Youth
Aqua
Vita
Seldwylereien
II
Justice,
pirate-style
Sternstunden
& Eigentore
Diplomatischer
Landesverrat
Swiss
Bankers - & Tax Laws - Evolve
QI, BSI, SWIFT and other
foot-shootings
Qui protège
"les
intérêts essentiels" de la Suisse?
Revisiting
Das
Kapital while some dance on the Titanic
TEURE
SELDWYLEREIEN oder: Der Fluch der bösen Tat
Zum
Bilateralen Vertragsnetz der Schweiz (annotiertes
Teilverzeichnis)
QUELQUES
TRAITES D'ACTUALITE CONCLUS PAR LA FRANCE
Was ist aus dem
"begründeten
Verdacht" & andern Rechtshilfe-Voraussetzungen
geworden, welche
im CH/USA Rechtshilfevertrag
von 1973 festgeschrieben worden sind?
Eine hübsche Steuergeschichte ... (Autor unbekannt)
3.Apr 13
Schweizer Bankkonto ist weder illegal noch unehrenhaft,
Tages-Anzeiger
29.Mär
13 Parallele zu Finews' "Champagner
für den Finanzplatz!"?, Journal 21
(zensuriert)
27.Mär 13
Kasandras lagen falsch
- wirklich?, Journal 21
27.Mär
13 Wenn Blinde jubeln und Einäugige
warnen, finews (zensuriert)
26.Mär 13 Selbstschädigende
Gratismentalität der UBS, finews
20.Mär 13 Russian
bailout of Cyprus?, Readers Edition
18.Mar 13 Abwehr-
und Gegenwehrstrategie sei gefragt?, Journal21
26.Jan 13 Wer
betreibt da weiter Ent-Helvetisierung & Amerikanisierung?
Inside News
21
Jan 13 Annexation? Think first
of gridlock, Forward
20.Jan 13 Ent-Amerikanisierung
& Re-Helvetisierung!, Sonnntag, Tages-Anzeiger
(zensuriert)
13.Jan 13 Entamerikanisiert
den Finanzplatz Schweiz!, Journal21
13,Jan 13 Lex
Helvetica Banking, Journal21
11.Jan 13 NZZ-Baustelle
Kommentarmanagement, Tages-anzeiger (zensuriert)
10.Jan 13 Marschhalt
& Denkpause im - vermeidbaren - Niedergang sind geboten,
Sessions-Notiz
9.Jan 13 Die
Sache ist zu ernst, um unsere Kräfte gegen uns selbst statt auf den
Gegner zu richten, NZZ
9.Jan 13
Kappt
endlich das Schlepptau zur Titanic! Und:
just say no!, Inside Paradeplatz
8.Jan 13 IRS-Saubannereien
&
iIgnorante & fahrlässig gemeinschädigende Staatsdiener,
finews
7 Jan 13 CH
QI-Banker und Mitarbeiter haben kein US-Recht verletzt!,
Inside Paradeplatz, Hossli.com
6.Jan 13 Ignorante
Sprüche & Taten erschweren Globallösung, Tages-Anzeiger
6.Jan 13 Mehr
Bremis und weniger Ospels!, Tages-Anzeiger
6.Jan 13 CH
QI-Banker und Mitarbeiter haben kein US-Recht verletzt!, Tages-Anzeiger
(zensuriert)
4Jan 13 Lauthalse
Pfauen verdecken nur den Blick auf unsere wahren Feinde, NZZ
(zensuriert)
4.Jan 13 Inquisitions-Schuldeingeständnisse,
Inside Paradeplatz
27.Dez 12 Wo
ist das Fähnlein der sieben Aufrechten?, Inside Paradeplatz
26.Dez 12 Blick
in die Zukunft unserer Vergangenheit, Schweizer Monat
22.Dez 12 Kappt
endlich das Schlepptau zur Titanic, retabliert 271 StGB, & im
übrigen (Fatca, Fatf/Gafi, Egmont, etc.): just
say no!,
Sessions-Notiz
19.Dez 12 Wer
treibt, wer wird von wem getrieben?, NZZ, Inside Paradeplatz
(zensuriert)
12.Dez 12 Bundesgericht
zu Rubik-Verträgen: Halt, sichern!, NZZ (zensuriert)
7.Dez 12 Mehr
Rückgrat ist gefragt, NZZ (zensuriert)
5.Dez 12 Eigenständigere
Wahrung der Schweizer Finanzplatz-Interessen, NZZ (zensuriert)
4.Dez 12 Kein
diplomatischer Landesverrat?, Tages-Anzeiger, NZZ
3.Dez 12 GB
& CH: prädestinierte Geburtshelfer für Europäische Konföderation,
Tages-Anzeiger
2 Dec 12 Time
for some fundamental questions, Telegraph, Anton Keller, comment
30.Nov 12 Köpferollen
bei Vontobel: Was habe ich da anscheinend übersehen?,
Inside Paradeplatz
17.Nov 12 Wo
besammelt sich das Fähnlein der sieben Aufrechten?, NZZ
(zensuriert)
10.Nov 12 Frühpensionierung
ohne Fallschirm!, Tages-Anzeiger
8.Nov 12 Frühpensionierung
ohne Fallschirm ist geboten!, Weltwoche
8.Nov 12 Die
wesentlichen Erfolgsgrundlagen unseres Finanzplatzes, Weltwoche,
Roger Köppel
4.Nov 12 Bekämpfung
der unrechtmässigen Bereicherung: JA – Zusätzliche Systemgefährdung:
NEIN, NZZ/finews (zensuriert)
3.Nov 12 Zur
Schweizer Olympia-Kandidatur für 2022
25.Okt 12 Wirksame
Ab- & Gegenwehr ist im Milizsystem möglich & tunlich, aber
nicht zum Nulltarif!
17.Okt 12 Vertrauenserweckende
Treuhänder oder schwarzfahrende Klageweiber?, NZZ
(zensuriert)
13.Okt 12 Halt,
sichern!, Tages-Anzeiger (zensuriert)
10.Okt.12 „Mit
dem Messer am Hals“, NZZ
7.Okt 12 Misslungenes
oder gefälschtes Referendum? Die Bundeskanzlei walte ihres Amtes!,
Der Sonntag, NZZ
(zensuriert)
3.Okt 12 Bundesanwalt
räumt auf: Weiter so!,
NZZ (zensuriert)
1.Okt 12 Kappt
das Schleppseil zur Casino-Titanic!, NZZ
(zensuriert)
28.Sep 12 Parallelen
zum verheerenden UBS-Datenverrat: wer blockiert Strafuntersuchungen gegen
Birkenfeld? NZZ (zensuriert)
22 Sep 12 Judas'
30 pieces of silver belong to Switzerland,
Forbes
14 Sep 12 Armageddon
III - an update, GOGEL, Iran Notice, news
roundup
2.Sep 12 J-Stempel
früher - jetzt Verrat von Bankkunden & -Angestellten an Haudegen
des IV. Reichs,
Sessions-Notiz
29.Aug 12 Lesergroll,
NZZ
29 Aug 12 President
Morsi's welcome initiatives, New York Times
28 Aug 12 A
CBM alternative to nuclear follies, Council on Foreign Relations
27 Aug 12 Egypt’s
four pillars initiative on Syria needs & deserves universal,
New York Times
22.Aug 12 Strafanzeige
gegen Bundesrat - Zuständigkeitserwägungen,
Sessions-Notiz
16 Aug 12 Going
forward inspired by the past, Wall Street Journal
12.Aug 12 Politische
Schmerz- & Toleranzgrenze - immer noch nicht erreicht?,
Sessions-Notiz
1.Aug 12 Mediokrität
aus Staatsräson, oder: das Bewährte pflanze sich fort!,
NZZ (zensuriert)
31.Jul 12 Wider
die anmassenden Hippie-Falkenstrasse-Dünnbrettbohrer, NZZ
30.Jul 12 Von
der IRS hinters Licht geführt, Tages-Anzeiger
30.Jul 12 Adäquate
Ab- & Gegenwehr-Strategie gefragt, Tages-Anzeiger
30.Jul 12 Verheerende
Lieferung von Bankmitarbeitern ans IRS-Messer, Handelszeitung
27.Jul 12 Endlich
tiefgängiger Klartext, NZZ (zensuriert)
26.Jul 12 „Nur
mit dieser Diktion hat die NZZ eine Zukunft.“, NZZ (zensuriert)
25.Jul 12 Leere
1.August-Versprechen. Befreiungsschlag-Illusionen, etc., Tagi
(zensuriert), finews
22.Jul 12 Statt
die Faust im Sack zu machen und auf Godot zu warten, Der Sonntag
20.Jul 12 Was
soll die Philippika gegen die CH-Regierung?, Weltwoche
17.Jul 12 Halt,
sichern!, NZZ (zensuriert)
15.Jul 12 Bon
vent, Monsieur Wehrli, Der Sonntag
14 Jul 12 Response
to Maine Governor LePage's calling IRS a GESTAPO, Forward
14 Jul 12 Education
is indeed key, Kurdistan Tribune
11.Jul 12 Das
Böse stets das Böse gebärend, NZZ
(zensuriert)
8.Jul 12 Statt
wehklagen & Faust im Sack machen, JA stimmen zum e-Scherbengericht!,
Tagi
6.Jul 12 Kontaktaufnahme
mit VSV und SBPV, SAV, AKBS, BAV, ODA, OATi, ZAV, ASDI/SIPA
18.Jun 12 e-Scherbengericht
zur Erwägung einer Impeachment-Klausel in der Verfassung,
NZZ
13.Jun 12 Verfehlter
Neuauftritt, NZZ
10 Jun 12 Roots,
Kurdistan Tribune
10.Jun 12 Sind
wir wirklich am Anschlag - bei Rubik & Asylgesetz?, Sessions-Notiz
1.Jun 12 Man
muss kein Prophet sein: 1 + 1 zusammenzählen genügt,
Heinrich Spitz
31.Mai 12 Schon
Ständerat Hefti warnte vor US-Abhörpraktiken bei Schweizer Banken,
NZZ (zensuriert)
31.Mai 12 Der
angeblich vernünftige Mittelweg, NZZ
30.Mai 12 Offenbar
ist uns der Kompass verloren gegangen, NZZ
25.Mai 12 Lord
Russel, NZZ
25.Mai 12 Griechenland
– der Sündenbock für die Systemkrise!, Heinrich Spitz
23.Mai 12 Parallelwährung
zur Mobilisierung brachliegender Produktionskräfte, Spiegel,
FAZ, Handelsblatt
23 Mai 12 Ein
weiterer Sargnagel für den Finanzplatz Schweiz?, bilan
22.Mai 12 Ziel:
Mobilisierung brachliegender Produktionskräfte, NZZ
22.Mai 12 Adolf
Muschg: arbeitslose Jugendliche sind grösste
Ressourcen-Verschwendung, NZZ
18.Mai 12 It
aint necessarily so! Die selbstverbaute Befreiungs-Variante, NZZ
15.Mai 12 Auszeichnung
von Zoé Baches trotz - oder wegen? - political uncorrectness?,
NZZ
13.Mai 12 Kompetente
Zukunftssicherung sieht anders aus!, Sessions-Notiz
9.Mai 12 Pictet-Reaktion:
QIA
eingehalten, ergo kein US-Recht verletzt!, NZZ
4.Mai 12 Kaspar
Villiger tritt ab: Oh doch, die Spuren
wirken nach!, Tages-Anzeiger (zensuriert)
4.Mai 12 Lohnausweis
gehört abgeschafft!, Tages-Anzeiger (zensuriert)
3.Mai 12 Elisabeth
Kopp & Oskar Freysinger: Bei etwas
mehr Zurücklehnung & Tiefgang, NZZ
3.Mai 12 More
Swiss mistakes, NZZ
1.Mai 12 Abwegige
ZGKB: allzu billige Eigenwerbung, NZZ
25.Apr 12 Eigentlich
wäre die Zeit gekommen. insideparadeplatz.ch
23.Apr 12 Zweifel
an leeren Hoffnungs-Schalmeien sind begründet,NZZ
23.Apr 12 Kudos,
Bundesrat stützt courant normal!, NZZ
(zensuriert)
21.Apr 12 Kudos,
Bundesrat stützt courant normal!,
Tages-Anzeiger
(zensuriert)
18.Apr 12 Soft
laws, die gerichtliche & bürokratische Gesetzgebung nimmt überhand,
NZZ
17.Apr 12 Ein
CS- und US-zudienender SGV-Präsident?, NZZ (zensuriert)
16 Apr 12 Food
for thought for an American journey
14.Apr 12 Notiz
zur Parlamentarierreise nach Washington (16.Mai)
13.Ape 12 Mit
einer Stimme in eine würdigere Zukunft, NZZ (English)
13.Apr 12 IMF-Sitzung:
pro memoria, NZZ (English)
12.Apr 12 Kudos
für Senator Rand Paul!, Tages-Anzeiger (English)
(zensuriert)
1.Apr 12 Softball
oder Hardball? Diamantball!
29.Mär 12 Der
Krämer und die (un)heimlichen Abzocker
27.Mär 12 Zu
Binswangers FATCA-Laudatio: Keine Sargnägel
für Totengräber!
21.Mär 12 Betupftes
oder gesteuertes Schweigen?, NZZ (zensuriert)
16.Mär 12 Verwendung
von gestohlenen Bankdaten in Steuerverfahren,
Interpellation
12.3302
15.Mär 12 Keine
Fiskalexperimente ohne Reziprozität,
Motion
12.3255
14.Mär 12 Es
gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General,
NZZ
13.Mär 12 Fähnlein
der sieben Aufrechten zu Bern, Tages-Anzeiger
13.Mär 12 Das
ist doch ein verfrühter Aprilscherz. Nicht?, Tages-Anzeiger,
Werner Lienhard
13.Mär 12 Weiterhin
nichts neues unter der Sonne, Tages-Anzeiger
13.Mär 12 Kein
Datenaustausch mit den USA, absolute Frechheit der Amis, Tages-Anzeiger,
Toni Schmid
10.Mär 12 US-Kunden-Samariter
Wegelin hat mit IRS QI-Abkommen, Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung
(zensuriert)
10.Mär 12 Ungereimtheiten
... im Frühjahr 2012, Heinrich Spitz
10.Mär 12 Unser
Staat ist kein Richterstaat, Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung
(zensuriert)
9.Mär 12 ARIGIN
(Arroganz, Ignoranz & Inkompetenz) ist eine gefährliche Mischung,
Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12 Wegelin
steht als Samariter grad, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12 Der
Schmid ist gefragt, nicht der Schmidli!, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12 Auch
der Bundesrat hat kein Monopol auf gute Ideen, Basler Zeitung
9.Mär 12 Keine
Verhandlungen mit IRS flat earth fellows und Peinigern!, Tages-Anzeiger,
Bund, Basler Zeitung (zensuriert)
9.Mär 12 Elisabeth
Kopp: «Ich plädiere für
Standhaftigkeit», Tages-Anzeiger, Bund, Claudia Blumer,
Kommentare
9.Mär 12 Elisabeth
Kopp: «Ich wäre viel härter
vorgegangen», Basler Zeitung, Thomas Lüthi, Kommentare
7.Màr 12 Zweitwohnungen
sind nationale Notfallreserven, NZZ
6.Mär 12 For
the record, NZZ (zensuriert)
6.Mär 12 DBA
USA : Irreführung der Saturierten, NZZ
5.Mär 12 Elisabeth
Kopp: Frei bleibt nur wer seine Freiheit
gebraucht, NZZ
(Kommentare unterdrückt da nicht in NZZonline aufgenommen)
4.Mär 12 Man
kann es auch anders sehen, Blick
4.Mär 12 Die
unter Druck der US-Steuerbehörde IRS ausgehandelte UBS-Verständigungs-Vereinbarung,
Blick
4.Mär 12 Road
Map for resolving CH/US conflict - with dignity, vision & backbone
26.Feb 12 Mehr
Licht - und etwas mehr Zeit und Rückgrat!,
Sessions-Notiz
22.Feb 12 Out-of-the-box
thinking & actions sind gefragt, nicht Eigenprofilierungen,
TA, NZZ
17.Feb 12 "gesetzgeberische
Schlamperei" / fahrlässiger diplomatischer Landesverrat (StGB 267)?,
Sessions-Notiz
16.Feb 12 Etiketten-Schwindel
& Soft Law-Wildwuchs, NZZ (zensuriert
durch 18h Verzögerung)
16.Feb 12 Es
gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General,
NZZ
16.Feb 12 UBS
soll Baker & McKenzie „striktes Hausverbot für mindestens
zehn Jahre" erteilen, NZZ, Inside Paradeplatz
(zensuriert)
14.Feb 12 Die
Erkenntnis des Irrtums ist der erste Schritt zur Wahrheit, NZZ
13 Feb 12 Ron
Paul is right on target when he takes on the 500 pound gorilla, aka IRS,
NYT
11 Feb 12 Back
from the brink, WSJ
10 Feb 12 Vice-President
Joe Biden had it right early on, NYT
10.Feb 12 Vom
Samariter zum Winkelried, Heinrich Spitz
8 Feb 12 This
is no time for quarrels among true friends: ways to get us all off the
hook, WSJ
7 Feb 12 A
sad development in urgent need of reconsideration, Time Magazine
7 Feb 12 Mutually
helpful questions to IRS Ron Paul should insist on, NYT
6.Feb 12 Weissgeld?
Mon oeil, bei 90% FIAT-Schwargeld! Nächstens Weiss-Strom!,
Tages-Anzeiger (zensuriert)
5.Feb 12 Zum
Stand der schweizerisch-amerikanischen Beziehungen, Basler
Zeitung
5.Feb 12 Gauleitergehabe,
Tages-Anzeiger (zensuriert)
5 Feb 12 IRS
Headaches, Wall Street Journal, Economist
4.Feb 12 Machtspiele
politisch ambitiöser US-Staatsanwälte, finews.ch
3.Feb 12 Willkommen
beim Fähnlein der sieben Aufrechten!
(zensuriert)
2.Feb 12 Selbstverständlich
gibt es würdigere und auch praktikable Alternativen. Deshalb: halt!
sichern! III, Sessions-Notiz
2.Feb 12 Ex-US-Botschafterin
empfiehlt hardball, die NZZ softball, NZZ
(zensuriert)
31.Jan 12 Gruppenanfragen,
Tages-Anzeiger (zensuriert)
31.Jan 12 Gute
Dienste der Schweiz , NZZ (zensuriert)
31.Jan 12 Nicht
lex americana, sondern lex helvetica bringt Globallösung,
NZZ
30.Jan 12 I
beg to differ, NZZ
27.Jan 12 Das
wär dann das Totenglöcklein des Finanzplatzes – oder aber der
Weckruf, NZZ, finews.ch
25.Jan 12
20 jan 12 courriel
envoyé sur le site de l'Elysée
19.Jan 12 Tobin-Steuer?
nein! - Abbau & Entflechtung der Fiat-Gelder per Sisyphus-Abgabe: prüfenswert!
18.Jan 12 Nur
weiter so, das Erbe ist bald verprasst, NZZ
17.Jan 12 Seit
der Aufhebung des Goldstandards, NZZ
(zensuriert)
16.Jan 12 Weissgeld
- mon oeil!, NZZ
13.Jan 12 Mehr
& schärfere SNB-Reglemente sind aber auch kein Allerweltsheilmittel,
NZZ
13.Jan 12 Switzerland
is the near-perfection of mediocrity,
NZZ
(zensuriert)
12.Jan 12 Typo
12.Jan 12 Mehr
& schärfere SNB-Reglemente sind kein Allerheilmittel,
Tages-Anzeiger
12.Jan 12 Kann
jemand dieses führerlose Flugzeug fliegen?, NZZ
12.Jan 12 Krokodilstränen
oder Einkehrsignale?, NZZ, finews.ch
11.Jan 12 Fehlt
nicht auch ein Zwischensatz?, NZZ (zensuriert)
10.Jan 12 No
future for Rubik & Tobin? Try Sisyphus Tax!, NZZ
7.Jan 12 Swiss
Watergate, Tages-Anzeiger (zensuriert)
6 jan 12 commentaire
de JR
6.Jan 12 Wer
nicht die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit,
NZZ
4./5.Jan 12 Der
Fluch der bösen Tat II, NZZ, Tages-Anzeiger, Weltwoche
3.Jan.12 Europas
strategische Oel- & Gasversorgung:Was
willst Du in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!
2.Jan 11 IRS
query - sine ira et studio
30.Dez 11 auf
einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr!,
NZZ (zensuriert)
30.Dez 11 Neujahrs-Notiz
29.Dez 11 GPK:
"Zögern
Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen"
28 Dec 11 Suppose:
I'm a kingpin with $100mio to wash
19.Dez 11 Wetten
dass? II, NZZ
19.Dez 11 Abschied
vom Initiant & Mitbegründer der Europäischen Conföderation,
NZZ, Spiegel, FAZ, Zeit, Welt
19 Dec 11 Farewell
to the European Confederation’s co-founder!, WSJ, NYT, Economist,
Guardian
15.Dez 11 Eine
föderal strukturierte, Freisinnig-Liberale Partei der Schweiz (FLP)
4.Dez 11 Fragen
souveräner Bürger an künftige Bundesräte
28.Nov 11 Gewaltentrennung
heisst nicht Gerichtshörigkeit!, NZZ
(zensuriert)
22.Nov 11 Stell
Dir vor es ist Krieg und - wie der Frosch im Kochtopf - wir merken es nicht!
21.Nov 11 Der
Fluch der bösen Taten: Rubik ist ennet dem Rubikon!, NZZ
17.Nov 11 Alt-Bundesrichter
lassen grüssen, NZZ
16.Nov 11 Etwas
mehr Tiefgang könnte nicht schaden!, NZZ
15.Nov 11 Mehr
Licht!, NZZ (zensuriert)
14.Nov 11 email
an NZZ-VR-Präsident Dr.Konrad Hummler
14.Nov 11 Merkozy-Show,
Tages-Anzeiger (zensuriert)
14.Nov 11 Fiskal-Aberrationen,
NZZ (zensuriert)
14.Nov 11 Ja,
pacta
sunt servanda - wenn es denn rechtskräftige Verträge sind!,
NZZ
14.Nov 11 Staatsrecht
101 - 107, NZZ (102
- 104 zensuriert)
13.Nov 11 Aufruf
zur Bundesratswahl vom 14.Dezember 2011, Heinrich Spitz
12.Nov 11 Gruppenverrat?
Und danach? Opferung der Referendumsdemokratie?, Tages-Anzeiger
(zensuriert)
11.Nov 11 FINMA
blues, NZZ
11.Nov 11 Wer
dem Konflikt stets ausweicht, leistet der Erpressung Vorschub,
NZZ
10.Nov 11 Es
ist - noch - Zeit das BR-Anforderungsprofil anzupassen, NZZ
7.Nov 11 Nach
Goldman Sachs, McKinsey hat grad noch gefehlt, Tages-Anzeiger
4.Nov 11 Nach
erpresster Referendums-Absage, Referendums-Verbot?, NZZ
3 Nov 11 Referendum:
„Yes
& Nomos“ - the Greeks show us the way once again!, NYT,
WSJ
2 Nov 11 Referendum:And
if the Greeks were once again to show us the way?, NYT, WSJ,
Economist,
Athens New, ekathimerini
28 Oct 11 Misleading
Growth and Funny Money Mantras, NYT, Economist, WSJ, WP
22 Okt 11 Der
Wurm sitzt tiefer - Ich muss da einiges übersehen
haben!, FAZ, Zeit
22 Oct 11 In
the best of British maecenas traditions,
WP,
WSJ, Athens News, ekathimerini.com, Economist
18 Oct 11 We
better throw away our broken compass!, NYT (delay
censor)
17 Oct 11 To
the abyss and back, Economist, ekathimerini.com, Athens News,
WSJ,NYT
(delay censor)
16 Oct 11 Banks
AND the real economy may need a firewall against fiat money,
Economist, FT, Athens News, ekathimerini, WP
15 Oct 11 Attention:
G-20 sherpas, NYT, WSJ
14 Oct 11 Risky
dance on eggs, NYT
13 Oct 11 Georg
Soros:A routemap through the eurozone minefield,
FT
13.Okt 11 Der
Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr,
Tages-Anzeiger (zensuriert),
NZZ,
Spiegel,
Zeit,
Handelsblatt,
FAZ
13.Okt 11 Die
Berliner Mauer fiel in unserer Richtung! Oder habe ich da was übersehen?,
FAZ (zensuriert)
12 Oct 11 Dancing
on eggs was never riskfree, WSJ
11 Oct 11 Dancing
on eggs was never riskfree, NYT (censored)
10.Okt 11 Zeit
die sunset-Klausel anzurufen!, NZZ
10.Okt 11 Gezinkte
Casino-Karten, NZZ
7 Oct 11 Not
economic growth but soconomic (social & economic) viability!,
WSJ
28.Sep 11 So
kann mans auch sehen – als Einäugiger, that is!, NZZ, 20
Min
28 Sep 11 It
aint necessarily so!, NYT, WSJ
26.Sep 11 Der
Wurm sitzt tiefer, NZZ
24.Sep 11 Das
kommt von der abartigen Banken-Mutation, Basler Zeitung (zensuriert)
24 Sep 11 Ich
respektiere Grübels Leistungen, Stamina & Verantwortungssinn,
Tages-Anzeiger,
BAZ, NZZ
19.Sep 11 Frei
nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht!,
NZZ
14.Sep 11 Das
Zitat "only those who use their freedom remain free",
NZZ
13.Sep 11 Abartige
Weissgeldstrategie statt festhalten an Bewährtem, NZZ
13 Sep 11 Rosinenpicker
haben keine Freunde, NZZ
13 Sep 11 Entwürdigender
Niedergang der Titanic, NZZ
5.Sep 11 Weicheier-Strategie
rächt sich, NZZ
23.Aug 11 Wenn
ich als UBS-Stakeholder (& -Mikroaktionär), Tages-Anzeiger
(zensuriert)
22.Aug 11 Komplementärwährung:
Ausfluss multi-dimensionaler Erwägungen, Die Zeit
2 Aug 11 Why
not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?, WP,
WSJ,
NYT
28 Jul 11 America's
credit may be at risk and in need of advice, WSJ, NYT,
FT
27 Jul 11 The
Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan, NYT, Washington
Post
18.Jul 11 Wann
wird der 54.US-Staat sich von der Titanic abkoppeln?, NZZ
18.Jul 11 Spätfolgen
des "landesverräterischen Liebesdienstes", NZZ
17 juil 11 TF,
UBS: Conséquences d’un «service de traitre»
1.Juli 11 Frei
nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht
15.Juni 11 Quadratur
des Griechenland-Zirkels
28.Mai 11 Apprentice
sorcerers: when Saddam successors play Saddam
13.Apr 11 Wehret
den eigenmächtigen Bürokraten!, NZZ
9.Apr 11 Gute
Dienste im Sicherheitsbereich, Heinrich Spitz
31.Mär 11 Todesanzeige
für alt-Nationalra Dr.iur. Remigius Kaufmann, NZZ (zensiert)
25 Mär 11 Nach
Fukushima: erkenntnis-philosophische
Ansätze nicht übersehen!, NZZ
23 Mar 11 Iraq's
better tribal future, NYT
23.Mär 11 Verdammt
zum UNO-Sanktionenvollzug?, NZZ
18 Mar 11 Respect
for the dead, respect for the living
14 Mar 11 Kuril
Islands: Turning
a diplomatic headache into an insurance policy
6 Mar 11 Query
to European Parliament, Gabriele Albertini MEP,
on Assyrian resolution
14.Feb 11 Wider
den Notrechtsmissbrauch & den FINMA-Gesslerhut, NZZ, Tages-Anzeiger
(zensuriert)
12 Feb 11 Egypt's
Moment
11 Feb 11 Out
of Touch, Out of Time
30 Jan 11 Speaking
of dominos - from the Nile to the Tigris.and beyond? It aint necessarily
so!, NYT
28 Jan 11 Speaking
of dominos - from the Nile to the Tigris & beyond, NYT (censored)
17 Jan 11 History
of Religion
27.Dez 10 Gedankensplitter
aus Anlass eines Todesfalles
13
Dez 10 Eigentore
an der Wiege der Menschheit, NZZ
4.Nov 10 Und
noch ein Riss im Bankgeheimnis, NZZ, hus
4.Nov 10 Der
Fluch der bösen Tat (langjährige Fahrlässigkeit),
NZZ (zensuriert)
30.Okt 10 L'arroseur
arrosé: die missbrauchte QI-Geldwaschmaschine des IRS
10 Oct 10 Did
the IRS' money-laundering save the global economy?
22
sep 10 Birthday
laudatio to a comrade-in-arms
18 Sep 10 PTSD:
Another
mental leg for the traumatised veterans: Iraqi nationality
30
Jul 10 Is
Islamism Islam's cure or curse? On various tracks to drain the terrorism
swamps, Foreign Policy
18
Jul 10 Why,
really, Switzerland refused to extradite Polanski
6.Jun
10 CH/USA-Ukase: Unwürdige,
ungerechtfertigte & schadenträchtige Angsthaltung
5.Mai
10 Eigentor?,
NZZ, 18:42
5.Mai
10 Polanskis
Auslieferung ist nicht zwingend. NZZ, 10:44
4.Mai
10 War
seine Verhaftung wirklich rechtens?, NZZ, 09:55
4 May 12 20
Things You Didn't Know About... Viruses, Discover Magazine,
Jocelyn Rice
30 Apr 10 Affare
Polanski - Sul diritto all'errore nello Stato di diritto
29 Apr 10 In
der Auslieferungs-Sache Polanski - Zum Recht auf Irrtum im Rechtsstaat
27.Apr 10 Politischer
Handlungsbedarf i.S. CH/USA-Vertrag & Polanski-Auslieferung
23 Mar 10 It
aint necessarily so!, NZZ
7.Feb 10 Ist
steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?, Die Welt
3.Feb 10 Ist
steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?, NZZ
8.Jan 10 Lex
Helvetica, statt Lex Americana!,
NZZ
8.Jan 10 Gläserner
Bürger oder gläserner Staat?, 20 Minuten
1
Jan 10 re: Y2K myths,
NYT
30 Dec 09 Sine
ira et studio (on Robert Morgenthau, "The
World's District Attorney"), WSJ
29.Dez 09 2030,
und wie es dazu kam: ein vorausschauender Rückblick
13 Nov 08 Steam-rolled
Swiss lawmakers unleashed the financial tsunami,
WSJ
5 Nov 08 Salve
Obama!, Washington Post
3 Nov 08 G-20
Washington meeting: Beware of monopolists for good ideas!, WP
28 Apr 08 Pariah
Diplomacy, NYT, Jimmy Carter, comment
28 Apr 08 On
ex-President Carter's parallel diplomacy, NYT, comment
27 Mar 08 "Some
call it hot pursuit of shareholder value, others compare it to sucking
the seal's life-sustaining fat."
12 Oct 07 Observations
on current Turkish-Iraqi border issues
18.Apr 07 UBS
Generakversammlung, Wortmeldung eines Aktionärs
21 Feb 07 War
probability: ~60%, doomsday clock was recently advanced to 5 min to 12pm
21 Jan 07 Reflections
& questions on Iraqi's common denominators
9 Jan 07 On
Israel's alleged plans to nuke Iran: Out-of-the-box thinking is called
for!, Jerusalem Post (censored)
1 Jan 07 Thinking
Things Over
13 Dec 06 "It
takes only a few good men to do nothing for evil to succeed"
5 Oct 06 Innocent
Canadian Citizen Maher Arar's rendition to Syria by way of Swiss airspace?
27 Sep 06 How
not
to react to US pressures on Bank Secrecy, Iran, etc.
8 Sep 06 From
Hijacked Anti-Terrorism Laws to Promoting Individual Responsibility
28.Aug 06 Schweizer
Neutralitäts-Beiträge, z.B. im Nahen Osten & im UNO-Sicherheitsrat
21. Aug 06 Schweizer
Soldaten im Libanon? Ja, aber nur als diplomatischer & politischer
Katalysator
1 Aug 06 When
an almost existential myth like invincibility crumbles: is the Masada experience
foreboding?
4 July 06 QI,
BSI, SWIFT and other foot-shootings
5.Juni 06 Keine
Guten Dienste zum Atomsperrvertrags-Fiasko?
11.Jan. 06 WAK
entgleist Bankgeheimnis-Initiativen mit lex helvetica - ohne Banken?
4.Jan. 06 Aufnahme
des Bankgeheimnisses in der Verfassung? Weniger wäre mehr!
3.Jan. 06 Gold-Vorstösse
im Parlament
13.Dez 05 Kein
Vermögensarrest bei Verdacht von diplomatischer Immunität ohne
vorausgegangene EDA-Zustimmung!
13.Dez 05 Überreizung
durch degressive Steuermodelle
20.Nov 05 Offener
Brief aus Harvard, Laßt
die Universitäten endlich in Ruhe!
16 Nov 05 The
profit motive may be universal but virtue is not
7 Nov 05 Mission
creep at OECD - the incarnation of bureaucratic lawmaking is no fatality!
7.Okt 05 Confoederatio
Europae
7.Okt. 05 Verletzung
der Menschenrechte unter UNO-Schutz mit Beihilfe der Schweiz? Interpellation
05.3697
29.Sep 05 Wenn
wir die Gesetzgebung Steuerfahndern überlassen ...
25 Sep 05 More
Light & Less Flat-Earth Missionaries! - NPT observations
9 août 05 Nettoyer
le rétroviseur est plus utile que sombrer avec des reflexes de gabelous
mais Berne, en accord avec Paris et Bruxelles, a d'autres agéndas!
14 June 05 QUO
VADIS EUROPA HELVETICA?
De-Rusting
and Revving-Up the Wheel - or Re-Inventing It?
30 mai 05 GENEVE
ET LES ZONES FRANCHES ENVIRONNANTES -
extraits
d'un inventaire des zones franches en Europe
27.März 05 Remedur
20.März 05 Initiative
30
Jan 05 Drifting
from freedom
1.Jan 05 Vom
Bilateralen-GAU zur Wohlstands-Erhaltung
29 Dec 04 Si
vis pacem para bellum!
28.Okt 04 Die
Gegenrechtsprüfung als Etappe zum Arrest fremder Staatsvermögen
10 Sep 04 War
on Economic Crime: Qualitative Cost-Benefit Considerations
10 Sep 04 The
Iconoclast's Ten Economic Commandments
29.Aug 04 Ergänzungsvorschläge
zur Ausländer-Gesetzesnovelle AuG
12.Aug 04 Freundschafts-,
Handels- & Niederlassungs-Verträge vs. Verwaltungsabkommen:
Verfassungsmässige Rechtsetzung, Rechtspraxis und Rechtsprechung oder
opportunistische Praxis, Rechtsprechung und/oder rückgratlose Rechtsetzung?
8.Aug 04 Hintergrund-Erwägungen
zur Ausländer-Gesetzesnovelle AuG und zur Revision des Asylgesetzes
AsylG
1 août 04 Est-ce
que le Procureur peut convertir une amende d’ordre en arrêts?
4 Feb 04 BSI/FBC
Saga: Not Exactly Reassuring
12 Jan 04 Untangling
Mideastern Gridlocks
1.Jan 04 "Wegweiser"
-
Anregungen zum Amtsantritt der Bundesräte Blocher und Merz
15 Oct 03 FDA
anti-bioterrorism regulations on „food
for humans and other animals" -
or:
how to choke off more of the remaining productive forces by the FDA‘s Tower
of Babel,
as
inspired by G.B. Shaw’s Animal Farm and George Orwell’s
1984
28.Aug 03 MEMO
zur Bewirkung einer hilfreicheren Praxis i.S. Niederlassungsverträge
2 July 03 AKTIVE
STERBEHILFE FÜR DEN FINANZPLATZ SCHWEIZ
12 Nov 02 ICONOCLAST
on POST-9/11
13 déc
00 un Conseiller national
indigné par l'ABS / ein
SBVg-erschütterter Nationalrat
6 Dec 99 ICONOCLAST
ON WEALTH PRIVACY – Project Billiard
6 déc 99 La
loi doit mieux soutenir la propriété privée, anonyme
et non divulgée, AGEFI
7 Oct 99 ICONOCLAST
ON IRAQ
26
June 99 Waking Up to the OECD
7 June 99 Kosovo
with or without Metohija?
28 April 99 Draft
Agreement on Kosovo and Metohija
9 March 99 Towards
Regaining Stability and Dignity in the Cradle of Europe
20 Feb 99 Golden
Rules on Y2K Immunization - Continuity Recommendations
13 Jan 99 *S*L*M*:
Common Linguistic, Cultural and Religious Roots
1 July 98 Y2K
Immunization / Motion Schmid
30 avril 98 LEX
AMERICANA - l'Iconoclast observe
21 mars 98 "bons
offices" d'une certaine presse en faveur de l'UBS
20.März 98 UBS-GV-Kritik
im Tages-Anzeiger
20 March 98 UBS/SBC
Merger
24 Jan 98 Phone
Tapping
1.Jan 98 SASEA-(Un)Fall
1 Jan 98 Active
Investor Protection
Jan 98 Outline
of an Emerging Solution
Jan 98 On
Some Loose Ends of the Gulf Conflict
Jan 98 On
Parallel Diplomacy
Jan 93 On
Humanitarian Monopolists
8 Dec 92 After
Thumbing EEA, Europe's Water Castle Offers Alternatives
6 April 92 UN
Resolution 688: A Mandate for "Exceptional Responses"
28 Feb 92 Indicators
for a Revised, Active Kurd Policy
11
June 91 On the Ideal
Nation
March
68 On the Economic
Implications of the Proposed Nonproliferation Treaty
..INDICATORS FOR A REVISED, ACTIVE KURD POLICY
J.A.Keller, Secretary, Good Offices Group of European Lawmakers - 28 February 1992
In view of the Iraqi Government's outright rejection of the UN Security Council Resolution 688, and in light of its persistent practices which are seen to be compatible neither with humanitarian law nor with Iraq's statutory and other international obligations, the Office of the UN Secretary General's Executive Delegate is looking into the "interesting possibilities" outlined by Kurdish leader Sardar Pishdare, has taken note of hisplan (2) "to demonstrate the technical feasibility of making these wells [located in Kurdish-controlled Iraq North of the 36th parallel] produce, and of applying the proceeds to Iraq's humanitarian needs" and is awaiting "the technical feasibility results" (letter of Nov. 19, 1991).
NOTE: Apparently in
response to this non-military enforcement of humanitarian UN Resolution
706, the Iraqi Petroleum Minister Oussama al-Hitti, at a Baghdad press
conference December 25, 1991, revealed the Iraqi government's conditional
willingness to consider applying this "non-applicable" - and thus repeatedly
rejected - key UN Resolution 706; nevertheless, he wanted it to be re-negociated
by the Iraqi Foreign Minister in line with Iraqi policy. Yet, a corresponding
February meeting with UN officials in Vienna was called off unexplained
by Iraq.
...
The sudden collapse of Communist
dogmas, institutions and networks comes at an unexpected moment in history
on top of basic questionings and re-orientations notably among Muslims
living in societies which, due to economic or social gradients, have not
been noted for their stability. Like in the case of Algeria and some former
USSR republics, the free flow of things might thus aggravate already volatile
political, economic and social conditions - to the point of entirely uncontrollable
developments possibly affecting the basic regional setup and, for some
years at least, Western oil supply interests. The clear-sighted search
for and the determined promotion of a generally and mutually stabilizing
catalyst for the Mideast is thus urgently called for.
NOTE: Traditionally
pragmatic, open and Western-friendly Muslims, the Kurds with their strong
European roots, in most relevant ways, would seem to avail themselves best
for this key rôle, even from the point of view of their Iranian,
Turkish and Arab neighbors. The powers that be might thus want to consider
supporting the above-mentioned "UN feasibility study" regardless of what
actions and inactions the Iraqi Government may pursue ... and to seek inspiration
from the somewhat analoguous case of Switzerland where, in 1815, the powers
that were agreed to what is still valid and mutually beneficial
(3).
_______________
(1)
"Dominent Middle East oil reserves critically important to world supply"
Oil & Gas Journal, 9/23/91, p.62
(2)
Indications are that all Kurdish tribes and leaders
(Massoud Barzani, Ali Homam Ghazi, Jalal Talabani, etc.) support both this
plan and Sardar Pishdare's leadership for its development and execution.
(3)
Austria, France, Great Britain, Prussia, Russia, at the Paris Congress
on November 20, 1815, adopted the time-tested Swiss neutrality
formula devised by Charles
Pictet-de Rochemont:
THE
SOLUTION: Baghdad-independent alternative or
complementary legal instruments to those now in place, ie. 688 and the
MOU. The latter will run out automatically 30 June 1992. It should not
be prorogated, even if Baghdad deigns to extend it, lest the people it
is designed to protect are to be left without effective protection and
minimum human rights standards, and the world community be subjected to
still further humiliations and complications. Such new legal instruments
may consist of corresponding Security Council texts which may be making
creative use of existing texts, such as the UN Statute on Trust Territories,
in combination with the still valid IRAQI
DECLARATION of 30 May 1932. And
they may be brought to bear in the sense of the "exceptional response"
recommended by the Special Rapporteur of the UN Human Rights Commission.
That Commission, on 5 March 1992, with 35 votes for and Iraq's vote against,
adopted a resolution condemning human rights abuses in Iraq, and requesting
its Special Rapporteur "to develop further his recommendation for an exceptional
response" notably to the policies of "genocide-type" treatment of the Kurdish
people by the Iraqi authorities. Measures short of formally withdrawing
recognition from the present Iraqi Government: enforcing
international minority rights and protection guarantees with Human Rights
Monitors, National Sponsorship
for Non-Self-Governing Territories, Trusteeship
System, UN troops, Neutralized
Zones, etc; Security Council review of the conditions under which Iraq
gained independence, under which the League of Nations attached the Mosul
Vilayet (northern region) to Iraq rather than to Turkey, and under which
Iraqi oil property rights were - or were not legally - acquired by the
State of Iraq; etc.
..
NOTES
(1)
The Iraqi Government has thus been allowed to encroach on the prerogatives
of UN officials in Baghdad and the field who, in the execution of their
tasks, now depend to an unhealthy degree on the goodwill of Iraqi officials.
Some of the adverse effects of this state of affairs have been described
lucidly by David HIRST in The Guardian (e.g. "Kurds stuck in UN Mud",
11 December 1991), and by Paul KORING in a series of articles of The Globe
and Mail (e.g. February 12: "Mass graves reflect Hussein's horror",
February 14: "Once-mighty protective shield shrinks", February 15:"Catastrophe
feared after UN pulls out").
(2)
see notably the Report of the Special Rapporteur of the Commission on Human
Rights (S/23685, 18 February 1992), and the "FURTHER REPORT OF THE SECRETARY-GENERAL
ON THE STATUS OF COMPLIANCE BY IRAQ WITH THE OBLIGATIONS PLACED UPON IT
UNDER CERTAIN OF THE SECURITY COUNCIL RESOLUTIONS" (S/23687, 7 March
1992).
Editor's Note
Granted, there is good reason for the texts
[the ICRC's] Dr. Sassoli was asked
to play up. Granted every private initiative risks to succede before established
apparatus rev up. Which can explain the intense unhappiness of some officials
who may see themselves as gardians if not of the Holy Grail then of some
monopoly in humanitarian affairs. That is what
happened in the Falklands/Malvinas
conflict, the hostage
affairs in Teheran, Kuwait/Baghdad and, most recently again, in
Afghanistan and Peru.
What is less understandable, what is saddening and less than acceptable
- and what the public and their elected representatives grow less and less
tolerant about with correspondingly reduced willingness to support solidarity
projects - is that the real objectives of all humanitarian efforts thus
become overshadowed, if not jeopardized, by petty turf objectives, with
the victims additionally victimized at the hands of their purported saviors.
That's what happened with our initiative for helping some Palestinian deportees,
with our St.Moritz meeting and with related efforts. They were all brought
to nought, not least with penal threats against the organizers who were
taken by surprise by the long arms of some purported monopoly holders and
their allies in many quarters. In a noted silent protest, a one-to-one
reproduction of Andy Warhol's "Last Supper" was thus exhibited prominently
over the frozen Lake of St.Moritz during January 1993 - as a silent message
for the well-fed to be reminded of their less fortunate fellow human beings.
...
ICONOCLAST, Editor's Introduction
Only future generations of historians can tell whether the private Swiss-based research group CORUM and its complement on the political scene, the Good Offices Group of European Lawmakers, have been more than generators of unfulfilled hopes. Whether it was all justified, i.e. the attention arosen by their work (e.g. nuclear disarmament negotiators in the Kremlin in 1968 had sought to vilifiy what made the rounds then as the "red poison in green covers"), the probably unintended honor of being branded "diplomatic mercenaries"by some bad-tempered diplomats, and the UN's obliging honor to be formally associated with spies and modern Robin Hoods. Whether, in retrospect, their often seemingly lost-cause efforts amounted to more than a waste of time and of scarce resources. And, in the event, to what degree they have in fact served their designed purpose.
To be sure - and in as much as, in those functions, the editor was able to help it and was not undercut from without or from within - the objective has always been to help provide vision and guidance in an era of increasing confusion, to offer discrete, rapid and reliable documentary and intellectual muscle for conflict analysis and non-governmental services, and to avail informal political testing grounds for ideas aimed at avoiding or, as the case may be, obtaining a negotiated settlement of political conflicts of an international nature.
Having been involved in both groups, the editor prefers to let the record speak for itself. And to concentrate his comments on current and foreseeable headaches and on ideas, elements and pathways which, conceivably, might contribute to avoid - if at all possible and desirable (1) - the currently re-appearing logique de guerre particularly in the Mideastern and the European theatre.
After completion of our ground-breaking research on political and economic implications of the Nuclear Non-Proliferation Treaty (2) - which was as much vilified in Moscow, Washington and Berne as it was appreciated in Brazilia, Delhi, Paris, Teheran and elsewhere - we had been invited to lend our omni-directional expertise notably in the Teheran hostage crises of 1979/1981 and in the Falklands/Malvinas conflict. An informal network of lawmakers from numerous countries thus availed itself for corresponding services when Iraq, on 2 August 1990, had invaded Kuwait and prevented thousands of stranded foreign nationals to leave either Iraq or Kuwait. As director of CORUM and long-time adviser to Swiss and foreign parliamentarians, the editor became directly involved in those hostage-release and related efforts. In turn, he was personally entrusted with minority protection missions for Northern Iraq and Yugoslavia,with good offices mandates in the constitutional crises in Algeria and thehostage affairs in Kashmir,Bosnia-Herzegovina, Afghanistan and Peru, and with the representation of the International Committee for European Security and Cooperation ICESC (non-governmental organization in consultative status with ECOSOC and UNESCO).
Some of these outgrowths have left their traces in statements made by representatives of both governments and non-governmental organizations (NGOs) to various UN bodies - from working groups over the International Court of Justice up to theUN Security Council. Those most relevant to currently still unresolved issues - Algeria, Baltic minorities, hostage-takings (e.g. in Kashmir), Iraq, Yugoslavia, etc. - find reflection in the present record of communications, with some documents being published also in the official UN collection (UN codes: E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29; E/CN.4/1994/NGO/48; E/CN.4/1994/NGO/54; E/CN.4/Sub.2/1995/NGO/27; E/CN.4/1995/NGO/47; E/CN.4/1995/NGO/51; E/CN.4/1995/NGO/52).
Covering a wide spectrum in the field some call paradiplomacy, related de-classified communications eventually may form the core and central archive of this netsite (for the time being, the complete index on the Mosul Vilayet subject will be maintained at the web address: http://www.solami.com/mvcindex.htm, while on the subject of ex-Yugoslavia it will be accessible at: http://www.solami.com/93-29.html). Unavoidably, the subjects thus covered often overlap and with each reader having his own agenda, a generally useful classification may here be found only in a strictly chronological order. Beyond that, the extensive name and subjects indexes should cover related deficiencies, as may the wonders of the net, e.g. fine-tuned hyperlinks.
The following communications are focussed on the Mosul Vilayet and cover the period of 1990 to 1998. As in the case of other sections of this site, most of its elements have been selected for their value to shed additional light on its central subjects, i.e. mankind's common roots in monotheism and effective minority protection as universally agreeable vehicles for unlocking the increasingly evident - and dangerous - gridlocks in the Middle East, the Balkans and elsewhere, and for opening pathways towards mutually beneficial New Horizons, not least for Jerusalem. Of course, the relevancy of these elements is not always apparent to "instant historians", and it will become so to the untrained naked eye only when looked at from a certain time distance and when considering parallel developments which may have no obvious links. Moreover, even people in highest places - some say those even more so than others - are not always at ease with ideas running against the grain and the party line but who, as history shows abundantly, are often the only truly helpful ones. Granted, in very tight situations it takes indeed an independent, visionary and bold mind to think and act unswervingly in line with the insights which can be gained from the universally applicable philosophy underlying our logo (i.e. the puzzle of the square with nine stars the solution to which requires you to break out of worn-out tracks by drawing one line beyond the square into the surrounding space and by turning around out there in order to cut across two stars).
Thus, together with these additional explanations, we have now added these further elements. Sometimes despite the editor's reservations. The texts originating from third persons have been integrated notably for reasons of comity, balance or fairness. In so doing, the editor implies neither his agreement with or support of the statements thus made by others, nor does he otherwise engage his responsibility. His sole objective is to avail this unique communication platform for documents and statements he considers to be useful and to advance the debate - if possible without adding to the confusion and complication of things, and hopefully for helping along certain developments which may benefit from such plugs.
All this being said, and as the rising sound of war drums pierces through the cold winter nights even this far away from its origin, the editor cannot but deplore the - only perhaps inevitable - neglect on all sides of practical, reasonable and dignified pathways out of the current mess in the Middle East and in the very cradle of Europe. E.g. it appears that the leadership of thePalestinians never seriously considered - or perhaps was not even informed by their subordinates and friends about - some efforts made on their behalf in 1990 and 1992, and advices transmitted to them in 1992, 1993, 1994, 2006:
2. study carefully the lessons to be drawn from the demise of the former Soviet Union whose leaders actively deprived their enemy of an enemy and thus lived to see their enemy disappear and disintegrate under its own weight, and watch out for Y2K;and
3. dig out your deepest cultural and other roots, analyse them thoroughly, and rid your people of all burdens, traditions and structures which are neither helpful nor in line with your - probably - monotheistic Egyptian roots.
To this effect, principled men and women of goodwill anywhere are solicited to do all that is in their power. Of course, even with the best of intentions and the most powerful forces at hand, the reverse side of Victor Hugo's medal still applies: "no force is strong enough to push through an idea whose time has not come!" Yet, "corriger la fortune" is no French monopoly, and anyway, the test of the pudding lies in its eating. Indeed, and particularly in a moment like this the lithmus test of real leadership cannot pass he who uses his muscles divorced from his dignity, his moral fibres and his brainpower, he who uses them for selfish purposes while neglecting historic opportunities to help others, and he who in words and deeds doesn't recognize himself as being no more than a channel of and a servant to our all One God.
______________________
(1)
From almost all socially, culturally, economically and politically relevant
points of view, and in the absence of genuine substitutes for the defining
functions of war, peace may be something less than desirable.
This is the seemingly preposterous yet well researched and defended conclusion
of the more-than-ever re-readable study commissioned by President John
F. Kennedy: Leonard C. Lewin (editor),
"IRON
MOUNTAIN REPORT - On the Desirability and Feasibility of Peace",
Dial Press New York, 1967 (traduction française:
"La Paix Condamnée",
Calman-Lévy, Paris 1968; deutsche Übersetzung: "Verdammter
Friede", Econ, 1968).
(2)
A.Keller, H.Bolliger, B.Kalff, "On
the Economic Implications of the Non-Proliferation Treaty", Revue
de Droit International, de Sciences Diplomatiques et Economiques (International
Law Review, Sottile), I, 1968: this research report of 47 pages,
bound with a green cover, was also very acidly commented on by Radio
Moscow in early 1968) ; Anton Keller, Paul
Bähr,
Peter B.Kalff,
"The
Nonproliferation Treaty in Light of Nuclear Energy Developments",
Revue
de Droit International, de Sciences Diplomatiques et Economiques, III,
1975. The editor acknowledges the numerous contributions made to
these and related papers byElizabeth Young
and Lord Kennet.
