis eine Notiz über eine scheinbar bisher allseits übersehene Rechtslücke im EU-Währungsrecht zur Kenntnis zu bringen (ausser dem Adressaten mögen Sie frei über deren Inhalt verfügen; dasselbe gilt für die entsprechende englische Version "Tit for Tat: Squaring the Greek circle without a haircut": www.solami.com/outofthebox.htm). Diese Gedankenskizze entspringt derselben Grundhaltung, wie Sie u.a. schon in meinem 1997er ebook "OECD - An Orwellian Instrument?" zum Ausdruck kommt (.../Orwell.htm). Und welche mich schon an anderen Fronten mit Vorgängern von Ihnen - z.B. Graf Otto von Lambsdorff und Otto von Habsburg, zu gemeinsamen Bemühungen wider den Zeitgeist veranlasst hatte.

Es geht also - parallel zum €uro - um die Wiedereinführung lokaler und nationaler Zahlungsmittel für Dienstleistungen und Güter mit einem hohen Grad an lokalem Ursprung. Dies zur Stärkung des individuellen und nationalen Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens als Voraussetzung der Generalmobilisierung der lokalen und nationalen Produktivkräfte - und damit in der Gegenrichtung zur zwar lehrbuchmässigen aber meist wirtschaftlich, gesellschaftlich und individuell ruinösen Schuldensanierung. Das seit 77 Jahren gesamtschweizerisch erfolgreich verwirklichte antizyklische und anti-rezessionäre Komplementärwährungssystem WIR umfasst rund 70000, d.h. ein Viertel aller hiesigen KMUs, und bildet damit - laut dem ehemaligen belgischen Zentralbankier Prof. Bernard Lietaer - das zwar kaum zur Kenntnis genommene und vielfach verschmähte Rückgrat für den relativen Erfolg der Schweizer Wirtschaft insgesamt.

Obwohl darüber die wesentlichen Hausaufgaben erst noch zu machen sind, ist es denkbar, dass im Falle Griechenlands (und anderer EU-Staaten) eine schnell wirksame, markt- und gesellschaftsstabilisierende Einführung eines analogen Systems in Verbindung mit mobilen Zahlungsmitteln (d.h. mit handys) möglich, zweckmässig und angezeigt ist. Selbst Ihr kritischer blogger Dr.Karl Schade dürfte sich davon überzeugen lassen, ganz abgesehen von Daniel mit dem von ihm vertretenen, scheinbar in dieselbe Richtung weisenden bitcoin-System (das ich mir noch genauer anschauen muss).

Ihre baldige Rückäusserung wäre mir sehr wertvoll, und für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Inzwischen verbleibe ich mit kollegialen Grüssen

Anton Keller, Sekretär, Good Offices Group of European Lawmakers
cp 2580    CH-1211 Geneva    swissbit@solami.com    004127-2812477

PS: eine Kopie dieser Notiz geht auch an Graf Alexander von Lambsdorff, gleichfalls mit der Einladung zur wohlwollenden Erwägung, Zirkulation und Beantwortung der vorgetragenen gegen-den-Strom Anregungen


Subject: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels
Date: Wed, 15 Jun 2011 17:52:01 +0200
From: Anton Keller <swissbit@solami.com>
To: Wolfgang.Schaeuble@bmf.bund.de

Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr.Schäuble,

Zur gesuchten Quadratur des Griechenland-Zirkels mögen Ihnen und Ihren Kollegen folgende Hinweise dienlich sein.

Die konsultierten EU-Bestimmungen sehen zwar eine Zweitwährung nicht ausdrücklich vor; u.E. schliessen sie eine solche aber auch nicht ausdrücklich aus, wie das entsprechende BZE-Protokol 4 besonders klar in der englischen Fassung nahelegt:

ÜBER DIE SATZUNG DES EUROPÄISCHEN SYSTEMS DER ZENTRALBANKEN UND DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK
(C 115/230 DE Amtsblatt der Europäischen Union 9.5.2008)
http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/de_protocol_6_from_c_11520080509de02010328.pdf

Artikel 16    Banknoten
Nach Artikel 128 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union hat der EZB-Rat das ausschließliche Recht, die Ausgabe von Euro-Banknoten innerhalb der Union zu genehmigen. Die EZB und die nationalen Zentralbanken sind zur Ausgabe dieser Banknoten berechtigt. Die von der EZB und den nationalen Zentralbanken ausgegebenen Banknoten sind die einzigen Banknoten, die in der Union als gesetzliches Zahlungsmittel gelten.

Die insbesondere von Ihnen - u.E. grundsätzlich und angesichts der höheren Risikozinsen umso mehr zu Recht - geforderte Beteiligung der privaten Anleger an einem weiteren Zeitgewinnpaket könnte damit auf einen allgemein akzeptablen längerfristigen "Zinshaarschnitt" beschränkt, und so die uns real scheinende Gefahr eines Finanztsunamis gebannt werden. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Marktvertrauen zurückgewonnen und auf Dauer gestärkt würde. Dies wiederum ist erfahrungsgemäss unter einem traditionellen Diät-Regime (Kaufkraft-, Investitions- und Beschäftigungsabbau, etc.) nicht zu verwirklichen ist - im Gegensatz zur Situation, wo mittels hinreichender lokaler Zweit-Zahlungsmittel die lokale Produktion und der Konsum von Gütern und Dienstleistungen angekurbelt und brachliegende Potentiale so mobilisiert werden (siehe dazu auch unsere Kurznotiz "Tit for Tat: Squaring the Greek circle without a haircut": www.solami.com/outofthebox.htm).

Für allfällige weitergehende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit der Versicherung unserer vorzüglichen Hochachtung,

Anton Keller, Sekretär, Good Offices Group of European Lawmakers
cp. 2580, 1211 Geneva, Switzerland - 027-2812477 - swissbit@solami.com




Neue Luzerner Nachrichten    (17. Juli 2011, 12:56)
re: Herausgabe der Daten an die USA rechtmässig  Neue Luzerner Zeitung Online, 15. Juli 2011, 15:53

Anton Keller
Spätfolgen des "landesverräterischen Liebesdienstes"
"Schafft den Notstand per Beugehaft von Bankmanagern, Beugebussen, etc., und der Richter wird per Interessenabwägung den Bankkundenschutz aufheben können" riet BA Hans Walders seinem NY-Kollegen 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Nach diesem Modell hat das Bundesgericht den vom BVG als illegal geahndeten Verrat von 255 UBS-Kunden legitimiert. Nichts dazugelernt: die US- Erpressungskampagne dauert an. Der Bundesrat hat zwar die Motion 10-4069 (.../lawoftheland.htm#Wirkung) abgelehnt. Er stoppte aber die Kundendatenlieferungen in die USA bei EMRK-Beschwerden gegen ESTV-Schlussverfügungen. Womit die Nachfolger von Jacques Darier beginnen können, den Scherbenhaufen abzutragen, indem sie seinem Vorbild des vorrangigen realen Kundenschutzes nachleben werden (als er nach dem 2.Weltkrieg bei einem Kundenbesuch verhaftet wurde, verschluckte er die Kundenliste statt sie dem Kommissar zu erläutern: .../swissbanks.htm#Jacques).




Tribune de Genève    (17.07.2011 - 20:38)
re: Peter Kunz: "Le verdict de l'affaire UBS crée un dangereux précédent", ATS 16 .07.11 - 12:13

Par Iconoclast
TF, UBS: Conséquences d’un «service de traitre»
«Créez l’état d’urgence en mettant un directeur de banque en tôle, en imposant des amandes journalières prohibitives, etc., et le juge, en pesant les intérêts en jeu, pourra faire fi du secret bancaire!»Tel était l’avis que l’ancien procureur fédéral Hans Walder a télexé à son collègue newyorkais en 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Et tel était le model appliqué par le TF pour légitimer la trahison des 255 clients d’UBS que le TFA avait condamné comme illégale. Tandis que l’IRS était déjà sur le coup pour poursuivre ces chantages ainsi facilités. Le Conseil fédéral, lui, commence a comprendre – et réagir. Suite à la motion 10.4069 (…/lawoftheland.htm#Wirkung) il a ordonné l’effet suspensif pour les recours – y compris à Strasbourg – contre les décisions finales de l’AFC en matière des donnés bancaires. Les héritiers et adeptes des dignes traditions bancaires peuvent donc commencer à reconstruire l’édifice. En suivant l’exemple brillant d’un engagement personnel et d’une protection réelle et prépondérante des intérêts des clients fournie, p.ex., par Jacques Darier (arretè en visite à Paris après la guerre, il a avalé la liste de ses clients plutôt que de l’expliquer au commissaire qui l’interrogeait: …/swissbanks.htm#Jacques).




Neue Zürcher Zeitung     (18. Juli 2011, 10:11, 17:56)
re: Herausgabe der Daten an die USA rechtmässig, 15. Juli 2011, 15:53
re: Jurist warnt vor gefährlichem Beispielfall für Notrecht, 16. Juli 2011, 11:25

Anton Keller
Spätfolgen des "landesverräterischen Liebesdienstes"
"Schafft den Notstand per Beugehaft von Bankmanagern, Beugebussen, etc., und der Richter wird per Interessenabwägung den Bankkundenschutz aufheben können" riet alt-BA Hans Walder seinem NY-Kollegen 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Nach diesem Modell haben 3 Bundesrichter den vom BVG als illegal geahndeten Verrat von 255 UBS-Kunden legitimiert. Die US-Erpressungen werden so honoriert. Nur der Bundesrat hat dazugelernt. Auf die Motion 10.4069 hin (.../lawoftheland.htm#Wirkung) stoppte er die Kundendatenlieferungen in die USA bei EMRK-Beschwerden gegen ESTV-Schlussverfügungen. Womit die Erben & Anhänger der treuhänderischen Bankentraditionen beginnen können, den Scherbenhaufen abzutragen, indem sie den Kundenschutz vorrangig & real betreiben. Nach dem Vorbild von Jacques Darier, der nach dem Krieg in Paris verhaftet wurde, die Kundenliste aber verschluckte statt sie dem Kommissar zu erläutern: .../swissbanks.htm#Jacques.




Neue Zürcher Zeitung     (18. Juli 2011, 22:55)
re: Glänzendes Gold, 18. Juli 2011, 13:25

Anton Keller
Wann wird der 54.US-Staat sich von der Titanic abkoppeln?
Der DPA-Artikel "Glänzendes Gold" erwähnt - bezeichnenderweise - nur das Verhältnis US$ zur US-Gewichtsnorm (Unze). An sich hat sich ja auch Deutschland dem Dezimalsystem verschrieben, but that’s another story. Dass die CH-Medien - die NZZ nicht ausgeschlossen - sich hier regelmässig & widerspruchslos der politisch korrekten US-lastigen Sprachregelung bedienen, und es daher meist unterlassen, den Gold-Kilopreis wenigstens auch anzugeben, dürfte aber einen bedenklicheren Grund haben. Unsere Vorväter - vom souveränen Bürger, über seine Parlaments-Vertreter bis zu den 7 Weisen & deren Sherpas - haben sich 1848 nicht nur von der genialen Staatsstruktur der USA inspirieren lassen. Wie auch der im verheerenden FINMA-BGE nachwirkende Landesverrat von 1981 illustriert (www.solami.com/swissbanks.htm#Liebesdienst), sind wir seither in fast allen Bereichen zu Nachahmern & Apologeten, ja zum de facto 54.US-Staat geworden. Wollen wir das?





July 27, 2011  1:09pm
re  The Reid Plan vs. the Boehner Plan (July 26, 2011)

comment #151:    The Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan ...

... is not in competition with either the said-to-be bad Reid plan or even the supposedly awful Boehner plan. For it comes from above the clouds where there are no US zip codes, and thus is not eligible for email transmission to any US lawmaker - or even the US President for that matter. But here it is:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 mio/y [recte: bn/y] collected worldwide is about correct.

The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.




Washington Post    July 27, 2011   5:20pm
re: Boehner, Reid scramble to build support for rival debt-limit plans

solami wrote: The Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan ...
... is not in competition with either the bad Reid plan or even the supposedly awful Boehner plan. For it comes from above the clouds where there are no US zip codes, and thus isn't eligible for email transmission to any US lawmaker - or even the US President. But here it is:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, eg, Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.

The real debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected as "backup withholding tax". And the congressional watchdogs also failed to obtain related information, a) which pockets profited, b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.

Thus: before you reduce entitlements, before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its even more awful FATCA system.





July 28, 2011
re:  America’s Credibility Is at Risk, editorial

America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but how can they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code? Art Buchwald might have offered the following deficit-reduction plan:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.

The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.




Wall Street Journal    July 28, 2011   10:38am
re:  The Road to a Downgrade, editorial

comment #46:  America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but how can they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code?
Art Buchwald might have offered the following deficit-reduction plan:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax
evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.

The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.




Financial Times    July 28, 2011  2:46pm
re:  Debt limit damage, editorial

America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but don't waste your breath or time trying. For how could they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code?
From above the clouds, Art Buchwald could'nt get through either, although he might have offered some sound advice on deficit-reduction:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.

The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.


Washington Times    July 28, 2011  8:30pm
re:  The debt ceiling and dictatorship, editorial

Would Art Buchwald have called a cat a cat?
When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and its leaders gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.
But maybe, Art would have offered an even better approach - if only he could have sent in his email from a place with a US zip code for reachings US decision-makers' inbox. E.g. with inputs such as this:




    August 2, 2011  09:05am
Thank you for your submission. Comments are moderated and generally will be posted if they are on-topic and not abusive. An email will be sent to you at swissbit@solami.com (Change e-mail)
Your Submitted Comments
Display Name  iconoclast     Location  Geneva, Switzerland

Comment    Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?

Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for marauding, myopic & unelected bureaucrats, naivety, and denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US and Europe may yet even more show. With today's general saturation and leadership aloftness, that seems even inevitable. Eg when US lawmakers, notably the US President, have never heard of or forgotten Richard Nixon's sound advice to "lower your voice" in order for weak, but nonetheless perhaps crucial signals, not to be overheard - not to speak of the current unhelpful practice of information from non-US zip code sources to be systematically kept out. Or when Axel Weber, the president of the German Bundesbank, allowed himself to be ignorant of his institution's $12 bn exposure to Lehman Brothers titles, even forked over $2.1 bn just days before the crash, and now, as an unrepentant failed "model carpeter" econometrist, may even be voted in by UBS shareholders for taking over the command bridge of the Swiss Titanic - with an entry gift of some $6mio, of course.

In "The President surrenders" (NYT, 7/31/11), Paul Krugmann rightly points out some opportunities President Obama missed. Others have also mentioned - or questioned - his possible recourse to constitutional emergency measures. When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and Swiss political and economic leaders thus find themselves in need to gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.

But maybe, Art Buchwald would have offered an even better approach - if only he could have sent in his email from a place with a US zip code for reachings US decision-makers' inbox. E.g. with inputs such as this:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex  americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide, presented at the Cambridge Symposium on Economic Crime of 2008, is about correct (.../glasnost.htm#QI).

The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system (.../fatca.htm) - to relieve the national budget.




Wall Street Journal    August 2, 2011  4:33pm
re:  The Right to Privacy from Brandeis to Flickr, Gordon Crovitz

Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?

Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for unelected, myopic & marauding bureaucrats, naivety & denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US & Europe may yet even more show. With today's general saturation & leadership aloftness, that seems even inevitable.

Evidently, President Obama could resort to constitutional emergency measures. When the servile Swiss could be shaken down by out-of-control IRS officials, and Swiss leaders thus find themselves capable of wrecking time-tested Swiss bank secrecy & the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President must not be left unarmed when he is up to fight some myopic buccaneers who threaten vital national & even global interests.

But maybe, Art Buchwald would have offered a more helpful approach - if only he could have sent his email from a place with a US zip code for reaching US decision-makers' inbox:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The IMF has estimated the global "black money" to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS & CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here & there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these slush funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, the world's biggest money-laundering machine was set up in 2000 behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been mustered by the IRS. The apparen main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves & pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate, presented at the 2008 Cambridge Symposium on Economic Crime, of $500 bn/y collected worldwide, is about correct (.../glasnost.htm#QI).

The plan then is: before you reduce entitlements & before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean & relieves the national budget by turning over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI or its subsequent, even more outrageous FATCA system (.../fatca.htm).




Washington Post    August 2, 2011 5:30:44 PM UTC+0200
re:  Angry liberals seek silver lining in debt deal, Alec MacGillis, August 2, 2:22 AM

Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?

Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for unelected, myopic & marauding bureaucrats, naivety, and denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US and Europe may yet even more show. With today's general saturation and leadership aloftness, that seems even inevitable. Eg when US lawmakers, notably the US President, have never heard of or forgotten Richard Nixon's sound advice to "lower your voice" in order for weak, but nonetheless perhaps crucial signals, not to be overheard - not to speak of the current unhelpful practice of information from non-US zip code sources to be systematically kept out. Or when Axel Weber, the then-president of the German Bundesbank, allowed himself to be ignorant of his institution's $12 bn exposure to Lehman Brothers titles, even forked over $2.1 bn just days before the crash. And when an unrepentant failed "model carpenter" econometrist, may even be voted in by UBS shareholders for taking over the command bridge of the Swiss Titanic - with an entry gift of some $6mio, of course.

In "The President surrenders" (NYT, 7/31/11), Paul Krugmann rightly points out some opportunities President Obama missed. Others have also mentioned - or questioned - his possible recourse to constitutional emergency measures. When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and Swiss political and economic leaders thus find themselves in need to gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.

But maybe, Art Buchwald would have offered a more helpful approach - if only he could have sent his email from a place with a US zip code for reaching US decision-makers' inbox:

After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The IMF has estimated the global "black money" to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS & CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.

The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here & there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these slush funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, the world's biggest money-laundering machine was set up in 2000 behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been mustered by the IRS. The apparen main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves & pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate, presented at the 2008 Cambridge Symposium on Economic Crime, of $500 bn/y collected worldwide, is about correct (.../glasnost.htm#QI).

The plan then is: before you reduce entitlements & before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean & relieves the national budget by turning over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI or its subsequent, even more outrageous FATCA system (.../fatca.htm).




Die Zeit  22.08.2011 um 15:19 Uhr
re:  Regionalgeld: "Im Blütenrausch"

Komplementärwährung: Ausfluss multi-dimensionaler Erwägungen
Dass auch die Sherpas hier und dort nicht in der Lage zu sein scheinen, ihre Auftraggeber genügend tiefgängig, klar und zielführend zu beraten, geht insgesamt auch aus vielen bedenkenswerten Kommentaren zum Zeit-Interview von Peer Teuwsen, "Es braucht ein neues Finanzsystem" hervor (www.solami.com/WIR.htm#ETH).
Das Resultat unserer eigenen mehrjährigen Krisengenesis-Forschung findet sich hier (www.solami.com/capitalism.html) bezüglich Materialien,
hier (www.solami.com/porkbellies.htm) bezüglich Grunderkenntnisse und erster Diskussions- und Lösungsansätze, und
hier (www.solami.com/outofthebox.htm) spezifisch zu Griechenland. Comments and newcomers welcome!




Tages-Anzeiger 23.August 2011   15.37, 16.27, 17.16
re:  Die unglaublich schrumpfenden Banken, Eine Analyse von: Philipp Löpfe.

23.August 2011      15.37, 16.27, 17.16    (3x eingereicht, aber zensuriert!)
Wenn ich als UBS-Stakeholder (& -Mikroaktionär) für Problemlösungen (www.solami.com/hornung.htm) beim VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet werde, ist offenbar die 1998er Titanic-Voraussage (…/ubs.htm#Titanic) eingetreten. Empf. Lekt.: Zeit-Interview "Es braucht ein neues Finanzsystem" (…/WIR.htm#ETH ¦ …/capitalism.html ¦ …/porkbellies.htm) & zu Griechenland (…/outofthebox.htm).




Neue Zürcher Zeitung    5. September 2011
re: Neue Drohgebärden der USA

Anton Keller (5. September 2011, 10:17)
Weicheier-Strategie rächt sich
wann endlich, wo und womit findet sich das Fähnlein der sieben Aufrechten zur Gegenattacke ein?
(www.solami.com/diamantball.htm ¦ .../DBAmemo.htm ¦ .../Kundenschutz.htm ¦ .../hornung.htm)




Neue Zürcher Zeitung
re: Altlasten des Bankgeheimnisses

Anton Keller (13. September 2011, 18:23)
Entwürdigender Niedergang der Titanic
In "bester" NZZ-Manier, d.h. in nobler Zurückhaltung und stets verständnisvoll für jedwelche Anmassungen & Zumutungen seitens amerikanischer Machthaber, berichten Ihre Redaktoren seit Jahren über hiesiges Nachgeben, Einknicken und Vorschub-Leisten für noch weitergehende Liebesdienste. Am diesjährigen Mekka unserer Widersacher, dem Cambridge International Symposium on Economic Crime, hat Timothy Leary, FED-Gouverneursratsmitglied, eben den Tarif im Klartext durchgegeben: "We, as an institution, are against privacy, we are against bank secrecy." (www.solami.com/proportionality.htm) Glasnost war eine schöne Illusion. Und das Fähnlein der sieben Aufrechten hat es wohl auch nie gegeben - oder ist jemand bereit, allenfalls auch gegen den Willen der SBVg, den Fehdehandschuh endlich aufzunehmen?

Martin Daepp (13. September 2011, 19:29)
Rosinenpicker haben keine Freunde
Unwiederbringlich werden die gewünschten Informationen fliessen, mit Namen. Die USA lässt sich diese Art offshore Banking nicht mehr bieten. Die Schweiz ist auf den Amerikanischen Bankenplatz angewiesen, zumal sie keine echten Freunde hat - wie alle die in der Vergangenheit immer die Rosinen gepickt haben. Somit kann man Widerstand vergessen.

Anton Keller (13. September 2011, 21:26)
"only those who use their freedom remain free"
entstammt nicht der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, sondern ist die offizielle Übersetzung eines Präambelsatzes der CH-Verfassung (www.solami.com/porkbellies.htm#free)!
Beat Kappeler & andere haben schon längst nachgewiesen, dass das US-Engagement der CH-Banken insgesamt defizitär ist - und bleiben dürfte. Dagegen sind die USA sehr wohl auf die politischen & finanziellen Drehscheibenfunktionen der Schweiz angewiesen. Ein sich selbst achtender Staat mit Zukunft darf sich ohnehin keinesfalls von faktisch unkontrollierten Bürokraten erpressen lassen (.../diamantball.htm). Ein von tiefgängigen, prinzipientreuen und visionären Bankiers geprägter Finanzplatz hätte auch im non-US-Person-Bereich (zB im BRIC-Raum) weit mehr und solidere Freunde, als gewisse Bannerträger wahrhaben wollen. Die warten nur darauf, wieder Vertrauenspersonen ihrer Vermögen, statt Agenten von fremden Steuerbehörden gegenüber zu haben (.../swissbanks.htm#Jacques).




Neue Zürcher Zeitung  12. September 2011, 11:25
re: Banken setzen auf Superreiche der Wachstumsländer

Anton Keller (13. September 2011, 23:39)
Abartige Weissgeldstrategie statt festhalten an Bewährtem
Wer als Bannerträger oder Mitläufer der Bankierzunft nicht bereit ist, für den als solchen akzeptierten Kunden auch gegen zusehends steife Modewinde anzutreten, und glaubt in der abartigen "Weissgeld"-Funktion des Agenten und Zuträgers für fremde Steuerbehörden berufliche Befriedigung verbuchen, und das Gegenteil von nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg vermeiden zu können, hat nicht nur die traditionsreiche und verpflichtende Berufung zum Treuhänder missverstanden, sondern auch die Rechnung ohne den Wirt gemacht - ganz abgesehen vom angerichteten Gemeinschaden (www.solami.com/swissbanks.htm#Jacques).




Neue Zürcher Zeitung   13. September 2011, 20:09
re:  Bundesrat fällt bei FDP und SVP mit Steuerabkommen durch

Anton Keller (14. September 2011, 17:16)
Das Zitat "only those who use their freedom remain free"
entstammt der CH-Verfassung & nicht der US-Unabhängigkeitserklärung (www.solami.com/porkbellies.htm#free)! Ein sich selbst achtender Staat mit Zukunft darf sich keinesfalls von faktisch unkontrollierten Bürokraten erpressen lassen (.../diamantball.htm). Ein von tiefgängigen, prinzipientreuen & visionären Bankiers geprägter Finanzplatz hätte auch im non-US-Person-Bereich (zB im BRIC-Raum) weit mehr & solidere Freunde, als gewisse Bannerträger es wahrhaben wollen. Diese Freunde warten nur darauf, wieder Vertrauenspersonen für ihre Vermögen, statt Agenten von fremden Steuerbehörden gegenüber zu haben (.../swissbanks.htm#Jacques). Zeit also, sich auf die eigenen Werte & Rechte zu besinnen, auf die Hinteren zu stehen, und auch richterlichen flat earth fellows klarzumachen, dass weitere Souveränitäts-Übergriffe auch mit einem Landesverbot belegt werden könnten.




Neue Zürcher Zeitung   19./21. September 2011
re: Vor heiklem Entscheid im Steuerstreit mit den USA / Das Parlament hat die Nase voll

Anton Keller (19. September 2011, 21:09, 21. September 2011, 21:28)
Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht!
Bei der Abwägung der auf dem Spiel stehenden Güter ist es angezeigt, die Drohgebärden ambitiöser & oft eigenmächtig handelnder US-Machthaber nie zum Nennwert zu nehmen. Die Giulianis (Marc Rich), Espinozas (Polanski), etc mussten meist das Segel streichen wenn die Schweiz prinzipientreu & standhaft ihren Rechtsstandpunkt vertrat & ihre Waffen kompetent einsetzte (www.solami.com/abwehr.htm). Blauäugige Bücklinge waren dagegen stets Einladungen für noch mehr Zumutungen seitens unserer US “Freunde”.
Bisher zuwenig erwogen sind Rufschäden für vergangene & von falschen Bannerträgern erneut geforderte “Befreiungsschläge”, lies Rechtsbeugungen, Kundenverrat, etc. Aber auch opportunity costs für andauernd missachtete Gelegenheiten – hier, in der OECD & anderswo – zum Ersatz der Lex Americana (QI, Fatca, etc) mit einer wegweisenden & zukunftsträchtigeren Lex Helvetica: ja zur Abkehr vom gläsernen Bürger & zur Stärkung des realen Privatsphärenschutzes.




Tages-Anzeiger, Basler Zeitung    24. September 2011
re:  UBS-Verwaltungsrat wollte Grübel vom Rücktritt abhalten
 / «Kaspar Villiger war eine totale Nullnumer in dieser Geschichte»

Anton Keller (24.September 2011, 14:06, 16:47)
Ich respektiere Grübels Leistungen, Stamina & Verantwortungssinn.
Doch wie soll ein Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn ich – selbst vielleicht noch als 1998er Kasandra bekannt (www.solami.com /ubs.htm#Titanic) – selbst als UBS-Stakeholder & -Mikroaktionär für Problemlösungen (…/hornung.htm) beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet werde?

Anton Keller (24.September 2011, 14:55, 16:42)
Grübels Glanzleistungen, Stamina & Verantwortungssinn bleiben verheerend überschattet von BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: www.solami.com/QI.htm#STAMM). Und wie soll ein zukünftiger Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn man selbst als UBS-Stakeholder & -Aktionär für Problemlösungen beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet wird?


Basler Zeitung    24. September 2011
re:  Wir sind nicht Irak - US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt

Anton Keller (25.September 2011, 15:07)
Gut getickt, Markus Somm. Sagt mir nun wann und wo sich das Fähnlein der sieben Aufrechten einstellt, und ich sag' Euch, wo welches Pulver noch im Trockenen liegt - hier die Adresse falls der Zensurvogt gerade beim Café ist: www.solami.com/Kundenschutz.htm, und hier für Eure Antwort: swissbit@solami.com




Neue Zürcher Zeitung  26. September 2011
re:  Es braucht eine scharfe Gangart

Anton Keller (26. September 2011, 12:40)    Der Wurm sitzt tiefer
Grübels Glanzleistungen, Stamina & Verantwortungssinn in Ehren (abgesehen von den schon anlässlich der SBV/SBG-Fusion gegeisselten 15+% ROI-Zielen: www.solami.com /ubs.htm#Titanic). Bleibt die abartige Mutation vom Kundentreuhänder zum Agenten fremder Steuervögte, vorgespurt durch BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: …/QI.htm#STAMM), der dem UBS-Debakel in den USA zugrunde liegt und mit FATCA global seinen Schadenlauf nehmen soll. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer sind ohnehin kein Erfolgsmodell. Dies umso weniger als die in Grossfirmen & Behörden beobachtete schadenträchtige Abgehobenheit, Fehler-Uneinsichtigkeit & Compliance-Mentalität überhandnehmen (…/bankingfuture.htm). Zudem: wie soll ein zukünftiger Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn man selbst als UBS-Stakeholder & -Aktionär für Problemlösungen beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet wird? Ist Weber wirklich der Mann für den Job?




Lukas Hässig Blog
re:  USA setzen der Schweiz Pistole an die Brust  20minuten.ch (22. Juli 2011)

Anton Keller, 26. September 2011, 15:26 So kann man’s auch sehen – als Einäugiger, that is!

Schon mal gehört, dass sich Engländer „subjects of the Queen“ nennen, und dies mit stolzer Überzeugung? Im Gegensatz etwa zu uns Schweizern die – umgekehrt und mit nicht weniger tiefverwurzeltem & verpflichtendem Recht und Selbstwertgefühl – sich als der Souverän, als niemandem als sich selbst und der Gemeinschaft verpflichtete souveräne Bürger verstehen. Oder wenigstens bis vor kurzem sich so verstanden und meist auch verhalten haben – bis hinauf zum Bundesrat und zum Bundesgericht.

Das war einmal. Wie in der 1.August-Rede Ohne Selbstbestimmung keine Freiheit“, sowie in einer kürzlich erschienen parlamentarischen Anekdotensammlung in Erinnerung gerufen. Wie nachzulesen im BAZ-Leitartikel Wir sind nicht der Irak: US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt (www.solami.com/bankingfuture.htm#taumelt). Und wie von Adolf Muschg in der Verfassungspräambel mahnend auf den Punkt gebracht: Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht.

Die mit dem Bankdatenklau einhergegangene Hehlerei von Staats wegen gab Gelegenheit, in ausländischen Medien resonanzstark hinzuweisen auf einen auch hierzulande zusehends in Vergessenheit geratenen Grundsatz zum Verhältnis Bürger Staat.

Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, gläsernen Staat, und verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung gründet in des Bürgers Wohl. Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist.

Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt.

Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
MaW: wer den gläsernen Bürger will, nimmt dessen Staats-Bevormundung in Kauf. Zulasten des Gemeinwohls untergräbt er damit auch den Verantwortungs- und Bürgersinn. Und er missachtet die historische Tatsache, dass die Berliner Mauer in westlicher und nicht in östlicher Richtung umgefallen ist – auch wenn bedenklichste Entwicklungen in der EU, USA, OECD, etc. das Gegenteil vermuten lassen.




Basler Zeitung    24. September 2011
re:  Wir sind nicht Irak - US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt

Anton Keller (26.September 2011, 23:20, zensuriert)
Das kommt von der abartigen Banken-Mutation
vom Kundentreuhänder zum Agenten fremder Steuervögte, vorgespurt durch BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: www.solami.com/QI.htm#STAMM), der dem UBS-Debakel in den USA zugrunde liegt & mit FATCA global seinen Schadenlauf nehmen soll. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer & kuschelnde Bundesräte sind auch kein Erfolgsmodell (…/bankingfuture.htm).




    September 28, 2011
re:  Killing the Recovery

110.  Iconoclast (29 September 2011, 11:31am)   It aint necessarily so!
    On the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong, as the collaps of the soviet system on the one hand, and Wall Street's contributions to the current mess suggests. And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces back to work - in both California and Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah and some 17 other states have already begun to go up that road by reintroducing defiscalised gold as legal tender. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value trading - and even tax-paying - instruments, like the time-tested Swiss WIR francs, which have proven to be highly effective anti-cyclical and anti-depression measures (www.solami.com/WIR.htm).
    Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The acters are mainly unelected, myopic and self-serving out-of-control bureaucrats here and there - helped by blue-eyed do-gooders, recklessly egoistic professional profiteers, and formerly principled fiduciaries who lost their mooring and orientation. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has been working in the dark for decades to develop schemes ostensibly occupying moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Behind the back of lawmakers everywhere, it managed to turn such pro-liberty, pro-market and pro-sovereignty institutions like the OECD into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, U.S. Congressmen Bill Posey (R-FL) and Gregory Meeks (D-NY) and five more co-sponsors introduced the bipartisan H.R.2568 -- Nonresident Alien Deposit Bill ("To prevent the Secretary of the Treasury from expanding United States bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens"). Here we are talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks the IRS - illegally - has already turned into Qualified Intermediaries and now wants to boot even more with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm ¦ .../fatca.htm). For both US and foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh and not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).




Wall Street Journal    September 29, 2011
re:  The Perils of Ignoring History

Anton Keller (29 September 2011, 15:20) It aint necessarily so!
    On the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah & other states have already begun to go up that road.. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value instruments, like the Swiss WIR francs which, since 1934, has been an effective anti-cyclical & anti-depression tool (www.solami.com/WIR.htm).
    Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The actors are mainly unelected bureaucrats here & there. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has occupied moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Pro-liberty, pro-market & pro-sovereignty institutions like the OECD were thus turned into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, Congressmen Posey & Meeks introduced the bipartisan H.R.2568 -- Nonresident Alien Deposit Bill (To prevent the Secretary of the Treasury from expanding US bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens). Here we’re talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks. The IRS - illegally - has already turned them into Qualified Intermediaries and now wants to boot them with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm ¦ .../fatca.htm). For both US & foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh & not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).


Wall Street Journal    September 30, 2011
re:  Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw

Anton Keller (September 30, 2011, 12:50)
Why not keep the EURO and reintroduce complementary currencies?
    Current European law wouldn't stand in the way for, e.g. Greece, to remobilise - rather than slash - their productive forces, only myopic economic wizzards and gesticulating decision-makers are (www.solami.com/outofthebox.htm). And on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is anyway still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value instruments, like the Swiss WIR francs which, since 1934, has been an effective anti-cyclical & anti-depression tool (.../WIR.htm).
    Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The actors are mainly unelected bureaucrats here & there. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has occupied moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Pro-liberty, pro-market & pro-sovereignty institutions like the OECD were thus turned into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, Congressmen Posey & Meeks introduced the bipartisan H.R.2568 - Nonresident Alien Deposit Bill (To prevent the Secretary of the Treasury from expanding US bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens). Here we’re talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks. The IRS - illegally - has already turned them into Qualified Intermediaries and now wants to boot them with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm¦ .../fatca.htm). For both US & foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh & not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).




Neue Zürcher Zeitung    28.September 2011
re:  Barroso drängt auf Verhandlungen mit der Schweiz

Anton Keller (30.9., 19:31 / 3.10.11, 15:20) So kann mans auch sehen – als Einäugiger, that is!
    Engländer nennen sich mit stolzer Überzeugung „subjects of the Queen.“ Im Gegensatz zu uns Schweizern die – mit nicht weniger tiefverwurzeltem & verpflichtendem Recht & Selbstwertgefühl – sich als der Souverän, als niemandem als sich selbst & der Gemeinschaft verpflichtete souveräne Bürger verstehen. Oder wenigstens bis vor kurzem sich so verstanden & meist auch verhalten haben.
    Das war einmal. Belege: „Ohne Selbstbestimmung keine Freiheit“ Die parlamentarische Anekdotensammlung (F.Loeb). BAZ-Leitartikel „Wir sind nicht der Irak: US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt“ (www.solami.com/bankingfuture.htm#taumelt). Und wie von Adolf Muschg in der Verfassungspräambel mahnend auf den Punkt gebracht: Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht.
    Der Bankdatenklau, die Hehlerei von Staats wegen & US-Doppelzüngigkeit gaben Gelegenheit auf solche wichtige Grundsätze zum Verhältnis Bürger/Staat hinzuweisen (…/iconoc.htm#Pistole).




Wall Street Journal    September 30, 2011
re:  Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw

Anton Keller (October 1, 2011, 10:20)
@ David Sprogis    As part of Greek youth - the more hopeful part of Europe's future - you don't need "to sacrifice a life of austerity" to pay for your parents' alleged transgressions. Instead you might start on the road to full employment and recovery by reintroducing a local-content-oriented complimentary currency - which is compatible with EU law (www.solami.com/outofthebox.htm) - and by building a firewall against the Euro-hooked ponzi-players in the casino nearby. Salve!




Wall Street Journal    October 7, 2011
re:  Europe and Its Money

Anton Keller  (October 7, 2011)
Not economic growth but soconomic (social & economic) viability!
As pointed out in a comment to an earlier story (Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw, 9/30/11,
[http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204138204576600852115618460.html#articleTabs%3Dcomments]), it aint necessarily so - particularly if thinking and acting along worn-out tracks is not required!
Re-introducing a local-content-oriented complementary currency along-side the Euro is by no means ruled out by current EU treaties or directives (www.solami.com/outofthebox.htm). Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down. All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess.




Neue Zürcher Zeitung    6.Oktober 2011
re:  Gewinnmaschine Eigenhandel

Anton Keller (10.Oktober 2011  13:51) Gezinkte Casino-Karten
0-5 Verlusttage pro 60 Handelstage? Auch ohne höhere Mathematik ist klar: hier wird mit gezinkten Karten gespielt, das Investorenvertrauen untergraben. Zur Ausmistung des Augias-Stalls bedarf es der Rückkehr zu Realwertwährungen (www.solami.com/outofthebox.htm). Weitere Kardinalfehler sind zu erkennen & zu beheben. Die erweiterten Pensionskassenfazilitäten der 80er Jahre (…/swissbanks.htm#unleashed), die damit global begünstigte junk bond-Kultur, und der vom Bundesrat wenige Tage nach dem Lehman-Desaster noch vergrösserte Casino-Teppich (…/swissbanks.htm#BVV2) beschleunigten den Niedergang. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer mögen zwar weiterhin als boni-verwöhnte & -geblendete global players & Nischennutzer an den Weihnachtsmann glauben. Es ist aber fraglich, ob sie als etwas anderes als prinzipientreue, verlässliche Treuhänder der ihnen anvertrauten Vermögen, als Verbündete der Bürger gegen hehlerische Behörden hier & dort noch eine nennenswerte Zukunft haben.




Neue Zürcher Zeitung    10.Oktober 2011
re:  50 Jahre OECD - Selbstverschuldete Identitätskrise

Anton Keller (10. Oktober 2011, 22:00) Zeit die sunset-Klausel anzurufen!
Als der Westen noch im Wettbewerb mit dem Osten stand, war die OECD das Gegenstück zur COMECON. Auftrag & Funktion waren pro-Freiheit, pro-Markt & pro-Souveränität. Es wurde (& zT wird noch) nützliche Grundlagenarbeit geleistet. Aber es nisteten sich auch Termiten ein. Die intern. Bruderschaft der Steuerbeamten riss sich 1977 das Mandat "combatting tax avoidance" unter die Nägel, & alsbald schuf man Anti-Freiheits-, Anti-Markt- & Anti-Souveränitäts-Instrumente, wie die den autom. Steuerdatenaustausch gebietende INTERFIPOL-Konvention (www.solami.com/oecdmandate.htm). Die FATF wurde geschaffen, dort angesiedelt & als soft law-Quelle hochgezogen. Nach dem Berliner Mauerfall kam harmful taxation auf die Tagesordnung & man erdreistete sich mit schwarzen Listen Mitgliedstaaten zu bedrängen. Die Betroffenen suchten unter dem OECD-Radar weiterzuwursteln, unfähig den Zumutungen kompetent, entschieden & mit mehr als kalter Luft entgegenzutreten. Schade.




Neue Zürcher Zeitung    11.Oktober 2011
re:  Das Grundübel liegt im Kapitalmangel der Banken

DerSpiegel    11.Oktober 2011  15:56    #91
re:   Dramatischer Appell: EZB-Chef sieht globales Finanzsystem in Gefahr

Die Zeit    11.Oktober 2011  16:50   #69
re: Kapitalismus Ohne Maß

Frankfurter Allgemeine Zeitung    11.Oktober 2011  22:07
re:  EFSF-Erweiterung - Slowakische Tugenden

Anton Keller (11. Oktober 2011, 15:03)
Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr   (zensuriert)
Die seit 1971 in Umlauf stehenden ungedeckten Fiat-Gelder kenne auch ich nicht. Seit die US Fed 2006 M3-Zahlen nicht mehr publiziert (www.solami.com/capitalism.html#M3), haben wir nebst der Verankerung auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die als Stärkung der Schalen gedachte Anhebung der Eigenkapitalquote mit funny money, Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange, als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten Währungen wie WIR-Franken & ähnlich anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen hinreichend regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.




Handelsblatt    11.Oktober 2011
re:  Slowakei stoppt Euro-Rettung - Regierung am Ende

swissbit    (11.10.2011, 22:59 Uhr)    Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
    Vielleicht wird die n-te abartige Maria-Hilf-Kröte beim zweiten Durchlauf im slowakischen Parlament gegen bessere Einsichten doch noch geschluckt. So oder so, es ist nicht zu früh sich an gewisse Fakten zu erinnern.
    Das kaum vorstellbare Volumen der seit 1971 in Umlauf stehenden ungedeckten Fiat-Gelder kenne auch ich nicht. Seit die US Fed 2006 M3-Zahlen nicht mehr publiziert (www.solami.com/capitalism.html#M3), haben wir nebst der Verankerung auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die als Stärkung der Schalen gedachte Anhebung der Eigenkapitalquote mit funny money, Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange, als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten Währungen wie WIR-Franken & ähnlich anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen hinreichend regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.




Neue Zürcher Zeitung    11.Oktober 2011
re:  Slowakei legt sich quer, Parlament lehnt Euro-Rettungsfonds ab

Anton Keller (11. Oktober 2011, 23:20)
Wie gesagt, der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
Vielleicht wird die n-te abartige Maria-Hilf-Kröte beim zweiten Durchlauf im slowakischen Parlament gegen bessere Einsichten doch noch geschluckt. So oder so, es ist nicht zu früh sich an gewisse Fakten zu erinnern. Und nach Lösungen Ausschau zu halten, welche den Realitäten entsprechen und eine solidere Basis für die Zukunft bieten. Auch wir können dazu beitragen.




    October 11, 2011
re:  Something's Happening Here

Dancing on eggs was never riskfree (censored)
   Friedman’s right for the – partially - right reasons. Something’s indeed happening all over the place. But the underlying forces are not limited to the tectonic social and political shifts reflected in the Arab spring, the Occupy Wall Street and other grass roots movements springing up in America and elsewhere. It’s chicken coming home to roost – after generations of global currency manipulations.
   And while the reverse-glasnost adepts in Brussels and in other parts of the Euro zone may yet prevail – and make a mockery of democracy as courageously demonstrated last night by tiny Slowakia’s parliament – a reassessment of the fundamentally flawed Euro and even the European Union itself might do a world of good. Not only for the future of Europe, but also for the way the world community is doing business. (more below)




Wall Street Journal    October 12, 2011
re:  EU Bailout Fault Lines Exposed in Slovakia

Anton Keller (October 12, 2011   12:04) Dancing on eggs was never riskfree
    While the reverse-glasnost adepts in Brussels and in other parts of the Euro zone may yet prevail – and make a mockery of democracy as courageously demonstrated last night by tiny Slowakia’s parliament – a reassessment of the fundamentally flawed Euro and even the European Union itself might do a world of good. Not only for the future of Europe, but also for the way the world community is doing business.  Here’s a reminder of badly neglected principles and of key structures which have evolved harmfully.
    The awesome size of the non-asset-backed fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window is anybody’s guess. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation.  That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital. With the fiat money generators having lost confidence among themselves, strengthening of the egg shells – ie raising the banks’ capital ratio – with more funny money, casion chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (www.solami.com/outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.