ICONOCLAST, Editor's introduction
Eventually, the latest Gulf conflict - on the surface at least - was "resolved". The Iraqi troops were forced out of Kuwait and the war had been stopped - albeit by politicians and not when the generals were satisfied. Which is the way it is supposed to be when democracies go to war. Of course, the President of the United States may also have wanted to be remembered as the winner of the 100 hours war. For most of the world, it was a spectacle, an orgy of "smart bombs" - and an unprecedented deception. With its "life coverage", CNN provided what millions across the world watched in awe, i.e. a demonstration of 21st century "clean" war technologies which supposedly avoid body bags - for one's own camp and for the moment that is. To be sure, there is no substitute for genuine leadership. Gimmicks of "no-casualty" strategies, methods and materiel are just that. And as professional errors and shortcomings can be hidden only in the make-believe world spies are used to, the victor of the 100 hours war was also lucky, sort of: he was merely not re-elected and that spared him a likely impeachment procedure. For while he succeeded admirably in mounting and leading history's biggest war coalition and Armada against a modern Nebuchadnezzar, the jury is still out on why he failed to utilize the formidable instruments at his disposal to keep an effective check on this modern interpret of ancient forms of violence who continues to upset regional peace and security.
The story behind that failure is only now coming to light, at least partially. It is a story told by Gulf war veterans, their families and friends (incidently: why is it that French and Czech Gulf war veterans do not seem to be suffering from the conditions which reportedly have already gained well over half of their British and American comrades?). It is a story told by scientists who checked the records of the development, procurement, export and use of radiological, biological and chemical weapons or parts thereof, as well as of anti-dotes; they begun to worry where all this may lead to, in the former war theater no less than in neighboring countries and back home. And it is a story which, with ever-growing impact, is made to unfold by politicians who have felt obliged to question the bureacrats' official answers, their brief, related policies and on-going actions and inactions. U.S. Senator Don Riegle chaired extensive hearings on the subject and he is on record for saying:
Accordingly, the attentive discerning reader may thus come to more enlightened insights and conclusions when taking into consideration some of the apparently unrelated elements developed elsewhere on a parallel site - e.g. SASEA bancruptcy, EMRK-Beschwerde, Vorwort zum politischen Hintergrund des SASEA-Konkurses. All of which is to put things into perspective and is by no means intended to say that the world, in this writer's opinion, should have caved in to blackmail - wherever it came from.
So, the thousands of Baghdad's hostages had finally been released, apparently without the undignified discriminating merchandising initially proposed and carried out by some who let themselves be guided by fear. The war was over and out of the headlines. Not really put to rest were its undercurrents - i.e. essentially the ethnic, religious, language and nationalistic wounds which have been left festering for generations since the breakup of the Ottoman Empire, including the neglected minority rights of the Alewites, Armenians, Assyrians, Christians, Jews, Kurds, Palestinians and Turkomans. They had been the subject of particular attention of our research group and its lawmaker friends in Europe and elsewhere. But there were many hurdles for continuing the related research - or to seek to further develop, test and eventually implement the results obtained so far. And as a new war - in Yugoslavia - had broken out, since June 1991 our energies were essentially concentrated on that front. For we had been mandated in that and other contexts to bring to bear our experience and whatever talents we were able to muster (UN documents: E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27: E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/27; E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29; E/CN.4/1994/NGO/54; E/CN.4/1995/NGO/47; E/CN.4/1995/NGO/51; E/CN.4/Sub.2/1995/NGO/27).
Apparently,
our once urgently solicited behind-the-scenes non-governmental efforts
to help to lastingly and peacefully resolve the Iraq/Kuwait conflict had
drawn more attention in U.S. governmental circles than the key beneficiaries
of our labors cared to show appreciation. Once the Iraqi army was driven
out of Kuwait, its
Representative in Geneva had amicably reminded us of how not
to help a people in need. Thus additionally reluctant to provide professional
services for the beauty of the art, we were all but favorably inclined
to lend a helping hand when two American colleagues, Patrick
Martin and Philip Wainwright, brought
an exiled Kurdish leader [Mr.Sardar Pishdare]
into contact with the editor in May 1991. Here again, the jury is still
out on whether or not we should have followed our gut reaction.
Editor's Note - January 1998
Mr. Pishdare wasn't convincing when, in the summer of 1991, he first defined his objective at the UN in Geneva, i.e. to speak - "if only for five minutes" - at the UN Commission on Human Rights. Speaking to any UN audience - and being filmed - is often seen by inexperienced actual or future leaders from under-represented, discriminated or disinherited peoples to convey them an important, perhaps decisive political edge at home. However, the resulting footages are more often than not misleading. In the case of the Kurds, our research had shown that their history is full of deceptions, lack of unity, unfocused and unrealistic objectives as well as inadequately prepared plans of actions. Naturally, we didn't want to be a vehicle for more of the same - or to get involved in a cause we did not consider to have a proper background for and to have sufficient knowledge and understanding about.
Mr.
Pishdare had a quick mind and was a fast learner. He understood that while
the UN may be the right audience for bringing about desired changes, he
didn't have a fighting chance to make a dent unless he wised up to the
intricacies of the system. So instead of polishing up for a premature speaking
exercise, we entered that summer into a mutually fruitful learning curve,
where we, too learned to fill our respective white spots. In our case,
it was particularly interesting to learn that the professional maps
on Iraqi oil fields were incomplete in that the white spots dotting the
Allied-protected and UN-controlled area of Northern Iraq cover in fact
many hundreds of readily exploitable oil fields. This then became the
element with which to
interest the Allies and the UN directly. What
wasn't known then, was that with this we apparently hit a politically supersensitive
spot which risked to upset a few hidden agendas and has been fought accordingly
ever since.
...
Editor's Summary - January 1998
Having obtained in writing the UN's green light to demonstrate the technical feasibility to pump oil from non-government-controlled Northern Iraq for meeting humanitarian needs (1) Sardar Pishdare proceeded forthwith to the area to prepare the terrain and organize the local leader's support for the implementation of his "Project Backdoor" (English for Pishdare - sic!). An American oilman Gina Lewis introduced to us,Al Hickerson, had come to Geneva to advise us on some fundamentals of the petroleum industry and to give us a hand in our venture. Nobody had been able to answer his recurring question "Who owns the oil in the Kurdish region of Iraq?" Nevertheless, Al promised to bring in the necessary equipment on his own as soon as he knew what the situation is really like on the ground. So Sardar, accompanied by an expert, had gone to the area fairly packed over the Christmas and New Year's holidays.
Meanwhile, in Geneva,Sadruddin Aga Khan had returned from Iraq. The "explosions" inside his hard wood-panelled UN office could almost be heard across town. We were made to understand that Project Backdoor was seen as upsetting existing plans and the order of things as decided by the powers that be, so that it had no chance of ever taking off the ground, no matter how rational and effective this project promised to be for addressing the urgent humanitarian needs there. Piqued by this non-sensical turn-around and attitude of the UN bureaucracy, we leaned back and - with Al's persistent property question still echoing in our ears - we took another look at the area in question in an old German historical atlas (2). There, mention of the "Mosulgebiet" (about double the size of and covering all of the "liberated Kurdish area") immediately raised our intense curiosity. For our experience in international matters and our instinct told us that there must be interesting and probably still valid documents about the conditions under which the League of Nations had attached this territory to the then-dependent Kingdom of Iraq. The libraries being closed over the holidays and the League of Nations archives as the most authoritative source opening only after its annual inventory on January 16, we were left to wait a little longer. In summary, here is what we then found (for detail, see official documents):
1. The Mosul Vilayet was an integral part of the Ottoman Empire. South, it borders on Iraq's Baghdad Vilayet, to the West on Syria, to the North on Turkey and to the East on Iran. It includes the Diala District, as defined in the League of Nations inquiry of 1925. According to the last available census (1920), its surface is 91009 km2, and its inhabitants were 579713 Sunnites, 22180 Shiites, 14835 Jews and 55470 Christians (Report by HM's Government to the League Council on the Administration of Iraq for the year 1929, p.71).
2. The Council of the League of Nations conditionally attached the Mosul Vilayet in 1925 to the Kingdom of Iraq, rather than to Turkey, and provided for international protection to the Mosul Vilayet'sethnic and religious communities. The Kingdom of Iraq, by decision of the League of Nations' General Assembly, gained its independence on 3 October 1932. As a condition of its independence, Iraq had made its formal Declaration of 30 May 1932 vis-à-vis the League of Nations (E/CN.4/Sub.2/1992/NGO/27). Iraq thus incurred international obligations which it could not alter unilaterally, and from which it could be relieved only by the League of Nations or, in the event, by the United Nations acting as the League's succesor in accordance with UN General Assembly resolution 24 (I) of 12 February 1946.
3. The conditions under which Iraq obtained its independence have never been altered. The circumstances which gave rise to these international minority protection and other obligations have essentially remained. According to testimony published by the UN Human Rights Commission's Special Rapporteur on Iraq (e.g. E/CN.4/1993/45, §§89-126; E/CN.4/1995/138, p.8), past and present human rights conditions in Iraq have provided no justification for abrogating any of Iraq's related international obligations.
4. The UN Secretariat, in its "Study on the Legal Validity of the Undertakings Concerning Minorities" of 1950 (E/CN.4/367, p.51) had concluded:
7. H.E. Tariq Aziz, as Foreign Minister of Iraq, declared to the UN Special Rapporteur on Iraq: "Iraq would be the first to recognize Kurdish independence" (E/CN.4/1992/31, §108). Since 1991, Iraq de facto has withdrawn its control, administration and protection from most parts of the Mosul Vilayet. In order to avoid a regionally destabilizing vacuum and to enhance the credibility of international minority protection rights and obligations, setting up an unprejudicial effective interim administration for the Mosul Vilayet has become important.
8. The leaders of the Mosul Vilayet's Assyrians, Kurds and Turkomans thus founded the Mosul Vilayet Council in May 1992 as the Mosul Vilayet's "supreme secular authority of the Mosul Vilayet, wherein all indigenous Arabs, Armenians, Assyrians, Kurds and Turkomans have the right to be equitably represented by their own leaders"(Declaration of Separation from Iraq, 20 October 1992). All of its autochthone tribes and political, religious, ethnic and other constitutive groups have since joined this undertaking to responsibly exercise their right to self-determination by signing the Unity Declaration of 31 May 1994.
__________________
(1)letter
of 19 November 1991, signed by Henrik Olesen, Director of the then-absent
Sadruddin Aga Khan's "Office of the Executive Delegate of the UN Secretary-General
for a UN Inter-Agency Humanitarian Programme for Iraq, Kuwait and the Iraq/Turkey
and Iraq/iran border areas"
(2)Atlas
zur Weltgeschichte, 2, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966,
S.166
Editor's Introduction
In the course of over 20 years of service to clients of Swiss financial institutions, SIPA, the Swiss Investors Protection Association (Association Suisse de Défense des Investisseurs ASDI; www.solami.com/gold) has had the opportunity to look inside a sphinx - Switzerland's banking establishment. We were thus able also to appreciate the roots, values and principles which, over centuries, have made private Swiss banking the extraordinary success story it is. This also sharpened our senses for developments which are not in harmony with the fundamentals of reliable, effective and timely client protection and other indispensable ingredients for successful banking. Thus, we have come to be in the vanguard of corresponding battles on the legal, fiscal and political front both inside and outside of Switzerland.
As is not unusual when you have the honor and responsibility to represent individuals and to defend their particular interests, other interests - sometimes claimed to be bigger or more legitimate - stand in your way. Of course, our association's own terms of reference have made it incumbent upon its representatives never to loose sight of, and in fact always to seek also to safeguard and promote Switzerland's and its financial community's wider interests at stake. Nevertheless, in many of our efforts, we have not really seen eye-to-eye with some of the bigger names in Switzerland's financial and fiduciary community. We have in vain looked out for them in the long-coming conflict with lex americana universalis, even when the Swiss Government - for once and with a widely-appreciatedamicus curiæ intervention of its own - saw fit to take a principled stand in the precedent-settingAerospatiale case where the U.S. Supreme Court saw its ruling universally criticized. As if the US Flat Earth Society had many members even in high places, bounty hunting and other Wild West methods of thought-to-be bygone times, manifestly, are thus still very much alive and at work, as Richard Anderegg reported under the title "The American fiscal authorities have difficulty understanding that US law isn't valid in the whole world" (AGEFI, 5/27/02). So, in order not to increase, and inasmuch as possible to limit the damages caused by some indelicate, myopic and/or gullible colleagues, we have more and more found reason to either remain silent, or to look for and support appropriate counter-measures.
With the wider and the macro-economic interests always on our radar, we have come to share the view that some of these "peanut gnomes" and their allies in Bern and elsewhere not only deserve but must be "shaken down and out". Though somewhat weakened recently, the Swiss penal code still threatens with prison even high officials who – intentionally or not, i.e. by mere arrogance, stupidity and/or incompetence – may have committed diplomatic treason (art.267 CP). This has yet to dawn on those who, as Anderegg pointed out, have led the Swiss Federal Council "to capitulate and replace the Penal Code with American fiscal regulations in the case of certain foreign investments in Switzerland [re: art.271]", op.cit. With Swiss bankers thus mainly themselves responsible for the decline of the Swiss banking culture to the level of foreign judges' and bureaucrats' visions and agendas, bank clients are more than ever well advised if they follow their own nose and, as a rule, keep away from the big names. Of course, that is no guarantee against bad experiences either. But it is likely to help in an environment which - sometime despite of your banker - has been left to deteriorate under influences not favorable to the individual client. This is because the Swiss legal practice evolved in a way which - as the client sees it - looks pretty much rigged against him (both the Marcos family and the Philippine government could tell something along that line, if they wouldn't be afraid of the gag rules which, over now more than 15 years of unnecessary and sterile court fights, prevented them from going public with their complaints).
Thus, when the story of the holocaust victim families and their allegedly looted Swiss bank deposits resurfaced in early 1996, most observers weren't impressed. Expecting the matter to dissipate again in the sand in the course of the normal minimum five-year secretive proceedings (with the victims once again taken for a ride; see our relatedamicus curiæ), SIPA again blew the whistle, even worked out a genuine alternative solution, providing for a prompt global one billion dollar settlement. Intriguingly, that was turned down by the very people who allegedly spoke for the victim families (which raises the specter of these lime-lighted warriors pursuing hidden agendas, and thus being more part of the problem than of the solution). At any rate, the subsequent developments still proved one important point: the legal, the court path is neither the only nor the most effective road to a satisfactory claim settlement - at least not in cases involving the big Swiss banks.
The question thus arose:what other generally applicable lessons can be drawn from this experience - for you and other claimants (including victims of some past wrongs) and other holders of bad debts? The answer is the PILLORY, SIPA's debt exchange, which consists of a continuously updated list (www.solami.com/pillory). Except for the B Claims growing out from allegedly non-settled trusteeship functions with varying degrees of political implications (e.g. the stealthily outsourced, long-hidden and now re-surfacing foreign IG Farben assets apparently controlled by some Mideastern sources), this list, nick-named the Pillory, is meant to be illustrative of the kind of debt claims which might thus find an inexpensive and prompt out-of-court settlement.
The Pillory is designed to provide for
both private and public debt claims to be settled out-of-court promptly
and inexpensively. Inspired by the Lynux model, the
author,
serving as general coordinator of the project, solicits critical comments,
suggestions and other relevant input. And he entrusts the evolution
and further development of the Pillory to each and everyone anywhere who
is capable and willing to contribute to its protection and genuine usefulness
for both the individual and the other members of the global village.
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Die an der Genfer Börse kotierte SASEA Holding AG war ein in den Achtzigerjahren vom ehemaligen Finanzdirektor der italienischen Erdölfirma ENI, Florio Fiorini, entwickeltes schweizerisches Finanzkonglomerat mit ca. 300 Zweigfirmen u.a. in Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Holland, Italien, Luxembourg und Spanien (Beilage 25). Die u.a. mit dem Vatikan und der Banco Ambrosiano liierte Firma war ursprünglich auf dem Agrarsektor tätig. Insbesondere über Zweigstellen in denSeychellen und Monaco wurde u.a. Fiorinis Spezialität, das internationale Erdölgeschäft, betrieben und sind dabei auch Verbindungen mit Lybien weiterentwickelt worden (u.a. via GATOIL). Darauf gestützt und z.T. in Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten sollen (*) auch irakische Erdöllieferungen an das damals unter UNO-Sanktionen stehende Südafrika, sowie belgische, englische, französische, italienische und spanische Waffenlieferungen besonders an Irak erfolgt sein. Dies unter jeweils entsprechendem, zumindest ministeriellem Schutz bei entsprechenden Gegenleistungen zugunsten der jeweils massgebenden politischen Parteien(Beilagen 64-71).
Mit der irakischen Invasion von Kuwait wurde der bis dahin staatlich geförderte massive, geheime und lukrative Waffenexport nach Irak gestoppt. Das zog, mit unterschiedlichen Verzögerungen, den Zusammenbruch der darauf aufgebauten internationalen Finanz- und Beeinflussungs-Strukturen nach sich (Milliardenkonkurse BCCI, Maxwell, Polly Peck, etc.). Durch massive, wirtschaftlich kaumbegründbare (**)Finanzinfusionen durch die französische Staatsbank Crédit Lyonnais (CL) wurde der schon 1991 fällige (Beilagen 74 und 75) SASEA-Konkurs bis Herbst 1992 hinausgeschoben. Und nachdem der französische Steuerzahler entsprechend zur Kasse gebeten worden war, behinderte der Staat - hier und dort - auch die diesbezügliche strafrechtliche Durchleuchtung dieses mit einer Konkurssumme von SFR 5 Milliarden (***) grössten Konkurses der Schweizer Wirtschaftsgeschichte unter Hinweis auf die Staatsräson(Beilage 77).
Auf diesem politisch brisanten Hintergrund unterstand die Abwicklung des SASEA-Konkurses in Genf der besonderen Aufmerksamkeit einflussreicher interessierter Kreise, welche nichts dem Zufall überliessen. So fiel schon die richterliche Wahl der Mitglieder der provisorischen SASEA-Konkursverwaltung auf Genfer Sachverständige (ATAG Ernst & Young), welche auch mit der Abwicklung des GATOIL-Konkurses betraut waren (Beilagen 35, 67). Scheinbar unbedeutend: Fiorini soll u.a. über die GATOIL-Nachfolgerin TAMOIL Geschäftsbeziehungen zum lybischen Staat fortgeführt haben*, und der Genfer Rechtsvertreter der Crédit Lyonnais soll auch persönlicher Rechtsvertreter des irakischen Präsidenten gewesen sein*.
Unter diesen besonderen Umständen war die Berufung eines entsprechend qualifizierten Interessenvertreters in den SASEA-Gläubigerausschuss geboten. Diese Wahl fiel auf den Redaktor. Er war bemüht, dieses öffentliche Mandat strikte im Sinne des Gesetzgebers auszuüben, d.h. zusammen mit seinen Ausschusskollegen schnellstmöglich eine weitestgehende Gläubigerentschädigung herbeizuführen. Dies erwies sich schnell als im Widerspruch stehend zu den Bemühungen jener welche auf maximale Geheimhaltung/ Staatsräson bedacht waren. Der vorliegende Streitfall, welcher mit der nachfolgend wiedergegebenen Beschwerde vom 15.Juli 1994 bis nach Strassburg weitergezogen worden war, lag in diesem Zielkonflikt begründet. Für die Menschenrechts-Kommission in Strassburg handelte es sich hier hingegen um eine vorrangig verwaltungsrechtliche Auseinandersetzung, für welche sie sich als nicht zuständig erklärte; dementsprechend wies sie die Beschwerde 1995 ab. Übrig blieb - und bleibt - sodann die allfällige Berücksichtigung der einschlägigen Erkenntnisse anlässlich einer kommenden SchKG-Revision. Denn diese gerichtliche Austragung ergab neue, dem gesetzgeberischen Willen entgegenstehende und jedenfalls vom Gesetzgeber nicht aktiv gebilligte Regeln bezüglich des Zugangs der Gläubiger zu den Akten und zu den Gerichten, der Überwachung der Konkursverwaltung, sowie der Kompetenz und der Voraussetzungen für die Amtsenthebung eines Mitglieds des Gläubigerausschusses.
(*)
gemäss Recherchen von Journalisten und Spezialisten, privaten Mitteilungen,
etc.
(**)
François d'Aubert, "L'ARGENT SALE", Plon Paris 1993, Kapitel
5 & 11 (der Autor ist Mitglied der Crédit Lyonnais-Untersuchungskommission
der französischen Nationalversammlung); cf: Einvernahmeprotokolleder
Crédit Lyonnais-Verantwortlichen, (Beilage 75); Thierry
Jeanpierre, Pascal Auchelin, "Crédit Lyonnais: l'enquête",
Fixot Paris 1997.
(***)
durch "Rückzüge", etc. soll die Summe inzwischen auf rund SFR
1,3 Mia geschrumpft sein.
...
Phone Tapping -24 January 1998
Editor's post scriptum
1. The "Pick-up sign" disappeared in the entry of most banks in the subsequently published telephone books, raising questions of the legality of the routine telephone monitoring by banks, particularly with today's coming into force of a revised penal code art. 179 (Leonardo Cereghetti,Patrick Umbach, "Heikle Aufnahme von Telephongesprächen - Handlungsbedarf bei Banken und Brokern", NZZ 30.Dezember 1997; Yves Lassueur, "Ecoutes illégales dans nos banques", Le Matin, 13 janvier 1998).
2. Following publication of the above SIPA letter in the Wall Street Journal, the pressure for disclosing the full extent of governmental and privateeaves-dropping in Switzerland grew rapidly and seems to have contributed to the discovery of illegal telephone and other surveillance practices involving some 900,000 Swiss residents - one of Switzerland's biggest political scandals. After being given the opportunity, during some 5 years, to check one's own surveillance files (and how huge amounts of taxpayers' money were thus squandered - often with highly questionable motives, means and results), the Swiss Citizen generally is seen to have only partially regained confidence in the institutions charged with safeguarding his/her safety and welfare. Things were supposed to become more transparent and otherwise improve with the privatisation of Switzerland's telecom which, since 1 January 1998, has operated in competition with other service providers as a de-monopolized private company under the name of SWISSCOM.
3. Thus was touched a
more-than-eversensitive cord when the Sonntagszeitung
of 28 December 1997 revealed that SWISSCOM has also taken over a clandestinely
implanted system providing for an apparently unauthorized massive monitoring
and storing of telecommunications data on users of mobile phones.
This was not exactly helped when, under the weight of public reactions,
the fig-leave wide justification invoked (billing purposes) was
later complemented by prophylactic and therapeutic police purposes.
And when the end-of-the-year big bank letters
sent to some if its local clients informed them that, for some years now,
their calls to their bank may have been taped and stored for security purposes
for some six months. It would be interesting to find out if and,
in the event, on what legal basis any of these tapes actually found their
way to local and/or foreign law enforcement officials. Well yes,
we finally left theannus horribilis
Orwell+13 behind us but, having apparently lost our will and/or our
capacity to keep in check those charged with serving rather than spying
on and controlling the only
sovereign there should be, i.e. the upright Citizen, he/she will henceforth,
too get what he/she deserves.
...
UBS/SBC Merger - 20 March 1998
Editor's Note
The By-Laws of the Union Bank of Switzerland, as in force on the date of its Extraordinary General Meeting of 3 February 1998, provided notably for (§ 11):
All of which casts a serious cloud over the shareholders' decision to dissolve the present UBS through a merger with the Swiss Bank Corporation. But the way things have gone so far, the competent juge of Zürich may not even be given an opportunity to examine the case and so it may or may not start to rain even without his blessings. For Swiss company law provides for legal challenges of decisions taken by shareholder meetings within 60 days. And, after another Swiss daily sat on the story for some two weeks, it is unlikely that a serious court challenge can and will be mounted in the time left - or, for that matter, that it would have a real chance of success.
Nevertheless - and not
least for reasons of principles, because of the legal questions
thus raised and in light of the wider
interests at stake - it appears important that the remaining repair
opportunities be anyway seriously considered both by the competent surveillance
authorities and the merger candidates themselves (who might call for new
shareholder meetings designed to straighten out in particular this
otherwise possibly endlessly harmful merger flaw). On which
occasion they may also discover that the stone of wisdom lies elsewhere
and that, in the event, there are serious alternatives available to the
economic
incest solutions pursued so far.
...
Zu Thomas Kindler's UBS-GV-Kritik im Tages-Anzeiger - 20.März 1998
ICONOCLAST
UBS-Echo
vom gleichen Tag: "Sturm im Wasserglas", denn
1. Art.11
al.2 der UBS-Statuten betreffe nur eine Auflösung der Gesellschaft
mit
Liquidation,
2. jetzt gehe es aber um eine Gesellschafts-Auflösung
ohne
Liquidation, gemäss GV-Beschluss um eine "Auflösung
der Gesellschaft durch Fusion" gemäss OR 748, 749, und
3. dabei seien die entsprechenden OR-Bestimmungen,
welche für Fusionen ein qualifiziertes Mehr der an der GV vertretenen
Aktien vorsehen, zwingend und substitutiv anzuwenden.
Diese von Kollega Kindler vorausvermutete und oben z.T. bereits kommentierte UBS-Position findet weder in der derzeitig gültigen OR-Fassung, noch in Lehre und Praxis hinreichende Abstützung. Ein Blick in die Vergangenheit, in die Genesis und die Materialien, lässt sogar einen entgegengesetzten gesetzgeberischen Willen unmissvertändlich in Erscheinung treten.Der Schutz der "wohlerworbenen Rechte" ebenso wie die Vertragsfreiheit waren und sind für den Gesetzgeber seit jeher besondere Anliegen. So bestimmt z.B. schon Art.627, al.2 des alten OR ausdrücklich:
La Mégafusion entre la Société de Banque Suisse
(SBS) et l'Union de Banques Suisses (UBS) peut être contestée
juridiquement. Selon l'avis d'un expert paru vendredi dans le Tages-Anzeiger[iconoclast:après
deux semaines de "reflexions", un autre "grand" quotidien du coin n'a
jugé ni opportun ni indiqué par les devoirs de la profession
de publier cette information], l'assemblée générale
de l'UBS a violé les statuts lors de l'accord de fusion. Ce
trouble provient de la formulation peu claire des statuts de l'UBS [iconoclast:
jolieformule
de cache-sexe si on se référe au texte statutaire
qui est d'une clarté sans équivoque pour tous ceux qui sont
à la recherche de la vérité et non des excuses).
1. Voire aussi la réponse du publiciste suisse Klaus Stoelker, publiée dans l'édition européenne du Wall Street Journal du 28 avril 1998.
2. Curieusement, ce reproche tombe en parallèle et se trouve accentué dans le dernier rapport du notoire Comité 8 de l'autrement très sérieuse Organisation pour la coopération et le développement économique, OCDE, de Paris qui - après son échec total, dans les années 80, avec son projet orwellien INTERFIPOL d'une convention d'assistance administrative en matière fiscale - persiste à confondre la criminelle évasion fiscale avec l'évitement fiscale. Nonobstant que ce dernier constitue un facteur essentiel de l'économie du marché et de la souveraineté fiscale de tout Etat indépendant et digne de ce nom. Tant que les autorités politiques n'auront pas effectuées les changements qui s'imposent dans le cahier de charges et dans l'orientation de ce comité de l'OCDE, ce sera lui et non le secret bancaire autrichien, luxembourgois, suisse ou autre qui causera des effets pervers et en effet fortement dommageables non seulement pour les fiscs mais surtout pour les contribuables des pays qui continueront à souscrire à des thèses opportunistiques et depuis longtemps discréditées de quelques apparatchiks myopes et irréductibles (voir Paul Coudret etAntoine Bosshard, "L'OCDE s'attaque au 'braconnier' fiscal suisse",Le Temps, 29 avril, 1998).
3. En effet, on est loin où, dans les années 80, sous la direction de Seth Lipsky et dePeter Keresztes, le Wall Street Journal Europe (WSJE) et d'autres journaux étrangers - mais non les grands journaux suisses proches des banques, et très peu d'autres journalistes suisses - avaient mené combat contre les différentes lex americana. C'était en vain qu'ils ont imploré les parlementaires et banquiers suisses de se dresser sans vergogne contre toutes pressions émanent de la SEC et d'autres sources américaines. Et qu'ils ont conseillé de maintenir avec dignité, détermination et force leurs spécificités et leurs cultures bancaires, y compris notamment le secret bancaire suisse. Or, il se trouve que le WSJE n'est toujours pas sorti des chiffres rouges et que quelques membres de la famille des propriétaires pourraient donc être ouverts à des nouvelles idées. Voilà donc une occasion pour une nouvelle alliance vers de nouveaux horizons qui s'ouvre aux vrais entrepreneurs visionnaires et soucieux de l'avenir du marché financier suisse.
Y2K Immunization Through Comprehensive Measures Towards a Controlled Temporary Shutdown of the Electric Grid on 31 December 1999
The Year 2000 (Y2K) computer problems are unique in their nature, dimension and implications. Like in the case of radioactivity, the Creator endowed us with no natural sensors but "only" with brainpower to recognize its existence indirectly, to contain and protect us from its adverse effects, and even to benefit from it. Unlike radioactivity, Y2K problems are unprecedented and manmade and thus perhaps that more difficult to be properly recognized and to be tackled on normal tracks and with ordinary means. Moreover, no electronic gimmick, no magic trick is in sight - or can reasonably be expected - to shield any of our computer-dependent societies from the havoc entailed in embedded chips, personal computers and main frame systems which, on their own, will not make the year 2000 turnover, or which will fail in reaction to systems which are not Y2K compliant. Potentially worse yet, the countries affected by the COCOM embargo are known, from the beginning, to have built particularly their security apparatus, strategic means and essential services with computer systems and software based on eight rather than six date digits (whereby each year is defined with four, rather than two digits, as, until recently, has been customary in Western-built computer systems), thus being essentially spared the uncertainties of the millenium bug.
On this background, not only international organizations (notably the International Telecommunication Union, the Bank for International Settlements, the EuropeanUnion, etc.) and government agencies (in the U.S. notably the Federal Reserve Board and the Securities an Exchange Commision, etc.) but also lawmakers in different countries (notably U.S. Senator Robert Bennett, U.S. Senator Alfonse D'Amato, U.S. Senator Michael B.Enzi, U.S. Senator Chuck Hagel, U.S. Representative Steve Horn, Ständerat Carlo Schmid-Sutter, etc.) have started to take seriously the tocsin which some alert specialists (notably the Center for Strategic & International Studies, Frank J.Cilluffo, the Gartner Group, Peter de Jager, Alan Simpson, Taskforce 2000, Edward Yardeni, etc.) had sounded in the desert for quite some time. At the CSIS Y2K seminar held in June in Washington, an eye-opening "report card" on "Year 2000 Progress for Federal Departments and Agencies" was presented by the Office of the Chairman of the Subcommittee on Government Management, Information, and Technology" of the U.S. House of Representatives. Its conclusion: "Overall Grade is F", with the Departments of State, of Transportation, and of Energy projected as still failing the year 2000 turnover, and even the Department of Defense having improved only inadequately from F to D (sic!).
In Switzerland, the Federal Council, in its reply of June 8, 1998, to a parliamentary interpellation focusing on embedded chips (98.3073), confirmed the need for urgent actions to be taken on every level of society. Indeed, all concerned are called upon to do everything in their power which is likely to facilitate the earliest and most comprehensive possible recognition, minimalization and overcoming of the economic, social and strategic consequences of the Y2K problems - and to refrain from doing anything which might have contrary effects. To this end, all suitable measures in preparation of Y2K emergency situations should not only be prepared, but those placed in position of responsibility for the well-being of others may not rise to their task unless they actually procede on the worst-case assumption. And unless they promptly heed the recommendations given by their professional associations, Y2k specialists and officials, and can be seen to actually carry out in their own backyard what is still possible in order to avoid panic and to reduce the impact of Y2K.
Built, equipped and trained over decades for countering nuclear and other physical threats by way of providing Switzerland's thousands of small communities with a high degree of independence from national networks with regard to basic services and food distribution, the Swiss civil defense system appears uniquely suited to help in the Y2K tasks ahead. A reliable miminum supply of electricity being recognized as crucial for keeping the country running, an idea inspired by the Swedish change-over from driving on the left to driving on the right, is presently being examined by the responsible Swiss authorities (see text of the Motion Schmid below). Thereby, instead of running the reportedly high risk of the internationally entangled electric grid being anyway shut down by some non-containable Y2K-related problem occuring anywhere in Europe in the first moments of the new Millennium, the Swiss grid would be deliberately unhooked on the eve of the year 2000. For the duration of a few days, Switzerland would thus be put on an emergency footing 31 December 1999, with all essential services reliably running on the correspondingly prepared emergency power sources. Isolated from the international electric grid, and depending on how the situation evolves, the Swiss grid, made Y2K compliant until then, could and would then be gradually put back into normal operation.
Assuming this idea to be feasible, adopted and successfully implemented,
it would only be natural for the Swiss authorities to continue Switzerland's
traditions of genuine solidarity with the generous offer for corresponding
good offices and services Ständerat Schmid explicitly called far.
These should be available to foreign firms and organizations who may want
to set up additional contingency measures, safeguards and fallback positions
and whose clients might be interested in their offer for additionally securising
essential client data, assets, etc. by way of corresponding Swiss services.
To be sure, such Y2K-related contingency services are already available,
while additional ones are understood to be under development. Some
observers have welcomed these services notably as a chance to effectively
avoid or stem panic and corresponding bank runs.
..
Year 2000 - Computer Problem (Y2K), Emercency Measures
1. The Federal Council is invited to delay until an appropriate date in 2000 or later all legislative and administrative measures on all levels of the federal administration as well as all projects which are subject to federal approval, unless it is demonstrated that such measures or projects are Y2K-neutral, i.e. unobjectionable from the point of view of the year 2000 computer problems.
2. The Federal Council is invited to act in consequence of the fact that for the date of 01.01.2000 a breakdown of essential services cannot be excluded, notably not with regard to electric power, gas, water, telephone, transport, etc., and to take all appropriate measures, including the mobilization of the civil defense and all other suitable organizations and infrastructures, so that, for a period of several days starting on 31 December 1999, essential services will effectively be provided to the Swiss population.
3. The Federal Council is invited also to bring into being the necessary legal conditions which will facilitate and promote the development and provision, by Swiss firms, of services which may also help foreign enterprises and organisations in particular to overcome their year 2000 computer problems, e.g. by way of safe haven storage of their data and backup systems in Switzerland, free of custom duties and under conditions effectively providing notably for telecommunication, lawyer and bank secrecy.
June 26, 1998
Y2K-Immunisierung durch umfassende Vorbereitung der kontrollierten vorübergehenden Stromnetz-Abschaltung am 31.12.1999
Angesichts der Dimensionen, Unwägbarkeiten und Einmaligkeit des von Menschenhand geschaffenen und weltweit wirksamen Jahr 2000 Computerproblems (Y2K), zu welchem der Bundesrat in seiner Antwort vom 8.Juni 1998 auf die Interpellation Müller 98.3073 dringenden allgemeinen Handlungsbedarf bestätigte, sind alle Betroffenen aufgefordert, alles zweckmässige vorzukehren, was die weitestgehende und frühestmögliche Erkennung, Minderung und Überwindung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und strategischen Folgen dieses Problems begünstigt, und alles zu unterlassen, was dem entgegenstehen könnte. Dahingehend sind geeignete Massnahmen für den Ernstfall nicht nur vorzubereiten, sondern es ist vom Eintritt des Ernstfalls an der Jahrtausendwende auszugehen.
Ein magischer Schutzschirm, welcher das Schweizer Territorium von den Folgen ungenügender Y2K-Massnahmen bewahrt, ist nach übereinstimmender Expertenprognose weder zeitlich noch technisch möglich. Das kann und darf aber für niemanden Ursache sein, nicht alles zu erwägen und das Zweckmässige vorzukehren, was in seinem Einflussbereich zur Verminderung oder Einschränkung der Y2K-Konsequenzen möglich ist. Hierzu gehören Massnahmen, welche die Fachverbände ihren Mitgliedern auf der technischen Stufe empfehlen, und solche welche der vom Bundesrat eingesetzte "Mister 2000" an der Öffentlichkeitsfront anregen mag.
Darüber hinaus, und für alle Staats- und Gesellschaftstufen gültig,
anerbietet sich das konsequente Vorbereiten der kontrollierten vorübergehenden
Stromnetzabschaltung und Ausweichung auf lokal verfügbaren und netzunabhängigen
elektrischen Strom am 31.Dezember 1999. Dies als Mittel zur weitestgehenden
allgemeinen Bewusstseinswerdung und zur "Immunisierung" der gesamten Schweizer
Bevölkerung und aller Teile der Wirtschaft als Voraussetzung eines
möglichst geordneten und panikfreien Eintritts ins neue Jahrtausend.
Dahingehend haben Schweizer Parlamentarier - u.a. Ständerat
Carlo Schmid-Sutter - politische Vorstösse unternommen, und sind
nun die entsprechenden Organisationen und Dienste aufgefordert, dem Schweizer
Bundsrat sowie den kantonalen und kommunalen Behörden bei der Umsetzung
dieses Programms behilflich zu sein.
Jahr 2000 - Computerproblem,
Ernstfallmassnahmen
1. Der Bundesrat wird eingeladen, jegliche Erlassprojekte auf allen Stufen der Bundesverwaltung sowie alle Vorhaben, welche der Bewilligung durch die Eidgenossenschaft bedürfen, bis zu einem geeigneten Zeitpunkt im Jahr 2000 oder danach zurückzustellen, soweit nicht nachgewiesen ist, dass diese Projekte und Vorhaben unter dem Gesichtspunkt der Jahr 2000 - Computerproblematk unbedenklich sind.
2. Der Bundesrat wird eingeladen, den für den 01.01.2000 nicht auszuschliessenden Zusammenbruch der Grundversorgung des Landes, insbesondere im Bereich von Elektrizität, Gas, Wasser, Telephon, Transport etc. zum Anlass zu nehmen, unter Einsatz der Zivilschutzorganisationen und aller übrigen hiezu geeigneten Organisationen und Einrichtungen alles Notwendige vorzukehren, um ab dem 31.12.1999 die Grundversorgung der schweizerischen Bevölkerung für eine mehrtägige Dauer zu gewährleisten.
3. Der Bundesrat wird eingeladen, soweit notwendig auch die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Entwicklung und der Einsatz von Dienstleistungen für die Überwindung der Jahr 2000 - Computerprobleme durch schweizerische Anbieter insbesondere auch für ausländische Unternehmungen und Organisationen erleichtert und gefördert werden, wie namentlich Entgegennahme und sichere Verwahrung von Daten bzw. von Datenträgern und Gewährleistung der Zollfeiheit, des Telekommunikations-, Anwalts- und Bankgeheimnisses etc.
26.Juni 1998
Année 2000 - Problèmes informatiques, Mesures d'urgences
1. Le Conseil fédérale est invité de différer tous les projets de textes législatifs à tous les échelons de l'Administration fédérale, ainsi que tous les projets nécessitant l'approbation de la Condfédération, jusqu'à une date appropriée dans le courant de l'année 2000 ou plus tard, s'il n'est pas prouvé que ces projets ne posent aucun problème en relation avec le changement de millésime.
2. Le Conseil fédéral est invité de saisir l'occasion présentée par le risque, qui ne peut être exclu, d'un effondrement de l'approvisionnement de base du pays, notamment dans les secteurs de l'électricité, du gaz, de l'eau, du téléphone et des transports, en faisant appel aux organisations de protection civile et à toutes les organisations et institutions appropriées, afin de prendre toutes les dispositions nécessaires pour assurer l'approvisionnement de base de la population suisse dès le 31 décembre 1999 pour une durée de plusieurs jours.
3. Le Conseil fédéral est invité à crèer aussi les bases juridiques nécessaires afin de faciliter et de promouvoir le développement et la mise en oeuvre, par des entreprises suisses, de services destinés notamment aussi aux entreprises et organisations étrangères et devant permettre de maîtriser les problèmes informatiques posés par le passage à l'an 2000. Ces services devront également comprendre la prise en charge et la sauvegarde de données ou de supports de données, et ils devront bénéficier d'une franchise douanière, l'inviolabilité du secret des télécommunications, d'avocat et des banques, etc. étant garantie.
26 juin 1998
..
*S*L*M* - Outline of a Linguistic, Cultural and Religious Common Denominator
Salome, Salima, Solomon, Suleiman, Salem, Shalom, Jerusalem, Suleimanyia,
Muslim,
Islam, etc. are self-explanatory names and terms. One question
thus arising and which everybody can seek to answer for himself is:
what do these names and terms have in common other than their common roots,
i.e. the consonants S, L and M? The
SLM
Center seeks to address
this and related questions, with contributions solicited without discrimination
from leaders, scholars and laymen from all religions, nations and communities.
For the time being, they may be sent either by e-mail to: swissbit@solami.com
or by snail-mail to: CORUM, box 2580, CH-1211 Geneva 2, Switzerland.
Unless specified otherwise, the editor considers himself authorized to
reproduce these contributions notably on this website free of charge
and with full credit to each author, and/or to utilize the material
thus received as the editor sees fit in the course of the evolving studies,
debates and conferences.
Towards Regaining Stability and Dignity in the Cradle of Europe - 9 March 1999
Item 1: Skanderbeg - the Albanians' national hero - doesn't seem to have any particular bearing on the current Kosovo conflict. Yet, he is widely credited with having blocked Turkey's onslaught on Europe for some 25 crucial years. Namely after the Serbs who, under King Lazar, in 1389 and precisely in Kosovo, though defeated, had succeded at least to slow the Islamic thrust into the heart of Europe. Thus both the Serbs and the Albanians (many of whom were of Serbian descent) had rendered an invaluable service to Europe as a whole. All this is recognized and venerated not only by nostalgic Serbs, but by other European Christians with a memory. As in these and other cases, a better, unbiased knowledge of our common past might bring to light much needed common ground. And go a long way to inspire the negotiators - currently meeting at Rambouillet - to achieve a dignified, practical and lasting solution to a conflict in Europe's currently most pressing trouble spot.
Item 2: Be they Albanians, Macedonians, Serbs, Tzigansor whatever, the inhabitants of Kosovo are not known for their particular depedency on computers. And yet, on the international scene, they are all in the front row to draw substantial benefit from a problem other societies are increasingly nervous about, i.e. the year 2000 computer bug (Y2K). This is so, because if they manage to prolong the cease-fire in Kosovo into the next year, they have a chance to work out by themselves well-founded and lasting solutions meeting above all their own and not foreign interests. For by that time, the chancelleries of all OECD countries can be expected to be overly busy with other - and not least their own - problems.
Item 3: Our mandate of June 1991 solicited our "good offices ... towards a peaceful, early and lasting resolution of the crisis" of Yugoslavia which then started to unravel at the seams. It hadn't occurred to us that the results of our efforts could one day become helpful in the search for a viable solution of the Kosovo conflict. Until the negotiators at Rambouillet seemed to be dead-locked in their search for common ground. And it suddenly appeared that what, over the past seven years, we have assembled in our ivory tower just might help to do the trick - i.e. when looked upon with the help of the Internet.
Not
convinced? Then look for yourself on these pages and
elsewhere and start clicking whenever it itches you! And if you
need further details or explanations, or if you can contribute from your
own stock of data, experiences and insights, or care to make critical comments
or suggestions, please feel free to contact us (CORUM,
box 2580, 1211 Geneva 2), preferably
by e-mail (swissbit@solami.com).
......
Man-made, man-maintained and dangerously growing simmering conflict and humanitariandisaster zones in former Yugoslavia increasingly - and at immeasurable costs in various forms - threaten theinterests of peace, stability and respect for human rights in all of Europe. In these circumstances, a radicallynew approach is called for in order to effectively influence the course of events there. That is, if genuine peace is to be given a chance, and those called upon to bring it about will not only remember but heed the lesson from Chamberlin's costly for self-deluding and indeed very short-lived "peace for our time".
Inspired by both modern European developments and all-too-long forgotten, yet decisive historical elements, given a chance the peoples concerned might opt for a joint European option. For all the peoples who lived on the territory of former Yugoslavia, this could involve, e.g., an early joint, one-voice-only but full membership in the European family of nations, be that the European Union as it currently evolves on its worn-out peculiar tracks, or the European Confederation or Commenwealth for which Presidents Havel and Mitterrand laid the foundations in Prague already in 1991.
Special arrangements, including eventually redrawn international borders, might thus be worked out particularly for some past, present and future hot spots of that part of Europe. In every such case, a new minority is created. Each minority - whether reframed, displaced or newly resettled - carries with it the seeds of future conflicts, as many still unresolved minority cases resulting from the First World War show, e.g. the Baltics, Greece, Iraq, Palestine, Romania, Turkey, ex-Yugoslavia, etc. One of the cardinal lessons to be drawn from these and other still festering conflicts is that each uprooted or otherwise destabilized minority must not only be given adequate paper guarantees in the form of international minority protection rights. Also indispensable are effective means, notably adequate representation, to promptly notify and seek redress against rights abuses with the help of those guaranteeing these international rights.
In any case, for many decades, the constituant peoples of former Yugoslavia have enjoyed one of the most elaborate, generally respected and thus beneficially working national minority rights legislation. Fiddling with that delicate structure did not really benefit anybody when, in the power vacuum left to the successors of the in many ways irreplacable President Tito, the minorities question surfaced again. Not least from the point of view of regional stability in the longer run, it could be important now to devise a generally stabilizing solution to the Balkan minorities question. Currently, it is the Kosovo situation which, in this sense, offers an opportunity to look beyond the immediate problems. And here once more, we find an opportunity to look beneath the national minorities legislation of former Yugoslavia, where we discover a body of amazingly fashionable minority rights which, although of an international nature, most everybody seems either to want to ignore or simply to have forgotten. We are talking, of course, about the Treaty of St-Germain-en-Laye of 1919 which gave birth to the Kingdom of Serbs, Croats and Slovenes, i.e. former Yugoslavia, and the corresponding minority protection instruments of the League of Nations.
In his memorable Sorbonne address of October 1992 by Sadruddin Aga Khan, the former UN High Commissioner for Refugees, had this to say on this matter:
2. Recognition of Kosovo and Metohija as the First European Arena by the European family of nations (Council of Europe, European Union, OSCE) in memory of those who, in times long past and since, paid the ultimate price in the defense of Europe against foreign aggressions, with the citizens and residents of Kosovo and Metohija being granted special privileges in some countries and re-assured of the special political rights agreed upon by the signatories of the Corfu Pact of 20 July 1917 and the international minority protection and related garantees enshrined in the Treaty of St Germain-en-Laye of 10 September 1919 to be reliably exercised with the help of duly elected Representatives and Minority Protection Monitors.
3. Establishment of the Interim United Nations Trust Territory of Kosovo and Metohija at the request of and under the terms agreed to by the Federal Republic of Yugoslavia, in accordance with the relevant provisions of the UN Charter and the General Assembly Resolution 24 (I) of 12 February 1946.
4. De-militarization and self-policing of the Kosovan Canton of Skanderbeg, with police and security forces drawn mainly from Kosovo and Metohija residents placed under UN command (command officers, enlisted personnel and special security units only from non-NATO countries, such as Estonia, Finland, India,Nepal, Russia, South Africa, Sweden, Ukraine, Zimbabwe, etc.).
5. Freedom for all
refugees from Kosovo and Metohija to return to their homes or, in the
event, to receive fair compensation and to move to the canton of their
choice for rebuilding their life in security and dignity with meaningful
reconstruction assistance particularly from abroad. A census
is to be held within 12 months of the start of the implementation of this
agreement.
6. Prosecutions of
war crimes - in as much as the overriding objective of cantonal
and national reconciliation cannot be served better with an ordinary
post-war amnesty - are to be carried out by cantonal,
national or suitable third-country courts.
7. Prompt resumption
of the negotiations on the economic and political re-integration of the
Federal Republic of Yugoslavia into the European family of nations
in particular (including full membership
in the European Union), on the return to their ancestral lands of
those who found refuge in this Republic, as provided for in the Dayton
and other agreements, and on other unsettled issues related to the break
up of former Yugoslavia. These issues shall also be treated at an
early follow-up to the European Confederation Conference
which Presidents Havel and Mitterrand had organized in Prague in
1991 on the future of Europe.
___________
(*)This
outline
of a draft agreement on Kosovo and Metohija - on the web at: http://www.solami.com/Kosovo.htm
- has been in circulation among the parties to the conflict and numerous
lawmakers since 24 April 1999. Like the explanatory
paper
"The Saint Germain-en-Laye Treaty - a Vehicle for Kosovo?",
on the web at: http://www.solami.com/1919t.htm
- it has been developed in cooperation with numerous scholars, diplomats
and NGOs on the basis of the mandate to provide "good
offices ... towards a peaceful, early and lasting resolution of the crisis
which has arisen among the European Republics and Provinces which, after
the Second World War, have constituted the Socialist Federal Republic of
Yugoslavia". Entrusted to the Good
Offices Group of European Lawmakers (box 2580, 1211 Geneva 2 -
swissbit@solami.com)
prior to the break up of Yugoslavia, in June 1991, by the Presidency of
the Upper House of former Yugoslavia, this mandate is reproduced in full
in UN document E/CN.4/Sub.2/1993/NGO/29,
footnote 5
Your Excellency,
Of course, the powers that be may be content with the free flow of things regarding the renovation, if not replacement of the old world order. For those who are not, one opportunity to more effectively address the current political and humanitarian problems in the Balkans - and also to avoid the spread of current conflicts, calamities and wars to Montenegro, Vojvodina, Serbia and beyond - seems to avail itself by avoiding political terms where clear legal terms are available and indicated. This calls for clarification of the following points before the UN Security Council adopts its anticipated resolution on Kosovo and Metohija:
1. As used in the conflict resolution principles which have been proposed by the G-8 and which are now accepted by the Yugoslav authorities, the term "Kosovo" is a highly symbolic and thus pationately debated historical and political term. As such it is unsuited for a legal document which requires generally recognized and agreed legal terms - if it is to effectively help to bridge gaps and to contain and eventually resolve a given conflict. Indeed, the very dimensions of "Kosovo" vary by thousands of square kilometers, depending on who talks and, e.g., on whether the communes of Medvexha, Bujanovc, Presherë, Leposavic and Zubin Potok are included or excluded. The Serbian Constitution of 1968 brought about the "Province of Kosovo and Metohija". And though there were efforts to change its name in order to give preference to its demographic realities over its historic and religious roots, the ancient and official appellation of this province still applies, as evidenced by the "Political Framework for the Solution of the Situation in Kosovo and Metohija" of 13 October 1998. Concluded between the President of the Federal Republic of Yugoslavia (FRY) and the Special American Representative, Ambassador Richard Holbrooke, this document consistently refers to this province either with its official name of "Kosovo and Metohija" or with its abreviation "Kosmet". Under the circumstances, use of the partisan political term "Kosovo" is not seen to be helpful; in fact is has introduced new uncertainties which, if not corrected in time, may become a complicating additional subject of contention.
2. Metohija covers a large part of what is popularly referred to as "Kosovo". As the signatories of the G-8 document explicitly recognized the sovereignty and territorial integrity of the Federal Republic of Yugoslavia, this document, therefore, is not seen to lend itself to produce opposite legal effects. Thus, the unofficial term "Kosovo", in international law, cannot take precendence over, or have the same legal effect as the official term "Kosovo and Metohija". Accordingly, the territory of Metohija appears not to be included in the G-8 document and it may be necessary and in the interests of all concerned to promptly seek agreement on the territorial limits of "Kosovo".