Frankfurter Allgemeine Zeitung    12.Oktober 2011
re:  Barroso will EFSF-Geld zur Not an Banken geben

Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr    (2 mal eingereicht, aber zensuriert)
Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit der 1971er Verriegelung des Goldfensters durch Nixon von den Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3). Nebst der Verankerung haben wir so auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die Stärkung der Schalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (…/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.




Neue Zürcher Zeitung    12. Oktober 2011
re:  Bessere Kapitalausstattung der Banken zwingend

Anton Keller (13. Oktober 2011, 10:49) Riskanter Eiertanz
Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit Nixons 1971er Verriegelung des Goldfensters von Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3). Nebst der Verankerung haben wir so auch die Mindestdisziplin & Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die Stärkung der Schalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (…/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.




Tages-Anzeiger    13. Oktober 2011   15:02  15:04   15:05  (zensuriert)
re:  Wundersame Aufblähung des Rettungsschirms

Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
    Tja, noch einen sötigen vom Hebel-Barroso. Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit Nixons 1971er Verriegelung des Goldfensters von Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3).
    Nebst der Verankerung haben wir mit den ungedeckten Fiat-Geldern auch die Mindestdisziplin & Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig.
    Die Stärkung der Eierschalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) – Nationalkomiker- & Modellschreiner-Seiltricks notwithstanding.




Financial Times    October 13, 2011
re:  A routemap through the eurozone minefield

Robert S. Stewart rss1@interopag.com (October 13 9:28am)    George Soros
You are forgetting that governments do more than just open and close discount windows. They set interest rates and they ARE the money supply. Who else prints money? So the people who print money lend it to the people who on-lend money back to the governments to waste it on debts they can't repay. Commercial banks make fabulous fortunes doing so, sometimes losing fabulous fortunes as well. It's a closed shop of addicts providing their substances to other addicts. Who pays for it?
It is the circle of Central Banks lending to Commercial banks who in turn lend to irresponsible governments while earning sickening fortunes and contributing nothing to the growth of employment or the economy generally,. The boondoggle continues with blisteringly foolish government spending that causes the collapse of confidence in the markets. Aren't Central Banks Government Institutions?
Ordinary corporations and individuals have their necks held under the disgraceful boots of poor leadership of this circular cabal of Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers. The game is up. Everyone knows who runs the banking system and governments.
Pity the poor Africans who are frequently charged with massive corruption and mismanagement in the wake of these banking and government debt scandals! They pale by comparison.
Robert S. Stewart    rss1@interopag.com    Mont-sur-Rolle    Switzerland




Franfurter Allgemeine Zeitung    13. Oktober 2011   (zensuriert)
re:  OECD fordert Zerschlagung der Großbanken

solami    (13. Oktober 2011   16:58)
Die Berliner Mauer fiel in unserer Richtung! Oder habe ich da was übersehen?
Kritik & Rezepte der OECD zur Bankenkrise scheinen hilfreich zu sein; ob die OECD dazu überhaupt berufen ist, soft law zu praktizieren ist aber unklar.
Als der Westen noch im Wettbewerb mit dem Osten stand, war die OECD das Gegenstück zur COMECON. Auftrag & Funktion waren pro-Freiheit, pro-Markt & pro-Souveränität. Es wurde (& zT wird noch) nützliche Grundlagenarbeit geleistet. Aber es nisteten sich auch Termiten ein. Die intern. Bruderschaft der Steuerbeamten riss sich 1977 das Mandat "combatting tax avoidance" unter die Nägel, & alsbald schuf man Anti-Freiheits-, Anti-Markt- & Anti-Souveränitäts-Instrumente, wie die den autom. Steuerdatenaustausch gebietende INTERFIPOL-Konvention (www.solami.com/OECD.htm). Die FATF wurde geschaffen, dort angesiedelt & als soft law-Quelle hochgezogen. Nach dem Berliner Mauerfall kam harmful taxation auf die Tagesordnung & man erdreistete sich mit schwarzen Listen Mitgliedstaaten zu bedrängen.
Glaubwürdigkeit hängt auch von Statutentreue ab!




    October 13, 2011
re:  The Banks Falter

Iconoclast    (October 14, 2011   08:22 #43) Risky dance on eggs
    The financial tsunami underway has been building up over a generation. And as long as our leaders – helped by myopic players - wont recognise its origins, they risk to burden at least the current generation needlessly if not avoidably, depth-wise, width-wise and time-wise.
    In Between the Lines, Wall St. Banks Face a Deficit of Trust (NYT, Dealbook, 10/12/11), Jesse Eisinger observed:
    „Morgan Stanley has much more capital and lower leverage than it did at the height of the financial crisis. … Yet, the moment one examines almost any detail of the global financial system, faith falters once again. Take the uncertainty about the derivatives markets. Morgan Stanley has a face value of $56 trillion in derivatives. … If something goes wrong with just one-tenth of 1 percent of those trades, it’s kablooie. … Derivatives can be dismissed as a popular bugaboo, but they really are just a symbol of the larger problem. A recitation of daily stories reveals all kinds of reasons that banks don’t trust each other.“
    A key factor underlying this crucial lack of trust is seen in the awesome size of the non-asset-supported fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation. That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital. With the fiat money generators having lost confidence among themselves, strengthening of the egg shells – ie raising the banks’ capital ratio – with more funny money, casion chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (.../outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.




    October 15, 2011
re:  G-20 Seeks Broader Solution for Europe Debt

Iconoclast  (October 15, 2011   11:05am    #11) Attention: G-20 sherpas
    Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks.  Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
    So far, on the financial front, the doctors’ responses have been less than really life-preserving. And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, the IMF, the EU and even the OECD (www.solami.com/iconoc.htm#OECD) have all sounded the tocsin, while offering little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. The hugely blown up baloon of uncovered fiat money may not yet be universally recognised as a core problem of the current financial disarray. The possibility to re-introduce at least complementary local currencies may thus deserve some attention by decision-makers looking for genuinely road-holding solutions.
    To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency  (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other tools. Even current EU treaties or directives do not stand in their way – only economic demagogues and know-it-all but in fact hapless and denuded leaders do.
    Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down.  All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess. Hopefully some G-20 sherpas will take note.




Wall Street Journal    October 15, 2011
re:  G-20 Pledges Support For Banks,EU To Bolster Rescue Fund

Anton Keller (October 15, 2011   11:44am)    Attention: G-20 sherpas
    Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks. Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
    So far, on the financial front, the doctors’ responses have been less than really life-preserving. And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, the IMF, the EU and even the OECD (www.solami.com/iconoc.htm#OECD) have all sounded the tocsin and been engaging in gesticulations while offering little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. The hugely blown up baloon of uncovered fiat money may not yet be universally recognised as a core problem of the current financial disarray (www.solami.com/iconoc.htm#fiat). The possibility to re-introduce at least complementary local currencies may thus deserve some attention by decision-makers looking for genuinely road-holding solutions.
    To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other tools. Even current EU treaties or directives do not stand in their way – only economic demagogues and know-it-all but in fact hapless and denuded leaders do.
    Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down. All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess. Hopefully some G-20 sherpas will take note.




Economist, Financial Times, Athens News, ekathimerini.com, WP    October 8/16/18, 2011
re:  Here we go again / A routemap through the eurozone minefield /
      A restructuring, but not a default / Greek banks feeling the heat
      Ghost of Lehman Brothers haunts European politicians and bankers

solami  (October 16/17/19, 2011    12:32)
Banks AND the real economy may need a firewall against fiat money
    Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks.  Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
    So far, on the financial front, the doctors’ responses have not been for the long haul. And while pumping uncovered funny money into the patient may keep him alive, the market cant be fooled endlessly. Confidence among the players remains key. The real trading partners may stay in business by working around banks. And their traditional business facilitators may overcome their freezing up by installing a firewall between their real economy services and the back office with its fiat money casinos.
    The OECD has already called for a breakup of the big banks (www.solami.com/iconoc.htm#OECD). And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, IMF and EU have also sounded the tocsin. Yet, gesticulations still dominate the political arena, with little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. Particularly, the hugely blown up baloon of uncovered fiat money is not yet universally recognised as the core problem it really is (www.solami.com/iconoc.htm#fiat). Still, decision-makers looking for road-holding solutions may want to take a look at the idea of complementary local real value currencies.
    To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his contrarian proposal to the fashionable budget cuts. He seeks to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency  (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real value currencies. Significantly, current EU treaties and directives do not stand in their way – only „not-invented-here“ economic know-it-all do.
    Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided such a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression tool (www.solami.com/WIR.htm). Some credit this $2.5bn/y system involving one quarter of Switzerland's enterprises with having safeguarded the Swiss economy from downturns which affected all its major trading partners. It is designed to keep Switzerland’s productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips are down. And it is seen to avail itself for adoption and application in the Greek and other cases.




    October 16, 2011
re:  Losing Their Immunity

Iconoclast    (October 17, 2011   06:46am, publ. 19:55pm         (13 hour delay censor)
#443) To the abyss and back
    There is more to it than meets the naked eye. The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. But there is a no less havoc-creating global factor which may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For ten years later, this US de-mooring of the currency system was unwittingly compounded by the Swiss Government in its legislative effort to accommodate pension funds and other savings (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
    Indeed pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for big companies as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. What’s more, a few days after the collapse of Lehman brothers, the Swiss government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest in even higher risk categories (derivatives). Which provoked some lawmakers to suggest remedial measures in the opposite direction (www.solami.com/083718.htm). They’re calling for investment standards for pension funds which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's trade-off of the lifting of the blanket prohibition of taking interest with the enforcement of a ban of usuric interest rates. This may help bring us all back from the abyss - essentially created by the ill-advised de-mooring of the US currency whose inflationary and other adverse effects on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale suppression of the crucial M3 figures by the FED sind March 2006 (www.solami.com/M3.htm). It may take us all back onto the road of covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
    Thus, with the above caveat, I concur with Krugman’s analysis: „What caused the financial industry to grow much faster than the rest of the economy starting around 1980 was a series of deliberate policy choices, in particular a process of deregulation that continued right up to the eve of the 2008 crisis.“




Economist, ekathimerini.com, Athens News, WSJ    October 15/17, 2011
re:  Nowhere to hide

solami  (October 17, 2011   13:02 GMT)    To the abyss and back (Censored by the Wall Street Journal for "language [which] does not comply with community standards")
    There is more to it than meets the naked eye. The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. But there is a no less havoc-creating global factor which may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For ten years later, this US de-mooring of the currency system was unwittingly compounded by the Swiss Government in its legislative effort to accommodate pension funds and other savings (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
    Pointing to this example by the reputedly „rock-solid, careful and reliable“ Swiss, pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for a company’s bigger size as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
    This provoked some lawmakers to suggest remedial measures in the opposite direction (www.solami.com/083718.htm). They’ve been calling for investment standards for pension funds which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting of the blanket prohibition of taking interest while enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). For those capable and willing to recognise facts, such measures are seen to help bring us back from the abyss. Recognizing the globally devastating effects of the de-mooring of the US currency and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies would be a good start (www.solami.com/outofthebox.htm). For the inflationary and other adverse effects of fiat - ie funny – money on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale suppression of the crucial M3 figures by the FED since 2006 (www.solami.com/M3.htm). We must by all means find the way back onto the road of covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
    Thus, with the above caveat, I concur with Paul Krugman’s recent analysis: „What caused the financial industry to grow much faster than the rest of the economy starting around 1980 was a series of deliberate policy choices, in particular a process of deregulation that continued right up to the eve of the 2008 crisis.“ And on the background of the material assembled (eg: www.solami.com/capitalism.html, www.solami.com/porkbellies.htm), I agree with Robert S. Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (www.solami.com/iconoc.htm#Soros)




Wall Street Journal    October 17, 2011
re:  Deadline Sets Stage for Crucial Euro Week

Anton Keller  (October 17, 2011  11:22am)    To the abyss and back
    The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. Another havoc-creating global factor may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. Some ten years later, the Swiss Government liberalised pension fund investments (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
    Pension fund managers everywhere thus found themselves encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. For a company’s bigger size as a measure for greater security. And to place their eggs in unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casinos. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
    Some lawmakers then called for remedial measures in the opposite direction (.../083718.htm). Ie for investment standards which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting of the blanket prohibition of taking interest while enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). Recognizing the globally devastating effects of the de-mooring of our money and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies may help bring us back from the abyss (,,,/outofthebox.htm). For the inflationary and other adverse effects of fiat money on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks (like non-publication of M3 figures by the FED since 2006: .../M3.htm). We must find the way back to covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus etc who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
    Thus, with the above caveat, I concur with Paul Krugman’s recent analysis (Losing Their Immunity, NYT 10/16/11). And on the background of the material assembled (eg: .../capitalism.html, .../porkbellies.htm), I agree with Robert S. Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (.../iconoc.htm#Soros)




    October 17, 2011
re:    The Great Restauration

Iconoclast  (October 18, 2011   8:50am, publ. 21:54pm   #297)     (11 hour delay censor)
We better throw away our broken compass!
The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 brought an oversupply of casino chips. Another havoc-creating factor may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For some ten years later, the Swiss Government liberalized pension fund investments – with devastating copycat results on the global market  (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Pension fund managers everywhere thus found themselves encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. For a company’s bigger size as a measure for greater security. And to place their eggs in unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casinos. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
Some lawmakers then called for remedial measures in the opposite direction (.../083718.htm). Eg investment standards which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting the prohibition of taking interest but enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). Recognizing the globally devastating effects of the un-mooring of our money and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies may help bring us back from the abyss (,,,/outofthebox.htm). The ill effects of fiat money can no longer be hidden by accounting gimmicks (like non-publication of M3 figures by the FED since 2006: ../M3.htm). We must find the way back to serve the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus etc who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Insofar I concur with Paul Krugman’s analysis (Losing Their Immunity, NYT 10/16/11). And based on further insights (.../capitalism.html, .../porkbellies.htm), I agree with Robert Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (.../iconoc.htm#Soros)




Tages-Anzeiger   27.September 2011
re:  Die Fehlanalyse in Bildern

Anton Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association sagt (19. Oktober 2011 um 12:01):
Modellschreiner
Edgar Salin, ein würdiger Schüler von Max Weber, warnte stets vor den Unzulänglichkeiten der schon damals in Mode gekommenen Ökonometrie und bezeichnete deren Verfechter nicht ohne innere Überzeugung als “Modellschreiner”. Bezeichnenderweise ist sein Freund, Studienkollege und Gesinnungsgenosse Oscar Morgenstern in Princeton mit seinem Institut “Mathematica” hervorgetreten – aber nicht etwa weil er diesbezüglich Salins kritischer Grundhaltung gegenüberstand, sondern weil er im dortigen naturwissenschaftlich-dominierten “Manhattan”-Umfeld mit diesem Mantel seine staatswissenschaftlichen Erkenntnisse wirksamer einbringen konnte.




Washington Post, Wall Street Journal, Athens News, ekathimerini.com, Economist    October 20/21/22, 2011
re:  Greek rescue may cost banks even more / Tussle Over EFSF Far From Over
      Greek scientists ask world academic community to plead Greece's case abroad
      Greece needs to carry out genuine reforms / Wake up, euro zone

solami (October 21/22, 2011   8:28pm/8:49am)  In the best of British maecenas traditions, Lord Wolfson of Aspley Guise challenged the lateral thinkers of today to come up with a plan providing for the "orderly exit of one or more member states from the European Monetary Union". The good Lord is offering a reward of £250.000 to be attributed by a "panel of leading academic economists"  - probably by some of the same guys who contributed to the mess we’re in.
    While saluting all well-considered initiatives, some observers would probably agree neither with the proposed research emphasis nor with the profile of the super-econometrician thus looked for. Yet, the task of preventing the €-zone from falling - and drawing most of us - into a black hole, is indeed formidable and urgent. But gesticulations notwithstanding, it cannot be accomplished with magnetic compasses while the magnetic field - i.e. the disciplinary mooring of our currencies in real values - has disappeared.
    As with "Banks AND the real economy may need a firewall against fiat money" (www.solami.com/bankingblues.htm#default) and "We better throw away our broken compass!" (.../iconoc.htm#compass), here is a radically different approach:
    1.    Convert the IRS' hidden and unconstitutional global $500 bn/y (estim.) money laundering machine - QI and its upcoming super-QI complement FATCA (…/porkbellies.htm#bolts) - into a global all-members-equitably-benefitting cooperative, perhaps under BIS or IMF control.
    2.    Strengthen the back of citizens everywhere, and help him/her to recognise, assert and apply him/herself as the sovereign, particularly in his/her relations with the authorities here and there (translation: reconvert to exclusive allies and fiducieries of citizens all those who have gone astray by losing their mooring, memory-where-they-came-from, and orientation, notably the IRS' QI agents).
    3.    Create politically well-connected private and cooperative banks in Switzerland who - supported by maecenas and other visionary sovereign citizens - will effectively see to it that, for generations to come,
Switzerland's obliging banking traditions will be upheld, strengthened and developed,
-  lowerings of bilateral criminal and administrative assistance standards will be prevented ("Mettre en œuvre «Rubik», le casse-tête des banquiers") and possibly reversed, and
-  betrayed clients will be assisted in their own country - beyond the call of duty (motion 10.4069).
(e.g.: in cooperation with solidary diaspora Greeks and members of Grece's civil society, all acting volontarily, a local content-oriented complementary currency - e.g. Nomos - would be developed and co-financed with the objective to rapidly mobilise and put to Nomos-paid work the locally idle productive forces by way of suitable infrastructure, education & training, cadaster and related works and 5% micro-loans: .../outofthebox.htm).

So, what's your take and, in the event, will you lend a hand? E.g. by calling a Greek friend who might be interested - and who may want to remain anonymous by having his banker contact us? Salve!

Anton Keller    swissbit@solami.com    url: www.solami.com/eureka.htm




Frankfurter Allgemeine Zeitung    22.Oktober 2011
re:  Euro-Finanzminister geben 8 Milliarden frei

solami - 22.10.2011  18:41 Uhr Der Wurm sitzt tiefer!
Ich hab zwar Recht, Natur- und Staatswissenschaften studiert, verstehe mich aber keineswegs als Nationalkomiker oder „Modellschreiner“ (ohne den Anhängern von Keynes, Hayek oder Morgenstern nahe treten zu wollen). Dennoch, oder vielleicht deshalb, hab auch ich Mühe, die in den Vordergrund gerückten Lösungsansätze zur Überwindung der griechischen Überschuldung und der €-Krise einzuordnen. Und das andauernd hilflose und zusehends peinlichere Gestikulieren unserer Wirtschafts- und Staatsführer – und deren Sherpas – als Ersatz für ein längst überfälliges Eingeständnis hinzunehmen. Dafür nämlich, dass auf magnetische Kompasse kein Verlass ist wo kein magnetisches Feld vorhanden ist - lies: wo die Verankerung unserer Währungen in begrenzten und entsprechend disziplinierenden Realwerten ersatzlos aufgehoben worden ist.

solami - 22.10.2011  18:37 Uhr
Kann mir jemand auf den Sprung helfen - ich hab da offenbar was übersehen?!
    Was hält Griechenland & E, I, D davon ab, mittels auf lokale Güter & Dienstleitungen ausgerichteter Lokalwährungen die brachliegenden Produktionskräfte & -Einrichtungen zu mobilisieren?
    Was hält insbesondere die staatskreditgebenden Privatbanken davon ab, statt 21, 50 oder mehr prozentige z.T. existenzgefährdende „Haarschnitte“ zu verkraften, diese leidenden Anleihen bis zu deren Rückzahlung oder Ablösung auf dem Verhandlungsweg als „non-performing credits“ in den Büchern weiterzuführen, resp. dazu allenfalls notwendige Rechtsanpassungen ebensoschnell herbeizuführen?
    Was veranlasst die durch keinerlei Goldbindung mehr behinderten Zentralbanken den irreführenden Eindruck zu erwecken, die per Computerklick geschaffenen Zillionen seien irgendwie von Steuerzahlungen oder sonstigen Realwerten gedeckt? Das unabdingbare Vertrauen des Bürgers und des Marktes kann jedenfalls nicht mittels solcher Seiltricks zurückgewonnen werden – im Gegenteil!




Die Zeit    22.Oktober 2011
re:  Banken sollen mehr zur Griechenland-Hilfe beitragen

solami  (22.Oktober 2011   18:59)
57. Ich muss da einiges übersehen haben - oder träume ich wirklich?
Ich hab Mühe das immer peinlichere Gestikulieren unserer Wirtschafts- & Staatsführer – & deren Sherpas – als Ersatz für ein längst überfälliges Eingeständnis hinzunehmen. Dafür nämlich, dass auf magnetische Kompasse kein Verlass ist wo kein magnetisches Feld vorhanden ist - lies: wo die Verankerung unserer Währungen in begrenzten & entsprechend disziplinierenden Realwerten ersatzlos aufgehoben worden ist. Ergo einige Fragen:

1. Was hält Griechenland – aber auch Spanien, Italien und Deutschland - davon ab, mittels auf lokale Güter & Dienstleitungen ausgerichteter Lokalwährungen die brachliegenden Produktionskräfte & -Einrichtungen zu mobilisieren? (www.solami.com/outofthebox.htm ¦ .../WIR.htm)

2. Was hält insbesondere die staatskreditgebenden Privatbanken davon ab, statt 21, 50 oder mehr prozentige z.T. existenzgefährdende „Haarschnitte“ zu verkraften, diese leidenden Anleihen bis zu deren Rückzahlung oder Ablösung auf dem Verhandlungsweg als „non-performing credits“ in den Büchern weiterzuführen, resp. dazu allenfalls notwendige Rechtsanpassungen ebensoschnell herbeizuführen?

3. Was veranlasst die durch keinerlei Goldbindung mehr behinderten Zentralbanken den irreführenden Eindruck zu erwecken, die per Computerklick geschaffenen Zillionen seien irgendwie von Steuerzahlungen oder sonstigen Realwerten gedeckt? Das unabdingbare Vertrauen des Bürgers und des Marktes kann jedenfalls nicht mittels solcher Seiltricks zurückgewonnen werden – im Gegenteil!




, Economist, Wall Street Journal, Washington Post    October 26, 2011
re:  Europe gets a Deal / Europe’s rescue plan / The Fiscal Union Delusion
      A Greek default in all but name

Iconoclast / solami    Oct 28th 2011 10:16 #36 / 11:04 GMT / 13:26
Misleading growth and funny money mantras
    «Europe’s continued insistence on imposing punitive austerity in exchange for bailouts … will make it impossible for weaker economies to generate enough growth to pay down debts.» (Europe Gets a Deal, NYT editorial, Oct.28, 2011)
    While the first part of this editorial sentence reflects a sad key reality, the second part exposes what some see as a key fallacy of the prevailing mainstream understanding and practice of the «science» of economics. For whether we believe in and heed the key message of «Silent Spring», the notion of unlimited growth as a panacea to many of the world’s ills stands seriously challeneged ever since the Club of Rome published „The Limits of Growth“ – neocon simplicities and ultraliberalism notwithstanding.
    So maybe we all would be well advised to take our distance to and look beyond the growth mantras some learned people still preach from their ivory towers. Which is not to say that all growth is bad. And indeed, we should be careful not to throw out the baby with the bath water. But maybe we should set our minds and eyes deliberately on more generally helpful and roadholding objectives which provide for adequate consideration of the involved social, economic and environmental concerns. Like full development and application of the creative and the productive forces which, under current market and growth policies, often find themselves driven into idleness, uselessness and dispair. (www.solami.com/porkbellies.htm)
    And while we are at it, we should seriously consider the implications of and remedies to a situation where the market has been denatured by all-permeating funny money. Indeed, a key factor underlying the cancerous lack of trust among the market players can be seen in the awesome size of the non-asset-supported fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation. That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital.
    With the fiat money generators having now lost confidence even among themselves, mere raising the banks’ capital ratio with more funny money, casino chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (.../outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.




  Wall Street Journal, Economist, Athens New, ekathimerini.com    November 1/2, 2011
re:  A Referendum Spells Trouble / A Greek Lesson in Democracy / A Greek Drama
      Isolated Papandreou acts alone in referendum gamble / Grand gestures, empty gestures
      Austerity Faces Test as Greeks Question Their Ties to Euro

Iconoclast (November 2, 2011  1:13 #8 / 1:44 / 19:30 #28
And if the Greeks were once again to show us the way?
    The market players took it badly, alright. Just as the apprentice sorcerers here and there went ballistic when they were faced with the prospect that the Greek citizens will have the final say on the latest deal to buy time for the shaky € and possibly other fiat moneys.
    To be fair, we all failed to note the Greek Government’s parliamentary anouncement on October 5 of an end-of-year referendum - not on getting out of the € zone, but on «important matters facing Greece» (www.solami.com/outofthebox.htm).
    No government wants to be seen as jeopardizing the financial system. Yet as a principled, enlightened and solidary leader it befits the successors of the founders of democracy to fully consult their sovereign - i.e. the people - particularly when unorthodox measures are called for. In order to spare the people avoidable further hardships, put it firmly on a path of social and economic well-being, and be on the level of its great past, significant potential, and national dignity.
    Such a general mobilisation of idle productive forces may be achieved by a referendum-based prompt re-introduction of a local-content-oriented complimentary private currency alongside the Euro (e.g. € & Nomos: EU law doesn’t stand in its way, only vested-interest «not-invented-here» gesticulators do). Greece’s debt would thus not go away, but with corresponding accountancy rule changes, non-performing sovereign debts could be kept on the books separately at face value until their negotiated resolution.
    More importantly, community-focussed infrastructure, cadaster, education & training, 5% micro credit and other projects could thus generate prompt self-help and employment opportunities particularly for youth. Electronic, handy-based Nomos could make up for much of the recent slashes in € incomes. Interested Greek institutions and anonymous – yet solidary – Greeks abroad could provide for the setting up and operation of the Nomos cooperative (contact: swissbit@solami.com).
    Anybody to best these amazing Greeks?




  Wall Street Journal    November 2/3, 2011
re:  Greece on the Brink / Europe's Greece Ultimatum

Iconoclast (November 3, 2011  12:03pm #83)   (13 hour delay censor)
Referendum: „Yes & Nomos“ - the Greeks show us the way once again!
    I’m no economist – and that may be all the better if I think what these sherpas have driven their masters here and there to fiddle with: fiat money, unmooring of our currencies, junk bond capitalism, myoptic bonus-driven M&A, computer-driven casinos, etc. And while changing the horse in the midst of a turbulent river is never a good option, more of the same is definitely inviting disaster. So it may be necessary to keep the casino going for a while – but not on the back of the productive forces and rather with a gradually strengthgened firewall between the real economy and the back-office casino (www.solami.com/iconoc.htm#default).
    In  the Greek case, that could mean for its government to go ahead with the plan it anounced in Parliament on October 5 of an end-of-year referendum - not on getting out of the € zone, but on «important matters facing Greece» (www.solami.com/outofthebox.htm), like approving the debt deal negociated with its European partners. With a caveat that is «Yes & Nomos».
    No government wants to be seen as jeopardizing the financial system. Yet as a principled, enlightened and solidary leader it befits the successors of the founders of democracy to fully consult their sovereign - i.e. the people - particularly when unorthodox measures are called for. In order to spare the people avoidable further hardships, put it firmly on a path of social and economic well-being, and be on the level of its great past, significant potential, and national dignity.
    Such a general mobilisation of idle productive forces may be achieved by a referendum-based prompt re-introduction of a local-content-oriented complimentary private currency alongside the Euro (e.g. € & Nomos: EU law doesn’t stand in its way, only vested-interest «not-invented-here» gesticulators do). Greece’s debt would thus not go away, but with corresponding accountancy rule changes – which shouldn’t be more difficult than all the recent instant EU treaty adoptions rushed through -, non-performing sovereign debts could be kept on the books separately at face value until their negotiated resolution.
    More importantly, community-focussed infrastructure, cadaster, education & training, 5% micro credit and other projects could thus generate prompt self-help and employment opportunities particularly for youth. Electronic, handy-based Nomos could make up for much of the recent slashes in € incomes. Interested Greek institutions and anonymous – yet solidary – Greeks abroad could provide for the setting up and operation of the Nomos cooperative (contact: swissbit@solami.com).
    Anybody to best these amazing Greeks? If you can’t, then support them!




Neue Zürcher Zeitung    3.November 2011
re:  Wenn das Volk zum Problem wird

Anton Keller  (4.November 2011  15:00)    Nach erpresster Referendums-Absage, Referendums-Verbot?
    Bundeskanzlerin Merkels angebliche Aussage am Rande der Pressekonferenz vom 2.11., sie lasse sich nicht von ein Paar Berglern mit deren Volksbefragungen in die Suppe spucken, soll zwar mit ihrem Einverständnis nicht ins Englische übersetzt worden sein – der Dolmetscher meinte dies könnte für Schweizer Ohren unzuträglich sein. Ihre Zusatzbemerkung, dass sie dabei nicht in erster Linie die Griechen meinte, lässt aber tief blicken – und verheisst nichts Gutes für künftige deutsche – und Brüsseler - Begehren. Und wenn man bedenkt, wie schnell unsere sieben Weisen nachdrücklich vorgetragenen Begehrlichkeiten und Zumutungen von ennet dem grossen Teich in Sachen Bankgeheimnis statt gegeben haben, wird einem mulmig beim Gedanken unsere Verhandlungspartner könnten Blut gerochen haben und auf einer zukünftigen Vertragsklausel bestehen, wonach der innerstaatliche Ratifikationsprozess ohne Referendum stattzufinden habe. Wehret den Anfängen!




Tages-Anzeiger    7.November 2011
re:  Harris Dellas: «Griechenland funktioniert wie seinerzeit die Sowjetunion»

Anton Keller   (7.November 2011  12:00 Uhr)    ¨[Nach Goldman Sachs,] McKinsey hat grad noch gefehlt.
Marc Zuyox forderte vor drei Jahren in der NZZ: UBS soll "McKinsey + Company striktes Hausverbot für mindestens zehn Jahre" erteilen (www.solami.com/ubs.htm#Zuyox). Auch jener Rat wurde missachtet - mit dem Resultat, das wir alle kennen.




Neue Zürcher Zeitung    10.November 2011
re:  Widerstand gegen Gruppenanfragen in Steuersachen schmilzt

Anton Keller (10. November 2011, 22:36) Es ist - noch - Zeit das BR-Anforderungsprofil anzupassen
Nach dem Bankgeheimnis erscheint nun auch unsere Referendumsdemokratie direkt gefährdet. Damit, und angesichts der nicht nur im Nahen Osten, sondern auch im EU-Raum aufziehenden düsteren Wolken, sind unser Souverän und dessen Vertreter gefordert. Es gilt das Anforderungsprofil sowohl unserer Bundesräte als auch deren Sherpas dringend zu überprüfen und bei den anstehenden Wahlen und Ernennungen zu beachten (www.solami.com/aufruf.htm). Auch die Dokumentation "Was sind die Materialien noch wert?" (www.solami.com/materialien.htm) liefert entsprechendes Anschauungsmaterial.




Neue Zürcher Zeitung    11.November 2011
re:  Steuerkonflikt Schweiz - USA: Wichtiger Schritt in Richtung Globallösung

Anton Keller (11. November 2011, 15:55) Wer dem Konflikt stets ausweicht, leistet der Erpressung Vorschub
Gruppenverrat? Und was als nächstes? Aufgabe der Referendumsdemokratie?
Das Bundesverwaltungsgericht sehe dies nun eben mal so. Doch: soll der verfassungsmässige Gesetzgeber nicht seines Amtes walten und nachhaltig korrigierend eingreifen, sondern den fremden Druck- und soft law-Quellen (OECD, FATF, EU, IRS mit deren souveränitäts-, markt- und bürger-feindlichen QI- und FATCA-Monstrositäten) gar noch weiter Vorschub leisten? Wollte der Souverän wirklich solche rückgratschwache, ja gemeinschädliche Interessenvertreter in Bern? Wo ist das Fähnlein der sieben Aufrechten? Aktualisierung des Anforderungsprofils ist geboten! (www.solami.com/aufruf.htm)




Neue Zürcher Zeitung    11.November 2011
re:  Verfahren gegen Banken wegen Potentatengeldern

Anton Keller (11. November 2011, 14:56) FINMA blues
Die Nachfolgerin der altehrwürdigen Eidg. Bankenkommission tut sich schwer in ihrem angestammten Geschäft, d.h. der Wahrung und Förderung der Interessen des Finanz- und Werkplatzes Schweiz. Zugunsten fremder Vögte, zur Durchsetzung fremden Rechts, und zulasten bewährter hiesiger Usanzen, Normen und Institute entwickelt sie sich selbstgerecht als Trojanisches Pferd. Das war mit der umstrittenen, weil systemwidrigen und abartigen Einbettung der US-inspirierten Anti-Geldwaschmaschinerie vorauszusehen (www.solami.com/finma.htm#06.017).
Die generelle Durchdringung der Arbeitsatmosphäre mit der damit verbundenen Polizeimentalität untergräbt zusehends die Eigenverantwortung der Finanzakteure ebenso wie die liberale Grundstruktur unseres Staatswesens. Das „Problem“ der PEP, der „politically exposed persons“ ist per Arrestrecht eher lösbar. Und das Polizeirecht schadet auch dem Hauptpfeiler der Marktwirtschaft, d.h. der zusehends kriminalisierten „tax avoidance“.




Tages-Anzeiger    11.November 2011
re:  Tauziehen um Bankgeheimnis

Anton Keller (12.November 2011  10:30) Gruppenverrat? Und danach? (zensiert)
Dem Bankgeheimnis dürfte bald die Referendumsdemokratie folgen! Düstere Wolken ziehen auf, im Nahen Osten & EU-Raum. Unser Souverän & dessen Vertreter sind gefordert. Es ist - noch - Zeit das Anforderungsprofil für unsere Bundesräte & deren Sherpas anzupassen (www.solami.com/aufruf.htm). Insidertip: "Was sind die Materialien noch wert?" (www.solami.com/materialien.htm),




Neue Zürcher Zeitung    14.November 2011
re:  Ein Marshall-Plan für Griechenland als alternative Lösung?

Anton Keller (14.November 2011  10:57)    Lehren für aktuell überschuldete Staaten
Das mit den Reparationszahlungen angeführte Beispiel zeigt. dass es auch damals originelle Ideen und visionäre Bänkler, Staatsmänner und Sherpas gab. Statt Staatsschulden exponentiell wachsen zu lassen, wurden Haarschnitte nicht beim Kapital, sondern bei den Zinsen gemacht. Mit Hilfe der verfügbaren Institutionen (BIS, EZB, IWF, etc) könnten auch heute die Buchhaltungsregeln entsprechend angepasst werden, so dass auch zur Verhinderung künstlicher Probleme, Staatsschulden grundsätzlich zum Nennwert in den Büchern weitergeführt und via Markt oder Verhandlungslösung verträglich abgebaut werden könnten (www.solami.com/iconoc.htm#Wurm).




Neue Zürcher Zeitung    5.November 2011
re: Von weissen und grauen Schafen

Anton Keller (14.November 2011  12:27)    Staatsrecht 101
Die Schweiz ist eine über Jahrhunderte gereifte Willensnation souveräner Bürger. Dies im Gegensatz zu egozentrischen Staaten, welche ihre Steuerzahler vorwiegend als Subjekte und Befehlsempfänger wahrnehmen, und weniger als Legitimationsquelle und Fokus allen staatlichen Tuns und Lassens.
Oberster Gesetzgeber für die Schweiz ist das Volk, und in seinem Auftrag handeln die Eidg. Räte. Die ihr zugrundeliegende Gewaltentrennung schliesst die Diktatur ebenso wie die Vorherrschaft einer Staatssparte über die andern aus. Der Richterstand hat nur in Fällen von unbeabsichtigten Gesetzeslücken zeitlich und sachlich begrenzte Überbrückungskompetenzen. Er kann nicht als Ersatz für den verfassungsmässigen Gesetzgeber auftreten. Seine Entscheide können aber auch nicht als legalen Vorwand missbraucht werden, um den in den Gesetzen und Verträgen zum Ausdruck gebrachten Volkswillen zu missachten, oder sich den Verfassungsaufträgen zu entziehen, welche den Eidg. Räten obliegen.

Staatsrecht102    (14./16.11. 12:26 / 22:08    1 x zensuriert)
Obwohl in BV 13 nicht ausdrücklich erwähnt untersteht seit je auch des Bürgers wirtschaftliche Privatsphäre dem vorrangigen Rechtsschutz. Vom Bundesgericht unwidersprochen bekräftigte das Bundesverwaltungsgericht in seinem Pilotentscheid B-1092/2009 vom 5.1.10:
„Der Schutz von Bankdaten entwickelte sich zunächst im Persönlichkeitsrecht ... Das Persönlichkeitsrecht hat zum Zweck, im Rahmen der informationellen Selbstbestimmung die wirtschaftlichen Verhältnisse des Trägers vor staatlichen Eingriffen zu schützen (...). Die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person gehören zu deren Privatsphäre, welche durch Art. 28 ff. ... ZGB ... geschützt ist und ebenso einen Teilgehalt des Grundrechts auf Schutz der Privatsphäre gemäss Art. 13 Abs. 2 BV sowie Art. 8 der ... EMRK... und Art. 17 ... UNO-Pakt II ... bildet (...). ...
5.3 In Bezug auf die Einschränkung der Privatsphäre verlangt auch die EMRK in Art. 8 Abs. 2, dass ein Eingriff ‚gesetzlich vorgesehen sein muss’“.

Staatsrecht 103    (14./16.11.  12:25 / 22:13    1 x zensuriert)
Von den Weltkriegen nahezu unberührt, verfügt die 1848 neu komponierte Schweiz über eines der dichtesten Netze gültiger Verträge (www.solami.com/commercetreaties.htm). Die darin verankerten beidseitigen Freizügigkeiten, Meistbegünstigungen und Diskriminierungsverbote verhalfen ihr zu Wohlstand und ihren Angehörigen im Ausland zu andauernd wirksamem Rechtsschutz. Diese meist einfacher, grundsätzlicher und umfassender formulierten zwischenstaatlichen Verträge sind nur selten von den zusehends umfangreicheren, unübersichtlicheren und spezialisierten Texten neueren Datums ersetzt oder eingeschränkt worden. Die bundesgerichtliche Zweckbehauptung diese überholten Verträge würden nicht mehr angewandt (Schubert-Fall), brachte die beschämende Klarstellung, der Partnerstaat werde nun den entsprechenden Vertragsartikel solange nicht anwenden, bis sich die Schweiz "in der Lage sieht, die erwähnte Vertragsbestimmung wieder entsprechend anzuwenden." (SR 0.142.111.631.2)

Staatsrecht 104    (14./16.11.  12:24 / 22:12    1 x zensuriert)
"Anfang September 2008 ging im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) eine vom deutschen Finanzminister Peer Steinbrück und vom französischen Budgetminister Eric Woerth unterzeichnete Einladung zu einem 'High-level meeting of selected EU and OECD countries on transparency and exchange of information' [später G-20] vom 21.Oktober 2008 ein. ... die zuständigen Stellen im EFD [gelangten] am 16.Oktober 2008 zur Empfehlung, dass die Schweiz nicht an der Konferenz vom 21.Oktober 2008 teilnehmen sollte. Gestützt auf diese Empfehlung entschied die Generalsekretärin des EFD ..., dass die Verwaltung nicht an der Konferenz teilnehmen werde." (Bundesrat zu 09.1065)
"Es trifft nicht zu, dass die Stellvertreterin des Finanzministers eine Einladung zum G-20-Gipfel abgewiesen hat. Wie der Bundesrat bereits … [zu] 08.3798 festgehalten hat, wurde die Schweiz trotz intensiver Bemühungen der zuständigen Stellen nicht zum G-20-Gipfel eingeladen." (BR zu 10.3610; www.solami.com/materialien.htm#G20)

Staatsrecht 105    (11:59)
Bundeskanzlerin Merkel soll vor G-20-Diplomaten gesagt haben, sie lasse sich nicht von ein Paar Berglern mit deren Referenden in die Suppe spucken. Sie habe dabei tatsächlich nicht in erster Linie die Griechen gemeint. Wenn man bedenkt, wie schnell unsere sieben Weisen den US-Zumutungen iS Bankgeheimnis statt gegeben haben, wird einem mulmig beim Gedanken unsere Partner könnten Blut gerochen haben.
Aus Elysée-Kreisen kamen schon vor & nach der G-20-Veranstaltung Alarmzeichen. Die in die Wand führende Schuldenpolitik rufe nach drastischen Massnahmen. Die amerikanischen Freunde hätten es wiederholt erfolgreich vorgemacht: man könne die Schweizer Regierung in die Knie zwingen, nicht aber das Schweizer Volk! Ergo: mit Hilfe verbündeter Banken soll der Druck erhöht, und das Volk ausgeschaltet werden. Präsident Sarkozy: "Wir haben uns entschlossen, Steueroasen [namentlich die Schweiz] nicht länger zu tolerieren sondern zu ächten." (www.solami.com/aufruf.htm ¦ .../democracy.htm)

Staatsrecht 106   (12:17)
Die Schweiz ist OECD-Gründungsmitglied mit Vetorecht. Diese zum Gegenstück der COMECON ausgebaute Industriestaaten-Organisation bezweckte ursprünglich die „Erhaltung der individuellen Freiheit“, die Förderung der Marktwirtschaft und die „Liberalisierung des Kapitalverkehrs“ (www.solami.com/oecdmandate.htm). Das Mandat ihres soft law-produzierenden Fiskalkomitees iS Verhinderung der Doppelbesteuerung, morphierte zu deren Bewirkung und gar zu „combating tax avoidance“. Die INTERFIPOL, ihr erstes souveränitäts-, markt- & freiheits-feindliches Monster (Amtshilfekonvention in Steuersachen:…/Orwell.htm), sah schon 1986 den automatischen Steuerdatenaustausch vor. Von niemandem gewählt, kontrolliert oder vetoiert mauserte sich dieser Bürokratenclan zur FATF, zur Steuerharmonisierungs-Initiative & zum Global Forum mit ihren anmassenden Listen als Druckquelle zu weiteren Rechtseinebnungen und für weitere Desirata & Rechtsschutzabbrüche (Aktientransparenz, Gruppenanfragen, etc.).

Staatsrecht 107    (11:49)
Die Beziehungen Schweiz-USA sind besonders tiefgängig und anspruchsvoll, der seit 1850 gültige Grundvertrag liefert die gegenseitig hilfreichen Grundlagen und Leitplanken für alle wesentlichen Gebiete (www.solami.com/commercetreaties.htm#1850 ¦ …/Anekdoten.htm#Levey). Wer in der Verantwortung diese Besonderheiten nicht à fond berücksichtigt, steht zum vorneherein auf verlorenem – und damit falschem – Posten, und er schädigt die Schweiz (…/diamantball.htm). Das unsägliche Trauerspiel endloser Erpressungen durch rücksichtslose eigenmächtige US-Amtsinhaber muss und kann zu einem positiven Ende geführt werden. Aber nicht mit weiteren unwürdigen Kniebeugen, opportunistischen BGE (FINMA), Retro-Umdeutungen von Botschaften zu längst verabschiedeten Bundesbeschlüssen, etc. Statt Versteckis-Spiel hinter einem überinterpretierten BVG-Entscheid (A-7342/2008) ist Diamantball à la Marc Rich und Polanski, und für gewisse Peiniger das Etikett persona non grata angezeigt  (11.5426).