3. The prompt and secure return of all refugees to all of the FRY Province of Kosovo and Metohija appears to be generally agreed to as both a humanitarian and a political priority. The concerns of some countries willing to contribute national contingents to these effects might then best be met by way of concluding UN-sponsored agreements for stationing these troops in "Kosovo" on the one side and on the other in "Metohija" and related Serb-dominated communes. This may provide for NATO and other UN-mandated security forces to be stationed promptly in a Kosovan-dominated Canton of Skanderbeg, i.e. in "Kosovo", while Belarussian, Russian, Ukrainian and further UN-mandated security forces may be stationed in "Metohija" and related Serb-dominated communes, forming a Canton of Lazar (as initially suggested by the Good Offices Group of European Lawmakers: http://www.solami.com/Kosovo.htm).
Salve!
Atoni Mustafa
Wissous (Paris) - e-mail: dettes.russes@solami.com
7 June 1999
Situation The OECD Working Party #8 on Tax Evasion and Avoidance (WP8) is the hidden force behind the long-standing efforts at OECD and the EU in Brussels to "harmonize" - i.e. plain-leveling – the tax regimes in the industrialized world by fighting such cleverly made-believe dangers as "harmful tax competition", and by deliberately confusing illicit activities with the very linchpin of entrepreneurial activities, i.e. tax avoidance. Most confusingly, WP8’s official French name is: "Group de travail sur la fraude et l’évasion fiscales". In its publications the OECD regularly translates "tax avoidance" with "évasion fiscale". The OECD thus persistently misrepresents and undermines a key pillar of the free market. Along-side "Brussels", the OECD, thereby, reveals itself as another surviving unreformed bastion of Kremlin-type ideologies and structures.
This is a far cry from protecting and beneficially exercising the fiscal sovereignty as an integral, even key part of each nation’s sovereignty. Self-servingly, many OECD and EU models, guidelines and recommendations are designed to enhance the transnational snooping powers of the members of the international brotherhood of gabelous. With its entrenched tentacles and allies the world over, this secretive OECD working group has already succeeded to bring into force the INTERFIPOL (OECD/Council of Europe Convention on Mutual Administrative Assistance in Fiscal Matters) and to equip itself with an enforcement arm, the FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Not surprisingly, the FATF has already shed all pretense to be limited to drug-related crimes. Unless checked in time, it is likely to unfold awesome transnational police powers. This will be both on its own and through local laws, apologetes and handymen (in Bern, the local handywoman was successfully sent up the international ladder, but in Geneva, hélas, a less damaging playground has yet to be found for the local handyman). In short, if the line is not now drawn with vision, courage and determination, what future is there for the banker’s ability to live up to his traditional roles and responsibilities vis-à-vis his clients and society, i.e. to reliably and effectively act as a confidant, refuge and fiduciary for the world’s increasingly harassed citizens and the fruits of their labor?
REMEDY In order to effectively take both the power and the sting out of this OECD working group - and indeed to re-orient its activities in favor of financial privacy, tax competition and bank secrecy - the U.S. influence in and over WP8 can be brought to bear accordingly. E.g. by way of a credible threat to cut off U.S. funding of OECD. Unless and until this working group’s terms of reference are fundamentally changed to bring it back in line with the OECD’s statute which, nota bene, specifies the promotion of entrepreneurial liberties and activities, naturally including tax avoidance. Particularly in the run-up to the U.S. presidential election of 2000, this threat to cut off funds can be brought about by a political critical mass in the U.S. Congress (building on the group which, last March, forced an administrative about-face on the "Know Your Client" rules). This requires a hands-on cooperation and networking with suitable persons and institutions notably in Washington, whose efforts are to be supported by corresponding media contributions.
VEHICLES and MEANS "Politically correct", yet effectively trend-reversing, even visionary terms (financial privacy, health and wealth privacy, wealth basics, right to undisclosed private property, etc.) are to be identified, fine-tuned and introduced in the public debate. To this effect, close cooperation with the media, professional associations and suitable non-governmental are to be effectuated (a.o. through direct inputs, participation in debates, financial contributions, and sponsorships). Until November 2000, the key objective of a correspondingly changed WP8 mandate can be either attained or brought clearly into sight.
As the law and the available
documents suggest, the Federal Banking Commission has or should indeed
have been aware of such generally harmful practices which Spielmann rightly
denounced as geriatric problem-solving.
Having for years observed at close range, and having been formally alerted
to what's going on at BSI, there can indeed be no escaping or hiding from
the question: Why did the FBC not intervene so far more effectively?
Is it because the cases which have come to light are considered to be too
small (involving "only" already damage-weakened clients)? Or, on
the contrary, because some of these BSI cases forebode even bigger problems
ahead, similar to the proverbial tip of the iceberg? Have foreign
regulatory authorities, notably the U.S. Securities and Exchange Commission,
not - yet - shown an interest in the matter? The cases of the Nazi
gold, those of the dormant accounts from the Second World War period, those
evolving under the heading of apartheid claims, those involving
what's called "politically exposed persons", and others are symptomatic
- and not encouraging at that. They seem to suggest that currently
the Federal Banking Commission's strength lies less in its independence
from foreign influences (www.solami.com/swissbanks.htm#STAMM),
less in its foresight, and less in its sensitivities to and perception
of macro-political & economic realities, aberrations and opportunities
(.../swift.htm ¦ .../hedge.htm).
And this at the very moment when the global economic and political environment
visibly degenerates into non-productive, self-rightuous and increasinly
parasitic bureaucratic jungles, where the increasingly over-bearing,
paralyzing and harmful compliance mode becomes the
Leitmotiv
of formally sovereign nations and citizens (.../oecdmandate.htm).
When
entrepreneurship, courage and self-responsibility,
when
imagination,
heeding of time-tested principles and liberated citizens are
more then ever called for (.../costbenefit.htm).
And when, instead of hiding behind formalistic excuses for overlooking
malpractices, the Federal Banking Commission could and should be in the
vanguard of cleaning houses where and when necessary (.../swissbanks.htm#54th).
Moreover, there is work to be done for giving back to our bankers the conditions
to protect and serve the homo oeconomicus from all over the world
with competence, reliability and trustworthiness (.../salt.htm).
Instead of pushing them - under whatever fashionable pretext - to become
agents even of foreign fiscal authorities. Which, in the end, merely
amounts to fooling ourselves and others with unhelpful, wasteful and even
counter-productive activism, i.e. something even worse than E.F.Schumacher's
proverbial
"rearranging of the desk chairs on the Titanic."
"If millions of people are desperate to buy and millions more
desperate to sell,
the trades will happen, whether we like it or not"
The profit motive may be universal but virtue is not
The world we live in offers vast economic opportunities. But these are
not limited to production and trade in what we consider good. They include
production and trade in "bads": narcotics; counterfeits; stolen artefacts;
arms; slaves and organs. And with these go their consequences: money laundering,
corruption and political subversion.
Governments are trying to separate the Siamese twins
of licit and illicit trade, in order to kill off the latter. They are failing.
This is the thesis of a remarkable new book by Moises
Naim, the editor of Foreign Policy*. Today's world, he argues, offers
growing opportunities for profit in illicit activities. The metastasising
networks of brokers, financiers and corrupt officials and politicians are
very successful in exploiting them.
Consider some of the evidence.
• Seizures by drug-enforcement agencies nearly doubled in volume between
1990 and 2002, but the street prices of illegal narcotics seem to be as
low as they have ever been.
• Traffickers are estimated to move at least 4m people a year as slaves
and are helping to move a far greater number of people as illegal migrants.
• Traders in small arms have supplied almost 50 wars since 1990, while
the network controlled by Pakistan's Abdul Qadeer Khan promoted nuclear
proliferation.
• Counterfeiters supply perhaps 8 per cent of the world market in drugs
(beneficial, ineffective and lethal), faked parts and copies of branded
products, to an aggregate value of some $500bn (£288bn, €428bn)
a year.
• Pirates distribute tens of millions of illegal copies of DVDs, software
and books.
• Money-launderers pass perhaps as much as $3,000bn through the world's
financial System.
What unites these activities is that they are immoral,
illegal and highly profitable. Today's world makes very valuable a host
of things that cost little to supply. Intellectual property right regimes
turn goods that are cheap to make - a medicine, a DVD or a bootlegged software
programme - into items of high market value. So do prohibitions on the
sale of narcotics, arms, endangered species or the services of prostitutes.
So, again, does the cachet of Luis Vuitton or Rolex.
The biggest underlying source of opportunity, however,
is the combination of borders with the ease of crossing them. What makes
borders permeable is licit commerce, legitimate movement of people and
new communications technologies. All countries are now neighbours. What
makes borders economically signiflcant is the gulf in real wages and incomes
across them. These gaps create huge incentives to move people, providers
of illicit services, such as prostitution, and highly demanded, albeit
illegal, products, such as narcotics, across borders.
It is Mr Naim's contention that dynamic entrepreneurs
have been seizing these opportunities on a growing scale. "For if nature
abhors a vacuum and greed is part of human nature, then greed too abhors
a vacuum. That is why profit opportunities never go untapped for too long,
not even when it is illegal to seize them."
Since the early 1990s, argues Mr Naim, illicit trade has transformed
itself: it has grown immensely m value; it has extended its scope in terms
of both products and activities; and "the different illicit trade / specialities
of old have come together, with brokers and intermediaries taking the ascendancy
over suppliers".
Illicit trade intertwines closely with licit activities.
This is most true of money laundering. The abolition of exchange controls,
more competitive financial markets and information technology have all
made money laundering easier. Floods of illicitly earned wealth flow not
just through offshore financial centres, but through London and New York
as well.
Illegal activities do not merely subvert governments,
but have, in many cases, become their principal businesses. Transdniester,
an enclave of Moldova, is "a family-owned and operated criminal smuggling
enterprise", writes Mr Naim. He lists parts of Colombia, Russia, Afghanistan,
Mexico and many places in Africa and Asia as locations where "traffickers
of illicit goods who are connected to larger global networks have a defining
role in economic, political and military affairs".
How, if at all, are the growth in illicit
trade and its most malign consequences to be managed? I stress "managed",
not eliminated. One must start with a truth: as Mr Naim notes, "no government
agency can fight the law of gravity". If millions of people are desperate
to buy and millions more desperate to sell, the trades will happen, whether
we like it or not.
The first response, then, is to stop indulging in
unbridled moralism and concentrate on harm reduction. It is what most states
have, rightly, decided to do with alcohol. It is what they should do with
narcotics and prostitution. We should focus efforts on the most harmful
trades - nuclear proliferation or large-scale coercive trafficking in children
and women.
The second response is to abandon infantile "wars"
on suppliers. There is no war on drugs. There is, instead, a war on poor
suppliers that raises the profits to be gained from the trade. If illicit
trade is to be reduced, it can only be by lowering its profitability. If
one wanted to halt illegal immigration of workers, for example, the only
plausible mechanism would be harsh penalties on those who employ them.
The third response is to design enforceable property
rights. Regimes that reward inventors with temporary monopolies will, for
example, be unworkable if the monopoly cannot be protected.
The fourth response is to make govemments work better.
We have to "defragment" bureaucracies, both within countries and among
them. We must also make international co-operation more effective. To achieve
that we must be more successful in tackling state failure, capture of weak
states by criminals and pervasive official corruption.
Mr Naim reminds us, rightly, that the profit motive
is universal. So, then, are the forces that underpin all illicit trades.
Tighter barriers to supply of undesirables are not themselves the solution;
by raising the return to circumvention, they are, too often, the source
of the problem. Since we cannot compel universal virtue, we must concentrate
our efforts, instead, on reducing the profitability of the trades that
are most destructive. Not least, we must recognise our enemy: he is not
"them"; more often, he is us.
*Illicit: How Smugglers, Traffickers, and
Copycats are Hijacking the Global Economy (New York: Doubleday, 2005)
martin.wolf@ft.com
FATF: OECD mission-creep & Piper of Hamelin bureaucratic lawmaking
(url: www.solami.com/oecdmandate.htm) - According to the Swiss Bankers Association press release of 29 April 2005, "Switzerland's plans to implement the FATF's revised recommendations go too far and they need to be reworked by financial professionals with practical experience." For The Economist though, mere corner cutting wont wash in light of the FATF's all-around failures & costs. It concluded: "...to curb terrorism by stopping the flows of money that sustain it, must be judged a failure. Complex and unwieldy regulations have been imposed, but are not working, indeed arguably were always misguided. They should be scrapped and resources concentrated more productively elsewhere." (see also: "Turf Wars Hinder U.S. Attack on Terror Cash, Agency Says", New York Times, 29.11.05). And if the even more fundamental question of why & on what basis is asked, the same answer becomes even more urgent. Following is the FATF's background & an outline of how best to stop this buraucratic wildcat train which is causing an unprecedented compliance pandemic.
Dedicated
to the market economy & to "the preservation of idividual liberty",
the
Organization for Economic Cooperation
and Development OECD, is "to reduce or abolish obstacles to the exchange
of goods and services and current payments and maintain and extend the
liberalisation of capital movements" (art.2, Convention).
As pointed out earlier (.../hijack.htm),
the OECD has evolved from a pro-market institution to an anti-competition,
anti-sovereignty & anti-privacy instrument
in the hands of unelected
bureaucrats. Under US influence, though, its Council of Ministers,
in 1971, explicitly prohibited it to engage in any work directed at social
& economic engineering (i.e. in "work on the use of fiscal policy
for demand management purposes",
Res.C(71)41,
§2). Yet ever since 1977, the secretive OECD
Fiscal
Committee & its Working Party #8 on Tax Avoidance and Evasion
(WP8) have found themselves able & willing to pursue their self-fabricated
mandate for "combating tax avoidance"
(Res.C(77)149(Final)).
Moreover, the WP8's French name is:
"Group de travail sur l’évasion
et la fraude fiscale". This is no accident. All related OECD publications
in fact contain misrepresentations, i.e. "tax
avoidance and evasion" is always translated into "évasion
et fraude fiscale", thus persistently & self-servingly
sowing
confusion & pretexts for liberty-eroding initiatives
& witchhunts.
These,
then, have been the
hidden forces & methods behind the
long-standing efforts at OECD, the UN
and at the EU in Brussels
to "harmonize" the tax regimes in the industrialized world. This
is being done by fighting such cleverly made-believe dangers as
"harmful
tax competition", by both fabricating & seeking to enforce
new
global taxes and anti-money laundering standards, and by
deliberately confusing illicit activities with the very linchpin
of entrepreneurial activities & the market system, i.e. tax avoidance.
All
of which calls into question the fiscal arm of the OECD
- including the Financial Action
Task Force FATF which was hastily set up in 1989 in the wake of
the OECD's defeat on its project for an Orwellian
INTERFIPOL
(Convention
on Mutual Administrative Assistance in Tax Matters). For in the
case of the FATF in particular, we are not only faced with an uncontrolled,
costly & ill-founded OECD outgrowth with its more than questionable
aims, means & effects, as even The
Economist found out belatedly (22-88 Oct. 2005). But
it consists mostly of self-appointed, myopic & mutually back-scratching
international
taxmen causing significant damage to the world's productive forces
& financial community, not least in the form of a compliance
pandemic (see
the
self-fabricated "remit", i.e. mandate substitute?!, of
the "beautifully dressed" but in fact naked Emperor).
For the loosers of the INTERFIPOL battle, without a legal basis, initially
had formulated 40 primarily self-serving recommendations on anti-money
laundering measures reaching far beyond the original domain of drug crimes.
And when they met no resistence, they extended their "remit" to mere civil
"offenses
that generate a significant amount of proceeds", shedding
even the pretence of drug or other serious crimes (ATF
IA.188/2005).
This train of particularly harmful and objectionable
aberrations of international bureaucratic lawmaking can and needs to be
stopped in its track - lest it further inspire other international bodies
in search for work & taxpayer money, and who have yet to be made appreciative
of the true costs of the administrative hassles they cause!
Ergo: replace FATF & other
bureaucratic lawmakings with self-regulatory measures!
1. by encouraging US
lawmakers to suspend the $70m/y US contribution to the OECD budgetuntil
the OECD will have stopped, retracted & corrected all work, links
& support which are not in line with the OCED's original intent
& purpose and its Convention
(notably its Fiscal Committee's mandate,
its false translations of "tax avoidance",and
its WG8's fixture on tax avoidance, harmonization & competition),
and until the FATF will either have acquired
treaty status with effects limited to members, or be shut down,
2. by arming US &
other,notably CH lawmakers
with arguments & briefs
for related work,
3. by networking and publication
of corresponding contributions in suitable journals,
4. by promoting and participating
in
suitable professional meetings, i.e. the Oxford and the Cambridge
International Symposium on Economic Crime, and
5. by
denying FATF official recognition and build-up (e.g. by
replacing
ambassador with observer).
Untangling Mideastern Gridlocks
Iconoclast, Good Offices Group of European Lawmakers, Geneva (swissbit@solami.com) – 12 January 2004
3. With the current Israeli Government elected and apparently thriving on a security platform providing for the maintenance and continued ordinary development of most settlements in the occupied Palestinian territories, and with the Quartet’s official road map and the private Geneva initiative at least not yet, or in the foreseeable future meeting the reality test for a practical way out of the generations-old political gridlock of overlapping land claims, the Palestinian leadership might be offered to negotiate a mutually beneficial temporary exile in Iraq – with President Arafat perhaps more influential when acting from abroad, e.g. with a temporary sabbatical or medical leave in Geneva. The conceivable deal:
4. The
proposed part of the Diyala District – some 10000 km2 Northeast
of Baghdad, capital: Baquba – is oil-bearing, water-rich and suitable for
agricultural development (www.solami.com/mvciht.htm).
It is, of course, inhabited, but seen to be politically, economically and
culturally suitable for accommodating the eventual influx of large numbers
of Palestinians. Building new villages and towns on land either bought
or leased from current landowners would be the general formula, with the
key to it all being the private property guarantee contained in art.14
of the 1932 Declaration of Iraq which is not only still fully valid in
international law but explicitly takes precedent over any contrary Iraqi
constitutional provision, law or regulation (www.solami.com/UNGA.htm).
In the hands of imaginative arbiters this, of course, avails itself as
a unique instrument for peacefully solving overlapping land claims in all
parts of Iraq. At the same time, it is also a manifestly self-serving potential
bonanza for every current, as well as for every illegally depossessed former
landowner. Reanimation and enforcement of this eminently important international
private property guarantee is thus likely to be supported by whoever will
eventually be in power in Baghdad. And it has indeed already been subscribed
to by all tribe, cultural and political leaders consulted so far.
5. Swiss Parliamentarians, in the event, are prepared to
facilitate the realization of the above efforts. With regard to the proposal
to invite qualified Iraqi athletes for Olympic training in Switzerland,
the Swiss Government has already agreed to support the Swiss Olympic Association’s
related efforts (www.solami.com/mvcolympia.htm).
A Palestinian athlete currently prepares himself under difficult circumstances
for a spot in the swimming category. His integration in the Swiss solidarity
Olympic program may be mutually acceptable and beneficial.
Sehr geehrte Frau Bundesrätin,
Ich danke Ihnen für Ihre Erläuterungen vom 14.9.05 zum geplanten Schweizer Beitrag an den Kohäsionsfond der EU. Meine damaligen und inzwischen ergänzten Anregungen dürften Ihnen vor allem im Hinblick auf den nicht auszuschliessenden Ablehnungsfall behilflich sein. Heute möchte ich Ihre besondere Aufmerksamkeit aber auf eine Gelegenheit für adäquate Gute Dienste der Schweiz zur Entspannung des m.E. höchstexplosiven Israel/Iran/USA-Mittelost-Komplexes richten. Dazu liess ich dem libanesischen Präsidenten das beigefügte Memo 4 "Si vis pacem para bellum!" zukommen, welches offenbar auch bei ihm auf Interesse gestossen ist.
Wie auch Sie aus verlässlichen Quellen vernommen haben dürften, würde die vielfach in Bedrängung geratene Bush-Administration es ausserordentlich begrüssen - und auch entsprechend honorieren - wenn die Schweiz der UNIFIL Soldaten für Dienste im Libanon gemäss UNSCR 1701 zur Verfügung stellen würde. Grundsätzlich teile ich die dagegen vorgebrachten vorwiegend neutralitäts-politischen Bedenken gegen solche Engagements im Ausland; im vorliegenden Fall, und unter Voraussetzung eines gesamtschaulichen qualifierten Vorgehens, anerbiete ich Ihnen aber meine volle Unterstützung für einen entsprechenden Schweizer Beitrag. Im Sinne eines allseitig hilfreichen diplomatischen und politischen Katalysators könnte dies etwa so aussehen (siehe auch:www.solami.com/annan.htm#offensive):
1. Das Eintreten auf das amerikanische Begehren für ein Schweizer UNIFIL-Kontingent wird abhängig gemacht von der amerikanischen undisraelischen Zustimmung zum iranischen Begehren um Schweizer Gute Dienste zur Einberufung einer internationalen Konferenz bezüglich der Rechte und Pflichten zur Entwicklung und Nutzung der Kernenergie gemäss NPT (.../iran.htm).
2. Das iranische Begehren wird gekoppelt an die eigenständigen Schweizer Auflagen wonach die iranische Regierung a) die umstrittene Urananreicherung ohne Präjudiz bis zum Abschluss dieser Konferenz suspendiert (.../3103.htm), b) im USA/Irak-Konflikt ihre Guten Dienste zur Verfügung stellt, allenfalls in Verbindung mit denjenigen der Schweiz, zur schnellstmöglichen Entwicklung und Verwirklichung einer Verhandlungslösung (.../recres.htm), und c) im Israel/Libanon-Konflikt Hand bietet und besorgt ist für die schnellstmögliche und - durch geeignete Drittstaaten, inkl. der Schweiz - kontrollierte Verwirklichung der permanenten Feuereinstellung gemäss der ONE STATE, ONE LAW, ONE GUN (army) Formel, sowie des Gefangenenaustauschs und der Aufnahme von Verhandlungen über die offenen Territorial-, Souveränitäts- und Wasserfragen.
3. Der Schweizer Beitrag zur Analyse und Lösung der untereinander eng verflochtenen Israel/Iran-, Iran/USA-, Israel/Libanon-, USA/Irak-, und Israel/Palestina-Konflikte erfolgt in der Regel hauptsächlich auf der Ebene der offiziellen Diplomatie und in Form adäquater Guter Dienste; im Falle des Israel/Libanon-Konflikts beschränkensich diese Guten Dienste wesentlich auf die Inventarisierung der in Milizhänden befindlichen strategischen Offensivwaffen und deren Übertragung auf die zuständigen Institutionen des libanesischen Staates mittels Schweizer Soldaten in- oder ausserhalb der UNIFIL, sowie gegebenenfalls um Direktunterstützung beim entsprechenden Ausbau der libanesischen Armee.
In der Hoffnung, Ihnen und Ihren Ratskolleginnen und -kollegen damit dienlich zu sein, stehe ich Ihnen für weitergehende Fragen gerne zur Verfügung und verbleibe, mit besten Wünschen
Iconoclast
022-7400362 swissbit@solami.com
Betreff: IST DIE NEUTRALITÄT FÜR
DIE SCHWEIZ NOCH VON BEDEUTUNG?
Schweizer Neutralitäts-Beiträge,
z.B. im Nahen Osten & im UNO-Sicherheitsrat
Eine vergangenheits-bewusste und zukunfts-orientierte Schweiz ist nah und fern umso geschätzter, als sie sich selber treu bleibt. Und als sie weder den modernen Rattenfängern von Hameln nachläuft, noch den Zumutungen und Pressionen missionarischer Anhänger der Flat Earth Society Vorschub leistet. Nicht Abseitsstehen bekommt ihr und ihren Bürgerinnen und Bürgern, sondern wohlbedachtes kalibriertes Engagement ihrer Kräfte im Sinne von politischen und diplomatischen Katalysatoren.
Im Falle Libanons schliesst das Schweizer Soldaten an den Grenzen
zu Israel und Syrien aus, nicht aber Schweizer Spezialisten zur Entminung
libanesischer Gebiete, resp. zur treuhänderischen Überprüfung
der vereinbarten Übergabe der strategischen offensiven Waffen an die
libanesische Armee im Sinne des ICESC-Memorandums "Si vis pacem para
bellum"
(www.solami.com/annan.htm#pacem).
Im Falle des höchst-explosiven Streits der belagerten Bush-Administration und verunsicherten israelischen Politiker (.../masada.htm) über die Vereinbarkeit gewisser iranischer Nuklearprojekte mit Irans Verpflichtungen aus dem Atomsperrvertrag (.../NPT.htm) sind adäquate Gute der Dienste der Schweiz nicht nur gefragt, sondern u.U. von entscheidender Bedeutung (.../iran.htm).
Und in Sachen einer allfälligen Mitgliedschaft der Schweiz im
UNO-Sicherheitsrat muss am Gebot einer verlässlichen
permanenten Neutralität festgehalten werden. Dies könnte
auf dem Weg über eine institutionalisierte Abstimmungsabstinenz
sichergestellt werden. Zur Anreicherung der Sicherheitsrats-Debatten
im Sinne einer adäquateren Handhabung der mit diesem Instrument
zu vermeidenden und gegebenenfalls zu bewältigenden Konfliktfälle
ist im Rahmen der anstehenden UNO-Reform an eine dortige permanenteVertretung
nicht nur der neutralen Staaten, sondern auch der Zivilgemeinschaft
(NGOs) und der Wissenschaft
(Nobelpreisträger) zu denken.
Iconoclast (.../iconoc.htm)
by Anton Keller, Secretary,
Swiss
Investors Protection Association,
+4122-7400362,
swissbit@solami.com
International
Symposium on Economic Crime, Workshop 28, 8 September 2006
url: www.solami.com/crime.htm
¦ .../costbenefit.htm¦
.../oecdmandate.htm
¦ .../gold.htm ¦
.../tagwach.htm
Geneva, 4 Sep 2006 - In September of every year since 1983, a group of by now over 900 distinguished scholars, officials and lawmakers from all over the world has converged in an exclusive conclave at the venerable Jesus College of the University of Cambridge. The success of the Cambridge International Symposium on Economic Crime in the global law enforcement field is such that its creator, Professor Barry Rider, must occasionally wonder where his brainchild is heading. Whether the thus promoted global fight against economic crime has not already peaked and - like the Prohibition in the twenties - has started to become counter-productive, even unsustainably and dangerously so. Also cause for concern: whether the real threats of terrorism and the laws enacted to fight it are not being hijacked here and there in order to short-cut fundamental liberties, garantees & the Rule of Law. Be it by such outgrowth of purely bureaucratic lawmaking as the OECD's Financial Action Task Force FATF, or the EU's Arrest Warrent, by such over-reaching laws as the USA Patriot Act, or by the UK/US Extradition Treaty. They all offer ready-made - and exploited - opportunities for bureaucratic abuses. As shown by the British businessmen extradited to the US on other than terrorism charges, that is at the expense of indispensable liberties & rights of individual citizens.
To wit, there may be something like a Rider Curve which warns those
in the business of keeping society on a sustainable moral track of the
limits and possibly adverse effects of their impositions, just as the
Laffer
Curve has a message for those seeking to maximise fiscal revenues.
This raises fundamental questions which deserve our all attention. Examples:
Whether the constitutional lawmakers of a Rule of Law society, without
undermining its own foundation and future, can allow bureaucratic lawmaking
anywhere to catch roots either at home, at the UN, the EU, or the OECD
under whatever pretext. Whether the thus fostered and more and more generalized
compliance
mode is not dangerously undercutting the individual citizen’s sense
and ability to act as a responsible, risk-taking and wealth-creating force.
Whether society’s remaining productive non-governmental forces may thus
not unwittingly be overwhelmed by well-intended, over-equipped and market-blind
"public servants". And whether our societies' way forward can really be
found with citizens who are not allowed to grow up, who are faced with
growing
constraints and state tutelage, and who thus are deprived of the opportunity
to deploy their full potential for the common good by developing and practicing
their highest sense of individual and social responsibility. In memory
of our founding President, Jean-Jacques Griessen, I have gone back to some
of his writings and wonder whether they are really out of date.
Some
months ago, I also came across a most informative, eye-opening and in many
ways saddening study
"How
Americans Lost Their Right To Own Gold And Became Criminals in the Process".
This
while doing research on the evolution - from ancient time til now - of
the citizen/state relationship as reflected in their ability to
effectively challenge each other (ie. citizen vs state) for acquiring,
holding onto & utilizing such private property as gold, land, information,
etc. (www.solami.com/goldies.htm)
Seen from
this peculiar perspective, the history of man takes on a look, dimension
and content which in many ways are different from what we ordinarily discuss.
It may be summarized as a history of ego-, gut- or intelligence-driven
resources redistribution by conquest, looting or imposed sharing, i.e.
of endlessly changing fortunes - for both the citizens and the community
they live in. And it seems to offer rare insights into the mechanics of
mankind and its component parts, from the individual human as an integral
part of the devine creation, to their combinations in the current form
of national states which are organized and governed in line with the current
dominent understanding of devine design, be it - as in pharaonic times
- by devine birth, or by way of the current, more or less
"vox populi,
vox dei". To wit:
- The
Pharaoh
who introduced monotheism may not have done so for "religious",
but primarily for political & economic reasons. For that may
have been the most effective, if not the only way to overcome the resistance
of his economy-controlling priests - i.e. the thus powerful earthly
representatives of a plethora of gods. Contrary to the Pharaoh's own intuition
and foresight, his priests didn't want to hear of Joseph's [in fact
Horemheb's?]
prophesy about the imminent 7 years of agricultural abundance which were
to be followed by 7 lean years. For that would have entailed sacrifices
from them by way of a raise to 20% from their traditional 10% of the harvest
contributions the thus "nationalized" religious estates were to deliver
to Pharaoh's national graneries. By no longer recognizing their gods,
he thus drew the carpet from under his egocentric priests and freed his
hands to successfully execute his visionary plans (www.solami.com/a1.htm).
- The
French
kings - and their more recent republican successors - may have regranted
their citizens the right to anonymous gold possession only when their war-depleated
treasuries could be filled again by amnesties for past & current gold
hoardings.
- Some
- particularly Western - U.S. states, as well as Turkey, Tajikistan and
other countries are known to have adopted the
Swiss Civil Code of
1907, where the first ten articles reflect fundamental principles and achievements
of civilized society, perhaps drawing inspiration from the Avesta, the
Ten Commandments and other ancient writings. Also, the universally postulated
presumption
of innocence until proven guilty, provides a helpful guideline when
considering the above question of citizen/state relation - not least in
fiscal matters. Yet, when looking around, I find myself to travel on the
wrong train, and perhaps even to live in the wrong time period with my
view that taxmen here and there, preposterously, have managed over the
last decades to stealthily shove the burden of proof from their office
onto the taxpayers' shoulders. For a Swiss employee, e.g., it isn't sufficient
anymore to turn in his tax declaration in time and, with his signature,
to engage his penal responsibility for false declarations; the law now
obliges him to attach a salary certificate (.../lohnausweis.htm)
as proof of what he declares, thus not only diminishing his signature but
also - in law & effect - submitting him to state tutelage. This
is seen to be in direct contradiction to article 8 of the Swiss
Civil Code, which explicitly provides that it is incumbent on each party
to prove the facts from which it deducts its claims. And it is all but
clear why, of all entities, the relatively much more powerful state should
be exempted from this fundamental rule, particularly in fiscal
matters.
- On a
related subject, I am not sure what, if any influence a more benevolant
reception of the ancient - e.g. interest-prohibition - and more
modern monetary ideas of Silvio
Gesell and others might have had on the course of events leading
up to and beyond the demise of the Weimar Republic. But neither can I rule
out a link between both academia's and the national monetary authorities'
manifest failure to-date to explore and develop those ideas and such watershed
events as the Prohibition, the 1929 Crash (.../1929.htm),
Roosevelt's 1933 bank holiday & gold criminalization, Hitler's
comprehensive looting of Jewish properties culminating in the Holocaust,
Nixon's 1971 closing of the gold window, Bush's disaster-prone "policies"
on Iraq, Iran, Palestine & elsewhere, and the forthcoming man-made
& other tsunamis and the ensuing political upheavals.
As in most other cases, the inavoidable metastatic effects of the ill-considered Prohibition measures forced the powers that be to abandon the religiously-inspired but blue-eyed and intolerably counter-productive anti-alcohol track. However, in light of the concurrent Depression's vast numbers of unemployed, the authorities could ill afford to enlarge the already destabilizingly long unemployment queues with police professionals which, during the Prohibition, had been kept busy chasing the Al Capones and lesser bootleggers. As happened in earlier times with customs, fiscal and other officials made redundant by redrawn political borders and other changes brought about by wars, evolutions and technological leaps, the powers that be wanted to keep the state's loyal servants on board. And when no productive or other common good employment was found for them, the path of least resistance has often been the invention & prosecution of new crimes, e.g. gold possession, alcohol commerce, drug traffic & consumption, tax evasion & avoidance, insider dealings, money laundering, corruption, etc. All of which seemed to strengthen the state - or a particular state with global ambitions pursued with flat earth visions. No matter what real or artificial danger may be invoked, this has not enhanced the citizen's respect for the state anywhere. Or, for that matter, his/her capacity and willingness to recognize the related policies, goose chases and enforcement measures as justified, legitimate and more than a self-harming pursuit of modern Pipers of Hamelin.
For an
individual, for a society to succeed, freedom of action, privacy and
responsibility are as indispensable as unimpeded visual contact with
the horizon is necessary for a sunrise to be observed. Indeed, just as
the properties of water, air & light prevent a fish from ever seeing
a sunrise, both the hereditary (e.g. Dow syndrome) or legal constraints
imposed on a person are formative for, and can severely limit and condition
his/her perceptions. With correspondingly diminished or inoperative
sensors, a citizen may thus essentially never grow beyond a zombie-like
existence, i.e. never rise to the level of his/her built-in potential.
Not with regard to entrepreneurial capacities. Not with regard to his/her
capabilities to responsibly assume risks. And not with regard to his/her
contributions to the economy and society as a whole. For sovereign states
with a future,
genuine privacy of their citizens must thus be not
an option but an imperative (remember Glasnost, which provided
for the
transparency of the state in favor of reanimated citizens,
but which, by the banner-turned-pall-bearers of the "free" states
was corrupted into transparency of the citizens in favor of an ever
stronger opaque state?). Indeed, individual integrity is threatened
but, as a rule, must not be allowed to be undermined by state tutelage
of citizens, as is increasingly the case. Despite of some of the risks
involved to either the individuals or society, criminalization of market
practices often entails disproportianlly costly social & political
numbness, risk-aversity and compliance mentality. It is in everybody's
interest when each citizen's sense of responsibility is boosted by all
means available to the state. That includes effective guarantees for his/her
privacy in particular vis-à-vis the state. And that calls naturally
for reactivation of
the basic right to anonymous private property by way of bankers
which - like their doctors and priests - are a citizen's allies and
not the agents of the state.
Following 9/11, the US threatened to bomb Pakistan "back to the stone age" (President Pervez Musharraf, BBC, 22 Sep 06: www.solami.com/stoneage.htm). Except for the blue-eyed admirers of the naked emperor, that's no surprise for anybody blessed with related sensors, a memory and a sense of genuine sovereignty. To be sure, a clear-sighted Swiss ambassador alerted his superiors early on of the creeping US "economic warfare" against Switzerland (Interpellation 03.3487). And Jean-Pascal Delamuraz dared, in early 1997, to publicly label some of Stuart Eizenstat's utterings as "blackmail". Notwithstanding such increasingly rare examples of sovereign competence and individual courage, ever since 1981, hardball-playing SEC, IRS and other US officials have seen fit to draw Swiss bankers over the table, to make them dance to their tunes, and to oblige them to circumvent or even violate Swiss bank secrecy - courtesy of a particularly friendly former Swiss attorney general. Essentially based on the same advice - and in spite of the mutually binding contrary Swiss-American conventions regarding legal assistance in penal matters - a Swiss firm involved in the Swiss-led good offices operations between the US & Iran for the release of the US hostages in Teheran, Marc Rich & Co AG, in 1982, was leaned on to pay $50000/day for as long as it did not produce documents sought in relation with, a.o., the US Trading-with-the-enemy-Act. Repeatedly, even the NZZ sounded the tocsin on US practices and Swiss responses, already in 1987 under the title: Schweizer Antworten auf amerikanische Ideen (.../walderbsi.htm#Hohn).
Thus accustomed to
servile
and even premature Swiss legal assistance, US officials didn't take
kindly to Swiss resistance, as expressed in e.g. its noted amicus curiae
briefs of 1984 and
1986.
And when, encouraged by a critical
mass in Parliament, Switzerland's first lady Federal Councillor finally
drew the line, she paid her courage with her own downfall. Notwithstanding
punctual successes on the fiscal
and the nuclear front,
insider, money laundering and other lex americana copies have brought
the universally acclaimed Swiss banking culture to the level of US visions
and opportunism. Thus, from allies of their clients, Swiss banks have "volontarily"
accepted to become QIs by
the good grace of the US IRS (qualified intermediaries: .../QIcirc.htm).
And though
Nationalrat Luzi Stamm had raised the yellow card
with his letter of
13 December 2000 to the Swiss Bankers Association, he has yet to draw
the courtesy of a substantial answer (SBA: .../swissbanks.htm#STAMM).
Not surprisingly then, when another emmissary of the US Government,
the Under-Secretary of the US Treasury Stuart Levey, recently delivered
the latest US desirata - i.e. to cut off all Swiss bank dealings
with Iranian banks, starting with Saderat ("Washington
invite les banques suisses à couper les liens avec l'Iran",Yves
Genier, Le Temps, 21 sep 06: .../swissbanks.htm#Saderat) - his listeners
in Berne "didn't notice any pressure". Probably not unlike the greenhorns
in the US State Department who, in 1941, didn't notice Japan's declaration
of war couched in the diplomatic language of another generation. At any
rate, the "routine exchange of views" reportedly caused no alarm.
And the way things have been going, the visitor may not even have been
told that Switzerland's current
good offices on the US/Iran nuclear conflict can only be as successful
as both parties refrain from undermining our position as
a neutral and credible facilitator. Indeed, a permanently neutral country
must
not favor either side in a given international conflict - not militarily,
not politically and not commercially (see also: Report
by the Federal Council on Swiss Foreign Relation, annex on neutrality,
1993 [*]).
Sanctions,
even if decided by the UN Security Council, must not be allowed to impede
a neutral country's normal trade and other relations; however, and beyond
the "courant
normal", it must not allow either its infrastructure to
be used for sanctions-busting. Even more compellingly, essentially
the same and further principles apply if a state is to effectively lend
its services as a mediator, as an honest broker, including good offices
for seeking to resolve an international conflict, small or big. Accordingly,
Switzerland's
international credibility is all but favored if even the mere suggestion
of Swiss banks joining a banking boycott against a conflict party
is no longer rejected out of hand - and may in fact already be officially
favored.
Of course, the experiences & conditions thus brought into
focus, so far somewhat have found their balance with more enchanting instances
of genuine cooperation between two
sovereign people sharing common values. Yet, officials, bankers &
entrepreneurs interested in successfully dealing with our American friends
must not allow themselves to be blinded by their sympathy for their American
relatives and friends, but may want to reflect seriously upon the following
insights:
1. Until proven otherwise, Americans have grown up
in, are thoroughly used to and, as a rule, have their sensors not trained
to an environment different from one of - often reckless, if not ignorant
-
hardball-playing competition. The Israeli example continues
to show: fully appreciated, respected and honored is only someone who -
even under an unfavorable rapport des forces - responds to such
Americanisms with hardball, better even with
diamantball.
Thus, someone who is seen to curry favors with niceties and softball, deservedly
- in the American mindset - is routinely treated with contempt, disrespect
and abuse.
2. Fertile chaos being a dominant feature
of US society and politics, there is no such thing as a unified policy
on almost anything. Hence, hire & fire, social mobbing,
friendly
fire, collateral damage and ill-considered & ill-advised "policies"
are not the exceptions but the characteristics of daily events in all segments
and power levels of US society, be it in the domains of the economy, religion,
politics, armed forces, etc. Checks & balances, effective supervision,
respect for Treaties and the Rule of Law reflect less reality
than constitutional aspirations of the Founding Fathers who
thus labored to temper such dominant human motivators as greed, self-rightousness
and opportunism. Even at the top of the power hierarchy, this deeply enrooted
Wild
West, bounty hunting &
Flat Earth mindset today still translates into "shoot first, ask questions
later", "you're either for or against us", "in case of doubt, bomb them",
"war on terror", "get me that scalp called Swiss bank secrecy", "shut down
non-compliant Swiss banks", etc. To be sure, in most cases this is not
merely heavy-handed clumsiness & benign hilly-billy ignorance, but
society-permeating viciousness, as evidenced by Robert Ringer's best-seller
"Winning
through intimidation". All of which adds up to a mockery and
abuse of democratic agendas and institutions - as if we were faced with
the 4th Reich. And it results in real
power vacuums at high and
highest offices which can, have been and, if the past is any guide, will
continue to be exploited by baby-faced, yet reckless office holders - in
as much as they are being helped, accomodated or not sent back
to go fly a kite and consult first with their colleagues in other departments.
3. Good, mutually respectful and beneficial Swiss-American
relations are not only desirable, but possible. As demonstrated by
the Joint Resolution of
the US Congress of 1985, they are readily recognizable also by
our American friends as being crucial not only to Swiss but to US interests.
However, they deserve and need to be moored in a better understanding
of both our
existing
treaty rights & obligations, genuine US roots, values &
interests, and on-going operations here & there. Also, there are corresponding
lessons to be learned from essentially
self-inflicted damages, including
the "diplomatic treasons" (art.267 CP) apparently committed by various
lex
americana promoters, such as Swiss attorney generals - both
former
and current.
In summary, instead of blissfully heeding whatever American official
visitors transmit as the latest US desirata, principled, visionary and
well-considered initiatives of our own
are called for, if the Swiss financial market, Swiss products & services,
and Swiss sovereignty is to have a future. All of which indicates a political
willingness and calls for adequate support measures for exploring
and eventually realizing such mutually beneficial projects as:
1. Swiss
Good Offices for resolving the current nuclear disputes between
the US (Israel) and Iran (.../iran.htm¦
.../nptmotion.htm¦
.../3103memo.htm
¦
.../3103.htm).
2. Installation, notably in Swiss bank tresors, of
monitoring equipment as a key Swiss contribution to the US/Russian Global
Initiative to Combat Nuclear Terrorism - in return, sine qua
non, for conditions where lex
helvetica, and not lex
americana, is again genuinely the law of the land.
3. Development and application of methods and vehicles
to effectively combat "soft
law" bureaucratic lawmaking at the UN, EU, OECD (FATF), etc (.../oecdmandate.htm
¦ .../merz.htm ¦
.../crime.htm
¦ .../GAFI.htm).
82. Out-of-the-box
thinking is called for! (3[ parts 1 & 2 censored
by JP, reproduced below in green & cornered brackets])
ICONOCLAST
- Switzerland 01/09/2007 14:02
[1.
Unlike most ME countries, Israel is a one-nuke state, e.g. it could be
turned into uninhabitable wasteland by one nuke. And while the security
of its people, its territorial integrity & its freedom from radiological
& other existential hazards are fundamental concerns of its leaders,
the same applies to any other civilized state. The objective of any conflict
analysis & resolution must thus provide for a joice other than pre-emptive
strikes reflecting the recklessness of «après moi le déluge».
2.
This student of the NPT genesis (www.solami.com/NPT.htm)
is thus reminded not only of the «Masada complex» (.../masada.htm)
but also of the defeatistic slogan «better red than dead» of
a thought-to-be bygone time. A more helpful approach to key regional conflicts
has been offered – and is being practiced - by those digging for and exploring
the truth about the joint monotheistic roots of the people now living in
the Middle East, notably Israël Finkelstein, Neil Asher Silberman
& others.
3.
]Yes, archeology concerns roots preceding Judean, Christian &
Islamic traditions (.../slm.htm);
yet it's relevant for today’s & tomorrow’s Israelis, Palestinians,
Iranians, Iraqis & Egyptians (.../a1.htm).
Moreover, as shown by Swiss lawmakers (.../3103.htm),
even in the security-sensitive nuclear r&d, mutually helpful diplomatic
solutions may be found with imaginative initiatives building on the recognition
that
the earth isn’t flat & that nobody has a monopoly for good ideas (.../iran.htm).
Reflections & questions on Iraqi's common denominators
Mohammad Siddiq Mahmoud - the lawyer & poet who,
before turning into a leader of the US-betrayed Kurdish uprising of 1991,
had served mainly as jester at the court of Saddam in such official functions
as agriculture minister, governor of Dohuk and presidential adviser - has
destilled his experiences, insights, and visions into a non-partisan appeal
to "all Iraqis and their friends at home & abroad".
For those who have lost confidence in the free flow
of things and wish to take matters into their own hand, I recommend his
attached one-pager "Iraqi
Peace, Security & Independence" as food for thought (it is
also available on my subsite: www.solami.com/opinions1.htm
and is currently translated into Arabic
and Kurdish; these versions
will also be available in doc format). To be sure, there are some who have
their doubts on the timeliness of any related initiative while the clothless
Emperor is still in power and - though ever less but still - continues
to draw applause for his pretended-to-be nice cloths. Who see the Piper
of Hamelin still very very active - and up
to no good. And there are those who, moreover, have not forgotten
Siddiq's still unresolved 1996 arrest at the Geneva airport "for
deportation to Baghdad" by zealous Swiss handymen [for yet to be
determined reasons, the questions publicly raised in the Swiss Parliament
ahead of its general elections - 07.5328
- have been sanitized]. Who have not since seen much evidence either of
Switzerland's
"independence of all foreign influence", i.e. its neutrality credo,
to be competently and reliably practiced. And thus who still have to be
convinced that, in the future, Swiss foreign policy - apparently driven
in part by some officials of the Federal police acting as local vassals
- will no longer be part of Iraq's problems and will in fact again be in
the vanguard of the search for road-holding diplomatic solutions,
e.g. by heeding Siddiq's proposal of a well-prepared new Lausanne Conference
à la 1923.
[adapation d'un courriel à Monsieur le Conseiller fédéral Christoph Blocher dont la réponse mérite réflexion]
Cher collègue,Suite à votre succès parlementaire d'aujourd'hui, permettez-moi de vous soumettre quelques reflexions qui m'ont amené à inviter mes amis parlementaires de renvoyer au Conseil fédéral, ou à la Commission, le projet 06.069 visant à compléter l'actuel traité d'entraide judicaire en matière pénal avec les Etats Unis de 1973. Cela d'autant plus que les associations faitières n'ont pas pris position - malgré le fait que leurs membres et leurs clients sont gravement touchés par les procédures non-constitutionnelles ainsi introduites en catimini. Le cas échéant, je leur proposerais de veiller à ce que ce nouveau traité soit accompagné des mesures adéquates. Vue les multiples et persistantes doléances qui s'étendent au domaine de la justice, ces mesures devraient aller au-delà d'un monitoring par la Commission de gestion. Il convient en effet d'envisager une réactivation de la commission consultative qui était créée en application du traité en vigueur. Elle était chargée de sauvegarder la souveraineté, la sécurité et d'autres intérêts essentiels de la Suisse, mais elle ne pouvait pas faire ses preuves face à des fonctionaires trop zélés de l'administration fédérale, appuyés par un Tribunal fédéral plus soucieux de la forme que de la constitutionnalité de l'entraide solicitée.
Je suis étonné. Je m'inquiète. Et je m'interroge.
Avec son Interpellation 02.3528 du 2 octobre 2002, le Groupe de l'Union démocratique du centre a vertement critiqué l'''Operative Working Arrangement" (OWA) que le ministère public de la Confédération avais conclu et que le Conseil fédéral a mis en vigueur derrière le dos du parlement. L'UDC s'inquiétait notamment "que de tels accords favorisent l'érosion de nombreuses libertés, telles la liberté personnelle, la protection de la sphère privée (notamment le secret bancaire) et le droit d'être entendu".Les réponses du Conseil fédéral voulaient être rassurantes; il disait notamment: "La coopération policière envisagée est conforme au TEJUS et aux dispositions légales en vigueur dans chaque Etat. Les autorités judiciaires et policières suisses et américaines s'échangent des informations en agissant souverainement sur leur territoire respectif. Aucun agent américain ou suisse n'enquête donc sur le territoire de l'autre Etat." Maintenant, on sait que c'est inexacte - mais c'était déjà à l'époque de sable dans les yeux.Une année plus tard, la Commission de politique extérieure a introduit la Motion 03.3577 visant un examen par notre Parlement de l'"Operative Working Arrangement". Le 9 mars 2004, le Conseil national l'a adopté, par l'écrasante majorité de 144 contre 8, avec l'ancien chef de fil de l'UDC au peloton de la majorité. D'après ce texte clé du Conseil national, cet arrangement avec les Etats-Unis "touche à des aspects tels que les droits civiques, la protection des données, la surveillance d'Internet, l'entraide judiciaire ainsi que la réciprocité et l'égalité des droits dans les relations de la Suisse avec une grande puissance. Cet accord revêt ainsi une grande importance d'un point de vue de politique intérieure aussi bien qu'extérieure et ne peut pas être qualifié de traité technique ou administratif de portée mineure. La coopération très poussée qu'il prévoit entre les parties signataires ne saurait être regardée comme politiquement incontestée."
Par contre, le Conseil fédéral a insisté auprès du Conseil des Etats: "L'OWA ne touche donc pas les droits civiques ou d'autres droits dans une mesure incompatible avec le droit applicable en Suisse, il ne fait que rappeler des règles de procédure d'entraide et de préciser des points de détail. La transparence requise n'impose pas au Conseil fédéral de soumettre les "traités bagatelles" tels que l'OWA à l'approbation du Parlement." Et les sénateurs l'ont suivi, malgré l'avertissement sec de Carlo Schmid: "die USA sind im Moment kein Rechtsstaat nach unserem Standard. Von daher muss man aufpassen, was man macht. Es ist ein heikles Thema, ein heikles Gebiet. Die USA dehnen ihre Kompetenzen enorm aus und fahren die Rechte der Betroffenen enorm zurück. Hier sind wir mit unserer Auffassung natürlich noch "altmodisch", und daher ist die Aufsicht über dieses ganze Thema von extremer Bedeutung."
Sur cet arrière-plan, il faut admettre que le changement de la composition du Conseil fédéral en 2004 nous a aussi apporté une occasion d'examiner un substitut à l'arrangement de 2002. Seulement - et c'est ici que le bât blesse, comme les critiques de Peter Popp, Dominique Poncet & Vincent Solari, Martin Schubarth et d'autres émminent juristes suisses nous le confirment - notre pratique en matière d'entraide pénale notamment vis-à-vis des Etats-Unis a actuellement atteint un niveau inquiétant, aussi du point de vue des garanties constitutionnelles. Et contrairement aux affirmations officielles, le nouveau traité permettrait aux agents américains de prendre connaissance, et d'analyser sur notre territoire des documents même du domaine secrêt avant que ne pourraient être mobilisées les protections juridiques disponibles selon le droit national et le traité de 1973. De surcroît, les leçons et les alarmes lancés notamment par notre propre Commission d'enquête parlementaire CEP semblent déjà oubliés: "Es ist nicht übertrieben, in diesem Zusammenhang von einer geradezu willfährigen Haltung der Bundesanwaltschaft gegenüber der [amerikanischen Drug Enforcement Administration] DEA zu sprechen. (89.006, BBl 1990 I S.753)."
En effet, la durée de notre mémoire semble en diminution permanente, comme en témoigne les multiples interventions récentes de la part d'Alexander Baumann et d'autres collègues au sujet d'entraide juridique, le dernier exemple étant l'adoption, il y a 10 jours, par le Conseil national de la Motion 06.3006 de sa Commission économique et redevance CER "Entraide administrative et judiciaire. Exigences et principe de la double incrimination", motion qui me semble peu compatible avec le nouveau traité. Mais pour ceux qui ne partagent pas l'idée que le monde est plat, il y a aussi d'autres signes actuels à prendre en considération: nous venons d'apprendre de sources officielles américaines que le FBI et d'autres services américains ont gravement abusés les compétences extraordinaires dont ils étaient investis suite aux attaques terroristes de 2001. Il va donc de nos intérêts fondamentaux de ne pas élargir - sous aucun prétexte - le champ d'application d'entraide en matière pénal au-delà des limites strictes du traité de 1973 en vigueur avec les Etats Unis.