14.November 2011

Sehr geehrter Herr NZZ-Verwaltungsrats-Präsident Dr. Konrad Hummler,

Die auch Ihnen angekündigte "geballte Ladung" - provoziert durch das Einknicken der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates i.S. nachträgliche Genehmigung von Gruppenanfragen - habe ich auf Grund der Reaktionen aus Parlamentarierkreisen übers Wochenende auf sieben Kurzkommentare erweitert und heute Morgen der NZZ-Redaktion zur Veröffentlichung eingereicht (www.solami.com/iconoc.htm#101).

Das Resultat ist bedrückend, symptomatisch und bedarf der Wiedererwägung. Nach Überwindung mehrer Hindernisse gelang die Platzierung von zunächst einem Teil (107) meines "Staatsrechts-Schnellkursus" als Leserkommentar zum aufschlussreichen Leitartikel von H.-U. Schöchli Von weissen und grauen Schafen. Trotz intensiver Bemühungen gelang es mir nicht, den diensttuenden Online-Redaktor von der aktuellen Bedeutung dieses Diskussionsbeitrags zu überzeugen und ihn für ein Abweichen von der Routine zu gewinnen. Positiv: Er liess weitere drei Teile (105, 106 und 101) durch. Seinem Zensurstift fielen vorderhand hingegen folgende, für die anstehende Parlamentsentscheidung nicht unwesentlichen Hinweise zum Opfer:

Staatsrecht 102    (12:26   zensiert)
Obwohl in BV 13 nicht ausdrücklich erwähnt untersteht seit je auch des Bürgers wirtschaftliche Privatsphäre dem vorrangigen Rechtsschutz. Vom Bundesgericht unwidersprochen bekräftigte das Bundesverwaltungsgericht in seinem Pilotentscheid B-1092/2009vom 5.1.10:
„Der Schutz von Bankdaten entwickelte sich zunächst im Persönlichkeitsrecht ... Das Persönlichkeitsrecht hat zum Zweck, im Rahmen der informationellen Selbstbestimmung die wirtschaftlichen Verhältnisse des Trägers vor staatlichen Eingriffen zu schützen (...). Die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person gehören zu deren Privatsphäre, welche durch Art. 28 ff. ... ZGB ... geschützt ist und ebenso einen Teilgehalt des Grundrechts auf Schutz der Privatsphäre gemäss Art. 13 Abs. 2 BV sowie Art. 8 der ... EMRK... und Art. 17 ... UNO-Pakt II ... bildet (...). ...    5.3 In Bezug auf die Einschränkung der Privatsphäre verlangt auch die EMRK in Art. 8 Abs. 2, dass ein Eingriff ‚gesetzlich vorgesehen sein muss’“.

Staatsrecht 103    (12:25    zensiert)
Von den Weltkriegen nahezu unberührt, verfügt die 1848 neu komponierte Schweiz über eines der dichtesten Netze gültiger Verträge (www.solami.com/commercetreaties.htm). Die darin verankerten beidseitigen Freizügigkeiten, Meistbegünstigungen und Diskriminierungsverbote verhalfen ihr zu Wohlstand und ihren Angehörigen im Ausland zu andauernd wirksamem Rechtsschutz. Diese meist einfacher, grundsätzlicher und umfassender formulierten zwischenstaatlichen Verträge sind nur selten von den zusehends umfangreicheren, unübersichtlicheren und spezialisierten Texten neueren Datums ersetzt oder eingeschränkt worden. Die bundesgerichtliche Zweckbehauptung diese überholten Verträge würden nicht mehr angewandt (Schubert-Fall), brachte die beschämende Klarstellung, der Partnerstaat werde nun den entsprechenden Vertragsartikel solange nicht anwenden, bis sich die Schweiz "in der Lage sieht, die erwähnte Vertragsbestimmung wieder entsprechend anzuwenden." (SR 0.142.111.631.2)

Staatsrecht 104    (12:24   zensiert)
"Anfang September 2008 ging im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) eine vom deutschen Finanzminister Peer Steinbrück und vom französischen Budgetminister Eric Woerth unterzeichnete Einladung zu einem 'High-level meeting of selected EU and OECD countries on transparency and exchange of information' [später G-20] vom 21.Oktober 2008 ein. ... die zuständigen Stellen im EFD [gelangten] am 16.Oktober 2008 zur Empfehlung, dass die Schweiz nicht an der Konferenz vom 21.Oktober 2008 teilnehmen sollte. Gestützt auf diese Empfehlung entschied die Generalsekretärin des EFD ..., dass die Verwaltung nicht an der Konferenz teilnehmen werde." (Bundesrat zu 09.1065)"Es trifft nicht zu, dass die Stellvertreterin des Finanzministers eine Einladung zum G-20-Gipfel abgewiesen hat. Wie der Bundesrat bereits … [zu] 08.3798 festgehalten hat, wurde die Schweiz trotz intensiver Bemühungen der zuständigen Stellen nicht zum G-20-Gipfel eingeladen." (BR zu 10.3610; www.solami.com/materialien.htm#G20)

Im Hinblick auf eine würdigere und sachdienlichere Haltung unserer Behörden insbesondere gegenüber dem amerikanischen Hardball-Spiel bitte ich Sie, bei Ihren Kolleginnen und Kollegen auf eine angemessene Berücksichtigung meiner Eingaben hinzuwirken. Inzwischen verbleibe ich, mit vorzüglicher Hochachtung

Anton Keller    027-2812477




Neue Zürcher Zeitung    13./14.November 2011
re:  Deutscher Druck zu Nachverhandlungen / Schweiz nicht erfreut über Nachverhandlungen mit Deutschland

Anton Keller (14./15. November 2011, 13:49 / 10:40)
Ja, pacta sunt servanda - wenn es denn rechtskräftige Verträge sind! (1 x zensuriert)
Im Abgeltungs-Steuerabkommen mit Deutschland (& England) handelt es sich aber um abartige und beidseitig noch nicht von den verfassungsmässigen Gesetzgebern verabschiedete Verträge. Dies zB im Gegensatz zum DBA-USA (96), welches vom BVG (A-7342/2008) zugunsten der ausser Kontrolle geratenen US-IRS (QI & FATCA) überinterpretiert und in einem wesentlichen Punkt sogar ausgehebelt worden ist (Gruppenanfragen). Und welches Eigentor - obwohl im Gegensatz zum Volkswillen und zum Vertragstext stehend, und für den Gesetzgeber keineswegs massgebend ist (www.solami.com/iconoc.htm#101) - nun weiterem IRS-Druck zufolge, von Bundesrat und Parlament sogar auf dem unwürigen Hintertreppenweg einer post festum Botschafts-Nachinterpretation zum anhaltend verheerenden Mass der Dinge werden soll.

Anton Keller (14./15./16. November 2011, 14:56 / 15:06 / 10:45 /21:47 / 9:33)    Fiskal-Aberrationen (4 x zensuriert)
Die Abkommen mit Deutschland (& England) bleiben umstritten. Für die betroffenen Steuerzahler handelt es sich nicht um ein beidseitig hilfreiches Modell zB für Frankreich & Griechenland. Sie wären auch kein probates Mittel gegen den via die OECD-INTERFIPOL propagierten automatischen Steuerdatenaustausch. Das muss spätestens seit dem G-20-Gipfel auch von traditionell schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern erkannt werden. Dem QI-System nachgebildet degradieren diese Ukase Treuhänder zu Agenten fremder Steuervögte. Dies im Gegensatz zu traditionellen DBA – abgesehen vom BVG-Virus (A-7342/2008: Gruppenanfragen zugunsten IRS). Letzteres steht auch im Gegensatz zum Volkswillen und ist für den Gesetzgeber keineswegs massgebend (www.solami.com/iconoc.htm#101). Dennoch sollen nun – unter weiterem IRS-Druck – solche Aberrationen sogar auf dem unwürigen Hintertreppenweg einer post festum Botschafts-Nachinterpretation zum anhaltend verheerenden Mass der Dinge werden.




Tages-Anzeiger    18.August 2011
re:  Die Sarkozy-Merkel-Show

Anton Keller (14.November 2011  22:55) Merkozy-Show (zensuriert)
Vom Standpunkt eines betroffenen Drittstaaten-Sherpas verfolge ich die zusehends peinlichere “Merkozy-Show” mit wachsendem Unbehagen. Grundsätzlich empfinde ich es als bedenklich und jedenfalls nicht hilfreich, wenn man in Verantwortung stehend sich auf Gestikulationen reduziert sieht und sich wesentlich damit abfindet, Stil: nach mir die Sintflut. Wer in Abwesenheit eines Magnetfeldes sich auf seinen magnetischen Kompass verlässt und vorgibt, von diesem noch nützliche Hinweise zu bekommen, kann nicht berufen sein, ein entankertes und ziel- und real führungslos treibendes Staatsschiff zu neuen Horizonten und in sichere Häfen zu führen (www.solami.com/porkbellies.htm). Da denke ich schon lieber über die Hinweise und Anregungen nach, welche z.B. Bernard Lietaer und Jean-Pierre Chevènement i.S. Komplementärwährung vortragen – natürlich gegen den Wind und das Geheule gewisser Nationalkomiker, Modellschreiner und anderer falscher Bannerträger (www.solami.com/iconoc.htm#default).

Gesamtschaulicher, und bezogen aber nicht beschränkt auf die Schweiz, fasse ich die Situation in folgendem “Staatsrechts-Schnellkursus” zusammen (mit Hyperlinks: www.solami.com/iconoc.htm#101):




Neue Zürcher Zeitung    15.November 2011
re:  Deutschland und das 42-Prozent-Problem

Anton Keller (15./16. November 2011, 13:12 / 21:50 / 10:57 / 21:30)    Mehr Licht! (3 x zensuriert)
Für deutsche Kritiker steht neben den 42% ein Grundproblem im Raum, das mit der Frage „Ist steuerhinterzogenes Geld wirklich Diebesgut?“ aufgelöst werden mag. Manchem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist nicht aufgefallen, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umfiel. Fremd zudem Begriffe wie souveräner Bürger, gläserner Staat und verfassungsmässig garantierter Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (www.solami.com/iconoc.htm#102). Der Bürger bestimmt den Steuertarif, und dem Staat obliegt grundsätzlich die Beweislast (ZGB 8). Mit der Steuererklärung erklärt er was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Bis zum Nachweis, dass dem Staat mehr zusteht – wobei sich dieser nicht auf illegal beschaffte Daten stützen darf (Hehlereiverbot) - erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.




Neue Zürcher Zeitung    16.November 2011
re:  Die unerträglichen Preissignale von freien Märkten

Anton Keller (16. November 2011, 23:10) Etwas mehr Tiefgang könnte nicht schaden!
Soweit ich mich als souveräner Bürger und Sherpa auch als Politiker verstehe, kann ich mich nicht mit der allzu kurz greifenden Formel "Politiker und andere Bürokraten" befreunden. Auch wenn der Autor z.T. Kritiken vorträgt, denen ich mich anschliessen kann. ZB bezüglich bedenklicher Markt-Eingriffe und -Manipulationen. Wozu bei der verheerenden 1971er Entankerung der Währungen in universellen Realwerten anzufangen , und zB das Goldman-Sachs-Imperium zu durchleuchten wäre.
Fraglich ist hingegen, ob die Märkte zB iS Sparen originäre Signalquellen und nicht viel mehr Reflektoren verfehlter, wenn nicht gar abartiger Entscheide von Exekutiv- und Verwaltungsgremien, sowie von nicht-gewählten und wesentlich unkontrolliert operierenden soft law-Produzenten (EU, OECD, UNO, FATF, etc) sind. Und dass die nachfolgenden Generationen nicht oder weniger dafür werden bluten müssen ist wohl Wunschdenken (www.solami.com/porkbellies.htm).




Neue Zürcher Zeitung    16.November 2011
re:  Fichenaffäre in Lausanne / Klärung geboten / Wenig klärende Richtigstellung

Anton Keller (17. November 2011, 00:33 / 11:41 / 11:43)  Alt-Bundesrichter lassen grüssen
Das wäre dann also die - unbeabsichtigte - Maus, welche der für unseren Rechtsstaat bedenkliche Rychetsky-Fall geboren hätte (nicht-autorisierte, willkürliche und über die Landesgrenzen hinaus reputations-schädigende Nebenbeschäftigungen der Bundesrichter Leu & Forni). Der auf diesem Weg massiv geschädigte und inzwischen ausgewanderte Waadtländer Industrielle wurde zwar in der kürzlich erschienenen parlamentarischen Anekdotensammlung von François Loeb (Stämpfli Bern) besonders geehrt. Eine offizielle Wiedergutmachung zufolge Bundeshaftung - soweit noch möglich - steht aber noch aus für den erlittenen Verlust seines Vermögen, seiner Gesundheit und sogar seiner AHV-Ansprüche. Die durch diesen Fall bewirkte Einschränkung der - zT bedeutsamen - bundesrichterlichen Nebenbeschäftigungen bezweckte die Vermeidung von solchen Missbräuchen und Unfällen, und nicht die Verschwendung von knappen Ressourcen für unechte Probleme.




Neue Zürcher Zeitung    18.November 2011
re:  EU verlangt Nachverhandlungen mit der Schweiz

Anton Keller (21. November 2011, 13:14)
Der Fluch der bösen Taten: Rubik ist ennet dem Rubikon!
Der hinter dem Rücken der CH- & US-Gesetzgeber von UBS & CS mit der IRS ausgehandelte abartige QI-Ukaseverwandelte die universell geschätzten Treuhänder zu Agenten der US-Steuerbehörde. StGB 271 wurde dazu 2000 vom damaligen Finanzminister eigenmächtig ausgehebelt. Die QI-gestützten „Rechtsverletzungen“ von UBS, CS, etc. führten zu andauernden US-Rechtsübergriffen & -Erpressungen. Das BVG (A-7342/2008) öffnete mit der pretorianisch geschaffenen Gruppenanfrage eine weitere Bresche und leistete den US-Begehren Vorschub. Statt den Pressionen entgegenzutreten suchten & suchen Bundesrat, Verwaltung & Parlament auf Druck der Weissgeld-Pharisäer die Erlösung in der steten Flucht nach vorn. Das QI-Kernübel wurde von der GPK zwar als solches gegeisselt (10.3390/10.3629). Statt es auszumerzen soll es in Rubik-Form der Abwendung des automatischen Steuerdatenaustausches dienen (www.solami.com/iconoc.htm#106). Die Botschaft hör ich wohl …




Sessions-Notiz    22.November 2011

Stell Dir vor es ist Krieg und - wie der Frosch im Kochtopf -
wir merken es nicht!

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Der New York Times Kolumnist Ross Douthat analysierte die Situation treffend under dem Titel: "Conspiracies, Coups and Currencies" (19.11.11: www.solami.com/democracy.htm#stake). Er schloss en passant mit der lakonischen Feststellung (meine Hervorhebung):

"From the American perspective, a more centralized and undemocratic Europe is clearly preferable to the risk of another recession. For the staggering world economy, it would be disastrous if a burst of nationalism somehow broke up Europe’s common currency.
But that’s easy for us to say: it isn’t our self-government that’s at stake."
Das reiht sich schön - aber nicht eben beruhigend - in die kürzlichen Entwicklungen rund um uns herum. Z.B., wie die der Daily Mail titelte: "Merkel: We'll kick you out of EU if you hold referendum" (4.11.11: .../democracy.htm#kick). Und wie ich Ihnen in meinem Vor-Sessions-Email zu den Bundesratswahlen vom 10.11.11 darlegen konnte (.../aufruf.htm), handelt es sich bei den z.T. privaten Bemerkungen insbesondere von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy um handfeste Hinweise auf Hinter-den-Kulissen-Bewegungen, welche ernst zu nehmen sind. Dies umso mehr, als gewisse Bannerträger des Finanzplatzes Schweiz sich bereits im realen, existenzbedrohenden Wirtschaftskrieg sehen und ihr salut, ihre vermeintliche Erlösung in unabsehbar weiteren Bücklingen, Konzessionen undAblasszahlungen insbesondere gegenüber der amerikanischen Steuerbehörde IRS sehen. Und als es ihnen ohne grosse Rücksichtnahme auf die restliche Wirtschaft, ja auf den Fortbestand unserer Referendumsdemokratie weiterhin gelingt, via ihre "Interessenvertreter" sich nachdrücklich zugunsten entsprechender Vorlagen (Rubik-Abkommen: .../iconoc.htm#Rubikon, DBA-USA-Zusatz zugunsten Gruppenanfragen, etc.) im Parlament ins Spiel bringen.

Die schon damals entgegen dem Willen und den Manövern ängstlicher Bannerträger erfolgreich gelösten schwerwiegenden Fälle Genfer Freizonen, Marc Rich, NPT-Clinch, DBA-F und Polanski (.../Anekdoten.htm) zeigen unmissverständlich, dass nicht die angeblich  aussichtslos "schwache" Eidgenossenschaft, sondern einzig und allein ihre rückgratschwachen Exekutiv-Vertreter die fremden Begehrlichkeiten und Zumutungen angeheizt, wenn nicht gar verursacht hatten. Und dass - mit wenigen Ausnahmen, z.B. des von Mutter Helvetia betreuten Falles Marc Rich - einzig und allein die Aufmerksamkeit, das Selbstbewusstsein und der zeitige Gegendruck tiefgängiger, prinzipientreuer und visionärer Parlamentarier das Versagen der Exekutive auszugleichen und die fremden Ein- und Übergriffe abzuwehren in der Lage waren - und sein dürften.

"only those who use their freedom remain free" (Bundesverfassung, Präambel, offizielle Übersetzung)
Das moderne Fähnlein der sieben Aufrechten formiert sich derzeit. Es benötigt Ihre Unterstützung!

Mit besten Wünschen für Ihre Arbeit zur Wahrung unserer nationalen Würde und Unabhängigkeit,
und im Interesse unserer Eidgenossenschaft und ihrer Zukunft.

Anton Keller




Neue Zürcher Zeitung    25./30.November 2011
re:  Parlament vor heiklen Abwägungen im US-Steuerstreit
 / Sündenböcke: Wie es den im Steuerstreit mit den USA angeklagten Schweizern ergeht

Anton Keller (28. November / 1. Dezember 2011,  09:00 / 22:02)
Gewaltentrennung heisst nicht Gerichtshörigkeit!    (1 x zensiert)
Im Dunstkreis rückgratschwacher Beamter mag es politically correct sein, einen verheerenden ordre public-widrigen BVGE (A-7342/2008) als Mass der Dinge zu sehen. Wer den verfassungsmässigen Gesetzgeber statt auf Widerstand zu solch selbst-schädigenden Abwegigkeiten drängt, missachtet aber das Verfassungs-Credo „frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht“ (www.solami.com/iconoc.htm#101). Kein Mitglied der Eidg. Räte mag sich dazu hinter verängstigten Weissgeld-Pharisäern, OECD-Standardisten & andern Fatalisten verstecken. Selbst ein vom Bundesgericht abgesegneter Privatsphärenbruch mit juristischen Seiltricks (zB ohne Namensnennung & per Gruppenanfrage) hat nichts mit dem „bestehenden Recht“ zu tun. Ein sich selbst achtendes Parlament verweigert solchem Opportunismus die Gefolgschaft und präzisiert stattdessen das Gesetz in Harmonie mit Volkswillen, hiesigem Ordre public und den Staatsverträgen. Die Globallösung hat diesen Preis.




4./7. Dezember 2011

Sehr geehrte Herren Kandidaten,

Im Hinblick auf die anstehenden Fraktions-Anhörungen anerbiete ich Ihnen in der Folge parteineutral einige informative Fragen welche Ihnen nützlich sein mögen. Machen Sie sich aber bitte keine Sorgen - ich habe und erhebe keinerlei Anspruch auf eine persönliche Antwort. Ich bin mir Ihrer ausserordentlichen Belastung - und der Ihrer Familie - sehr wohl bewusst. In diesen tumultösen Zeiten geht es mir vielmehr darum, Ihnen aus meinem sehr speziellen Erfahrungsschatz Dimensionen und Informationen in Frageform nahezubringen, welche Ihnen bisher weniger bekannt sein mochten, in den kommenden Tagen und danach jedoch behilflich sein dürften.

Die aktuellen Entwicklungen i.S. Lieferung von Bankkundendaten per Gruppenanfragen - nota bene noch bevor die entsprechende Vorlage zu11.027 am 13.12. im Ständerat und danach evt. am 21.12. bereits im Nationalrat verabschiedet werden mag, vom Bundesrat jedoch ohne erkennbare Not mit Verordnung vom 16.November bereits auf den 30.November 2011 in Kraft gesetzt worden ist und nunmehr, wie gesagt, ohne Parlamentszustimmung von der ESTV bereits umgesetzt wird - belegt es: unsere Beziehungen zu den USA sind belastet und bedürfen einer gründlichen Überprüfung. Ihre Wähler, die Ratsmitglieder, dürften auch unter dem Eindruck der unablässig weitergehenden Zumutungen fremder Steuerbehörden Ihre vertiefte Meinung dazu kennen lernen wollen. Dies umsomehr, als es sich bei diesen neuesten ESTV-Verfügungen zu CS-Fällen weiterhin um auch rechtlich bedenkliche Aufforderungen zum Verrat oder Selbstverrat von Bankkundendaten handelt. Die fremden Zumutungen sind sodann umso stossender, als sie anscheinend von keiner hiesigen Führungsinstanz behindert, sondern im Gegenteil noch unablässig gefördert werden.

Wie gewohnt anerbiete ich Ihnen und Ihren Rats-Kolleginnen und -Kollegen diesen Informationskatalog aus der umfassenden Sicht eines ebenfalls auf das Gemeinwohl ausgerichteten alt-gedienten Parlamentarier-Sherpas und Generalisten.

Mit besten Wünschen und freundlichen Grüssen

Anton Keller    027-2812477
[url: www.solami.com/kandidaten.htm]
 
 

Fragen souveräner Bürger an künftige Bundesräte

Schweizerische Interessen, NZZ-Inserat, Trumpf Buur, 26.3.88

1.    Das insbesondere von den Schweizer Grossbanken vor zehn Jahren mit der US-Steuerbehörde IRS abgeschlossene private QI oder Qualified Intermediary-Abkommen wurde von der GPK beider Räte in deren UBS-Bericht ins Zentrum ihrer Untersuchungen gerückt und als eine Hauptursache identifiziert für die erlittenen unermesslichen Souveränitäts- und Rufschäden und Millardenverluste. Teilen Sie diese Bedenken, Erkenntnisse und Anliegen, welche schon im Jahre 2000 im immer noch unbeantworteten Brief von Nationalrat Stamm an die Bankiervereinigung SBVg mit den nachfolgend wiedergegebenen Worten umschrieben wurde?
"Die damit zum Ausdruck gebrachten Vorgänge [zum QI-Abkommen sind] unvereinbar mit unseren Gesetzen, Traditionen und Interessen.  So ist z.B. fraglich, ob unser Gesetzgeber jemals beabsichtigte es per Bewilligung gemäss Art.271 StGB oder sonstwie zuzulassen, dass fremdes Recht und fremde Richter das hiesige Tun und Lassen hiesiger Personen beherrschen mögen. …  Es ist fraglich, ob durch private Vereinbarungen mit ausländischen Behörden gesetzliche Schutzwälle ausser Kraft gesetzt werden können [damit] einer unser wichtigsten Wirtschaftszweige sich zum Erfüllungsgehilfen, zum Eintreiber und zum Denunzianten fremder Steuerbehörden degradieren [und die eigene Zukunft untergraben kann].  Und es ist fraglich, ob es mit der Würde und den Interessen eines souveränen Staates zu vereinbaren ist, wenn dessen Regierung sich von privatrechtlichen faits accomplis steuern lässt.“(www.solami.com/abwehr.htm#STAMM)

2.    Wie beurteilen Sie die Tatsache, dass der damalige Vorsteher des Eidg. Finanzdepartements die Suspendierung des Schutzartikels 271 StGB (.../abwehr.htm#271) ausserhalb des gesetzten Rechts und ohne Bundesratszustimmung vornahm? Ist Ihnen bekannt, dass diese zeitlich unbefristete "Bewilligung" zur Agententätigkeit für fremde Steuerbehörden angeblich gegen seinen Willen erfolgte, indem man ihm "das Messer an den Hals gehalten" habe, damit unsere Grossbanken straffrei bei diesem lukrativen System mitwirken können, welches Sachkenner als der Welt grösste verdeckte Geldwaschmaschine bezeichnen (.../QI.htm; Ginger Thompson, U.S. Agents Launder Mexican Profits of Drug Cartels, New York Times, 3 Dec 11)?

3.    Was halten Sie von der Verhandlungsleistung unserer Unterhändler die es hinnahmen, dass der IRS-Kommissar Barry B. Shott autorisiert war gemäss Art.25 DBA 96 (SR 0.672.933.61) die Verständigungsübereinkunft vom 19.August 2009 (SR 0.672.933.612) - auch UBS-Ukase genannt - zu unterzeichnen (BVGE A-7789/2009, E. 5.6.2, 5.8) - nichts weniger, aber auch nichts mehr, insbesondere keinerlei Vereinbarung, welche von einem gültigen Staatsvertrag abweichen oder ihm auch "nur" vorübergehend vorgehen oder ihn suspendieren soll? Und dass mit Datum vom 31.März 2010 ein Änderungsprotokoll (http://www.admin.ch/ch/d/as/2010/1459.pdf) unterzeichnet und in Kraft gesetzt worden ist - amerikanischerseits von einem nicht näher qualifizierten Douglas W. O’Donnell - welches sich gegenüber der Übereinkunft vom 19.6.09 insbesondere durch die folgende selbstredende Kollissionsregel (Art.7a) auszeichnet?
"Das Abkommen [gemeint ist die Verständigungsübereinkunft] und dessen Anhang haben zum Zweck der Behandlung des Amtshilfeersuchens Vorrang vor dem bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen, seinem Protokoll und dem gegenseitigen Abkommen vom 23. Januar 2003 im Falle eines Normkonflikts."

4.    Wie Ihnen bekannt sein dürfte, wurde dieser UBS-Ukase vom 19.8.09 vom Bundesverwaltungsgericht sodann zurecht als Verständigungsvereinbarung interpretiert, welche ausschliesslich "innerhalb des Rahmens von Art. 26 DBA-USA 96 ein Element von dessen Auslegung im Sinn von Art. 31 Abs. 3 Bst. a VRK darstellt" (A-7789/2009, E. 5.6: .../BVGestv.pdf), und demnach dem vorrangigen CH/USA-Doppelbesteuerungsabkommen von 1996 (SR 0.672.933.61) untergeordnet und nicht geeignet ist, letzteres in irgendeiner Art und Weise aufzuheben, zu modifizieren oder zu suspendieren. Unbeachtet ihres allenfalls auch anders lautenden Textes bewirkt eine - wie auch immer bezeichnete - bilaterale Vereinbarung eine allenfalls vertragsabweichende zwischenstaatliche Bindewirkung erst mit ihrer beidseitigen Inkraftsetzung, bzw Ratitikation (Art.2 1a-c, 7 1, 12-14, Wiener Vertragsrechts-Konvention VRK vom 23. Mai 1969: SR 0.111; im vorliegenden Fall wäre allenfalls auch Art.52 VRK - Ungültigkeit zufolge Androhung von Gewalt - zu prüfen).
War Ihnen sodann bekannt, dass letzteres vorliegend nicht der Fall ist? Und dass dieser als rechtsstaatlich massgebend erscheinende Sachverhalt bisher von allen hiesigen Instanzen - von der Eidg. Steuerverwaltung, Staatssekretariat für internationale Finanzfragen, Bundesrat, und Parlament bis zum Bundesverwaltungsgericht (BVGE 2010/40 [A 4013/2010: 15.7.10]) - zumindest übersehen worden ist? Es ist deshalb nicht der Fall, weil der UBS-Ukase nur schweizerseits zum Staatsvertrag (sic!) angehoben worden ist. Amerikanischerseits war besagter IRS-Kommissar oder irgend ein anderer Beamter aber nie zu etwas wetergehendem als zum Abschluss einer Verständigungsvereinbarung gemäss Art.25 DBA 96 ermächtigt worden. Und hätte es denn - selbst wenn nur passiv - DBA-widrige Bestimmungen enthalten, hätte es - gemäss den strengen, verfassungs-gebotenen US-Vertragsusanzen - auch nicht mit irgendeiner blossen Unterschrift in Kraft gesetzt werden können, sondern es hätte vorgängig dem Senat zur Ratifikation vorgelegt werden müssen. Als reines Verwaltungsabkommen ohne vertrags-brechenden Charakter wurde es folgerichtig auch nie vom Senat geprüft, geschweige denn gebilligt; als solches ist es auch nicht als "executive agreement" vom Präsidenten unterzeichnet worden! Bedeutsamerweise trifft dies übrigens auch auf das QI-System selbst zu welches, nota bene, verfassungs- und gesetzeswidrig von der IRS hinter dem Rücken des US-Gesetzgeber weltweit aufgezogen und - via die illegale "backup withholding tax" - zu einer Quelle unkontrollierter weissgewaschener Schwarzgelder geworden ist (die im Cambridge International Symposium on Economic Crime 2008, 2010 und 2011 debattierte Schätzung beläuft sich auf mindestens $500'000 Mio/Jahr; sie stützt sich auf die IMF-Schätzung des globalen Schwarzgeld-Umfangs von 2-5% - $1,2 bis $3,1 Billionen - des globalen BIP von $63 Billionen im Jahr 2010; der IRS versteckte sich bisher hinter der - falschen und durchsichtigen - Schutzbehauptung nur über Zahlen bis 2001 (sic!) zu verfügen, ohne jedoch die Schätzung zu bestreiten; auch der Bericht "Qualified Intermediary Program Provides Some Assurance That Taxes on Foreign Investors Are Withheld and Reported, but Can Be Improved", GAO-08-99 of Dec 07des congressional watchdog, d.h. des US Government Accountability Office, erwähnt zwar kurz die "backup withholding tax", ohne jedoch Zahlen zu nennen, und auch sein Redaktor hat sein Versprechen der Sache nachgehen und darüber Bericht erstatten zu wollen bisher nicht erkennbar erfüllt; der IMF arbeitet an einer eingehenderen Studie zum Thema des globalen Schwarzgeldes, ohne bisher etwas darüber veröffentlicht zu haben; dasselbe gilt für die bei der OECD angesiedelte Financial Action Task ForceFATF).
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Sie im Falle Ihrer Wahl zum Bundesrat, nachdem erkannt werden muss, dass es sich in beiden Fällen um reine IRS-Ukase handelt denen nach US Recht und Praxis - soweit man sich den hohlen IRS-Drohgebärden nicht fügt und diesen gar selbst Vorschub leistet - keinerlei interne Rechtswirkung zukommt (.../Strasbourg.htm#A22)? Teilen Sie sodann die Meinung, dass alle unter diesem UBS-Ukase ausgeführten oder allenfalls noch erfolgenden Lieferungen von Bankkundendaten unrechtmässig erfolgten, und von unseren Behörden auch gegenüber den US-Behörden formell so zu bezeichnen sind, auf dass sie - mit Unterstützung amerikanischer Kongressabgeordneter und entsprechenden Erfolgsaussichten - von US-Richtern als "tainted evidence" aus dem Recht gewiesen werden können?

5.    Was bedeutet für Sie - und, nach der erfolgreich eigenständigeren Haltung in den Fällen Marc Rich, NPT-Clinch und Polanski, besonders im Hinblick auf die zukünftige Handhabung unserer Beziehungen zu den USA - die Erkenntnis der PUK, wonach eidg. Beamte gegenüber US-Behörden sich "willfährig" verhalten haben? Welchen aktuellen Stellenwert haben für Sie die eindringlichen Warnungen des nachmaligen Bundesrates Honegger, wonach "die amerikanischen Behörden die Sonderrechtshilfe dazu missbrauchen könnten, Informationen wirtschaftlicher und fiskalischer Art zu verlangen", von Ständerat Hefti, wonach "die Verwaltung eher etwas zu stark die Partei des andern [US-]Vertragspartners ergriffen hat als unsere eigene",und von Ständerat Schmid, wonach "die USA sind im Moment kein Rechtsstaat nach unserem Standard"?

6.    Wie beurteilen Sie die Frage der Gewaltentrennung vom Standpunkt des verfassungsmässigen Gesetzgebers? Konkret: sind für Sie Bundesgerichtsurteile - wie insbesondere das den namenlosen Gruppenanfragen Vorschub leistende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5.3.09 (A-7342), und der FINMA-Entscheid des Bundesgerichts vom 15.7.11 (2C_127/2010) - das Mass der Dinge? Dies unabhängig davon, ob nun diese Urteile auch in den Augen verschiedener Rechtsgelehrter mit dem Volkswillen, dem Ordre public, und den Verträgen vereinbar sind oder nicht. Wie beurteilen Sie den Antrag und die Methode des Bundesrates, eine bereits verabschiedete Vorlage (zu11.027) auf dem neuartigen Weg einer post festum Interpretation der Botschaft zu revidieren? Welche Bedeutung haben Ihrer Meinung nach die wirtschaftlichen Konsequenzen einer solchen abrupten Rechts- und Praxisänderung, indem zugunsten von kaum praktikablen Verhaltensmerkmalen und Gruppenanfragen auf das bewährte Amts- und Rechtshilfekriterium der Namensnennung verzichtet werden soll? Erachten Sie dieses Vorgehen mit der Würde und dem Verfassungsauftrag des Parlaments und dem Eid des Bundesrates auf die schweizerische Verfassung vereinbar? Sollen demzufolge ohne Not, in parlamentarischem TGV-Tempo, selbst-entwürdigend und selbst-entmachtend unter ausländisch gesteuertem und inländisch weitergetragenem Druck unsere Gesetze an solche, als verheerend selbst-schädigend und opportunistisch empfundene Gerichtsentscheide angepasst werden können? Oder soll im Gegenteil, zum Schutz und zur Förderung der eigenen Interessen und als Ausfluss der gesetzgeberischen Eigenverantwortung, das gerichtlich als interpretationsbedürftig dargestellte Gesetzeswerk in Harmonie mit dem Volkswillen, Ordre public und nationalen Interessen unverzüglich präzisiert werden?

7.    Teilen Sie die Einsicht, dass die Würde, die Souveränität und die Interessen der Schweiz es gebieten, die bundesrätlichen Zusicherungen im Parlament - z.B. Motion 84.400, "Wahrung der Schweizer Souveränität" - ohne wenn und aber auf allen Staatsstufen verlässlich zu befolgen, und die Materialien (.../abwehr.htm#Materialien) - vor allem nicht zugunsten fremder Behörden - durch keinerlei eigenmächtige Verwaltungshandlungen zu entwerten? Konkret: teilen Sie die Meinung, dass solange "die offenen Rechtsfragen nicht endgültig durch die nationalen Gerichte, resp. den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklärt sein werden" (10.4069), das nachfolgende bundesrätliche Versprechen im Parlament vom 16.2.11 besonders auch von den unseren Interessen verpflichteten ESTV-Beamten strikte zu beachten, und gegebenenfalls in Verbindung mit Art.267 StGB (fahrlässiger diplomatischer Landesverrat, Interpellation 10.3610) durchzusetzen ist?
"Im Amtshilfeverfahren hat die Beschwerde gegen eine Schlussverfügung aufschiebende Wirkung (Art. 13 Abs. 3 ADV), sodass während des Beschwerdeverfahrens keine Informationen an die ersuchende ausländische Behörde übermittelt werden dürfen."




AS 2011 5259
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
Änderung vom 16. November 2011
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I
Die Verordnung vom 15. Juni 19981 zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996 wird wie folgt geändert:

Art. 20 l Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.

II
Diese Änderung tritt am 30. November 2011 in Kraft.

16. November 2011
Im Namen des Schweizerischen Bundesrates
Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey
Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
______________
1 SR 672.933.61




SR 672.933.61
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
vom 15. Juni 1998 (Stand am 30. November 2011)

Art. 20 l31Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
____________
31 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 30. Nov. 2011 (AS 2011 5259).




freilich.ch
Eine föderal strukturierte, Freisinnig-Liberale Partei der Schweiz (FLP)

Iconoclast    15.Dezember 2011  23:39
Jetzt, nach den Parlaments- und Bundesratswahlen 2011, scheint mir der Moment gekommen zu sein für eine tiefgreifende Umgestaltung der Schweizer Parteienlandschaft. Für die Freisinnigen und Liberalen ergeben sich bedeutende Gelegenheiten zur zukunftsträchtigen Besinning auf ihre Herkunft und Kernwerte - ganz im Sinne von Robert Nef's obigem Kommentar vom 16.Juli 2008. Die inzwischen klebbandbreit verbundenen Gruppierungen haben zwar - trotz ihrer selbst, wie die Bankier- und EU-Thematik erkennbar werden liessen - den worst case Kelch vorübergehen sehen. Und ihre vom Rattenfänger von Herrlichberg in die Irre verführten  "Partner" haben - z.T. ihrerseits trotz ihrer selbst - in ihrer Orientierungslosigkeit den 2. FLP-Sitz im Bundesrat vorläufig gefestigt (der etwas untertourig laufende und deshalb bisher etwas enttäuschende Mann hat entweder in zu grosse Schuhe hineingeheiratet, oder seine Einlaufzeit ist länger als die anstehenden Tsunamis zulassen). Eine grosszügige Öffnung der eigenen Partei für geeignete namhafte Noch-SVP-Köpfe könnte einiges wieder ins Lot und Richtung würdigere Zukunft bringen. Jedenfalls solange der Appetit nach einer Neuausrichtung nicht in einer weiteren Abspaltung seinen natürlichen Ausdruck gefunden haben wird.




Wall Street Journal / New York Times / Economist / Guardian    December 19, 2011
re:  Vaclav Havel - A man for all seasons, on behalf of liberty.
      Vaclav Havel, Dissident Playwright Who Led Czechoslovakia, Dead at 75
      Václav Havel, playwright and president - in memoriam / Václav Havel: the other Europe

Anton Keller / Iconoclast / solami    (December 19, 2011  00:20 / 05:42 / 02:27 / 10:34)
Farewell to the European Confederation’s co-founder!
    Vaclav Havel was not only a key player in bringing down the Berlin Wall. Together with François Mitterrand, another true friend of a genuinely democratic pro-freedom, pro-sovereignty and pro-market Europe, he laid the foundation of what may come after the likely collapse of the European Union. For the first European Confederation Conference, these two presidents assembled in Prague in June 1991 some 150 personalities from the old and the new world, inluding Ralf DAHRENDORF, Lord JENKINS of HILLHEAD, Madeleine ALBRIGHT, Jim HOAGLAND, Gyorgy SOROS, Egon BAHR, Karl CARSTENS, Walter SCHEEL, Carl Friedrich von WEIZSÄCKER, Robert BADINTER, Simone VEIL, and Alexandre JAKOVLEV. Their report, which calls for the establishment of a confederative Europe, has helped a.o. to integrate the major European airports with the European rapid railway system (www.solami.com/a21.htm#airports; the report’s English version is sought).
    And now, that Europe’s political & economic architecture is again under review, Havel’s memorable 1990 New Year call on Europe’s youth, and some responses it elicited at that time (www.solami.com/a2.htm#HAVEL), may turn out to be helpful guides for the current and future decision-makers. For Havel encouraged Eastern Europe’s youth in particular to pursue „their longing for truth, their sense of freedom, their political phantasy, their civil courage and their civility.“ And while he was under no illusion about the ability of Europe’s existing structures to speedily and adequately adopt to the imperatives of the tectonic shifts that had occurred in Europe’s political landscape, he called on his fellow-Europeans to raise their sight beyond current conditions. He noted that Glasnost reflected the desires of all newly liberated peoples, away from the transparent citizen to the transparent state, with individual freedom, privacy and the rule of law as core issues - as if to guard against developments in the opposite direction. And he projected the long-term agenda of the European Confederation with remarkable clear-sightedness and courage.
    Now that he is gone, Vaclav Havel, the European Confederation’s co-founder, may best be honored for his outstanding contributions to a Europe at peace with itself and with its world-wide partners, by concretising the visionary goals worked out in Prague after the Berlin Wall had fallen (in our direction, mind you!).




Neue Zürcher Zeitung / Spiegel /FAZ / Zeit / Welt    18. Dezember 2011
re:  «Wir wollen in der Wahrheit leben» Zum Tode des Dichters und Staatsmanns Vaclav Havel
      Zum Tod Václav Havels: Der Dissidenten-Präsident / Ein Patriot der Freiheit
      Trauer über Václav Havels Tod / Vaclav Havel – Vom Wenzelsplatz in die Prager Burg

Anton Keller (19. Dezember 2011, 12:53 / 13:29 / 14:04)
Abschied vom Initiant & Mitbegründer der Europäischen Conföderation
Uns mag er vor allem wegen des Falls der Berliner Mauer in Erinnerung bleiben. Spätere Generationen dürften ihn aber auch als visionären Architekt der EU-Nachfolgerin, der Confoederatio Europae wahrnehmen. Die von ihm & François Mitterrand 1991 nach Prag einberufene Gründungs-Konferenz umfasste über 150 Persönlichkeiten aus Ost & West, inkl. Nikolas HAYEK, Henri RIEBEN, Ralf DAHRENDORF, Lord JENKINS of HILLHEAD, Madeleine ALBRIGHT, Jim HOAGLAND, Gyorgy SOROS, Egon BAHR, Karl CARSTENS, Walter SCHEEL, Carl Friedrich von WEIZSÄCKER, Robert BADINTER, Simone VEIL & Alexandre JAKOVLEV. Ua die Integration von Europa’s Flughäfen mit dem TGV-Netz geht darauf zurück (www.solami.com/a21.htm#airports).
Mit dem sich abzeichnenden Kollaps der undemokratischen, freiheits-, souveränitäts- & markt-widrigen EU-Strukturen bieten sich Havel’s Vorarbeiten für das zukünftige Europe mit angemesseneren Zielvorgaben an: ein verpflichtendes Erbe.




Neue Zürcher Zeitung    19. Dezember 2011
re:  Steuerstreit in den Bahnen des UBS-Falles

Anton Keller (19. Dezember 2011, 16:33)
Wetten dass? II
@19.12 12:18
Natürlich wird die ehem. Justizministerin - nicht ungleich den verheerenden Liebesdiensten ihrer vorausgegangenen Nemesis - dem weitestgehend selbst-verschuldeten Druck der traditionell hardball-spielenden Freunde von Übersee nachgeben, nachdem die hiesigen schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer beschlossen haben, Gruppenanfragen zuzulassen und sich selbst in den Kopf zu schiessen (in Genf sollen bereits 8 Banken zum Verkauf sein). Und nachdem trotz 271 StGB selbst die NZZ meint der Bund könne „den Banken die Lieferung der geforderten Informationen im Prinzip nicht verbieten.“ Wetten dass bei entsprechender Abwehr- und Gegenwehrhaltung einiger weniger Aufrechter (www.solami.com/diamantball.htm) EWS – wie damals Elisabeth Kopp im Marc Rich Fall – sich auf die Hintern stellen und erfolgreich zeigen wird, wo der Bartli den Most zu holen hat? Im Polanskifall hat sie es bereits vorgemacht (www.solami.com/polanskirecord.htm)


work-in-progress


Lex Helvetica Philippika against QI/FATCA/OECD aberrations
cutting through the fog of  IRS Rev. Proc. 2000-12 (see also Rev. Proc 2005-77)
(Suppose: I'm a kingpin with $100mio to wash)
by  Iconoclast - December 29, 2011 - url: www.solami.com/kingpin.htm ¦ .../QI.htm ¦ ...QIdetails.htm
tks 4 notification of errors, comments & suggestions: +4122-7400362 ¦ swissbit@solami.com - copyright - [emphasis added]

Warning: This is a receipe for money laundering alright, but don’t rush to call the police just yet - my friends at OECD, FATF, FSA, FINMA, etc. have still to go a mile or so to act again as Piper of Hamelin and lead the world to enhanced happiness by criminalising original thinking and turn puzzles, recipes and cartoons into predicate criminal acts. And don't run away either to try it out before having paid my consultancy fee - including the one you conveniently forgot last time. For there are no free lunches, not for my colleagues and most certainly not for those who, here and there, have made anti-money laundering (AML) their business but who - after the current tsunami will be over - are going to be either out of business by default or convert on their own into facilitators of economic recovery and growth (as some visionaries originally proposed when FINMA was set up).
    To be sure, the inventors of the American qualified intermediary, or QI system deserve some kudos. For they recognised early on that the growing tendency to criminalise market behavior will produce huge ostrasized and essentially uncontrolled funds jeopardising the proper functioning of markets and even states. These bureaucracy-driven developments essentially started out with treaty shopping, insider, AML and anti-corruption laws and now, with the preposterous anti-freedom, anti-market and anti-sovereignty anti-tax avoidance convention dubbed OECD's INTERFIPOL with its automatic tax data exchange provisions (see below: G), the world has entered a phase many people are or will be worrying about. For these "underground" or black economy funds on the trillion dollar scale are indeed denaturing if not derailing legitimate and even indispensable market functions, as the boni, debt and other current crisis show ever more impressively.
    Identifying the forces and mechanisms at work, and organising a rechanneling of the flow of these artificially created parallel-market funds thus, fundamentally, is desirable and called for. That a single country should legitimately develop a global monopoly in this field is less evident. And that all of this should be hidden from the purview of the constitutional lawmaker here and there is even less acceptable. The QI system thus deserves special scrutiny. With its elaborately masked backup withholding tax never authorized by the US Congress and yet entailing unaccounted-for revenue streams in the hundred billion dollar park, it is an insult to human intelligence to justify its existence - and its reckless enforcement as has happened in the UBS, Credit Suisse and other cases - by essentially hiding this and its sister monster FATCA behind relative chicken-feed tax avoidance losses in the hundred million dollar range. In this sense, let’s try to dispel the deliberately thick fog the IRS fellows laid over their QI baby, and lets look for mutually helpful lessons to be drawn from this exercise.

1.    What changes occurred if I had already an account prior to January 1, 2001 in a privacy haven with a bank which later became a Qualified Intermediary (QI), based on its Qualified Intermediary Agreement (QIA) with the US Internal Revenue Service (IRS)?
    I haven't noticed exactly dissuasive changes, neither to clients like myself, nor to the bank I'm dealing with who - just like the specially appointed and IRS-agreed fiduciary - is eager to collect the big fees associated with backup withholdings. For I have had neither a really pursuasive obligation to heed any of my banker's QI-related requests, nor has he been under a compelling obligation - meaning supported by credible IRS sanction threats - to do more than issue the requested numbers of verifiable pro forma requests. These information and authorization requests - on the surface of it - have all focussed on tax cheats. They haven't bothered the real, the some thousand times more important targets, i.e. the backup withholding tax-paying big boys. Which has all been to the delight of their objective QI and IRS buddies. And since my interests have not been tax avoidance either, but bringing my parallel-market funds back into the ordinary circuit, at the end of the day everybody has gotten his cut and been happy - that is until the IRS was taken over by another "Pharao who didn't know Joseph", as the Bible says.

    Summarised and translated in 2008 into plain English for being grasped by a laymen and US judge, the QIA provided in off-shore bank account cases opened either before or after the QIA's entry into force:

"Foreign banks further agree to issue IRS Forms 1099 to United States customers for United States source payments of dividends, interest, rents, royalties and other fixed or determinable income paid into the United States customers' off-shore bank accounts. Alternatively, if a client refused to be identified under the Q.I. Agreement, foreign banks agreed to withhold any pay over a twenty-eight percent withholding tax on U.S. source payments and then bar the client from holding U.S. investments. In addition, the sales proceeds, interest and dividends earned on non-United States investments, if the purchase or sale of the investment was made as a result of contact (in person, via email, telephone or fax) with the U.S. client in the United States, were subject to the Form 1099 reporting requirements or twenty-eight percent withholding. These transactions are referred to under the Q.I. Program as "deemed sales." (R. Alexander Acosta, United States Attorney, et al., "Statement of Facts", US vs Bradley Birkenfeld, case 08-CR-50099-ZLOCH, US District Court, Southern District of Florida, June 6, 2008; Reeves Exh. 7).
    This contrasts with the - not so accidential - QIA gibberish, which follows:
Sec. 6.04. Legal Prohibitions Against Disclosure of U.S. Non-Exempt Recipients.
(A) Accounts Established Prior to January 1, 2001. If QI knows an account holder is a U.S. non-exempt recipient and the account holder’s account was established with QI prior to January 1, 2001 (a pre-2001 account), QI agrees to the following procedures:
(1) If QI is prohibited by law, including by contract, from disclosing to a withholding agent or to the IRS on Form 1099 the account holder’s name, address, and TIN, for reportable payments paid to the account holder, then QI must–
(i) Request from the account holder the authority to make such a disclosure;
(ii) Request from the account holder the authority to sell any assets that generate, or could generate, reportable payments; or
(iii) Request that the account holder disclose himself by mandating QI to provide a Form W-9 completed by the account holder.
(2) QI must make the requests described in section 6.04(A)(1) at least two times during each calendar year and in a manner consistent with QI’s normal communications with the account holder (e.g., by mail, telephone, etc.). If QI is not authorized to initiate communications with the account holder (e.g., QI can only communicate with the account holder in person), QI must make the request at the time and in the manner that QI is authorized to communicate with the account holder.
(3) Until QI receives a waiver of all prohibitions against disclosure or authorization to sell all assets that generate, or could generate, reportable payments, or a mandate from the account holder to provide a Form W-9, QI shall backup withhold on all reportable payments paid to the account holder and report those payments on Form 1099 or, in the case of reportable amounts and designated proceeds, provide another withholding agent with all the information required for that withholding agent to backup withhold and report the payments on Form 1099. If the account holder disposes of any assets that generate, or could generate, reportable payments prior to providing QI with a waiver of all prohibitions against disclosure or authorization to sell all such assets, QI shall apply backup withholding and Form 1099 reporting in accordance with sections 3 and 8 of this Agreement.
(4) If QI has not assumed primary Form 1099 reporting and backup withholding responsibility but is authorized, or is mandated, to disclose the account holder’s name, address, TIN and reportable amounts (and, designated broker proceeds if section 3.05(C)
of this Agreement applies) to a withholding agent, QI must provide the account holder’s Form W-9 (or, if a Form W-9 was not obtained, the account holder’s name, address, and TIN, if available) to the withholding agent together with appropriate withholding rate pool information within 30 days of the date QI receives such authorization.
(5) If QI is authorized to dispose of the account holder’s assets that generate, or could generate, reportable payments, QI must sell or exchange all such assets within 60 days of receiving authorization. In addition, if QI later discovers that an account contains such assets, QI must sell such assets within 60 days of the discovery. See sections 3 and 8 of this Agreement for backup withholding and Form 1099 reporting responsibilities.
(6) If QI is not authorized to disclose the account holder’s identity or to sell or exchange all of the account holder’s assets that generate or could generate reportable payments, but QI is not prohibited by law, including by contract, from disposing of the account holder’s assets even though it has not obtained specific authorization, QI must sell or exchange all such assets on or before December 31, 2002, and apply backup withholding and Form 1099 reporting in accordance with sections 3 and 8 of this Agreement.
(B) Account Holder Discovered to be U.S. Non-Exempt Recipient. If QI’s records indicate that the account holder of a pre-2001 account is a foreign person and the QI discovers that the account holder is a U.S. non-exempt recipient, QI shall follow the procedures of section 6.04(A) of this Agreement, except that if QI may legally sell or exchange the account holder’s assets that generate, or could generate, reportable payments without authorization, QI must sell or exchange all such assets on or before the date that is 365 days after QI learns that the account holder is a U.S. non-exempt recipient, or, if later, December 31, 2002.
2.    Under what conditions - after January 1, 2001 - can I open an account with a QI?
a)    QI must be able and willing to deal with me.
b)    QI must sucessfully have performed due diligence examinations on my background (beneficial ownership and know your customer rules), in accordance with national laws and QIA: However, in another of its bewildering technical guidelines (Notice 2001-4, Part III, Administrative, Procedural and Miscellaneous), the IRS pointed out:
«Use of the term ‹know your customer› in the QI context should not be confused with the use of that term in other contexts, specifically including the use of the term in the area of international standards relating to money laundering control. As used in the QI context, the term ‹know your customer› generally relates to the capacity of financial institutions to determine whether their customers are U.S. persons and, if their customers are non-U.S. persons claiming the benefits of an income tax treaty, whether these customers are residents of the applicable treaty country.
… Although the meaning of the term ‹know your customer› in the QI context is often closely related to the meaning of the term in the broader context of money laundering control, the concepts are nevertheless distinct and should not be regarded as having the same meaning or scope.»
(reproduced from Urs Behnisch, Amtshilfe der Schweiz in Steuer(straf)sachen, insbesondere an die USA: Durcheinandertal, ASA 11/12, 2009, giving its web address as: www.irs.gov/pub/irs-drop/n-01-04.pdf  which, however, is no longer accessible; see also IRS KYC Notice 2006-35, accessed 25.12.11).
The QIA makes no such explicit distinction; its focus has been on expanding the IRS' world-wide reach below the radar of sovereignty-conscious observers. as such it offers room for interpretation - and abuse:
Sec. 5.01. Documentation Requirements. QI shall apply the presumption rules to any account holder that receives a reportable amount or reportable payment unless QI can reliably associate the payment with valid documentation from the account holder. QI agrees to use its best efforts to obtain documentation from account holders. If QI is obtaining documentary evidence, QI also agrees to adhere to the know-your-customer rules that apply to QI with respect to the account holder from whom the documentary evidence is obtained. As set forth in section 11.04(F) of this Agreement, failure to obtain documentation from a significant number of direct account holders constitutes an event of default. QI agrees to review and maintain documentation in accordance with this section 5 and, in the case of documentary evidence obtained from direct account holders, in accordance with the know-your-customer rules set forth in the Attachments to this Agreement. QI also agrees to make documentation (together with any associated withholding statements and other documents or information) available upon request for inspection by QI’s external auditor. QI represents that none of the laws to which it is subject prohibits disclosure of the identity of any account holder (including account holders subject to the provisions of section 6.04 of this Agreement) or account information to QI’s external auditor. QI may rely on the documentation it obtains under this section 5 as the basis for the information it provides another withholding agent under section 6 of this Agreement, as well as to determine its own withholding and reporting obligations.  ...
Sec. 5.13. Application of Presumption Rules.
(A) In General. QI shall apply the presumption rules of section 5.13(C) of this Agreement if QI cannot reliably associate a payment with valid documentation from an account holder other than a nonqualified intermediary or a flow-through entity. The presumption rules cannot be used to grant a reduced rate of withholding. For example, the portfolio interest exception of sections 871(h) and 881(c) of the Code shall not apply to a person that is presumed to be foreign. Further, QI must apply the presumption rules when required and may not rely on its actual knowledge regarding an account holder’s status as a U.S. or foreign person. For example, if the account holder is presumed to be a U.S. non-exempt recipient, QI must treat the account holder as subject to 31% backup withholding on a reportable payment even though QI actually knows that the account holder is a foreign person. Notwithstanding the preceding sentence, QI must rely on its actual knowledge regarding an account holder rather than what is presumed under section 5.13(C) of this Agreement if, based on such knowledge, it should withhold an amount greater than the withholding rate under the presumption rules or it should report on Form 1042-S or Form 1099 an amount that would otherwise not be reported. Thus, if an account holder is presumed to be a foreign person with respect to an amount subject to withholding, QI must treat the account holder as subject to 30 percent withholding and report the payment on Form 1042-S unless QI has actual knowledge that the account holder is a U.S. non-exempt recipient, in which case it must withhold 31 percent from the gross amount of the payment and report the payment on Form 1099. Failure to follow the presumption rules may result in liability for underwithholding, penalties, and interest. ...
(C) Presumption Rules. The presumption rules are as follows:
(1) Payments Made Outside the United States to an Offshore Account of Amounts Subject to NRA Withholding. An amount that is subject to NRA withholding that is paid outside the United States to an account that is maintained outside the United States is presumed made to an undocumented foreign account holder. Therefore, QI must treat the amount as subject to withholding at a rate of 30 percent on the gross amount paid and report the payment to an unknown account holder on Form 1042-S.
(2) Payments of Deposit Interest and OID on Short-Term Obligations. An amount of U.S. source deposit interest (other than an amount that is part of the purchase price of a certificate of deposit sold in a transaction other than a redemption) or an amount of U.S. source interest or original issue discount on the redemption of a short-term obligation that is paid outside the United States to an offshore account is presumed made to an undocumented U.S. non-exempt recipient account holder. QI must backup withhold at 31 percent and report such amounts on Form 1099 unless it has provided sufficient information for another payor from which it receives such amounts to backup withhold and report the payments and QI does not know that the other payor has failed to backup withhold or report.
(3) Foreign Source Income, Broker Proceeds, and Certain Other Amounts. QI shall presume that the following payments are made to an exempt recipient provided that such amounts are paid outside the United States to an account maintained outside the United States:
(i) Foreign source income;
(ii) Broker proceeds;
(iii) Original issue discount paid in a sale other than a redemption;
(iv) Interest paid as part of the purchase price of an obligation when the instrument is sold between interest payment dates;
(v) Amounts held on deposit with banks or other financial institutions for two weeks or less;
(vi) Amounts of original issue discount arising from a sale and repurchase transaction that is completed within two weeks or less; or
(vii) Amounts described in Treas. Reg. §§1.6049-5(b)(7), (10), and (11).
Such amounts are not subject to withholding or reporting.
(4) Other Payments. Any payment not covered in sections 5.13(C)(1), (2) or (3) of this Agreement shall be presumed made to a U.S. non-exempt recipient and therefore shall be subject to Form 1099 reporting and to backup withholding. Backup withholding shall not be required, however, if the exception provided in Treas. Reg. §31.3406(g)-1(e) applies. For example, any reportable payment paid inside the United States or paid to a U.S. account is presumed made to a U.S. non-exempt recipient and shall be subject to backup withholding and reporting on Form 1099 as paid to an unknown owner.
3.    Under what conditions can I use my QI account for washing the fruits of my labors by way of investing in US securities?
a)    QI subject to national secrecy laws and contractual privacy obligations must have requested my consent to either disclose my identity to the IRS - a non-starter - or not to use my account for investing in US or other securities triggering QIA obligations. The penalty for my eventual non-disclosure as non-compliance with this pro-forma limitation on the use of my QI account - originally 31%, now due to competition 28% of the cleaned stuff, which in the old days was about the going protection money rate - is thus described as follows:
(C) Accounts Opened on or After January 1, 2001. QI agrees to the following procedures for accounts opened by U.S. non-exempt recipients on or after January 1, 2001 (post-2000 accounts):
(1) If QI is prohibited by law, including by contract, from disclosing to a withholding agent or to the IRS on Form 1099 the account holder’s name, address, and TIN, for reportable payments paid to the account holder, then QI must–
(i) Request from the account holder the authority to make such a disclosure;
(ii) Request from the account holder, prior to opening the account, the authority to exclude from the account holder’s account any assets that generate, or could generate, reportable payments; or
(iii) Request that the account holder disclose himself by mandating QI to transfer a Form W-9 completed by the account holder.
(2) If QI is authorized to disclose the account holder’s name, address, TIN (if available) and reportable amounts (and designated broker proceeds, if section 3.05(C) of this Agreement applies), QI must obtain a valid Form W-9 from the account holder and, to the extent QI does not have primary Form 1099 and backup withholding responsibility, provide the Form W-9 to the appropriate withholding agent promptly after obtaining the Form W-9. If a Form W-9 is not obtained, then QI must provide the account holder’s name, address, and TIN, if any, to the withholding agents from whom QI receives reportable amounts (and, if applicable, designated broker proceeds) on behalf of the account holder together with appropriate withholding rate pool information relating to the account holder. To the extent QI has assumed primary Form 1099 reporting and backup withholding, it must backup withhold on all reportable payments until it receives a valid Form W-9.
(3) If QI is not authorized to disclose an account holder’s name and other required information but is authorized to exclude from the account holder’s account any assets that generate, or could generate, reportable payments, QI must follow procedures designed to ensure that it will not hold any assets that generate, or could generate, reportable payments in the account holder’s account.
(4) If QI is authorized to exclude from the account holder’s account any assets that generate, or could generate, reportable payments and QI discovers that the account contains such assets, QI must sell such assets within 60 days of discovering such assets and apply backup withholding and Form 1099 reporting in accordance with sections 3 and 8 of this Agreement.
(5) QI agrees that if any account holder in a post-2000 account is discovered, after the opening of the account, to be a U.S. non-exempt recipient then QI will–
(i) Immediately correct the withholding statement information provided to the withholding agent, if necessary, and
(ii) Either obtain a Form W-9 within 60 days of discovering that the account holder is a U.S. non-exempt recipient, and, if QI has not assumed primary Form 1099 reporting and backup withholding responsibility, provide the Form W-9 to the appropriate withholding agents together with appropriate withholding pool information promptly after obtaining the Form W-9 or, if QI is not authorized to disclose account holder information, sell all of the account holder’s assets that generate or could generate reportable payments within 60 calendar days from the day that QI discovers the account holder is a U.S. non-exempt recipient. QI must backup withhold, or instruct a withholding agent to backup withhold on any reportable payments made after the time QI discovers the account holder’s U.S. nonexempt recipient status and before obtaining a valid Form W-9 from the account holder.
b)    Obviously not for nothing, the fog of the QIA is exceptionally thick. Its language is deliberately detailed which - on the surface - conveys the impression of a comprehensive statement on the QIs' obligations focussed on and directed to avoid misuse of tax treaties. Another description could be: an elaborate set of well camouflaged loopholes for entrepreneurs like myself. To be sure, the QIA is characterised by an irritating, if not overwhelming use of unusual and specific technical terms, unhelpful cross-references to external sources, and close-circuit definitions. It is also punctuated with very long and confusing sentences. All of which suggest an ulterior, a hidden agenda particularly with regard to white money freaks and other faint hearts, hypocrites and blue-eyeds. Perhaps most revealing is its 128 times use of the key term backup withholding. Accordingly, its definition is still more fogging than clarifying:
Sec. 2.05. Backup Withholding. “Backup withholding” means the withholding required under section 3406 of the Code.
As is the other key term beneficial owner:
Sec. 2.06. Beneficial Owner. A “beneficial owner” has the meaning given to that term in Treas. Reg. §1.1441-1(c)(6).
    All of which, of course, suits me just fine. For among the some 7000 QIs worldwide (of which, in 2008, 5,660 were active, according to congressional testimony by the IRS Commissioner), I am thus offered a very appealing choice of QIs in the most convenient places nearby or afar with which to do good, ie mutually profitable business. The hidden loopholes available in the QI system - e.g. the possibility to freely buy and sell US and other securities through my QI account if I'm willing to pay the above "backup" penalty and my banker, at a fee, is willing to play along - can be found notably in the following QIA sections:
Sec. 2.43. Reportable Amount. A "reportable amount" means an amount subject to NRA [nonresident alien] withholding (as defined in section 2.03 of this Agreement); U.S. source deposit interest (as defined in section 2.10 of this Agreement); and U.S. source interest or original issue discount paid on the redemption of short-term obligations (as defined in section 2.46 of this Agreement). The term does not include payments on deposits with banks and other financial institutions that remain on deposit for two weeks or less. It also does not include amounts of original issue discount arising from a sale and repurchase transaction completed within a period of two weeks or less, or amounts described in Treas. Reg. §1.6049-5(b)(7), (10), or (11) (relating to certain foreign targeted registered obligations and certain obligations issued in bearer form).
Sec. 2.44. Reportable Payment. For purposes of this Agreement, a reportable payment means amounts described in section 2.44(A) of this Agreement, in the case of a U.S. payor, and amounts described in section 2.44(B) of this Agreement, in the case of a non-U.S. payor.
(A) U.S. Payor. If QI is a U.S. payor, a reportable payment means any reportable payment as defined in section 3406(b) of the Code, including any broker proceeds from the sale of assets beneficially owned by a U.S. non-exempt recipient account holder that produce, or could produce, reportable payments if the identity and account information of that account holder is prohibited by law, including by contract, from disclosure as described in section 6.04 of this Agreement. For this purpose, it is irrelevant whether the sale is effected by QI or QI instructs another person to effect the sale. It is also irrelevant whether the sale is effected at an office inside or outside the United States. Thus, the exception in Treas. Reg. §1.6045-1(a) (which excepts sales effected at an office outside the United States by a non-U.S. payor) and the exception in Treas. Reg. 31.3406(g)-1(e) (which excepts certain payments made outside the United States from backup withholding) do not apply in the case of an account holder whose identity is prohibited by law from disclosure. ...
Sec. 3.04. Backup Withholding Responsibility. QI is a payor under section 3406 of the Code with respect to reportable payments. Under section 3406, a payor is required to deduct and withhold 31 percent from the payment of a reportable payment to a U.S. nonexempt recipientif the U.S. non-exempt recipient has not provided its TIN in the manner required under that section; the IRS notifies the payor that the TIN furnished by the payee is incorrect; there has been a notified payee under-reporting described in section 3406(c); or there has been a payee certification failure described in section 3406(d). QI represents that there are no legal restrictions that prohibit it from complying with the Form 1099 reporting requirements of this Agreement or imposing backup withholding and depositing the amounts withheld in accordance with section 3.08 of this Agreement.
c)    To be sure, I thus need not declare the real, the money launderingpurpose of my QI account, but I must not give the game away either by wanting, or giving to QI the impression that I'm in for mere tax avoidance. For the latter, of course, is the hunting ground of the OECD since 1977. But it is now also explicitly precluded by the QIA in the following terms:
Sec. 2.03. Amounts Subject to NRA Withholding. An “amount subject to NRA withholding” is an amount described in Treas. Reg. §1.1441-2(a). An amount subject to NRA withholding shall not include interest paid as part of the purchase price of an obligation sold between interest payment dates or original issue discount paid as part of the purchase price of an obligation sold in a transaction other than the redemption of such obligation, unless the sale is part of a plan the principal purpose of which is to avoid tax and QI has actual knowledge or reason to know of such plan.
4.    Should Swiss QIs be on my radar?
    Not if I need a reliable comrade-in-arms for bringing parallel-market funds back into the protected arena. For the IRS people who cooked up the QI system, the big two Swiss banks were an indispensable godsend both in the editing and the subsequent world-wide marketing phase. But they got too close to the fire and showed themselves incapable of handling their uneven partnership with the IRS - at least not without harm to their clients and to themselves.
    Which reminds me of the controversial Swiss ratification of the Nuclear Nonproliferation Treaty (NPT) of 1977. That Swiss quality sign was again very useful and indeed crucial for the US diplomacy to push this modern Versailles Treaty down the throat of unwilling customers. But in that highly instructive, yet largely ignored case, Switzerland's tough negotiators extracted some extraordinarily valuable economic and political concessions from their American partners in return for Switzerland's belate but very cherished NPT ratification. The same cannot be said about Switzerland's handlung of its tax spate with the USA. To begin with, it let UBS and Credit Suisse (CS) infringe on its domain, even lowered the guard when its finance minister - reportedly at "knife-point" - set his signature on the dotted line of a dubious, for extra-legal exemption to the penal code's prohibition of assistance to foreign authorities (art. 271), thus allowing Swiss bankers to turn themselves into QIs - aka IRS agents, or intermediaries, if you prefer.
    Moreover, UBS and CS were thus hoodwinked into a deal which proved disastrous in the end. To be sure, UBS' successful secretarial role in the world banking community's frantic labors to overcome the year 2000 Y2K bug made it the ideal midwife and initial partner for introducing the QI system world-wide. But a few years into the operation, the concession, dubbed "Swiss solution", UBS believed to have been granted by the IRS - i.e. the "right" to hide US persons subject to US taxation behind a smoke-screen of specially created off-shore companies (see below: 5 and D) - turned out to be a fata morgana.  In summary, the persistently servile attitude of most current-generation Swiss QIs and non-QI bankers vis-à-vis routinely hardball-playing American office holders makes them unfit for client services which are increasingly in demand world-wide. Which, of course, is not to say that all Swiss bankers have lost track of where they come from, and of what they have inherited from their pioneering predecessors. Or that all of them fail to recognise the corresponding special responsibilities and opportunities.

5.    What - until recently - has made Swiss QIs attractive for worried citizens and US tax dodgers but counter-indicated for kingpins?
    Let's first clear up some basic misunderstandings sine ira et studio: Not unlike other - by-default - powerful national and international organisations, the IRS is not the "enemy" of the kingpins, but of the ordinary taxpayer. The reason is simple: kingpins are willing buyers of governmental favors and protection against foreign competitors. They are also big-time casino players with huge - i.e. in the hundreds of billion dollar park - uncontrolled payoffs to the power holders' crocodile funds by way of such effectively camouflaged vehicles as the IRS' QI system. In contrast to that, individual taxpayers are mostly chicken feed contributors. And though they also produce huge aggregate revenues, these funds are democratically controlled, and thus of lesser interest to the powers that be, except for the related legal and administrative instruments' pursuasion and hassle value vis-à-vis unruly or contesting citizens in particular.
    Against this backdrop of ever more powerful national authorities, citizens everywhere have been and - more than ever before - will continue to feel in need of actively protecting against being robbed by the state, be it in hidden (e.g. by way of fiat money-induced inflation) or open ways (e.g. by way of confiscatory taxation, helped by bilateral and multilateral tax data exchanges, like OECD's INTERFIPOL, Swiss-American fiscal "administrative" assistance requests doing away with time-tested principles, such as suspicion of wrong-doing punished in both states, individual identification, etc). Switzerland's political setup and the ensuing long-term stability, its unique system of direct participatory democracy, and its deeply moored system of disciplined sovereign citizens served by a low-state quote administration have - over generations and until resent setbacks - made it into the stability pole of excellence, privacy and security the world's citizens have come to know and appreciate (don't get me wrong: to no small degree, Switzerland's astounding success stories have been helped notably by two things:  1. its near-perfection of mediocricy, and  2. its time-tested anti-cyclical and anti-depression complementary currency, the WIR franc). So successful in fact that a few decades ago, some envious powerful external forces decided to cut Swiss banks' dominant wealth management role back to size.
    To be sure, internal forces unwittingly opened the doors to corresponding developments and foreign attacks (see below: B). And though underpinned with very private motives, Edgar Bronfman almost single-handedly came close to achieving that objective with the help of the dormant accounts accusations. Next came the fusion of Switzerland's two banking behemoths SBV and SBG who set thus themselves nilly-willy on a global expansion course with multiple risks at multiple fronts.
    With the club of individual foreign taxpayers seeking a Swiss nest-egg growing, the effects of fiat money brought commensurate pressure on foreign taxmen to barricade if not to close this escape route into Switzerland with almost any means, inluding encouraging Swiss bank employees to monetise their confidential information. All of which contributed to an athmosphere of excessive customer constraints and market-inhibiting compliance mentality which all but favored the maintenance and defence of time-tested and successful principles and sound banking practices. In the course of finalising the IRS' model QIA, ill-advised and perhaps purposely mislead, but by all means myopic, ROI-fixed, profit-hungry and blue-eyed UBS and CS representatives let themselves be drawn over the table with insufficiently secured concessions for their current and future US tax-dodging clients. What was to be called the "Swiss solution"IRS negotiators reportedly agreed to - whether within or beyond their mandate is neither clear nor relevant - found in the following way expression in the internal UBS memorandum dated July 4, 2000:

"... Certain other structures are not caught by these [QIA] rules, and there is no need for the settlor/beneficiaries/individual owner to disclose themselves to the IRS, even though they are US persons. These structures are:
-    Offshore companies, with limited liability, which have not elected to be 'flow.through' entities;
-    Grantor: simple and complex trusts with underlying companies, holding the assets;
-    Complex trusts;
-   Foundations treated as complex trusts;
-    Certain insurance products in which a non-US insurance company holds the assets underlying a deferred variable annuity policy or a life insurance policy.
We recommend the following FPWM policies for US persons in categories 1-6 above.
I    Change of Investments
Where the client agrees, direct investments in US securities should be sold and replaced with investments on the approved list shown on the Private Web. These include UBS investment funds and certain derivative products.
I     Change of structure
Where the client/settlor/beneficiaries wish to retain direct investments in US securities, this can be achieved by placing an underlying company beneath the trust/foundation.
This is a relatively minor structural change, which could be made without upsetting the IRS, if done prior to 2001.
The conversion of a simple or grantor trust/foundation into a complex trust by changing the trust/foundation deeds is not recommended by Baker & McKenzie, as the advantages of the original structures can be destroyed. ..."
Memo addressed to the Business Committee, Private Banking, by René Sonneveld and Jonathan Bourne (Financial Planning & Wealth Management) (Reeves Exh. 8)
    Under the chairmanship of Carl Levin, the US Senate Permanent Subcommittee on Investigations held hearings on July 17, 2008 to receive testimony also from senior UBS managers Martin Liechti and Mark Branson.In its staff report "TAX HAVEN BANKS AND U.S. TAX COMPLIANCE" of the same date, the "Swiss solution" QI loophole is recognised. Some QIs - whether by design, collusion or neglect - were left in a position to advise "clients on how to structure their investments to avoid disclosure to the IRS under the QI Program" (p.4/5). The report thus acknowledges that UBS' "actions, while not per se violations of the QI Program, were aimed at circumventing its intended purpose of increasing disclosure of U.S. client accounts, and led to the formation of offshore structures and undeclared accounts that could facilitate, and have resulted in, tax evasion by U.S. clients" (p.11). Its recommendations include: "The IRS should also close the “QI-KYC Gap” by expressly requiring QI participants to apply to their QI reporting obligations all information obtained through their know-your-customer procedures to identify the beneficial owners of accounts" (p.16).
    Contrary appearances and even guilty pleas not withstanding, additional information, indications and research confirm the overall impression that successive generations of US-oriented managers and false flag carriers at UBS and CS have gone to great length in respecting what they understood to be US laws. With their own background and sense for proportionality, they have never really grasped the true and full meaning of the 31% backup withholding tax on sales proceeds - always confounding it with the 30% witholding on dividend payments, etc. Only the Swiss banking surveillance authority FINMA, in its report of January 18, 2009, made the distinction between ordinary income and the new confiscatory backup withholding tax - mechanically and very much low key, so much in fact that the subsequent parliamentary surveillance commissions fell also victim to this by completely overlooking this key difference when they referred to said FINMA report for describing the QIA. In fact the at least ill-advised Swiss parliamentary watchdog commissions built their case on the UBS misadventure essentially on the manifestly false, myopic and one-eyed tell-tale assumption that the QIA obliges QIs to withhold and pay to the IRS "31 percent on US securities' dividend and interest payments." They thus also completely missed out on the QI system's hidden but - revenue-wise - main purpose of confiscating rather then merely taxing assets. For the 31% concerns - importantly but exclusively - the backup withholding tax on the proceed of sales of US and other taxable securities (GPK report on UBS, 10.054, of May 30, 2010, p. 3243, 3249; see below: E). True, UBS has formally admitted to have "failed to withhold the appropriate tax when required to do so" (Raoul Weil indictment of 11/6/08, Reeves Exh.28 at 33). But was it also not "backup withholding" - was it even aware of the illegality of that tax? And how much did the IRS in fact rake in under this heading since the QI system went operational? Nobody at either UBS or the IRS is willing to talk about that, the latter being rather nervous about the issue, with even the US congressional watchdog, the Government Accounting Office, being reluctant if not unwilling to do its due diligence and get the IRS to caugh up the figures (see below: F).
Thus knowing no better because, under pressure from IRS and Baker & McKenzie, the soon-to-be Swiss QI handymen had early on discarded all alarm signs. As interested parties, they at least wanted to believe in the validity, even superiority of the special QI norms when in conflict with other general US norms, like SEC registration rules for bank advisers. Moreover, their IRS handlers had made them aware of their priviledged QI situation. And their original IRS QI partners could hardly have been unaware of the various built-in loopholes which called for imaginative interpretations and applications, including ways to circumvent border controls and surveillance by competing law enforcement authorities. For, after all, the QIA itself imposes on QIs communication obligations with existing and prospective account holders on how best, under the given circumstances, he may respect what was "sold" to him as valid US law. Or, evidence suggests that the QI model agreement - entailing with the backup withholding tax a new tax - never passed muster in the US Congress as the US Constitution provides for, and as the Administrative Procedure Act ("APA": 5 U.S.C. § 702) never was applied, as required by law. This sheds a new light not only on the past and current IRS administrative assistance requests - and how not to answer them -, but also on actors involved and their professionalism.
    But all that has had an almost exclusive focus on taxpayers. The essentially hidden but revenue-wise more important QI mechanisms for bringing parallel-market funds back into the open circuit has thus not received its due attention. Being for decades now under a general onslaught from foreign competing forces, Swiss bankers - for the reasons outlined above - have decided to best concentrate on tax matters but failed to grasp that sitting on their reputation, and in the event bending aver backwards is no longer - if it has ever been - a sucess formula. To their endless regret, they have, of course, saved a few stamps on lobbying fees, while in fact miserably failing their core mission, e.g. by not fighting the anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market mandate for "combating tax avoidance" which the OECD Fiscal Committee surreptitiously arrogated in 1977(Res.C(77)149(Final)). Kingpins and other people with highly developed sensors for proportionality, vision and opportunism have not felt comfortable with such small-minded casino chip movers. As the saying goes: Small fish swimming in big waters doesn't make them bigger.

6.    What future worth talking about do Swiss bankers still have?
     From my client perspective, most have indeed missed or are about to miss the boat. For all too many have shown a willingness not to stand up for principles which made their predecessors successful. Instead, many have thrown in the towel and even betrayed sacred fiduciary and other duties vis-à-vis their own customers in the vain hope of a Befreiungsschlag, a lastingly liberating manœuvre. Just look at the undignified, unconscionable and on the chosen path seemingly inevitable cave-ins to made-easy blackmails from rampaging out-of-control US office holders by UBS, CS and other ill-advised and ill-prepared "realists". That's a long distance away from the attitude displayed by Jacques Darier, the exemplary Swiss banker whose obituary appeared not for nothing on the front page of the Financial Times and even in the Los Angeles Times on October 23, 2011. It said a.o. "He was well known in the industry at a time when banking secrecy laws were a main reason that clients chose to deposit their money in Switzerland. According to one story, Darier went so far as to swallow a piece of paper listing phone numbers of his customers to protect them from the prying eyes of police."
    Typically for some Swiss bankers of today, they are unwilling to respect, stand up for and, if necessary, defend time-tested traditions and practices. They are driven by ill-considered incentives and unmoored objectives. And they refuse to recognise that "There ain't no financial perpetual motion machines either, only disguised rip-off, churning & Ponzi schemes". As such, these high-rolling, yet immensely damaging and routinely free-loading apprentice-sorcerers-turned-white money Pharisiees have managed to push even the Swiss judicial and political authorities to sell out on fundamental principles and to venture onto thin ice and no-future slippery territory. But that, fortunately, is by far not the whole story.
    As evidenced in the Swiss Parliament - e contrario: the Upper House which has not been quite itself when it caved in to foreign pressure brought to bear directly by a "Senior Advisor" of Credit Suisse (see below: G & H) - and particularly in Switzerland's private banking sector, there are still some deep-draught Swiss bankers and politicians worth their salt and which steadfastly and against great odds work on the task of eventually redressing the situation and outlook. Conscious of, and strictly adhering to the Swiss Constitution's maxim that "only those who use their freedom remain free", they haven't acquiesced either to the QIA's sovereignty-sensitive steam-rolling of Swiss law. This is the more so as the validity in US law of the whole QI system could and should be examined by a US Court - as in fact it was about to be when, in 2000, a Baker & McKenzie representative relayed IRS concerns and threats, thus causing the Swiss plaintiffs-to-be to get cold feet. As the never approved QIA thus illegally introduced the backup withholding tax. And - on a private channel behind the back of Switzerland's constitutional lawmaker - as it seeks to arrogate, and pretends as valid, unilateral and other rights in favor of the IRS which are not in harmony with existing Swiss-US treaties. Example:

Sec. 12.02. This Agreement may be amended by the IRS if the IRS determines that such amendment is needed for the sound administration of the internal revenue laws or internal revenue regulations. The agreement may also be modified by either QI or the IRS upon mutual agreement. Such amendments or modifications shall be in writing. ...
Sec. 12.04. This Agreement shall be governed by the laws of the United States. Any legal action brought under this Agreement shall be brought only in a United States court with jurisdiction to hear and resolve matters under the internal revenue laws of the United States. For this purpose, QI agrees to submit to the jurisdiction of such United States court.
7.    What if the IRS is deprived of QIs and lost control over this global money laundering machine?
    As happened already, competition drives down prices (from originally 31 to currently 28% of assets). Various central banks, international organizations and other global players have neither qualms nor problems to turn their part of the annually some $2 trillion parallel-market funds into freely and readily investable resources, thus helping to keep the world economy on keel (Joe Wolverton, Drug Money Props Up Banks During Recession, New American, 10 Sep 10). The International Monetary Fund (IMF) is currently preparing a report on the global parallel-market and looks into the options for channelling these huge funds back into the "normal" economy. So far, the IRS enjoyed a quasi global monopoly in this field, raking in some $500 billion/y, according to estimates debated at the Cambridge International Symposium on Economic Crime in 2008, 2010 and 2011 - so we ain't talking peanuts. The IMF efforts in particular may help refocus attention and resources on more relevant things than harrassing citizens with ill-considered prohibitionist excesses and counterproductive constraints. Moreover, it may help to free us all again from the economically, socially and politically paralysing society-permeating compliance mentality.
    In this sense - much like ordinary bank clients - I wouldn't have to worry if significantly more QIs were finally to bolt the system and, perhaps, thus even contributed to crash and forestall such other anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market systems as the unconscionable FATCA project. That may happen due to better insights by the QIs on their own. Or it may be forced on them by national political forces who never acquiesced to the idea that trustees should be willing to betray their clients and turn themselves into agents of foreign taxmen. In the case of Switzerland, the QIA unwittingly offers a handle for these political forces. For the special permission the finance minister granted in 2000 under article 271 of the penal code may be withdrawn shortly. And in light of the QIA's above section 3.04, that would toll the end of Swiss banks to serve as ill-treated QIs.
    Moreover, that in turn might induce our American friends - more than anything else - to stop biting the hands that feed them. To stop bullying and undercutting those who have been able and willing to re-channel foreign investments into their increasingly shaky economy. And to scrap at once both their manifestly unfounded and hypocritical hardball games, and their ill-advised requests for unnamed and thus treaty-contrarian requests for administrative assistance. Furthermore, they may in time draw the proper conclusions from Switzerland's past sovereign rejections of other US office holders' unfriendly acts, treaty manipulations and unwarranted extradition requests, as was the case with Marc Rich and Roman Polanski. A more mutually beneficial era might thus be brought about if both US and Swiss authorities - instead of wasting scarce resources on mutually harmful power games - were to help each other and generally lend a hand in the analysis and redressing of situations threatening to run out of control, like Mideastern conflicts and the world's monetary imbalances. For the US, with its over-exposed and essentially uncovered fiat lead currency, it would be hypocritical and self-damaging to push Switzerland onto an unrealistic and untested "white money strategy" which, for a limited time, might favor some big banks while already now, eight Geneva banks are for sale with no takers. And for the banks themselves, it would be illusory to stem the bureaucratic tide by essentialy repeating their QI errors in relation to EU countries by way of an equally aberrant system called Rubik - in as much as Swiss law and interests have always stood in the way of complying with such one-sided, costly and harmful regulations (Interpellation 11.4123).

Post scriptum:
A Disclosure: Not unlike Gulbenkian in his days, I'm a sovereign citizen working for the common good on many fronts. As a co-owner of Iraqi oil fields and nuclear energy patents, I have oil and uranium, but no blood on my hands. Yet, if I am to play my cards intellingently, I cannot avoid to run afoul of some small Saddam's self-serving laws. Like in the vaning days of the Soviet Union when, as pointed out by the late Otto Graf Lambsdorff, entrepreneurs couldnt legally avoid being tax dodgers, as "revenues [were] formally taxed in excess of 100%". The above $100mio - let's say for securing an option on the Kirkuk field - can thus easily be denounced as corruption money, even though my political opponents are aware of the deal's legal basis, and they know it to be chicken feed compared to my total net worth. Moreover, as a politically exposed person (PEP) I constitute reputation risks for worried bankers. I must thus look for a network with strong, influential and reliable partners and contacts, including an insurance policy for hickups. If all that makes me a kingpin, then be it. And if I can secure that kind of counterveiling forces from US authorities by way of the IRS QI system - i.e. by volontarily paying the IRS' 28% backup withholding tax as protection money - who could be against that, and on what grounds? Certainly not because of a messianic but ll-considered and impractical white money policy which - in a growing sea of mixed grey and black uncovered fiat money - makes adepts the world's laughing stocks while entailing a self-inflicted loss of seriosity, credibility and economic and political acumen and strength!