Finalement, la crédibilité d'une politique dépend aussi des paroles et actions cohérentes. Sous cette angle, il convient non seulement de saluer l'initiative de l'UDC visant à inscrire le secret bancaire dans la Constitution - campagne qui a abouti à la Motion 06.3006 de la CER. Mais on est également en droit d'attendre un suivi et une application globale de cette même importante Motion par la partie qui a sû developper une position d'avant-garde en matière de souveraineté, sécurité et d'autres intérêts essentiels de la Suisse. Or, en vue de signes inquiétants, force est de constater que des ténors de cette même partie semblent de plus en plus baisser leur garde notamment vis-à-vis de nos amis d'outre-mer - sans raison apparente, et cela même dans une année d'élection. Dans ces circonstances, je me permets de poser la question au Monsieur le Conseiller fédéral, à savoir quel est l'intérêt majeur de la Suisse en cause que vous juger supérieur à ceux que je viens d'invoquer. Je note que l'UBS, d'après son communiqué de presse du 12 décembre 2006, a un contentieux avec le procureur général de New York State qui s'élève à environ 7 salaires du président de l'UBS. Je tiens à être assuré que la position du Conseil fédéral en matière de ce traité contesté n'est nullement inspiré par un quelconque lien avec une quelconque affaire privée.
solami wrote:
Can anybody demonstrate where much of the easy money for subprime mortages
and loans really came from? Asked differently: can it be excluded that
the email offers all of us were annoyed with daily were not the outer sign
of the globally some US$ 1
trillion "illicit" drug, tax evasion, etc. black funds the IMF estimates
is generated annually, is seeking recycling into the "white economy",
but finds itself blocked by ill-considered anti-money laundering rules
cooked up by international bureaucrats (FATF)
answerable to no one? (www.solami.com/ponzi.htm)
8/11/2007 5:37:17 AM
It's encouraging to have a former US President giving substance to and enhance the credibility of what the powers that be usually dispise, namely "competition" from parallel diplomacy. Happily, the late Edouard Brunner, a former Swiss Secretary of State, played it masterfully - and successfully at that - while still in office (www.solami.com/edouardbrunner.htm ¦ .../diplomacy.htm ¦ .../palestineinexile.htm). Perhaps the Elder Statesman and Peace Nobel Prize Winner Carter now regrets that, while in office, he wasn't leaning enough on his high-riding advisers and officials in order to fully benefit from what official and parallel Swiss good offices were doing and could have done for the principled, prompt and mutually benefitial release of the US hostages in Teheran. And perhaps that and other experiences will one day effectively serve those in power to genuinely recognize that nobody has a monopoly for good ideas. And that, therefore, communication channels even to weak voices - as President Nixon once wisely advised - should always remain not only open but need to be protected. Also and particularly against the pathetic gesticulations and saturating signals and noises produced by the apprenti-sourcerers and other flat earth adepts who will be remembered most for having given foreign policy a bad name.
iconoclast, peace talk for the galleries or for real?
Steven Mufson and his colleagues' tell-tale account (Discord on Economies In a World Of Trouble, WP 2 Nov 08) on the preparations for the upcoming G-20 emergency meeting in Washington reminds me of the then-blinding joy and general confusion which gripped every chancellery everywhere when, in 1989, the Berlin Wall fell - nota bene in our direction if I remember correctly, some current bureaucratic lawmaking appearances to the contrary notwithstanding. Then as now, having lost the political magnetic field, our leaders everywhere were and are seen to be trying in vain to read their magnetic compass as their main guiding system, to engage in empty gesticulations designed to show that they are on top of things, rather than admit ignorence and look out for new sources of inspiration and guidance, e.g. time-tested principles and intuition. And though all that's not now the subject of my foremost concerns, that other truly historic event may actually have deeper and stronger links to current events in the financial and political world than the surface of things seems to suggest.
Not Keynes or Hayek, but genuine competition between differing, even opposing views will help our leaders and the citizens to recognize the origine of current failed policies, to clear their rubble for more lasting and individually rewarding common good approaches, and thus to save the world from an even more destructive sequence of events. Not more state control vs more sovereign citizens, but more recognition and respect for, e.g. - state-controlled and universally appreciated - Swiss Railways and, on the other side, for the equally exemplary global achievements of a privately-owned global player like Nestlé. That's essentially what I took away from Roger de Weck's Sternstunde interview of this Sunday with Hansjörg Siegenthaler on Swiss TV.
And if the interview had lasted a bit more, some rare and potentially helpful information pearls might also have been aired. Notably on the Swiss lawmakers' ill-considered, world-widely copied - and now proven-to-be devastating - legal innovations of the 80ies for pension managers. For the latter were thus formally authorized and encouraged to look for "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for big companies as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. Also, other insights might have come out, some of which have been collected systematically since the FED, in March 2006, intriguingly, stopped publishing its M3 figures ( www.solami.com/capitalism.html ). One such potentially helpful insight is the fact that all laws are basically designed for individuals and/or small units. Indeed, lawmakers all over the world regularly rely on those in charge of macro-economic units to be able and to have vision, character and sense of common good responsibilities - all of which are required for effectively arbiting conflicting interests on their macro-economic level where short-term exploiting or even abusing unintended but anyway mostly inevitable legal loopholes are counter-indicated, for harmful to the common good. These managers and financial service partners are thus expected to have the intelligence at least to remember and strictly heed the insight that in finance, too, there is no such thing as a perpetuum mobile - claims to the contrary by fast-talking algorithm fans, greed gurus and other apprentice-sourcerers not withstanding.
All that and other insights might, helpfully, have had a second chance
at said G-20 meeting. Except that the traditionally low-key Swiss - which
are said to be trustees for and help manage about a third of the world's
private funds - are understood not to be part of the G-20 and thus not
to figure on Bush 43' farewell photo op. We'll see whether this
is because some Swiss lawmakers have already staked out alternative tracks,
like a de-coupling of the Swiss Franc from the US dollar, a return to real-value
currencies, and a stop to all further Swiss gold sales for propping
up the American currency ( www.solami.com/083718.htm
). And we'll see whether staying at home will be a blessing or a curse
for those interested in genuine solutions to fundamental problems. In either
case - like most of his partners abroad - hopefully Bush's successor doesn't
believe in the world to be flat. Hopefully, he has no claim to a monopoly
for good ideas. And, hopefully, perhaps he thus may actually find it opportune
and possible to set aside the hen-and-egg debate, the Keynes or Hayek dogmas,
and instead get the genuine debate going on what lessons to draw from the
still evolving financial, societal and political tsunamis.
Congratulations to President-elect Barack Hussein Obama, the beacon of hope for the peoples of America and the world.
Yes, after 8 years on the road of darkness and to the IV Reich, after so much betrayal of the American dream and promises, I too look forward to be able again to identify with the American reality. Where I can say whole-heartedly: I'm with you and, in my corner, will do my part for the common good - both on the way back to real-value currencies (www.solami.com/brink.htm#monopolists) and towards a regionally-stablizing solution of the Iraq quagmire (www.solami.com/rebirth.htm).
A special thank goes to those who, with their actions - even "over-reaction"
- and inactions, so far succeded to keep the flat-earth bullies and apprentice-sorcerers
here and there from unleashing Armageddon in the Middle East. I'm holding
my breath and pray that the 44th US President will actually have the opportunity
and, in this, will be supported by all men of good will, to bring us all
back from the brink and help us achieve our individually and mutually beneficial
objectives. Salve Obama!
Designed to accomodate pension fund &
other savings without harm to the Swiss currency & economy,
three ill-considered legislative novelties
of the 80ies complemented the US de-mooring of the 70ies
Did
steam-rolled Swiss lawmakers unleash the financial tsunami?
Roger Ferguson may be up to something. And if some of his proposals ("It's Time to Rethink Our Retirement Plans", WSJ, 13 Nov 08) suggest an attentive and fruitful study of the 60 year old Swiss AVS pension system, so be it - our forefathers were also happy to draw inspiration and adapt the suitable parts from the US Constitution.
Nonetheless, I submit a reservation for consideration: due to the current financial crisis, the AVS's $30 bn equilibrium fund suffered losses of some $4 bn. Not devastating in a system where the monthly pension payments, essentially, are funded by the workers' and the employers' monthly contributions. But a painful, if late, yet no less instructive demonstration of chicken coming back to roost. For it was the Swiss lawmaker, in the early eighties, who was steamrolled by commission-hungry and/or myopic "experts", fiduciaries and pension fund managers into adopting pension fund investment rules which were promptly copied all over the world, and which are seen to have started the avalanche that now resulted in theon-going world-wide financial tsunami (www.solami.com/brink.htm).
Indeed
pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized
and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns"
rather than low-risk family-father investments. To look for big companies
as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly
to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization"
casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve
and not to undermine the real economy.
Thus,
with Ferguson's comprehensive pension plans, the new US Administration
may find it possible and indicated under the circumstances to reverse gear
by setting investment standards for pension funds which respect time-tested
principles, organic limits and Calvin's trade-off of the lifting of the
blanket prohibition of taking interest with the enforcement of a ban of
usuric interest rates. It may thus help bring us back from the abyss -
essentially created by the ill-advised de-mooring of the US currency whose
inflationary and other adverse effects on the real economy can no longer
be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale
suppression of the crucial M3 figures by the FED sind March 2006 (.../M3.htm).
It may take the lead back onto the road of covering the long-term needs
of the real citizens and the real economy - instead of accomodating apprentice-sorcerers,
greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly
pursue the illusion of financial perpetuum mobiles. And in doing
so, pursuing the difficult course suggested by more visionary Swiss lawmakers
towards re-moored and thus universally
stabilizing and discipling real-value currencies (.../083718.htm)
it may even help and prod their colleagues - whose predecessors are seen
to have originated some current aberrations - to admit the co-responsibility
for those original Swiss errors as a precondition for correcting them,
and for others to promptly follow suit.
Die Nationalbank verschacherte weitere Teile unseres "Eingemachten", d.h. unseres Goldes. 21 Millionen Tell- und Rütlischwur-Goldmünzen wurden im Herbst 2008 eingeschmolzen - um "liquide" zu sein (lies: um den US-Begehren nachkommen zu können, z.B. bezüglich der Bereitstellung von über 50 Milliarden Dollar zur "Rettung" der helvetischen Titanic). War die Nationalbank überhaupt noch zahlungsfähig im herkömmlichen Sinne? D.h. ohne Abstützung auf morsche MMM-Krücken (MMM = monopoly monkey money, wovon China über eine Billion verfügte, und womit es weltweit massiv reale Werte, wie Agrarland, Minen, etc. aufkaufte solange der US Dollar als Zahlungsmittel noch akzeptiert wurde).
Die UBS hatte sich verpflichtet gegenüber der siegestrunkenen, weil erfolgreich erpresserischen amerikanischen Steuerbehörde IRS, Kontodaten von weiteren 4450 Bankkunden offenzulegen. Und im Ausmass von über 700 Millionen Dollar Bussgeld für angebliche Verletzungen amerikanischer Gesetze zu bezahlen. Obwohl die UBS im Jahre 2000 und zuvor der IRS massgebend an die Hand gegangen war beim Aufbau ihres verfassungswidrigen weltweiten Systems mit über 7000 Qualified Intermediary QI-Banken. Für diese Hintertreppen-Beihilfe zur Verwirklichung des grössten Geldwasch-Systems der Welt hatte die UBS gewisse Krümel in Form von IRS-Zusicherungen und Spezialvereinbarungen erlangt, welche von den nachfolgenden IRS-Verantwortlichen aber nicht mehr honoriert wurden.
UBS und Credit Suisse hatten sich im Jahr 2005 von den amerikanischen Behörden zur Befolgung der US-Sanktionenpolitik in die Knie zwingen lassen (z.B. gegenüber dem Iran, Kuba, Libyen und Syrien). Hinzu kamen entsprechende Besuche in Bern von zwar hochrangigen aber oft ebenfalls der US Flat Earth Society nahestehenden US-Emissären. Statt diese zu besseren Erkenntnissen zu führen oder nötigenfalls denselben mit Nachdruck die Stirne zu bieten, war dabei schon allzuoft amerikanischen Zumutungen und Eingriffen in Schweizer Hoheitsrechte Vorschub geleistet worden.
Die Credit Suisse hatte 2009 mit US-Behörden eine Vergleichszahlung von über 500 Millionen Franken vereinbart "wegen Beziehungen zu Staaten, die Ziel von US-Wirtschaftssanktionen sind". Sie habe, so das US-Justizministerium, "von Mitte der Neunzigerjahre bis 2006 illegale Transaktionen von mehr als 1,6 Milliarden Dollar abgewickelt", hauptsächlich mit Iran, Kuba und Libyen. All dies offenbar unbeachtet der Schweizer Neutralitätspolitik, von welcher nicht zuletzt die US-Regierung profitierte in Form der traditionellen Guten Dienste und Vertretung der US-Interessen in Teheran und Havanna. Wie schon im Fall Marc Rich, welcher rückgratkräftiger - und für die Schweiz entsprechend erfolgreicher - erledigt worden war, ging es dabei aber auch um die Aushöhlung des neutralitätspolitisch wichtigen wirtschhaftlichen courant normal. D.h. die Schweiz leistete keinerlei Schützenhilfe zur Durchführung oder Durchbrechung von Sanktionen gegen Drittstaaten; sie führte ihre Handelsbeziehungen aber auf Normalniveau weiter. Dessen ungeachtet gingen die Guthaben Irans bei der UBS und CS von 2005 bis 2009 von 1,34 Milliarden um 96% auf 61 Millionen Franken zurück, und im Falle Syriens wurden die Guthaben innert Jahresfrist von 4,89 Milliarden um 98% auf 118 Millionen Franken reduziert.
Die "Wirtschaftliche Kriegsführung der USA gegen die Schweiz" war nicht neu, wie schon mehrfach im Parlament in Erinnerung gerufen (z.B. Interpellation 03.3487, Motion 09.3452). Schon während des 2.Weltkriegs waren die Guthaben der Schweizer Nationalbank in den USA völkerrechtswidrig beschlagnahmt worden. Die mit Tiefgang und Weitblick ausgerüsteten, nicht oder weniger blauäugigen Schweizer Unterhändler und Politiker begegneten ihren amerikanischen Partnern und Freunden dann auch stets mit Kompetenz, Nachhaltigkeit und equitabler Härte. Dies sicherte ihnen zumindest Respekt und oft auch Erfolg - im Gegensatz zu den Respektlosigkeiten, Missachtungen und Tiefschlägen, welche ihren naiveren und unbedarfteren Kollegen regelmässig zuteil wurden. Aehnliches galt es zu beachten wenn es sich um die Aussenwirtschaftsbeziehungen insbesondere mit Nachbarstaaten und der Europäischen Union handelte. Sowie um Normen, welche von internationalen Dienstleistungsorganisationen vorgespurt wurden, d.h. von Institutionen wie G-20, FATF und OECD, welche sich zusehends als bürokratische Gesetzgeber gebärdeten, denen jedoch meist jede demokratische Legitimation fehlte.
Die Zukunft der Schweiz war so weniger denn je gesichert - der freie Lauf der Dinge führte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich und politisch in die Wand, wenn nicht gar an den Abgrund. 2009, annum horribilis der Orientierungslosigkeit, der Flatterhaftigkeit und der nicht abreissenden Bussleistungen und Entschuldigungen urbi et orbi durfte sich nicht wiederholen. Voraussetzung dazu war, dass das Schweizer Volk sich vermehrt auf seine Grundwerte und darauf besann, woher es kam, wohin die Reise gehen sollte, was sich bewährt hatte, und was es zu bewahren und weiter zu entwickeln galt - nötigenfalls auch gegen den Strom. Und dass das Tun & Lassen seiner Exponenten und Wirtschaftsführer ihrem jeweiligen Verantwortungsniveau entsprach, statt die unvermeidbaren Lücken der meist auf Krämer zugeschnittenen Gesetzgebung zulasten des Allgemeinwohls auszuschlachten. Das geschah weitgehend.
Aus der Sicht des Jahres 2030 erwiesen sich folgende Ereignisse und Entwicklungen als wegweisend:
2009 Konrad Hummler von der ältesten Schweizer Privatbank Wegelin, und der NZZ-Kolumnist Beat Kappeler bliesen zum Rückzug aus dem US-Markt. Strukturierte Steaks und Finanzprodukte verloren Marktakzeptanz.
2010 Die helvetische Titanic wurde noch rechtzeitig abgebremst, zurückgestutzt, und neu als Genossenschaft vorrangig auf die Bedürfnisse der in- und ausländischen Privatkunden und KMU ausgerichtet.
2010 Die Credit Suisse zog sich ebenfalls aus dem US-Markt zurück; verstärkte dagegen ihr Netz in Russland.
2010 Wiederbelebung des russisch-schweizerischen Handels- und Niederlassungsvertrags von 1872.
2010 Roman Polanski - wie vormals Marc Rich - wurde nicht an die USA ausgeliefert. Motion Lex Helvetica wurde überwiesen. Die illegal erlangten Bankinformationen wurden rechtlich sterilisiert, der fremden Hehlerei von Staates wegen so ein Riegel geschoben. All dies erneuerte das Vertrauen in die Schweiz und ihrer Institute.
2010 Das Goldkartell brach auseinander, was eine tiefgreifende, die Weltwirtschaft erschütternde Währungskrise, Hungersnöte und Chaos auslöste, und zu grundlegenden gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen führte; Pensionskassen bekamen Casinoverbot; strikte Trennung von Realwirtschaft & Casino; Boni in MMM ausbezahlt.
2010 Der Internationale Währungsfond IMF präsentierte sein Alternativmodell zum diskreditierten amerikanischen QI-System, womit es schliesslich gelang, zugunsten der realen Wirtschaft einen hilfreichen Teil der in die Parallelwirtschaft abgedrängten Gelder, nämlich jährlich mehr als 500 Milliarden Euro, zurückzugewinnen.
2010 190000 Unterschriften zur Bankgeheimnis-Initiative eingereicht; Gegenvorschlag beschlossen.
2010 Suspendierung aller DBA-Zusatzabkommen bis zur Volksabstimmung über die Unterstellung des Eigentums unter den verfassungsmässigen Schutz der Privatsphäre (Art.13 BV).
2011 Weltweit massiv überwiegend positive Reaktionen auf Schweizer Initiative re Privatsphärenschutz für Eigentum; ähnlich Minarett-Initiative welche als Auslöser des Dammbruchs zugunsten eines modernen Kreuzzugs zur Befreiung von Jerusalem schliesslich zu einer christlich-muslimischen Allianz führte.
2012 Nationale Referenden in F, GB, I, NL, PL über die Fortführung der Mitgliedschaft in der EU; britisches Referendum über den Beitritt zu den Vereinigten Staaten.
2015 Volk lehnte die Ratifikation des schon allzulange verdeckt praktizierten Status der Schweiz als 54. Staat der USA ab, befürwortete aber volle Einbindung in die ihrem Modell nachgebaute Europäische Konfoederation als real-demokratische EU-Nachfolgerin; Rückanbindung des Schweizer Frankens und des Rubels an Gold; Schweiz wird internationale Gold- & Handelsplattform insbesondere für Russland, China & Südafrika.
2015 Ersatz der Tiger und F/A-18 Kampfjets mit russischen Sukhoi SU-35 und israelischen Drohnen.
2015 Landwirte mutierten en masse zu Wasserwirten. Reaktivierung der grossen Freizone um Genf.
2020 Genf wurde Hauptstadt der Europäischen Konfoederation. Einweihung des Internet Weltarchivs in Genf.
2025 Einweihung der Eurometro-Startstrecke Lyon-Satolas-Annecy-Genf Cointrin-Nyon-Thonon-Evian-Lausanne
2030 UNO
wurde von der Organisation für Regionen und einheimische Völker
abgelöst.
Sine
ira et studio
(on Robert Morgenthau, The
World's District Attorney)
If it were not for the respect commanded by his reported Methusalem retirement age of 90 years, I’d be less compassionate and more critical. And, over the past some 30 years, having gotten to know only through press reports about the feats and fumblings of the „World’s District Attorney”, aka Robert Morgenthau, I must admit to having anyway mostly been torn between tipping my hat and wishing to read him the riot act. So, in the interest of the universally shared values at stake – and perhaps as an additional candle for both Manhattan’s new DA and his open-minded colleagues -, I wish to avoid shooting at the man. And instead, I intend to briefly focus on what, from a non-American perspective, are seen to be real issues. Such as the disproportionate powers accruing to the Manhattan DA notably under the current forfeiture laws and the ways jurisdictional authority is being arrogated. But also the persistent apparent lack of knowledge of and respect for other peoples’ values, rights and legitimate aspirations. All of which is seen to be most harmful not only for the future of New York and the welfare of the United States as a whole, but also for the Rule of Law and mutually beneficial relations with foreign sovereign countries.
As an illustration, let me concentrate on the case mentioned in Freeman’s commendable interview and on which I know a thing or two. I’m referring to the case of Iran and related alleged sanction-bustings by Credit Suisse which the US Treasury wisely sought to quietly dispose of with, at most, some civil penalties, but which, under threat of criminal indictments, the more narrowly concerned DA saw fit to turn into a $536 mio windfall, regardless of political and other costs to New York, Washington and other involved parties.
In a way, history repeated itself. For on September 19, 1983, an equally ill-advised and reckless US Assistant Attorney – a certain Rudolph Giuliani – took on the high wire by publicly accusing a Swiss-based American trader, Marc Rich, of “trading with the enemy” and 50 other counts, thus threatening him with up to 325 years of jail. Of course, and already then, the feds and Washington knew better. For Marc Rich and his Swiss company had been instrumental in getting the Teheran hostage crises resolved peacefully by way of the good offices provided by neutral Switzerland in the form of its invaluable and unique services for representing US interests in Iran since 1979 (for details see: www.solami.com/edouardbrunner.htm#Iran ¦ www.solami.com/marcrich.htm ).
To be sure, Swiss neutrality allows neither participation in, nor assistance to bust trade sanctions by or against third parties, but it provides for strict maintenance of its economic “courant normal”, i.e. Switzerland and Swiss firms not only have a right but an obligation to maintain their universal commercial relations at the normal level. No country in the world, no international organization, and no DA anywhere has any business interfering with this time-tested, well-moored and mutually beneficial and thus universally recognized basic setup.
Accordingly, the US Treasury was wise not to press, and even to oppose the manifestly ill-founded, ill-considered and ill-advised “sanctions-busting case” against Credit Suisse, and to discourage Manhattan’s DA to risk breaking the back of the camel. For the clarion calls to withdraw from the US market in the wake of the IRS’s equally ill-founded, ill-considered and universally rejected QI aberrations have already visibly begun to make a dent (www.solami.com/wegelin265pr.htm ¦ www.solami.com/USvsUBS.htm ). And if a mutually harmful stampede is yet to be prevented effectively, the office holders here and there may be well advised to wield their powers with more and proper consideration of the local and universal effects of their actions and inactions.
Anton
Keller, Secretary, Swiss Investors
Protection Association – swissbit@solami.com
re: Y2K myths: "It’s Always the End of the World as We Know It"
There was more to it than met the eye. Whilst unreported, due to the very real Y2K bug, real satellite failures did occur because system remediation couldn't be done. Following a discrete Swiss initiative, Europe's electrical grid was temporarily put on a no-export-no-import mode which prevented several local grid failures to spread (www.solami.com/y2k.htm). Ukraine and others needn't worry: they benefited from the 4 digit year definition adopted throughout the communist bloc.
Also gone unnoticed: UBS' central role in the Fed-driven efforts by the world's central bankers to secure the banking system's Y2K compatibility. Which called for upgrading the involved some 2600 banks' IT systems - with corresponding photo and other opportunities for compromising clients' privacy. And which is seen at the heart of the IRS' illegal global QI system of hunting down tax avoiders.
Anton
Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association
+4122-7400362
mob: +4179-6047707 swissbit@solami.com
Gläserner Bürger oder gläserner Staat?
(Kommentar zu: SVP
soll helfen, das Bankgeheimnis zu retten, 20 Minuten, Lukas Mäder,
7.Januar 2010)
Vor dem Fall der Berliner Mauer war die Antwort weltweit noch klar: GLASNOST sollte den Bürger gegenüber dem überhandnehmenden Staat stärken. Seit 1989 verliert der Bürger aber zusehends an Boden, und die Bürokraten-Gesetzgebung (OECD, EU, UNO) ist zulasten der Freiheitsrechte überall im Vormarsch. So, als ob die Berliner Mauer in die andere Richtung gefallen wäre! Als Schutzschild auch gegenüber fremden Richtern gilt es den verfassungsmässigen Privatsphärenschutz auszubauen. Die Bankgeheimnis-Initiative bietet dazu Gelegenheit (Unterschriftenbogen: www.solami.com/BV13d.PDF).
Lex Helvetica, statt Lex Americana!
(Kommentar zu: Nach
dem Bundesverwaltungsgericht: Jetzt müssen Taten folgen, NZZ,
Zoé Baches et al.)
Nach den unwürdigen Kniefällen unserer Regierung und Wirtschaftsführer ist es an der Zeit, dem Entscheid des Bundesverwaltungsgericht an allen Fronten Nachachtung zu verschaffen. Das betrifft besonders auch die anstehenden Entscheide zur Auslieferung von Personen (Polanski) und geschützten Bankkundendaten (UBS) an die USA. Im Parlament gilt es dazu die Motionen 09. 3452 "Lex Helvetica" und 09.4269 "Landesschädigung durch Missachtung bilateraler Verträge" als Leitplanken zu überweisen. Auch gegen den Widerstand der Verwaltung & des Bundesrats (www.solami.com/2030.htm).
Ist steuerhinterzogenes Geld Diebesgut?
Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr,
ist weder aufgefallen noch in Erinnerung, dass die Berliner Mauer in unserer
Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das
besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, vom gläsernen
Staat, und vom verfassungsmässig garantierten Schutz besonders der
wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid
i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben,
und davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt demnach der Stimmbürger
den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt
hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt
er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat
teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als
deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots
nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint
der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt.
Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie
auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
Zugegeben: Manch einem
ist Glasnost kein Begriff mehr, ist weder aufgefallen noch in Erinnerung,
dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umgefallen ist. Kaum bekannt
ist ausserhalb der Schweiz das besondere Staatsverständnis vom souveränen
Bürger, gläsernen Staat und verfassungsmässig garantierten
Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid
i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen,
ja dessen Existenzberechtigung ist stets auf des Bürgers Wohl auszurichten.
Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist.
Grundsätzlich bestimmt der Souverän, dh der Stimmbürger
den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt
hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt
er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat
teilen will. Der Staat hat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht.
Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal
beschaffte Daten abzustützen ist, erscheint der Begriff Diebesgut
für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er
hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung
durch staatlich bewirkte Inflation.
Womit
erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben, und davon abzuleiten ist, nämlich
„Wo
das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhandensein einer
behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet.“.
Grundsätzlich
bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif.
Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt
diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich
was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es
obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht.
Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf
illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff
Diebesgut
für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er
hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die
Geldentwertung
durch staatlich bewirkte Inflation.
(Kommentar zu: Streit über Ankauf immer neuer Steuerdaten)
Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben, und davon abzuleiten ist, nämlich „Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet.“. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat – wie dies bei der Direkten Bundessteuer aus Unachtsamkeit geschehen ist -, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
Die Welt 7.Februar 2010 16:38 Uhr
Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, gläsernen Staat, und verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung gründet in des Bürgers Wohl.
Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist. Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
MaW: wer den gläsernen Bürger will, nimmt dessen Staats-Bevormundung in Kauf. Zulasten des Gemeinwohls untergräbt er damit auch den Verantwortungs- und Bürgersinn. Und er missachtet die historische Tatsache, dass die Berliner Mauer in westlicher und nicht in östlicher Richtung umgefallen ist.
NZZ 23. März 2010, 14:44
It aint necessarily so!
(Kommentar zu: «Die Juden haben Israel vor 3000 Jahren gebaut»)
Netanyahus «Die Juden haben Israel vor 3000 Jahren gebaut ..." steht für orthodoxe Juden auf solidem Grund. Wer sich bei weniger dogmatischen Autoren umsieht, kann zu weiterführenderen Erkenntnissen kommen (zB Israel Finkelstein et al., The Bible Unearthed; .Patricia Cohen, Book Calls Jewish People an ‘Invention’, NYT, 24.11.09; Charles Pope, Archaeology and the Patriarchs, www.domainofman.com). Es ist demnach fraglich, ob die Begriffe Jude und Israel im heutigen Sinne überhaupt existierten bevor die Nachkommen der aus Ägypten vertriebenen Anhänger Echnatons – dh die heutigen „Juden“ und „Palestinenser“ - ins babylonische Exil verschleppt worden sind (www.solami.com/a1.htm). Und es ist zu hoffen, dass es aufgeklärteren Generationen vergönnt sein mag, von tiefgängigeren und visionäreren Politikern aus dem derzeitigen Gridlock herausgeführt zu werden (…/palestineinexile.htm). Wird ein „Jude“ oder ein „Palestinenser“ den ersten Schritt auf seine Brüder hinzu wagen?
Discover Magazine May 4, 2012
20 Things You Didn't Know About... Viruses
The one with its own satellite, the ones that made you, and the Mama of them all
by Jocelyn Rice
1 Viruses are not alive: They do not have cells, they cannot turn food into energy, and without a host they are just inert packets of chemicals.
2 Viruses are not exactly dead, either: They have genes, they reproduce, and they evolve through natural selection.
3 Scientists have been debating this issue since 1892, when Dmitry Ivanovsky, a Russian microbiologist, reported that an infection in tobacco plants spreads via something smaller than a bacterium. That something, now called the tobacco mosaic virus, appears on this page (magnified and colorized).
4 Score one for Team Nonliving: After American biochemist Wendell Stanley purified the tobacco mosaic virus into needlelike crystals of protein, he won a 1946 Nobel Prize—awarded in chemistry, not medicine.
5 Score one for Team Living: Some viruses sneak DNA into a bacterium through its, um, sex appendage, a long tube known as a pilus. If that’s not life, what is?
6 Virus comes from the Latin word for “poison” or “slimy liquid,” an apt descriptor for the bug that causes flu and the common cold.
7 In 1992 scientists tracking a pneumonia outbreak in England found a massive new kind of virus lurking within an amoeba inside a cooling tower. It was so large and complex, they initially assumed it was a bacterium.
8 That über-virus is now called Mimivirus, so named because it mimics bacteria and because French biologist Didier Raoult, who helped sequence its genome, fondly recalled his father telling the story of “Mimi the Amoeba.”
9 Mimivirus contains more than 900 genes, which encode proteins that all other viruses manage to do without. Its genome is twice as big as that of any other known virus and bigger than that of many bacteria.
10 Mamavirus, closely related to Mimivirus but even bigger, also turned up inside an amoeba in a Paris cooling tower. (Maybe somebody should clean those towers.)
11 Mamavirus is so big that it has its own dependent, a satellite virus named Sputnik.
12 Amoebas turn out to be great places to seek out new viruses. They like to swallow big things and so serve as a kind of mixing bowl where viruses and bacteria can swap genes.
13 Viruses are already known to infect animals, plants, fungi, protozoa, archaea, and bacteria. Sputnik and Mamavirus suggest that they can infect other viruses, too.
14 In fact, scratch the whole concept of “us versus them.” Half of all human DNA originally came from viruses, which infected and embedded themselves in our ancestors’ egg and sperm cells.
15 Most of those embedded viruses are now extinct, but in 2005 French researchers applied for permission to resurrect one of them. Some scientists objected, saying the resurrected virus could go on a rampage; the research ministry approved the project.
16 Apocalypse Not: The virus, dubbed Phoenix, was a dud.
17 Then again, other viral relics in our genomes may play a role in autoimmune diseases and certain cancers.
18 Some viral proteins do good. They may have kept your mother’s immune system from attacking you in utero, for instance.
19 A virus called HTLV, which has coevolved with humans for thousands of years, is being used to uncover prehistoric migration patterns. Its modern distribution suggests that Japanese sailors were the first people to reach the Americas, millennia before Siberians wandered across the Bering Strait.
20 We are family: Scientists suspect that a large DNA-based virus took up residence inside a bacterial cell more than a billion years ago to create the first cell nucleus. If so, then we are all descended from viruses.
Sessions-Notiz 6.Juni 2010
CH/USA-Ukase: Unwürdige, ungerechtfertigte & schadenträchtige Angsthaltung
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Der GPK-Bericht weist sowohl auf die Achilles-Ferse der IRS- und US Treasury-Kampagne gegen die UBS, als auch auf die Reaktivierung von Art.271 StGB als sich anbietende Sofort-Remedur hin. Allerdings ohne die von NR Luzi Stamm schon 2000 aufgeworfenen Fragen zu vertiefen. Ohne auf die Folgen einzugehen bezüglich der in Florida 2009 eingereichten amicus curiae gegen die von der IRS mit Hilfe der UBS weltweit aufgebaute verschleierte QI-Geldwaschmaschine. Und ohne daraus unmittelbar hilfreiche Konsequenzen abzuleiten bezüglich des Verwaltungsdiktats, welches - dem IRS Erfolgsrausch entsprungen - nunmehr den Eidg. Räten zur Ratifikation zugumutet wird.
Früher unterschied man zwischen Verwaltungsabkommen und Staatsverträgen, wobei letztere vom verfassungsmässigen Gesetzgeber - in den USA vom Senat - genehmigt werden mussten. Heute werden hierzulande unrechtmässige Verwaltungsdiktate durch Angstmacherei dem Parlament aufgedrängt - wobei amerikanischerseits es niemandem in den Sinn käme, dem Senat solche Ukase auch nur zur Kenntnis zu bringen, geschweige denn als ernsthaften Beitrag für harmonische zwischenstaatliche Beziehungen zur Ratifikation zuzumuten.
Vor kurzem verwarf das Europaparlament einen ähnlichen Verwaltungsukase, d.h. das SWIFT-Abkommen mit den USA, welches den bereits jahrelang illegal erfolgten automatischen Bankdatenaustausch hätte legalisieren sollen. Niemand kam dabei auf den Gedanken, man müsse die amerikanischen Zumutungen, Rechtsübergriffe, und Souveränitätsverletzungen hinnehmen, weil sonst mit schwerwiegenden US-Sanktionen zu rechnen wäre.
Und als in den frühen Achtziger-Jahren ehrgeizige amerikanische Beamte wie John Fedders, Gary Lynch und Robert Blackburn von der SEC das Schweizer Bankgeheimnis zur persönlichen Trophäe erhoben hatten, fanden sie - wie die spätere PUK festhielt - zunächst im EJPD und im ehemaligen Bundesanwalt Hans Walder zwar "willfährige" Zudiener. Als dann aber der besonders karriere-hungrige New Yorker Staatsanwalt Rudolph Giuliani den in Zug niedergelassenen Marc Rich wegen Steuerhinterziehung und "Handel mit dem Feind" ins Visier nahm, und sich erdreistete ihn gar in der Schweiz kidnappen zu wollen, fand er im damaligen Bundesrat nicht nur unerschrockenen, sondern entschiedenen und diamantharten Widerstand. Was der Schweiz nicht nur nichts schadete, sondern besonders in amerikanischen Führungskreisen Respekt und Hochachtung einbrachte. Genau wie schon in den Siebziger-Jahren, als die prinzipientreue Schweizer Haltung i.S. Atomsperrvertrag die amerikanischen Partner zu umfassenden Konzessionen veranlasst hatte.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, den vom Bundesverwaltungsgericht als unrechtmässig abgelehnten Verwaltungsakt mit den USA zu verwerfen, und die unmittelbare Aufhebung der illegal erteilten Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB zu bewirken. Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Hochachtungsvoll,
Anton Keller, Sekretär, Schweizer Investorenschutz-Vereinigung
022-7400362 079-6047707 swissbit@solami.com
Auch für Dich gilt was Goethe in seinem Faust zum Ausdruck brachte:
"Du gleichst dem Geist den Du begreifst!"
Wie verschiedentlich gezeigt, hast Du frühzeitig den Geist begriffen -
und meist einsam, und nicht selten contre vent et marée, auch nachhaltig erfolgreich umgesetzt.
Für Dich, für Deine Familie, und für uns alle kann ich mir sodann nichts besseres wünschen,
als dass andere umso mehr diese Erkenntnisse und Erfahrungen teilen,
als sie sich auf hoher und höchster Ebene als verantwortlich erkennen,
sei dies nun in der Zivilgesellschaft, in der Wirtschaft oder im Staat.
Das anspruchsvolle System der Demokratie
bedingt sowohl den selbst-verantwortlichen, solidaren und souveränen Bürger,
als auch den auf diesen Bürger ausgerichteten Rechtsstaat.
Der so verstandene, vorab den Freiraum des Bürgers zu schützende Rechtsstaat
verkommt zum Rechtsmittelstaat, wenn seine Regelungsdichte die kritische Masse übersteigt,
und wenn das ohnehin regelmässig auf den "Krämer" ausgerichtete Recht
auf der Makrostufe als Freibrief für ungezügeltes Wirtschaften verstanden und missbraucht wird.
Denn je höher die wirtschaftliche und politische Betätigungsebene,
desto grösser sind die Rechtslücken und Interessenkonflikte.
Rechtslücken sind aber besonders dort keinesfalls zulasten des Gemeinwohls zu nutzen.
Auch die unvermeidbar auftretenden Interessenkonlikte sind besonders dort nicht zu verdrängen,
sondern mit Vernunft, Tiefgang und Weitsicht stets vorrangig zugunsten des Gemeinwohls zu lösen.
Daraufhin sind Ausbildung und Rechtsnormen auszurichten.
Und es gilt auch dort im obigen Sinne zu handeln, wo weder Wegweiser noch Pfade bestehen.
Denn besonders dort ist auf diese inneren Leitplanken zu achten, ist auf den inneren Kompass abzustellen.
So wie dies schon der spanische Dichter Antonio Machado mit den Worten vorgezeichnet hat:
"Traveller, there is no road, the road is made by the traveller!"
Iconoclast, 22 Sep 2010.
re: allied soldiers who served in Iraq
from: Iconoclast - 18 Sep 10
Post-traumatic stress disorder (PTSD) is understood to arise from individually shocking experiences, such as near-death, aggression, sudden death of a colleague or beloved-one, etc. The National Institute of Mental Health (NIMH) defines PTSD as "an anxiety disorder that can develop after exposure to a terrifying event or ordeal in which grave physical harm occurred or was threatened. Traumatic events that may trigger PTSD include violent personal assaults, natural or human-caused disasters, accidents, or military combat." These experiences trigger our built-in defense mechanism against mental overload - not unlike we pass out if we experience excessive pain. As such, PTSD is a short- to long-term phenomenon which affects and is recognised by individuals differently. It is not limited to war experiences but is most discussed in relation with war service in Vietnam, Iraq and Afghanistan. And it is suspected to be the more individually disturbing and socially destabilising as it occurs on the background of a cultural shock.
The so-called Iraq war syndrom may thus be seen - and treated - as a socially enhanced mental disorder. Iraq war veterans may indeed be suffering from PTSD in as much as they were directly exposed to war actions and resultant human sufferings - and as they have gone through traumatic events for which their society had ill prepared them. And when they returned home, they found themselves to be strangers in their own country, for neither their family nor their former friends or society as a whole have really understood them any longer - in as much as the latter themselves have been ill-equipped to effectively deal with the aftermaths of the veterans' upsetting and fundamentally destabilising experiences. Essentially, a non-expected and alien dimension of the world they grew up in hit them head-on and was forced on them when they came to Iraq.
In most cases, the veterans' original value structure is seen to have turned out to be fundamentally flawed, misleading or inadequate, causing an unmanagable inner revolt against previously accepted and unquestioned home institutions. Unconsciously at least, they developed a growing affinity with the people they came to "liberate" but in fact subdued and crushed. In a variation, the Stockholm syndrome seems to have occured. In this situation, admission of their newly-gained wider perspective and enhanced personality by both themselves and their victims, may be an effective way out of their deeply-seated personal dilemma. Recognition and formal enrootment of their involontarily acquired dual personality by both themselves and the authorities at home and in Iraq might do a world of good to both these vererans and everybody else concerned. Being thus-moored in two cultures, allied veterans could thus make a real and lasting contribution to Iraq's prompt reconciliation and economic rebuilding, to Iraq's return on the international scene, and to Iraq's societal recovery, particularly with regard to the education of its lost generation. And in the case of the US society, this could become instrumental to promptly resolve at its roots the increasingly destabilising PTSD problem afflicting the US social and political body. In other words, extending full Iraqi citizenship to all honorably discharged allied soldiers could turn out to be a true win-win-solution for all concerned.
NZZ (4. November 2010, 19.29 -
Kommentar zu: 4.Nov 10 Und noch ein Riss im Bankgeheimnis, NZZ, hus
Der Fluch der bösen Tat (langjährige Fahrlässigkeit) (zensuriert)
Der automatische Steuerdatenaustausch war ein Kernpunkt der INTERFIPOL: OECD-Amtshilfekonvention in Steuersachen. Der Bürokratenangriff wurde 1988 abgeschlagen - trotz Rückenschüssen seitens der SBVg und der offiziellen Schweiz.
Statt diesen Erfolg proaktiv zu sichern, brüstete man sich mit nobler Zurückhaltung. Und statt die daraufhin von der internationalen Bruderschaft der Staatsbeamten gegründete FATF im Keime zu ersticken, begünstigte man dieses jeder Rechtsbasis entbehrende bürokratische Krebsgeschwür mit offizieller Aufwertung, Befolgung und gar mit Beschickung eines Schweizer Botschafters. [Den Anschluss an die G-20 verpasste man hingegen, und glaubt es nun hinnehmen zu müssen, dass die G-20 gegenüber der Schweiz wirksam auf INTERFIPOL-Ratifikation drängt. Wie man auch die Gelegenheit verpasste, mit zeitigem, tiegängigem und dezidiertem Auftreten gegenüber der IRS deren verfassungswidriges QI-Geldwasch-System durch amerikanische Richter auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen. Was den IRS-inszenierten Beinah-Kollaps der UBS erst möglichte und der FATCA & weiteren Zumutungen Vorschub schafft.]
Als ob die Berliner Mauer in der andern Richtung umgefallen wäre, gewährte man jenen Kräften freien Raum, welche der Souveränität, dem Steuer-Wettbewerb und der individuellen Freiheit & Eigenverantwortung entgegenwirken. Wenn die Demokratie nicht weiter ausgehebelt werden soll, gilt es der Ukase-Gesetzgebung Einhalt zu gebieten (www.solami.com/FATF.htm).
Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.11.2010 13:52 Uhr
re: China ist entsetzt über Amerikas Geldpolitik
solami kommentiert
Spätestens 1971, d.h. mit der Aufhebung der Dollar/Gold-Konvertibilität, haben sich die amerikanischen Machthaber aus ihrer währungspolitischen Verantwortung geschlichen. Dabei haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht, wie die globale Finanzkrise zeigt. Und wie seit einiger Zeit China, und jene erdöl-exportierenden Staaten zeigen, die ihre Dollar-Reserven und -Einkünfte systematisch in Realwerte umtauschen (Agrarland, Mineralien, etc.), solange der Dollar von weniger klarsichtigen Drittland-Politikern noch als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Was dann nicht mehr der Fall sein dürfte, wenn die Einsicht rapide und global um sich greifen wird, dass der Kaiser nackt ist und seine schönen Kleider ein Trugbild sind. Die Flucht zurück in Realwerte ist daher ins Auge zu fassen und mit Tiefgang, Disziplin und Weitsicht vorzubereiten. Nicht sicher, dass unsere Politiker den Mut und die Kraft aufbringen, das Schlepptau zur Titanic zu kappen.
NZZ (13. Dezember 2010, 15:01)
Kommentar zu: 12.Dez 10 Ein Ghetto für verfolgte Christen, NZZ, Inga Rogg
Eigentore an der Wiege der Menschheit
Die Araber, Assyrer, Chaldäer, Juden, Kurden, Turkmen, Shabak, Yezidi und andere ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten im Mosul Vilayet (Nordirak) haben während Jahrhunderten ohne Exklusivitätsanspruch nebeneinander gelebt. Der Zusammenhalt dieser Stämme und Gemeinschaften wurde in der osmanischen Phase durch weitgehende Toleranz und Selbstregierung, nach der 1932er Gründung Iraks durch den Völkerbund durch eiserne Klammern gewährleistet. Seit dem Fall Saddams sind rücksichtslose einseitige externe Begünstigungen und entsprechende Verdrängungen zu beobachten (Iran: Shiiten, Arabien: Sunniten, USA: Kurden, Turkei: Turkmen, Israel: Juden, etc.). Und Bemühungen der konstituierenden Gemeinschaften zu eigenständigen konsensuellen Lösungen (www.solami.com/mvc.htm) werden myopisch & mit Akribie hintertrieben - auch von der offiziellen Schweiz. Kein Wunder, der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe, und Christen erleiden das Schicksal der vor ihnen vertriebenen Juden.
27.Dezember 2010
Gedankensplitter aus Anlass eines Todesfalles
Es war im auslaufenden Jahr das zweite Mal, dass der Sensemann auf meinem Radarschirm auftrat. Und wie schon im Jahr zuvor, wo ich ihm persönlich drei Mal in die Augen sah, er mich aber abwinkte, habe ich mich konfrontiert gesehen mit grundätzlichen, sogenannt "religiösen" aber eigentlich auch eminent politischen Fragen. Z.B.: wie kam der Monotheismus zustande? Oder: welches sind andauernd tragende, weiterführende und konsensfähige Elemente der drei Abrahams-Lehren? Und gestern nun las ich eine neuere Darstellung der scheinbar legitimierenden - und entsprechend fanatisierenden - Offenbarungen des Korans (Embriologie, Lichtstrahlen, Stadt Iram, und Zeitzonen, in: The Amazing Qur'an, Gary Miller).
Meine Erinnerungen an vorausgegangene Arbeiten liessen all diese angeblich einzigartigen und vor 1400 Jahren vorgetragenen Weisheiten aber in einem eher ernüchternden Lichte erscheinen. Pharao "AKHENATON'S GREAT HYMN TO ATON" wurde vor zirka 3000 Jahre niedergeschrieben (und findet in Psalm 104 - ebenfalls weit über 2000 Jahre alt - überraschende Parallelen). Und z.B. Edgar Cayce's Lebenswerk - seine ca. 14000 m.E. mehr als erstaunlichen "readings" - dürften eines Tages den Korananhängern wirksam entgegengehalten werden. U.a. als Beweis nicht nur für die Existenz eines Allwissenden, sondern für dessen Zugänglichkeit zu jedem Zeitpunkt und durch eine nicht-abreissende Reihe von begnadeten "Kanälen", die - soweit sie als genuine erkannt werden können und wollen - keinesfalls den Ausschliesslichkeitsanspruch und die Anmassungen erheben, welche ihrem "Propheten" zugeordnet werden. Da muss es ja schon als gewaltigen "Fortschritt" empfunden werden, dass einige erleuchtete "Gott Hingegebene" es gewagt haben, im islamischen Kernsatz: "In the Name of God, the Compassionate, the Merciful, and may peace and blessings be upon the Prophet Muhammad" den Nachsatz mit einem etwas trennenden "And" - und nicht nur mit "and" zu beginnen. Selbst diese Erleuchteten denken aber offenbar noch lange nicht daran, sich mit einem klar trennenden, abschliessenden Punkt auf ihren Gott zu beschränken. Denn sie finden es scheinbar weiterhin unabdingbar, ihren alles andere als über jedem Verdacht stehenden "Propheten" im gleichen Satz - also zumindest neben Gott - erwähnen zu müssen. Und dies obwohl der Koran selbst ganz unmissverständlich gebietet: "Say: O People of the Scripture! Come to a common word between us and you: that we shall worship none but God, and that we shall ascribe no partner unto Him, and that none of us shall take others for lords beside God. And if they turn away, then say: Bear witness that we are they who have surrendered (unto Him). (Aal ‘Imran 3:64)"
17 January 2011
re: History of Religion (mapsofwar.com/images/Religion.swf)
In your commendable attempt to sketch a timeline for the evolution of religions
- as the term is generally used today - I wonder about your sources for identifying 2000 BC as the onset of "Judaism", apart of course from the very interested for self-serving "Holy Books" of Judaism Christianity and Islam.
My own current suspicions and understandings of what really happened over the past some 4000 years is not exactly but still much more in line with the findings of researchers like Israel Finkelstein et al. ("The Bible Unearthed", 2001, en.wikipedia.org/wiki/The_Bible_Unearthed), Charles Pope ("Archaeology and the Patriarchs", 2005, www.domainofman.com/book/cover.html) and David Rohl ("A Test of Time", 1995, debate.org.uk/topics/history/rohl-1.htm). Accordingly, key terms such as Israel, Jews and Judaism as used today did not even exist prior to the Babylonian exile in the seventh century BC. And like their brethren, i.e. today's Palestinians, today's Jews have yet to recognise their true - Egyptian - origins.
Of course, I stand to be corrected. However, until then, all related key stories (Jacob, Joseph, Akhenaton, Moses, monotheism, exodus, etc.) thus appear to me in a fundamentally different light - incidently also offering more helpful vistas for the peoples concerned (www.solami.com/a1.htm).
28 January 2011 1:46 pm
re: What Can the Protests in Egypt Achieve?
21. (131.) Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris. (published, thereupon censored and then republished)
. Contagious conditions - be it in health, finance or society - have their own way of spreading until their underlying factors attain their no-longer-artificially-suppressable natural equilibrium. No power that be can and will survive its due date. Not if it has lost touch with reality, and seen itself fit to violate its fundamental social contract - ie its over-arching obligation to genuinely serve its citizens and assist them in their legitimate quests. That seems to apply irrespective of a regime's time in office. Which doesn't bode well either for some recently "reconfirmed" rulers in the foreign-designed and enforced "New Middle East"..
30 January 2011 2:07 pm
re: What Can the Protests in Egypt Achieve?
116. Speaking of dominos - from the Nile to the Tigris.and beyond? It aint necessarily so!
Manifestly, many powers that be are afraid, and seem to panic at the prospect of the domino effect closing in on them. And they see Egypt as the last line of defense. Thus, previously unthinkable alliances are in the making - and may indeed still crush the homeland Egyptians' uprising. With the successors of those Egyptians which were driven out of Egypt some 3000 years ago and which are currently known under another name (www.solami.com/a1.htm) eventually lending a decisive if bloody hand
11 February 2011 10:46 am
re: Out of Touch, Out of Time
85. to: Michael Orlando
Dont't be too sure with Victor Hugo's quote "No army in the world is strong enough to withstand the strength of an idea whose time has come!" For there is a reverse side to the same coin: "No force in the world is strong enough to push through an idea whose time has not come!" Which, of course, is not to say that the brave Egyptians holding out at Tahrir Square will not eventually reclaim their country, dignity and stolen goods. And their tyrant some day soon will not indeed yell in dispair and on the run: "A horse, a horse, a country for a horse!" But I see other dark forces fervently, bloodily and recklessly at work - note the gas pipeline sabotage in the Sinai - to delay that day of reckoning. Maybe another complementary internal and/or external political catalyst will do the trick and show that the time is indeed ripe for fundamental changes from the Nile to the Tigris and beyond.
12 February 2011 8:37 am
re: Egypt's Moment
14. The new Middle East is born. It is welcome but also challenging news for all of us. Egyptians - and their neighbors nearby and afar - now have an opportunity to also look at, recognise and build on their true roots as a guide for their future. And to rediscover who they really are. No longer need Egyptians feel obliged to identify themselves as Arabs. And Arabs, too will find new inspiration from their Egyptian brethren - from the Nile to the Tigris and beyond. A new empire - whether some want to call it Umma or something much more embracing and deeper-rooted - is in the cards and on the horizon. Lets not be afraid, but find out what each of us can contribute to its mutually beneficial development and materialization.