B    The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 brought an oversupply of casino chips. Another havoc-creating factor may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For some ten years later, the Swiss Government liberalized pension fund investments – with devastating copycat results on the global market  (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Pension fund managers everywhere thus found themselves encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. For a company’s bigger size as a measure for greater security. And to place their eggs in unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casinos. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
Some lawmakers then called for remedial measures in the opposite direction (.../parlament.htm#Bretton). Eg investment standards which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting the prohibition of taking interest but enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). Recognizing the globally devastating effects of the un-mooring of our money and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies may help bring us back from the abyss (.../outofthebox.htm). The ill effects of fiat money can no longer be hidden by accounting gimmicks (like non-publication of M3 figures by the FED since 2006: .../M3.htm). We must find the way back to serve the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus etc who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Insofar I concur with Paul Krugman’s analysis (Losing Their Immunity, NYT 10/16/11). And based on further insights (.../capitalism.html, .../porkbellies.htm), I agree with Robert Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (.../iconoc.htm#Soros)

C    aus einem UBS-internen email vom 2.Mai 2001:
"Ich habe heute an einer Tagung u.a. den QI-Spezialisten von Baker & McKenzie getroffen. Marnin Michaels ist Amerikaner, operiert hier aus Zürich heraus und hilft Banken, den QI-Setup aufzusetzen.
Gemäss Michaels hat die IRS vor rund drei Wochen hier in der Schweiz eine Undercover-Aktion mit dem Ziel gestartet, die QI-Prozedere der Schweizbanken im Falle von US-Staatsbürger in einem Feldversuch 1:1 zu testen. Dabei ging es offenbar insbesondere auch um solche Problemstellungen, ob der Berater auch nichtdeklarierte Fonds von Amerikanern entgegennimmt, ober er Ratschläge zur Umgehung der QI-Problematik erteilt und wie er generell auf QI-Probleme reagiert.
Die IRS-Leute agierten in der Schweiz offenbar mit dem Einverständnis der Schweizer Steuerbehörden!
Micheels ist eher per Zufall auf diesen Sachverhalt gestossen, weil auch er von einem der Agenten über die QI-Situation in der Schweiz befragt wurde und er sich dann über die sehr detaillierten und gezielten Fragen gewundert hat. Nach seinem eigenen Bekunden hat er sich dann bei Kollegen in der IRS erkundigt, ob IRS-Leute hier 'under cover' tätig seien, was ihm informell (und off the record) bestätigt wurde.
MfG    Franz Odermatt" (Reeves Exh. 12)

D    aus: Urs Behnisch: «Die Aktenherausgabe im Fall UBS ist kriminell», NZZ Online, Zoé Baches, 22.Feb 09
    NZZ Online: Bundespräsident Merz, die Finanzmarktaufsicht Finma, die Bankiervereinigung und die UBS sagen: Es handelt sich in allen gut 300 Fällen, die von der US-Amtshilfe betroffen sind, um Steuerbetrug. Stimmt diese Aussage?
Urs Behnisch: Meines Erachtens nicht. Bei den mir vorliegenden Dossiers handelt es sich stets um US-Steuerpflichtige, die ihre Bankbeziehung mit der UBS in der Schweiz auch nach Einführung des sogenannten Qualified-Intermediary-Verfahrens im Jahr 2001 beibehalten wollten. Eines der Ziele dieses Vertrags der Schweizer Banken mit den US-Steuerbehörden war, dass US-Steuerpflichtige keine US-Wertschriften mehr kaufen, halten und verkaufen können, ohne namentlich gegenüber den US-Steuerbehörden bekanntgegeben zu werden.
    Aber in diesen Bestimmungen gibt es Lücken.
Allerdings. Das QI-Regelwerk erwies sich von Anfang an als lückenhaft. Eine hochkarätige Delegation der schweizerischen Bankiervereinigung machte die amerikanischen Behörden aus diesem Grund im Jahr 2000 noch vor dem Abschluss des Abkommens darauf aufmerksam, dass das QI-Abkommen in der vorliegenden Form brisante Fragen offen lasse.
    Welche denn?
Vor allem dies: Es sei in der Schweiz möglich, dass Privatpersonen Vermögensverwaltungsgesellschaften gründeten, ihre Gelder auf diese überwiesen und diese künftig als wirtschaftlich Berechtigte im steuerlichen Sinne agieren würden. Aufgrund der erheblich weiter gehenden Identifikationspflichten, insbesondere zur Verhinderung der Geldwäscherei, wussten die Schweizer Banken stets, wer der dahinter stehende Letztberechtigte ist – ausser natürlich in Fällen betrügerischer Handlungen. Denn: Die Schweizer Banken verlangen regelmässig das sogenannte Formular A, das nicht den wirtschaftlich Berechtigten gemäss Steuergesetz, also zum Beispiel eine juristische Person, sondern den letztlich wirtschaftlich Berechtigten, also die Person hinter der juristischen Person, nennt.
    Die USA verlangten keine so umfassende Identifikation?
Nein. Wie in vielen anderen Ländern auch, genügte es den USA bei Offshore-Gesellschaften ausserhalb der USA, die Gesellschaft als wirtschaftlich berechtigt anzusehen. Nach der dahinter stehenden Person wurde in solchen Fällen vonseiten der USA nicht gefragt, auch wenn es sich um einen US-Steuerpflichtigen handelte. Die USA erklärten den Schweizer Behörden denn auch, dass das Formular A im QI-Verfahren «keine eigenständige Rolle» spielen werde. Die Frage, wer der wirtschaftlich Berechtigte an den Depotwerten sei, werde sich im QI-System ausschliesslich nach dem US-Steuerrecht richten.
    Was ist die Folge davon?
Damit wurden die Schweizer Banken davon dispensiert, ihr Wissen aus dem Formular A im Verfahren der QI-Deklaration zu verwerten. Die Banken und die US-Steuerbehörde wussten somit immer genau, dass mittels Zwischenschaltung von Gesellschaften US-Steuerpflichtige Steuern hinterziehen können.
    Nun wurde aber in den Schlussverfügungen genau das als Tatbestand des Betrugs bezeichnet.
Genau. Es wird geltend gemacht, dass in der Zwischenschaltung von Vermögensverwaltungsgesellschaften eine arglistige Täuschung der Steuerbehörden liege, das heisst die Steuerbehörden arglistig und hinterhältig getäuscht wurden. Der Grund, so wird argumentiert, sei das «besondere Vertrauen» zwischen QI-Bank und US-Steuerbehörde.
    Doch hatten die Schweizer Banken und Behörden ja genau diese Zwischenschaltung im Vorfeld mit den Amerikanern abgeklärt.
Ja, die Schweizer Steuerbehörden hatten den Amerikanern die Mechanik mit der Zwischenschaltung der Vermögensverwaltungsgesellschaft im Voraus unterbreitet und für das Vorgehen sozusagen «Absolution» erhalten. Damit erscheint das Amtshilfeverfahren abstrus, denn die Bank hat die US-Steuerbehörde im QI-Verfahren nicht qualifiziert getäuscht, sondern sich vielmehr auf die erteilte Auskunft verlassen. Zudem haben die Banken mit ihrem äusserst vorsichtigen Vorgehen im Jahr 2000 jegliche Täuschung vermieden – mit der Offenlegung ihres Konflikts aufgrund des Wissens aus Formular A und Anerkennung der Vermögensverwaltungsgesellschaft als Beneficial Owner nach US-Recht.
    Die Schlussverfügungen werfen den US-Kunden allerdings vor, Formular A falsch ausgefüllt zu haben.
Die US-Steuerpflichtigen, deren Dossiers ich kenne, haben das Formular A korrekt ausgefüllt, d.h., sie haben auch die Bank nicht getäuscht. Zu beachten ist schliesslich, dass die ausländischen Verfahrensordnungen irrelevant sind, denn entscheidend ist einzig, ob ein Straftatbestand nach Schweizer Recht erfüllt ist. Wie man bei diesem Vorgehen eine arglistige Täuschung annehmen kann, bleibt mir schleierhaft. Bisher hat auch niemand versucht, mir das Gegenteil begreiflich zu machen.
    Bei den gut 300 Fällen, die von der US-Amtshilfe betroffen waren, handelt es sich also nicht um Betrug?
Es ist offensichtlich und von der Eidgenössischen Steuerverwaltung in den mir vorliegenden Schlussverfügungen anerkannt, dass keine unechten oder unwahren Urkunden gegenüber den Steuerbehörden zur Täuschung verwendet wurden.

UBS-Bericht der GPK beider Räte, 10.054, vom 30. May 2010 (version française, English version), Die Behörden unter dem Druck der Finanzkrise und der Herausgabe von UBS-Kundendaten an die USA, Bericht der Geschäftsprüfungskommissionen des Nationalrates und des Ständerates, S. 3243:
    "Amerikanische Staatsbürger und in den USA wohnhafte Ausländer jedoch, die bereits vor dem Inkrafttreten des QIA als Kunden von Schweizer Finanzinstituten amerikanische Wertpapiere besassen, dürfen ihre Identität weiterhin geheim halten und ihre Wertpapiere behalten [falsch, Finanzinstitute, welche mit der amerikanischen Steuerbehörde IRS ein Qualified Intermediary Agreement (QIA) abgeschlossen haben, sind im Gegenteil verpflichtet, solche Wertpapiere innert 60 Tagen zu verkaufen und 31% des Verkaufserlöses der IRS zu überweisen!: siehe oben für pre-2001 Kontoinhaber. für post-2001 Kontoinhaber]. Das in der Schweiz ansässige Finanzinstitut, das als QI fungiert, darf ihre Identität nicht preisgeben, ist aber in diesem Fall verpflichtet, den Kunden mit Hilfe eines anonymen Formulars zu melden und auf seinen amerikanischen Kapitalerträgen eine Quellensteuer von 31 Prozent zurückzubehalten [unvollständig: die 31%ige backup withholding tax oder Quellensteuer bezieht sich nicht nur auf Kapitalerträge sondern auch auf den Wertpapiererlös, welche innert 60 Tagen verkauft werden müssen].461 Durch die systematische Besteuerung dieser nicht deklarierten amerikanischen Kunden hoffte der IRS, die Zahl der anonymen Besitzer amerikanischer Wertpapiere beträchtlich zu verringern.462 Die erklärte Absicht des QI-Systems ist es letztendlich, den Missbrauch der DBA oder das Treaty Shopping zu verhindern, US-Investitionen von amerikanischen Staatsbürgern oder in den USA wohnhaften Ausländern, die nicht beim IRS deklariert sind, zu unterbinden, Erträge aus amerikanischen Quellen vorschriftsgemäss zu besteuern und externe Akteure mit der Bestimmung der legitimen Nutzniesser der durch das DBA gewährten Steuerentlastung zu betrauen."
461Kurzbericht der FINMA vom 18.2.2009 «Untersuchung der EBK des grenzüberschreitenden Geschäfts der UBS mit Privatkunden in den USA», S 5–6.
    (UBS-Bericht 10.054, 30.Mai 2010, S. 3249):
    "Sollten sich die Hypothesen des DOJ zu den grenzüberschreitenden Aktivitäten der UBS als richtig erweisen, so würde das bedeuten, dass sich die UBS mehrerer Verstösse schuldig gemacht hätte: 1. gegen die Regeln des QIA, das eine Quellensteuer von 31 Prozent auf Dividenden und Zinsen von US-Wertpapieren vorschreibt [unvollständig: siehe oben, und hier detailliert]; 2. gegen die Restriktionen der SEC, die für Dienstleistungen an amerikanische Staatsbürger eine Registrierungspflicht vorsehen [inexacte: Die QIA-Normen sind als Spezialnormen zu verstehen, zu berücksichtigen und geltend zu machen; auch nach US-Recht kommt ihnen gegenüber generellen Normen Vorrang zu; letztere können demnach nicht oder gar als verletzt geltend gemacht werden zufolge eines durch QI-Normen gebotenen Tuns oder Lassens]; und 3. gegen die deemed sales rules." (ibid. p. 3249) [ebenfalls inexacte: der Anspruch beruht  a) meist auf einer Missachtung des Territorialprinzips und einhergehender fremder Hoheitsvorrechte, und  b) jedenfalls auf keiner verfassungsmässig zustandegekommenen Rechtsgrundlage].

F "Qualified Intermediary Program Provides Some Assurance That Taxes on Foreign Investors Are Withheld and Reported, but Can Be Improved", GAO-08-99 of Dec 07, which, inter alia, stated (p.11): "One of the principal incentives for foreign financial institutions to become QIs is their ability to retain the anonymity of their client list."; nevertheless, no congressional "watchdog" is known
-    for ever having investigated the QI problematic at any depth, or for having raised any related yellow flag,
-    to have sought, obtained and published any statistics on the backup withholding tax thus gathered globally from the some 7000 QI banks over the past 10 years, and eventually funnelled to keep some financial Titanics afloat, or
-    to have seriously inquired about who controls the appropriation and use of the estimated some $500 bn/y;
and when the QI scheme was seriously challenged in late 2000 - and again on the occasion of the UBS trial in Miami in 2009 - some US authorities acted quickly, forcefully and even recklessly, eventually replacing, or rather hiding it figleaf-wide behind the "Hiring Incentives to Restore Employment HIRE Act" of 2010 where another ill-considered last-minute rider with the name of "Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)" was smuggled into law on March 18, 2010, and where, on page 68, "separate requirements for qualified intermediaries" are mentioned pro forma - for reportedly without representing any congressional approval for the system as such - in the space of just 7 lines).

G. "... afin que la Suisse n'encoure pas le risque de se retrouver sur une liste grise ou noire [de l'OCDE, du GAFI, du G20, etc.] ...
  "Il est possible que l'OCDE publie ses propres prescriptions en lien avec les requêtes groupées encore durant l'été 2012. Si la Suisse devait ne pas les respecter, elle figurerait de nouveau sur les listes grise ou noire. Les banques soutiennent donc le projet du Conseil fédéral." (Sprecher der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats , Vorlage zu11.027, Amtl.Bull. 13.12.11)
  Das Schreckgespenst von schwarzen, grauen und andern rufschädigenden Schandpfahl-Listen ist zwar innerstaatlich ein reales - aber wesentlich hausbackenes. Es geht auf die OECD-Amtshilfekonvention in Steuersachen von 1988 zurück, wo es das OECD-Gründungsmitglied Schweiz unterliess, ihren Interessen und Rechten nachdrücklich, kompetent und nötigenfalls unter Anwendung ihres Vetorechts Nachachtung zu verschaffen. In der Folge ist in jenem Rahmen - und ohne irgendwelche Rechtsgrundlagen - das pure Bürokratengebilde FATF (.../fatf.htm) herangewachsen, welches sich durch Schandpfahllisten gegen Geldwäscherei, Terrorismus und Steuerhinterziehung Aufmerksamkeit zu verschaffen wusste. Gegenteiligen Zweckbehauptungen und verschlungenen Formulierungen und Ausreden zum Trotz wurde die Finanzsupermacht Schweiz selbstverständlich von allem Anfang an zur vollwertigen Mitgliedschaft und Mitarbeit in der G-20 eingeladen (siehe Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 09.1065). Wie in der Materialien-Analyse aufgezeigt (.../abwehr.htm#G20), ist die demnach auf Verwaltungsebene (sic!) erfolgte Ablehnung der offiziellen Einladung zur G-20 mit den Listen-Plätzen und Listendrohungen der G-20 in direkten Zusammenhang zu bringen. Und ist bei anhaltender Führungslosigkeit und mit weitergehenden Rechtsbeugungen und Kniefällen alles andere als Stärkung unserer Position gegenüber zusehends belastenderen fremden Begehrlichkeiten zu erwarten.
  Die OECD ist gemäss ihren Statuten eine den Mitgliedstaaten zudienende Dienstleistungsorganisation und kein supra-nationaler Befehlsgeber. Kein Staat der die mit seiner Souveränität verbundenen Möglichkeiten nicht fahrlässig, mutwillig oder ohne Gegenleistung opfern oder untergraben will, denkt daran, den selbst-zudienenden Phantasien der OECD- und andern Bürokraten mittels gemeinschädlichen Gruppenanfragen und ähnlichen rechtlichen Abartigkeiten Vorschub zu leisten oder gar nachzukommen. Die Schweiz wäre hier einmal mehr in die Rolle eines sich selbst schädigenden Versuchskaninchens gedrängt, das von ihren Konkurrenten zwar beklatscht wird, aber eben vor allem deshalb, weil sie damit andere stärkt, sich selbst aber schwächt und evt. gar ins Abseits manövriert. Wer als ihr Unterhändler statt solche gemeinschädigende bürokratische Standards nach Kräften zu bekämpfen, durch eigenes Tun und Lassen diesen gar Vorschub leistet oder das Wort redet, ist am falschen Platz und gehört zurückgerufen. Dafür wurde u.a. Art.267 StGB (fahrlässiger diplomatischer Landerverrat) geschaffen, und zwar keineswegs - wie vom Bundesrat behauptet - aus "Versehen des Gesetzgebers", (.../267inter.htm#Versehen) sondern ganz offensichtlich ohne genügende Beachtung auch auf Verwaltungsstufe.
   Mag sein, dass Banken wie Credit Suisse und UBS ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht haben, und weiterhin glauben risikofreiden Anspruch auf vermeintliche politische Befreiungsschläge erheben und durchdrücken zu sollen - unbeachtet der Kosten und Zukunftsbeschränkungen, welche damit kleineren Banken und anderen Wirtschaftgruppen erwachsen. Die Bankiers mit denen ich in Kontakt stehe - worunter auch die mit CS und UBS verbundenen - teilen zumindest privat die vom Kommissions-Sprecher transportierte Meinung auf keinen Fall (ihr Profil findet sich in meiner Philippika zum Neujahr: .../kingpin.htm#6). Wie im Falle der QI-Problematik - und zuvor schon bei den Abwehrbemühungen zur OECD-INTERFIPOL Amtshilfekonvention in Steuersachen - offenkundig geworden, ist insbesondere die Haltung der Schweizerischen Bankiervereinigung in dieser Frage weder tiefgängig noch representativ. Und da Art.267 StGB für diese Ausverkäufer unseres Erbes nicht anwendbar scheint, anerbietet sich vielleicht in der Aufhebung der andauernd verheerenden EFD-Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB ein zweckmässiges Remedurmittel.

H. "Ces conditions adaptées de l'assistance administrative font déjà partie de la convention avec les Etats-Unis - il est important de le savoir. ...
    Les requêtes groupées sont prévues déjà aujourd'hui selon la convention de 1996 en vigueur dans le cadre de la fraude fiscale, comme l'a confirmé d'ailleurs le Tribunal fédéral. ...
    ... afin d'assurer la continuité de la pratique judiciaire en ce qui concerne l'autorisation des demandes fondées sur des modèles de comportement définis ...
    Ces conditions adaptées ont déjà fait l'objet de débats approfondis en commission et au conseil à l'occasion de l'adoption par notre Parlement, le 18 juin 2010, de la convention contre les doubles impositions entre la Suisse et les Etats-Unis. La commission en a à nouveau débattu et elle n'a pas reçu d'éléments nouveaux susceptibles de remettre en cause l'approbation par le Parlement de ces conditions adaptées et conformes aux normes internationales, conditions déjà intégrées à la convention liant la Suisse et les Etats-Unis acceptée en juin 2010 par l'Assemblée fédérale."  (Sprecher der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats , Vorlage zu11.027, Amtl.Bull. 13.12.11)
    Diese verniedlichenden, jedoch richtungsweisenden Schlüsselaussagen des Kommissions-Sprechers reflektieren nur ungenügend die Kommissionsdebatte. Sie mögen zwar - vermeintlich - der von ihm beratenen Credit Suisse zudienen. Und sie werden dahingehend auch unbeirrt von der Verwaltung und mehrheitlich gar vom Bundesrat zur Ermöglichung des nächsten grossen Kniefalls vor eigenmächtig agierenden US-Beamten unterstützt. Fakt ist aber, dass sie weiterhin in direktem Gegensatz stehen zum Vertragstext, zu den Materialien des hiesigen und des amerikanischen Parlaments, zum hiesigen Ordre public, zu den diesbezüglich praktisch einmütigen Lehrmeinungen, zu den auf dem Spiel stehenden Schweizer Interessen, zum gesunden Menschverstand und selbst zur Judikatur. Letzteres wenigstens dann, wenn man von den siebzigseitigen Ausführungen des Gerichtsschreibers des Bundesverwaltungsgerichts absieht, der mit dem notorischen Abschreibungsentscheid vom 5.3.09 (A-7342/8000) offenbar glaubte, der gerichtlichen Rechtssetzung etwas anderes als einen Bärendienst zu leisten - und das erst noch in einem nebensächlichen Punkt. Fakt ist zudem, dass selbst das Bundesverwaltungsgericht in keinem Satz jenes bedenklichen Abschreibungsentscheides Bezug genommen hat - oder nehmen konnte - auf eine angeblich bereits im DBA 96 vorgesehene Möglichkeit von namenlosen Gruppenanfragen
    Soweit aus den öffentlich zugänglichen Materialien ersichtlich haben die Eidg. Räte im Juni 2010 einem Vertragstext zugestimmt, der wesentlich den bundesrätlichen Erwägungen gemäss Botschaft zur DBA-Ergänzung entspricht, jedoch die bewährte Praxis der individuellen Namensnennung bestätigt und namenlose Gruppenanfragen ausdrücklich ausschliesst. Wäre dem nicht so, bestünde keinerlei Anlass zur jetzigen Vorlage. Und schon gar nicht zum bedenklichen gesetzgeberischen Novum - soweit ersichtlich - eine Vertragsänderung, dazu noch eine rückwirkende, per Interprepationsänderung der Vertrags-Botschaft durchzupeitschen. Das scheint mir eine noch nie geübte, schwerwiegende und unwürdige Hintertreppenmechanik darzustellen.
    Tatsächlich darf in einem sich selbst achtenden und auf seine Zukunft bedachten Rechtsstaat ein juristischer Irrläufer weder zum juristischen Vorbild noch zum gesetzgeberischen Mass der Dinge angehoben werden; der verfassungsmässige Gesetzgeber ist vielmehr aufgefordert, seinem richterlichen Zauberlehrling unverzüglich in die Arme zu fallen, und sein allenfalls missverständliches oder allzu frei interpretatierbares Gesetzeswerk zu präzisieren - in Harmonie mit dem Volkswillen, dem Ordre public, den Verträgen, den nationalen Interessen und dem gesunden Menschenverstand.
  Ständerat Germann hat dies so auf den Punkt gebracht:

"Aber wir sollten nicht Tür und Tor öffnen für diese Gruppenanfragen und schon gar nicht für eine Rückwirkung, von der nun offenbar die Rede ist.
Das Ganze führt ja auch zu einer massiven Verunsicherung des Finanzplatzes Schweiz respektive zu einer Unsicherheit, denn sehen Sie: Wenn die Steuerverwaltung irgendwelche Kundendaten gegenüber den USA preisgibt, woher hat sie diese denn? Die Bank liefert sie ihr. Wenn jetzt die Bank plötzlich die Strafverfolgungsbehörde ist und Datensätze von Kunden ausliefert, für die es gar keine Anfrage gibt, ist doch der Willkür Tür und Tor geöffnet! Ich bitte Sie dringend, sich das gut zu überlegen. ...
Ich bin nicht bereit, hier die Katze im Sack zu kaufen und unser Rechtssystem aufs Spiel zu setzen. Nirgends im DBA von 1996 ist ein Freipass auf Gruppenanfragen zu finden. Der existiert erst, seit ein Bundesverwaltungsrichter hierzu grünes Licht gegeben hat. Und jetzt stützt man sich auf dieses Bundesverwaltungsgerichtsurteil ab. Ich meine aber, dass immer noch wir hier der Gesetzgeber sind und dass das, was der Gesetzgeber sagt, gilt - und nicht, was ein einzelner Richter irgendwann entschieden hat."



29. Dezember 2011    01:55
Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen
(bei Mängeln oder Missständen in den Bundesbehörden)
Sehr geehrte Herren GPK-Präsidenten Lustenberger und Niederberger,

Wie ernst kann, wie ernst soll der Bürger diese an sich ermutigede Aufforderung auf der GPK-Homepage nehmen? Diese Frage stellt sich auch mir, der während über 40 Jahren gegenüber einer Vielzahl von Parlamentariern aus allen Parteien Sherpa-Dienste geleistet hat (www.solami.com/parlament.htm), deshalb mit dem "Betrieb" einigermassen vertraut ist, und sich dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - durch einige neuere, und m.E. für die Zukunft der Schweiz geradezu existenz-gefährdende Entwicklungen vor den Kopf gestossen vorkommt. Diese Entwicklungen habe ich in Frageform den vier Bundesratskandidaten parteineutral aufgezeichnet - mit Kopie an alle Mitglieder der Eidg. Räte (.../kandidaten.htm).

Trotz genereller Überlastung und Informations-Saturation habe ich erhebliches Echo gefunden (Beachtungsgrad über 50%). Die andauernde Erpressung und Untergrabung des Finanzplatzes durch eigenmächtige US-Beamte hat ja auch bereits dazu geführt, dass allein in Genf derzeit acht Banken zum Verkauf angeboten werden und sich bisher kein Käufer gefunden hat. Besorgniserregend ist auch - und vor allem - wie sich unsere eigenen Gerichts-, Exekutiv- und Verwaltungs-Behörden in diesem bedrückenden Umfeld verhalten. Und wenn uns Bürgern auch viel verborgen bleiben mag, der Eindruck eines generellen Überfordertseins, einer in vielen Dingen vorherrschenden entwaffnenden Komplexität ist das Eine. Das weniger Verdaubare kommt hingegen daher in Form von prinzipien-missachtendem Opportunismus, von Hilf- und Führungslosigkeit welche sich hinter Gestikulationen zu verstecken suchen, und von einem gefährlichen Fatalismus, von einer wachsenden Bereitschaft, durch eigenes obrigkeitshöriges Tun und Lassen fremden Zumutungen gar noch Vorschub zu leisten.

Als langjähriger Spezialist i.S. CH/USA-Beziehungen gab mir die Vorlage 11.027 (IRS-Gruppenanfragen) Anlass, mit allen Ständeratsmitgliedern Kontakt aufzunehmen, um ihnen im Lichte wesentlicher neu-eingetretener Umstände eine neuerliche Prüfung dieses Geschäfts in der vorberatenden Kommission beliebt zu machen. Dies mit folgenden selbstredenden und an den Kommissions-Sprecher Fournier gerichteten Worten:

    Zur Vorlage zu11.027 (Ausdehnung der Amtshilfe an die USA auf Gruppenanfragen) scheinen sich die Entwicklungen zu überstürzen. Und da dieses Geschäft auf kommenden Dienstag traktandiert ist und von Ihnen als APK-Sprecher vertreten werden soll, erlaube ich mir, Ihnen und den andern Ratsmitgliedern auf diesem Weg insbesondere das womöglich auch Ihnen bisher vorenthaltene Amtshilfegesuch der amerikanischen Steuerbehörde IRS i.S. Credit Suisse vom 26.9.11 (www.solami.com/irsrequest11.pdf) Ihrer besonderen Aufmerksamkeit anzuempfehlen.
    Im Gegensatz zu einigen Kollegen und alt-Parlamentariern bin ich nicht der Meinung, dass Sie als - gemäss Ihrem Ständeratsprofil - "Senior Advisor" der Credit Suisse in den Ausstand treten sollten. Sie sind ja schliesslich auch Präsident des Walliser Gewerbeverbandes und VR-Mitglied des Schweiz. Gewerbeverbandes, welcher zu diesen Entwicklungen mit "Doppelbesteuerungsabkommen: Kein vorauseilender Gehorsam!" (.../dbasgv.pdf) dezidiert Stellung bezogen hat und von Ihnen nicht weniger - und auch auf die USA bezogen - berücksichtigt werden dürfte. Denn auf Ihrer macro-politischen und - ökonomischen Entscheidungsebene ist m.E. nicht die Flucht vor den - oft unvermeidbaren - Interessenkonflikten, sondern deren Überwindung durch tiefgängige und souveräne Abwägung und vorrangige Förderung der auf dem Spiel stehenden übergreifenden Interessen gefordert.  Dabei ist für mich selbstverständlich, dass auf Ihrer Verantwortungsstufe auch die staatspolitischen Dimensionen einer Vorlage wie der jetzigen angemessene Beachtung finden, und so die zuvor aufgezeigte staatsrechtliche Problematik nicht vernachlässigt werden wird (Inkraftsetzung der Gruppenanfragen-Verordnung durch BR auf den 30.11.11, also noch vor der parlamentarischen Genehmigung der Vorlage, welche im Gegensatz zu Volkswillen, Ordre public, Staatsvertrag und CH-Interessen Gruppenanfragen einführen soll: .../iconoc.htm#Fragen) .
    Hochrangige IRS-Vertreter sind letzte Woche zur nachdrücklichen Vertretung der sich unablässig ausweitenden US-Begehrlichkeiten von unseren Behörden empfangen worden (siehe auch: "Banken: Neuer Staatsvertrag mit USA", Sonntags-Zeitung, 11.12.11: .../swissbanks.htm#Steuerkrieg). Symptomatisch scheint mir, dass das gültige DBA CH/USA 96 Amtshilfe nur zulässt zu dessen Verwirklichung und zur Verhütung - und nicht zur Strafverfolgung - von "fraud and the like", also nur den Vorbereich von Straftaten abdeckt und keinesfalls Straftaten einbezieht, welche allesamt im Rechtshilfeabkommen abschliessend geregelt sind, wobei mit wenigen präzisen Ausnahmen Fiskalvergehen ausdrücklich ausgeschlossen sind. Dessen unbeachtet haben die bisherigen IRS-Begehren und -Zumutungen graduell diese Grenzen geritzt und - zum grossen Teil von unseren Gerichts- und Exekutiv-Behörden selbstverschuldet - nunmehr verwischt. Wie im Zusammenhang mit Visum-Fragen (gefordeter Zugriff zu hiesigen Polizeidaten, via "Washington droht der Schweiz mit Visumspflicht", Tages-Anzeiger, 7.12.11) erkennbar geworden, geht der Druck amerikanischer Behörden vorspurend auch bereits über den Fiskalbereich hinaus. Und die dem neuesten IRS-Amtshilfegesuch zugrundeliegenden Grundrechts-Verletzungen sind bisher auch kaum unter diesem Gesichtspunkt geprüft worden - siehe z.B. die dortigen Gruppenanfragen-Suchkriterien, welche den Absichtsbereich und die blosse Eröffnung eines Schweizer Bankkontos bereits in den Such- und Strafverfolgungsraster aufgenommen haben.
    Aus all diesen und weiteren Gründen empfehle ich Ihnen die Rücknahme dieses Geschäfts in die vorberatende Kommission, und die Ansetzung von entsprechenden Anhörungen auch externer Sachverständiger.
Dessen ungeachtet wurde die Vorlage am 13.12. im Plenum nach nur zwei Oppositionsvoten (Fetz und Germann) quasi durchgewunken (27 zu 5 Stimmen bei 4 Enthaltungen), nachdem der Kommissions-Sprecher die vom Bundesrat vorgespurten Zweck- (wenn nicht Falsch-)Behauptungen und Missverständnisse bekräftigt und die seiner Aufmerksamkeit anempfohlenen Gegenindikatoren verschwiegen hatte. Mag sein, dass ihm die obige Zusendung gar nie zu Augen gekommen ist. Dass er es vorzog, die zuständige Bundesrätin einen Tag vor der Bundesratswahl nicht in Bedrängnis zu bringen. Oder dass er sich veranlasst sah, dem aufgezeigten Interessenkonflikt im Sinne der von ihm als übergreifend anerkannten Interessen zu begegnen. Dies möchte ich hier aber nicht zur Debatte stellen, sondern vielmehr dazu beitragen, dass meine Spezialkenntnisse zur damit zusammenhängenden Qualified Intermediary (QI-)Problematik  (.../kingpin.htm) in die weitere Entscheidungsfindung zur allfälligen Einführung der Gruppenanfragen in Fiskal-Amtshilfeverfahren zeitig und angemessen Eingang finden. Ich benutze dazu jene Plenumaussagen von Herrn Ständerat Fournier, welche für mich problematisch, aufschlussreich underhellendsind.

1.  "... afin que la Suisse n'encoure pas le risque de se retrouver sur une liste grise ou noire [de l'OCDE, du GAFI, du G20, etc.] ..."
Das Schreckgespenst von schwarzen, grauen und andern rufschädigenden Schandpfahl-Listen ist zwar innerstaatlich ein reales - aber wesentlich hausbackenes. Es geht auf die OECD-Amtshilfekonvention in Steuersachen von 1988 zurück, wo es das OECD-Gründungsmitglied Schweiz unterliess, ihren Interessen und Rechten nachdrücklich, kompetent und nötigenfalls unter Anwendung ihres Vetorechts Nachachtung zu verschaffen. In der Folge ist in jenem Rahmen - und ohne irgendwelche Rechtsgrundlagen - das pure Bürokratengebilde FATF (.../fatf.htm) herangewachsen, welches sich durch Schandpfahllisten gegen Geldwäscherei, Terrorismus und Steuerhinterziehung Aufmerksamkeit zu verschaffen wusste. Gegenteiligen Zweckbehauptungen und verschlungenen Formulierungen und Ausreden zum Trotz wurde die Finanzsupermacht Schweiz selbstverständlich von allem Anfang an zur vollwertigen Mitgliedschaft und Mitarbeit in der G-20 eingeladen (siehe Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 09.1065). Wie in der Materialien-Analyse aufgezeigt (.../abwehr.htm#G20), ist die demnach auf Verwaltungsebene (sic!) erfolgte Ablehnung der offiziellen Einladung zur G-20 mit den Listen-Plätzen und Listendrohungen der G-20 in direkten Zusammenhang zu bringen. Und ist bei anhaltender Führungslosigkeit und mit weitergehenden Rechtsbeugungen und Kniefällen alles andere als Stärkung unserer Position gegenüber zusehends belastenderen fremden Begehrlichkeiten zu erwarten.

2.  "Ces conditions adaptées de l'assistance administrative font déjà partie de la convention avec les Etats-Unis - il est important de le savoir. ...
Les requêtes groupées sont prévues déjà aujourd'hui selon la convention de 1996 en vigueur dans le cadre de la fraude fiscale, comme l'a confirmé d'ailleurs le Tribunal fédéral. ...
... afin d'assurer la continuité de la pratique judiciaire en ce qui concerne l'autorisation des demandes fondées sur des modèles de comportement définis ..."
Diese verniedlichenden, jedoch richtungsweisenden Schlüsselaussagendes Kommissions-Sprechers reflektieren nur ungenügend die Kommissionsdebatte. Sie mögen zwar - vermeintlich - der von ihm beratenen Credit Suisse zudienen. Und sie werden dahingehend auch unbeirrt von der Verwaltung und mehrheitlich gar vom Bundesrat zur Ermöglichung des nächsten grossen Kniefalls vor eigenmächtig agierenden US-Beamten unterstützt. Fakt ist aber, dass sie weiterhin in direktem Gegensatz stehen zum Vertragstext, zu den Materialien des hiesigen und des amerikanischen Parlaments, zum hiesigen Ordre public, zu den diesbezüglich praktisch einmütigen Lehrmeinungen, zu den auf dem Spiel stehenden Schweizer Interessen, zum gesunden Menschverstand und selbst zur Judikatur. Letzteres wenigstens dann, wenn man von den siebzigseitigen Ausführungen des Gerichtsschreibers des Bundesverwaltungsgerichts absieht, der mit dem notorischen Abschreibungsentscheid vom 5.3.09 (A-7342/8000) offenbar glaubte, der gerichtlichen Rechtssetzung etwas anderes als einen Bärendienst zu leisten - und das erst noch in einem nebensächlichen Punkt. Fakt ist zudem, dass selbst das Bundesverwaltungsgericht in keinem Satz jenes bedenklichen Abschreibungsentscheides Bezug genommen hat - oder nehmen konnte - auf eine angeblich bereits im DBA 96 vorgesehene Möglichkeit von namenlosen Gruppenanfragen  Ständerat Germann hat dies so auf den Punkt gebracht:

"Aber wir sollten nicht Tür und Tor öffnen für diese Gruppenanfragen und schon gar nicht für eine Rückwirkung, von der nun offenbar die Rede ist.
Das Ganze führt ja auch zu einer massiven Verunsicherung des Finanzplatzes Schweiz respektive zu einer Unsicherheit, denn sehen Sie: Wenn die Steuerverwaltung irgendwelche Kundendaten gegenüber den USA preisgibt, woher hat sie diese denn? Die Bank liefert sie ihr. Wenn jetzt die Bank plötzlich die Strafverfolgungsbehörde istund Datensätze von Kunden ausliefert, für die es gar keine Anfrage gibt, ist doch der Willkür Tür und Tor geöffnet! Ich bitte Sie dringend, sich das gut zu überlegen. ...
Ich bin nicht bereit, hier die Katze im Sack zu kaufen und unser Rechtssystem aufs Spiel zu setzen. Nirgends im DBA von 1996 ist ein Freipass auf Gruppenanfragen zu finden. Der existiert erst, seit ein Bundesverwaltungsrichter hierzu grünes Licht gegeben hat. Und jetzt stützt man sich auf dieses Bundesverwaltungsgerichtsurteil ab. Ich meine aber, dass immer noch wir hier der Gesetzgeber sind und dass das, was der Gesetzgeber sagt, gilt - und nicht, was ein einzelner Richter irgendwann entschieden hat."
Tatsächlich darf in einem sich selbst achtenden und auf seine Zukunft bedachten Rechtsstaat ein juristischer Irrläufer weder zum juristischen Vorbild noch zum gesetzgeberischen Mass der Dinge angehoben werden; der verfassungsmässige Gesetzgeber ist vielmehr aufgefordert, seinem richterlichen Zauberlehrling unverzüglich in die Arme zu fallen, und sein allenfalls missverständliches oder allzu frei interpretatierbares Gesetzeswerk zu präzisieren - in Harmonie mit dem Volkswillen, dem Ordre public, den Verträgen, den nationalen Interessen und dem gesunden Menschenverstand.

3.  "Ces conditions adaptées ont déjà fait l'objet de débats approfondis en commission et au conseil à l'occasion de l'adoption par notre Parlement, le 18 juin 2010, de la convention contre les doubles impositions entre la Suisse et les Etats-Unis. La commission en a à nouveau débattu et elle n'a pas reçu d'éléments nouveaux susceptibles de remettre en cause l'approbation par le Parlement de ces conditions adaptées et conformes aux normes internationales, conditions déjà intégrées à la convention liant la Suisse et les Etats-Unis acceptée en juin 2010 par l'Assemblée fédérale."
Soweit aus den öffentlich zugänglichen Materialien ersichtlich haben die Eidg. Räte im Juni 2010 einem Vertragstext zugestimmt, der wesentlich den bundesrätlichen Erwägungen gemäss Botschaft zur DBA-Ergänzung entspricht, jedoch die bewährte Praxis der individuellen Namensnennung bestätigt und namenlose Gruppenanfragen ausdrücklich ausschliesst. Wäre dem nicht so, bestünde keinerlei Anlass zur jetzigen Vorlage. Und schon gar nicht zum bedenklichen gesetzgeberischen Novum - soweit ersichtlich - eine Vertragsänderung, dazu noch eine rückwirkende, per Interprepationsänderung der Vertrags-Botschaft durchzupeitschen. Das scheint mir eine noch nie geübte, schwerwiegende und unwürdige Hintertreppenmechanik darzustellen.

4.    "Il est possible que l'OCDE publie ses propres prescriptions en lien avec les requêtes groupées encore durant l'été 2012. Si la Suisse devait ne pas les respecter, elle figurerait de nouveau sur les listes grise ou noire. Les banques soutiennent donc le projet du Conseil fédéral."
Die OECD ist gemäss ihren Statuten eine den Mitgliedstaaten zudienende Dienstleistungsorganisation und kein supra-nationaler Befehlsgeber. Kein Staat der die mit seiner Souveränität verbundenen Möglichkeiten nicht fahrlässig, mutwillig oder ohne Gegenleistung opfern oder untergraben will, denkt daran, den selbst-zudienenden Phantasien der OECD- und andern Bürokraten mittels gemeinschädlichen Gruppenanfragen und ähnlichen rechtlichen Abartigkeiten Vorschub zu leisten oder gar nachzukommen. Die Schweiz wäre hier einmal mehr in die Rolle eines sich selbst schädigenden Versuchskaninchens gedrängt, das von ihren Konkurrenten zwar beklatscht wird, aber eben vor allem deshalb, weil sie damit andere stärkt, sich selbst aber schwächt und evt. gar ins Abseits manövriert. Wer als ihr Unterhändler statt solche gemeinschädigende bürokratische Standards nach Kräften zu bekämpfen, durch eigenes Tun und Lassen diesen gar Vorschub leistet oder das Wort redet, ist am falschen Platz und gehört zurückgerufen. Dafür wurde u.a. Art.267 StGB (fahrlässiger diplomatischer Landerverrat) geschaffen, und zwar keineswegs - wie vom Bundesrat behauptet - aus "Versehen des Gesetzgebers", (.../267inter.htm#Versehen) sondern ganz offensichtlich ohne genügende Beachtung auch auf Verwaltungsstufe.

5.    "Les banques soutiennent donc le projet du Conseil fédéral."
Mag sein, dass Banken wie Credit Suisse und UBS ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht haben, und weiterhin glauben risikofrei den Anspruch auf vermeintliche politische Befreiungsschläge erheben und durchdrücken zu sollen - unbeachtet der Kosten und Zukunftsbeschränkungen, welche damit kleineren Banken und anderen Wirtschaftgruppen erwachsen. Die Bankiers mit denen ich in Kontakt stehe - worunter auch die mit CS und UBS verbundenen - teilen zumindest privat die vom Kommissions-Sprecher transportierte Meinung auf keinen Fall (ihr Profil findet sich in meiner Philippika zum Neujahr: .../kingpin.htm#6). Wie im Falle der QI-Problematik - und zuvor schon bei den Abwehrbemühungen zur OECD-INTERFIPOL Amtshilfekonvention in Steuersachen - offenkundig geworden, ist insbesondere die Haltung der Schweizerischen Bankiervereinigung in dieser Frage weder tiefgängig noch representativ. Und da Art.267 StGB für diese Ausverkäufer unseres Erbes nicht anwendbar scheint, anerbietet sich vielleicht in der Aufhebung der andauernd verheerenden EFD-Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB ein zweckmässiges Remedurmittel.

Womit ich zum eigentlichen Thema komme: UBS-Postulat 2 der GPK beider Räte

Gemäss Auskunft einer ESTV-Sachbearbeiterin soll der von Ihren Kommissionen mit Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) angeforderte Bericht definitif im Januar zur Veröffentlichung gelangen. Das Postulat lautet:

"Der Bundesrat wird beauftragt, die im Bericht der GPK aufgeworfenen Fragen zur Anwendung des Artikels 271 StGB sowie zur Kompatibilität des QIA [Qualified Intermediary Agreement] mit dem schweizerischen Bankgeheimnis in einem vertieften Bericht umfassend abzuklären."
Für ihre Sitzung vom 9./10.Januar 2012 hat die WAK-NR auf ihrer Agenda das Traktandum 11.027 (Einführung der IRS-Gruppenanfragen via Neuinterpretation des CH/USA-DBA 96 gemäss Abschreibungsbeschluss des BVG A-7342/2008 vom 5.3.09). Divide et impera gebietet die getrennte Behandlung dieser beiden Geschäfte. Die auf dem Spiel stehenden bedeutenden und übergreifenden Interessen legen indessen m.E. eine abschliessende Behandlung der Vorlage 11.027 unter voller Berücksichtigung der Erkenntnisse zum obigen Postulat nahe. Diesen Standpunkt habe ich auch in einer Notiz vom 27.d.M. an den WAK-Präsidenten NR Darbellay vorgetragen.

Ein gwichtiger innerer Zusammenhang ergibt sich m.E. bei Berücksichtigung der bisher weitestgehend missachteten wesentlichen Fakten zum QIA der amerikanischen Steuerbehörde IRS. Diese habe ich in der oben angezeigten Philippika zusammengetragen und analysiert (.../kingpin.htm). Die meisten CH-Banken haben sich dem QIA unterworfen. Auch gemäss GPK steht dieses private - und auch vom US-Kongress nie gebilligte - Agentenabkommen im Zentrum des UBS-Desasters. Und bei den neuesten IRS-Pressionen gegenüber der CS und weiteren 10 Banken spielt dieses erneut eine Schlüsselrolle. In diesem Licht scheint mir eine abschliessende Prüfung der 11.027-Vorlage ohne Berücksichtigung der ausstehenden Antwort auf dieses GPK-Postulat unangebracht, ja selbst-schädigend und unverantwortbar zu sein - desirata zuständiger Behörden und Befreiungsschlags-Phantasien betroffener Banken hin oder her. Vordringlich und auch aussenpolitisch hilfreich scheint mir hingegen die ernsthafte Prüfung einer baldmöglichsten Aufhebung der unter verschiedenen Gesichtspunkten bedenklichen - unbefristeten, und damit jederzeit wiederrufbaren - EFD-Ausnahme-Bewilligung zu Art.271 StGB vom 7.11.00 zu sein. Ob eine solche Initiative zweckmässigerweise von der GPK, der WAK, oder einer andern Parlamentskommission ausgehen sollte, vermag ich nicht zu beurteilen; gegebenenfalls ist auch an eine Bewilligungs-Aufhebung von Amtes wegen zu denken (11.4123).

Wenn man versuchen sollte, Sie von einem solchermassen eigenständigeren, würdigereren und selbstsicheren Kurs abzuhalten, mögen Sie sich an einschlägige Erfahrungen mit unseren amerikanischen Freunden erinnern. Zu denken ist dabei vor allem an den NPT-Clinch, und an die Auslieferungsfälle Marc Rich und Roman Polanski. Die betreffenden Bundesrätinnen waren damals ursprünglich auch geneigt anzunehmen über keinen genügenden rechtlichen und politischen Rückhalt zu verfügen, und deshalb die Flagge streichen zu müssen. Glücklicher- und verdienstvollerweise hörten sie aber nicht nur auf ihre Verwaltungs-Sherpas, sondern waren auch für externe Sachkenntnisse und Ideen empfänglich. Und durften mit ihrer souveränen Haltung nicht nur für das Ansehen der Schweiz in der Welt, sondern auch persönlich Erfolge erzielen.

Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ohne Ihren Gegenbescheid gedenke ich diese Notiz - inkl. Hyperlinks - in den nächsten Tagen allen Mitgliedern der GPK beider Räte zukommen zu lassen. Falls Sie es vorziehen, diesen Informationsfluss via GPK-Sekretariat sicherzustellen, wäre dies wohl sachdienlich und zum vorneherein herzlich verdankt.

Mit besten Wünschen zum Jahreswechsel. Salve!

Anton Keller    027-2812477




Neujahrs-Notiz    30.Dezember 2011

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Schwarze Listen. angeblich existenz-gefährdende Klagedrohungen gegen blauäugige Bankmanager und Finanzdienstleister, Pensionskassen-Blues, und andere Schreckmümpfeli verdüstern die Zukunftsperspektive. Dass sie mit jeder weiteren Kniebeuge vor fremden Machthabern nicht an der Wurzel bekämpft und wirsam behoben, sondern sogar noch verschlimmert werden, ist das Eine. Weniger verdaubar ist das Andere, dass sie nämlich in den meisten Fällen wesentlich selbst-verschuldet sind, und der Appetit auf Gratiszahlungen an fremde Peiniger bekanntlich unabsehbar wächst mit jeder weiteren bis vor kurzem noch undenkbaren Konzession.

Ich habe mir daher in den letzten Tagen und Nächten die Mühe genommen, bezüglich der zunehmend unter unerträglichem Druck stehenden Beziehungen Schweiz-USA i.S. Fiskaldaten alle mir relevant scheinenden Faktoren zusammenzutragen, zu analysieren und auf den Punkt zu bringen. Dies auch zur Kenntlichmachung der vorliegenden Missverständnisse und Zweckbehauptungen, sowie der Handlungs-Optionen für eine würdigere, tiefgängigere und beidseitig hilfreichere Antwort auf die Zumutungen und Begehrlichkeitren unserer amerikanischen Freunde. Ich darf diese weitreichend dokumentierte Notiz "Lex Helvetica Philippika" Ihrer besonderen Aufmerksamkeit anempfehlen (www.solami.com/kingpin.htm). In deren Fussnoten C-H sind die wesentlichen Elemente in deutsch und z.T. in französisch zusammengefasst (.../kingpin.htm#C).

Als staatspolitisch besonders bedenklich erscheint der kürzlich erfolgte Vorgang hinter dem Rücken des Parlaments. ESTV-Beamte erklärten mir zwar - ohne rot zu werden -.es handle sich dabei um eine in der Kompetenz des Bundesrates liegende Ausführungsbestimmung zum in Kraft stehenden CH/USA-Doppelbesteuerungsabkommen von 1996.. Nach einhelliger Meinung bedeutender Rechtsgelehrter trifft dies aber nicht zu. Der Vertrag selbst sehe - auch vom Standpunkt der amerikanischen Gesetzesmaterialien - keinerlei namenlose Gruppenanfragen vor. Sie stütze sich - unbehelflich - einzig und allein auf eine unerhebliche Äusserung eines Bundesverwaltungsgerichtsschreibers in einem Nebenpunkt eines Abschreibungsbeschlusses (siehe auch: Rainer Schweizer, Fragwürdiger Plan zur «Rettung» der Banken, NZZ, 12.Dez 11). Als solcher könne jener Beschluss rechtsstaatlich keinesfalls als massgebend herangezogen werden - weder vom Bundesrat, noch von der Verwaltung. Und ohne schwerwiegende Konsequenzen für unsere rechtsstaatlichen Institutionen könne das Parlament seinem verfassungsmässigen Auftrag auch nicht dadurch nachkommen, indem es seinerseits einen offenkundigen juristischen Irrläufer zum Mass der Dinge anhebt - statt allenfalls unklare oder missverständliche Rechtstexte unverzüglich mit dem Volkswillen, dem Ordre public, den Verträgen und den nationalen Interessen in Einklang zu bringen. Oder indem es sich gar von der Exekutive überrunden und zu deren Stempeldiener degradieren lässt (die unten wiedergegebene Gruppenanfragen-Verordnung wurde auf den vergangenen 30.November 2011 in Kraft gesetzt - also noch vor der parlamentarischen Beratung des entsprechenden CH/USA-DBA-Vertragszusatzes, Vorlage zu11.027; in der WAK-NR am 9./10.Januar traktandiert).

Mit besten Wüschen zum Jahreswechsel, und auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr!

Anton Keller    027-2812477


AS 2011 5259
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
Änderung vom 16. November 2011
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I
Die Verordnung vom 15. Juni 19981 zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996 wird wie folgt geändert:
Art. 20 l Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
II
Diese Änderung tritt am 30. November 2011 in Kraft.

16. November 2011
Im Namen des Schweizerischen Bundesrates
Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey
Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
______________
1 SR 672.933.61


SR 672.933.61
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
vom 15. Juni 1998 (Stand am 30. November 2011)

Art. 20 l31Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
____________
31 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 30. Nov. 2011 (AS 2011 5259).




Neue Zürcher Zeitung    30.Dezember 2011
re:  Unappetitliches gut orchestrieren

Anton Keller (30. Dezember 2011, 19:12)
auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr!    (zensuriert)
Lex Helvetica Philippika: gegen weitere QI-, FATCA- & OECD-Aberrationen;
für umfassenden realen Bankkundenschutz gegen fremde Zumutungen und Begehrlichkeiten (www.solami.com/kingpin.htm)




IRS query    January 2, 2012

Dear Sir,

This is to present my compliments at the beginning of a new year and - I trust - a renewal of friendly and mutually respectful and helpful relations between the American and the Swiss people, as reflected notably in the Swiss/American Friendship, Reciprocal Establishments, Commerce, and Extradition Treaty of November 25, 1850 (SR 0.142.113.361) and, more recently, in the Joint Declaration of the US Congress of October 30, 1985.

I've been a long-term observer of relations between our two countries and, in my capacity as adviser of past and current members of the Swiss Parliament, on different occasions, I've been called upon in delicate parallel diplomacy missions involving the United States and third countries, including Iran and the Soviet Union. The topic of this information request concerns a complicated subject where the US Internal Revenue Service is understood to have a perfect deep-draught up-to-date knowledge, i.e. the Qualified Intermediary (QI) system and its application on the background of the US/Swiss double-taxation treaty of 1996 (96 Treaty: SR 0.672.933.61).

The Swiss Parliament is currently in the process of considering both various aspects of the QI system, and an amendment to a previously, in 2010 passed revision ("revision", dated September 23, 2009) of the 96 Treaty. In order to help clarify some related points, I have the honor, on behalf of several Swiss lawmakers, to submit the following questions to your benevolent attention for reply (the responsible commissions are scheduled to meet on January 9, 10 and 31, and in order for your answers, in the event, to be considered in these proceedings, I expect them as soon as possible):

1.    a)  How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dogers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at recent sessions of the Cambridge International Symposium on Economic Crime?  Which also begs the supplementary question: If indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
    b)  How much total revenues did the IRS receive from Swiss QIs (notably banks) in each year since 2001 when the QI system became operational,
    -  under the applicable 15% or 30% tax rate for interest, dividends, etc., and
    -  under the applicable 28% or 31% backup withholding rate for securities sales (US and others, "deemed" or otherwise)?

2.    a)  When did the US Congress examine and approve, when did the US President sign and put into effect, the IRS' "Rev. Proc 2000-12" (model QI Agreement) or any of its amendments?
    b)  Why, in the event, was neither necessary, even though the backup withholding on securities sales (US and others, "deemed" or otherwise, initially 31% and later 28%) - whether it is called a tax or not - falls into the exclusive purview and competence of the US Congress (Section 8 US Constitution), and the conditions of the mandatory Administrative Procedure Act (APA, 5 U.S.C. § 702ss) were met?

3.    Where - in the 96 Treaty, in the pending revision of same, in any other related congressional material, and in the Treasury's "Technical Explanation" of the 96 Treaty - is authority granted:
    a)  for requests involving anything but individually and properly identified taxpayers?
    b)  for requests involving anything but administrative procedures available in both countries?
    c)  for requests intended and serving any other purpose than the proper administration of the treaty itself and the "prevention" - i.e. exclusively in the field preceding, much less enforcing penal norms regarding - "fraud and the like"?
    d)  for nameless group requests for pseudo-administrative but in fact - due to the Swiss/US legal assistance treaty of 1973 (SR 0.351.933.6) - essentially excluded legal assistance in fiscal matters?
    e)  for Swiss nameless group requests for checking, at American banks in the US, whether, e.g., the spirit and the letter of the 96 Treaty is fully upheld, thus honoring the fundamental and time-tested principle of reciprocity?

4.    On what authority and grounds, in the event,
    a)  can a US Senate-approved treaty, like the 96 Treaty, be transgressed by any US entity?
    b)  could the QI Agreement between the IRS and UBS and Credit Suisse, respectively be negociated and placed into which legal status outside the framework of existing US/Swiss treaties?
    c)  could the Swiss/US memorandum of understanding of August 19, 2009 (SR 0.672.933.612) be negociated and signed by IRS Deputy Commissioner Barry B. Shott outside the framework of existing Swiss/US treaties (according to the applicable laws of both the United States and Switzerland, this memorandum - like any other administrative agreement - is understood to be legally binding only within the limits defined in the 96 Treaty; the Swiss Administrative Federal Court, in its landmark decision A 7789/2009 of Januar 21, 2010 thus ruled against delivery of any banking data on the sole basis of said memorandum, declaring this memorandum to be essentially outside the confines of the 96 Treaty)?
    d)  could the US/Swiss memorandum of understanding of March 31, 2010 be negociated and signed by Treasury Director Douglas W. O’Donnell outside the framework of existing US/Swiss treaties (the Swiss constitutional lawmakers felt obliged to raise that revised memorandum to the level of a treaty; the US constitutional lawmaker, however, is understood to have never been even invited to consider same, and the US President is not known either for ever having put his signature on this document, for which reason it has not even been raised to the level of an executive agreement and has thus, according to US law, too, remained a purely administrative ukase with no legally binding effect - neither for the Swiss authorities, which thus acted outside the frame of both the 96 Treaty and other applicable laws, nor for US authorities and any affected US person whose privacy rights were thus violated, and who may thus yet benefit from the fundamental rights to which they are entitled)?
    e)  could and should the IRS have sought enforcement of a memorandum of understanding negociated and signed outside the framework of existing Swiss/US treaties,outside of applicable US administrative procedures (e.g. 11 FAM 700, 11 FAM 720, 11 FAM 721.2, notably Department of Justice Memorandum of 25.November 1996 "Validity of Congressional-Executive Agreements that substantially modify the United States' obligations under an existing treaty" by Christopher Schroeder, Acting Assistant Attorney General, addressed to Alan J. Kreczko, Special Assistant to the President and Legal Adviser to the National Security Council), and for which it obtained neither congressional approval nor the Presidential Seal, and which, moreover, in light of applicable conventions, has been invalid ex tunc?

5.    a)  Why should it be in the United States' overall interest to have, in law and in practice, Swiss authorities not to strictly, reliably and with utmost determination respect its own and others' treaty rights, obligations and limits, as it did when other US office holders saw fit to seek to kidnap Marc Rich on Swiss territory, to try to nail the scalp of Swiss banking secrecy to the wall, or to pressure Swiss authorities into extraditing Roman Polanski?
    b)  Why should Swiss authorities accept - be it under genuine or false flags, whether because of real or made-believe hyporcritical concerns - to be steamrolled into assisting any US authority in the pursuit of the latter's interests under any circumstance, particularly as long as Switzerland has not on its own, sovereignly and freely decided such a course of action to be in its interests, to be fully in line with its public ordre and to favor its internationally recognised permanent armed neutrality not excluding its traditional courant normal?
    c)  Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very oblective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways and means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective and compensatory political and legal actions in the United States and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?

Thanking you for your attention, I take this opportunity for extending to you my best regards and New Year wishes.

Anton Keller
Geneva Switzerland
+4122-7400362    swissbit@solami.com

cc: selected members of US Congress




Neue Zürcher Zeitung    3.Januar 2012
re:  2,3 Milliarden Dollar für Anteil an einem [amerikanischen] Gasfeld

Anton Keller (3. Januar 2012, 19:45)
Was willst Du in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!
Europas strategische Oel und Gasversorgung liegt in den Gestaden des Mittelmeers (Libyen) und im Nahen Osten (Irak, Israel: www.solami.com/oil.htm).




Neue Zürcher Zeitung / Weltwoche    4.Januar 2012
re:  Nationalbank versucht Hildebrand zu entlasten / Affäre um SNB-Präsident Hildebrand spitzt sich zu
      Die Fakten zum Fall Hildebrand

Anton Keller (4./5. Januar 2012, 20:32 / 10:41 / 15:34)
Der Fluch der bösen Tat  II / Lex Helvetica
Vor der Einführung der lex americana Insidergesetzgebung war es gesellschaftlich verpönt (aber nicht strafrechtlich relevant, sondern jedem selbst überantwortet), Insiderwissen - und generell Vormachtspositionen – zulasten des Gemeinwohls privat zu nutzen. Auf der langen schiefen Ebene in Richtung 54. Staat der USA ist seither der Sinn für eigenverantwortliches Tun und Lassen verkümmert und quasi ersetzt worden durch juristische Klauseln und Spitzfindigkeiten, ja Feigenblätter, welche der Umgehung von zentralen Gemeinschaftsnormen geradezu Vorschub leisten. Mit dem heutigen lamentablen Ergebnis - und dem morgigen "no independent future!" Noch ist es Zeit zum Umkehren in Richtung lex helvetica (www.solami.com/kingpin.htm ¦ .../lexhelvetica.htm¦ …/capitalism.html).




Tages-Anzeiger    4.Januar 2012
re:  «Es gibt keinen Spielraum»

Anton Keller (4. Januar 2012, 20:51)
Vor der lex americana war es verpönt (aber nicht strafbar), Insiderwissen - und generell Vormachtspositionen - privat zu nutzen. Auf dem Weg zum 54.US-Staat ist seither der Sinn für eigenverantwortliches Tun & Lassen verkümmert & durch juristische Feigenblätter ersetzt worden. Mit dem lamentablen Ergebnis - und dem morgigen "no independent future!" Zeit zum Umkehren! (www.solami.com/kingpin.htm).




Notiz an die WAK-N-Mitglieder    6.Januar 2012

Wer nicht die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit

"Die Schweizer Nationalbank spricht von einer 'massiven Überbewertung' des Schweizer Franken.", FAZ, 3.8.11
"SNB-Präsident Philipp Hildebrand muss etwas tun, um die Glaubwürdigkeit der Schweizerischen Notenbank zu erhalten", meldete Cash am Mittwoch, 10.August 2011 - dem Tag des historisch höchsten Franken/Dollar-Wechselkurses
Pressekonferenz SNB, 5.Januar 16:00   (meine Hervorhebungen)
17:02 Uhr
"Ja, es war meine Frau die das Geschäft [vom Montag 15.August um 13:20] aus ihrer Galerie getätigt hat.» Das sei auch im E-Mail-Verkehr ersichtlich, den man möglicherweise auch veröffentlichen könne.
16:16 Uhr
Am nächsten Tag um 07:30 habe er, Hildebrand, den Berater angewiesen, keine Geschäfte ohne sein Wissen auszuführen.
Der Tages-Anzeiger vom 5.1. zitiert die Email-Anweisung wie folgt: «In der Zukunft ist es Ihnen nicht erlaubt, Devisentransaktionen durchzuführen, ohne dass die Anweisung von mir kommt oder dass ich sie bestätige.» «Ebenso bitte ich, zur Kenntnis zu nehmen, dass jede Währungsposition auf dem Konto mindestens sechs Monate gehalten werden muss, wie es unser SNB-Reglement über Eigengeschäfte vorschreibt.»
16:52 Uhr
«Ich habe durchaus Verständnis für diesen Mitarbeiter, der vielleicht tatsächlich meinte, etwas gefunden zu haben, was stinkt.»
16:56 Uhr
  «Frage: Warum hat Ihre Frau nicht mit Ihnen gesprochen vor dem Dollar-Kauf?»
Hildebrand: Er wolle nicht zu tief in seine Familiengeschichte gehen. «Aber wir haben sehr spät geheiratet, meine Frau ist Ökonomin und ... meine Frau ist eine starke Persönlichkeit, sagen wir es so.» Die Idee, Dollar zu kaufen, sei keine neue gewesen. «Meine Frau hat immer wieder darüber gesprochen, dass der Dollar eigentlich viel zu tief sei.»

Nationalbank versucht Hildebrand zu entlasten, NZZ Online, 4.Januar 2011  17:00
Leserkommentar von Anne Pearson (4. Januar 2012, 17:29)
PMH tries to get ahead of the curve - durch vollständige Transparenz
Der Titel ist falsch: Nicht die Nationalbank versucht PMH zu entlasten, sondern PMH versucht sich selbst zu entlasten. Als gewiefter Politiker macht er das Einzige was er in dieser verzwickten Situation kann: Er geht voll auf Angriff über. Get ahead of the curve heisst das in Amerika. Und damit indentifiziert er sich ja stark, auch beim jãhrlichen Treffen der Federal Reserve Bank of Kansas City in Jackson Hole, WY, im August. Jedermann sollte wissen, dass Kashya Hildebrand früher Devisenhãndlerin war. Ihre Arbeit als Galeristin ist relativ neu. Der Prãsident des Direktoriums der SNB kann ja nicht mit einer Devisenhãndlerin verheiratet sein. ...

Sehr geehrtes Kommissionsmitglied,

Die obigen Zitate geben den Eindruck, dass Herr Hildebrand die bisher gestellten Fragen zwar wahrheitsgemäss beantwortet hat, relevante Zusammenhänge dabei aber wahrscheinlich unbeleuchtet liess. Unter den damals gegebenen Umständen eines historisch tiefen Wechselkurses, und ihr sicherlich nicht verborgen gebliebener Pressionen auf ihren Mann in Richtung SNB-Interventionen, dürfte es diese "starke Persönlichkeit" gejuckt haben - Galeristin zwar doch auch "Ökonomin", ja sogar ex-Devisenhändlerin, die "immer wieder darüber gesprochen [habe], dass der Dollar viel zu tief sei" - mehr als nur eine "reglementskonforme" Devisentransaktion vorzunehmen. Ob es sich dabei um eine 10- oder 100-fache Hebel-, und damit Spekulationsoperation gehandelt haben mag, ist eine nebensächliche quantitative Frage. Erst die qualitative Frage - nämlich ob es sich dabei tatsächlich nicht um eine unvertretbare Hebeloperation gehandelt hat - dürfte nämlich den Sarasin-Mitarbeiter alarmiert und zur subjektiven Überzeugung geführt haben "etwas gefunden zu haben, was stinkt." Und da gegebenenfalls diese "heikle" Dimension auch Frau Hildebrand durchaus bewusst gewesen sein musste, war deniability für Ihren Mann unabdingbar und mag auch zum unkoordinierten Tun & Lassen Anlass gewesen sein. Spätestens ab Kenntnisnahme der heiklen Vorgänge am frühen Morgen des 16.Augusts ging es sodann für Herrn Hildebrand vorrangig darum, den Schaden zu begrenzen. Dazu war in jedem Fall eine höchst umsichtige Dokumentation nach allen relevanten Seiten tunlichst.

Auf diesem Hintergrund waren und sind die bisher erhellten Ab- und Versicherungen naheliegend aber nicht schlüssig. Um verlässlichere Erkenntnisse über den wahren Gesamtsachverhalt zu gewinnen, sind die inkriminierten Vorgänge aber von wirklich unahängigen Experten eingehendst zu überprüfen. Dabei ist nicht nur der Zeitraum weit zurück vor 2011 auszudehen. sondern es sind auch alle andern Konti im Inland (z.B. gegebenenfalls auch bei der SNB selbst) und allenfalls auch im Ausland zu überprüfen.

Mit freundlichen Grüssen und besten Wünschen zum Neuen Jahr. Und auf einen aufrechteren Gang in Zukunft!

Anton Keller
027-2812477

PS: Falls die "causa SNB" doch nicht die "causa USA" (Gruppenanfragen-Vorlage 11.027) vollständig von der WAK-Tagesordnung verdrängen sollte, anempfehle ich Ihnen dringend die Rückstellung der WAK-Beratungen zu letzterem Geschäft bis nach der Veröffentlichung der für Ende Januar fest in Aussicht gestellten bundesrätlichen Beantwortung des Postulats 2 des UBS-Berichts der GPK (S.3422; 10.3390/10.3629). Denn die unabsehbar weitergehenden Begehrlichkeiten insbesondere der US-Steuerbehörde IRS können mit weiteren Kniebeugen  - auch wenn sie sich hinter einem sehr bedenklichen und umstrittenen Bundesverwaltungsgerichts.Beschluss verstecken mögen - mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht wirksam eingedämmt, sondern im Gegenteil nur zusätzlich begünstigt werden. Aber auch weil bei uns - wie im vorberatenen Ständerat (Fetz und Germann) festgehalten - hierzulande das verbindliche Recht noch vom Parlament als dem verfassungsgebenden Gesetzgeber, und nicht von irgendeinem Bundesgerichtsschreiber opportunistisch in einem Nebenpunkt eines zudem sehr umstrittenen Abschreibungsbeschlusses (A-7342/8000) festgelegt werden mag. Es ist dabei m.E. auch von der zuständigen Parlamentskommission zu prüfen, wieweit die vom Bundesrat auf den 30.November ohne Not in Kraft gesetzte ordre public-, vertrags- und interessen-widrige neue, selbst-schädigende und zudem einseitige Rechtsnorm (SR 672.933.61: namenlose Gruppenanfragen) ohne vorausgegangene Zustimmung des Parlaments rechtens erfolgen konnte, und welche Konsequenzen allenfalls daraus zu ziehen sind. Als langjähriger Sachkenner der CH/USA-Beziehungen habe ich Ihnen meine Neujahrs-Notiz "Da läuft einiges - ohne Not - gemeinschädigend aus dem Ruder!" zukommen lassen. Zu all dem lege ich Ihnen nun meinen Bericht auch zu Ihren Handen (www.solami.com/GPKQI3.htm) vor, worin ich die Kernaussagen des ständerätlichen Kommissions-Sprechers  parteineutral und eingehend auf ihre Stichhaltigkeit untersucht habe, und dabei zur obigen dringenden Empfehlung gelangt bin.




Neue Zürcher Zeitung    6.Januar 2012
re:  Blocher «nur der Briefträger»

Anton Keller (6. Januar 2012, 19:43)
Wer nicht zeitig die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit - Erstens
Herr Hildebrand erweckte den Eindruck, dass er die bisher gestellten Fragen zwar wahrheitsgemäss beantwortet hat, relevante Zusammenhänge dabei aber wahrscheinlich unbeleuchtet liess. Eine "starke Persönlichkeit" - Galeristin zwar doch auch "Ökonomin", ja sogar ex-Devisenhändlerin, die "immer wieder darüber gesprochen [habe], dass der Dollar viel zu tief sei" dürfte es unter den damals gegebenen Umständen eines historisch tiefen Wechselkurses und ihr sicherlich nicht verborgen gebliebener Pressionen auf ihren Mann in Richtung SNB-Interventionen gejuckt haben, mehr als nur eine einfache Devisentransaktion vorzunehmen.

Anton Keller (6. Januar 2012, 19:41)    Zweitens
Ob es sich dabei um eine 10- oder 100-fache Hebeloperation gehandelt haben mag, ist nebensächliche quantitative Frage. Erst die qualitative Frage - nämlich ob es sich dabei tatsächlich nicht um eine Hebeloperation gehandelt hat - dürfte nämlich den Sarasin-Mitarbeiter alarmiert und zur subjektiven Überzeugung geführt haben "etwas gefunden zu haben, was stinkt." Und da gegebenenfalls diese "heikle" Dimension auch Frau Hildebrand durchaus bewusst gewesen sein musste, war deniability für Ihren Mann unabdingbar und mag auch zum unkoordinierten Tun & Lassen Anlass gewesen sein. Spätestens ab Kenntnisnahme der heiklen Vorgänge am frühen Morgen des 16.Augusts ging es sodann für Herrn Hildebrand vorrangig darum, den Schaden zu begrenzen. Dazu war in jedem Fall eine höchst umsichtige Dokumentation nach allen relevanten Seiten tunlichst.

Anton Keller (6. Januar 2012, 19:40)    Drittens
Auf diesem Hintergrund waren und sind die bisher erhellten Absicherungen naheliegend aber nicht schlüssig. Um verlässlichere Erkenntnisse über den wahren Sachverhalt zu gewinnen, sind die inkriminierten Vorgänge aber von wirklich unahängigen Experten eingehendst zu überprüfen. Dabei ist nicht nur der Zeitraum weit zurück vor 2011 auszudehen. sondern es sind auch alle andern Konti im Inland (z.B. gegebenenfalls auch bei der SNB selbst) und allenfalls auch im Ausland zu überprüfen.




comentaire de JR    6 janvier 2012

Le patron de la BNS suisse a joué gagnant contre le franc, au profit d'une information d'initié. Le Code pénal suisse n'est pas applicable à ce cas. Le code pénal ne vise que le commerce de titres de sociétés et leurs dérivés. Non les devises. Et alors ? Cela ne le rend pas plus honnête. Maintenant que M. Hildebrand a été affranchi par le Conseil fédéral, le monde sait que le patron de la BNS peut légalement spéculer contre la monnaie qu'il est chargé de défendre. En pariant contre le CHF il a pris à revers les investisseurs qui font confiance à notre monnaie en sachant que ceux-ci allaient réaliser des pertes à bref délai, participant au flux qui a causé leur préjudice et cela non pas en sa qualité officielle, ce qui l'aurait affranchi, mais pour la recherche de son profit. Il a donc joui d'un avantage concurrentiel qu'il a mis à son profit personnel ce qu'il n'aurait pas pu faire s'il n'avait pas été au poste qu'il occupe. Peu importe la loi ou le règlement. Ce comportement, légal parce que les règles pénales cèdent en l’occurrence à celles de la bienséance, est un comportement doublement malvenu. D'abord parce qu'il viole avec arrogance  l'égalité des chances et ensuite parce qu'il donne de la direction BNS l'image d'un manque de sérieux. M. Hildebrand aime l’Amérique. Il entend placer ses enfants dans des écoles américaines. Il achète des dollars. Bravo. Grand bien lui fasse. Mais alors, que fait-il à la tête de la Banque nationale. Est-on sûr des intérêts qu'il sert ? Personne ne peut désormais en jurer.




Tages-Anzeiger    5.Januar 2012
re:  Mögliche Konsequenzen für Schweizer Finanzdiplomatie

Anton Keller    7.Januar 2012  16:31
Swiss Watergate? (zensuriert)
Wie im Falle von Nixon's Watergate könnten in der "causa Hildebrand" die - fahrlässigen ebenso wie die bewussten - Verniedlichungs- & Vertuschungsmanöver - sich als politisch schwerwiegender erweisen als das ursprüngliche Fehlverhalten (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Auch mit der Mär vom Schweizer Ausschluss von der G-20 ist endlich aufzuräumen (www.solami.com/GPKQI3.htm#G20).




Neue Zürcher Zeitung    10.Januar 2012
re:  Euphorie für Abgeltungssteuer ist verflogen

Anton Keller (10. Januar 2012, 15:21)
No future for Rubik & Tobin? Try Sisyphus Tax!
8 Genfer Banken sähen schwarz, fänden keine Käufer. Das Bild verdüstert sich mit jeder weiteren Hiobsbotschaft über US-Begehrlichkeiten und den diesen Vorschub leistenden Kniefällen. Die „Befreiungsschläge“ hiessen früher „Abgeltung für nachrichtenlose Vermögen“ und „Qualified Intermediary“. Die schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer vernebelten ihren eigenen Blick in die Zukunft mit abartigen Abgeltungssteuer-Modellen (Rubik) und verheerenden Gruppenanfragen-Konzessionen. Ihr Tun & Lassen ermöglichte gemeinschädigende OECD- & IRS-Bürokratieauswüchse wie INTERFIPOL & FATCA. Gefordert sind Tiefgang, Selbstvertrauen & Weitblick um die Grundübel an den Wurzeln anzupacken (www.solami.com/porkbellies.htm). Das könnte heissen das QI- & FATCA-System mittels Reaktivierung von 271 StGB auszuhebeln (.../irsquery.htm). Und Sarkozy’s Tobin-Tax-Ideen mit einer Sisyphus-Abgabe für das gesamte mit dem FIAT-Geld geschaffene Casino-System aufzufangen.




Neue Zürcher Zeitung    10.Januar 2012
re:  Die fehlende E-Mail in Hildebrands Schriftwechsel

Anton Keller (11. Januar 2012, 11:35 / 16:38 / 20:40)
Fehlt nicht auch ein Zwischensatz?    (zensuriert)
Das bisher nie in Originalkopie vorgelegte Entlastungs-Email von Frau Hildebrand an den Kundenberater vom 15.8.11 13:20 wäre eher nachvollziehbar wenn der erste Satz z.B. hiesse: "As discussed we would like to get out [of the historically and thus untenably high Swiss franc, at least somewhat. To this effect, we want you to sell CHF 400k vs USD, thus bringing our] dollar FX exposure up to 50% in our account. ..."
Das würde einerseits die These des zwar autorisierten aber selbständigen Handelns von KH ohne Bewusstsein von PMH stützen, aber auch PMH's umgehende & umsichtige Schadenbegrenzungs-Operationen weiter erhellen. Immer noch nicht ausgeschlossen wäre damit ein – sehr viel einträglicherer, aber auch entsprechend risikobehafteterer und heiklerer– Kauf von Dollar-Optionen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Einsicht in die Original-Emails bei der Absenderin und den Empfängern, sowie Befragung des Kundenberaters könnte dazu Klarheit schaffen.




Neue Zürcher Zeitung / finews.ch   12.Januar 2012
re:  Privatbankiers sorgen sich um Finanzplatz
 / Nicolas Pictet: «Finanzwelt wurde vergiftet»

Anton Keller (12. Januar 2012, 16:44 / 16:55)
Krokodilstränen oder Einkehrsignale?
«Es soll nicht eine gesamte Berufsgruppe für die Fehler einiger weniger bestraft werden» meinte der Herr Präsident. Wohlweislich missachtend, dass dieselbe Berufsgruppe jahrzehntelang Mahner wie Holzach (www.solami.com/bankingfuture.htm#Holzach), Wittmann, Pestalozzi uam missachtet, geächtet und in den Rücken geschossen haben, und die eigenen schwarzen Schafe als Bannerträger paradierten. Der Finanzplatz wurde von innen vergiftet, seine Zukunft aus den eigenen Reihen verbaut. Mit jedem von Bankenvertretern befürworteten Prinzipien-, Interessen- & Kundenverrat, mit jedem vom Parlament geforderten Kniefall (zB Gruppenanfragen) leisten sie weiteren fremden Begehrlichkeiten und Rechtsübergriffen Vorschub – auch wenn sie sich als schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer gefallen. Vertrauenswürdigkeit erfordert Abkehr von lex americana und Rückkehr zu bewährten Prinzipien, zu lex helvetica (…/parlament.htm#Vorschub) – und ernsthafte Wiedergutmachung.




Neue Zürcher Zeitung   11.Januar 2012
re:  CS liefert zu viele Kundendaten

Anton Keller (12. Januar 2012, 18:04 / 20:39)
Kann jemand dieses führerlose Flugzeug fliegen?
Die Hiobsbotschaften reissen nicht ab. Diejenigen, welche laut Eid auf unsere Verfassung gehalten wären, den Volkswillen, hiesigen Ordre public & unsere Interessen zu wahren, verstecken sich hinter einem fremd-hörigen & rechtlich irrelevanten BVG-Abschreibungsbeschluss um extraparlamentarisch den US-Begehrlichkeiten zuzudienen & Vorschub zu leisten. Die vom selbst-verschuldeten Unheil eingeholten verkriechen sich hinter Befreiungsschlags-Phantasien und drängeln via den als Kommissionssprecher agierenden „Senior Advisor“ der CS den Gesetzgeber zu weiteren Kniefällen (www.solami.com/GPKQI3.htm). Und am Dienstag – von den Hildebrand-Wellen kaum erholt – werden die WAK-Mitglieder vollends mit dem Trugbild einer Globallösung aufs Glatteis und zum Abnicken der verheerenden Gruppenanfragen-Vorlage geführt. Der Finanzplatz wird von innen vergiftet, seine Zukunft aus den eigenen Reihen verbaut. Der Pilot für eine weiche Landung ist nicht in Sicht!




Tages-Anzeiger    12.Januar 2012
re:  Die grössten Sorgen der Schweizer Privatbankiers

Anton Keller    12.01.2012, 20:32 Uhr
Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind kein Allerheilmittel
Im Nachhinein mit den Wölfen heulen stärkt den Finanzplatz keineswegs. Wer auf jener Ebene nicht weiss was zu tun und zu lassen ist, wer Regeln braucht um sich dahinter umso besser verstecken zu können, befindet sich im falschen Stockwerk. Je höher gelegen das makro-politische oder -ökonomische Einflussgebiet ist, desto höher der Anspruch auf Eigenverantwortung gegenüber dem Gemeinwohl




12.Januar 2012

Sehr geehrter Herr Rutishauser,

Die Email-Lektüre in der causa Hildebrand erhellt einiges. Das bisher nie in Originalkopie vorgelegte Entlastungs-Email von Frau Hildebrand an den Kundenberater vom 15.8.11 13:20 wäre eher nachvollziehbar wenn der Typo im ersten Satz keiner wäre (out statt our) und auch die dortigen zwei Abstände auf einen untergegangenen Zwischensatz hinweisen würden. Dieser könnte etwa so aussehen: "As discussed we would like to get out [of the historically and thus untenably high Swiss franc, at least somewhat. To this effect, we want you to sell CHF 400k vs USD, thus bringing our] dollar FX exposure up to 50% in our account. ..."
Das würde einerseits die These des zwar autorisierten aber selbständigen Handelns von KH ohne Bewusstsein von PMH stützen, aber auch PMH's umgehende & umsichtige Schadenbegrenzungs-Operationen weiter erhellen. Immer noch nicht ausgeschlossen wäre damit ein – sehr viel einträglicherer, aber auch entsprechend risikobehafteterer und heiklerer– Kauf von Dollar-Optionen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Die Abwesenheit jeder klaren Instruktion bezüglich wieviel CHF denn umzutauschen sind, ist und bleibt für mich ein gewichtiges Indiz für eine Textmanipulation. Einsicht in die Original-Emails bei der Absenderin und den Empfängern, sowie Befragung des Kundenberaters könnte dazu Klarheit schaffen.

Mit freundlichen Grüssen    Anton Keller




Neue Zürcher Zeitung   13.Januar 2012
re:  Die Stunde der Selbstgerechten

Anton Keller (13. Januar 2012, 19:09)
Switzerland is the near-perfection of mediocrity    (zensuriert)
Mit „N'as tu pas un peu honte de te joindre à la foule mediocre des juges dans cette affaire?“ brachte mich ein Freund zunächst zum leer schlucken. Denn ich sah mich veranlasst, nach der 1. Pressekonferenz auf gewisse Ungereimtheiten hinzuweisen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN ¦ …#Typo). Und wie im Falle von Nixon's Watergate könnten in der "causa Hildebrand" die - fahrlässigen ebenso wie die bewussten - Verniedlichungs- & Vertuschungsmanöver - sich als politisch schwerwiegender erweisen als das ursprüngliche Fehlverhalten. Spillmann legt den Finger sodann auf einen Wunden Punkt: es ermangelt uns allen an einer gemeinnützlichen Fehlerkultur. Basler und Genfer Ärzte haben den Lösungsweg aufgezeigt, und im Parlament ist eine Initiative unterwegs „RECHT AUF IRRTUM - der siamesische Zwilling der Verpflichtung, einen Fehler einzugestehen“ (…/errors.htm).

Anton Keller (13. Januar 2012, 19:36)
Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind aber auch kein Allerweltsheilmittel
Im Nachhinein mit den Wölfen heulen stärkt den Finanzplatz tatsächlich keineswegs. Wer auf jener Ebene nicht weiss was zu tun und zu lassen ist, wer Regeln braucht um sich dahinter umso besser verstecken zu können, befindet sich im falschen Stockwerk. Je höher gelegen das makro-politische oder -ökonomische Einflussgebiet ist, desto höher der Anspruch auf Eigenverantwortung gegenüber dem Gemeinwohl




Neue Zürcher Zeitung   3.Januar 2012
re:  Die goldenen Zeiten des Finanzplatzes Schweiz sind vorbei

Anton Keller (16. Januar 2012, 23:01) Weissgeld - mon oeil!
Das von den kommerziellen Banken aus dem Boden gestampfte Geld ist zwar nicht mehr - wie bis 1971 - zumindest teilweise durch physisches Gold, sondern "nur" noch durch Leistungsverpflichtungen von überprüften und als hinreichend solide eingestuften Kreditnehmern gedeckt. Nicht so beim FIAT-Geld der Zentralbanken, welches auf Bedarf - und rücksichtslos zulasten zukünftiger Generationen - mit Computer-Tastendruck geschaffen wird. Im Vergleich mit unversteuerten Geldern ist dies MMM: Monopoly Monkey Money oder nicht entflechtetes Schwarzgeld (www.solami.com/auns1.htm). Weissgeld-Pharisäer verletzen deshalb ein grundlegendes Zukunftsprinzip: when in a hole, stop digging!




Neue Zürcher Zeitung   16.Januar 2012
re:  Europäische Kontroverse um Finanztransaktionssteuer

Anton Keller (17. Januar 2012, 00:13) Seit der Aufhebung des Goldstandards,   (zensuriert)
seit der Entankerung auch unserer Währung 1971 sitzt uns der Teufel im Nacken. Aus dem Nichts gestampftes, durch nichts unterlegtes und seither ver-ZIG-fachtes Fiat-Geld – Weissgeld? mon oeil! - verzerrt & überschwemmt tsunami-ähnlich die realen Volkswirtschaften (www.solami.com/auns1.htm). Ein geordneter Abbau & Entflechtung der gemeinschädlichen Flut von Casinochips ist angesagt. Die andauernden US-Angriffe auf Europa geben visionären Schweizer Diplomaten & Politikern Gelegenheit zu gegenseitig hilfreichen Initiativen. In abgewandelter Form dürfte Sarkozys Vorstoss - mit dezidierter Schweizer Unterstützung - zum europaweit mitgetragenen Durchbruch gebracht werden: statt der überholten Tobin-Steuer wäre eine zweckmässig ausgestaltete Casino- oder Sisyphus-Abgabe für Fiat-Geldoperationen wohl geeigneter, die Wirtschaft in ganz Europa wieder auf Kiel zu bringen. Dies in Verbindung mit gegengewichteten realwertigen Lokalwährungen (.../WIR.htm).




Neue Zürcher Zeitung   18.Januar 2012
re:  Bundesrat reagiert auf internationale Kritik

Anton Keller (18. Januar 2012, 12:32) Nur weiter so, das Erbe ist bald verprasst
Noch stehen – auf schiefer Ebene zwar, aber immerhin - einige Souveränitäts-, Ordre public- und Vernunft-Hürden gegen den gläsernen Bürger (und ich war einmal der naiven Meinung, die Berliner Mauer sei in unserer Richtung gefallen). Amts- und Rechtshilfe-Verträge und nationale Bestimmungen sind dann Makulatur und Daten können von den hiesigen "willfährigen" Behörden (PUK-Zitat: www.solami.com/rechtsbeihilfe.htm#DEA) ungehindert und direkt den US-Kollegen geliefert werden. Der nicht weiter zu begründende Vorwand „Geldwäsche-Verdacht“ genügt dann vollauf. Wie bereits der mit der namenlosen Gruppenanfragen-Novelle vorgezeichnet (…/iconoc.htm#WAKN), und wie der neueste [Un?]fall von CS-Daten-Verrat unter dem innovativen „Querverbindungs“-Vorwand der ESTV auf kommende Eigentore hinweist. Alles gestützt auf Begehrlichkeiten unlegitimierter fremder Bürokraten (OECD, FATF/GAFI, QI, FATCA, IRS etc.: …/irsquery.htm) Weissgeld? mon oeil, nächstens Weiss-Strom!




19.Januar 2012  14:01:03

Tobin-Steuer? nein! - Abbau & Entflechtung der Fiat-Gelder per Sisyphus-Abgabe: prüfenswert!

Sehr geehrter Herr Schäffler,

Besten Dank für Ihre prompten Hinweise, die ich studiert und deren öffentliche Formen ich bereits in meiner Sammlung "Schweizer Bänkler: quo vadis?" (www.solami.com/bankingfuture.htm) integriert habe. Über weite Strecken kann ich Ihnen folgen - der gewählte enge Fokus erleichtert das auch. Bei dieser hochkomplexen Materie ist das aber kaum zielführend. Wirklich hilfreich - für Sie, Ihre Partei, Deutschland und Europa insgesamt - wäre hingegen m.E. ein gesamtschaulicherer Ansatz in Richtung eines von Ihnen vertretenen mehrheitsfähigen Auswegs aus der offenkundigen Sackgasse oder - noch wirksamer - einer durch Anregungen Ihrerseits herbeigeführtenKonsenslösung. Ihr Hinweis auf den "französischen Wahlkampf", auf Sarkozys Vorstoss erscheint mir dazu wegweisend. Ich wiederhole deshalb meine dahingehenden Kernsätze:

In abgewandelter Form dürfte Sarkozys Vorstoss zur europaweiten Einführung einer Finanztransaktionssteuer - mit dezidierter Schweizer Unterstützung - zum Durchbruch gebracht werden: statt der überholten Tobin-Steuer wäre eine zweckmässig ausgestaltete Casino- oder Sisyphus-Abgabe für Fiat-Geldoperationen - also vornehmich den Devisenmarkt betreffend - wohl geeigneter, die Wirtschaft in ganz Europa wieder auf Kiel zu bringen. Dies in Verbindung mit der formellen Freigabe von gegengewichteten realwertigen Lokalwährungen (.../WIR.htm).
Zum letzteren Punkt hat zwar schon zuvor Ihr Mitarbeiter Dirk Friedrich abgewunken mit: "Da sich erst im Wettbewerb zeigen wird, welches Angebot das für die Geldnutzer vorteilhafteste ist, wird sich Herr Schäffler nicht für einzelne Geldformen aussprechen" (Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels: .../iconoc.htm#Freiheit). Das war aber auch gar nicht gefragt; es ging nur um den - wie von mir aufgezeigt mit dem EU-Recht nicht in Konflikt stehenden - Grundsatz der schnellstmöglichen Wiedereinführung einer ergänzenden realwertigen Lokalwährung zur Mobilisierung der brachliegenden menschlichen und materiellen Ressourcen. Und zudem steht es jedem visionären Politiker gut an zu bedenken, dass das Bessere stets der Feind des möglichen Guten ist. Im gleichen Sinne erscheint es mir selbst-hemmend, ja weg-versperrend zu sein, wenn nun, unter veränderten Bedingungen die ursprünglich ins Auge gefasste und erneut zur Diskussion gestellte Tobin-Steuer wesentlich nur unter dem Gesichtspunkt ihrer Auswirkungen auf alle Börsenteilnehmer debattiert wird. Anstatt die auch von Ihnen und Ihrem Mitarbeiter Ralph Bärligea zurecht beklagte "übermäßige Spekulation" in den Fokus zu bringen und gemeinnützig einzugrenzen zu suchen.