Neue Zürcher Zeitung 14.Februar 2011 19:33
re: Schweiz will kein «schmutziges Geld» aus Ägypten
Wider den Notrechtsmissbrauch & den FINMA-Gesslerhut
Die notorischen Schnellschüsse gewisser Genfer Arrestrichter - und nun des Bundesrats, 90 Minuten nach der Abdankung Mubaraks - sind eines sich selbst achtenden Rechtsstaates unwürdig. Sie sind zudem unabsehbar schadenträchtig, für unseren Finanz- und Werkplatz kein Erfolgsmodell, und dienen nur dem Ego gewisser Magistraten. Das Arrestrecht ist souverän, auf allen Stufen und nachhaltig auf unsere Interessen auszurichten (www.solami.com/arrestreform.htm ¦ .../rechtsbeihilfe.htm). Statt - wie die FINMA bereits vorschreibt - auch entgegen unseren Traditionen und Bestimmungen fremdes Recht automatisch und musterschülerisch nachzuvollziehen.
Tages-Anzeiger 14.Februar 2011
re: Wie krank ist Mubarak?
Wider Notrechtsmissbrauch & FINMA-Gesslerhut (3x eingereicht, aber zensuriert!)
Die Schnellschüsse gewisser GE Arrestrichter & des BR 90 Min nach Mubaraks Fall sind eines Rechtsstaates unwürdig. Sie sind schadenträchtig & für Finanz- & Werkplatz kein Erfolgsmodell. Das Arrestrecht ist souverän auf unsere Interessen auszurichten (www.solami.com/arrestreform.htm). Statt fremdes Recht gemäss FINMA automatisch nachzuvollziehen!
6 March 2011
QUERY TO EUROPEAN PARLIAMENT
EU Resolution for assisting Iraq's civil society to evolve in line with fundamental human rights and democratic principles
please advise on the conditions, time frame and contact persons for the European Parliament to develop and adopt resolutions on matters of concern to it, such as the protection of Christians and the promotion of human rights and democratic institutions in Iraq (see draft 11: www.solami.com/ashur.html)
6 March 2011
email to H.E. Gabriele Albertini, MEP, Chair EP Foreign Affairs Committee
Dear Mr. Albertini,
At the request of Iraqi Assyrians, Arabs, Kurds, Turkomans and Yezidi - all members of the 1992-established Mosul Vilayet Council which assembles the leaders of all tribes, communities and parties of Norhern Iraq - I am honored to present you my compliments. And to advise you - and by way of your good offices other interested members of the European Parliament - of our plan to develop and pass in the European Parliament a Resolution in support of the Iraqi Assyrians in particular and their proposed catalytic leadership role for a UN-supported resolution of some pressing Iraqi problems (notably concerning Kirkuk). And as time seems to be of the essence, I take the liberty to try sending a copy of this email also to the other members of the Foreign Affairs Committee you chair - for prompt consideration and individual responses.
The enclosed draft Resolution (www.solami.com/ashur.html) has been under development under the leadership of the late Senator John Nimrod, the visionary and most memorable President of the Assyrian Universal Alliance (AUA), in cooperation with the leaders of all of the Mosul Vilayet's constitutive communities. It is based on the AUA's Amsterdam Resolution of 27 April 2003. And its current text is now again under review by the leaders of these Iraqi communities for consultations, finalization and approval in the coming weeks. After that, it will be available for final editing and consideration by the interested members of the European Parliament.
Accordingly, please advise on the conditions, time frame and contact persons for the European Parliament to develop and adopt resolutions on matters of concern to it, such as the above-mentioned which seeks the protection of threatened minorities, such as the Christians and the Yezidis, as well as the promotion of human rights and democratic institutions in all of Iraq (draft 11: www.solami.com/ashur.html).
For you, as a recognized leader in foreign affairs, the foregoing presents you with the opportunity to shepherd this far-reaching effort to its successful conclusion - be it in Brussels/Strasbourg or already on its way there. Accordingly, I take pleasure inviting you also to consider joining our group of European lawmakers who, in two weeks' time, are scheduled to travel to Arbil for conducting the related 5-day consultations with the local powers that be who, incidently, have also offered to cover all related costs of our group.
Trusting this to be of interest to you, I am looking forward to hearing soonest from you. Meanwhile, I take this opportunity to assure you of my highest considerations, and remain, sincerely yours,
Anton Keller, Secretary,Good Offices Group of European Lawmakers, Geneva
+4122-7400362 +4179-6047707 swissbit@solami.com
open Democracy 6 March 2011
note to Kamal Chomani
I greatly appreciated reading your insights and analysis, as expressed in your interview with Jake Hess, published in openDemocracy (2 March 2011) "Pro-democracy demonstrations in northern Iraq/south Kurdistan". We are currently working to get the US Congress and the European Parliament to pass a resolution (www.solami.com/ashur.htm & .../ashur.html) focussing on Iraqi Assyrians but eventually opening the way to fundamental changes previously outlined - but ahead of time - in the Mosul Vilayet documents (.../a31.htm). Pls take a look at them and advise me of your reaction, comments and suggestions. Salve!
note to Issa Khalaf
I greatly appreciated reading your deep-draught insights and analysis, as expressed in "The tragefy that is Iraq", openDemocracy (2 March 2011). We are currently working to get the US Congress and the European Parliament to pass a resolution (www.solami.com/ashur.htm & .../ashur.html) focussing on Iraqi Assyrians but eventually opening the way to fundamental changes previously outlined - but ahead of time - in the Mosul Vilayet documents (.../a31.htm). Pls take a look at them and advise me of your reaction, comments and suggestions - particularly on my oldies at .../gridlock.htm. Salve!
March 14, 2011
If geologists cant rule out Japan's disappearance in Pacific,
diplomats may provide for its survival in Siberia
found-. into looking out considerIs ita renewable 99-year lease to Russia
related
links:
Kuril islands dispute between Russia and Japan, BBC, 1 November 2010 Last updated at 11:27 GMT
Russian President Dmitry Medvedev orders more arms on disputed Kuril islands, ningbo.com, 10 Feb 2011
Russian (Sergei Lavrov) & Japanese (Seiji Maehara) Leaders Meet On Kuril Islands Dispute, Voice of America, February 11th, 2011 at 8:55 am UTC
Video: Backgrounder: Importance of Southern Kuril Islands, cntv.cn, 02-12-2011 09:59 BJT
Tsunami waves reach Kuril Islands, AFP, Khaleej Times, 11 March 2011, 10:21 AM
The Tokai Earthquake of 20xx, about.com, Andrew Alden
March 23, 2011, 2:28 pm
185 - iconoclast There is much overdue and forgotten wisdom in Thomas Friedman's piece ("Tribes With Flags"). Yet, I salute as even deeper-draughted Paul Reidinger's observation (#16) that because Iraqis have "written" a constitution doesn't mean they will abide by it. "It is a piece of paper, imposed by the Americans -- a kind of Weimar Republic of the Middle East." Indeed, just look at "their" constitution's ill-advised, ill-founded and ill-considered art.140 concerning the explosive Kirkuk issue.
Actually, there is much more to this than meets they eye. In the case of the again burning Iraqi minorities issues (e.g. discrimination & prosecution of Christians), it is particularly galling to note how the successors of Saddam shot themselves into their own feet in the wake of Saddam's downfall. For when the powers that be finally were ready to reactivate the never-abrogated international minority protection and private property guarantees by way of mentioning the corresponding Iraqi Declaration of 1932 (www.solami.com/UNGA.htm)in the Security Council Resolution 1546 of June 8, 2004, it was the Kurdish Iraqi Foreign Minister who vetoed that godsend as "colonial stuff". Thus he ignored Iraq's own history and interest in favor of the short-sighted agenda of some Washington H Street types who never got over their dislike of anything linked to the League of Nations. Which, of course, need not be the end of the story, as other, less US-subservient, more enlightened and visionary leaders may take the helm - supported by more imaginative and less complexed friends, like the current US Vice-President Joe Biden who has also already spoken in favor of solutions like the Mosul Vilayet project which better reflects Iraq's history and tribal background.
www.solami.com/ashur.htm
www.solami.com/youth.htm
Neue Zürcher Zeitung (23. März 2011, 15:21/16:32)
re: Die Schweiz erlaubt Überflüge für Libyen-Einsätze (23.März 2011)
re: Verdacht wegen Terrorismus führt zu Klage gegen die Schweiz
Anton Keller
Neutralität: ist das was zum essen?
Verdammt zum UNO-Sanktionenvollzug?
Schweizer Neutralitätserklärung gegenüber der UNO vom 10.9.02:
"Die Bundesversammlung und der Bundesrat haben die zur Wahrung der Neutralität des Landes erforderlichen Massnahmen zu treffen. Die Schweiz ist ein neutraler Staat, dessen Status im Völkerrecht verankert ist. Für die UNO ist die Neutralität eines Mitgliedstaates mit den in der UNO-Charta enthaltenen Verpflichtungen vereinbar und trägt zur Verwirklichung der Ziele der UNO bei. Die Schweiz bleibt auch als Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen neutral." (www.admin.ch/ch/d/sr/i1/0.120.de.pdf)
Wer über die militärische, politische & wirtschaftliche Bedeutung der Neutralität im Unklaren ist, lese nochmals Rudolf Bindschedlers Abhandlung "Das Problem der Beteiligung der Schweiz an Sanktionen der Vereinigten Nationen" (www.zaoerv.de/28_1968/28_1968_1_a_1_15.pdf), aber auch "The Law of the Land - a reminder & comment on FINMA's Gessler hat" (www.solami.com/lawoftheland.htm).
Neue Zürcher Zeitung (25. März 2011, 13:19)
re: Nach Fukushima – welche Energiezukunft für die Schweiz? (24. März 2011)
Anton Keller
erkenntnis-philosophische Ansätze nicht übersehen!
Rolf Schweigers "durch nichts zu erschütternde Auffassung" über den Weg zu "richtigen Entscheidungen" in Ehren; Mangel an Bescheidenheit & an richtigen Antworten haben bisher dennoch zu Fehlentwicklungen geführt.
Wer an vorderster Front der Atom-R&D (Laser-Fusion: www.solami.com/NPT.htm) stand, wusste - und weiss - um die makro-politische, -ökonomische & -gesellschaftliche Bedeutung der Kernenergie. Und widersetzte sich den kleinkrämerischen Ansinnen der mikro-ökonomisch ausgerichteten Atom-Möchtegerne (Kaiseraugst, Versoix, Sulzer, BBC, etc.). Dies auch weil jene inzwischen abgetretenen Dinosaurier den zukunftsträchtigeren kleintechnologischen Entwicklungen den Weg versperrten & ihren Pionieren in den Rücken schossen.
Sind wir nun unsererseits daran, dieselben Fehler zu machen, das Kind mit dem Bade auszuschütten, & künftige Energiesysteme - "atomare" & noch nicht in unser Bewusstsein gedrungene selbstredend nicht ausgeschlossen - zu verbauen?
31.März 2011 zum Hinschied von Remigius Kaufmann
Neue Zürcher Zeitung (13. April 2011, 18:28)
re: Streit um Waffen für libysche Rebellen 13. April 2011, 15:59, NZZ Online)
Anton Keller
Wehret den eigenmächtigen Bürokraten!
So so. Der belgische Aussenminister Steven Vanackere soll sich gegen seine Kollegen durchgesetzt haben, welche die Sicherheitsrats-Resolution 1973 zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung "mit allen Mitteln" - also auch Bewaffnung der militärisch drangsalierten Zivilisten - ernst nehmen wollen. Habe ich da etwas übersehen? Hat Belgien wieder eine Regierung, einen für solche politische Quereleien legitimierten Aussenminister?
Das erinnert mich an Januar 1988, als Belgiens geschäftsführende Bürokraten Anstalten trafen, um die OECD INTERFIPOL-Konvention (automatischer Steuerdatenaustausch) im Alleingang zu unterzeichnen - zur Ehrenretttung der internationalen Bruderschaft der Steuerbeamten. Jene wurden dann aber zurückgepfiffen, als das WSJ aufdeckte, dass der Kaiser nackt sei (www.solami.com/oecdmandate.htm).
Subject: AW: frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels
Date: Fri, 1 Jul 2011 12:11:54 +0200
From: Schaeffler Frank <frank.schaeffler@bundestag.de>
To: Anton Keller <swissbit@solami.com>
CC: alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu <alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu>
References: <4DF9E645.AF319465@solami.com>
Sehr geehrter Herr Keller,
im Nachgang zu Ihrem Telefonat mit Herrn Schäffler darf ich in dessen Auftrag antworten. Entscheidend für Herrn Schäffler sind nicht bestimmte Geldformen oder -konzepte, sondern die Freiheit, unter allen Geldangeboten wählen zu dürfen. Dazu muss in einem ersten Schritt das staatliche Geldmonopol fallen.
Erst dann haben Unternehmer als Anbieter von Geld das Recht, ihr Produkt anzubieten, so wie Sie dieses mit dem WIR-Geld tun. Erst dann können sie Abnehmer und Mitmacher finden, ohne dass sie einen Wettbewerbsnachteil erleiden. Die Grenzen für die Anbieter von Geld sind die gleichen wie in jeder anderen Branche, sie dürfen nicht betrügen und andere nicht zwingen ihr Produkt abzunehmen. Vor allem dürfen sie nicht den Staat missbrauchen, um ihr Geldkonzept durchzusetzen. Herr Schäffler plädiert für einen allumfassenden Währungswettbewerb. Da sich erst im Wettbewerb zeigen wird, welches Angebot das für die Geldnutzer vorteilhafteste ist, wird sich Herr Schäffler nicht für einzelne Geldformen aussprechen.
Freundliche Grüße
Dirk Friedrich
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro Frank Schäffler, MdB Mitglied im Finanzausschuss
Platz der Republik 1 11011 Berlin Tel.: 030/227-74070 Fax: 030/227-76071
Sehr geehrter Herr Schäffler,
Veranlasst durch Ihren richtungsweisenden - im Schweizer Monat erstveröffentlichten - Beitrag "Orwellsche EU" erlaube ich mir Ihnen auf vertraulicher Basis eine Notiz über eine scheinbar bisher allseits übersehene Rechtslücke im EU-Währungsrecht zur Kenntnis zu bringen (ausser dem Adressaten mögen Sie frei über deren Inhalt verfügen; dasselbe gilt für die entsprechende englische Version "Tit for Tat: Squaring the Greek circle without a haircut": www.solami.com/outofthebox.htm). Diese Gedankenskizze entspringt derselben Grundhaltung, wie Sie u.a. schon in meinem 1997er ebook "OECD - An Orwellian Instrument?" zum Ausdruck kommt (.../Orwell.htm). Und welche mich schon an anderen Fronten mit Vorgängern von Ihnen - z.B. Graf Otto von Lambsdorff und Otto von Habsburg, zu gemeinsamen Bemühungen wider den Zeitgeist veranlasst hatte.
Es geht also - parallel zum €uro - um die Wiedereinführung lokaler und nationaler Zahlungsmittel für Dienstleistungen und Güter mit einem hohen Grad an lokalem Ursprung. Dies zur Stärkung des individuellen und nationalen Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens als Voraussetzung der Generalmobilisierung der lokalen und nationalen Produktivkräfte - und damit in der Gegenrichtung zur zwar lehrbuchmässigen aber meist wirtschaftlich, gesellschaftlich und individuell ruinösen Schuldensanierung. Das seit 77 Jahren gesamtschweizerisch erfolgreich verwirklichte antizyklische und anti-rezessionäre Komplementärwährungssystem WIR umfasst rund 70000, d.h. ein Viertel aller hiesigen KMUs, und bildet damit - laut dem ehemaligen belgischen Zentralbankier Prof. Bernard Lietaer - das zwar kaum zur Kenntnis genommene und vielfach verschmähte Rückgrat für den relativen Erfolg der Schweizer Wirtschaft insgesamt.
Obwohl darüber die wesentlichen Hausaufgaben erst noch zu machen sind, ist es denkbar, dass im Falle Griechenlands (und anderer EU-Staaten) eine schnell wirksame, markt- und gesellschaftsstabilisierende Einführung eines analogen Systems in Verbindung mit mobilen Zahlungsmitteln (d.h. mit handys) möglich, zweckmässig und angezeigt ist. Selbst Ihr kritischer blogger Dr.Karl Schade dürfte sich davon überzeugen lassen, ganz abgesehen von Daniel mit dem von ihm vertretenen, scheinbar in dieselbe Richtung weisenden bitcoin-System (das ich mir noch genauer anschauen muss).
Ihre baldige Rückäusserung wäre mir sehr wertvoll, und für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Inzwischen verbleibe ich mit kollegialen Grüssen
Anton Keller, Sekretär, Good Offices Group of European Lawmakers
cp 2580 CH-1211 Geneva swissbit@solami.com 004127-2812477
PS: eine Kopie dieser Notiz geht auch an Graf Alexander von Lambsdorff, gleichfalls mit der Einladung zur wohlwollenden Erwägung, Zirkulation und Beantwortung der vorgetragenen gegen-den-Strom Anregungen
Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr.Schäuble,
Zur gesuchten Quadratur des Griechenland-Zirkels mögen Ihnen und Ihren Kollegen folgende Hinweise dienlich sein.
Die konsultierten EU-Bestimmungen sehen zwar eine Zweitwährung nicht ausdrücklich vor; u.E. schliessen sie eine solche aber auch nicht ausdrücklich aus, wie das entsprechende BZE-Protokol 4 besonders klar in der englischen Fassung nahelegt:
Die insbesondere von Ihnen - u.E. grundsätzlich und angesichts der höheren Risikozinsen umso mehr zu Recht - geforderte Beteiligung der privaten Anleger an einem weiteren Zeitgewinnpaket könnte damit auf einen allgemein akzeptablen längerfristigen "Zinshaarschnitt" beschränkt, und so die uns real scheinende Gefahr eines Finanztsunamis gebannt werden. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Marktvertrauen zurückgewonnen und auf Dauer gestärkt würde. Dies wiederum ist erfahrungsgemäss unter einem traditionellen Diät-Regime (Kaufkraft-, Investitions- und Beschäftigungsabbau, etc.) nicht zu verwirklichen ist - im Gegensatz zur Situation, wo mittels hinreichender lokaler Zweit-Zahlungsmittel die lokale Produktion und der Konsum von Gütern und Dienstleistungen angekurbelt und brachliegende Potentiale so mobilisiert werden (siehe dazu auch unsere Kurznotiz "Tit for Tat: Squaring the Greek circle without a haircut": www.solami.com/outofthebox.htm).Für allfällige weitergehende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit der Versicherung unserer vorzüglichen Hochachtung,
Anton Keller, Sekretär, Good Offices Group of European Lawmakers
cp. 2580, 1211 Geneva, Switzerland - 027-2812477 - swissbit@solami.com
Neue Luzerner Nachrichten (17. Juli 2011, 12:56)
re: Herausgabe der Daten an die USA rechtmässig Neue Luzerner Zeitung Online, 15. Juli 2011, 15:53
Anton Keller
Spätfolgen des "landesverräterischen Liebesdienstes"
"Schafft den Notstand per Beugehaft von Bankmanagern, Beugebussen, etc., und der Richter wird per Interessenabwägung den Bankkundenschutz aufheben können" riet BA Hans Walders seinem NY-Kollegen 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Nach diesem Modell hat das Bundesgericht den vom BVG als illegal geahndeten Verrat von 255 UBS-Kunden legitimiert. Nichts dazugelernt: die US- Erpressungskampagne dauert an. Der Bundesrat hat zwar die Motion 10-4069 (.../lawoftheland.htm#Wirkung) abgelehnt. Er stoppte aber die Kundendatenlieferungen in die USA bei EMRK-Beschwerden gegen ESTV-Schlussverfügungen. Womit die Nachfolger von Jacques Darier beginnen können, den Scherbenhaufen abzutragen, indem sie seinem Vorbild des vorrangigen realen Kundenschutzes nachleben werden (als er nach dem 2.Weltkrieg bei einem Kundenbesuch verhaftet wurde, verschluckte er die Kundenliste statt sie dem Kommissar zu erläutern: .../swissbanks.htm#Jacques).
Tribune de Genève (17.07.2011 - 20:38)
re: Peter Kunz: "Le verdict de l'affaire UBS crée un dangereux précédent", ATS 16 .07.11 - 12:13
Par Iconoclast
TF, UBS: Conséquences d’un «service de traitre»
«Créez l’état d’urgence en mettant un directeur de banque en tôle, en imposant des amandes journalières prohibitives, etc., et le juge, en pesant les intérêts en jeu, pourra faire fi du secret bancaire!»Tel était l’avis que l’ancien procureur fédéral Hans Walder a télexé à son collègue newyorkais en 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Et tel était le model appliqué par le TF pour légitimer la trahison des 255 clients d’UBS que le TFA avait condamné comme illégale. Tandis que l’IRS était déjà sur le coup pour poursuivre ces chantages ainsi facilités. Le Conseil fédéral, lui, commence a comprendre – et réagir. Suite à la motion 10.4069 (…/lawoftheland.htm#Wirkung) il a ordonné l’effet suspensif pour les recours – y compris à Strasbourg – contre les décisions finales de l’AFC en matière des donnés bancaires. Les héritiers et adeptes des dignes traditions bancaires peuvent donc commencer à reconstruire l’édifice. En suivant l’exemple brillant d’un engagement personnel et d’une protection réelle et prépondérante des intérêts des clients fournie, p.ex., par Jacques Darier (arretè en visite à Paris après la guerre, il a avalé la liste de ses clients plutôt que de l’expliquer au commissaire qui l’interrogeait: …/swissbanks.htm#Jacques).
Neue Zürcher Zeitung (18. Juli 2011, 10:11, 17:56)
re: Herausgabe der Daten an die USA rechtmässig, 15. Juli 2011, 15:53
re: Jurist warnt vor gefährlichem Beispielfall für Notrecht, 16. Juli 2011, 11:25
Anton Keller
Spätfolgen des "landesverräterischen Liebesdienstes"
"Schafft den Notstand per Beugehaft von Bankmanagern, Beugebussen, etc., und der Richter wird per Interessenabwägung den Bankkundenschutz aufheben können" riet alt-BA Hans Walder seinem NY-Kollegen 1981 (www.solami.com/walderbsi.htm). Nach diesem Modell haben 3 Bundesrichter den vom BVG als illegal geahndeten Verrat von 255 UBS-Kunden legitimiert. Die US-Erpressungen werden so honoriert. Nur der Bundesrat hat dazugelernt. Auf die Motion 10.4069 hin (.../lawoftheland.htm#Wirkung) stoppte er die Kundendatenlieferungen in die USA bei EMRK-Beschwerden gegen ESTV-Schlussverfügungen. Womit die Erben & Anhänger der treuhänderischen Bankentraditionen beginnen können, den Scherbenhaufen abzutragen, indem sie den Kundenschutz vorrangig & real betreiben. Nach dem Vorbild von Jacques Darier, der nach dem Krieg in Paris verhaftet wurde, die Kundenliste aber verschluckte statt sie dem Kommissar zu erläutern: .../swissbanks.htm#Jacques.
Neue Zürcher Zeitung (18. Juli 2011, 22:55)
re: Glänzendes Gold, 18. Juli 2011, 13:25
Anton Keller
Wann wird der 54.US-Staat sich von der Titanic abkoppeln?
Der DPA-Artikel "Glänzendes Gold" erwähnt - bezeichnenderweise - nur das Verhältnis US$ zur US-Gewichtsnorm (Unze). An sich hat sich ja auch Deutschland dem Dezimalsystem verschrieben, but that’s another story. Dass die CH-Medien - die NZZ nicht ausgeschlossen - sich hier regelmässig & widerspruchslos der politisch korrekten US-lastigen Sprachregelung bedienen, und es daher meist unterlassen, den Gold-Kilopreis wenigstens auch anzugeben, dürfte aber einen bedenklicheren Grund haben. Unsere Vorväter - vom souveränen Bürger, über seine Parlaments-Vertreter bis zu den 7 Weisen & deren Sherpas - haben sich 1848 nicht nur von der genialen Staatsstruktur der USA inspirieren lassen. Wie auch der im verheerenden FINMA-BGE nachwirkende Landesverrat von 1981 illustriert (www.solami.com/swissbanks.htm#Liebesdienst), sind wir seither in fast allen Bereichen zu Nachahmern & Apologeten, ja zum de facto 54.US-Staat geworden. Wollen wir das?
July 27, 2011 1:09pm
re The Reid Plan vs. the Boehner Plan (July 26, 2011)
comment #151: The Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan ...
... is not in competition with either the said-to-be bad Reid plan or even the supposedly awful Boehner plan. For it comes from above the clouds where there are no US zip codes, and thus is not eligible for email transmission to any US lawmaker - or even the US President for that matter. But here it is:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 mio/y [recte: bn/y] collected worldwide is about correct.
The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.
Washington Post July 27, 2011 5:20pm
re: Boehner, Reid scramble to build support for rival debt-limit plans
solami wrote: The Art (Angel) Buchwald deficit-reduction plan ...
... is not in competition with either the bad Reid plan or even the supposedly awful Boehner plan. For it comes from above the clouds where there are no US zip codes, and thus isn't eligible for email transmission to any US lawmaker - or even the US President. But here it is:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, eg, Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.
The real debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected as "backup withholding tax". And the congressional watchdogs also failed to obtain related information, a) which pockets profited, b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.
Thus: before you reduce entitlements, before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its even more awful FATCA system.
July 28, 2011
re: America’s Credibility Is at Risk, editorial
America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but how can they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code? Art Buchwald might have offered the following deficit-reduction plan:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not known for Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.
The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.
Wall Street Journal July 28, 2011 10:38am
re: The Road to a Downgrade, editorial
comment #46: America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but how can they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code?
Art Buchwald might have offered the following deficit-reduction plan:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax
evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.
The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.
Financial Times July 28, 2011 2:46pm
re: Debt limit damage, editorial
America's credit may be at risk and in need of advice ...
... but don't waste your breath or time trying. For how could they get it, if the inbox of both their lawmakers and their President doesn't allow emails without a US zip code?
From above the clouds, Art Buchwald could'nt get through either, although he might have offered some sound advice on deficit-reduction:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide is about correct.
The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system - to relieve the national budget.
Washington Times July 28, 2011 8:30pm
re: The debt ceiling and dictatorship, editorial
Would Art Buchwald have called a cat a cat?
When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and its leaders gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.
But maybe, Art would have offered an even better approach - if only he could have sent in his email from a place with a US zip code for reachings US decision-makers' inbox. E.g. with inputs such as this:
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Comment Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?
Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for marauding, myopic & unelected bureaucrats, naivety, and denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US and Europe may yet even more show. With today's general saturation and leadership aloftness, that seems even inevitable. Eg when US lawmakers, notably the US President, have never heard of or forgotten Richard Nixon's sound advice to "lower your voice" in order for weak, but nonetheless perhaps crucial signals, not to be overheard - not to speak of the current unhelpful practice of information from non-US zip code sources to be systematically kept out. Or when Axel Weber, the president of the German Bundesbank, allowed himself to be ignorant of his institution's $12 bn exposure to Lehman Brothers titles, even forked over $2.1 bn just days before the crash, and now, as an unrepentant failed "model carpeter" econometrist, may even be voted in by UBS shareholders for taking over the command bridge of the Swiss Titanic - with an entry gift of some $6mio, of course.
In "The President surrenders" (NYT, 7/31/11), Paul Krugmann rightly points out some opportunities President Obama missed. Others have also mentioned - or questioned - his possible recourse to constitutional emergency measures. When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and Swiss political and economic leaders thus find themselves in need to gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.
But maybe, Art Buchwald would have offered an even better approach - if only he could have sent in his email from a place with a US zip code for reachings US decision-makers' inbox. E.g. with inputs such as this:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen and Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The International Monetary Fund has estimated the global "black money" pool to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harrassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS and Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS and CS have already been squeezed out of $780 and $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions and similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which, naturally, isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here and there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these underground funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, in the wake of Y2K, the world's biggest money-laundering machine was set up behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding and even attractive title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been assembled by the IRS. The apparent main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves and pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate of $500 bn/y collected worldwide, presented at the Cambridge Symposium on Economic Crime of 2008, is about correct (.../glasnost.htm#QI).
The plan then is: before you reduce entitlements, and before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean and turns over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI, or its subsequent, even more awful FATCA system (.../fatca.htm) - to relieve the national budget.
Wall Street Journal August 2, 2011 4:33pm
re: The Right to Privacy from Brandeis to Flickr, Gordon Crovitz
Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?
Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for unelected, myopic & marauding bureaucrats, naivety & denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US & Europe may yet even more show. With today's general saturation & leadership aloftness, that seems even inevitable.
Evidently, President Obama could resort to constitutional emergency measures. When the servile Swiss could be shaken down by out-of-control IRS officials, and Swiss leaders thus find themselves capable of wrecking time-tested Swiss bank secrecy & the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President must not be left unarmed when he is up to fight some myopic buccaneers who threaten vital national & even global interests.
But maybe, Art Buchwald would have offered a more helpful approach - if only he could have sent his email from a place with a US zip code for reaching US decision-makers' inbox:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The IMF has estimated the global "black money" to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS & CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here & there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these slush funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, the world's biggest money-laundering machine was set up in 2000 behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been mustered by the IRS. The apparen main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves & pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate, presented at the 2008 Cambridge Symposium on Economic Crime, of $500 bn/y collected worldwide, is about correct (.../glasnost.htm#QI).
The plan then is: before you reduce entitlements & before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean & relieves the national budget by turning over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI or its subsequent, even more outrageous FATCA system (.../fatca.htm).
Washington Post August 2, 2011 5:30:44 PM UTC+0200
re: Angry liberals seek silver lining in debt deal, Alec MacGillis, August 2, 2:22 AM
Why not commandeer the IRS' illegally collected QI billions?
Edmund Burke reminded us that "It takes only a few good man to do nothing for evil to triumph." But it takes even less for unelected, myopic & marauding bureaucrats, naivety, and denial of facts to cause havoc to the common good, as the debt crisis in the US and Europe may yet even more show. With today's general saturation and leadership aloftness, that seems even inevitable. Eg when US lawmakers, notably the US President, have never heard of or forgotten Richard Nixon's sound advice to "lower your voice" in order for weak, but nonetheless perhaps crucial signals, not to be overheard - not to speak of the current unhelpful practice of information from non-US zip code sources to be systematically kept out. Or when Axel Weber, the then-president of the German Bundesbank, allowed himself to be ignorant of his institution's $12 bn exposure to Lehman Brothers titles, even forked over $2.1 bn just days before the crash. And when an unrepentant failed "model carpenter" econometrist, may even be voted in by UBS shareholders for taking over the command bridge of the Swiss Titanic - with an entry gift of some $6mio, of course.
In "The President surrenders" (NYT, 7/31/11), Paul Krugmann rightly points out some opportunities President Obama missed. Others have also mentioned - or questioned - his possible recourse to constitutional emergency measures. When the servile Swiss allow themselves to be shaken down by out-of-control IRS thugs, and Swiss political and economic leaders thus find themselves in need to gang up to bypass and indeed wreck time-tested Swiss bank secrecy and the state of law because of blatant IRS blackmail threatening existential national interests, the US President should not be left unarmed when he is up to fight some myopic latter-day buccaneers who threaten vital national and even global interests.
But maybe, Art Buchwald would have offered a more helpful approach - if only he could have sent his email from a place with a US zip code for reaching US decision-makers' inbox:
After all those efforts by past US prosecutors, taxmen & Presidents to criminalise the market, the parallel economy has become awash with fugitive undeclared funds. The IMF has estimated the global "black money" to annually grow by $2-5 trillion. Thanks to, e.g., Rudy Guiliani's tracking of Marc Rich for "trading with the enemy", Bob Blackburn's harassing BSI clients for "insider dealings", and Jeffrey Neiman's hardball against UBS & Credit Suisse for shielding clients with Swiss bank secrecy from "lex americana universalis". To be sure, UBS & CS have already been squeezed out of $780 & $550 mio penalties for various tax avoidances, tax evasions & similar "misbehaviors." And in exchange for a place at the table of the big US boys, they may gleefully caugh up even more if properly treated. But that is another story which isn't on the radar screen of lawmakers not in the business of Swiss-bashing.
The real alternative debt-licking story has to do with the trillions of "black money" which the kingpins here & there have had growing pains to recycle - usually at a hefty discount. Already more than a decade ago, some clever-by-half Treasury or IRS flat-earth fellow saw this as an opportunity to significantly reduce the US budget deficits - and perhaps to fork over some of these slush funds to agencies involved in operations suitable for neither daylight nor congressional oversight. Accordingly, the world's biggest money-laundering machine was set up in 2000 behind the back of the constitutional lawmakers. Under the innocent-sounding title of qualified intermediaries (QI: www.solami.com/QI.htm), some 6000 banks worldwide, paying allegiance to US law, have thus been mustered by the IRS. The apparen main purpose of this QI system has been to help enforce US tax laws abroad by way of making sure that all holders of US assets will identify themselves & pay their dues. The built-in loophole was for those not interested to open their hand - be they mere tax dodgers or kingpins - to legally remain anonymous, at the price of 28% of capital - not interest - that is. So far, the IRS repeatedly refused to disclose either the legal basis or the sums thus collected under the telling title of "backup withholding tax". And the congressional watchdogs are understood to have also failed to obtain related information, a) which pockets profited, and b) whether the estimate, presented at the 2008 Cambridge Symposium on Economic Crime, of $500 bn/y collected worldwide, is about correct (.../glasnost.htm#QI).
The plan then is: before you reduce entitlements & before you even think of raising taxes, make sure the IRS comes clean & relieves the national budget by turning over all of its unconstitutionally collected "backup withholding taxes" - be it under the QI or its subsequent, even more outrageous FATCA system (.../fatca.htm).
Die Zeit 22.08.2011 um 15:19 Uhr
re: Regionalgeld: "Im Blütenrausch"
Komplementärwährung: Ausfluss multi-dimensionaler Erwägungen
Dass auch die Sherpas hier und dort nicht in der Lage zu sein scheinen, ihre Auftraggeber genügend tiefgängig, klar und zielführend zu beraten, geht insgesamt auch aus vielen bedenkenswerten Kommentaren zum Zeit-Interview von Peer Teuwsen, "Es braucht ein neues Finanzsystem" hervor (www.solami.com/WIR.htm#ETH).
Das Resultat unserer eigenen mehrjährigen Krisengenesis-Forschung findet sich hier (www.solami.com/capitalism.html) bezüglich Materialien,
hier (www.solami.com/porkbellies.htm) bezüglich Grunderkenntnisse und erster Diskussions- und Lösungsansätze, und
hier (www.solami.com/outofthebox.htm) spezifisch zu Griechenland. Comments and newcomers welcome!
re: Die unglaublich schrumpfenden Banken, Eine Analyse von: Philipp Löpfe.
23.August 2011 15.37, 16.27, 17.16 (3x eingereicht, aber zensuriert!)
Wenn ich als UBS-Stakeholder (& -Mikroaktionär) für Problemlösungen (www.solami.com/hornung.htm) beim VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet werde, ist offenbar die 1998er Titanic-Voraussage (…/ubs.htm#Titanic) eingetreten. Empf. Lekt.: Zeit-Interview "Es braucht ein neues Finanzsystem" (…/WIR.htm#ETH ¦ …/capitalism.html ¦ …/porkbellies.htm) & zu Griechenland (…/outofthebox.htm).
Neue Zürcher Zeitung 5. September 2011
re: Neue Drohgebärden der USA
Anton Keller (5. September 2011, 10:17)
Weicheier-Strategie rächt sich
wann endlich, wo und womit findet sich das Fähnlein der sieben Aufrechten zur Gegenattacke ein?
(www.solami.com/diamantball.htm ¦ .../DBAmemo.htm ¦ .../Kundenschutz.htm ¦ .../hornung.htm)
Neue Zürcher Zeitung
re: Altlasten des Bankgeheimnisses
Anton Keller (13. September 2011, 18:23)
Entwürdigender Niedergang der Titanic
In "bester" NZZ-Manier, d.h. in nobler Zurückhaltung und stets verständnisvoll für jedwelche Anmassungen & Zumutungen seitens amerikanischer Machthaber, berichten Ihre Redaktoren seit Jahren über hiesiges Nachgeben, Einknicken und Vorschub-Leisten für noch weitergehende Liebesdienste. Am diesjährigen Mekka unserer Widersacher, dem Cambridge International Symposium on Economic Crime, hat Timothy Leary, FED-Gouverneursratsmitglied, eben den Tarif im Klartext durchgegeben: "We, as an institution, are against privacy, we are against bank secrecy." (www.solami.com/proportionality.htm) Glasnost war eine schöne Illusion. Und das Fähnlein der sieben Aufrechten hat es wohl auch nie gegeben - oder ist jemand bereit, allenfalls auch gegen den Willen der SBVg, den Fehdehandschuh endlich aufzunehmen?
Martin Daepp (13. September 2011, 19:29)
Rosinenpicker haben keine Freunde
Unwiederbringlich werden die gewünschten Informationen fliessen, mit Namen. Die USA lässt sich diese Art offshore Banking nicht mehr bieten. Die Schweiz ist auf den Amerikanischen Bankenplatz angewiesen, zumal sie keine echten Freunde hat - wie alle die in der Vergangenheit immer die Rosinen gepickt haben. Somit kann man Widerstand vergessen.
Anton Keller (13. September 2011, 21:26)
"only those who use their freedom remain free"
entstammt nicht der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, sondern ist die offizielle Übersetzung eines Präambelsatzes der CH-Verfassung (www.solami.com/porkbellies.htm#free)!
Beat Kappeler & andere haben schon längst nachgewiesen, dass das US-Engagement der CH-Banken insgesamt defizitär ist - und bleiben dürfte. Dagegen sind die USA sehr wohl auf die politischen & finanziellen Drehscheibenfunktionen der Schweiz angewiesen. Ein sich selbst achtender Staat mit Zukunft darf sich ohnehin keinesfalls von faktisch unkontrollierten Bürokraten erpressen lassen (.../diamantball.htm). Ein von tiefgängigen, prinzipientreuen und visionären Bankiers geprägter Finanzplatz hätte auch im non-US-Person-Bereich (zB im BRIC-Raum) weit mehr und solidere Freunde, als gewisse Bannerträger wahrhaben wollen. Die warten nur darauf, wieder Vertrauenspersonen ihrer Vermögen, statt Agenten von fremden Steuerbehörden gegenüber zu haben (.../swissbanks.htm#Jacques).
Neue Zürcher Zeitung 12. September 2011, 11:25
re: Banken setzen auf Superreiche der Wachstumsländer
Anton Keller (13. September 2011, 23:39)
Abartige Weissgeldstrategie statt festhalten an Bewährtem
Wer als Bannerträger oder Mitläufer der Bankierzunft nicht bereit ist, für den als solchen akzeptierten Kunden auch gegen zusehends steife Modewinde anzutreten, und glaubt in der abartigen "Weissgeld"-Funktion des Agenten und Zuträgers für fremde Steuerbehörden berufliche Befriedigung verbuchen, und das Gegenteil von nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg vermeiden zu können, hat nicht nur die traditionsreiche und verpflichtende Berufung zum Treuhänder missverstanden, sondern auch die Rechnung ohne den Wirt gemacht - ganz abgesehen vom angerichteten Gemeinschaden (www.solami.com/swissbanks.htm#Jacques).
Neue Zürcher Zeitung 13. September 2011, 20:09
re: Bundesrat fällt bei FDP und SVP mit Steuerabkommen durch
Anton Keller (14. September 2011, 17:16)
Das Zitat "only those who use their freedom remain free"
entstammt der CH-Verfassung & nicht der US-Unabhängigkeitserklärung (www.solami.com/porkbellies.htm#free)! Ein sich selbst achtender Staat mit Zukunft darf sich keinesfalls von faktisch unkontrollierten Bürokraten erpressen lassen (.../diamantball.htm). Ein von tiefgängigen, prinzipientreuen & visionären Bankiers geprägter Finanzplatz hätte auch im non-US-Person-Bereich (zB im BRIC-Raum) weit mehr & solidere Freunde, als gewisse Bannerträger es wahrhaben wollen. Diese Freunde warten nur darauf, wieder Vertrauenspersonen für ihre Vermögen, statt Agenten von fremden Steuerbehörden gegenüber zu haben (.../swissbanks.htm#Jacques). Zeit also, sich auf die eigenen Werte & Rechte zu besinnen, auf die Hinteren zu stehen, und auch richterlichen flat earth fellows klarzumachen, dass weitere Souveränitäts-Übergriffe auch mit einem Landesverbot belegt werden könnten.
Neue Zürcher Zeitung 19./21. September 2011
re: Vor heiklem Entscheid im Steuerstreit mit den USA / Das Parlament hat die Nase voll
Anton Keller (19. September 2011, 21:09, 21. September 2011, 21:28)
Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht!
Bei der Abwägung der auf dem Spiel stehenden Güter ist es angezeigt, die Drohgebärden ambitiöser & oft eigenmächtig handelnder US-Machthaber nie zum Nennwert zu nehmen. Die Giulianis (Marc Rich), Espinozas (Polanski), etc mussten meist das Segel streichen wenn die Schweiz prinzipientreu & standhaft ihren Rechtsstandpunkt vertrat & ihre Waffen kompetent einsetzte (www.solami.com/abwehr.htm). Blauäugige Bücklinge waren dagegen stets Einladungen für noch mehr Zumutungen seitens unserer US “Freunde”.
Bisher zuwenig erwogen sind Rufschäden für vergangene & von falschen Bannerträgern erneut geforderte “Befreiungsschläge”, lies Rechtsbeugungen, Kundenverrat, etc. Aber auch opportunity costs für andauernd missachtete Gelegenheiten – hier, in der OECD & anderswo – zum Ersatz der Lex Americana (QI, Fatca, etc) mit einer wegweisenden & zukunftsträchtigeren Lex Helvetica: ja zur Abkehr vom gläsernen Bürger & zur Stärkung des realen Privatsphärenschutzes.
Tages-Anzeiger, Basler Zeitung 24. September 2011
re: UBS-Verwaltungsrat wollte Grübel vom Rücktritt abhalten
/ «Kaspar Villiger war eine totale Nullnumer in dieser Geschichte»
Anton Keller (24.September 2011, 14:06, 16:47)
Ich respektiere Grübels Leistungen, Stamina & Verantwortungssinn.
Doch wie soll ein Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn ich – selbst vielleicht noch als 1998er Kasandra bekannt (www.solami.com /ubs.htm#Titanic) – selbst als UBS-Stakeholder & -Mikroaktionär für Problemlösungen (…/hornung.htm) beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet werde?
Anton Keller (24.September 2011, 14:55, 16:42)
Grübels Glanzleistungen, Stamina & Verantwortungssinn bleiben verheerend überschattet von BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: www.solami.com/QI.htm#STAMM). Und wie soll ein zukünftiger Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn man selbst als UBS-Stakeholder & -Aktionär für Problemlösungen beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet wird?
Basler Zeitung 24. September 2011
re: Wir sind nicht Irak - US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt
Anton Keller (25.September 2011, 15:07)
Gut getickt, Markus Somm. Sagt mir nun wann und wo sich das Fähnlein der sieben Aufrechten einstellt, und ich sag' Euch, wo welches Pulver noch im Trockenen liegt - hier die Adresse falls der Zensurvogt gerade beim Café ist: www.solami.com/Kundenschutz.htm, und hier für Eure Antwort: swissbit@solami.com
Neue Zürcher Zeitung 26. September 2011
re: Es braucht eine scharfe Gangart
Anton Keller (26. September 2011, 12:40) Der Wurm sitzt tiefer
Grübels Glanzleistungen, Stamina & Verantwortungssinn in Ehren (abgesehen von den schon anlässlich der SBV/SBG-Fusion gegeisselten 15+% ROI-Zielen: www.solami.com /ubs.htm#Titanic). Bleibt die abartige Mutation vom Kundentreuhänder zum Agenten fremder Steuervögte, vorgespurt durch BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: …/QI.htm#STAMM), der dem UBS-Debakel in den USA zugrunde liegt und mit FATCA global seinen Schadenlauf nehmen soll. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer sind ohnehin kein Erfolgsmodell. Dies umso weniger als die in Grossfirmen & Behörden beobachtete schadenträchtige Abgehobenheit, Fehler-Uneinsichtigkeit & Compliance-Mentalität überhandnehmen (…/bankingfuture.htm). Zudem: wie soll ein zukünftiger Whistleblower das Management vor Internagefahren warnen können, wenn man selbst als UBS-Stakeholder & -Aktionär für Problemlösungen beim UBS-VR abgewimmelt und gar zum Sicherheitsdienst umgeleitet wird? Ist Weber wirklich der Mann für den Job?
Lukas Hässig Blog
re: USA setzen der Schweiz Pistole an die Brust 20minuten.ch (22. Juli 2011)
Anton Keller, 26. September 2011, 15:26 So kann man’s auch sehen – als Einäugiger, that is!
Schon mal gehört, dass sich Engländer „subjects of the Queen“ nennen, und dies mit stolzer Überzeugung? Im Gegensatz etwa zu uns Schweizern die – umgekehrt und mit nicht weniger tiefverwurzeltem & verpflichtendem Recht und Selbstwertgefühl – sich als der Souverän, als niemandem als sich selbst und der Gemeinschaft verpflichtete souveräne Bürger verstehen. Oder wenigstens bis vor kurzem sich so verstanden und meist auch verhalten haben – bis hinauf zum Bundesrat und zum Bundesgericht.
Das war einmal. Wie in der 1.August-Rede „Ohne Selbstbestimmung keine Freiheit“, sowie in einer kürzlich erschienen parlamentarischen Anekdotensammlung in Erinnerung gerufen. Wie nachzulesen im BAZ-Leitartikel „Wir sind nicht der Irak: US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt“ (www.solami.com/bankingfuture.htm#taumelt). Und wie von Adolf Muschg in der Verfassungspräambel mahnend auf den Punkt gebracht: Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht.
Die mit dem Bankdatenklau einhergegangene Hehlerei von Staats wegen gab Gelegenheit, in ausländischen Medien resonanzstark hinzuweisen auf einen auch hierzulande zusehends in Vergessenheit geratenen Grundsatz zum Verhältnis Bürger Staat.
Zugegeben: Manch einem ist Glasnost kein Begriff mehr. Kaum bekannt ist ausserhalb der Schweiz auch das besondere Staatsverständnis vom souveränen Bürger, gläsernen Staat, und verfassungsmässig garantierten Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (Art.13 BV; BVG-Entscheid i.S. FINMA, 5.1.10, E. 4.1). Das dem Staat anvertraute Tun & Lassen, ja dessen Existenzberechtigung gründet in des Bürgers Wohl. Womit erhellt, was in Art.8 ZGB festgeschrieben und davon abzuleiten ist.
Grundsätzlich bestimmt der Souverän, d.h. der Stimmbürger den Steuertarif. Und soweit er einer Umkehr der Beweislast nicht zugestimmt hat, obliegt diese dem Staat. Mit der Steuererklärung erklärt er verbindlich was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Es obliegt sodann dem Staat zu beweisen, dass ihm mehr als deklariert zusteht. Bis zu diesem Nachweis, der zufolge des Hehlereiverbots nicht auf illegal beschaffte Daten abgestützt werden darf, erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt.
Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
MaW: wer den gläsernen Bürger will, nimmt dessen Staats-Bevormundung in Kauf. Zulasten des Gemeinwohls untergräbt er damit auch den Verantwortungs- und Bürgersinn. Und er missachtet die historische Tatsache, dass die Berliner Mauer in westlicher und nicht in östlicher Richtung umgefallen ist – auch wenn bedenklichste Entwicklungen in der EU, USA, OECD, etc. das Gegenteil vermuten lassen.
Basler Zeitung 24. September 2011
re: Wir sind nicht Irak - US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt
Anton Keller (26.September 2011, 23:20, zensuriert)
Das kommt von der abartigen Banken-Mutation
vom Kundentreuhänder zum Agenten fremder Steuervögte, vorgespurt durch BR Villgers QI-Fehler (271 StGB-Suspendierung: www.solami.com/QI.htm#STAMM), der dem UBS-Debakel in den USA zugrunde liegt & mit FATCA global seinen Schadenlauf nehmen soll. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer & kuschelnde Bundesräte sind auch kein Erfolgsmodell (…/bankingfuture.htm).
re: Killing the Recovery
110. Iconoclast (29 September 2011, 11:31am) It aint necessarily so!
On the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong, as the collaps of the soviet system on the one hand, and Wall Street's contributions to the current mess suggests. And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces back to work - in both California and Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah and some 17 other states have already begun to go up that road by reintroducing defiscalised gold as legal tender. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value trading - and even tax-paying - instruments, like the time-tested Swiss WIR francs, which have proven to be highly effective anti-cyclical and anti-depression measures (www.solami.com/WIR.htm).
Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The acters are mainly unelected, myopic and self-serving out-of-control bureaucrats here and there - helped by blue-eyed do-gooders, recklessly egoistic professional profiteers, and formerly principled fiduciaries who lost their mooring and orientation. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has been working in the dark for decades to develop schemes ostensibly occupying moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Behind the back of lawmakers everywhere, it managed to turn such pro-liberty, pro-market and pro-sovereignty institutions like the OECD into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, U.S. Congressmen Bill Posey (R-FL) and Gregory Meeks (D-NY) and five more co-sponsors introduced the bipartisan H.R.2568 -- Nonresident Alien Deposit Bill ("To prevent the Secretary of the Treasury from expanding United States bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens"). Here we are talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks the IRS - illegally - has already turned into Qualified Intermediaries and now wants to boot even more with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm ¦ .../fatca.htm). For both US and foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh and not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).
Wall Street Journal September 29, 2011
re: The Perils of Ignoring History
Anton Keller (29 September 2011, 15:20) It aint necessarily so!
On the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah & other states have already begun to go up that road.. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value instruments, like the Swiss WIR francs which, since 1934, has been an effective anti-cyclical & anti-depression tool (www.solami.com/WIR.htm).
Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The actors are mainly unelected bureaucrats here & there. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has occupied moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Pro-liberty, pro-market & pro-sovereignty institutions like the OECD were thus turned into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, Congressmen Posey & Meeks introduced the bipartisan H.R.2568 -- Nonresident Alien Deposit Bill (To prevent the Secretary of the Treasury from expanding US bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens). Here we’re talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks. The IRS - illegally - has already turned them into Qualified Intermediaries and now wants to boot them with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm ¦ .../fatca.htm). For both US & foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh & not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).
Wall Street Journal September 30, 2011
re: Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw
Anton Keller (September 30, 2011, 12:50)
Why not keep the EURO and reintroduce complementary currencies?
Current European law wouldn't stand in the way for, e.g. Greece, to remobilise - rather than slash - their productive forces, only myopic economic wizzards and gesticulating decision-makers are (www.solami.com/outofthebox.htm). And on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is anyway still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). And maybe Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, is really up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency. Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real-value instruments, like the Swiss WIR francs which, since 1934, has been an effective anti-cyclical & anti-depression tool (.../WIR.htm).
Meanwhile, the really alarming golden goose killing continues on a cleverly obscured trillion dollar stage. The actors are mainly unelected bureaucrats here & there. The international brotherhood of taxmen (sisters admitted) has occupied moral high grounds - like paying taxes - while undermining fundamental liberties. Pro-liberty, pro-market & pro-sovereignty institutions like the OECD were thus turned into Orwellian monsters for "combatting tax avoidance" (.../Orwell.htm). Last July 15, Congressmen Posey & Meeks introduced the bipartisan H.R.2568 - Nonresident Alien Deposit Bill (To prevent the Secretary of the Treasury from expanding US bank reporting requirements with respect to interest on deposits paid to nonresident aliens). Here we’re talking about trillions of dollars channelled into the US economy by foreign banks. The IRS - illegally - has already turned them into Qualified Intermediaries and now wants to boot them with its ill-considered FATCA plans (.../QI.htm¦ .../fatca.htm). For both US & foreign investors appreciating privacy, that could be the last straw - with the US economy thus deprived of much needed fresh & not only fiat capital (.../bankingfuture.htm).
Neue Zürcher Zeitung 28.September 2011
re: Barroso drängt auf Verhandlungen mit der Schweiz
Anton Keller (30.9., 19:31 / 3.10.11, 15:20) So kann mans auch sehen – als Einäugiger, that is!
Engländer nennen sich mit stolzer Überzeugung „subjects of the Queen.“ Im Gegensatz zu uns Schweizern die – mit nicht weniger tiefverwurzeltem & verpflichtendem Recht & Selbstwertgefühl – sich als der Souverän, als niemandem als sich selbst & der Gemeinschaft verpflichtete souveräne Bürger verstehen. Oder wenigstens bis vor kurzem sich so verstanden & meist auch verhalten haben.
Das war einmal. Belege: „Ohne Selbstbestimmung keine Freiheit“ Die parlamentarische Anekdotensammlung (F.Loeb). BAZ-Leitartikel „Wir sind nicht der Irak: US wollen unser Bankgeheimnis brechen, Bundesrat taumelt“ (www.solami.com/bankingfuture.htm#taumelt). Und wie von Adolf Muschg in der Verfassungspräambel mahnend auf den Punkt gebracht: Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht.
Der Bankdatenklau, die Hehlerei von Staats wegen & US-Doppelzüngigkeit gaben Gelegenheit auf solche wichtige Grundsätze zum Verhältnis Bürger/Staat hinzuweisen (…/iconoc.htm#Pistole).
Wall Street Journal September 30, 2011
re: Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw
Anton Keller (October 1, 2011, 10:20)
@ David Sprogis As part of Greek youth - the more hopeful part of Europe's future - you don't need "to sacrifice a life of austerity" to pay for your parents' alleged transgressions. Instead you might start on the road to full employment and recovery by reintroducing a local-content-oriented complimentary currency - which is compatible with EU law (www.solami.com/outofthebox.htm) - and by building a firewall against the Euro-hooked ponzi-players in the casino nearby. Salve!
Wall Street Journal October 7, 2011
re: Europe and Its Money
Anton Keller (October 7, 2011)
Not economic growth but soconomic (social & economic) viability!
As pointed out in a comment to an earlier story (Greek Crisis Reveals EU's Tragic Flaw, 9/30/11,
[http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204138204576600852115618460.html#articleTabs%3Dcomments]), it aint necessarily so - particularly if thinking and acting along worn-out tracks is not required!
Re-introducing a local-content-oriented complementary currency along-side the Euro is by no means ruled out by current EU treaties or directives (www.solami.com/outofthebox.htm). Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down. All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess.
Neue Zürcher Zeitung 6.Oktober 2011
re: Gewinnmaschine Eigenhandel
Anton Keller (10.Oktober 2011 13:51) Gezinkte Casino-Karten
0-5 Verlusttage pro 60 Handelstage? Auch ohne höhere Mathematik ist klar: hier wird mit gezinkten Karten gespielt, das Investorenvertrauen untergraben. Zur Ausmistung des Augias-Stalls bedarf es der Rückkehr zu Realwertwährungen (www.solami.com/outofthebox.htm). Weitere Kardinalfehler sind zu erkennen & zu beheben. Die erweiterten Pensionskassenfazilitäten der 80er Jahre (…/swissbanks.htm#unleashed), die damit global begünstigte junk bond-Kultur, und der vom Bundesrat wenige Tage nach dem Lehman-Desaster noch vergrösserte Casino-Teppich (…/swissbanks.htm#BVV2) beschleunigten den Niedergang. Schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer mögen zwar weiterhin als boni-verwöhnte & -geblendete global players & Nischennutzer an den Weihnachtsmann glauben. Es ist aber fraglich, ob sie als etwas anderes als prinzipientreue, verlässliche Treuhänder der ihnen anvertrauten Vermögen, als Verbündete der Bürger gegen hehlerische Behörden hier & dort noch eine nennenswerte Zukunft haben.
Neue Zürcher Zeitung 10.Oktober 2011
re: 50 Jahre OECD - Selbstverschuldete Identitätskrise
Anton Keller (10. Oktober 2011, 22:00) Zeit die sunset-Klausel anzurufen!
Als der Westen noch im Wettbewerb mit dem Osten stand, war die OECD das Gegenstück zur COMECON. Auftrag & Funktion waren pro-Freiheit, pro-Markt & pro-Souveränität. Es wurde (& zT wird noch) nützliche Grundlagenarbeit geleistet. Aber es nisteten sich auch Termiten ein. Die intern. Bruderschaft der Steuerbeamten riss sich 1977 das Mandat "combatting tax avoidance" unter die Nägel, & alsbald schuf man Anti-Freiheits-, Anti-Markt- & Anti-Souveränitäts-Instrumente, wie die den autom. Steuerdatenaustausch gebietende INTERFIPOL-Konvention (www.solami.com/oecdmandate.htm). Die FATF wurde geschaffen, dort angesiedelt & als soft law-Quelle hochgezogen. Nach dem Berliner Mauerfall kam harmful taxation auf die Tagesordnung & man erdreistete sich mit schwarzen Listen Mitgliedstaaten zu bedrängen. Die Betroffenen suchten unter dem OECD-Radar weiterzuwursteln, unfähig den Zumutungen kompetent, entschieden & mit mehr als kalter Luft entgegenzutreten. Schade.
Neue Zürcher Zeitung 11.Oktober 2011
re: Das Grundübel liegt im Kapitalmangel der Banken
DerSpiegel 11.Oktober 2011 15:56 #91
re: Dramatischer Appell: EZB-Chef sieht globales Finanzsystem in Gefahr
Die Zeit 11.Oktober 2011 16:50 #69
re: Kapitalismus Ohne Maß
Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.Oktober 2011 22:07
re: EFSF-Erweiterung - Slowakische Tugenden
Anton Keller (11. Oktober 2011, 15:03)
Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr (zensuriert)
Die seit 1971 in Umlauf stehenden ungedeckten Fiat-Gelder kenne auch ich nicht. Seit die US Fed 2006 M3-Zahlen nicht mehr publiziert (www.solami.com/capitalism.html#M3), haben wir nebst der Verankerung auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die als Stärkung der Schalen gedachte Anhebung der Eigenkapitalquote mit funny money, Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange, als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten Währungen wie WIR-Franken & ähnlich anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen hinreichend regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.
Handelsblatt 11.Oktober 2011
re: Slowakei stoppt Euro-Rettung - Regierung am Ende
swissbit (11.10.2011, 22:59 Uhr) Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
Vielleicht wird die n-te abartige Maria-Hilf-Kröte beim zweiten Durchlauf im slowakischen Parlament gegen bessere Einsichten doch noch geschluckt. So oder so, es ist nicht zu früh sich an gewisse Fakten zu erinnern.
Das kaum vorstellbare Volumen der seit 1971 in Umlauf stehenden ungedeckten Fiat-Gelder kenne auch ich nicht. Seit die US Fed 2006 M3-Zahlen nicht mehr publiziert (www.solami.com/capitalism.html#M3), haben wir nebst der Verankerung auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die als Stärkung der Schalen gedachte Anhebung der Eigenkapitalquote mit funny money, Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange, als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten Währungen wie WIR-Franken & ähnlich anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen hinreichend regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.
Neue Zürcher Zeitung 11.Oktober 2011
re: Slowakei legt sich quer, Parlament lehnt Euro-Rettungsfonds ab
Anton Keller (11. Oktober 2011, 23:20)
Wie gesagt, der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
Vielleicht wird die n-te abartige Maria-Hilf-Kröte beim zweiten Durchlauf im slowakischen Parlament gegen bessere Einsichten doch noch geschluckt. So oder so, es ist nicht zu früh sich an gewisse Fakten zu erinnern. Und nach Lösungen Ausschau zu halten, welche den Realitäten entsprechen und eine solidere Basis für die Zukunft bieten. Auch wir können dazu beitragen.
re: Something's Happening Here
Dancing on eggs was never riskfree (censored)
Friedman’s right for the – partially - right reasons. Something’s indeed happening all over the place. But the underlying forces are not limited to the tectonic social and political shifts reflected in the Arab spring, the Occupy Wall Street and other grass roots movements springing up in America and elsewhere. It’s chicken coming home to roost – after generations of global currency manipulations.
And while the reverse-glasnost adepts in Brussels and in other parts of the Euro zone may yet prevail – and make a mockery of democracy as courageously demonstrated last night by tiny Slowakia’s parliament – a reassessment of the fundamentally flawed Euro and even the European Union itself might do a world of good. Not only for the future of Europe, but also for the way the world community is doing business. (more below)
Wall Street Journal October 12, 2011
re: EU Bailout Fault Lines Exposed in Slovakia
Anton Keller (October 12, 2011 12:04) Dancing on eggs was never riskfree
While the reverse-glasnost adepts in Brussels and in other parts of the Euro zone may yet prevail – and make a mockery of democracy as courageously demonstrated last night by tiny Slowakia’s parliament – a reassessment of the fundamentally flawed Euro and even the European Union itself might do a world of good. Not only for the future of Europe, but also for the way the world community is doing business. Here’s a reminder of badly neglected principles and of key structures which have evolved harmfully.
The awesome size of the non-asset-backed fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window is anybody’s guess. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation. That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital. With the fiat money generators having lost confidence among themselves, strengthening of the egg shells – ie raising the banks’ capital ratio – with more funny money, casion chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (www.solami.com/outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 12.Oktober 2011
re: Barroso will EFSF-Geld zur Not an Banken geben
Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr (2 mal eingereicht, aber zensuriert)
Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit der 1971er Verriegelung des Goldfensters durch Nixon von den Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3). Nebst der Verankerung haben wir so auch die Mindestdisziplin & die Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die Stärkung der Schalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (…/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.
Neue Zürcher Zeitung 12. Oktober 2011
re: Bessere Kapitalausstattung der Banken zwingend
Anton Keller (13. Oktober 2011, 10:49) Riskanter Eiertanz
Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit Nixons 1971er Verriegelung des Goldfensters von Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3). Nebst der Verankerung haben wir so auch die Mindestdisziplin & Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig. Die Stärkung der Schalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (…/outofthebox.htm) - nationalkomische & modellschreinerische Seiltricks notwithstanding.
Tages-Anzeiger 13. Oktober 2011 15:02 15:04 15:05 (zensuriert)
re: Wundersame Aufblähung des Rettungsschirms
Der Tanz auf Eiern war nie frei von Einsturzgefahr
Tja, noch einen sötigen vom Hebel-Barroso. Niemand weiss wieviel ungedeckte Fiat-Gelder seit Nixons 1971er Verriegelung des Goldfensters von Zentral- & andern Banken in Umlauf gesetzt worden sind. Seit 2006 publiziert die US Fed keine M3-Zahlen mehr (www.solami.com/capitalism.html#M3).
Nebst der Verankerung haben wir mit den ungedeckten Fiat-Geldern auch die Mindestdisziplin & Orientierung verloren. Das konnte solange „gut“ gehen, als den vorhandenen Gütern etc auch eine auf Vertrauenskapital gestützte entsprechende Nachfrage gegenüberstand. Seit die Fiatgeld-Generatoren auch unter sich an Vertrauen einbüssten, erwiesen sich die Eierschalen zusehends als weniger tragfähig.
Die Stärkung der Eierschalen mittels Anhebung der Eigenkapitalquote mit Casinochips, etc ist voraussehbar illusorisch. Zumindest solange als das Vertrauenskapital nicht mit realwertgestützten, dh mit anti-zyklischen, die Produktivkräfte mobiliserenden Lokalwährungen regeneriert sein wird (www.solami.com/outofthebox.htm) – Nationalkomiker- & Modellschreiner-Seiltricks notwithstanding.
Financial Times October 13, 2011
re: A routemap through the eurozone minefield
Robert S. Stewart rss1@interopag.com (October 13 9:28am) George Soros
You are forgetting that governments do more than just open and close discount windows. They set interest rates and they ARE the money supply. Who else prints money? So the people who print money lend it to the people who on-lend money back to the governments to waste it on debts they can't repay. Commercial banks make fabulous fortunes doing so, sometimes losing fabulous fortunes as well. It's a closed shop of addicts providing their substances to other addicts. Who pays for it?
It is the circle of Central Banks lending to Commercial banks who in turn lend to irresponsible governments while earning sickening fortunes and contributing nothing to the growth of employment or the economy generally,. The boondoggle continues with blisteringly foolish government spending that causes the collapse of confidence in the markets. Aren't Central Banks Government Institutions?
Ordinary corporations and individuals have their necks held under the disgraceful boots of poor leadership of this circular cabal of Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers. The game is up. Everyone knows who runs the banking system and governments.
Pity the poor Africans who are frequently charged with massive corruption and mismanagement in the wake of these banking and government debt scandals! They pale by comparison.
Robert S. Stewart rss1@interopag.com Mont-sur-Rolle Switzerland
Franfurter Allgemeine Zeitung 13. Oktober 2011 (zensuriert)
re: OECD fordert Zerschlagung der Großbanken
solami (13. Oktober 2011 16:58)
Die Berliner Mauer fiel in unserer Richtung! Oder habe ich da was übersehen?
Kritik & Rezepte der OECD zur Bankenkrise scheinen hilfreich zu sein; ob die OECD dazu überhaupt berufen ist, soft law zu praktizieren ist aber unklar.
Als der Westen noch im Wettbewerb mit dem Osten stand, war die OECD das Gegenstück zur COMECON. Auftrag & Funktion waren pro-Freiheit, pro-Markt & pro-Souveränität. Es wurde (& zT wird noch) nützliche Grundlagenarbeit geleistet. Aber es nisteten sich auch Termiten ein. Die intern. Bruderschaft der Steuerbeamten riss sich 1977 das Mandat "combatting tax avoidance" unter die Nägel, & alsbald schuf man Anti-Freiheits-, Anti-Markt- & Anti-Souveränitäts-Instrumente, wie die den autom. Steuerdatenaustausch gebietende INTERFIPOL-Konvention (www.solami.com/OECD.htm). Die FATF wurde geschaffen, dort angesiedelt & als soft law-Quelle hochgezogen. Nach dem Berliner Mauerfall kam harmful taxation auf die Tagesordnung & man erdreistete sich mit schwarzen Listen Mitgliedstaaten zu bedrängen.
Glaubwürdigkeit hängt auch von Statutentreue ab!
re: The Banks Falter
Iconoclast (October 14, 2011 08:22 #43) Risky dance on eggs
The financial tsunami underway has been building up over a generation. And as long as our leaders – helped by myopic players - wont recognise its origins, they risk to burden at least the current generation needlessly if not avoidably, depth-wise, width-wise and time-wise.
In „Between the Lines, Wall St. Banks Face a Deficit of Trust“ (NYT, Dealbook, 10/12/11), Jesse Eisinger observed:
„Morgan Stanley has much more capital and lower leverage than it did at the height of the financial crisis. … Yet, the moment one examines almost any detail of the global financial system, faith falters once again. Take the uncertainty about the derivatives markets. Morgan Stanley has a face value of $56 trillion in derivatives. … If something goes wrong with just one-tenth of 1 percent of those trades, it’s kablooie. … Derivatives can be dismissed as a popular bugaboo, but they really are just a symbol of the larger problem. A recitation of daily stories reveals all kinds of reasons that banks don’t trust each other.“
A key factor underlying this crucial lack of trust is seen in the awesome size of the non-asset-supported fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation. That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital. With the fiat money generators having lost confidence among themselves, strengthening of the egg shells – ie raising the banks’ capital ratio – with more funny money, casion chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (.../outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.
re: G-20 Seeks Broader Solution for Europe Debt
Iconoclast (October 15, 2011 11:05am #11) Attention: G-20 sherpas
Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks. Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
So far, on the financial front, the doctors’ responses have been less than really life-preserving. And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, the IMF, the EU and even the OECD (www.solami.com/iconoc.htm#OECD) have all sounded the tocsin, while offering little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. The hugely blown up baloon of uncovered fiat money may not yet be universally recognised as a core problem of the current financial disarray. The possibility to re-introduce at least complementary local currencies may thus deserve some attention by decision-makers looking for genuinely road-holding solutions.
To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other tools. Even current EU treaties or directives do not stand in their way – only economic demagogues and know-it-all but in fact hapless and denuded leaders do.
Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down. All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess. Hopefully some G-20 sherpas will take note.
Wall Street Journal October 15, 2011
re: G-20 Pledges Support For Banks,EU To Bolster Rescue Fund
Anton Keller (October 15, 2011 11:44am) Attention: G-20 sherpas
Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks. Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
So far, on the financial front, the doctors’ responses have been less than really life-preserving. And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, the IMF, the EU and even the OECD (www.solami.com/iconoc.htm#OECD) have all sounded the tocsin and been engaging in gesticulations while offering little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. The hugely blown up baloon of uncovered fiat money may not yet be universally recognised as a core problem of the current financial disarray (www.solami.com/iconoc.htm#fiat). The possibility to re-introduce at least complementary local currencies may thus deserve some attention by decision-makers looking for genuinely road-holding solutions.
To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his call to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other tools. Even current EU treaties or directives do not stand in their way – only economic demagogues and know-it-all but in fact hapless and denuded leaders do.
Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided for small and medium enterprises a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression local monetary system which kept productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips were down. All of these productive factors have thus been oriented towards serving human beings and their social structures. In the Greek and other cases, a corresponding refocussing of the attention and energies away from capital, funny money, bonus-driven mergers & acquisitions, and economic growth towards human-centered objectives might provide a practical and dignified organic way out of the current mess. Hopefully some G-20 sherpas will take note.
Economist, Financial Times, Athens News, ekathimerini.com, WP October 8/16/18, 2011
re: Here we go again / A routemap through the eurozone minefield /
A restructuring, but not a default / Greek banks feeling the heat
Ghost of Lehman Brothers haunts European politicians and bankers
solami (October 16/17/19, 2011 12:32)
Banks AND the real economy may need a firewall against fiat money
Cardiac arrest is a life-and-death matter on the minute scale. Urinary tract closure is life-threatening within hours. Freezing up interbank lendings chokes the economy within weeks. Immediate, laser-sharply targeted and competently executed action is called for in each case.
So far, on the financial front, the doctors’ responses have not been for the long haul. And while pumping uncovered funny money into the patient may keep him alive, the market cant be fooled endlessly. Confidence among the players remains key. The real trading partners may stay in business by working around banks. And their traditional business facilitators may overcome their freezing up by installing a firewall between their real economy services and the back office with its fiat money casinos.
The OECD has already called for a breakup of the big banks (www.solami.com/iconoc.htm#OECD). And in the runup to the next G-20 meeting, the World Bank, IMF and EU have also sounded the tocsin. Yet, gesticulations still dominate the political arena, with little in the way of credible and nationally if not globally supportable helpful solutions. Particularly, the hugely blown up baloon of uncovered fiat money is not yet universally recognised as the core problem it really is (www.solami.com/iconoc.htm#fiat). Still, decision-makers looking for road-holding solutions may want to take a look at the idea of complementary local real value currencies.
To be sure, on the debate about controlled enhanced public spending (Keynes) vs liberating market forces (Hayek), the jury is still out. Maybe both have it at least partially wrong (collaps of the soviet system / Wall Street's contributions to the current mess). But Bernard Lietaer, the former Belgian central banker, may indeed be up to something with his contrarian proposal to the fashionable budget cuts. He seeks to get the productive forces, particularly the unemployed youth, back to work - in both California & Greece - by reintroducing a local-content-oriented complementary currency (www.solami.com/outofthebox.htm). Utah & other states have already begun to go up that road. Others may follow, if not with tabacco leaves then perhaps with other real value currencies. Significantly, current EU treaties and directives do not stand in their way – only „not-invented-here“ economic know-it-all do.
Since 1934, Switzerland's complementary WIR franc system has provided such a uniquely effective anti-cyclical & anti-depression tool (www.solami.com/WIR.htm). Some credit this $2.5bn/y system involving one quarter of Switzerland's enterprises with having safeguarded the Swiss economy from downturns which affected all its major trading partners. It is designed to keep Switzerland’s productive forces employed, tourist infrastructures in use and machinery humming - even and particularly when the chips are down. And it is seen to avail itself for adoption and application in the Greek and other cases.
re: Losing Their Immunity
Iconoclast (October 17, 2011 06:46am, publ. 19:55pm (13 hour delay censor)
#443) To the abyss and back
There is more to it than meets the naked eye. The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. But there is a no less havoc-creating global factor which may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For ten years later, this US de-mooring of the currency system was unwittingly compounded by the Swiss Government in its legislative effort to accommodate pension funds and other savings (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Indeed pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for big companies as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. What’s more, a few days after the collapse of Lehman brothers, the Swiss government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest in even higher risk categories (derivatives). Which provoked some lawmakers to suggest remedial measures in the opposite direction (www.solami.com/083718.htm). They’re calling for investment standards for pension funds which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's trade-off of the lifting of the blanket prohibition of taking interest with the enforcement of a ban of usuric interest rates. This may help bring us all back from the abyss - essentially created by the ill-advised de-mooring of the US currency whose inflationary and other adverse effects on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale suppression of the crucial M3 figures by the FED sind March 2006 (www.solami.com/M3.htm). It may take us all back onto the road of covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Thus, with the above caveat, I concur with Krugman’s analysis: „What caused the financial industry to grow much faster than the rest of the economy starting around 1980 was a series of deliberate policy choices, in particular a process of deregulation that continued right up to the eve of the 2008 crisis.“
Economist, ekathimerini.com, Athens News, WSJ October 15/17, 2011
re: Nowhere to hide
solami (October 17, 2011 13:02 GMT) To the abyss and back (Censored by the Wall Street Journal for "language [which] does not comply with community standards")
There is more to it than meets the naked eye. The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. But there is a no less havoc-creating global factor which may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For ten years later, this US de-mooring of the currency system was unwittingly compounded by the Swiss Government in its legislative effort to accommodate pension funds and other savings (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Pointing to this example by the reputedly „rock-solid, careful and reliable“ Swiss, pension fund managers everywhere thus found themselves formally authorized and encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. To look for a company’s bigger size as a measure for greater security (sic! e.g. ENRON). And even explicitly to venture into the unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casino, i.e. the back-office of the stock-market which is supposed to serve and not to undermine the real economy. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
This provoked some lawmakers to suggest remedial measures in the opposite direction (www.solami.com/083718.htm). They’ve been calling for investment standards for pension funds which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting of the blanket prohibition of taking interest while enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). For those capable and willing to recognise facts, such measures are seen to help bring us back from the abyss. Recognizing the globally devastating effects of the de-mooring of the US currency and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies would be a good start (www.solami.com/outofthebox.htm). For the inflationary and other adverse effects of fiat - ie funny – money on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks, such as the tell-tale suppression of the crucial M3 figures by the FED since 2006 (www.solami.com/M3.htm). We must by all means find the way back onto the road of covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus and other myopic and ill-advised short-termists who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Thus, with the above caveat, I concur with Paul Krugman’s recent analysis: „What caused the financial industry to grow much faster than the rest of the economy starting around 1980 was a series of deliberate policy choices, in particular a process of deregulation that continued right up to the eve of the 2008 crisis.“ And on the background of the material assembled (eg: www.solami.com/capitalism.html, www.solami.com/porkbellies.htm), I agree with Robert S. Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (www.solami.com/iconoc.htm#Soros)
Wall Street Journal October 17, 2011
re: Deadline Sets Stage for Crucial Euro Week
Anton Keller (October 17, 2011 11:22am) To the abyss and back
The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 provided for an abundant – and eventually devastating - supply of casino chips. Another havoc-creating global factor may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. Some ten years later, the Swiss Government liberalised pension fund investments (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Pension fund managers everywhere thus found themselves encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. For a company’s bigger size as a measure for greater security. And to place their eggs in unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casinos. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
Some lawmakers then called for remedial measures in the opposite direction (.../083718.htm). Ie for investment standards which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting of the blanket prohibition of taking interest while enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). Recognizing the globally devastating effects of the de-mooring of our money and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies may help bring us back from the abyss (,,,/outofthebox.htm). For the inflationary and other adverse effects of fiat money on the real economy can no longer be controlled by accounting gimmicks (like non-publication of M3 figures by the FED since 2006: .../M3.htm). We must find the way back to covering the long-term needs of the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus etc who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Thus, with the above caveat, I concur with Paul Krugman’s recent analysis (Losing Their Immunity, NYT 10/16/11). And on the background of the material assembled (eg: .../capitalism.html, .../porkbellies.htm), I agree with Robert S. Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (.../iconoc.htm#Soros)
re: The Great Restauration
Iconoclast (October 18, 2011 8:50am, publ. 21:54pm #297) (11 hour delay censor)
We better throw away our broken compass!
The fiat money bubble unleashed by Nixon’s closing of the gold window in 1971 brought an oversupply of casino chips. Another havoc-creating factor may yet be discovered by current and future Nobel prize winners. For some ten years later, the Swiss Government liberalized pension fund investments – with devastating copycat results on the global market (www.solami.com/caisses.htm#unleashed).
Pension fund managers everywhere thus found themselves encouraged to look for the-sky-is-the-limit "market-level returns" rather than low-risk family-father investments. For a company’s bigger size as a measure for greater security. And to place their eggs in unfathomably sophisticated derivatives & "securization" casinos. What’s more, a few days after the collapse of Lehman Brothers, the Swiss Government heeded the banking lobby’s calls for allowing pension funds to invest even more in high-risk categories (derivatives, etc).
Some lawmakers then called for remedial measures in the opposite direction (.../083718.htm). Eg investment standards which respect time-tested principles, organic limits and Calvin's famous trade-off to be strictly observed (ie lifting the prohibition of taking interest but enforcing a ban on usuric interest rates – ie above 5%). Recognizing the globally devastating effects of the un-mooring of our money and a joint effort to return to some universally acceptable real value currencies may help bring us back from the abyss (,,,/outofthebox.htm). The ill effects of fiat money can no longer be hidden by accounting gimmicks (like non-publication of M3 figures by the FED since 2006: ../M3.htm). We must find the way back to serve the real citizens and the real economy - instead of accommodating apprentice-sorcerers, greed gurus etc who recklessly pursue the illusion of financial perpetuum mobiles.
Insofar I concur with Paul Krugman’s analysis (Losing Their Immunity, NYT 10/16/11). And based on further insights (.../capitalism.html, .../porkbellies.htm), I agree with Robert Stewart’s conclusion: «The game is up. … Governments, Central and Commercial Banks, and all need to be recast and run by higher motivated and more qualified individuals who are public managers, not individual fortune seekers.» (.../iconoc.htm#Soros)
Tages-Anzeiger 27.September 2011
re: Die Fehlanalyse in Bildern
Anton Keller, Secretary, Swiss Investors Protection Association sagt (19. Oktober 2011 um 12:01):
Modellschreiner
Edgar Salin, ein würdiger Schüler von Max Weber, warnte stets vor den Unzulänglichkeiten der schon damals in Mode gekommenen Ökonometrie und bezeichnete deren Verfechter nicht ohne innere Überzeugung als “Modellschreiner”. Bezeichnenderweise ist sein Freund, Studienkollege und Gesinnungsgenosse Oscar Morgenstern in Princeton mit seinem Institut “Mathematica” hervorgetreten – aber nicht etwa weil er diesbezüglich Salins kritischer Grundhaltung gegenüberstand, sondern weil er im dortigen naturwissenschaftlich-dominierten “Manhattan”-Umfeld mit diesem Mantel seine staatswissenschaftlichen Erkenntnisse wirksamer einbringen konnte.
Washington Post, Wall Street Journal, Athens News, ekathimerini.com, Economist October 20/21/22, 2011
re: Greek rescue may cost banks even more / Tussle Over EFSF Far From Over
Greek scientists ask world academic community to plead Greece's case abroad
Greece needs to carry out genuine reforms / Wake up, euro zone
solami (October 21/22, 2011 8:28pm/8:49am) In the best of British maecenas traditions, Lord Wolfson of Aspley Guise challenged the lateral thinkers of today to come up with a plan providing for the "orderly exit of one or more member states from the European Monetary Union". The good Lord is offering a reward of £250.000 to be attributed by a "panel of leading academic economists" - probably by some of the same guys who contributed to the mess we’re in.
While saluting all well-considered initiatives, some observers would probably agree neither with the proposed research emphasis nor with the profile of the super-econometrician thus looked for. Yet, the task of preventing the €-zone from falling - and drawing most of us - into a black hole, is indeed formidable and urgent. But gesticulations notwithstanding, it cannot be accomplished with magnetic compasses while the magnetic field - i.e. the disciplinary mooring of our currencies in real values - has disappeared.
As with "Banks AND the real economy may need a firewall against fiat money" (www.solami.com/bankingblues.htm#default) and "We better throw away our broken compass!" (.../iconoc.htm#compass), here is a radically different approach:
1. Convert the IRS' hidden and unconstitutional global $500 bn/y (estim.) money laundering machine - QI and its upcoming super-QI complement FATCA (…/porkbellies.htm#bolts) - into a global all-members-equitably-benefitting cooperative, perhaps under BIS or IMF control.
2. Strengthen the back of citizens everywhere, and help him/her to recognise, assert and apply him/herself as the sovereign, particularly in his/her relations with the authorities here and there (translation: reconvert to exclusive allies and fiducieries of citizens all those who have gone astray by losing their mooring, memory-where-they-came-from, and orientation, notably the IRS' QI agents).
3. Create politically well-connected private and cooperative banks in Switzerland who - supported by maecenas and other visionary sovereign citizens - will effectively see to it that, for generations to come,
- Switzerland's obliging banking traditions will be upheld, strengthened and developed,
- lowerings of bilateral criminal and administrative assistance standards will be prevented ("Mettre en œuvre «Rubik», le casse-tête des banquiers") and possibly reversed, and
- betrayed clients will be assisted in their own country - beyond the call of duty (motion 10.4069).
(e.g.: in cooperation with solidary diaspora Greeks and members of Grece's civil society, all acting volontarily, a local content-oriented complementary currency - e.g. Nomos - would be developed and co-financed with the objective to rapidly mobilise and put to Nomos-paid work the locally idle productive forces by way of suitable infrastructure, education & training, cadaster and related works and 5% micro-loans: .../outofthebox.htm).
So, what's your take and, in the event, will you lend a hand? E.g. by calling a Greek friend who might be interested - and who may want to remain anonymous by having his banker contact us? Salve!
Anton Keller swissbit@solami.com url: www.solami.com/eureka.htm
Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.Oktober 2011
re: Euro-Finanzminister geben 8 Milliarden frei
solami - 22.10.2011 18:41 Uhr Der Wurm sitzt tiefer!
Ich hab zwar Recht, Natur- und Staatswissenschaften studiert, verstehe mich aber keineswegs als Nationalkomiker oder „Modellschreiner“ (ohne den Anhängern von Keynes, Hayek oder Morgenstern nahe treten zu wollen). Dennoch, oder vielleicht deshalb, hab auch ich Mühe, die in den Vordergrund gerückten Lösungsansätze zur Überwindung der griechischen Überschuldung und der €-Krise einzuordnen. Und das andauernd hilflose und zusehends peinlichere Gestikulieren unserer Wirtschafts- und Staatsführer – und deren Sherpas – als Ersatz für ein längst überfälliges Eingeständnis hinzunehmen. Dafür nämlich, dass auf magnetische Kompasse kein Verlass ist wo kein magnetisches Feld vorhanden ist - lies: wo die Verankerung unserer Währungen in begrenzten und entsprechend disziplinierenden Realwerten ersatzlos aufgehoben worden ist.
solami - 22.10.2011 18:37 Uhr
Kann mir jemand auf den Sprung helfen - ich hab da offenbar was übersehen?!
Was hält Griechenland & E, I, D davon ab, mittels auf lokale Güter & Dienstleitungen ausgerichteter Lokalwährungen die brachliegenden Produktionskräfte & -Einrichtungen zu mobilisieren?
Was hält insbesondere die staatskreditgebenden Privatbanken davon ab, statt 21, 50 oder mehr prozentige z.T. existenzgefährdende „Haarschnitte“ zu verkraften, diese leidenden Anleihen bis zu deren Rückzahlung oder Ablösung auf dem Verhandlungsweg als „non-performing credits“ in den Büchern weiterzuführen, resp. dazu allenfalls notwendige Rechtsanpassungen ebensoschnell herbeizuführen?
Was veranlasst die durch keinerlei Goldbindung mehr behinderten Zentralbanken den irreführenden Eindruck zu erwecken, die per Computerklick geschaffenen Zillionen seien irgendwie von Steuerzahlungen oder sonstigen Realwerten gedeckt? Das unabdingbare Vertrauen des Bürgers und des Marktes kann jedenfalls nicht mittels solcher Seiltricks zurückgewonnen werden – im Gegenteil!
Die Zeit 22.Oktober 2011
re: Banken sollen mehr zur Griechenland-Hilfe beitragen
solami (22.Oktober 2011 18:59)
57. Ich muss da einiges übersehen haben - oder träume ich wirklich?
Ich hab Mühe das immer peinlichere Gestikulieren unserer Wirtschafts- & Staatsführer – & deren Sherpas – als Ersatz für ein längst überfälliges Eingeständnis hinzunehmen. Dafür nämlich, dass auf magnetische Kompasse kein Verlass ist wo kein magnetisches Feld vorhanden ist - lies: wo die Verankerung unserer Währungen in begrenzten & entsprechend disziplinierenden Realwerten ersatzlos aufgehoben worden ist. Ergo einige Fragen:
1. Was hält Griechenland – aber auch Spanien, Italien und Deutschland - davon ab, mittels auf lokale Güter & Dienstleitungen ausgerichteter Lokalwährungen die brachliegenden Produktionskräfte & -Einrichtungen zu mobilisieren? (www.solami.com/outofthebox.htm ¦ .../WIR.htm)
2. Was hält insbesondere die staatskreditgebenden Privatbanken davon ab, statt 21, 50 oder mehr prozentige z.T. existenzgefährdende „Haarschnitte“ zu verkraften, diese leidenden Anleihen bis zu deren Rückzahlung oder Ablösung auf dem Verhandlungsweg als „non-performing credits“ in den Büchern weiterzuführen, resp. dazu allenfalls notwendige Rechtsanpassungen ebensoschnell herbeizuführen?
3. Was veranlasst die durch keinerlei Goldbindung mehr behinderten Zentralbanken den irreführenden Eindruck zu erwecken, die per Computerklick geschaffenen Zillionen seien irgendwie von Steuerzahlungen oder sonstigen Realwerten gedeckt? Das unabdingbare Vertrauen des Bürgers und des Marktes kann jedenfalls nicht mittels solcher Seiltricks zurückgewonnen werden – im Gegenteil!
re: Europe gets a Deal / Europe’s rescue plan / The Fiscal Union Delusion
A Greek default in all but name
Iconoclast / solami Oct 28th 2011 10:16 #36 / 11:04 GMT / 13:26
Misleading growth and funny money mantras
«Europe’s continued insistence on imposing punitive austerity in exchange for bailouts … will make it impossible for weaker economies to generate enough growth to pay down debts.» (Europe Gets a Deal, NYT editorial, Oct.28, 2011)
While the first part of this editorial sentence reflects a sad key reality, the second part exposes what some see as a key fallacy of the prevailing mainstream understanding and practice of the «science» of economics. For whether we believe in and heed the key message of «Silent Spring», the notion of unlimited growth as a panacea to many of the world’s ills stands seriously challeneged ever since the Club of Rome published „The Limits of Growth“ – neocon simplicities and ultraliberalism notwithstanding.
So maybe we all would be well advised to take our distance to and look beyond the growth mantras some learned people still preach from their ivory towers. Which is not to say that all growth is bad. And indeed, we should be careful not to throw out the baby with the bath water. But maybe we should set our minds and eyes deliberately on more generally helpful and roadholding objectives which provide for adequate consideration of the involved social, economic and environmental concerns. Like full development and application of the creative and the productive forces which, under current market and growth policies, often find themselves driven into idleness, uselessness and dispair. (www.solami.com/porkbellies.htm)
And while we are at it, we should seriously consider the implications of and remedies to a situation where the market has been denatured by all-permeating funny money. Indeed, a key factor underlying the cancerous lack of trust among the market players can be seen in the awesome size of the non-asset-supported fiat money brought into circulation by central and other banks particularly since Nixon’s 1971 closing of the gold window. The Fed stopped publishing M3 figures in March 2006 (www.solami.com/capitalism.html#M3). Besides having lost our moorings, we’ve since lost minimal discipline and orientation. That could go „well“ as long as the available goods and services met a demand which was supported by corresponding confidence capital.
With the fiat money generators having now lost confidence even among themselves, mere raising the banks’ capital ratio with more funny money, casino chips, etc is foreseeably illusionary. At least as long as the missing confidence capital will not have been adequately regenerated with real value moneies, like WIR francs and other anti-cyclical local currencies which provide for the productive forces to be mobilised rather than idled (.../outofthebox.htm) – economists’ and model carpenters’ magics not withstanding.
re: A Referendum Spells Trouble / A Greek Lesson in Democracy / A Greek Drama
Isolated Papandreou acts alone in referendum gamble / Grand gestures, empty gestures
Austerity Faces Test as Greeks Question Their Ties to Euro
Iconoclast (November 2, 2011 1:13 #8 / 1:44 / 19:30 #28
And if the Greeks were once again to show us the way?
The market players took it badly, alright. Just as the apprentice sorcerers here and there went ballistic when they were faced with the prospect that the Greek citizens will have the final say on the latest deal to buy time for the shaky € and possibly other fiat moneys.
To be fair, we all failed to note the Greek Government’s parliamentary anouncement on October 5 of an end-of-year referendum - not on getting out of the € zone, but on «important matters facing Greece» (www.solami.com/outofthebox.htm).
No government wants to be seen as jeopardizing the financial system. Yet as a principled, enlightened and solidary leader it befits the successors of the founders of democracy to fully consult their sovereign - i.e. the people - particularly when unorthodox measures are called for. In order to spare the people avoidable further hardships, put it firmly on a path of social and economic well-being, and be on the level of its great past, significant potential, and national dignity.
Such a general mobilisation of idle productive forces may be achieved by a referendum-based prompt re-introduction of a local-content-oriented complimentary private currency alongside the Euro (e.g. € & Nomos: EU law doesn’t stand in its way, only vested-interest «not-invented-here» gesticulators do). Greece’s debt would thus not go away, but with corresponding accountancy rule changes, non-performing sovereign debts could be kept on the books separately at face value until their negotiated resolution.
More importantly, community-focussed infrastructure, cadaster, education & training, 5% micro credit and other projects could thus generate prompt self-help and employment opportunities particularly for youth. Electronic, handy-based Nomos could make up for much of the recent slashes in € incomes. Interested Greek institutions and anonymous – yet solidary – Greeks abroad could provide for the setting up and operation of the Nomos cooperative (contact: swissbit@solami.com).
Anybody to best these amazing Greeks?
re: Greece on the Brink / Europe's Greece Ultimatum
Iconoclast (November 3, 2011 12:03pm #83) (13 hour delay censor)
Referendum: „Yes & Nomos“ - the Greeks show us the way once again!
I’m no economist – and that may be all the better if I think what these sherpas have driven their masters here and there to fiddle with: fiat money, unmooring of our currencies, junk bond capitalism, myoptic bonus-driven M&A, computer-driven casinos, etc. And while changing the horse in the midst of a turbulent river is never a good option, more of the same is definitely inviting disaster. So it may be necessary to keep the casino going for a while – but not on the back of the productive forces and rather with a gradually strengthgened firewall between the real economy and the back-office casino (www.solami.com/iconoc.htm#default).
In the Greek case, that could mean for its government to go ahead with the plan it anounced in Parliament on October 5 of an end-of-year referendum - not on getting out of the € zone, but on «important matters facing Greece» (www.solami.com/outofthebox.htm), like approving the debt deal negociated with its European partners. With a caveat that is «Yes & Nomos».
No government wants to be seen as jeopardizing the financial system. Yet as a principled, enlightened and solidary leader it befits the successors of the founders of democracy to fully consult their sovereign - i.e. the people - particularly when unorthodox measures are called for. In order to spare the people avoidable further hardships, put it firmly on a path of social and economic well-being, and be on the level of its great past, significant potential, and national dignity.
Such a general mobilisation of idle productive forces may be achieved by a referendum-based prompt re-introduction of a local-content-oriented complimentary private currency alongside the Euro (e.g. € & Nomos: EU law doesn’t stand in its way, only vested-interest «not-invented-here» gesticulators do). Greece’s debt would thus not go away, but with corresponding accountancy rule changes – which shouldn’t be more difficult than all the recent instant EU treaty adoptions rushed through -, non-performing sovereign debts could be kept on the books separately at face value until their negotiated resolution.
More importantly, community-focussed infrastructure, cadaster, education & training, 5% micro credit and other projects could thus generate prompt self-help and employment opportunities particularly for youth. Electronic, handy-based Nomos could make up for much of the recent slashes in € incomes. Interested Greek institutions and anonymous – yet solidary – Greeks abroad could provide for the setting up and operation of the Nomos cooperative (contact: swissbit@solami.com).
Anybody to best these amazing Greeks? If you can’t, then support them!
Neue Zürcher Zeitung 3.November 2011
re: Wenn das Volk zum Problem wird
Anton Keller (4.November 2011 15:00) Nach erpresster Referendums-Absage, Referendums-Verbot?
Bundeskanzlerin Merkels angebliche Aussage am Rande der Pressekonferenz vom 2.11., sie lasse sich nicht von ein Paar Berglern mit deren Volksbefragungen in die Suppe spucken, soll zwar mit ihrem Einverständnis nicht ins Englische übersetzt worden sein – der Dolmetscher meinte dies könnte für Schweizer Ohren unzuträglich sein. Ihre Zusatzbemerkung, dass sie dabei nicht in erster Linie die Griechen meinte, lässt aber tief blicken – und verheisst nichts Gutes für künftige deutsche – und Brüsseler - Begehren. Und wenn man bedenkt, wie schnell unsere sieben Weisen nachdrücklich vorgetragenen Begehrlichkeiten und Zumutungen von ennet dem grossen Teich in Sachen Bankgeheimnis statt gegeben haben, wird einem mulmig beim Gedanken unsere Verhandlungspartner könnten Blut gerochen haben und auf einer zukünftigen Vertragsklausel bestehen, wonach der innerstaatliche Ratifikationsprozess ohne Referendum stattzufinden habe. Wehret den Anfängen!
Tages-Anzeiger 7.November 2011
re: Harris Dellas: «Griechenland funktioniert wie seinerzeit die Sowjetunion»
Anton Keller (7.November 2011 12:00 Uhr) ¨[Nach Goldman Sachs,] McKinsey hat grad noch gefehlt.
Marc Zuyox forderte vor drei Jahren in der NZZ: UBS soll "McKinsey + Company striktes Hausverbot für mindestens zehn Jahre" erteilen (www.solami.com/ubs.htm#Zuyox). Auch jener Rat wurde missachtet - mit dem Resultat, das wir alle kennen.
Neue Zürcher Zeitung 10.November 2011
re: Widerstand gegen Gruppenanfragen in Steuersachen schmilzt
Anton Keller (10. November 2011, 22:36) Es ist - noch - Zeit das BR-Anforderungsprofil anzupassen
Nach dem Bankgeheimnis erscheint nun auch unsere Referendumsdemokratie direkt gefährdet. Damit, und angesichts der nicht nur im Nahen Osten, sondern auch im EU-Raum aufziehenden düsteren Wolken, sind unser Souverän und dessen Vertreter gefordert. Es gilt das Anforderungsprofil sowohl unserer Bundesräte als auch deren Sherpas dringend zu überprüfen und bei den anstehenden Wahlen und Ernennungen zu beachten (www.solami.com/aufruf.htm). Auch die Dokumentation "Was sind die Materialien noch wert?" (www.solami.com/materialien.htm) liefert entsprechendes Anschauungsmaterial.
Neue Zürcher Zeitung 11.November 2011
re: Steuerkonflikt Schweiz - USA: Wichtiger Schritt in Richtung Globallösung
Anton Keller (11. November 2011, 15:55) Wer dem Konflikt stets ausweicht, leistet der Erpressung Vorschub
Gruppenverrat? Und was als nächstes? Aufgabe der Referendumsdemokratie?
Das Bundesverwaltungsgericht sehe dies nun eben mal so. Doch: soll der verfassungsmässige Gesetzgeber nicht seines Amtes walten und nachhaltig korrigierend eingreifen, sondern den fremden Druck- und soft law-Quellen (OECD, FATF, EU, IRS mit deren souveränitäts-, markt- und bürger-feindlichen QI- und FATCA-Monstrositäten) gar noch weiter Vorschub leisten? Wollte der Souverän wirklich solche rückgratschwache, ja gemeinschädliche Interessenvertreter in Bern? Wo ist das Fähnlein der sieben Aufrechten? Aktualisierung des Anforderungsprofils ist geboten! (www.solami.com/aufruf.htm)
Neue Zürcher Zeitung 11.November 2011
re: Verfahren gegen Banken wegen Potentatengeldern
Anton Keller (11. November 2011, 14:56) FINMA blues
Die Nachfolgerin der altehrwürdigen Eidg. Bankenkommission tut sich schwer in ihrem angestammten Geschäft, d.h. der Wahrung und Förderung der Interessen des Finanz- und Werkplatzes Schweiz. Zugunsten fremder Vögte, zur Durchsetzung fremden Rechts, und zulasten bewährter hiesiger Usanzen, Normen und Institute entwickelt sie sich selbstgerecht als Trojanisches Pferd. Das war mit der umstrittenen, weil systemwidrigen und abartigen Einbettung der US-inspirierten Anti-Geldwaschmaschinerie vorauszusehen (www.solami.com/finma.htm#06.017).
Die generelle Durchdringung der Arbeitsatmosphäre mit der damit verbundenen Polizeimentalität untergräbt zusehends die Eigenverantwortung der Finanzakteure ebenso wie die liberale Grundstruktur unseres Staatswesens. Das „Problem“ der PEP, der „politically exposed persons“ ist per Arrestrecht eher lösbar. Und das Polizeirecht schadet auch dem Hauptpfeiler der Marktwirtschaft, d.h. der zusehends kriminalisierten „tax avoidance“.
Tages-Anzeiger 11.November 2011
re: Tauziehen um Bankgeheimnis
Anton Keller (12.November 2011 10:30) Gruppenverrat? Und danach? (zensiert)
Dem Bankgeheimnis dürfte bald die Referendumsdemokratie folgen! Düstere Wolken ziehen auf, im Nahen Osten & EU-Raum. Unser Souverän & dessen Vertreter sind gefordert. Es ist - noch - Zeit das Anforderungsprofil für unsere Bundesräte & deren Sherpas anzupassen (www.solami.com/aufruf.htm). Insidertip: "Was sind die Materialien noch wert?" (www.solami.com/materialien.htm),
Neue Zürcher Zeitung 14.November 2011
re: Ein Marshall-Plan für Griechenland als alternative Lösung?
Anton Keller (14.November 2011 10:57) Lehren für aktuell überschuldete Staaten
Das mit den Reparationszahlungen angeführte Beispiel zeigt. dass es auch damals originelle Ideen und visionäre Bänkler, Staatsmänner und Sherpas gab. Statt Staatsschulden exponentiell wachsen zu lassen, wurden Haarschnitte nicht beim Kapital, sondern bei den Zinsen gemacht. Mit Hilfe der verfügbaren Institutionen (BIS, EZB, IWF, etc) könnten auch heute die Buchhaltungsregeln entsprechend angepasst werden, so dass auch zur Verhinderung künstlicher Probleme, Staatsschulden grundsätzlich zum Nennwert in den Büchern weitergeführt und via Markt oder Verhandlungslösung verträglich abgebaut werden könnten (www.solami.com/iconoc.htm#Wurm).
Neue Zürcher Zeitung 5.November 2011
re: Von weissen und grauen Schafen
Anton Keller (14.November 2011 12:27) Staatsrecht 101
Die Schweiz ist eine über Jahrhunderte gereifte Willensnation souveräner Bürger. Dies im Gegensatz zu egozentrischen Staaten, welche ihre Steuerzahler vorwiegend als Subjekte und Befehlsempfänger wahrnehmen, und weniger als Legitimationsquelle und Fokus allen staatlichen Tuns und Lassens.
Oberster Gesetzgeber für die Schweiz ist das Volk, und in seinem Auftrag handeln die Eidg. Räte. Die ihr zugrundeliegende Gewaltentrennung schliesst die Diktatur ebenso wie die Vorherrschaft einer Staatssparte über die andern aus. Der Richterstand hat nur in Fällen von unbeabsichtigten Gesetzeslücken zeitlich und sachlich begrenzte Überbrückungskompetenzen. Er kann nicht als Ersatz für den verfassungsmässigen Gesetzgeber auftreten. Seine Entscheide können aber auch nicht als legalen Vorwand missbraucht werden, um den in den Gesetzen und Verträgen zum Ausdruck gebrachten Volkswillen zu missachten, oder sich den Verfassungsaufträgen zu entziehen, welche den Eidg. Räten obliegen.
Staatsrecht102 (14./16.11. 12:26 / 22:08 1 x zensuriert)
Obwohl in BV 13 nicht ausdrücklich erwähnt untersteht seit je auch des Bürgers wirtschaftliche Privatsphäre dem vorrangigen Rechtsschutz. Vom Bundesgericht unwidersprochen bekräftigte das Bundesverwaltungsgericht in seinem Pilotentscheid B-1092/2009 vom 5.1.10:
„Der Schutz von Bankdaten entwickelte sich zunächst im Persönlichkeitsrecht ... Das Persönlichkeitsrecht hat zum Zweck, im Rahmen der informationellen Selbstbestimmung die wirtschaftlichen Verhältnisse des Trägers vor staatlichen Eingriffen zu schützen (...). Die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person gehören zu deren Privatsphäre, welche durch Art. 28 ff. ... ZGB ... geschützt ist und ebenso einen Teilgehalt des Grundrechts auf Schutz der Privatsphäre gemäss Art. 13 Abs. 2 BV sowie Art. 8 der ... EMRK... und Art. 17 ... UNO-Pakt II ... bildet (...). ...
5.3 In Bezug auf die Einschränkung der Privatsphäre verlangt auch die EMRK in Art. 8 Abs. 2, dass ein Eingriff ‚gesetzlich vorgesehen sein muss’“.
Staatsrecht 103 (14./16.11. 12:25 / 22:13 1 x zensuriert)
Von den Weltkriegen nahezu unberührt, verfügt die 1848 neu komponierte Schweiz über eines der dichtesten Netze gültiger Verträge (www.solami.com/commercetreaties.htm). Die darin verankerten beidseitigen Freizügigkeiten, Meistbegünstigungen und Diskriminierungsverbote verhalfen ihr zu Wohlstand und ihren Angehörigen im Ausland zu andauernd wirksamem Rechtsschutz. Diese meist einfacher, grundsätzlicher und umfassender formulierten zwischenstaatlichen Verträge sind nur selten von den zusehends umfangreicheren, unübersichtlicheren und spezialisierten Texten neueren Datums ersetzt oder eingeschränkt worden. Die bundesgerichtliche Zweckbehauptung diese überholten Verträge würden nicht mehr angewandt (Schubert-Fall), brachte die beschämende Klarstellung, der Partnerstaat werde nun den entsprechenden Vertragsartikel solange nicht anwenden, bis sich die Schweiz "in der Lage sieht, die erwähnte Vertragsbestimmung wieder entsprechend anzuwenden." (SR 0.142.111.631.2)
Staatsrecht 104 (14./16.11. 12:24 / 22:12 1 x zensuriert)
"Anfang September 2008 ging im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) eine vom deutschen Finanzminister Peer Steinbrück und vom französischen Budgetminister Eric Woerth unterzeichnete Einladung zu einem 'High-level meeting of selected EU and OECD countries on transparency and exchange of information' [später G-20] vom 21.Oktober 2008 ein. ... die zuständigen Stellen im EFD [gelangten] am 16.Oktober 2008 zur Empfehlung, dass die Schweiz nicht an der Konferenz vom 21.Oktober 2008 teilnehmen sollte. Gestützt auf diese Empfehlung entschied die Generalsekretärin des EFD ..., dass die Verwaltung nicht an der Konferenz teilnehmen werde." (Bundesrat zu 09.1065)
"Es trifft nicht zu, dass die Stellvertreterin des Finanzministers eine Einladung zum G-20-Gipfel abgewiesen hat. Wie der Bundesrat bereits … [zu] 08.3798 festgehalten hat, wurde die Schweiz trotz intensiver Bemühungen der zuständigen Stellen nicht zum G-20-Gipfel eingeladen." (BR zu 10.3610; www.solami.com/materialien.htm#G20)
Staatsrecht 105 (11:59)
Bundeskanzlerin Merkel soll vor G-20-Diplomaten gesagt haben, sie lasse sich nicht von ein Paar Berglern mit deren Referenden in die Suppe spucken. Sie habe dabei tatsächlich nicht in erster Linie die Griechen gemeint. Wenn man bedenkt, wie schnell unsere sieben Weisen den US-Zumutungen iS Bankgeheimnis statt gegeben haben, wird einem mulmig beim Gedanken unsere Partner könnten Blut gerochen haben.