Der Präsident der Schweizer Privatbankiers, Nicolas Pictet, illustrierte dazu kürzlich einige Kernprobleme. Er verwies auf das wachsende Unverständnis in der Öffentlichkeit wegen einigen bonus-getriebenen und den Kundeninteressen entgegenstehenden Bankenpraktiken, sowie auf die unverhältnismässigen Vergütungen, vor allem bei US-Geschäftsbanken: «So ist durch Eigengeschäfte, die keine Dienstleistung für den Kunden darstellen (das heisst durch Geld für immer noch mehr Geld) ein Teil der Finanzwelt ‹vergiftet› worden». Remedur-Bedarf und -Richtung sind damit von kompetenter und unverdächtiger Seite her aufgezeigt.

Im Gegensatz zum derzeit universell allzusehr verankerten Giral-Geldsystem - charakterisiert durch das Recht der kommerziellen Banken zur Geldschöpfung, welches derzeit ca. 80% der gesamten in Umlauf stehenden Gelder ausmachen soll - anerbietet sich die FIAT-Geldschöpfung der Notenbanken m.E. eher zur organischen, schrittweisen oder weichen Redimensionierung, Rückführung und Neuverankerung des gesamten Finanzsystems. Dies nicht zuletzt deshalb, weil entsprechende Rechtsgrundlagen bereits in verschiedenen Verfassungen vorhanden sind (z.B. USA, Schweiz). Auch wenn diese mittlerweile sowohl in der Praxis ihre Bedeutung verloren haben und aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden sind, sie haben den Vorteil formell zu bestehen und jederzeit als Ankerstellen reaktiviert werden zu können.

Auf diesem Hintergrund erscheint mir als unrealistisch und unbehelflich die Forderung nach einer direkten Rückkehr zum staatlichen Geldmonopol, wie dies beispielsweise der neu-gegründete Schweizer Verein für Monetäre Modernisierung postuliert und auf dem Weg einer Verfassungs-Initiative verwirklichen will (Vollgeld-Modell, ausgezeichnet kritisch dargestellt in: Gian Trepp, "Die grosse Reform", moneta, 23.11.11; siehe auch: Mit Vollgeld aus der Krise, Hallo Bern!). Die dort im Zentrum stehende Monetative als der unabhängigen 4.Macht im Staat vermag das zentrale - abhandengekommene - Vertrauen in den Marktmechanismus kaum zu gewährleisten; meine Erfahrungen mit der bestehenden Macht-Dreiteilung macht mich ohnehin skeptisch gegenüber institutionellen Machtansprüchen (der kürzliche Fall gerichtlicher Gesetzgebungsanmassung i.S. namenloser Gruppenanfragen in Amts- und Rechtshilfeverfahren seitens fremder unlegitimierter OECD- und IRS-Bürokraten und die bedenklichen Reaktionen darauf seitens der hiesigen Exekutiven und Legislativen spricht m.E. jedenfalls gegen solche Machtballungen). Ohne mich bisher näher mit dem von Ihnen verfolgten Ansatz für eine auf den Markt und den Wettbewerb abgestützte gegenteilige, nämlich vom Staat unabhängige Geldpolitik auseinandergesetzt zu haben, empfinde ich dazu analoge Bedenken, die Sie vielleicht zu zerstreuen in der Lage sind.

Der von mir vertretene, oben umrissene mittlere Ansatz hat sodann nicht in erster Linie die Geldbeschaffung durch den Staat zum Ziel, sondern die unabdingbare Rückgewinnung des Vertrauens der Bürger und des Marktes in realwert-gestütztes Geld. Genesis und Bestand von Vertrauen sind für mich vergleichbar mit der Entstehung und dem Ablauf eines Kaminfeuers: ohne geometrisch richtige Anordnung der Holzstücke zueinander funktioniert das nicht befriedigend. Und wer den Vertrauensfluss mit dem Signalfluss zwischen den Bahnwagen vergleicht, kann feststellen, dass die automatische Wagenkoppelung ein ausgeklügeltes Steckersystem von gegenseitig sich hochpressenden Klappen bedingt, welche bei geringster Abweichung der geometrischen Anordnung sich verfehlen, ja kaputt gehen und den Signalfluss verhindern.

Die z.B. von der EBZ zur Stützung exponierter Banken, und von diesen dann zur Herbeiführung von Befreiungsschlägen z.B. per Devisenoperationen eingesetzten FIAT-Gelder sind nicht geeignet, das Vertrauensziel zu erreichen. Es ist sodann vielmehr ein entschiedener Abbau und die Entflechtung von realwertlosen Zahlungsinstrumenten gegenüber realwertigem Geld anzustreben. Ähnlich wie im Fall der überraschenden aber umsichtig vorbereiteten Anbindung des Schweizer Franken an den Euro (Untergrenze €1 = CHF1.20) durch die Schweizer Nationalbank ist für mich zumindest denkbar, dass ein entsprechender politisch abgesicherter Grundsatzentscheid - zunächst Ihrer Parteiführung und dann der Bundesregierung - schnell europaweit mitgetragen würde. Dabei müsste das oben umrissene Ziel klar festgelegt werden: Einführung gegengewichteter realwertiger Lokalwährungen, bei gleichzeitigem Abbau und Entflechtung der nicht realwertigen FIAT-Zahlungsmittel mittels einer Sisyphusabgabe auf gewissen Devisengeschäften welche als der Realwirtschaft abträglich erkannt werden mögen. Auf welchem Weg es Präsident Sarkozy dann gelingen könnte, der französischen Wirtschaft und Gesellschaft zeitig nachhaltige Vertrauensimpulse zu vermitteln - und so das Fundament für eine weitere Amtsdauer zu legen.

Ein weitergehender, derzeit aber nicht prioritär zu verfolgender Parallelgedanke ergibt sich im Zusammenhang mit der umstrittenen CH/D-Vereinbarung über eine Abgeltungssteuer. Vom Standpunkt freiheitlicher und liberaler Prinzipien wird diese Vereinbarung auch in der Schweiz als bedenklich empfunden, und es wird nach einer gegenseitig befriedigenden Alternative Ausschau gehalten. Eine solche anerböte sich in Form einer nicht zwingenden, sondern auf Freiwilligkeit beruhenden anonymen Depotabgabe mit steuerrechtlich immunisierender Wirkung. Obwohl diese z.B. mit einem 10%igen Steuersatz für alle Beteiligten weit weniger belastend ausgestaltet werden könnte, dürfte damit für den deutschen Fiskus ein weit höherer Ertrag anfallen als mit dem dreifachen "Normalansatz" erreichbar wäre.  Doch ist dies, wie gesagt, ein anderes, weniger drückendes Paar Stiefel, zu dessen allfälliger weiterer Verfolgung ich mich ebenfalls gerne zur Verfügung halte.

Falls erwünscht könnte ich mich bei Schweizer Parlamentariern um geeignete Stellungnahmen bemühen. Ihrer Rückäusserung mit Interesse entgegensehend, verbleibe ich inzwischen, mit freundlichen Grüssen

Anton Keller, Genf

027-2812477    swissbit@solami.com

PS:  Wie angemerkt, wäre ich Ihnen um Bekanntgabe der Email-Adresse Ihrer Kollegen Philipp Rösler und Wolfgang Kubicki dankbar. Gegebenenfalls mögen Sie diese Notiz auch weiteren interessierten Kolleginnen und Kollegen direkt zur Kenntnis bringen.


courriel envoyé sur le site de l'Elysée le 20 janvier 2012

Monsieur le Président,

Votre proposition au sujet de l’impôt Tobin, de la dette étatique et du future de l’euro m’a interpellé. Je suis un conseiller parlementaire suisse et je m'occupe principalement des questions économiques et des relations internationales. En collaboration avec un autre collègue, Bernard Lietaer, un ancien banquier central de la Belgique, j'ai esquissé quelques idées au sujet de la situation économique en Grèce – et qui se prêterait pour application immédiate en France ainsi que dans d’autre pays de l’Europe.

En brèf, notre but à été de mobiliser les forces et biens productifs de la Grèce en introduisant - en plaine harmonie avec le droit de UE - une real-value monnaie locale. Celle-ci devrait favoriser les produits et services locales et pourrait aussi servir pour payer les impôts locaux - comme c’est déjà le cas en Canada et dans quelques pays en Amérique de Sud. Vos spécialistes pourraient trouver quelques textes et communications à ce sujet en anglais et en allemand sur mes sites spéciales: Greece matters (www.solami.com/outofthebox.htm) et WIR - SMB's anti-recession complementary currency (.../WIR.htm).

En occurrence, mon idée principale consiste d'une adaptation de l'ancienne idée Tobin. La redevance de Sisyphe que je propose à sa place ne vise pas une redistribution des biens ou un affaiblissement de la bourse, ce qui éviterait des effets fâcheux sur le marché en général et le citoyen en conséquence. L'objective principal de cette redevance serait de regagner la confiance indispensable du citoyen et du marché dans la monnaie. Elle viserait seulement la monnaie fiat avec comme effet primaire de décourager la spéculation à l'outrance que la plupart des observateurs reconnaissent comme n'ayant pas une fonction positive sensible envers l'économie réelle - donc son nom qui s’inspire de la légende grecque de Sisyphe.  Cette redevance aurait comme caractéristique:
a)    une diminution voulue et significative mais organique de la monnaie fiat des banques centrales,
b)    une séparation des monnaies - dites real value currencies - des monnaies sans valeur intrinsèque, et
c)    une introduction contrebalancée des monnaies réelles locales.

Je vous remercie d'avance pour l'attention et la suite bienveillante que vous voudrez bien apporter à cette notice. Pour toute question éventuelle, je reste à votre disposition. Entretemps, veuillez agréer, cher Monsieur le Président, mes meilleurs vœux pour la nouvelle année, et mes salutations distingués.

Anton Keller   swissbit@solami.com    (www.solami.com/cv.htm)




Sessions-Notiz    25.Januar 2012

Subject: kein eigener Vorschub für fremde Finanzplatz-Attacken: Rückstellung der DBA-Vorlage zu11.027
Date: Wed, 25 Jan 2012 17:19:44
From: Anton Keller <swissbit@solami.com>
To: christophe.darbellay@parl.ch
Cc: Mitglieder_der_W@KN

Sehr geehrter Herr Kommissionspräsident Darbellay,
sehr geehrte WAK-Mitglieder,

Ich bin weiterhin im Ungewissen darüber, ob Sie bereits Gelegenheit hatten, meine Sachhinweise zu den obigen Parlamentsgeschäften zur Kenntnis zu nehmen (z.B. meine Richtigstellungen zu den einschlägigen Ausführungen des ständerätlichen Kommissions-Sprechers, sowie meine QI-Philippika). Zu den immer weitere Kreise ziehenden IRS-Begehrlichkeiten sind wir an einer m.E. schwerwiegenden Wegscheide angelangt. Entweder: unabsehbar weitere Kniebeugen und entsprechend selbst-geförderte Fremdeinwirkungen und Zumutungen. Oder aber: Waffeninspektion, Ressourcenkonzentration und geeignete Retorsionsmassnahmen als Voraussetzung für einen aufrechteren Gang, mehr Würde, Selbstvertrauen und Nachhaltigkeit, und für den Finanzplatz Schweiz eine Zukunft worth talking about. Dahingehend sehe ich mich genötigt - trotz steifem Gegenwind von Seiten der unter Druck stehenden Banken -, Sie und Ihre mitverantwortlichen Kolleginnen und Kollegen auf die vorliegenden Optionen aufmerksam zu machen. Dies ohne dabei den Anspruch auf ein Monopol für relevante Informationen und gute Ideen erheben zu wollen.

Nochmals auf den Punkt gebracht: In der NZZ konnten Sie am Tag nach Ihrer letzten WAK-Sitzung eine weitere Dimension des verheerenden - und nun auch von der WAK abgesegneten - Rechtswildwuchs in Richtung Gruppenanfragen, Querverbindungen Bürokratengesetzgebung zur Kentnis nehmen (Zoe Baches, CS liefert zu viele Kundendaten, NZZ 11.1.12). 8 Tage zuvor hatte der Tagi einen ähnlich instruktiven Bericht unter dem Titel "Die neue Steuerwalze" eingerückt. Und auch ich hatte verschiedentlich Gelegenheit, Sie über einschlägige Abwehrbemühungen zu informieren. Kernaussage war stets: die (Er-)Lösung bedingt Kenntnis und kompetente Nutzung unserer rechtlichen und politischen Mittel, und kann keinesfall auf dem Weg über weitergehende Kniefälle erwirkt werden. Tatsächlich, und wie zuvor in den ähnlich schwergewichtigen Fällen NPT-Clinch, Marc Rich und Polanskideutlich gemacht, die Bekämpfung der freiheits-, souveränitäts- und markt-widrigen QI- - und nunmehr FATCA- - Aberrationen ist keineswegs aussichtslos (siehe z.B. den Barrons-Artikel). In meiner eingehenden Notiz an die Präsidenten der GPK beider Räte zu deren UBS-Bericht 10.054 fasste ich die relevanten Elemente zusammen, und formulierte auch dort klare Empfehlungen betreffend die von der WAK-N zu behandelnde Vorlage zu11.027 zu IRS-Gruppenfragen und zur verheerenden Ausnahmebewilligung zum Art.271 StGB.

Innenpolitisch geht es nun zunächst darum, das Problembewusstsein unserer Politiker zu stärken über die Zusammenhänge zwischen BR Villigers "mit dem Messer am Hals" erteilter unbefristeten Spezialbewilligung zu Art.271 StGB, der damit ermöglichten Beteiligung von Schweizer Banken am weltweiten QI-System der IRS, der FATCA und der ordre public- und vertrags-widrigen namenlosen Gruppenanfragen. Der GPK-Bericht zur UBS hat die private QI-Vereinbarung als Kernübel des UBS-Debakels erkannt und gegeisselt, und mit Postulat 2 (S.3422) den Bundesrat "beauftragt, die im Bericht der GPK aufgeworfenen Fragen zur Anwendung des Artikels 271 StGB sowie zur Kompatibilität des QIA mit dem schweizerischen Bankgeheimnis in einem vertieften Bericht umfassend abzuklären."Dieser Bericht soll gemäss ESTV-Sachbearbeiter noch vor der März-Session veröffentlicht werden. Es wäre m.E. unklug, die Gruppenanfrage-Problematik ohne Einbezug der Erkenntnise dieses Berichts abzuhaken. Ich plädiere deshalb für eine - schon auf Kommissionsebene anzustrebende - gesamtschaulichere, hilfreichere und erfolgversprechendere Analyse und Behandlung der aus dem Ruder laufenden Entwicklungen i.S. Bankdatentransfer und Zusammenarbeit mit fremden Steuervögten. Es ist durchaus auch die sofortige Aufhebung der besagten Ausnahmebewilligung als Gegendruckmittel zu QI und FATCA ernsthaft zu prüfen. Im Übrigen ist eine Antwort auf mein vorgestriges email an den IRS nicht zu erwarten; hingegen sind umso hilfreichere Reaktionen auch auf Seiten amerikanischer Politiker und Medienvertreter nicht ausgeschlossen (Senator Rand Paul, welcher - wie sein für die Präsidentschaft kandidierender Vater Ron Paul - unseren Anliegen äusserst wohlwollend gegenübersteht, blockiert den DBA-Zusatz im US-Senat gerade deshalb und weil er auch damit die ausser Kontrolle geratenen IRS-Bürokraten wirksam in die Schranke weisen kann).

Zusammenfassend empfehle ich Ihnen daher, im obigen Sinne ein Rückkommen auf den WAK-Entscheid zur Vorlage zu11.027 und deren Zurückstellung, resp. Rückweisung an den Bundesrat zu bewirken, zumal auch eine bedingte weitere Kniebeuge vor den IRS-Pressionen keinesfall den erhofften Befreiungsschlag (genannt "Globallösung") erleichtern, sondern im Gegenteil behindern dürfte. Und weil eine parlamentarische Absegnung dieses Gruppenanfrage-Wildwuchses darüber hinaus auf eine nachträgliche Billigung der staatsrechtlich und -politisch höchst bedenklichen und präjudiziellen vorzeitigen Inkraftsetzung der bundesrätlichen Verordnung zu Gruppenanfragen auf den 30.Nov 2011 (SR 672.933.61) hinauslaufen würde.

Ich danke Ihnen für Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit und stehe für weitergehende Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen, besten Wünschen, und auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr.

Anton Keller




Neue Zürcher Zeitung / finews.ch   27.Januar 2012
re:  Konrad Hummler:«Wir geben unser Lebenswerk auf» Wegelin kapituliert im Streit mit den USA

Anton Keller (27.Januar / 4.Februar  2012, 17:59 / 11:41)
Das wär dann das Totenglöcklein des Finanzplatzes – oder aber der Weckruf
Das hat uns noch gefehlt: ungewählte, unlegitimierte & ausser Kontrolle geratene IRS-, OECD- & FATF-Bürokraten geben den Tarif durch. Unsere Bänkler geben den Druck auf Regierung, Parlament & Verwaltung weiter. Perlen unserer Wirtschaft lassen wir uns abschiessen und gehen endlos in die Knie. Im Widerspruch zum Volkswillen, Ordre public, DBA sowie unseren Interessen lassen wir Amtshilfegesuche mit namenlosen Gruppenanfragen zu (www.solami.com/iconoc.htm#GPK)! Fakt ist, dass Schweizer Banken nur angeblich amerikanisches Recht verletzten: die gerügten Kundenberatungen geschahen allesamt im Rahmen ihrer QI-Vereinbarungen mit der IRS und waren sogar geboten. Die erfolgten Schuldanerkennungen sind mit den „Geständnissen“ der Inquisition zu vergleichen. Mit ihren rechtswidrigen QI-Operationen und freiheits-, souveränitäts- & markt-widrigen FATCA-Plänen steht die IRS selbst global auf der Anklagebank (…/irsquery.htm).




Neue Zürcher Zeitung   27.Januar 2012
re:  Ein Weckruf für die Schweiz

Anton Keller (30. Januar 2012, 14:07)    @sorry: I beg to differ
Schon möglich, dass sein famoser Schlachtruf "Its time to say goodbye" vom 24.8.09 (www.solami.com/wegelin265pr.htm) auch einen too-clever-by-half Verschleierungsbeitrag darstellen sollte. Eine gut unterlegte Offensivstrategie gegenüber dem IRS-Moloch war für die Samariterfunktion für ex-UBS-Kunden zwar angezeigt, offenbar aber einfach eingespart. Gehört Konrad Hummler sodann zu den schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern welche nun plötzlich wieder nach staatlichem Gegendruck rufen? Er verriet keine US-Kunden, sondern stellte sich schützend vor sie - nicht gerade als Winkelried, aber dennoch persönlich haftend. So, wie es sich von Anfang an für alle gehört hätte. Das nennt sich Prinzipientreue, Bewusstsein darüber was man ererbt hat und weitergeben soll, und tätiges reales Verantwortungsbewusstsein. Im Gegensatz zu allen andern hiesigen Opportunisten, Kniebeugern und Liebedienern, zeigt Hummler den Weg des Anstandes, der Würde und zur Rückgewinnung des Vertrauens.




Neue Zürcher Zeitung   27.Januar 2012
re:  Die Lehren aus dem Fall Wegelin

Anton Keller (31. Januar 2012, 00:12) Nicht lex americana, sondern lex helvetica bringt Globallösung
Ex-Bundesanwalt Hans Walder lieferte 1981 per Telex nach New York die Formel zum „legalen“ Knacken des Bankgeheimnisses (www.solami.com/swissbanks.htm#WALDER) – die bisherigen und weiteren Erpressungen von Schweizer Banken (UBS, CS, Wegelin, etc.) sind die Folgen. Die PUK geisselte die „willfährige“ Haltung von Schweizer Ämtern gegenüber US-Behörden (…/rechtsbeihilfe.htm#DEA). Und in ihrem UBS-Bericht bezweifelte die GPK die Rechtmässigkeit der Ausnahmebewilligung zum Abwehrartikel 271 StGB welche zum UBS-Desaster führte. Die Globallösung bedingt nicht weitere Milliardenzahlungen, Konzessionen, Datenlieferungen und lex americana-Normen (QI, FATCA, Amtshilfe mit namenlosen Gruppenanfragen, etc.), sondern strikte Durchsetzung von lex helvetica (bestehende DBA- & andere Verträge, sofortige Wiederherstellung von StGB 271 und dezidierte Strafverfolgung der illegal erfolgten Datenlieferungen nach StGB 267: Interpellation 11.4123).




Neue Zürcher Zeitung   31.Januar 2012
re:  Hundertausende von Kundeninformationen für die USA / «Von einem Debakel zum anderen»

Anton Keller (31. Januar 2012, 15:44 /  18:50)   Gute Dienste der Schweiz  (2x zensuriert)
trugen zur Befreiung von US-Diplomaten in Teheran bei. Sie halfen 1983 die historisch gefährlichste Ost-West-Spannung zu überwinden mit Generalstabschef-Treffen, und 1985 mit dem Reagan-Gorbachev Summit in Genf (www.solami.com/edouardbrunner.htm#Reagan). Sie sollen auch an künftigen US-Fronten zum beidseitigen Nutzen Anwendung finden können – soweit sie nicht fahrlässig beschädigt wurden. ZB durch weiteres blauäugiges Eingehen auf Machtspiele politisch ambitiöser US-Staatsanwälte – früher Rudy Giuliani (Marc Rich) und Steve Cooley (Polanski), jetzt Preet Bharara & co-conspirators (Wegelin, CS, etc.). Durch weitere extra-vertragliche Datenlieferungen (mit NSA-„autorisierter“ Verschlüsselung, versteht sich) statt dezidierte Strafverfolgung nach 267 StGB. Und durch Tolerierung weiterer US-Falschbeschuldigungen zur Deckung ihrer lukrativen aber illegalen QI-Strukturen & -Operationen (…/irsquery.htm): even in US law, KH isn’t guilty – despite of himself that is!




Tages-Anzeiger    31.Januar 2012
re:  Suche nach Globallösung für vergangene Sünden

Anton Keller (31.Januar 2012  20:51 / 22:13)   Gruppenanfragen (2x zensuriert)
widersprechen dem Volkswillen, Ordre public, DBA 96-Text & CH- & US-Materialien (www.solami.com/iconoc.htm#GPK). Ein ambitiöser BVG-Schreiber kann das Parlament weder ersetzen noch präjudizieren, schon gar nicht in einem Nebenpunkt eines Abschreibungsbeschlusses. Ein Parlament, welches gegenteiligem Druck nachgibt, entmachtet sich selbst & verkümmert zum demokratischen Feigenblatt.




Neue Zürcher Zeitung   2.Februar 2012
re:  Kinderspiele im Schweizer Parlament / Banken lieferten Daten direkt in die USA

Anton Keller (2. Februar 2012, 13:24 / 21:10)
Ex-US-Botschafterin empfiehlt hardball, die NZZ softball   (2x zensuriert)
Weiss-Eier werden jene Bänkler genannt, welche auf Weissgeld schwören, im Inland mit Dankomaten das angeschlagene Image schönfärben wollen, und mit weiteren Ukase & Kniefällen vor IRS-, OECD-, FATF- und andern ausser Kontrolle geratenen Bürokraten ihre Boni und Zukunft glauben sichern zu können. Demgegenüber zeigen Rand Paul im US Senat, und in der BAZ die ehem. US-Botschafterin Faith Whittlesey, wie man mit den übermütigen, überbewerteten und auf tönernen Füssen stehenden 500 Pfund Gorillas der IRS und des DoJ allein fertig wird – nämlich mit Hardball (www.solami.com/bankingfuture.htm#hardball ¦ …/diamantball.htm). Unbeeindruckt, die NZZ redet weiterhin das Wort für weitere Kniebeugen (nachträgliche Absegnung der Gruppenanfragen-Verordnung: …/iconoc.htm#Neujahr) als vermeintlich letzte Voraussetzung eines Befreiungsschlages. Auch die NZZ missachtet: si vis pacem para bellum! Bedenklich, beschämend und kein Rezept für die Zukunft!




Sessions-Notiz    2.Februar 2012

Selbstverständlich gibt es würdigere und auch praktikable Alternativen.
Deshalb: halt! sichern! III

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Dass nicht unsere Regierung, Unterhändler und Parlamentarier, sondern amerikanische Freunde wie Senator Rand Paul und sein Vater Ron Paul, und die uns stets sehr wohlgesinnte ex-US-Botschafterin in Bern, Faith Wittlesey (siehe BAZ-Artikel unten), uns aus der Patsche helfen würden, stand nicht auf dem Programm. Dass wir uns dabei aber sogar noch selbst-schädigend querlegen und dem IRS. der SEC und dem DoJ direkt zudienen und ihren unabsehbaren Begehrlichkeiten fahrlässig Vorschub leisten, scheint hingegen ein höherer Masochismusgrad darzustellen - und überrascht männiglich weltweit.

Denn während Rand Paul im Senat der amerikanischen Steuerbehörde IRS zeigt, wo der Bartli den Most zu holen hat, indem er das letzte Erpressungsprodukt des IRS - d.h. das DBA-Zusatzabkommen vom 27.Nov 2009 - blockiert und uns damit Zeit verschafft und in die Hände spielt, führte der Bundesrat die ordre public-, vertrags- und interessenwidrige einseitige Gruppenanfrage per Verordnungsänderung hinter dem Rücken des Parlaments ein (www.solami.com/iconoc.htm#Neujahr). Und das Parlament - von den Banken ganz zu schweigen - fühlt sich daraufhin verpflichtet, per Hintertreppengesetzgebung im Nachhinein sein Plazet für Gruppenanfragen zu geben als weitere Morgengabe für einen evt  weiteren "Befreiungsschlag" - statt diese Vorlage als Deckmantel für das staatspolitisch bedenkliche, ja m.E. unvertretbare Vorgehen des Bundesrates in dieser Sache zurückzuweisen.

Ich weise nochmals darauf hin, dass sogar die Rechtslage eine andere ist. Als - wie in meiner Eingabe an die GPK vom 29.12.11 nachgewiesen (www.solami.com/iconoc.htm#GPK) - vom Sprecher der vorberatenden APK-S dargestellt. Als von der ESTV und den Gerichten angenommen bezüglich der Rechtmässigkeit und Verbindlichkeit der Qualified Intermediary Agreements (QIA) des IRS (.../irsquery.htm). Und als vom IRS, der SEC und den US-Justizbehörden in den Fällen UBS, Wegelin, etc. zur Verfolgung ihrer nationalen Interessen geltend gemacht worden ist (siehe insbesondere Punkt 5 meines Arbeitspapiers - .../kingpin.htm#5 - für das kommende Cambridge International Symposium on Economic Crime). Bei den unseren Banken zur Last gelegten angeblichen Verletzungen von US-Recht handelt es sich meist um Vorgänge, welche gemäss Spezialnorm QIA sogar geboten und damit keinesfall rechtswidrig waren.

Es ist daher höchste Zeit, dass bodenständige Spezialisten - und nicht US-hörige und trotz StGB 267 z.T. sogar die bundesrätlichen Vorgaben missachtende ESTV-Beamte: Interpellation 11.4123 - über die Bücher gehen, um eine reale nachhaltige Globallösung herbeizuführen - ohne weitere Milliarden-Ablasszahlungen, Kniebiegen und Rechtsbeugungen. Wer dies bezweifelt, möge sich dafür einsetzen, dass die Behandlung des unwürdigen Interessenverrats in Form der Gruppenanfragen-Vorlage 11.027 ohne Präjudiz von der Agenda der März-Session gestrichen werde. Auf dass noch vor deren Behandlung die Erkenntnisse des Bundesrates zum Postulat 2 des UBS-Berichts der GPK beider Räte (S.3422; 10.3390/10.3629) zeitig zur Kenntnis genommen und daraus die sich aufdrängenden Konsequenzen gezogen werden können.

Ich danke Ihnen für Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit, stehe für weitergehende Fragen jederzeit gerne zur Verfügung, und verbleibe mit freundlichen Grüssen

Anton Keller




Neue Zürcher Zeitung   3.Februar 2012
re:  «Die Rede von der Weissgeldstrategie ist sehr gefährlich»

Anton Keller  (3.Februar 2012  18:33)
Willkommen beim Fähnlein der sieben Aufrechten!    (zensuriert)
Den Interviewern sei’s gedankt: „Es ist noch nicht geklärt, ob tatsächlich amerikanische Gesetze von den heute im Fokus der USA stehenden Banken verletzt wurden.“ (www.solami.com/iconoc.htm#halt) Und auch Oswald Grübel spricht endlich Klartext gegen QI-, FATCA-, OECD-, FATF- und Rubik-Aberrationen: „Wir setzen uns in ein Licht als ein Steuereintreiber, das hatten wir immer bekämpft. Das ist ganz schlimm.“ Er, Konrad Hummler und andere Visionäre die sich zuvor in nobler Zurückhaltung als schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer gefielen, resp. solchen Zunftbrüdern zumindest nicht nachhaltig gezeigt haben wo der Bartli den Most zu holen hat, haben nun Gelegenheit, Musse und als souveräne Mitbürger auch die verdienstvolle Aufgabe, ihr Spezialwissen zum wirksamen Schutz der legitimen Interessen der verratenen Kunden und zur Wiedergutmachung des Schadens einzusetzen (Motion 10.4069: …/parlament.htm#Finanzplatz). Welcome comrades-in-arms!




Finews.ch    3.Februar 2012
re:  Fall Wegelin: Der Schauprozess beginnt

Anton Keller  (4.Februar 2012  11:36)
Wir beobachten extra-vertragliche Datenlieferungen & blauäugiges Eingehen auf Machtspiele politisch ambitiöser US-Staatsanwälte: früher Rudy Giuliani (Marc Rich) und Steve Cooley (Polanski), jetzt Preet Bharara & co-conspirators (Wegelin, CS, etc.). Statt dezidierte Strafverfolgung (StGB 267) der unablässig fahrlässig diplomatischen Landesverrat betreibenden Dünnbrettbohrer zu Bern und anderswo.
Mit seinen Samariterdiensten für desavouierte US-Kunden hat Konrad Hummler und andere Bänkler die QI-Regeln befolgt und damit weder CH- noch US-Recht verletzt. Hingegen sparte auch er am falschen Ort und zeigte den schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern nur halbherzig wo der Bartli den Most zu holen hat. Zusammen mit Oswald Grübel und andern Visionären hat er nun Gelegenheit, Musse und die verdienstvolle Aufgabe, sein Spezialwissen zum wirksamen Schutz der verratenen Kunden und zur Wiedergutmachung des Schadens einzusetzen (Motion 10.4069: www.solami.com/parlament.htm#Finanzplatz).


Wall Street Journal / Economist    3 February 2012
re:  Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges / Swiss banks and American taxes: Pawn sacrifice

solami  (5 February 2012  01:56)    IRS headaches
    When Rudy Giuliani slammed Marc Rich for trading with the enemy and tax evasion threatening him with 325 years in jail (www.solami.com/marcrich.htm#21), he had not known or cared about the fugitive's involvement in the Swiss Government's efforts to get the US hostages released in Teheran (…/edouardbrunner.htm#Iran). This scalp was so valuable for Rudy that Rich had been only hours away from being kidnapped in Switzerland. On that occasion, US hardball was met with diamantball (…/diamantball.htm) rather than the traditional Swiss softball responses. As was the case when another ambitious US prosecutor, Steve Cooley, was pressing hard for Roman Polanski’s extradition (…/polanskirecord.htm). And as may yet happen again - to the delight & relief of many of Switzerland's friends around the world. After one of Rudy's successors, US Attorney Preet Bharara overstepped another red line when he and his IRS colleagues, out-of-treaty and unconscionably, armtwisted 11 Swiss banks into disgorging "non-client" yet privileged banking data, indicted a number of bank officials, and then, under warlike pressures, actually brought down Switzerland's oldest private bank, Wegelin, for alleged violations of US law.
    To be sure, the biggest 2 Swiss banks, since 2000, have been instrumental in the development of the IRS' Qualified Intermediary (QI) tax collection system, covering by now some 7000 banks worldwide (Tom Donlan, Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents, Barrons, 12/4/00: …/QI.htm#Victory). Most other Swiss banks have also concluded private agreements (QIA) with the IRS. As such they benefited from a special deal with the IRS, called the „Swiss solution", providing the "right" to hide US persons subject to US taxation behind a smoke-screen of specially created off-shore companies (.../kingpin.htm#SS). Such QIA loopholes were ultimately confirmed in US Senate hearings. As contractual tax collectors for the IRS, and contrary rules notwithstanding, all QIs are required under US law to contact and advise anywhere prospective and current bank clients on all QI-related matters. Accordingly, all charges of wrongdoing thus brought against UBS, Credit Suisse, Wegelin and others are baseless, reflect hidden agendas, and should be withdrawn forthwith or thrown out by the courts. The QI system with its new confiscatory backup withholding tax - some call it protection money - has anyway never been approved by the US Congress. Tellingly, the IRS seems to have some difficulties answering related questions raised in the Swiss Parliament and the US Congress (.../irsquery.htm). Samples:

    How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime? And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
    Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?



Wall Street Journal    3 February 2012
re:  Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges

Anton Keller reacts to William Brown's comments     (5 February 2012  11:12)
Bill, don't frolick too early! If individual citizens like myself can help it, things will change again before long - with all those betrayed US clients being on the winning side (www.solami.com/iconoc.htm#pawn).

Madelene Teperson (3 February 2012)
If I were the Swiss government, I'd tell us to go hell.

Sanoran Triamesh (3 February 2012)
I really hope the Swiss tell us, Germany and UK to go to hell :)  go ahead, make my day.

Anton Keller reacts to Madelene Teperson & Sanoran Triamesh's comments     (5 February 2012  12:30)
The Swiss Government is, of course, mature and capable enough to speak for itself. And while over the years my conviction grew that Switzerland is the near-perfection of mediocrity, this is also seen as a long-term formula for stability, survival and even a fair degree of success. So, I'd expect the Swiss Government to keep its cool even under these warlike conditions and instead of telling its flat-earth adversaries to go fly a kite, to point out to them, with a straight face, a few facts (like those mentioned in my post of last night: www.solami.com/iconoc.htm#pawnwww.solami.com/iconoc.htm#pawn), and slip them a few questions which are currently being raised in the US Congress and the Swiss Parliament (full, yet to be answered query to IRS Shulman of January 2, 2012: www.solami.com/irsquery.htm). That query starts and finishes as follows:

    1. How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime? And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?  ...
    5.c) Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?


Anton Keller reacts to Jeffrey Boyd's comments     (5 February 2012  12:12)
I'd take issue with your basic assumption: "The reason the IRS is going after this Swiss bank is because the individuals committed fraud."
1. The presumption of innocence until proven guilty by a court of law was until not so long ago still a key achievement of our civilization.
2. Tax avoidance is not only not a crime, it's a fundamental right, even an obligation of truly free citizens. To confound it with tax fraud has been the successfully played game of taxmen world-wide, with the OECD serving as convenient platform (www.solami.com/OECD.htm).
3. There are hidden agendas worth exploring behind the unconscionable aggression of Swiss banks by IRS, SEC and DoJ officials, not least from the perspective of the rule of law, US Constitution-based congressional prerogatives, effective democratic oversight and last but not least national economic interests (particularly of the US). My post of last night in these columns points at some intriguing facts and questions (fully hyperlinked at: www.solami.com/iconoc.htm#pawn).




Tages-Anzeiger    5.Februar 2012
re:  S.E. Donald Beyer: «Sie hätten wissen sollen, dass es illegal ist»

Anton Keller  (5.Februar 2012  13:13)    Gauleitergehabe   (zensuriert)
Wem der Zwanziger immer noch nicht heruntergefallen ist: der Herr Gauleiter befindet sich im 54.US-Staat und hat die Aufgabe, über die hiesige Durchsetzung der lex americana universalis zu wachen. Aber vielleicht kann auch ihm noch auf den Sprung geholfen werden, mit dem im US-Kongress und CH-Parlament diskutierten Schreiben an den IRS-Kommissar (www.solami.com/irsquery.htm ¦ .../iconoc.htm#pawn).




BAZ am Sonntag    5.Februar 2012

Zum Stand der schweizerisch-amerikanischen Beziehungen
Von Beni Gafner, Bern

    Ob der Angriff aus Amerika zu Recht erfolgt ist, mag jetzt so unerheblich sein wie die Frage, ob die Schweizer Banken selbstverschuldet hineingeraten sind: Will unser Land die schwere Krise meistern, muss es unverzüglich den Ernst der Lage erkennen: Die Schweiz befindet sich in einem Wirtschaftskrieg.
    Der Bundesrat scheint sich dessen noch kaum bewusst zu sein. Darauf deutet die Spekulationen provozierende Kommunikation der Departemente von Bundesrätin Sommaruga und von Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf hin. Auch Indiskretionen der vergangenen Woche und die Unklarheit darüber, wer unter den beteiligten Amtsstellen die Führungsrolle hat (Justizdepartement? Finanzdepartement? Finma?) zeigen, dass Bundesbern den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Dies ist auch deshalb erstaunlich, weil der Schweizerische Nachrichtendienst die Regierung offenbar schon vor Jahresfrist davor gewarnt hat, dass Angriffe aus den USA, wie sie jetzt zu verzeichnen sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorstehen. Dies haben Recherchen der BaZ ergeben.
    Wirtschaftskriege erkennt man – wie den echten, blutigen Krieg – an gewissen Merkmalen. Eines davon ist die Eskalation, ein zweites das überraschende, planmässige Vorgehen des Angreifers. Beide sind in der aktuellen Auseinandersetzung mit den USA leicht festzustellen. In einem Wirtschaftskrieg nimmt der Angreifer sodann erhebliche Zerstörungen auf wirtschaftlicher Ebene im angegriffenen Land in Kauf, was bei einer Zerstörung des Bankensektors mit seinen Zehntausenden von Arbeitsplätzen sicher der Fall wäre. Wer eine solche Offensive plant und durchführt, betreibt einen hohen Aufwand, um den Gegner auszuspähen und zu infiltrieren, was Aufgabe von Nachrichtendiensten ist. Weil es in diesem Konflikt natürlich noch keine öffentlich verfügbaren, gesicherten Informationen gibt, müssen Vergleiche und das Denken in Szenarien Ersatz bieten.
    Ein Vergleich: Als der damalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück seine berühmte Kavallerie-Drohung aussprach, ritt nicht diese los, dafür aber der Bundesnachrichtendienst (BND). Der BND, ein Instrument des Krieges, spielte bei der illegalen, der Hehlerei entsprechenden Beschaffung von Namen- und Konten-CDs in Liechtenstein und in der Schweiz eine entscheidende Rolle. Wer heute davon ausgeht, dass die USA ihre jetzigen Attacken ohne nachrichtendienstliche Hilfe losgetreten haben, ist vermutlich etwas naiv, wie ein erfahrener Schweizer Geheimdienstler glaubt.
    Bekannt ist überdies, mit welchen Methoden die NSA (National Security Agency), der grösste der fünf US-Nachrichtendienste, arbeitet. Die NSA hat den Auftrag, die weltweite elektronische Übermittlung zu überwachen und nach verwertbaren Informationen zu filtern. Die 40 000 NSASpezialisten haben derzeit mit den Krisenherden Afghanistan, Syrien oder Iran – so ist anzunehmen – sicher genug zu tun. E-Mails, Instant-Messages und Telefonate fängt der NSA aus Eigeninteresse aber auch in der Schweiz ab. Deshalb ist durchaus denkbar, dass diese Daten in den USA ausgewertet werden.
    Vor dem Hintergrund dieser Möglichkeiten war es vermutlich fahrlässig, dass der Bundesrat 20 000 elektronische Bankdokumente der Credit Suisse mit codierten Namen an die USA, die Entschlüsselungsnation Nummer eins, geliefert hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lagern die gleichen E-Mails, Bankweisungen und Personalunterlagen, wie sie die Schweiz nun als Akt des guten Willens den USA überlässt, bereits in der NSA-Zentrale von Fort Meade in Maryland. Die «Decodierung» entspräche so einer einfachen Suchaufgabe im NSA-Archiv. Damit würden die USA plötzlich über gerichtsverwertbare Akten verfügen, was bei illegal beschafften Informationen nicht der Fall ist.
Eine Nachfrage der BaZ hat zudem ergeben, dass die qualifizierten Spezialisten im Verteidigungsdepartement (VBS) weder für eine Lagebeurteilung noch zur Codierungsaktion beigezogen worden sind. Auch dies zeigt, dass sich vermutlich eine Bundesratsmehrheit noch kaum darüber im Klaren ist, sich ab sofort in einem Wirtschaftskrieg bewähren zu müssen




Tages-Anzeiger    6.Februar 2012
re:  Bundesrat soll in US-Steuerstreit eingreifen

Anton Keller (6.Februar 2012  12:41)
Weissgeld? Mon oeil, bei 90% FIAT-Schwargeld! Nächstens Weiss-Strom!   (zensuriert)
Vis pacem para bellum! Aber das wurde verschlafen. Und nun: im Krieg wie im Krieg! Stattdessen fordert die noch nicht durch Klarsicht, Klarheit und Leadership glänzende SBVg weitere Waffenlieferungen an unsere Peiniger in Form von ordre public-widrigen Gruppenanfragen (www.solami.com/iconoc.htm#GPK)! No future on this track!




    February 5, 2012
re: Ron Paul’s Flinty Worldview Was Forged in Early Family Life

Iconoclast (February 7, 2012  11:13)
Here are some questions the IRS refuses to answer and Ron Paul may insist on with mutual benefit (www.solami.com/irsquery.htm):
    How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its Qualified Intermediary (QI) system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
    And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?

Mutually helpful follow-up questions to IRS the candidate should insist on:
    Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
    Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
    And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?




Time Magazine - Swampland    February 13, 2012
re:  Prosecutor Preet Bharara in His Own Words: Battling ‘a Creeping Culture of Corruption’

Anton Keller (February 7, 2012  15:24)    A sad development in urgent need of reconsideration
   As is the natural tendency of first generation immigrants, they wish to demonstrate to be "more papal than the Pope", ie to understand and defend American interests at least as well - if not better - than off-springs of Mayflower Americans. Unfortunately, there is an important downside: a lack of born-with and built-in sense of American history and traditional values, such as deeply-felt and often over-riding appreciation for historically grown joint institutional roots, shared values and effectively practiced comradery. This has been the case in particular with America's "sister republic" Switzerland. And it may best be expressed in the preamble of the venerable and still valid American-Swiss Friendship, Reciprocal Establishments, Commerce and Extradition Convention of 1850 which speaks of "the bonds of friendship which so happily exist between the two Republics" (www.solami.com/USCH.htm). And, more recently, in the US Congress' "Joint Resolution To commend the people and the sovereign confederation of the neutral nation of Switzerland for their contributions to freedom, international peace, and understanding on the occasion of the meeting between the leaders of the United States and the Soviet Union on November 19-20, 1985, in Geneva, Switzerland" (www.solami.com/summit.htm) and elsewhere (www.solami.com/edouardbrunner.htm).
   An able NY prosecutor in no need of easy scalps has been lead down the garden path by some ambitious colleagues in Washington, thus riding rough-shod on time-tested principles, delicate international relations and even crucial economic and political interests of the United States. His artful, yet mutual havoc-creating conspiracy indictment against Switzerland's oldest bank is important less for what it says than for what - undoubtedly due to washingtonion "advice" - it fails to mention: the IRS' Qualified intermediary (QI) system. In light of the QI's purpose and dimension, and the rights and obligations incurred by member banks, the honorable NY prosecutor - like some US and Swiss lawmakers - may also want to know quickly the still withheld answers to the questions submitted to the honorable IRS Commissioner Douglas Shulman on January 2, 2012 (www.solami.com/irsquery.htm). Samples:

How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
...
Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?