Aus Elysée-Kreisen kamen schon vor & nach der G-20-Veranstaltung Alarmzeichen. Die in die Wand führende Schuldenpolitik rufe nach drastischen Massnahmen. Die amerikanischen Freunde hätten es wiederholt erfolgreich vorgemacht: man könne die Schweizer Regierung in die Knie zwingen, nicht aber das Schweizer Volk! Ergo: mit Hilfe verbündeter Banken soll der Druck erhöht, und das Volk ausgeschaltet werden. Präsident Sarkozy: "Wir haben uns entschlossen, Steueroasen [namentlich die Schweiz] nicht länger zu tolerieren sondern zu ächten." (www.solami.com/aufruf.htm ¦ .../democracy.htm)
Staatsrecht 106 (12:17)
Die Schweiz ist OECD-Gründungsmitglied mit Vetorecht. Diese zum Gegenstück der COMECON ausgebaute Industriestaaten-Organisation bezweckte ursprünglich die „Erhaltung der individuellen Freiheit“, die Förderung der Marktwirtschaft und die „Liberalisierung des Kapitalverkehrs“ (www.solami.com/oecdmandate.htm). Das Mandat ihres soft law-produzierenden Fiskalkomitees iS Verhinderung der Doppelbesteuerung, morphierte zu deren Bewirkung und gar zu „combating tax avoidance“. Die INTERFIPOL, ihr erstes souveränitäts-, markt- & freiheits-feindliches Monster (Amtshilfekonvention in Steuersachen:…/Orwell.htm), sah schon 1986 den automatischen Steuerdatenaustausch vor. Von niemandem gewählt, kontrolliert oder vetoiert mauserte sich dieser Bürokratenclan zur FATF, zur Steuerharmonisierungs-Initiative & zum Global Forum mit ihren anmassenden Listen als Druckquelle zu weiteren Rechtseinebnungen und für weitere Desirata & Rechtsschutzabbrüche (Aktientransparenz, Gruppenanfragen, etc.).
Staatsrecht 107 (11:49)
Die Beziehungen Schweiz-USA sind besonders tiefgängig und anspruchsvoll, der seit 1850 gültige Grundvertrag liefert die gegenseitig hilfreichen Grundlagen und Leitplanken für alle wesentlichen Gebiete (www.solami.com/commercetreaties.htm#1850 ¦ …/Anekdoten.htm#Levey). Wer in der Verantwortung diese Besonderheiten nicht à fond berücksichtigt, steht zum vorneherein auf verlorenem – und damit falschem – Posten, und er schädigt die Schweiz (…/diamantball.htm). Das unsägliche Trauerspiel endloser Erpressungen durch rücksichtslose eigenmächtige US-Amtsinhaber muss und kann zu einem positiven Ende geführt werden. Aber nicht mit weiteren unwürdigen Kniebeugen, opportunistischen BGE (FINMA), Retro-Umdeutungen von Botschaften zu längst verabschiedeten Bundesbeschlüssen, etc. Statt Versteckis-Spiel hinter einem überinterpretierten BVG-Entscheid (A-7342/2008) ist Diamantball à la Marc Rich und Polanski, und für gewisse Peiniger das Etikett persona non grata angezeigt (11.5426).
14.November 2011
Sehr geehrter Herr NZZ-Verwaltungsrats-Präsident Dr. Konrad Hummler,
Die auch Ihnen angekündigte "geballte Ladung" - provoziert durch das Einknicken der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates i.S. nachträgliche Genehmigung von Gruppenanfragen - habe ich auf Grund der Reaktionen aus Parlamentarierkreisen übers Wochenende auf sieben Kurzkommentare erweitert und heute Morgen der NZZ-Redaktion zur Veröffentlichung eingereicht (www.solami.com/iconoc.htm#101).
Das Resultat ist bedrückend, symptomatisch und bedarf der Wiedererwägung. Nach Überwindung mehrer Hindernisse gelang die Platzierung von zunächst einem Teil (107) meines "Staatsrechts-Schnellkursus" als Leserkommentar zum aufschlussreichen Leitartikel von H.-U. Schöchli Von weissen und grauen Schafen. Trotz intensiver Bemühungen gelang es mir nicht, den diensttuenden Online-Redaktor von der aktuellen Bedeutung dieses Diskussionsbeitrags zu überzeugen und ihn für ein Abweichen von der Routine zu gewinnen. Positiv: Er liess weitere drei Teile (105, 106 und 101) durch. Seinem Zensurstift fielen vorderhand hingegen folgende, für die anstehende Parlamentsentscheidung nicht unwesentlichen Hinweise zum Opfer:
Staatsrecht 102 (12:26 zensiert)
Obwohl in BV 13 nicht ausdrücklich erwähnt untersteht seit je auch des Bürgers wirtschaftliche Privatsphäre dem vorrangigen Rechtsschutz. Vom Bundesgericht unwidersprochen bekräftigte das Bundesverwaltungsgericht in seinem Pilotentscheid B-1092/2009vom 5.1.10:
„Der Schutz von Bankdaten entwickelte sich zunächst im Persönlichkeitsrecht ... Das Persönlichkeitsrecht hat zum Zweck, im Rahmen der informationellen Selbstbestimmung die wirtschaftlichen Verhältnisse des Trägers vor staatlichen Eingriffen zu schützen (...). Die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person gehören zu deren Privatsphäre, welche durch Art. 28 ff. ... ZGB ... geschützt ist und ebenso einen Teilgehalt des Grundrechts auf Schutz der Privatsphäre gemäss Art. 13 Abs. 2 BV sowie Art. 8 der ... EMRK... und Art. 17 ... UNO-Pakt II ... bildet (...). ... 5.3 In Bezug auf die Einschränkung der Privatsphäre verlangt auch die EMRK in Art. 8 Abs. 2, dass ein Eingriff ‚gesetzlich vorgesehen sein muss’“.
Staatsrecht 103 (12:25 zensiert)
Von den Weltkriegen nahezu unberührt, verfügt die 1848 neu komponierte Schweiz über eines der dichtesten Netze gültiger Verträge (www.solami.com/commercetreaties.htm). Die darin verankerten beidseitigen Freizügigkeiten, Meistbegünstigungen und Diskriminierungsverbote verhalfen ihr zu Wohlstand und ihren Angehörigen im Ausland zu andauernd wirksamem Rechtsschutz. Diese meist einfacher, grundsätzlicher und umfassender formulierten zwischenstaatlichen Verträge sind nur selten von den zusehends umfangreicheren, unübersichtlicheren und spezialisierten Texten neueren Datums ersetzt oder eingeschränkt worden. Die bundesgerichtliche Zweckbehauptung diese überholten Verträge würden nicht mehr angewandt (Schubert-Fall), brachte die beschämende Klarstellung, der Partnerstaat werde nun den entsprechenden Vertragsartikel solange nicht anwenden, bis sich die Schweiz "in der Lage sieht, die erwähnte Vertragsbestimmung wieder entsprechend anzuwenden." (SR 0.142.111.631.2)
Staatsrecht 104 (12:24 zensiert)
"Anfang September 2008 ging im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) eine vom deutschen Finanzminister Peer Steinbrück und vom französischen Budgetminister Eric Woerth unterzeichnete Einladung zu einem 'High-level meeting of selected EU and OECD countries on transparency and exchange of information' [später G-20] vom 21.Oktober 2008 ein. ... die zuständigen Stellen im EFD [gelangten] am 16.Oktober 2008 zur Empfehlung, dass die Schweiz nicht an der Konferenz vom 21.Oktober 2008 teilnehmen sollte. Gestützt auf diese Empfehlung entschied die Generalsekretärin des EFD ..., dass die Verwaltung nicht an der Konferenz teilnehmen werde." (Bundesrat zu 09.1065)"Es trifft nicht zu, dass die Stellvertreterin des Finanzministers eine Einladung zum G-20-Gipfel abgewiesen hat. Wie der Bundesrat bereits … [zu] 08.3798 festgehalten hat, wurde die Schweiz trotz intensiver Bemühungen der zuständigen Stellen nicht zum G-20-Gipfel eingeladen." (BR zu 10.3610; www.solami.com/materialien.htm#G20)
Im Hinblick auf eine würdigere und sachdienlichere Haltung unserer Behörden insbesondere gegenüber dem amerikanischen Hardball-Spiel bitte ich Sie, bei Ihren Kolleginnen und Kollegen auf eine angemessene Berücksichtigung meiner Eingaben hinzuwirken. Inzwischen verbleibe ich, mit vorzüglicher Hochachtung
Anton Keller 027-2812477
Neue Zürcher Zeitung 13./14.November 2011
re: Deutscher Druck zu Nachverhandlungen / Schweiz nicht erfreut über Nachverhandlungen mit Deutschland
Anton Keller (14./15. November 2011, 13:49 / 10:40)
Ja, pacta sunt servanda - wenn es denn rechtskräftige Verträge sind! (1 x zensuriert)
Im Abgeltungs-Steuerabkommen mit Deutschland (& England) handelt es sich aber um abartige und beidseitig noch nicht von den verfassungsmässigen Gesetzgebern verabschiedete Verträge. Dies zB im Gegensatz zum DBA-USA (96), welches vom BVG (A-7342/2008) zugunsten der ausser Kontrolle geratenen US-IRS (QI & FATCA) überinterpretiert und in einem wesentlichen Punkt sogar ausgehebelt worden ist (Gruppenanfragen). Und welches Eigentor - obwohl im Gegensatz zum Volkswillen und zum Vertragstext stehend, und für den Gesetzgeber keineswegs massgebend ist (www.solami.com/iconoc.htm#101) - nun weiterem IRS-Druck zufolge, von Bundesrat und Parlament sogar auf dem unwürigen Hintertreppenweg einer post festum Botschafts-Nachinterpretation zum anhaltend verheerenden Mass der Dinge werden soll.
Anton Keller (14./15./16. November 2011, 14:56 / 15:06 / 10:45 /21:47 / 9:33) Fiskal-Aberrationen (4 x zensuriert)
Die Abkommen mit Deutschland (& England) bleiben umstritten. Für die betroffenen Steuerzahler handelt es sich nicht um ein beidseitig hilfreiches Modell zB für Frankreich & Griechenland. Sie wären auch kein probates Mittel gegen den via die OECD-INTERFIPOL propagierten automatischen Steuerdatenaustausch. Das muss spätestens seit dem G-20-Gipfel auch von traditionell schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern erkannt werden. Dem QI-System nachgebildet degradieren diese Ukase Treuhänder zu Agenten fremder Steuervögte. Dies im Gegensatz zu traditionellen DBA – abgesehen vom BVG-Virus (A-7342/2008: Gruppenanfragen zugunsten IRS). Letzteres steht auch im Gegensatz zum Volkswillen und ist für den Gesetzgeber keineswegs massgebend (www.solami.com/iconoc.htm#101). Dennoch sollen nun – unter weiterem IRS-Druck – solche Aberrationen sogar auf dem unwürigen Hintertreppenweg einer post festum Botschafts-Nachinterpretation zum anhaltend verheerenden Mass der Dinge werden.
Tages-Anzeiger 18.August 2011
re: Die Sarkozy-Merkel-Show
Anton Keller (14.November 2011 22:55) Merkozy-Show (zensuriert)
Vom Standpunkt eines betroffenen Drittstaaten-Sherpas verfolge ich die zusehends peinlichere “Merkozy-Show” mit wachsendem Unbehagen. Grundsätzlich empfinde ich es als bedenklich und jedenfalls nicht hilfreich, wenn man in Verantwortung stehend sich auf Gestikulationen reduziert sieht und sich wesentlich damit abfindet, Stil: nach mir die Sintflut. Wer in Abwesenheit eines Magnetfeldes sich auf seinen magnetischen Kompass verlässt und vorgibt, von diesem noch nützliche Hinweise zu bekommen, kann nicht berufen sein, ein entankertes und ziel- und real führungslos treibendes Staatsschiff zu neuen Horizonten und in sichere Häfen zu führen (www.solami.com/porkbellies.htm). Da denke ich schon lieber über die Hinweise und Anregungen nach, welche z.B. Bernard Lietaer und Jean-Pierre Chevènement i.S. Komplementärwährung vortragen – natürlich gegen den Wind und das Geheule gewisser Nationalkomiker, Modellschreiner und anderer falscher Bannerträger (www.solami.com/iconoc.htm#default).
Gesamtschaulicher, und bezogen aber nicht beschränkt auf die Schweiz, fasse ich die Situation in folgendem “Staatsrechts-Schnellkursus” zusammen (mit Hyperlinks: www.solami.com/iconoc.htm#101):
Neue Zürcher Zeitung 15.November 2011
re: Deutschland und das 42-Prozent-Problem
Anton Keller (15./16. November 2011, 13:12 / 21:50 / 10:57 / 21:30) Mehr Licht! (3 x zensuriert)
Für deutsche Kritiker steht neben den 42% ein Grundproblem im Raum, das mit der Frage „Ist steuerhinterzogenes Geld wirklich Diebesgut?“ aufgelöst werden mag. Manchem ist Glasnost kein Begriff mehr, ist nicht aufgefallen, dass die Berliner Mauer in unserer Richtung umfiel. Fremd zudem Begriffe wie souveräner Bürger, gläserner Staat und verfassungsmässig garantierter Schutz auch der wirtschaftlichen Privatsphäre (www.solami.com/iconoc.htm#102). Der Bürger bestimmt den Steuertarif, und dem Staat obliegt grundsätzlich die Beweislast (ZGB 8). Mit der Steuererklärung erklärt er was Sache ist, was von seinem Eigentum er mit dem Staat teilen will. Bis zum Nachweis, dass dem Staat mehr zusteht – wobei sich dieser nicht auf illegal beschaffte Daten stützen darf (Hehlereiverbot) - erscheint der Begriff Diebesgut für vorenthaltene Steuerbeträge als verfehlt. Anwendbar ist er hingegen auf unrechtmässig erhobene Abgaben, sowie auf die Geldentwertung durch staatlich bewirkte Inflation.
Neue Zürcher Zeitung 16.November 2011
re: Die unerträglichen Preissignale von freien Märkten
Anton Keller (16. November 2011, 23:10) Etwas mehr Tiefgang könnte nicht schaden!
Soweit ich mich als souveräner Bürger und Sherpa auch als Politiker verstehe, kann ich mich nicht mit der allzu kurz greifenden Formel "Politiker und andere Bürokraten" befreunden. Auch wenn der Autor z.T. Kritiken vorträgt, denen ich mich anschliessen kann. ZB bezüglich bedenklicher Markt-Eingriffe und -Manipulationen. Wozu bei der verheerenden 1971er Entankerung der Währungen in universellen Realwerten anzufangen , und zB das Goldman-Sachs-Imperium zu durchleuchten wäre.
Fraglich ist hingegen, ob die Märkte zB iS Sparen originäre Signalquellen und nicht viel mehr Reflektoren verfehlter, wenn nicht gar abartiger Entscheide von Exekutiv- und Verwaltungsgremien, sowie von nicht-gewählten und wesentlich unkontrolliert operierenden soft law-Produzenten (EU, OECD, UNO, FATF, etc) sind. Und dass die nachfolgenden Generationen nicht oder weniger dafür werden bluten müssen ist wohl Wunschdenken (www.solami.com/porkbellies.htm).
Neue Zürcher Zeitung 16.November 2011
re: Fichenaffäre in Lausanne / Klärung geboten / Wenig klärende Richtigstellung
Anton Keller (17. November 2011, 00:33 / 11:41 / 11:43) Alt-Bundesrichter lassen grüssen
Das wäre dann also die - unbeabsichtigte - Maus, welche der für unseren Rechtsstaat bedenkliche Rychetsky-Fall geboren hätte (nicht-autorisierte, willkürliche und über die Landesgrenzen hinaus reputations-schädigende Nebenbeschäftigungen der Bundesrichter Leu & Forni). Der auf diesem Weg massiv geschädigte und inzwischen ausgewanderte Waadtländer Industrielle wurde zwar in der kürzlich erschienenen parlamentarischen Anekdotensammlung von François Loeb (Stämpfli Bern) besonders geehrt. Eine offizielle Wiedergutmachung zufolge Bundeshaftung - soweit noch möglich - steht aber noch aus für den erlittenen Verlust seines Vermögen, seiner Gesundheit und sogar seiner AHV-Ansprüche. Die durch diesen Fall bewirkte Einschränkung der - zT bedeutsamen - bundesrichterlichen Nebenbeschäftigungen bezweckte die Vermeidung von solchen Missbräuchen und Unfällen, und nicht die Verschwendung von knappen Ressourcen für unechte Probleme.
Neue Zürcher Zeitung 18.November 2011
re: EU verlangt Nachverhandlungen mit der Schweiz
Anton Keller (21. November 2011, 13:14)
Der Fluch der bösen Taten: Rubik ist ennet dem Rubikon!
Der hinter dem Rücken der CH- & US-Gesetzgeber von UBS & CS mit der IRS ausgehandelte abartige QI-Ukaseverwandelte die universell geschätzten Treuhänder zu Agenten der US-Steuerbehörde. StGB 271 wurde dazu 2000 vom damaligen Finanzminister eigenmächtig ausgehebelt. Die QI-gestützten „Rechtsverletzungen“ von UBS, CS, etc. führten zu andauernden US-Rechtsübergriffen & -Erpressungen. Das BVG (A-7342/2008) öffnete mit der pretorianisch geschaffenen Gruppenanfrage eine weitere Bresche und leistete den US-Begehren Vorschub. Statt den Pressionen entgegenzutreten suchten & suchen Bundesrat, Verwaltung & Parlament auf Druck der Weissgeld-Pharisäer die Erlösung in der steten Flucht nach vorn. Das QI-Kernübel wurde von der GPK zwar als solches gegeisselt (10.3390/10.3629). Statt es auszumerzen soll es in Rubik-Form der Abwendung des automatischen Steuerdatenaustausches dienen (www.solami.com/iconoc.htm#106). Die Botschaft hör ich wohl …
Sessions-Notiz 22.November 2011
Stell Dir vor es ist Krieg und - wie der Frosch im Kochtopf -
wir merken es nicht!
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Der New York Times Kolumnist Ross Douthat analysierte die Situation treffend under dem Titel: "Conspiracies, Coups and Currencies" (19.11.11: www.solami.com/democracy.htm#stake). Er schloss en passant mit der lakonischen Feststellung (meine Hervorhebung):
Das reiht sich schön - aber nicht eben beruhigend - in die kürzlichen Entwicklungen rund um uns herum. Z.B., wie die der Daily Mail titelte: "Merkel: We'll kick you out of EU if you hold referendum" (4.11.11: .../democracy.htm#kick). Und wie ich Ihnen in meinem Vor-Sessions-Email zu den Bundesratswahlen vom 10.11.11 darlegen konnte (.../aufruf.htm), handelt es sich bei den z.T. privaten Bemerkungen insbesondere von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy um handfeste Hinweise auf Hinter-den-Kulissen-Bewegungen, welche ernst zu nehmen sind. Dies umso mehr, als gewisse Bannerträger des Finanzplatzes Schweiz sich bereits im realen, existenzbedrohenden Wirtschaftskrieg sehen und ihr salut, ihre vermeintliche Erlösung in unabsehbar weiteren Bücklingen, Konzessionen undAblasszahlungen insbesondere gegenüber der amerikanischen Steuerbehörde IRS sehen. Und als es ihnen ohne grosse Rücksichtnahme auf die restliche Wirtschaft, ja auf den Fortbestand unserer Referendumsdemokratie weiterhin gelingt, via ihre "Interessenvertreter" sich nachdrücklich zugunsten entsprechender Vorlagen (Rubik-Abkommen: .../iconoc.htm#Rubikon, DBA-USA-Zusatz zugunsten Gruppenanfragen, etc.) im Parlament ins Spiel bringen.Die schon damals entgegen dem Willen und den Manövern ängstlicher Bannerträger erfolgreich gelösten schwerwiegenden Fälle Genfer Freizonen, Marc Rich, NPT-Clinch, DBA-F und Polanski (.../Anekdoten.htm) zeigen unmissverständlich, dass nicht die angeblich aussichtslos "schwache" Eidgenossenschaft, sondern einzig und allein ihre rückgratschwachen Exekutiv-Vertreter die fremden Begehrlichkeiten und Zumutungen angeheizt, wenn nicht gar verursacht hatten. Und dass - mit wenigen Ausnahmen, z.B. des von Mutter Helvetia betreuten Falles Marc Rich - einzig und allein die Aufmerksamkeit, das Selbstbewusstsein und der zeitige Gegendruck tiefgängiger, prinzipientreuer und visionärer Parlamentarier das Versagen der Exekutive auszugleichen und die fremden Ein- und Übergriffe abzuwehren in der Lage waren - und sein dürften.
"only those who use their freedom remain free" (Bundesverfassung, Präambel, offizielle Übersetzung)
Das moderne Fähnlein der sieben Aufrechten formiert sich derzeit. Es benötigt Ihre Unterstützung!
Mit besten Wünschen für Ihre Arbeit zur Wahrung unserer nationalen Würde und Unabhängigkeit,
und im Interesse unserer Eidgenossenschaft und ihrer Zukunft.
Anton Keller
Neue Zürcher Zeitung 25./30.November 2011
re: Parlament vor heiklen Abwägungen im US-Steuerstreit
/ Sündenböcke: Wie es den im Steuerstreit mit den USA angeklagten Schweizern ergeht
Anton Keller (28. November / 1. Dezember 2011, 09:00 / 22:02)
Gewaltentrennung heisst nicht Gerichtshörigkeit! (1 x zensiert)
Im Dunstkreis rückgratschwacher Beamter mag es politically correct sein, einen verheerenden ordre public-widrigen BVGE (A-7342/2008) als Mass der Dinge zu sehen. Wer den verfassungsmässigen Gesetzgeber statt auf Widerstand zu solch selbst-schädigenden Abwegigkeiten drängt, missachtet aber das Verfassungs-Credo „frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht“ (www.solami.com/iconoc.htm#101). Kein Mitglied der Eidg. Räte mag sich dazu hinter verängstigten Weissgeld-Pharisäern, OECD-Standardisten & andern Fatalisten verstecken. Selbst ein vom Bundesgericht abgesegneter Privatsphärenbruch mit juristischen Seiltricks (zB ohne Namensnennung & per Gruppenanfrage) hat nichts mit dem „bestehenden Recht“ zu tun. Ein sich selbst achtendes Parlament verweigert solchem Opportunismus die Gefolgschaft und präzisiert stattdessen das Gesetz in Harmonie mit Volkswillen, hiesigem Ordre public und den Staatsverträgen. Die Globallösung hat diesen Preis.
4./7. Dezember 2011
Sehr geehrte Herren Kandidaten,
Im Hinblick auf die anstehenden Fraktions-Anhörungen anerbiete ich Ihnen in der Folge parteineutral einige informative Fragen welche Ihnen nützlich sein mögen. Machen Sie sich aber bitte keine Sorgen - ich habe und erhebe keinerlei Anspruch auf eine persönliche Antwort. Ich bin mir Ihrer ausserordentlichen Belastung - und der Ihrer Familie - sehr wohl bewusst. In diesen tumultösen Zeiten geht es mir vielmehr darum, Ihnen aus meinem sehr speziellen Erfahrungsschatz Dimensionen und Informationen in Frageform nahezubringen, welche Ihnen bisher weniger bekannt sein mochten, in den kommenden Tagen und danach jedoch behilflich sein dürften.
Die aktuellen Entwicklungen i.S. Lieferung von Bankkundendaten per Gruppenanfragen - nota bene noch bevor die entsprechende Vorlage zu11.027 am 13.12. im Ständerat und danach evt. am 21.12. bereits im Nationalrat verabschiedet werden mag, vom Bundesrat jedoch ohne erkennbare Not mit Verordnung vom 16.November bereits auf den 30.November 2011 in Kraft gesetzt worden ist und nunmehr, wie gesagt, ohne Parlamentszustimmung von der ESTV bereits umgesetzt wird - belegt es: unsere Beziehungen zu den USA sind belastet und bedürfen einer gründlichen Überprüfung. Ihre Wähler, die Ratsmitglieder, dürften auch unter dem Eindruck der unablässig weitergehenden Zumutungen fremder Steuerbehörden Ihre vertiefte Meinung dazu kennen lernen wollen. Dies umsomehr, als es sich bei diesen neuesten ESTV-Verfügungen zu CS-Fällen weiterhin um auch rechtlich bedenkliche Aufforderungen zum Verrat oder Selbstverrat von Bankkundendaten handelt. Die fremden Zumutungen sind sodann umso stossender, als sie anscheinend von keiner hiesigen Führungsinstanz behindert, sondern im Gegenteil noch unablässig gefördert werden.
Wie gewohnt anerbiete ich Ihnen und Ihren Rats-Kolleginnen und -Kollegen diesen Informationskatalog aus der umfassenden Sicht eines ebenfalls auf das Gemeinwohl ausgerichteten alt-gedienten Parlamentarier-Sherpas und Generalisten.
Mit besten Wünschen und freundlichen Grüssen
Anton Keller 027-2812477
[url: www.solami.com/kandidaten.htm]
Fragen souveräner Bürger an künftige Bundesräte
1. Das insbesondere von den Schweizer Grossbanken vor zehn Jahren mit der US-Steuerbehörde IRS abgeschlossene private QI oder Qualified Intermediary-Abkommen wurde von der GPK beider Räte in deren UBS-Bericht ins Zentrum ihrer Untersuchungen gerückt und als eine Hauptursache identifiziert für die erlittenen unermesslichen Souveränitäts- und Rufschäden und Millardenverluste. Teilen Sie diese Bedenken, Erkenntnisse und Anliegen, welche schon im Jahre 2000 im immer noch unbeantworteten Brief von Nationalrat Stamm an die Bankiervereinigung SBVg mit den nachfolgend wiedergegebenen Worten umschrieben wurde?
"Die damit zum Ausdruck gebrachten Vorgänge [zum QI-Abkommen sind] unvereinbar mit unseren Gesetzen, Traditionen und Interessen. So ist z.B. fraglich, ob unser Gesetzgeber jemals beabsichtigte es per Bewilligung gemäss Art.271 StGB oder sonstwie zuzulassen, dass fremdes Recht und fremde Richter das hiesige Tun und Lassen hiesiger Personen beherrschen mögen. … Es ist fraglich, ob durch private Vereinbarungen mit ausländischen Behörden gesetzliche Schutzwälle ausser Kraft gesetzt werden können [damit] einer unser wichtigsten Wirtschaftszweige sich zum Erfüllungsgehilfen, zum Eintreiber und zum Denunzianten fremder Steuerbehörden degradieren [und die eigene Zukunft untergraben kann]. Und es ist fraglich, ob es mit der Würde und den Interessen eines souveränen Staates zu vereinbaren ist, wenn dessen Regierung sich von privatrechtlichen faits accomplis steuern lässt.“(www.solami.com/abwehr.htm#STAMM)
2. Wie beurteilen Sie die Tatsache, dass der damalige Vorsteher des Eidg. Finanzdepartements die Suspendierung des Schutzartikels 271 StGB (.../abwehr.htm#271) ausserhalb des gesetzten Rechts und ohne Bundesratszustimmung vornahm? Ist Ihnen bekannt, dass diese zeitlich unbefristete "Bewilligung" zur Agententätigkeit für fremde Steuerbehörden angeblich gegen seinen Willen erfolgte, indem man ihm "das Messer an den Hals gehalten" habe, damit unsere Grossbanken straffrei bei diesem lukrativen System mitwirken können, welches Sachkenner als der Welt grösste verdeckte Geldwaschmaschine bezeichnen (.../QI.htm; Ginger Thompson, U.S. Agents Launder Mexican Profits of Drug Cartels, New York Times, 3 Dec 11)?
3. Was halten Sie von der Verhandlungsleistung unserer Unterhändler die es hinnahmen, dass der IRS-Kommissar Barry B. Shott autorisiert war gemäss Art.25 DBA 96 (SR 0.672.933.61) die Verständigungsübereinkunft vom 19.August 2009 (SR 0.672.933.612) - auch UBS-Ukase genannt - zu unterzeichnen (BVGE A-7789/2009, E. 5.6.2, 5.8) - nichts weniger, aber auch nichts mehr, insbesondere keinerlei Vereinbarung, welche von einem gültigen Staatsvertrag abweichen oder ihm auch "nur" vorübergehend vorgehen oder ihn suspendieren soll? Und dass mit Datum vom 31.März 2010 ein Änderungsprotokoll (http://www.admin.ch/ch/d/as/2010/1459.pdf) unterzeichnet und in Kraft gesetzt worden ist - amerikanischerseits von einem nicht näher qualifizierten Douglas W. O’Donnell - welches sich gegenüber der Übereinkunft vom 19.6.09 insbesondere durch die folgende selbstredende Kollissionsregel (Art.7a) auszeichnet?
"Das Abkommen [gemeint ist die Verständigungsübereinkunft] und dessen Anhang haben zum Zweck der Behandlung des Amtshilfeersuchens Vorrang vor dem bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen, seinem Protokoll und dem gegenseitigen Abkommen vom 23. Januar 2003 im Falle eines Normkonflikts."
4. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, wurde dieser UBS-Ukase vom 19.8.09 vom Bundesverwaltungsgericht sodann zurecht als Verständigungsvereinbarung interpretiert, welche ausschliesslich "innerhalb des Rahmens von Art. 26 DBA-USA 96 ein Element von dessen Auslegung im Sinn von Art. 31 Abs. 3 Bst. a VRK darstellt" (A-7789/2009, E. 5.6: .../BVGestv.pdf), und demnach dem vorrangigen CH/USA-Doppelbesteuerungsabkommen von 1996 (SR 0.672.933.61) untergeordnet und nicht geeignet ist, letzteres in irgendeiner Art und Weise aufzuheben, zu modifizieren oder zu suspendieren. Unbeachtet ihres allenfalls auch anders lautenden Textes bewirkt eine - wie auch immer bezeichnete - bilaterale Vereinbarung eine allenfalls vertragsabweichende zwischenstaatliche Bindewirkung erst mit ihrer beidseitigen Inkraftsetzung, bzw Ratitikation (Art.2 1a-c, 7 1, 12-14, Wiener Vertragsrechts-Konvention VRK vom 23. Mai 1969: SR 0.111; im vorliegenden Fall wäre allenfalls auch Art.52 VRK - Ungültigkeit zufolge Androhung von Gewalt - zu prüfen).
War Ihnen sodann bekannt, dass letzteres vorliegend nicht der Fall ist? Und dass dieser als rechtsstaatlich massgebend erscheinende Sachverhalt bisher von allen hiesigen Instanzen - von der Eidg. Steuerverwaltung, Staatssekretariat für internationale Finanzfragen, Bundesrat, und Parlament bis zum Bundesverwaltungsgericht (BVGE 2010/40 [A 4013/2010: 15.7.10]) - zumindest übersehen worden ist? Es ist deshalb nicht der Fall, weil der UBS-Ukase nur schweizerseits zum Staatsvertrag (sic!) angehoben worden ist. Amerikanischerseits war besagter IRS-Kommissar oder irgend ein anderer Beamter aber nie zu etwas wetergehendem als zum Abschluss einer Verständigungsvereinbarung gemäss Art.25 DBA 96 ermächtigt worden. Und hätte es denn - selbst wenn nur passiv - DBA-widrige Bestimmungen enthalten, hätte es - gemäss den strengen, verfassungs-gebotenen US-Vertragsusanzen - auch nicht mit irgendeiner blossen Unterschrift in Kraft gesetzt werden können, sondern es hätte vorgängig dem Senat zur Ratifikation vorgelegt werden müssen. Als reines Verwaltungsabkommen ohne vertrags-brechenden Charakter wurde es folgerichtig auch nie vom Senat geprüft, geschweige denn gebilligt; als solches ist es auch nicht als "executive agreement" vom Präsidenten unterzeichnet worden! Bedeutsamerweise trifft dies übrigens auch auf das QI-System selbst zu welches, nota bene, verfassungs- und gesetzeswidrig von der IRS hinter dem Rücken des US-Gesetzgeber weltweit aufgezogen und - via die illegale "backup withholding tax" - zu einer Quelle unkontrollierter weissgewaschener Schwarzgelder geworden ist (die im Cambridge International Symposium on Economic Crime 2008, 2010 und 2011 debattierte Schätzung beläuft sich auf mindestens $500'000 Mio/Jahr; sie stützt sich auf die IMF-Schätzung des globalen Schwarzgeld-Umfangs von 2-5% - $1,2 bis $3,1 Billionen - des globalen BIP von $63 Billionen im Jahr 2010; der IRS versteckte sich bisher hinter der - falschen und durchsichtigen - Schutzbehauptung nur über Zahlen bis 2001 (sic!) zu verfügen, ohne jedoch die Schätzung zu bestreiten; auch der Bericht "Qualified Intermediary Program Provides Some Assurance That Taxes on Foreign Investors Are Withheld and Reported, but Can Be Improved", GAO-08-99 of Dec 07des congressional watchdog, d.h. des US Government Accountability Office, erwähnt zwar kurz die "backup withholding tax", ohne jedoch Zahlen zu nennen, und auch sein Redaktor hat sein Versprechen der Sache nachgehen und darüber Bericht erstatten zu wollen bisher nicht erkennbar erfüllt; der IMF arbeitet an einer eingehenderen Studie zum Thema des globalen Schwarzgeldes, ohne bisher etwas darüber veröffentlicht zu haben; dasselbe gilt für die bei der OECD angesiedelte Financial Action Task ForceFATF).
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Sie im Falle Ihrer Wahl zum Bundesrat, nachdem erkannt werden muss, dass es sich in beiden Fällen um reine IRS-Ukase handelt denen nach US Recht und Praxis - soweit man sich den hohlen IRS-Drohgebärden nicht fügt und diesen gar selbst Vorschub leistet - keinerlei interne Rechtswirkung zukommt (.../Strasbourg.htm#A22)? Teilen Sie sodann die Meinung, dass alle unter diesem UBS-Ukase ausgeführten oder allenfalls noch erfolgenden Lieferungen von Bankkundendaten unrechtmässig erfolgten, und von unseren Behörden auch gegenüber den US-Behörden formell so zu bezeichnen sind, auf dass sie - mit Unterstützung amerikanischer Kongressabgeordneter und entsprechenden Erfolgsaussichten - von US-Richtern als "tainted evidence" aus dem Recht gewiesen werden können?
5. Was bedeutet für Sie - und, nach der erfolgreich eigenständigeren Haltung in den Fällen Marc Rich, NPT-Clinch und Polanski, besonders im Hinblick auf die zukünftige Handhabung unserer Beziehungen zu den USA - die Erkenntnis der PUK, wonach eidg. Beamte gegenüber US-Behörden sich "willfährig" verhalten haben? Welchen aktuellen Stellenwert haben für Sie die eindringlichen Warnungen des nachmaligen Bundesrates Honegger, wonach "die amerikanischen Behörden die Sonderrechtshilfe dazu missbrauchen könnten, Informationen wirtschaftlicher und fiskalischer Art zu verlangen", von Ständerat Hefti, wonach "die Verwaltung eher etwas zu stark die Partei des andern [US-]Vertragspartners ergriffen hat als unsere eigene",und von Ständerat Schmid, wonach "die USA sind im Moment kein Rechtsstaat nach unserem Standard"?
6. Wie beurteilen Sie die Frage der Gewaltentrennung vom Standpunkt des verfassungsmässigen Gesetzgebers? Konkret: sind für Sie Bundesgerichtsurteile - wie insbesondere das den namenlosen Gruppenanfragen Vorschub leistende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5.3.09 (A-7342), und der FINMA-Entscheid des Bundesgerichts vom 15.7.11 (2C_127/2010) - das Mass der Dinge? Dies unabhängig davon, ob nun diese Urteile auch in den Augen verschiedener Rechtsgelehrter mit dem Volkswillen, dem Ordre public, und den Verträgen vereinbar sind oder nicht. Wie beurteilen Sie den Antrag und die Methode des Bundesrates, eine bereits verabschiedete Vorlage (zu11.027) auf dem neuartigen Weg einer post festum Interpretation der Botschaft zu revidieren? Welche Bedeutung haben Ihrer Meinung nach die wirtschaftlichen Konsequenzen einer solchen abrupten Rechts- und Praxisänderung, indem zugunsten von kaum praktikablen Verhaltensmerkmalen und Gruppenanfragen auf das bewährte Amts- und Rechtshilfekriterium der Namensnennung verzichtet werden soll? Erachten Sie dieses Vorgehen mit der Würde und dem Verfassungsauftrag des Parlaments und dem Eid des Bundesrates auf die schweizerische Verfassung vereinbar? Sollen demzufolge ohne Not, in parlamentarischem TGV-Tempo, selbst-entwürdigend und selbst-entmachtend unter ausländisch gesteuertem und inländisch weitergetragenem Druck unsere Gesetze an solche, als verheerend selbst-schädigend und opportunistisch empfundene Gerichtsentscheide angepasst werden können? Oder soll im Gegenteil, zum Schutz und zur Förderung der eigenen Interessen und als Ausfluss der gesetzgeberischen Eigenverantwortung, das gerichtlich als interpretationsbedürftig dargestellte Gesetzeswerk in Harmonie mit dem Volkswillen, Ordre public und nationalen Interessen unverzüglich präzisiert werden?
7. Teilen Sie die Einsicht, dass die Würde, die Souveränität und die Interessen der Schweiz es gebieten, die bundesrätlichen Zusicherungen im Parlament - z.B. Motion 84.400, "Wahrung der Schweizer Souveränität" - ohne wenn und aber auf allen Staatsstufen verlässlich zu befolgen, und die Materialien (.../abwehr.htm#Materialien) - vor allem nicht zugunsten fremder Behörden - durch keinerlei eigenmächtige Verwaltungshandlungen zu entwerten? Konkret: teilen Sie die Meinung, dass solange "die offenen Rechtsfragen nicht endgültig durch die nationalen Gerichte, resp. den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklärt sein werden" (10.4069), das nachfolgende bundesrätliche Versprechen im Parlament vom 16.2.11 besonders auch von den unseren Interessen verpflichteten ESTV-Beamten strikte zu beachten, und gegebenenfalls in Verbindung mit Art.267 StGB (fahrlässiger diplomatischer Landesverrat, Interpellation 10.3610) durchzusetzen ist?
"Im Amtshilfeverfahren hat die Beschwerde gegen eine Schlussverfügung aufschiebende Wirkung (Art. 13 Abs. 3 ADV), sodass während des Beschwerdeverfahrens keine Informationen an die ersuchende ausländische Behörde übermittelt werden dürfen."
AS 2011 5259
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
Änderung vom 16. November 2011
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom 15. Juni 19981 zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996 wird wie folgt geändert:
Art. 20 l Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
II
Diese Änderung tritt am 30. November 2011 in Kraft.
16. November 2011
Im Namen des Schweizerischen Bundesrates
Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey
Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
______________
1 SR 672.933.61
SR 672.933.61
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
vom 15. Juni 1998 (Stand am 30. November 2011)
Art. 20 l31Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
____________
31 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 30. Nov. 2011 (AS 2011 5259).
freilich.ch
Eine föderal strukturierte, Freisinnig-Liberale Partei der Schweiz (FLP)
Iconoclast 15.Dezember 2011 23:39
Jetzt, nach den Parlaments- und Bundesratswahlen 2011, scheint mir der Moment gekommen zu sein für eine tiefgreifende Umgestaltung der Schweizer Parteienlandschaft. Für die Freisinnigen und Liberalen ergeben sich bedeutende Gelegenheiten zur zukunftsträchtigen Besinning auf ihre Herkunft und Kernwerte - ganz im Sinne von Robert Nef's obigem Kommentar vom 16.Juli 2008. Die inzwischen klebbandbreit verbundenen Gruppierungen haben zwar - trotz ihrer selbst, wie die Bankier- und EU-Thematik erkennbar werden liessen - den worst case Kelch vorübergehen sehen. Und ihre vom Rattenfänger von Herrlichberg in die Irre verführten "Partner" haben - z.T. ihrerseits trotz ihrer selbst - in ihrer Orientierungslosigkeit den 2. FLP-Sitz im Bundesrat vorläufig gefestigt (der etwas untertourig laufende und deshalb bisher etwas enttäuschende Mann hat entweder in zu grosse Schuhe hineingeheiratet, oder seine Einlaufzeit ist länger als die anstehenden Tsunamis zulassen). Eine grosszügige Öffnung der eigenen Partei für geeignete namhafte Noch-SVP-Köpfe könnte einiges wieder ins Lot und Richtung würdigere Zukunft bringen. Jedenfalls solange der Appetit nach einer Neuausrichtung nicht in einer weiteren Abspaltung seinen natürlichen Ausdruck gefunden haben wird.
Wall Street Journal / New York Times / Economist / Guardian December 19, 2011
re: Vaclav Havel - A man for all seasons, on behalf of liberty.
Vaclav Havel, Dissident Playwright Who Led Czechoslovakia, Dead at 75
Václav Havel, playwright and president - in memoriam / Václav Havel: the other Europe
Anton Keller / Iconoclast / solami (December 19, 2011 00:20 / 05:42 / 02:27 / 10:34)
Farewell to the European Confederation’s co-founder!
Vaclav Havel was not only a key player in bringing down the Berlin Wall. Together with François Mitterrand, another true friend of a genuinely democratic pro-freedom, pro-sovereignty and pro-market Europe, he laid the foundation of what may come after the likely collapse of the European Union. For the first European Confederation Conference, these two presidents assembled in Prague in June 1991 some 150 personalities from the old and the new world, inluding Ralf DAHRENDORF, Lord JENKINS of HILLHEAD, Madeleine ALBRIGHT, Jim HOAGLAND, Gyorgy SOROS, Egon BAHR, Karl CARSTENS, Walter SCHEEL, Carl Friedrich von WEIZSÄCKER, Robert BADINTER, Simone VEIL, and Alexandre JAKOVLEV. Their report, which calls for the establishment of a confederative Europe, has helped a.o. to integrate the major European airports with the European rapid railway system (www.solami.com/a21.htm#airports; the report’s English version is sought).
And now, that Europe’s political & economic architecture is again under review, Havel’s memorable 1990 New Year call on Europe’s youth, and some responses it elicited at that time (www.solami.com/a2.htm#HAVEL), may turn out to be helpful guides for the current and future decision-makers. For Havel encouraged Eastern Europe’s youth in particular to pursue „their longing for truth, their sense of freedom, their political phantasy, their civil courage and their civility.“ And while he was under no illusion about the ability of Europe’s existing structures to speedily and adequately adopt to the imperatives of the tectonic shifts that had occurred in Europe’s political landscape, he called on his fellow-Europeans to raise their sight beyond current conditions. He noted that Glasnost reflected the desires of all newly liberated peoples, away from the transparent citizen to the transparent state, with individual freedom, privacy and the rule of law as core issues - as if to guard against developments in the opposite direction. And he projected the long-term agenda of the European Confederation with remarkable clear-sightedness and courage.
Now that he is gone, Vaclav Havel, the European Confederation’s co-founder, may best be honored for his outstanding contributions to a Europe at peace with itself and with its world-wide partners, by concretising the visionary goals worked out in Prague after the Berlin Wall had fallen (in our direction, mind you!).
Neue Zürcher Zeitung / Spiegel /FAZ / Zeit / Welt 18. Dezember 2011
re: «Wir wollen in der Wahrheit leben» Zum Tode des Dichters und Staatsmanns Vaclav Havel
Zum Tod Václav Havels: Der Dissidenten-Präsident / Ein Patriot der Freiheit
Trauer über Václav Havels Tod / Vaclav Havel – Vom Wenzelsplatz in die Prager Burg
Anton Keller (19. Dezember 2011, 12:53 / 13:29 / 14:04)
Abschied vom Initiant & Mitbegründer der Europäischen Conföderation
Uns mag er vor allem wegen des Falls der Berliner Mauer in Erinnerung bleiben. Spätere Generationen dürften ihn aber auch als visionären Architekt der EU-Nachfolgerin, der Confoederatio Europae wahrnehmen. Die von ihm & François Mitterrand 1991 nach Prag einberufene Gründungs-Konferenz umfasste über 150 Persönlichkeiten aus Ost & West, inkl. Nikolas HAYEK, Henri RIEBEN, Ralf DAHRENDORF, Lord JENKINS of HILLHEAD, Madeleine ALBRIGHT, Jim HOAGLAND, Gyorgy SOROS, Egon BAHR, Karl CARSTENS, Walter SCHEEL, Carl Friedrich von WEIZSÄCKER, Robert BADINTER, Simone VEIL & Alexandre JAKOVLEV. Ua die Integration von Europa’s Flughäfen mit dem TGV-Netz geht darauf zurück (www.solami.com/a21.htm#airports).
Mit dem sich abzeichnenden Kollaps der undemokratischen, freiheits-, souveränitäts- & markt-widrigen EU-Strukturen bieten sich Havel’s Vorarbeiten für das zukünftige Europe mit angemesseneren Zielvorgaben an: ein verpflichtendes Erbe.
Neue Zürcher Zeitung 19. Dezember 2011
re: Steuerstreit in den Bahnen des UBS-Falles
Anton Keller (19. Dezember 2011, 16:33)
Wetten dass? II
@19.12 12:18
Natürlich wird die ehem. Justizministerin - nicht ungleich den verheerenden Liebesdiensten ihrer vorausgegangenen Nemesis - dem weitestgehend selbst-verschuldeten Druck der traditionell hardball-spielenden Freunde von Übersee nachgeben, nachdem die hiesigen schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer beschlossen haben, Gruppenanfragen zuzulassen und sich selbst in den Kopf zu schiessen (in Genf sollen bereits 8 Banken zum Verkauf sein). Und nachdem trotz 271 StGB selbst die NZZ meint der Bund könne „den Banken die Lieferung der geforderten Informationen im Prinzip nicht verbieten.“ Wetten dass bei entsprechender Abwehr- und Gegenwehrhaltung einiger weniger Aufrechter (www.solami.com/diamantball.htm) EWS – wie damals Elisabeth Kopp im Marc Rich Fall – sich auf die Hintern stellen und erfolgreich zeigen wird, wo der Bartli den Most zu holen hat? Im Polanskifall hat sie es bereits vorgemacht (www.solami.com/polanskirecord.htm)
29. Dezember 2011 01:55
(bei Mängeln oder Missständen in den Bundesbehörden)
Wie ernst kann, wie ernst soll der Bürger diese an sich ermutigede Aufforderung auf der GPK-Homepage nehmen? Diese Frage stellt sich auch mir, der während über 40 Jahren gegenüber einer Vielzahl von Parlamentariern aus allen Parteien Sherpa-Dienste geleistet hat (www.solami.com/parlament.htm), deshalb mit dem "Betrieb" einigermassen vertraut ist, und sich dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - durch einige neuere, und m.E. für die Zukunft der Schweiz geradezu existenz-gefährdende Entwicklungen vor den Kopf gestossen vorkommt. Diese Entwicklungen habe ich in Frageform den vier Bundesratskandidaten parteineutral aufgezeichnet - mit Kopie an alle Mitglieder der Eidg. Räte (.../kandidaten.htm).
Trotz genereller Überlastung und Informations-Saturation habe ich erhebliches Echo gefunden (Beachtungsgrad über 50%). Die andauernde Erpressung und Untergrabung des Finanzplatzes durch eigenmächtige US-Beamte hat ja auch bereits dazu geführt, dass allein in Genf derzeit acht Banken zum Verkauf angeboten werden und sich bisher kein Käufer gefunden hat. Besorgniserregend ist auch - und vor allem - wie sich unsere eigenen Gerichts-, Exekutiv- und Verwaltungs-Behörden in diesem bedrückenden Umfeld verhalten. Und wenn uns Bürgern auch viel verborgen bleiben mag, der Eindruck eines generellen Überfordertseins, einer in vielen Dingen vorherrschenden entwaffnenden Komplexität ist das Eine. Das weniger Verdaubare kommt hingegen daher in Form von prinzipien-missachtendem Opportunismus, von Hilf- und Führungslosigkeit welche sich hinter Gestikulationen zu verstecken suchen, und von einem gefährlichen Fatalismus, von einer wachsenden Bereitschaft, durch eigenes obrigkeitshöriges Tun und Lassen fremden Zumutungen gar noch Vorschub zu leisten.
Als langjähriger Spezialist i.S. CH/USA-Beziehungen gab mir die Vorlage 11.027 (IRS-Gruppenanfragen) Anlass, mit allen Ständeratsmitgliedern Kontakt aufzunehmen, um ihnen im Lichte wesentlicher neu-eingetretener Umstände eine neuerliche Prüfung dieses Geschäfts in der vorberatenden Kommission beliebt zu machen. Dies mit folgenden selbstredenden und an den Kommissions-Sprecher Fournier gerichteten Worten:
Dessen ungeachtet wurde die Vorlage am 13.12. im Plenum nach nur zwei Oppositionsvoten (Fetz und Germann) quasi durchgewunken (27 zu 5 Stimmen bei 4 Enthaltungen), nachdem der Kommissions-Sprecher die vom Bundesrat vorgespurten Zweck- (wenn nicht Falsch-)Behauptungen und Missverständnisse bekräftigt und die seiner Aufmerksamkeit anempfohlenen Gegenindikatoren verschwiegen hatte. Mag sein, dass ihm die obige Zusendung gar nie zu Augen gekommen ist. Dass er es vorzog, die zuständige Bundesrätin einen Tag vor der Bundesratswahl nicht in Bedrängnis zu bringen. Oder dass er sich veranlasst sah, dem aufgezeigten Interessenkonflikt im Sinne der von ihm als übergreifend anerkannten Interessen zu begegnen. Dies möchte ich hier aber nicht zur Debatte stellen, sondern vielmehr dazu beitragen, dass meine Spezialkenntnisse zur damit zusammenhängenden Qualified Intermediary (QI-)Problematik (.../kingpin.htm) in die weitere Entscheidungsfindung zur allfälligen Einführung der Gruppenanfragen in Fiskal-Amtshilfeverfahren zeitig und angemessen Eingang finden. Ich benutze dazu jene Plenumaussagen von Herrn Ständerat Fournier, welche für mich problematisch, aufschlussreich underhellendsind.1. "... afin que la Suisse n'encoure pas le risque de se retrouver sur une liste grise ou noire [de l'OCDE, du GAFI, du G20, etc.] ..."
Das Schreckgespenst von schwarzen, grauen und andern rufschädigenden Schandpfahl-Listen ist zwar innerstaatlich ein reales - aber wesentlich hausbackenes. Es geht auf die OECD-Amtshilfekonvention in Steuersachen von 1988 zurück, wo es das OECD-Gründungsmitglied Schweiz unterliess, ihren Interessen und Rechten nachdrücklich, kompetent und nötigenfalls unter Anwendung ihres Vetorechts Nachachtung zu verschaffen. In der Folge ist in jenem Rahmen - und ohne irgendwelche Rechtsgrundlagen - das pure Bürokratengebilde FATF (.../fatf.htm) herangewachsen, welches sich durch Schandpfahllisten gegen Geldwäscherei, Terrorismus und Steuerhinterziehung Aufmerksamkeit zu verschaffen wusste. Gegenteiligen Zweckbehauptungen und verschlungenen Formulierungen und Ausreden zum Trotz wurde die Finanzsupermacht Schweiz selbstverständlich von allem Anfang an zur vollwertigen Mitgliedschaft und Mitarbeit in der G-20 eingeladen (siehe Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 09.1065). Wie in der Materialien-Analyse aufgezeigt (.../abwehr.htm#G20), ist die demnach auf Verwaltungsebene (sic!) erfolgte Ablehnung der offiziellen Einladung zur G-20 mit den Listen-Plätzen und Listendrohungen der G-20 in direkten Zusammenhang zu bringen. Und ist bei anhaltender Führungslosigkeit und mit weitergehenden Rechtsbeugungen und Kniefällen alles andere als Stärkung unserer Position gegenüber zusehends belastenderen fremden Begehrlichkeiten zu erwarten.