Wall Street Journal / Economist    3 February 2012
re:  Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges

Anton Keller (February 8, 2012  15:33)
This is no time for quarrels among true friends: ways to get us all off the hook

Dear Representative Ron Paul,

In line with observations, suggestions and queries the former US Ambassador to Switzerland, Mme Faith Whittlesey made in her recent interview "Spielen Sie 'American hardball'" - published prominently in the biggest-circulation newspapers of Bern, Zürich and Basel on Feb.1 ( www.solami.com/bankingfuture.htm#hardball ) - I think it proper under the circumstances to privately and publicly spread as much as possible my email to IRS Commissioner Douglas Shulman of January 2, 2012 ( www.solami.com/irsquery.htm ), and have all intervenants insist on a prompt answer to all of these questions and proper GAO follow up.

Please check with your most suitable US friends whether they are willing to relay that message to whom it may concern - on the Hill and elsewhere. And reflecting the concern they probably share that more should be done to effectively prevent further harm to Swiss/US relations and to be mutually helpful and beneficial, whether it is suitable for either you and/or them to promptly explore notably with Mme Clinton the possibility of submitting to arbitration all matters related to the current bilateral "misunderstandings". With a view to work out and enact a global solution on the basis and in line with the spirit and letter of existing treaties between our "sister republics". And, until then, to suspend all civil and criminal proceedings which are not strictly in harmony with these bilateral treaties.

Please feel free, in the event, to relay a copy of this email to whoever you think might be helpful.
Thank you in advance and with best wishes. Salve!

Anton Keller
+4122-7400362    swissbit@solami.com
 

PS: I've just published a comment on an interview with the prosecutor who has been lead to indict on conspiracy charges the Wegelin bank and three of its collaborators. My purpose there is to encourage the prosecutor to back off in light of what apparently he was kept in the dark about - that most everything they and others have been charged with has in fact been fully in line with their rights and obligations incurred under the QI agreement they contracted with the IRS ( www.solami.com/kingpin.htm#5 ). Here is the text, as published yesterday afternoon (see above)




February 9, 2012)
re:  Does the U.S. Have a Plan for Iraq?

iconoclast Geneva, Switzerland. (10 February 2012  12:43)
Vice-President Joe Biden had it right early on, when he advocated the three-split, i.e. the Mosul Vilayet plan (www.solami.com/UNGA.htm) - cherry-picking and without actually calling it that, probably because of his H Street sherpas' unwillingness to admit that they have no monopoly for good ideas. That plan actually was adopted already in 1992 by all constituant ethnic, political and religious communities of the Mosul Vilayet (Northern Iraq: www.solami.com/a31.htm#UNITY). After Saddam, the tribal leaders of both the Basra and the Baghdad vilayets drew inspiration from this plan and, aiming at a federal Iraq, set up similar councils - but again were sabotaged by not-invented-hear flat earth H street "experts" who continued to rely on, prop up and impose small Saddams on the back of the people and their time-tested leaders. Thus, if those who - with deep draught, vision and merit - brought about the troop exit and the embassy down-sizing wished to make a dent towards sucessful, mutually respectful and beneficial US/Iraqi relations, the plans are in the drawer and can be adapted and put into place fairly quickly. Smokesigns welcome!




Wall Street Journal    February 10, 2012
re:  U.S.: Swiss Bank Is 'Fugitive' in Tax Case

Anton Keller  (February 11, 2012  16:05)
Back from the brink
    Not lacking a tension-relieving sense of humor, the honorable Judge Jed Rakoff skipped the bounty-hunting and science-fiction solutions for dragging the "fugitive" Swiss bank Wegelin before his bench. Instead, he wisely opted for a more appropriate channel, advising the astonished prosecutors to try the more mutually respectful diplomatic road via Foggy Bottom.
    To be sure, the honorable Preet Bharara hasn't come to the bench with the most watertight case of his so far outstandingly successful prosecutorial career. Like the media here and there, he had been lead down the garden path and onto very thin ice by a gang-ho IRS leadership with a hidden agenda, recklessly pushing its illegal and uncontrolled global multi-billion dollar backup witholding tax scheme behind a smokescreen of comparatively chickenfeed tax cheat cases ("Suppose: I'm a kingpin with $100 mio to wash": www.solami.com/kingpin.htm ).
    And while Barrons' editor Tom Donlan long ago warned of the dire consequences of this IRS scam for the US economy and reputation ("Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents": www.solami.com/QI.htm#Victory ), the New York Times unwittingly failed to reflect on the more deep-draught principles at stake and let itself be hood-winked into supporting a dangerously out-of-control IRS with its editorial "The Fight Against Tax Evasion" (.../bankingfuture.htm#fight) - where, incidently, it also shut out the flood of protest posts by conveniently forgetting to open it for the normal comments.
    All this wouldn't have happened if the Government Accounting Office had more vigorously carried out its watchdog role and, with its Tax Compliance Report of 2007 (GAO-08-99) hadn't let the IRS get away with a slap on the fingers for some murky loopholes and the un-accounted-for hundreds of billion dollars slush funds (www.solami.com/irsquery.htm ).
    So, in a couple of months, the humorous judge, to his credit, may turn out to have pushed all sides onto a mutually satisfactory, even win-win position by promoting a global solution through international arbitration, with all related civil and penal cases suspended until then. Such a solution should be based on - and strictly confined to - the spirit and letter of the existing treaties which reflect the lasting friendship between these venerable Sister Republics (.../edouardbrunner.htm#five)




    February 5, 2012
re:  Ron Paul’s Flinty Worldview Was Forged in Early Family Life

iconoclast Geneva, Switzerland. (February 13, 2012  13:30)
Ron Paul is right on target when he takes on the 500 pound gorilla, aka IRS. For its popular global hunt for tax cheats is in fact a clever-by-half camouflage of its illicit 7000 banks strong global money-laundering machine, aka Qualified Intermediary (QI) system. Here are some questions raised by Swiss lawmakers which the IRS refuses to answer even to the GAO and which Ron Paul may insist on with mutual benefit (www.solami.com/irsquery.htm ):
   How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
   And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?

iconoclast Geneva, Switzerland. (February 13, 2012  13:30)
Mutually helpful follow-up questions to the IRS Ron Paul should insist on (www.solami.com/irsquery.htm ):
   Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
   Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not help to rechannel marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
   And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?




Neue Zürcher Zeitung   12.Februar 2012
re:  «Abkommen mit USA ist nicht dringlich» SP-Präsident Levrat setzt Bundesrat unter Druck

Anton Keller (14. Februar 2012, 14:15)
Die Erkenntnis des Irrtums ist der erste Schritt zur Wahrheit
    Auch der – sonst für Fakten offene - SP-Präsident fand noch nicht die Musse & Distanz, um den IRS-gesteuerten Desinformationen mit Tiefgang, Vision & Nachdruck entgegenzutreten: „Man [Wegelin] hat in den USA das Gesetz verletzt“.
    Richtig ist, dass die DBA-Vorlage (Gruppenanfragen) weiteren IRS-Begehrlichkeiten Vorschub leistet, das Bankier-Wehklagen nicht noch mehr zur Anpassung unseres Ordre public an fremde Bürokratennormen führen darf. MaW: der DBA-Zusatz ist weder dringlich noch in unserem Interesse, und vielmehr ein Trugbild für all jene welche eine wirkliche Globallösung suchen.
    Falsch hingegen sind die IRS-Anschuldigungen gegen CH-Banken. Als vertragliche Agenten sind sie sogar verpflichtet, Kunden auch in den USA über die Bestimmungen des mit der IRS abgeschlossenen Qualified Intermediary (QI) Agreement – inkl. allfällige Verheimlichung des wirklichen Kontoinhabers - zu beraten (www.solami.com/arbitrage.htm).




Neue Zürcher Zeitung / Inside Paradeplatz   12.Februar / 2.Oktober 2012
re:  Wie der Steuerstreit mit den USA anfing
 / Baker&McKenzie-Anwalt gibt seinen US-Pass ab

Anton Keller (16./17. Februar 2012, 16:46 / 19:19 / 19:04 / 15.Oktober 2012  15:14)  (3 x zensuriert)
UBS soll Baker & McKenzie „striktes Hausverbot für mindestens zehn Jahre" erteilen,
    war Marc Zuyox’s Rettungsrezept für den durch Lex Americana und soft laws der IRS-, OECD-, FATF- & anderer Bürokraten bedrohten Finanz- & Werkplatz Schweiz (NZZ 27.11.08). Tatsächlich trug B&MK Wasser auch auf die eigenen Mühlen, als sie zusammen mit UBS und auf Geheiss der IRS den Genfer Privatbanken in den Arm fielen, als diese im Jahre 2000 daran waren die QI-Aberration durch einen US-Richter auf den Misthaufen der Geschichte werfen zu lassen (www.solami.com/kingpin.htm#BMK).
    Der fremd-gesteuerte Niedergang wird aber auch von hände-ringenden, immer noch blau-äugigen und auf einen Befreiungsschlag hoffenden Politikern begünstigt. Statt den IRS-Begehrlichkeiten mit weiteren einseitigen & selbst-schädigenden Zugeständnissen (wie ordre public-widrigen Gruppenanfragen) Vorschub zu leisten, könnte dem IRS wirksam mit Tiefgang, Weitsicht & Intelligenz Paroli geboten werden (…/arbitrage.htm).




Neue Zürcher Zeitung   12.Februar 2012
re:  Die plagende Zusatzerklärung im UBS-Staatsvertrag

Anton Keller (16. Februar 2012, 17:39)
Es gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General
und wahrscheinlich noch zum Pelli-Nachfolger hocharbeiten. Dies trotz mangelndem Tiefgang, Sachverständnis und entsprechender Unterstützung selbst-schädigender, einseitiger und abwegiger Bankier-Kniebeugen wie Gruppenanfragen. Und wenn von diesen Kreisen auch kaum mehr wahrgenommen gibt es immer noch bankers worth their salt - und eben auch andere.
Zu letzteren gehören die schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer, sowie ihre zu weiterem Rechtseinbruch, Kundenverrat & Souveränitätsabbau bereiten Verbündeten zu Bundes-Bern. Diese haben immer noch nicht zur Kenntnis genommen oder begriffen, dass der von ihnen unter Druck zum Staatsvertrag angehobene und strikte befolgte UBS-Ukase von 2009 US-seitig nie in Kraft trat. Dass die daraufhin erfolgten Datenlieferungen von US Richtern jederzeit aus dem Recht gewiesen werden könnten. Und dass für jene anderen das Heil auf anderen Wegen zu suchen ist (www.solami.com/arbitrage.htm).




Neue Zürcher Zeitung   12.Februar 2012
re:  Effizienter die Geldwäscherei bekämpfen

Anton Keller (16. Februar 2012, 22:35)
Etiketten-Schwindel & Soft Law-Wildwuchs(zensuriert durch 18h Verzögerung)
Ohne rechtliche Grundlage, als zeitlich beschränktes Termitengebilde im Dachstock der Pariser OECD eingenistet, und durch Bürokraten-Chutzpah, Nachlässigkeit & Blauäugigkeit überforderter Politiker & Verbandssekretäre vom Papiertiger zum Peiniger an sich souveräner Staaten gemausert: das ist die FATF, Inbegriff einer sich selbst erhaltenden, Mandate gebenden & zudienenden Ausgeburt einer ausser jeglicher demokratischer Legitimation & Kontrolle stehenden internationalen Bruderschaft von sich gegenseitig den Rücken kratzenden Beamten.
Ursprünglich mit 40 Empfehlungen gegen den Drogenhandel gerichtet, dann weil keiner hinsah, weitete sich die FATF krebsartig auf die politisch resonanzstärksten Tatbestände aus, operiert mit name & shame-Listen, und soll nun auch im Fiskalbereich den Tarif für Amts- & Rechtshilfe-Verfahren durchgeben (www.solami.com/fatf.htm). Hatten wir nicht ein Vetorecht in der OECD um dem Spuk ein Ende zu setzen?




Sessions-Notiz    17.Februar 2012

Martin Schubarth: "gesetzgeberische Schlamperei" /
fahrlässiger diplomatischer Landesverrat (StGB 267)?

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Ohne Tamtam - und "weil sich ohnehin niemand dafür interessiert" - präsentiert die NZZ süüferli die seit 2001 erfolgte Mutation von Schweizer Banken zu Agenten der US-Steuerbehörde IRS als Kernproblem der aus dem Ruder laufenden Beziehungen Schweiz-USA. NZZ-Leser erinnern sich an die damaligen Vereinbarungen; auch sie weisen darauf hin, dass demzufolge schweizerseits überhaupt kein US Recht gebrochen worden ist - Inquisitions-Geständnisse hin oder her. Die andauernd nachgehechelten IRS-Begehrlichkeiten, sowie die ihnen Vorschub leistenden, wesentlich aber auf Ignoranz oder Fahrlässigkeit gestützten Konzessionen und Datenlieferungen, erweisen sich zusehends als problematisch, ja unrechtmässig und begründen den Verdacht des fahrlässigen diplomatiuschen Landesverrats (StGB 267). Dies trifft besonders auf Datenlieferungen zu, welche gestützt auf den DBA-widrig durchgepeitschten, US-seitig aber nie in Kraft getretenen UBS-Ukase von 2009 erfolgten. ZT sind diese Fälle nach Strassburg weitergezogen worden und hätten - gemäss wiederholtem bundesrätlichem Versprechen gegenüber dem Parlament (10.4069 & 11.4123) - bis zum Verfahrensabschluss nicht nach den USA geliefert werden dürfen. Massgebende ESTV-Mitarbeiter der dafür zuständigen Amtshilfe USA-Stelle wurden wiederholt - schriftlich und mündlich - auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Angeblich waren diese bundesrätlichen Versprechen für sie aber unbeachtlich, was gegebenenfalls entsprechenden Handlungsbedarf sowohl für den Bundesanwalt, als auch für die zuständigen Parlamentskommissionen nach sich ziehen mag.

Die DBA-Zusatz-Vorlage zu11.027 (Gruppenanfragen) ist zwar gemäss WAK-N und Büro des Nationalrates auf den 29.Februar traktandiert. Der seit mehreren Monaten überfällige Bericht des Bundesrats zum Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte bringt jedoch weitere neue und wesentliche Entscheidungselemente zu Tage. Die Frage der Dringlichkeit und derzeitigen Opportunität einer so weitgehenden system-widrigen, einseitigen und weltweit einmaligen Konzession wie sie die Einführung der Gruppenanfragen mit sich brächte, wird damit grundsätzlich neu beleuchtet. So steht die Frage der Rechtmässigkeit der im Jahre 2000 - angeblich "mit dem Messer am Hals" - unbefristet erteilten Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB in direktem Zusammenhang mit dem Qualified Intermediary Agreement (QIA), welche die Schweizer Banken zu vertraglichen Vollzugsgehilfen der IRS machten (Tom Donlan, "Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents", Barrons, 12/4/00: www.solami.com/QI.htm#Victory ), und welche auch von der GPK als Kernproblem zumindest des UBS-Desasters erkannt worden ist. In den Händen tiefgängiger, weitsichtiger und kompetenter Unterhändler stellt die sofortige oder graduelle Aufhebung dieser Ausnahmebewilligung ein nicht zu unterschätzendes Verhandlungsinstrument dar, welches u.U. nicht nur jede weitere Konzession und Ablasszahlung überflüssig machen, sondern auch eine ausgewogenere und den Finanz- und Werkplatz nicht weiter schwächende sondern stärkende Globallösung bewirken könnte. Selbst eine bedingte, d.h. eine erst allenfalls später wirksame Zustimmung zur Gruppenanfragen-Vorlage bewirkte hingegen eine weitere Positionsschwächung, ja ein kaum wiederbringbarer Rechtsverlust, falls diese ohne vorausgegangene Kenntnisnahme des GPK-Berichts und ohne vorausgegangene Festlegung der daraus zu ziehenden Konsequenzen erfolgen würde.

Ich plädiere deshalb für eine tiefgängigere, weitsichtigere und eigenständigere Haltung im Sinne der Empfehlungen der ehem. US-Botschafterin Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!"). Für die anstehende Session ist in diesem Sinne eine nicht präjudizielle Rückstellung des Traktandums zu11.027 angezeigt, resp. das Geschäft ist an die vorberatende Kommissionen (WAK & GPK) oder an den Bundesrat zurückzuweisen. Im übrigen darf ich Sie nochmals auf die in Zusammenarbeit mit Parlamentariern und Bankiers verschiedenster couleurs entwickelten Alternativ-Strategie hinweisen, welche von bisher weitestgehend übersehenen, inzwischen aber erhärteten Rechtserkenntnissen ausgeht (www.solami.com/Strasbourg.htm#A22 ¦ .../iconoc.htm#GPK ¦ .../kingpin.htm#5 ¦ .../irsquery.htm¦ .../arbitrage.htm#Grund). Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen    Anton Keller

Jusletter    13.Februar 2012

Chatroomproblematik und Versagen des Gesetzgebers
Prof. Dr. Martin Schubarth
Mit dem Inkrafttreten der neuen StPO wurde das Bundesgesetz über die verdeckte Ermittlung, das bisher die gesetzliche Grundlage für eine präventive Chatroomüberwachung bildete, ausser Kraft gesetzt. Dadurch entstand eine empfindliche Lücke, da die neue StPO keine Grundlage für präventive polizeiliche Tätigkeit gibt und sich in den kantonalen Gesetzen keine hinreichenden gesetzlichen Grundlagen finden. Der Verfasser behandelt das gesetzgeberische Versagen, das andauert; schildert die Möglichkeiten, mit denen man die Lücke hätte vermeiden können, und geht den Gründen für das eklatante gesetzgeberische Versagen nach.




Tages-Anzeiger / Neue Zürcher Zeitung   21.Februar 2012
re:  «Die Schweiz soll in den UNO-Sicherheitsrat» / Schweiz propagiert neues Welt-Gremium

Anton Keller (22. Februar 2012, 14:30 / 15:14)
Out-of-the-box thinking & actions sind gefragt, nicht belastende & bürokratische Eigenprofilierungen
Als Sicherheitsrats-Vollmitglied könnte die bewährte & unabdingbare CH-Neutralität nicht glaubwürdig praktiziert werden. Getreu unserem Erbe, den Traditionen & der Verfassung könnte die Schweiz hingegen - nach entsprechenden UNO-Reformen - die rundum hilfreiche Katalysatorfunktion der geplanten Atlantis-Delegation wahrnehmen (www.solami.com/nations.htm#Atlantis).
Ob die Nachhaltigkeit, Wirksamkeit & Relevanz der UNO selbst mit einer zusätzlichen Institution – dem Nachhaltigkeitsrat – herbeigeführt werden kann, steht auf einem andern Blatt. Schürung falscher Hoffnungen (Solidarits-Stiftung, etc.) ist gemeindschädigend. Die überfällige Umsetzung des Postulats Eppenberger 89.689Gute Dienste zur Informationskultur wäre dagegen auch mit unseren Interessen vereinbar, angemessen und zielführend (…/a4home.htm ¦ .../a41.htm ¦ …/a42.htm).




Sessions-Notiz    26.Februar 2012

Mehr Licht - und etwas mehr Zeit und Rückgrat!

Sehr geehrtes Ratsmitglied,

Senator Rand Paul blockiert im US-Senat weiterhin die Ratifizierung des DBA-Zusatzes von 2009. Nicht etwa gegen die Schweiz, sondern gegen die übermächtig gewordene US-Steuerbehörde IRS gerichtet. Er und seine Mitstreiter - unsere wahren US-Freunde, wie die ehem. US-Botschafterin in Bern Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!") - sind damit unsere objektiven Alliierten im Kampf gegen die unablässigen IRS-Zumutungen und Begehrlichkeiten. Mit weiteren jede Reziprozität vermissen lassenden Morgengaben, nämlich der einseitigen Amtshilfe per namenloser Gruppenanfragen, der Sie am 29.Februar zustimmen sollen, erreichen wir voraussichtlich nur das Gegenteil, nämlich Respektlosigkeit seitens unserer IRS-Peiniger. Jedenfalls nicht den erhofften Befreiungsschlag, nämlich eine Globallösung unseres Bankenkonflikts mit den USA.  Wir würden damit vielmehr die in unserem Interesse liegenden Bemühungen unserer wahren amerikanischen Freunde und Verbündeten massiv untergraben - und damit ein weiteres vermeidbares Eigentor schiessen.

Auch wenn Sie Ihre Meinung dazu schon gemacht haben mögen - also noch vor Kenntnisnahme und Festlegung der Konsequenzen aus der längst überfälligen Antwort des Bundesrates zum damit engstens verbundenen Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte: ich darf Sie bitten nach Kräften beizutragen um uns allen etwas mehr Zeit für eine würdigere Konfliktresolution einzuräumen. Um z.B. auf dem Weg über ein Schiedsgericht eine die Zukunft unseres Finanz- und Werkplatzes sichernde, wirkliche und beidseitig hilfreiche Globallösung herbeizuführen. Mit etwas mehr Tiefgang, Weitblick und einem aufrechteren Gang ist dies weiterhin möglich - allen Wehklagen und offiziellen Beschwörungen zum Trotz! Mehr dazu könnten Sie im April auch von John Gray, dem persönlichen Mitarbeiter und Finanz-Experten von Senator Rand Paul in privatem Rahmen erfahren; dies anlässlich seines derzeit geplanten Besuches in der Schweiz. Falls Sie an entsprechenden Gesprächen teilzunehmen wünschen, bitte ich Sie um ein entsprechendes Rauchzeichen.

Mit besten Wünschen für die kommende Session,

Anton Keller

PS:   Was halten Sie von der schon zuvor geübten Möglichkeit, unseren amerikanischen Freunden im Kongress und im State Departement bei einem aktuell hochbrisanten Problem - "Scramble Is on to Find Deal for 16 Americans in Egypt", NYT, 26.2.12 - nachhaltig unter die Arme zu greifen mittels adaptierter Guten Dienste? In diesem Fall: Offerte zur Durchführung des entsprechenden Gerichtsverfahrens gegen die 17 in Ägypten angeklagten US-Bürger in der Schweiz unter Berücksichtigung des ägyptischen Rechts?




Memo and eine SIF-Mitarbeiterin    4.März 2012

Liebe Frau Frohofer,

Im Hinblick darauf, dass der Nationalrat am Montag den Kompromiss-Antrag Stamm annehmen, der Ständerat sich diesem Grundsatzentscheid anschliessen könnte, und unsere IRS-Gegenspieler dann zunächst erneut schadenträchtig ihre contenance verlieren könnten (and go ballistic, as the saying goes), scheint es mir - erneut im übergreifenden gemeinsam verstandenen Interesse - zweckmässig zu sein, Ihnen gewisse massgebende Fakten in Erinnerung zu rufen. Dies z.T. auch in erneuter Beantwortung Ihrer besorgten Frage, ob ich über Informationen verfüge, die meine Annahme stützen, wonach insbesondere auf dem von mir empfohlenen und verfolgten "Diamantball-Weg" keine weiteren Anklagen gegen Schweizer Banken losgetreten werden dürften. Dazu aber noch eine Vorbemerkung: von der Sache, ihrer Bedeutung und Dringlichkeit her ist dieses email eigentlich an die Adresse des Bundesrates und unseres Verhandlungsleiters gerichtet - und mag diesen auch via Ihre Guten Dienste zur Kenntnis gebracht werden. Es wäre aber sachdienlich gewesen wenn - dem erfolgreichen Beispiel vorausgegangener Persönlichkeiten wie Franz Schnyder, Edouard Brunnerund Franz Blankart folgend - sie nicht nur die ihnen dazu systematisch zugeschickten Notizen persönlich abrufen, sondern auch für gegenseitig bereichernde und zielführende feedbacks, Gespräche oder gar Koordinationen Hand bieten würden. Aber das mag sich ja noch ändern.

1.    Ich verwies Sie schon mehrmals auf den - wie Sie, fälschlicherweise, meinten nur von mir gesehenen und vertretenen - engsten Zusammenhang zwischen der anstehenden weiteren Morgengabe an die IRS-Peiniger in Form der Gruppenanfragen-Konzession einerseits, und anderseits der unseligen, ja verheerenden, von BR Villiger - "mit dem Messer am Hals", wie er sich zu seiner Entschuldigung gegenüber inquisitiven Parlamentariern ausgedrückt haben soll - m E. rechtswidrig erteilten Ausnahmeregelung zu Art.271 StGB vom 7.Nov 2000 (siehe dazu auch den bisher immer noch nicht beantworteten Brief von NR Stamm an die SBVg vom 13.Dez 2000). Ich beharre deshalb auf der schnellsmöglichen Veröffentlichung der BR-Antwort zum Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte. Denn damit sollte für alle interessierten Kreise unmissverständlich klarer werden, was da seit dem Jahr 2000 von der IRS für ein Monster hochgezogen worden ist. Dies im Verbund mit weltweit rund 7000 Bankiers. Sei es aus Blauäugigkeit, Kurzsicht, Macht- & Geldgier und/oder Rücksichtslosigkeit, jedenfalls aber hinter dem Rücken des verfassungsmässigen Gesetzgebers - sowohl hierzulande als auch der USA. Auf dieser hierzulande weitestgehend übersehenen oder verdrängten Fakten- und Erkenntnis-Grundlage scheint die baldige Rückkehr zu rechtmässigen und normalen Verhältnissen beidseits des Atlantiks möglich und tunlich. Mehr noch, sie anerbietet sich auch zur unmittelbaren und unverzüglichen Neutralisierung der unerträglichen IRS-Zumutungen, ja zur Fernhaltung dieser anmassenden Peiniger vom Verhandlungstisch, indem diesen notorisch rücksichtslosen und gemeinschädigenden flat earth fellows auch seitens tiefgängigerer amerikanischer Gesetzgeber nachhaltig bedeutet wird, wo der Bartli den Most zu holen hat.

2.     "Wir können ein Abkommen erst anwenden, wenn es in Kraft ist, und zwar beidseitig." Diese Aussage der Bundespräsidentin im Nationalrat vom vergangenen Mittwoch entspricht unbestrittenem Völkerrecht. Für den Finanzplatz Schweiz, für die Rückgewinnung, ja Stärkung unseres Ansehens und Vertrauens in der Welt, und für die belasteten Beziehungen mit unserer Schwester-Republik könnte sie sich sogar als salvatorisch erweisen. Denn, wie in meinen Untersuchungen über die Kundendatenlieferung im Lichte der EMRK nachgewiesen:

Die unter Druck der IRS notfallmässig ausgehandelte UBS-Verständigungs-Vereinbarung vom 19.August 2009 (AS 2009 5669) steht wesentlich ausserhalb des in Kraft stehenden DBA USA 96 (SR 0.672.933.61). Veranlasst durch einen verdienstvollen Grundsatzentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 21.Januar 2010 (A 7789/2009), wurde dieser UBS-Ukase "nachgebessert" und unsererseits gar zum Staatsvertrag hochgehievt. Obwohl klar Ordre public-, DBA- und Interessen-widrig, sah sich unser Parlament gedrängt und genötigt, dieses Machwerk am 17.Juni 2010 zu genehmigen (SR 0.672.933.612). Amerikanischerseits wurde dieser Ukase hingegen nie dem Senat zugemutet: Es wurde auch nicht vom US-Präsidenten unterschrieben und so zum executive agreement hochstilisiert. Ergebnis: es trat US-seitig nie in Kraft und vermag nach US-Recht keinerlei über den strikten Rahmen des DBA USA 96 hinausgehende Rechtskraft zu entfalten . Auch in der daraufhin erfolgten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.Juli 2010 (BVGE 2010/40) wurde dieses "Detail" übersehen. Ergo: insbesondere die rund 4450 UBS-Kundendatenlieferungen an die IRS erfolgten unrechtmässig und können vor amerikanischen Gerichten entsprechend gerügt werden. Dahingehend ist schweizerischerseits eine offizielle Erklärung zu bewirken, mit welcher die Unrechtmässigkeit dieser Datenlieferung gerichtswirksam geltend gemacht werden kann (dies kann allenfalls auch via ein Verfahren zum erwähnten Strafartikel 267 wegen "fahrlässigem diplomatischem Landesverrat" bewerkstelligt werden).
3.    Wie in meinen Kurzkommentaren im Wall Street Journal (U.S.: Swiss Bank is 'Fugitive' in Tax Case, 10.2.12) und dem Times Magazine (A sad development in urgent need of reconsideration, 7.2.12) aufgezeigt, leisteten sich die erfolgstrunkenen IRS-Verantwortlichen etwas allzu selbstsicher die Unverfrorenheit, Schweizer Banken, mit denen sie Qualified Intermediary-Abkommen abgeschlossen haben, der Verletzung amerikanischen Rechts zu bezichtigen. Dies obwohl ihnen bewusst sein musste, dass diese Banken sich wesentlich strikte an ihre QI-Verpflichtungen zur Beratung von aktuellen und prospektiven Kunden in den USA und sonstwo über die Einhaltung eben dieser Spezialnormen hielten (siehe detaillierte Analyse in "Suppose: I'm a kingpin with $100 mio to wash", §5, Kurzform: mein Brief an Frau Calmy-Rey vom 14.2.12). Und die IRS scheint sich darüber hinaus den Luxus geleistet zu haben, den fall-führenden New Yorker Staatsanwalt darüber überhaupt nicht informiert zu haben (die Konspirations-Klageschrift gegen Wegelin und drei Mitarbeiter enthält keinerlei Hinweis auf das QI-System oder die enstprechenden QI-Abkommen). Zusammen mit der fehlerhaften Zustellung der Klageschrift ergibt das Gelegenheiten zu entsprechend entlastenden Gesprächen seitens problembewusster und kompetenter Schweizer Unterhändler mit dem Staatsanwalt, dem ich - via einen Freund im Büro des District Attorney of New York - bereits den Floh ins Ohr setzen liess.

4.    Mein Brief an IRS-Kommissar Shulman vom 2.1.12 blieb bisher unbeantwortet, obwohl Mitarbeiter von ihm den Eingang umgehend bestätigt hatten. Sein Inhalt spricht für sich selbst, und die darin wiedergegebenen Einblicke in das offenkundig verfassungswidrige QI-System, sowie die bisher kaum öffentlich diskutierten Fragen zu dieser weltweiten und weltgrössten Geldwaschmaschine (siehe insbesondere: www.solami.com/kingpin.htm) scheinen geeignet die Verhandlungsposition der IRS auch und besonders gegenüber der Schweiz entscheidend zu schwächen - falls sie z.B. auch offiziell von der Schweiz mit Nachdruck gestellt würden. Diese Fragen sind seither ebenfalls von verschiedenen Seiten - auch von Kongressmitgliedern - als Druck- und Gegendruckinstrument eingesetzt worden. Sie dürften mit der Zeit ihre nachhaltige Wirkung nicht verfehlen, nachdem schon Barrons einen Leitartikel dazu veröffentlicht hat (Tom Donlan, Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents, 12/4/00) und das noch bedenklichere und anmassendere IRS-Projekt FATCA damit ebenfalls im Visier steht und nicht weniger gefährdet scheint.

5.    US-Senator Rand Paul blockiert im US-Senat weiterhin die Ratifizierung des DBA-Zusatzes von 2009. Diese nachhaltige und ausbaufähige Opposition ist nicht etwa gegen die Schweiz, sondern gegen die übermächtig gewordene US-Steuerbehörde IRS gerichtet. Sein persönlicher Referent, John Gray, wird anfangs April zu einschlägigen Gesprächen mit interessierten Parlamentariern, Bankiers und Journalisten in die Schweiz kommen. Der Senator und seine Mitstreiter - unsere wahren US-Freunde, wie die ehem. US-Botschafterin in Bern Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!") - sind damit unsere objektiven Alliierten im Kampf gegen die unablässigen IRS-Zumutungen und Begehrlichkeiten. Mit weiteren jede Reziprozität vermissen lassenden Morgengaben, neuestens also der einseitigen Amtshilfe per namenloser Gruppenanfragen, erreichen wir voraussichtlich nur das Gegenteil, nämlich Respektlosigkeit seitens unserer IRS-Peiniger. Jedenfalls nicht den erhofften Befreiungsschlag, nämlich eine Globallösung unseres Bankenkonflikts mit den USA.  Wir würden damit vielmehr die in unserem Interesse liegenden Bemühungen unserer wahren amerikanischen Freunde und Verbündeten massiv untergraben - und damit ein weiteres vermeidbares Eigentor schiessen.

6.    Der von NR Stamm vertretene Kompromiss-Antrag zur Aufnahme einer zwingenden Reziprozitäts-Bestimmung im Bundesbeschluss wird - soweit ich das beurteilen kann - von Seiten der IRS wie der Teufel das Weihwasser befürchtet - ohnehin unverlässliche mündliche Beschwichtungen hin oder her. Dies weil m.E. auch nach deren Kalkül keinerlei Chancen besteht, im Senat eine Zustimmung zu erlangen für eine so fundamentale, weltweit präjudizielle und den US-Interessen keineswegs entsprechende Abweichung von den bisherigen DBA-Amtshilfenormen. Es ist deshalb gegebenenfalls zwarl mit punktuellen Ausbrüchen von schlechtem Humor seitens der sich in ihrem Spielplan gestörten IRS-Verantwortlichen zu rechnen. Diese und ähnliche Reaktionen dürfen aber umso weniger Anlass zu weiteren Kniebeugen und Konzessionen sein, als sie bei entsprechender tiefgängiger, zielsicherer und dezidierter Haltung, in Verbindung mit unseren objektiven Alliierten im Kongress, Aussenministerium und Weissen Haus sehr schnell, nachhaltig und zum beidseitigen Vorteil entschärft und unschädlich gemacht werden dürften.

7.    Zusammenfassend:
1.    Ich plädiere für eine tiefgängigere, weitsichtigere und eigenständigere Haltung im Sinne der Empfehlungen der ehem. US-Botschafterin Faith Wittlesey und von Senator Rand Paul, sowie gestützt auf die bestehende Rechtslage.
2.    In Harmony mit dem bewährten Milizsystem sollten die wenigen tiefgängigen Sachverständigen aus dem Parlament, der Privatindustrie und der Verwaltung schnellstmöglich und zuhanden des Bundesrates sich zur Ausarbeitung der strategischen und taktischen Optionen zusammenfinden.
3.    Die umgehende und umfassende Beantwortung der Fragen an IRS-Kommissar Shulman vom 2.1.12 sollte nicht dem Wohlwollen der IRS überlassen, sondern auch unsererseits dezidiert anbegehrt werden.
4.    Die sofortige oder graduelle Aufhebung der Ausnahmebewilligung zu 271 StGB ist eine scharfe Anti-QI- und Anti-FATCA-Waffe; sie ist zügig aber sorgfältig und umsichtig vorzubereiten und als Verhandlungsinstrument zu integrieren. Als - bittersüsses - Zückerchen ist der IRS allenfalls die Schweizer Mitarbeit anzubieten bei der multilateralen Entwicklung eines globalen Schwarzgeld-Rückführungssystems à la QI, z.B. im Rahmen der IMF, so wie es anlässlich des Cambridge International Symposium on Economic Crime schon 2008, 2010 und 2011 diskutiert worden ist.
5.    Ob überwiesen oder nicht, die zentralen Punkte der Motion 10.4069Pro-aktiver Finanzplatz-Schutz (Stop aller weiteren Bankdatenlieferungen ausserhalb der strikten Grenzen des DBA USA 96, proaktiver Schutz der verratenen Bankkunden, etc.) sind unverzüglich und unter Androhung der entsprechenden Strafartikel (267, 271, etc.) umzusetzen.
6.    Zustimmung des Bundesrates zum Kompromiss-Antrag Stamm ist geboten: sie würde unser Recht und unsere Interessen in nichts gefährden, sondern im Gegenteil unsere Verhandlungsposition wesentlich stärken, uns Respekt verschaffen, unserer nationalen Würde und Souveränität förderlich sein, und den fundamentalen Grundsätzen des Völkerrechts voll entsprechen. Und sie würde die erfolgreiche Abwehr- und Gegenwehrhaltung, welche u.a. mit dem Fall Marc Rich vorgezeichnet und mit dem Fall Roman Polanski verdienstvollerweise fortgeführt worden ist, nachhaltig, zukunftsträchtig und zielführend fortsetzen.
7.    Gegebenenfalls wäre damit auch der Weg für die Einsetzung eines Schiedsgerichts geöffnet, wobei der Geist und der Text der in Kraft stehenden bilateralen Verträge die ausschliessliche Basis und Leitplanken für eine solche angemessene und beidseitig befriedigende Konfliktlösung zwischen unseren altehrwürdigen Schwester-Republiken hergeben möchten.

Mit freundlichen Grüssen

Anton Keller




Blick.ch    4.März 2012
re: Laut denken verboten

Anton Keller (4.März 2012  18:18 / 21:20)   Man kann es auch anders sehen
Und sich auch erinnern, woher man kommt, welches Erbe man angetreten hat und weitergeben soll, und ob unsere Zukunft von ungewählten und sich vorzüglich selbst-zudienenden IRS-, OECD, FATF- und EU-Bürokraten fremdbestimmt werden soll.
"Wir können ein Abkommen erst anwenden, wenn es in Kraft ist, und zwar beidseitig." Diese Aussage der Bundespräsidentin im Nationalrat vom vergangenen Mittwoch entspricht unbestrittenem Völkerrecht. Für den Finanzplatz Schweiz, für die Rückgewinnung, ja Stärkung unseres Ansehens und Vertrauens in der Welt, und für die belasteten Beziehungen mit unserer Schwester-Republik könnte sie sich sogar als salvatorisch erweisen. Denn mit den USA ist allzu viel einseitig und schief gelaufen, wie in einer Untersuchung über die Kundendatenlieferung im Lichte der EMRK nachgewiesen (www.solami.com/Strasbourg.htm ¦ .../frohofer.htm).

Anton Keller (4.März 2012  18:29)    Die unter Druck der US-Steuerbehörde IRS
notfallmässig ausgehandelte UBS-Verständigungs-Vereinbarung vom 19.August 2009 AS 2009 5669 steht wesentlich ausserhalb des in Kraft stehenden DBA USA 96 SR 0.672.933.61. Veranlasst durch einen verdienstvollen Grundsatzentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 21.Januar 2010 A 7789/2009, wurde dieser UBS-Ukase "nachgebessert" und unsererseits gar zum Staatsvertrag hochgehievt. Obwohl klar Ordre public-, DBA- und Interessen-widrig, sah sich unser Parlament gedrängt und genötigt, dieses Machwerk am 17.Juni 2010 zu genehmigen SR 0.672.933.612. Amerikanischerseits wurde dieser Ukase hingegen nie dem Senat zugemutet: Er wurde auch nicht vom US-Präsidenten unterschrieben und so zum executive agreement hochstilisiert (www.solami.com/iconoc.htm#query). Ergebnis: er trat US-seitig nie in Kraft und vermag nach US-Recht keinerlei über den strikten Rahmen des DBA USA 96 hinausgehende Rechtskraft zu entfalten. Auch in der daraufhin erfolgten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.Juli 2010 BVGE 2010/40 wurde dieses "Detail" übersehen. Ergo: insbesondere die rund 4450 UBS-Kundendatenlieferungen an die IRS erfolgten unrechtmässig und können vor amerikanischen Gerichten entsprechend gerügt werden. Dahingehend ist schweizerischerseits eine offizielle Erklärung zu bewirken, mit welcher die Unrechtmässigkeit dieser Datenlieferung gerichtswirksam geltend gemacht werden kann (dies kann allenfalls auch via ein Verfahren zum erwähnten Strafartikel 267 wegen "fahrlässigem diplomatischem Landesverrat" bewerkstelligt werden).


Kommentare unterdrückt da nicht in NZZOnline aufgenommen
siehe Kommentare in BAZ, TA & Bund
Neue Zürcher Zeitung    5.März 2012

Frei bleibt nur, wer seine Freiheit gebraucht
In der gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen der Schweiz und den USA
ist die Balance von Recht und Gegenrecht unausgewogen.
Die Schweiz sollte konsequenter auf strikte Reziprozität in den Vertragsbeziehungen pochen.
Von Elisabeth Kopp, Zumikon


Die im Titel zitierte von Adolf Muschg inspirierte Verfassungspräambel zeigt uns den Weg, wie eine über Jahrhunderte gewachsene freundschaftliche Beziehung zwischen Schwester-Republiken allen Unkenrufen und Wehklagen zum Trotz auf belastbaren und gegenseitig hilfreichen Geleisen fortgeführt – oder aber gefährdet – werden kann.


Der Ausdruck «Schwester-Republiken» entstand nicht von ungefähr. In einem Bändchen mit dem Titel «The Sister Republics» zeichnete vor zwanzig Jahren James H. Hutson nach, wie Schweizer Rechtsgelehrte für die Gestaltung der Verfassung der USA von 1787 beigezogen wurden und anderseits die US-Verfassung für unsere Verfassung von 1848 als Vorbild diente. Hätte es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung gehandelt, hätte man wohl von einem Kampf zwischen David und Goliath gesprochen. So war es die gute und sinnvolle Zusammenarbeit zweier in Entstehung begriffener souveräner Staatengebilde, wenn auch von unterschiedlicher Grösse und Geschichte. Vergleicht man die beiden Verfassungen, so sind Ähnlichkeiten nach wie vor unverkennbar.

Zwischenstaatliche Beziehungen mit den USA auf Basis des Gegenrechts
Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf sagt zu Recht, dass der gegenwärtige Konflikt mit den USA sich nur auf Staatsebene lösen lasse und die Banken ihn "nicht für sich lösen (können), ohne sich im landesinternen Recht strafbar zu machen.
Nur: Im vorliegenden Fall müsste dann konsequenterweise mit Vertretern des Aussenministeriums verhandelt werden und nicht mit unteren - und dazu anscheinend nicht einmal genügend autorisierten - Vertretern des Schatzamtes oder gar des IRS. Damit könnte auch traditionsgemäss und beidseitig unbestritten sichergestellt werden, dass keine unausgewogenen Vereinbarungen mehr ausgehandelt würden, was auch in Bezug auf allfällige weitere Zusätze zum derzeit im eidgenössischen Parlament behandelten Doppelbesteuerungs- Abkommen (DBA) mit den USA gilt.

Das Bundesverwaltungsgericht ist kein verfassungsmässiger Gesetzgeber
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 5. März 2009 ein IRS-Amtshilfegesuch ohne Namensnennung und auf Basis einer Gruppenanfrage als vereinbar mit dem DBA 96 qualifiziert. Aber der unter Schweizer Rechtsgelehrten fast einhellig als DBA-widrig kritisierte Entscheid erfolgte in einem materiell unbedeutenden Nebenpunkt und ist deshalb laut den Kritikern von fragwürdiger Verbindlichkeit. Darüber hinaus entspricht diese neue Form der (einseitigen) Verfahrensunterstützung nicht den Prinzipien der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen und verletzt Verfahrensgrundrechte. Zudem ist sie bisher vom gemäss unserer Verfassung aus