2. "Ces conditions adaptées de l'assistance administrative font déjà partie de la convention avec les Etats-Unis - il est important de le savoir. ...
Tatsächlich darf in einem sich selbst achtenden und auf seine Zukunft bedachten Rechtsstaat ein juristischer Irrläufer weder zum juristischen Vorbild noch zum gesetzgeberischen Mass der Dinge angehoben werden; der verfassungsmässige Gesetzgeber ist vielmehr aufgefordert, seinem richterlichen Zauberlehrling unverzüglich in die Arme zu fallen, und sein allenfalls missverständliches oder allzu frei interpretatierbares Gesetzeswerk zu präzisieren - in Harmonie mit dem Volkswillen, dem Ordre public, den Verträgen, den nationalen Interessen und dem gesunden Menschenverstand.Les requêtes groupées sont prévues déjà aujourd'hui selon la convention de 1996 en vigueur dans le cadre de la fraude fiscale, comme l'a confirmé d'ailleurs le Tribunal fédéral. ...
... afin d'assurer la continuité de la pratique judiciaire en ce qui concerne l'autorisation des demandes fondées sur des modèles de comportement définis ..."
Diese verniedlichenden, jedoch richtungsweisenden Schlüsselaussagendes Kommissions-Sprechers reflektieren nur ungenügend die Kommissionsdebatte. Sie mögen zwar - vermeintlich - der von ihm beratenen Credit Suisse zudienen. Und sie werden dahingehend auch unbeirrt von der Verwaltung und mehrheitlich gar vom Bundesrat zur Ermöglichung des nächsten grossen Kniefalls vor eigenmächtig agierenden US-Beamten unterstützt. Fakt ist aber, dass sie weiterhin in direktem Gegensatz stehen zum Vertragstext, zu den Materialien des hiesigen und des amerikanischen Parlaments, zum hiesigen Ordre public, zu den diesbezüglich praktisch einmütigen Lehrmeinungen, zu den auf dem Spiel stehenden Schweizer Interessen, zum gesunden Menschverstand und selbst zur Judikatur. Letzteres wenigstens dann, wenn man von den siebzigseitigen Ausführungen des Gerichtsschreibers des Bundesverwaltungsgerichts absieht, der mit dem notorischen Abschreibungsentscheid vom 5.3.09 (A-7342/8000) offenbar glaubte, der gerichtlichen Rechtssetzung etwas anderes als einen Bärendienst zu leisten - und das erst noch in einem nebensächlichen Punkt. Fakt ist zudem, dass selbst das Bundesverwaltungsgericht in keinem Satz jenes bedenklichen Abschreibungsentscheides Bezug genommen hat - oder nehmen konnte - auf eine angeblich bereits im DBA 96 vorgesehene Möglichkeit von namenlosen Gruppenanfragen Ständerat Germann hat dies so auf den Punkt gebracht:
3. "Ces conditions adaptées ont déjà fait l'objet de débats approfondis en commission et au conseil à l'occasion de l'adoption par notre Parlement, le 18 juin 2010, de la convention contre les doubles impositions entre la Suisse et les Etats-Unis. La commission en a à nouveau débattu et elle n'a pas reçu d'éléments nouveaux susceptibles de remettre en cause l'approbation par le Parlement de ces conditions adaptées et conformes aux normes internationales, conditions déjà intégrées à la convention liant la Suisse et les Etats-Unis acceptée en juin 2010 par l'Assemblée fédérale."
Soweit aus den öffentlich zugänglichen Materialien ersichtlich haben die Eidg. Räte im Juni 2010 einem Vertragstext zugestimmt, der wesentlich den bundesrätlichen Erwägungen gemäss Botschaft zur DBA-Ergänzung entspricht, jedoch die bewährte Praxis der individuellen Namensnennung bestätigt und namenlose Gruppenanfragen ausdrücklich ausschliesst. Wäre dem nicht so, bestünde keinerlei Anlass zur jetzigen Vorlage. Und schon gar nicht zum bedenklichen gesetzgeberischen Novum - soweit ersichtlich - eine Vertragsänderung, dazu noch eine rückwirkende, per Interprepationsänderung der Vertrags-Botschaft durchzupeitschen. Das scheint mir eine noch nie geübte, schwerwiegende und unwürdige Hintertreppenmechanik darzustellen.
4. "Il est possible que l'OCDE publie ses propres prescriptions en lien avec les requêtes groupées encore durant l'été 2012. Si la Suisse devait ne pas les respecter, elle figurerait de nouveau sur les listes grise ou noire. Les banques soutiennent donc le projet du Conseil fédéral."
Die OECD ist gemäss ihren Statuten eine den Mitgliedstaaten zudienende Dienstleistungsorganisation und kein supra-nationaler Befehlsgeber. Kein Staat der die mit seiner Souveränität verbundenen Möglichkeiten nicht fahrlässig, mutwillig oder ohne Gegenleistung opfern oder untergraben will, denkt daran, den selbst-zudienenden Phantasien der OECD- und andern Bürokraten mittels gemeinschädlichen Gruppenanfragen und ähnlichen rechtlichen Abartigkeiten Vorschub zu leisten oder gar nachzukommen. Die Schweiz wäre hier einmal mehr in die Rolle eines sich selbst schädigenden Versuchskaninchens gedrängt, das von ihren Konkurrenten zwar beklatscht wird, aber eben vor allem deshalb, weil sie damit andere stärkt, sich selbst aber schwächt und evt. gar ins Abseits manövriert. Wer als ihr Unterhändler statt solche gemeinschädigende bürokratische Standards nach Kräften zu bekämpfen, durch eigenes Tun und Lassen diesen gar Vorschub leistet oder das Wort redet, ist am falschen Platz und gehört zurückgerufen. Dafür wurde u.a. Art.267 StGB (fahrlässiger diplomatischer Landerverrat) geschaffen, und zwar keineswegs - wie vom Bundesrat behauptet - aus "Versehen des Gesetzgebers", (.../267inter.htm#Versehen) sondern ganz offensichtlich ohne genügende Beachtung auch auf Verwaltungsstufe.
5. "Les banques soutiennent donc le projet du Conseil fédéral."
Mag sein, dass Banken wie Credit Suisse und UBS ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht haben, und weiterhin glauben risikofrei den Anspruch auf vermeintliche politische Befreiungsschläge erheben und durchdrücken zu sollen - unbeachtet der Kosten und Zukunftsbeschränkungen, welche damit kleineren Banken und anderen Wirtschaftgruppen erwachsen. Die Bankiers mit denen ich in Kontakt stehe - worunter auch die mit CS und UBS verbundenen - teilen zumindest privat die vom Kommissions-Sprecher transportierte Meinung auf keinen Fall (ihr Profil findet sich in meiner Philippika zum Neujahr: .../kingpin.htm#6). Wie im Falle der QI-Problematik - und zuvor schon bei den Abwehrbemühungen zur OECD-INTERFIPOL Amtshilfekonvention in Steuersachen - offenkundig geworden, ist insbesondere die Haltung der Schweizerischen Bankiervereinigung in dieser Frage weder tiefgängig noch representativ. Und da Art.267 StGB für diese Ausverkäufer unseres Erbes nicht anwendbar scheint, anerbietet sich vielleicht in der Aufhebung der andauernd verheerenden EFD-Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB ein zweckmässiges Remedurmittel.
Womit ich zum eigentlichen Thema komme: UBS-Postulat 2 der GPK beider Räte
Gemäss Auskunft einer ESTV-Sachbearbeiterin soll der von Ihren Kommissionen mit Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) angeforderte Bericht definitif im Januar zur Veröffentlichung gelangen. Das Postulat lautet:
Für ihre Sitzung vom 9./10.Januar 2012 hat die WAK-NR auf ihrer Agenda das Traktandum 11.027 (Einführung der IRS-Gruppenanfragen via Neuinterpretation des CH/USA-DBA 96 gemäss Abschreibungsbeschluss des BVG A-7342/2008 vom 5.3.09). Divide et impera gebietet die getrennte Behandlung dieser beiden Geschäfte. Die auf dem Spiel stehenden bedeutenden und übergreifenden Interessen legen indessen m.E. eine abschliessende Behandlung der Vorlage 11.027 unter voller Berücksichtigung der Erkenntnisse zum obigen Postulat nahe. Diesen Standpunkt habe ich auch in einer Notiz vom 27.d.M. an den WAK-Präsidenten NR Darbellay vorgetragen.Ein gwichtiger innerer Zusammenhang ergibt sich m.E. bei Berücksichtigung der bisher weitestgehend missachteten wesentlichen Fakten zum QIA der amerikanischen Steuerbehörde IRS. Diese habe ich in der oben angezeigten Philippika zusammengetragen und analysiert (.../kingpin.htm). Die meisten CH-Banken haben sich dem QIA unterworfen. Auch gemäss GPK steht dieses private - und auch vom US-Kongress nie gebilligte - Agentenabkommen im Zentrum des UBS-Desasters. Und bei den neuesten IRS-Pressionen gegenüber der CS und weiteren 10 Banken spielt dieses erneut eine Schlüsselrolle. In diesem Licht scheint mir eine abschliessende Prüfung der 11.027-Vorlage ohne Berücksichtigung der ausstehenden Antwort auf dieses GPK-Postulat unangebracht, ja selbst-schädigend und unverantwortbar zu sein - desirata zuständiger Behörden und Befreiungsschlags-Phantasien betroffener Banken hin oder her. Vordringlich und auch aussenpolitisch hilfreich scheint mir hingegen die ernsthafte Prüfung einer baldmöglichsten Aufhebung der unter verschiedenen Gesichtspunkten bedenklichen - unbefristeten, und damit jederzeit wiederrufbaren - EFD-Ausnahme-Bewilligung zu Art.271 StGB vom 7.11.00 zu sein. Ob eine solche Initiative zweckmässigerweise von der GPK, der WAK, oder einer andern Parlamentskommission ausgehen sollte, vermag ich nicht zu beurteilen; gegebenenfalls ist auch an eine Bewilligungs-Aufhebung von Amtes wegen zu denken (11.4123).
Wenn man versuchen sollte, Sie von einem solchermassen eigenständigeren, würdigereren und selbstsicheren Kurs abzuhalten, mögen Sie sich an einschlägige Erfahrungen mit unseren amerikanischen Freunden erinnern. Zu denken ist dabei vor allem an den NPT-Clinch, und an die Auslieferungsfälle Marc Rich und Roman Polanski. Die betreffenden Bundesrätinnen waren damals ursprünglich auch geneigt anzunehmen über keinen genügenden rechtlichen und politischen Rückhalt zu verfügen, und deshalb die Flagge streichen zu müssen. Glücklicher- und verdienstvollerweise hörten sie aber nicht nur auf ihre Verwaltungs-Sherpas, sondern waren auch für externe Sachkenntnisse und Ideen empfänglich. Und durften mit ihrer souveränen Haltung nicht nur für das Ansehen der Schweiz in der Welt, sondern auch persönlich Erfolge erzielen.
Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ohne Ihren Gegenbescheid gedenke ich diese Notiz - inkl. Hyperlinks - in den nächsten Tagen allen Mitgliedern der GPK beider Räte zukommen zu lassen. Falls Sie es vorziehen, diesen Informationsfluss via GPK-Sekretariat sicherzustellen, wäre dies wohl sachdienlich und zum vorneherein herzlich verdankt.
Mit besten Wünschen zum Jahreswechsel. Salve!
Anton Keller 027-2812477
Neujahrs-Notiz 30.Dezember 2011
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Schwarze Listen. angeblich existenz-gefährdende Klagedrohungen gegen blauäugige Bankmanager und Finanzdienstleister, Pensionskassen-Blues, und andere Schreckmümpfeli verdüstern die Zukunftsperspektive. Dass sie mit jeder weiteren Kniebeuge vor fremden Machthabern nicht an der Wurzel bekämpft und wirsam behoben, sondern sogar noch verschlimmert werden, ist das Eine. Weniger verdaubar ist das Andere, dass sie nämlich in den meisten Fällen wesentlich selbst-verschuldet sind, und der Appetit auf Gratiszahlungen an fremde Peiniger bekanntlich unabsehbar wächst mit jeder weiteren bis vor kurzem noch undenkbaren Konzession.
Ich habe mir daher in den letzten Tagen und Nächten die Mühe genommen, bezüglich der zunehmend unter unerträglichem Druck stehenden Beziehungen Schweiz-USA i.S. Fiskaldaten alle mir relevant scheinenden Faktoren zusammenzutragen, zu analysieren und auf den Punkt zu bringen. Dies auch zur Kenntlichmachung der vorliegenden Missverständnisse und Zweckbehauptungen, sowie der Handlungs-Optionen für eine würdigere, tiefgängigere und beidseitig hilfreichere Antwort auf die Zumutungen und Begehrlichkeitren unserer amerikanischen Freunde. Ich darf diese weitreichend dokumentierte Notiz "Lex Helvetica Philippika" Ihrer besonderen Aufmerksamkeit anempfehlen (www.solami.com/kingpin.htm). In deren Fussnoten C-H sind die wesentlichen Elemente in deutsch und z.T. in französisch zusammengefasst (.../kingpin.htm#C).
Als staatspolitisch besonders bedenklich erscheint der kürzlich erfolgte Vorgang hinter dem Rücken des Parlaments. ESTV-Beamte erklärten mir zwar - ohne rot zu werden -.es handle sich dabei um eine in der Kompetenz des Bundesrates liegende Ausführungsbestimmung zum in Kraft stehenden CH/USA-Doppelbesteuerungsabkommen von 1996.. Nach einhelliger Meinung bedeutender Rechtsgelehrter trifft dies aber nicht zu. Der Vertrag selbst sehe - auch vom Standpunkt der amerikanischen Gesetzesmaterialien - keinerlei namenlose Gruppenanfragen vor. Sie stütze sich - unbehelflich - einzig und allein auf eine unerhebliche Äusserung eines Bundesverwaltungsgerichtsschreibers in einem Nebenpunkt eines Abschreibungsbeschlusses (siehe auch: Rainer Schweizer, Fragwürdiger Plan zur «Rettung» der Banken, NZZ, 12.Dez 11). Als solcher könne jener Beschluss rechtsstaatlich keinesfalls als massgebend herangezogen werden - weder vom Bundesrat, noch von der Verwaltung. Und ohne schwerwiegende Konsequenzen für unsere rechtsstaatlichen Institutionen könne das Parlament seinem verfassungsmässigen Auftrag auch nicht dadurch nachkommen, indem es seinerseits einen offenkundigen juristischen Irrläufer zum Mass der Dinge anhebt - statt allenfalls unklare oder missverständliche Rechtstexte unverzüglich mit dem Volkswillen, dem Ordre public, den Verträgen und den nationalen Interessen in Einklang zu bringen. Oder indem es sich gar von der Exekutive überrunden und zu deren Stempeldiener degradieren lässt (die unten wiedergegebene Gruppenanfragen-Verordnung wurde auf den vergangenen 30.November 2011 in Kraft gesetzt - also noch vor der parlamentarischen Beratung des entsprechenden CH/USA-DBA-Vertragszusatzes, Vorlage zu11.027; in der WAK-NR am 9./10.Januar traktandiert).
Mit besten Wüschen zum Jahreswechsel, und auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr!
Anton Keller 027-2812477
AS 2011 5259
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
Änderung vom 16. November 2011
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I
Die Verordnung vom 15. Juni 19981 zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996 wird wie folgt geändert:
Art. 20 l Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
II
Diese Änderung tritt am 30. November 2011 in Kraft.
16. November 2011
Im Namen des Schweizerischen Bundesrates
Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey
Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
______________
1 SR 672.933.61
SR 672.933.61
Verordnung
zum schweizerisch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996
vom 15. Juni 1998 (Stand am 30. November 2011)
Art. 20 l31Ersuchen ohne Personenangaben
1 Werden die betroffenen Personen im Ersuchen nicht direkt durch Personenangaben genannt, sondern anhand eines bestimmten Verhaltensmusters bestimmt, so ersucht die Eidgenössische Steuerverwaltung den Informationsinhaber, die betroffenen Personen zu identifizieren und sie aufzufordern, in der Schweiz je einen Zustellungsbevollmächtigen zu bezeichnen.
2 Die Eidgenössische Steuerverwaltung informiert den Kreis der betroffenen Personen durch Publikation im Bundesblatt über das Amtshilfeersuchen und über deren
Pflicht, je einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz zu bezeichnen.
3 Sie weist in der Publikation auf die vereinfachte Ausführung nach Artikel 20i hin sowie darauf, dass sie ihre Schlussverfügung einem von ihr bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten zustellt, wenn die betroffene Person innert Frist keinen solchen bezeichnet hat. Sie orientiert die betroffenen Personen darüber, dass diese
beim von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezeichneten Zustellungsbevollmächtigten weitere Informationen über das Verfahren erhalten können.
4 Sie informiert in den amerikanischen Medien über die Publikation im Bundesblatt.
5 Den betroffenen Personen wird zur Bezeichnung des Zustellungsbevollmächtigten eine Frist von 20 Tagen gesetzt. Kann die individuelle Aufforderung nach Absatz 1
nicht zugestellt werden, so beginnt die Frist am Tag der Publikation im Bundesblatt nach Absatz 2 zu laufen.
____________
31 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 30. Nov. 2011 (AS 2011 5259).
Neue Zürcher Zeitung 30.Dezember 2011
re: Unappetitliches gut orchestrieren
Anton Keller (30. Dezember 2011, 19:12)
auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr! (zensuriert)
Lex Helvetica Philippika: gegen weitere QI-, FATCA- & OECD-Aberrationen;
für umfassenden realen Bankkundenschutz gegen fremde Zumutungen und Begehrlichkeiten (www.solami.com/kingpin.htm)
IRS query January 2, 2012
Dear Sir,
This is to present my compliments at the beginning of a new year and - I trust - a renewal of friendly and mutually respectful and helpful relations between the American and the Swiss people, as reflected notably in the Swiss/American Friendship, Reciprocal Establishments, Commerce, and Extradition Treaty of November 25, 1850 (SR 0.142.113.361) and, more recently, in the Joint Declaration of the US Congress of October 30, 1985.
I've been a long-term observer of relations between our two countries and, in my capacity as adviser of past and current members of the Swiss Parliament, on different occasions, I've been called upon in delicate parallel diplomacy missions involving the United States and third countries, including Iran and the Soviet Union. The topic of this information request concerns a complicated subject where the US Internal Revenue Service is understood to have a perfect deep-draught up-to-date knowledge, i.e. the Qualified Intermediary (QI) system and its application on the background of the US/Swiss double-taxation treaty of 1996 (96 Treaty: SR 0.672.933.61).
The Swiss Parliament is currently in the process of considering both various aspects of the QI system, and an amendment to a previously, in 2010 passed revision ("revision", dated September 23, 2009) of the 96 Treaty. In order to help clarify some related points, I have the honor, on behalf of several Swiss lawmakers, to submit the following questions to your benevolent attention for reply (the responsible commissions are scheduled to meet on January 9, 10 and 31, and in order for your answers, in the event, to be considered in these proceedings, I expect them as soon as possible):
1. a) How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dogers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at recent sessions of the Cambridge International Symposium on Economic Crime? Which also begs the supplementary question: If indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
b) How much total revenues did the IRS receive from Swiss QIs (notably banks) in each year since 2001 when the QI system became operational,
- under the applicable 15% or 30% tax rate for interest, dividends, etc., and
- under the applicable 28% or 31% backup withholding rate for securities sales (US and others, "deemed" or otherwise)?
2. a) When did the US Congress examine and approve, when did the US President sign and put into effect, the IRS' "Rev. Proc 2000-12" (model QI Agreement) or any of its amendments?
b) Why, in the event, was neither necessary, even though the backup withholding on securities sales (US and others, "deemed" or otherwise, initially 31% and later 28%) - whether it is called a tax or not - falls into the exclusive purview and competence of the US Congress (Section 8 US Constitution), and the conditions of the mandatory Administrative Procedure Act (APA, 5 U.S.C. § 702ss) were met?
3. Where - in the 96 Treaty, in the pending revision of same, in any other related congressional material, and in the Treasury's "Technical Explanation" of the 96 Treaty - is authority granted:
a) for requests involving anything but individually and properly identified taxpayers?
b) for requests involving anything but administrative procedures available in both countries?
c) for requests intended and serving any other purpose than the proper administration of the treaty itself and the "prevention" - i.e. exclusively in the field preceding, much less enforcing penal norms regarding - "fraud and the like"?
d) for nameless group requests for pseudo-administrative but in fact - due to the Swiss/US legal assistance treaty of 1973 (SR 0.351.933.6) - essentially excluded legal assistance in fiscal matters?
e) for Swiss nameless group requests for checking, at American banks in the US, whether, e.g., the spirit and the letter of the 96 Treaty is fully upheld, thus honoring the fundamental and time-tested principle of reciprocity?
4. On what authority and grounds, in the event,
a) can a US Senate-approved treaty, like the 96 Treaty, be transgressed by any US entity?
b) could the QI Agreement between the IRS and UBS and Credit Suisse, respectively be negociated and placed into which legal status outside the framework of existing US/Swiss treaties?
c) could the Swiss/US memorandum of understanding of August 19, 2009 (SR 0.672.933.612) be negociated and signed by IRS Deputy Commissioner Barry B. Shott outside the framework of existing Swiss/US treaties (according to the applicable laws of both the United States and Switzerland, this memorandum - like any other administrative agreement - is understood to be legally binding only within the limits defined in the 96 Treaty; the Swiss Administrative Federal Court, in its landmark decision A 7789/2009 of Januar 21, 2010 thus ruled against delivery of any banking data on the sole basis of said memorandum, declaring this memorandum to be essentially outside the confines of the 96 Treaty)?
d) could the US/Swiss memorandum of understanding of March 31, 2010 be negociated and signed by Treasury Director Douglas W. O’Donnell outside the framework of existing US/Swiss treaties (the Swiss constitutional lawmakers felt obliged to raise that revised memorandum to the level of a treaty; the US constitutional lawmaker, however, is understood to have never been even invited to consider same, and the US President is not known either for ever having put his signature on this document, for which reason it has not even been raised to the level of an executive agreement and has thus, according to US law, too, remained a purely administrative ukase with no legally binding effect - neither for the Swiss authorities, which thus acted outside the frame of both the 96 Treaty and other applicable laws, nor for US authorities and any affected US person whose privacy rights were thus violated, and who may thus yet benefit from the fundamental rights to which they are entitled)?
e) could and should the IRS have sought enforcement of a memorandum of understanding negociated and signed outside the framework of existing Swiss/US treaties,outside of applicable US administrative procedures (e.g. 11 FAM 700, 11 FAM 720, 11 FAM 721.2, notably Department of Justice Memorandum of 25.November 1996 "Validity of Congressional-Executive Agreements that substantially modify the United States' obligations under an existing treaty" by Christopher Schroeder, Acting Assistant Attorney General, addressed to Alan J. Kreczko, Special Assistant to the President and Legal Adviser to the National Security Council), and for which it obtained neither congressional approval nor the Presidential Seal, and which, moreover, in light of applicable conventions, has been invalid ex tunc?
5. a) Why should it be in the United States' overall interest to have, in law and in practice, Swiss authorities not to strictly, reliably and with utmost determination respect its own and others' treaty rights, obligations and limits, as it did when other US office holders saw fit to seek to kidnap Marc Rich on Swiss territory, to try to nail the scalp of Swiss banking secrecy to the wall, or to pressure Swiss authorities into extraditing Roman Polanski?
b) Why should Swiss authorities accept - be it under genuine or false flags, whether because of real or made-believe hyporcritical concerns - to be steamrolled into assisting any US authority in the pursuit of the latter's interests under any circumstance, particularly as long as Switzerland has not on its own, sovereignly and freely decided such a course of action to be in its interests, to be fully in line with its public ordre and to favor its internationally recognised permanent armed neutrality not excluding its traditional courant normal?
c) Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very oblective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways and means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective and compensatory political and legal actions in the United States and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Thanking you for your attention, I take this opportunity for extending to you my best regards and New Year wishes.
Anton Keller
Geneva Switzerland
+4122-7400362 swissbit@solami.com
cc: selected members of US Congress
Neue Zürcher Zeitung 3.Januar 2012
re: 2,3 Milliarden Dollar für Anteil an einem [amerikanischen] Gasfeld
Anton Keller (3. Januar 2012, 19:45)
Was willst Du in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!
Europas strategische Oel und Gasversorgung liegt in den Gestaden des Mittelmeers (Libyen) und im Nahen Osten (Irak, Israel: www.solami.com/oil.htm).
Neue Zürcher Zeitung / Weltwoche 4.Januar 2012
re: Nationalbank versucht Hildebrand zu entlasten / Affäre um SNB-Präsident Hildebrand spitzt sich zu
Die Fakten zum Fall Hildebrand
Anton Keller (4./5. Januar 2012, 20:32 / 10:41 / 15:34)
Der Fluch der bösen Tat II / Lex Helvetica
Vor der Einführung der lex americana Insidergesetzgebung war es gesellschaftlich verpönt (aber nicht strafrechtlich relevant, sondern jedem selbst überantwortet), Insiderwissen - und generell Vormachtspositionen – zulasten des Gemeinwohls privat zu nutzen. Auf der langen schiefen Ebene in Richtung 54. Staat der USA ist seither der Sinn für eigenverantwortliches Tun und Lassen verkümmert und quasi ersetzt worden durch juristische Klauseln und Spitzfindigkeiten, ja Feigenblätter, welche der Umgehung von zentralen Gemeinschaftsnormen geradezu Vorschub leisten. Mit dem heutigen lamentablen Ergebnis - und dem morgigen "no independent future!" Noch ist es Zeit zum Umkehren in Richtung lex helvetica (www.solami.com/kingpin.htm ¦ .../lexhelvetica.htm¦ …/capitalism.html).
Tages-Anzeiger 4.Januar 2012
re: «Es gibt keinen Spielraum»
Anton Keller (4. Januar 2012, 20:51)
Vor der lex americana war es verpönt (aber nicht strafbar), Insiderwissen - und generell Vormachtspositionen - privat zu nutzen. Auf dem Weg zum 54.US-Staat ist seither der Sinn für eigenverantwortliches Tun & Lassen verkümmert & durch juristische Feigenblätter ersetzt worden. Mit dem lamentablen Ergebnis - und dem morgigen "no independent future!" Zeit zum Umkehren! (www.solami.com/kingpin.htm).
Notiz an die WAK-N-Mitglieder 6.Januar 2012
Wer nicht die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit
Die obigen Zitate geben den Eindruck, dass Herr Hildebrand die bisher gestellten Fragen zwar wahrheitsgemäss beantwortet hat, relevante Zusammenhänge dabei aber wahrscheinlich unbeleuchtet liess. Unter den damals gegebenen Umständen eines historisch tiefen Wechselkurses, und ihr sicherlich nicht verborgen gebliebener Pressionen auf ihren Mann in Richtung SNB-Interventionen, dürfte es diese "starke Persönlichkeit" gejuckt haben - Galeristin zwar doch auch "Ökonomin", ja sogar ex-Devisenhändlerin, die "immer wieder darüber gesprochen [habe], dass der Dollar viel zu tief sei" - mehr als nur eine "reglementskonforme" Devisentransaktion vorzunehmen. Ob es sich dabei um eine 10- oder 100-fache Hebel-, und damit Spekulationsoperation gehandelt haben mag, ist eine nebensächliche quantitative Frage. Erst die qualitative Frage - nämlich ob es sich dabei tatsächlich nicht um eine unvertretbare Hebeloperation gehandelt hat - dürfte nämlich den Sarasin-Mitarbeiter alarmiert und zur subjektiven Überzeugung geführt haben "etwas gefunden zu haben, was stinkt." Und da gegebenenfalls diese "heikle" Dimension auch Frau Hildebrand durchaus bewusst gewesen sein musste, war deniability für Ihren Mann unabdingbar und mag auch zum unkoordinierten Tun & Lassen Anlass gewesen sein. Spätestens ab Kenntnisnahme der heiklen Vorgänge am frühen Morgen des 16.Augusts ging es sodann für Herrn Hildebrand vorrangig darum, den Schaden zu begrenzen. Dazu war in jedem Fall eine höchst umsichtige Dokumentation nach allen relevanten Seiten tunlichst.
Auf diesem Hintergrund waren und sind die bisher erhellten Ab- und Versicherungen naheliegend aber nicht schlüssig. Um verlässlichere Erkenntnisse über den wahren Gesamtsachverhalt zu gewinnen, sind die inkriminierten Vorgänge aber von wirklich unahängigen Experten eingehendst zu überprüfen. Dabei ist nicht nur der Zeitraum weit zurück vor 2011 auszudehen. sondern es sind auch alle andern Konti im Inland (z.B. gegebenenfalls auch bei der SNB selbst) und allenfalls auch im Ausland zu überprüfen.
Mit freundlichen Grüssen und besten Wünschen zum Neuen Jahr. Und auf einen aufrechteren Gang in Zukunft!
Anton Keller
027-2812477
PS: Falls die "causa SNB" doch nicht die "causa USA" (Gruppenanfragen-Vorlage 11.027) vollständig von der WAK-Tagesordnung verdrängen sollte, anempfehle ich Ihnen dringend die Rückstellung der WAK-Beratungen zu letzterem Geschäft bis nach der Veröffentlichung der für Ende Januar fest in Aussicht gestellten bundesrätlichen Beantwortung des Postulats 2 des UBS-Berichts der GPK (S.3422; 10.3390/10.3629). Denn die unabsehbar weitergehenden Begehrlichkeiten insbesondere der US-Steuerbehörde IRS können mit weiteren Kniebeugen - auch wenn sie sich hinter einem sehr bedenklichen und umstrittenen Bundesverwaltungsgerichts.Beschluss verstecken mögen - mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht wirksam eingedämmt, sondern im Gegenteil nur zusätzlich begünstigt werden. Aber auch weil bei uns - wie im vorberatenen Ständerat (Fetz und Germann) festgehalten - hierzulande das verbindliche Recht noch vom Parlament als dem verfassungsgebenden Gesetzgeber, und nicht von irgendeinem Bundesgerichtsschreiber opportunistisch in einem Nebenpunkt eines zudem sehr umstrittenen Abschreibungsbeschlusses (A-7342/8000) festgelegt werden mag. Es ist dabei m.E. auch von der zuständigen Parlamentskommission zu prüfen, wieweit die vom Bundesrat auf den 30.November ohne Not in Kraft gesetzte ordre public-, vertrags- und interessen-widrige neue, selbst-schädigende und zudem einseitige Rechtsnorm (SR 672.933.61: namenlose Gruppenanfragen) ohne vorausgegangene Zustimmung des Parlaments rechtens erfolgen konnte, und welche Konsequenzen allenfalls daraus zu ziehen sind. Als langjähriger Sachkenner der CH/USA-Beziehungen habe ich Ihnen meine Neujahrs-Notiz "Da läuft einiges - ohne Not - gemeinschädigend aus dem Ruder!" zukommen lassen. Zu all dem lege ich Ihnen nun meinen Bericht auch zu Ihren Handen (www.solami.com/GPKQI3.htm) vor, worin ich die Kernaussagen des ständerätlichen Kommissions-Sprechers parteineutral und eingehend auf ihre Stichhaltigkeit untersucht habe, und dabei zur obigen dringenden Empfehlung gelangt bin.
Neue Zürcher Zeitung 6.Januar 2012
re: Blocher «nur der Briefträger»
Anton Keller (6. Januar 2012, 19:43)
Wer nicht zeitig die richtigen Fragen stellt riskiert die Verdunkelung der Wahrheit - Erstens
Herr Hildebrand erweckte den Eindruck, dass er die bisher gestellten Fragen zwar wahrheitsgemäss beantwortet hat, relevante Zusammenhänge dabei aber wahrscheinlich unbeleuchtet liess. Eine "starke Persönlichkeit" - Galeristin zwar doch auch "Ökonomin", ja sogar ex-Devisenhändlerin, die "immer wieder darüber gesprochen [habe], dass der Dollar viel zu tief sei" dürfte es unter den damals gegebenen Umständen eines historisch tiefen Wechselkurses und ihr sicherlich nicht verborgen gebliebener Pressionen auf ihren Mann in Richtung SNB-Interventionen gejuckt haben, mehr als nur eine einfache Devisentransaktion vorzunehmen.
Anton Keller (6. Januar 2012, 19:41) Zweitens
Ob es sich dabei um eine 10- oder 100-fache Hebeloperation gehandelt haben mag, ist nebensächliche quantitative Frage. Erst die qualitative Frage - nämlich ob es sich dabei tatsächlich nicht um eine Hebeloperation gehandelt hat - dürfte nämlich den Sarasin-Mitarbeiter alarmiert und zur subjektiven Überzeugung geführt haben "etwas gefunden zu haben, was stinkt." Und da gegebenenfalls diese "heikle" Dimension auch Frau Hildebrand durchaus bewusst gewesen sein musste, war deniability für Ihren Mann unabdingbar und mag auch zum unkoordinierten Tun & Lassen Anlass gewesen sein. Spätestens ab Kenntnisnahme der heiklen Vorgänge am frühen Morgen des 16.Augusts ging es sodann für Herrn Hildebrand vorrangig darum, den Schaden zu begrenzen. Dazu war in jedem Fall eine höchst umsichtige Dokumentation nach allen relevanten Seiten tunlichst.
Anton Keller (6. Januar 2012, 19:40) Drittens
Auf diesem Hintergrund waren und sind die bisher erhellten Absicherungen naheliegend aber nicht schlüssig. Um verlässlichere Erkenntnisse über den wahren Sachverhalt zu gewinnen, sind die inkriminierten Vorgänge aber von wirklich unahängigen Experten eingehendst zu überprüfen. Dabei ist nicht nur der Zeitraum weit zurück vor 2011 auszudehen. sondern es sind auch alle andern Konti im Inland (z.B. gegebenenfalls auch bei der SNB selbst) und allenfalls auch im Ausland zu überprüfen.
comentaire de JR 6 janvier 2012
Le patron de la BNS suisse a joué gagnant contre le franc, au profit d'une information d'initié. Le Code pénal suisse n'est pas applicable à ce cas. Le code pénal ne vise que le commerce de titres de sociétés et leurs dérivés. Non les devises. Et alors ? Cela ne le rend pas plus honnête. Maintenant que M. Hildebrand a été affranchi par le Conseil fédéral, le monde sait que le patron de la BNS peut légalement spéculer contre la monnaie qu'il est chargé de défendre. En pariant contre le CHF il a pris à revers les investisseurs qui font confiance à notre monnaie en sachant que ceux-ci allaient réaliser des pertes à bref délai, participant au flux qui a causé leur préjudice et cela non pas en sa qualité officielle, ce qui l'aurait affranchi, mais pour la recherche de son profit. Il a donc joui d'un avantage concurrentiel qu'il a mis à son profit personnel ce qu'il n'aurait pas pu faire s'il n'avait pas été au poste qu'il occupe. Peu importe la loi ou le règlement. Ce comportement, légal parce que les règles pénales cèdent en l’occurrence à celles de la bienséance, est un comportement doublement malvenu. D'abord parce qu'il viole avec arrogance l'égalité des chances et ensuite parce qu'il donne de la direction BNS l'image d'un manque de sérieux. M. Hildebrand aime l’Amérique. Il entend placer ses enfants dans des écoles américaines. Il achète des dollars. Bravo. Grand bien lui fasse. Mais alors, que fait-il à la tête de la Banque nationale. Est-on sûr des intérêts qu'il sert ? Personne ne peut désormais en jurer.
Tages-Anzeiger 5.Januar 2012
re: Mögliche Konsequenzen für Schweizer Finanzdiplomatie
Anton Keller 7.Januar 2012 16:31
Swiss Watergate? (zensuriert)
Wie im Falle von Nixon's Watergate könnten in der "causa Hildebrand" die - fahrlässigen ebenso wie die bewussten - Verniedlichungs- & Vertuschungsmanöver - sich als politisch schwerwiegender erweisen als das ursprüngliche Fehlverhalten (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Auch mit der Mär vom Schweizer Ausschluss von der G-20 ist endlich aufzuräumen (www.solami.com/GPKQI3.htm#G20).
Neue Zürcher Zeitung 10.Januar 2012
re: Euphorie für Abgeltungssteuer ist verflogen
Anton Keller (10. Januar 2012, 15:21)
No future for Rubik & Tobin? Try Sisyphus Tax!
8 Genfer Banken sähen schwarz, fänden keine Käufer. Das Bild verdüstert sich mit jeder weiteren Hiobsbotschaft über US-Begehrlichkeiten und den diesen Vorschub leistenden Kniefällen. Die „Befreiungsschläge“ hiessen früher „Abgeltung für nachrichtenlose Vermögen“ und „Qualified Intermediary“. Die schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer vernebelten ihren eigenen Blick in die Zukunft mit abartigen Abgeltungssteuer-Modellen (Rubik) und verheerenden Gruppenanfragen-Konzessionen. Ihr Tun & Lassen ermöglichte gemeinschädigende OECD- & IRS-Bürokratieauswüchse wie INTERFIPOL & FATCA. Gefordert sind Tiefgang, Selbstvertrauen & Weitblick um die Grundübel an den Wurzeln anzupacken (www.solami.com/porkbellies.htm). Das könnte heissen das QI- & FATCA-System mittels Reaktivierung von 271 StGB auszuhebeln (.../irsquery.htm). Und Sarkozy’s Tobin-Tax-Ideen mit einer Sisyphus-Abgabe für das gesamte mit dem FIAT-Geld geschaffene Casino-System aufzufangen.
Neue Zürcher Zeitung 10.Januar 2012
re: Die fehlende E-Mail in Hildebrands Schriftwechsel
Anton Keller (11. Januar 2012, 11:35 / 16:38 / 20:40)
Fehlt nicht auch ein Zwischensatz? (zensuriert)
Das bisher nie in Originalkopie vorgelegte Entlastungs-Email von Frau Hildebrand an den Kundenberater vom 15.8.11 13:20 wäre eher nachvollziehbar wenn der erste Satz z.B. hiesse: "As discussed we would like to get out [of the historically and thus untenably high Swiss franc, at least somewhat. To this effect, we want you to sell CHF 400k vs USD, thus bringing our] dollar FX exposure up to 50% in our account. ..."
Das würde einerseits die These des zwar autorisierten aber selbständigen Handelns von KH ohne Bewusstsein von PMH stützen, aber auch PMH's umgehende & umsichtige Schadenbegrenzungs-Operationen weiter erhellen. Immer noch nicht ausgeschlossen wäre damit ein – sehr viel einträglicherer, aber auch entsprechend risikobehafteterer und heiklerer– Kauf von Dollar-Optionen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Einsicht in die Original-Emails bei der Absenderin und den Empfängern, sowie Befragung des Kundenberaters könnte dazu Klarheit schaffen.
Neue Zürcher Zeitung / finews.ch 12.Januar 2012
re: Privatbankiers sorgen sich um Finanzplatz
/ Nicolas Pictet: «Finanzwelt wurde vergiftet»
Anton Keller (12. Januar 2012, 16:44 / 16:55)
Krokodilstränen oder Einkehrsignale?
«Es soll nicht eine gesamte Berufsgruppe für die Fehler einiger weniger bestraft werden» meinte der Herr Präsident. Wohlweislich missachtend, dass dieselbe Berufsgruppe jahrzehntelang Mahner wie Holzach (www.solami.com/bankingfuture.htm#Holzach), Wittmann, Pestalozzi uam missachtet, geächtet und in den Rücken geschossen haben, und die eigenen schwarzen Schafe als Bannerträger paradierten. Der Finanzplatz wurde von innen vergiftet, seine Zukunft aus den eigenen Reihen verbaut. Mit jedem von Bankenvertretern befürworteten Prinzipien-, Interessen- & Kundenverrat, mit jedem vom Parlament geforderten Kniefall (zB Gruppenanfragen) leisten sie weiteren fremden Begehrlichkeiten und Rechtsübergriffen Vorschub – auch wenn sie sich als schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer gefallen. Vertrauenswürdigkeit erfordert Abkehr von lex americana und Rückkehr zu bewährten Prinzipien, zu lex helvetica (…/parlament.htm#Vorschub) – und ernsthafte Wiedergutmachung.
Neue Zürcher Zeitung 11.Januar 2012
re: CS liefert zu viele Kundendaten
Anton Keller (12. Januar 2012, 18:04 / 20:39)
Kann jemand dieses führerlose Flugzeug fliegen?
Die Hiobsbotschaften reissen nicht ab. Diejenigen, welche laut Eid auf unsere Verfassung gehalten wären, den Volkswillen, hiesigen Ordre public & unsere Interessen zu wahren, verstecken sich hinter einem fremd-hörigen & rechtlich irrelevanten BVG-Abschreibungsbeschluss um extraparlamentarisch den US-Begehrlichkeiten zuzudienen & Vorschub zu leisten. Die vom selbst-verschuldeten Unheil eingeholten verkriechen sich hinter Befreiungsschlags-Phantasien und drängeln via den als Kommissionssprecher agierenden „Senior Advisor“ der CS den Gesetzgeber zu weiteren Kniefällen (www.solami.com/GPKQI3.htm). Und am Dienstag – von den Hildebrand-Wellen kaum erholt – werden die WAK-Mitglieder vollends mit dem Trugbild einer Globallösung aufs Glatteis und zum Abnicken der verheerenden Gruppenanfragen-Vorlage geführt. Der Finanzplatz wird von innen vergiftet, seine Zukunft aus den eigenen Reihen verbaut. Der Pilot für eine weiche Landung ist nicht in Sicht!
Tages-Anzeiger 12.Januar 2012
re: Die grössten Sorgen der Schweizer Privatbankiers
Anton Keller 12.01.2012, 20:32 Uhr
Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind kein Allerheilmittel
Im Nachhinein mit den Wölfen heulen stärkt den Finanzplatz keineswegs. Wer auf jener Ebene nicht weiss was zu tun und zu lassen ist, wer Regeln braucht um sich dahinter umso besser verstecken zu können, befindet sich im falschen Stockwerk. Je höher gelegen das makro-politische oder -ökonomische Einflussgebiet ist, desto höher der Anspruch auf Eigenverantwortung gegenüber dem Gemeinwohl
12.Januar 2012
Sehr geehrter Herr Rutishauser,
Die Email-Lektüre in der causa Hildebrand erhellt einiges. Das bisher nie in Originalkopie vorgelegte Entlastungs-Email von Frau Hildebrand an den Kundenberater vom 15.8.11 13:20 wäre eher nachvollziehbar wenn der Typo im ersten Satz keiner wäre (out statt our) und auch die dortigen zwei Abstände auf einen untergegangenen Zwischensatz hinweisen würden. Dieser könnte etwa so aussehen: "As discussed we would like to get out [of the historically and thus untenably high Swiss franc, at least somewhat. To this effect, we want you to sell CHF 400k vs USD, thus bringing our] dollar FX exposure up to 50% in our account. ..."
Das würde einerseits die These des zwar autorisierten aber selbständigen Handelns von KH ohne Bewusstsein von PMH stützen, aber auch PMH's umgehende & umsichtige Schadenbegrenzungs-Operationen weiter erhellen. Immer noch nicht ausgeschlossen wäre damit ein – sehr viel einträglicherer, aber auch entsprechend risikobehafteterer und heiklerer– Kauf von Dollar-Optionen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN). Die Abwesenheit jeder klaren Instruktion bezüglich wieviel CHF denn umzutauschen sind, ist und bleibt für mich ein gewichtiges Indiz für eine Textmanipulation. Einsicht in die Original-Emails bei der Absenderin und den Empfängern, sowie Befragung des Kundenberaters könnte dazu Klarheit schaffen.
Mit freundlichen Grüssen Anton Keller
Neue Zürcher Zeitung 13.Januar 2012
re: Die Stunde der Selbstgerechten
Anton Keller (13. Januar 2012, 19:09)
Switzerland is the near-perfection of mediocrity (zensuriert)
Mit „N'as tu pas un peu honte de te joindre à la foule mediocre des juges dans cette affaire?“ brachte mich ein Freund zunächst zum leer schlucken. Denn ich sah mich veranlasst, nach der 1. Pressekonferenz auf gewisse Ungereimtheiten hinzuweisen (www.solami.com/iconoc.htm#WAKN ¦ …#Typo). Und wie im Falle von Nixon's Watergate könnten in der "causa Hildebrand" die - fahrlässigen ebenso wie die bewussten - Verniedlichungs- & Vertuschungsmanöver - sich als politisch schwerwiegender erweisen als das ursprüngliche Fehlverhalten. Spillmann legt den Finger sodann auf einen Wunden Punkt: es ermangelt uns allen an einer gemeinnützlichen Fehlerkultur. Basler und Genfer Ärzte haben den Lösungsweg aufgezeigt, und im Parlament ist eine Initiative unterwegs „RECHT AUF IRRTUM - der siamesische Zwilling der Verpflichtung, einen Fehler einzugestehen“ (…/errors.htm).
Anton Keller (13. Januar 2012, 19:36)
Mehr & schärfere SNB-Reglemente sind aber auch kein Allerweltsheilmittel
Im Nachhinein mit den Wölfen heulen stärkt den Finanzplatz tatsächlich keineswegs. Wer auf jener Ebene nicht weiss was zu tun und zu lassen ist, wer Regeln braucht um sich dahinter umso besser verstecken zu können, befindet sich im falschen Stockwerk. Je höher gelegen das makro-politische oder -ökonomische Einflussgebiet ist, desto höher der Anspruch auf Eigenverantwortung gegenüber dem Gemeinwohl
Neue Zürcher Zeitung 3.Januar 2012
re: Die goldenen Zeiten des Finanzplatzes Schweiz sind vorbei
Anton Keller (16. Januar 2012, 23:01) Weissgeld - mon oeil!
Das von den kommerziellen Banken aus dem Boden gestampfte Geld ist zwar nicht mehr - wie bis 1971 - zumindest teilweise durch physisches Gold, sondern "nur" noch durch Leistungsverpflichtungen von überprüften und als hinreichend solide eingestuften Kreditnehmern gedeckt. Nicht so beim FIAT-Geld der Zentralbanken, welches auf Bedarf - und rücksichtslos zulasten zukünftiger Generationen - mit Computer-Tastendruck geschaffen wird. Im Vergleich mit unversteuerten Geldern ist dies MMM: Monopoly Monkey Money oder nicht entflechtetes Schwarzgeld (www.solami.com/auns1.htm). Weissgeld-Pharisäer verletzen deshalb ein grundlegendes Zukunftsprinzip: when in a hole, stop digging!
Neue Zürcher Zeitung 16.Januar 2012
re: Europäische Kontroverse um Finanztransaktionssteuer
Anton Keller (17. Januar 2012, 00:13) Seit der Aufhebung des Goldstandards, (zensuriert)
seit der Entankerung auch unserer Währung 1971 sitzt uns der Teufel im Nacken. Aus dem Nichts gestampftes, durch nichts unterlegtes und seither ver-ZIG-fachtes Fiat-Geld – Weissgeld? mon oeil! - verzerrt & überschwemmt tsunami-ähnlich die realen Volkswirtschaften (www.solami.com/auns1.htm). Ein geordneter Abbau & Entflechtung der gemeinschädlichen Flut von Casinochips ist angesagt. Die andauernden US-Angriffe auf Europa geben visionären Schweizer Diplomaten & Politikern Gelegenheit zu gegenseitig hilfreichen Initiativen. In abgewandelter Form dürfte Sarkozys Vorstoss - mit dezidierter Schweizer Unterstützung - zum europaweit mitgetragenen Durchbruch gebracht werden: statt der überholten Tobin-Steuer wäre eine zweckmässig ausgestaltete Casino- oder Sisyphus-Abgabe für Fiat-Geldoperationen wohl geeigneter, die Wirtschaft in ganz Europa wieder auf Kiel zu bringen. Dies in Verbindung mit gegengewichteten realwertigen Lokalwährungen (.../WIR.htm).
Neue Zürcher Zeitung 18.Januar 2012
re: Bundesrat reagiert auf internationale Kritik
Anton Keller (18. Januar 2012, 12:32) Nur weiter so, das Erbe ist bald verprasst
Noch stehen – auf schiefer Ebene zwar, aber immerhin - einige Souveränitäts-, Ordre public- und Vernunft-Hürden gegen den gläsernen Bürger (und ich war einmal der naiven Meinung, die Berliner Mauer sei in unserer Richtung gefallen). Amts- und Rechtshilfe-Verträge und nationale Bestimmungen sind dann Makulatur und Daten können von den hiesigen "willfährigen" Behörden (PUK-Zitat: www.solami.com/rechtsbeihilfe.htm#DEA) ungehindert und direkt den US-Kollegen geliefert werden. Der nicht weiter zu begründende Vorwand „Geldwäsche-Verdacht“ genügt dann vollauf. Wie bereits der mit der namenlosen Gruppenanfragen-Novelle vorgezeichnet (…/iconoc.htm#WAKN), und wie der neueste [Un?]fall von CS-Daten-Verrat unter dem innovativen „Querverbindungs“-Vorwand der ESTV auf kommende Eigentore hinweist. Alles gestützt auf Begehrlichkeiten unlegitimierter fremder Bürokraten (OECD, FATF/GAFI, QI, FATCA, IRS etc.: …/irsquery.htm) Weissgeld? mon oeil, nächstens Weiss-Strom!
19.Januar 2012 14:01:03
Tobin-Steuer? nein! - Abbau & Entflechtung der Fiat-Gelder per Sisyphus-Abgabe: prüfenswert!
Sehr geehrter Herr Schäffler,
Besten Dank für Ihre prompten Hinweise, die ich studiert und deren öffentliche Formen ich bereits in meiner Sammlung "Schweizer Bänkler: quo vadis?" (www.solami.com/bankingfuture.htm) integriert habe. Über weite Strecken kann ich Ihnen folgen - der gewählte enge Fokus erleichtert das auch. Bei dieser hochkomplexen Materie ist das aber kaum zielführend. Wirklich hilfreich - für Sie, Ihre Partei, Deutschland und Europa insgesamt - wäre hingegen m.E. ein gesamtschaulicherer Ansatz in Richtung eines von Ihnen vertretenen mehrheitsfähigen Auswegs aus der offenkundigen Sackgasse oder - noch wirksamer - einer durch Anregungen Ihrerseits herbeigeführtenKonsenslösung. Ihr Hinweis auf den "französischen Wahlkampf", auf Sarkozys Vorstoss erscheint mir dazu wegweisend. Ich wiederhole deshalb meine dahingehenden Kernsätze:
Zum letzteren Punkt hat zwar schon zuvor Ihr Mitarbeiter Dirk Friedrich abgewunken mit: "Da sich erst im Wettbewerb zeigen wird, welches Angebot das für die Geldnutzer vorteilhafteste ist, wird sich Herr Schäffler nicht für einzelne Geldformen aussprechen" (Frei nur bleibt wer seine Freiheit gebraucht: Zur Quadratur des Griechenland-Zirkels: .../iconoc.htm#Freiheit). Das war aber auch gar nicht gefragt; es ging nur um den - wie von mir aufgezeigt mit dem EU-Recht nicht in Konflikt stehenden - Grundsatz der schnellstmöglichen Wiedereinführung einer ergänzenden realwertigen Lokalwährung zur Mobilisierung der brachliegenden menschlichen und materiellen Ressourcen. Und zudem steht es jedem visionären Politiker gut an zu bedenken, dass das Bessere stets der Feind des möglichen Guten ist. Im gleichen Sinne erscheint es mir selbst-hemmend, ja weg-versperrend zu sein, wenn nun, unter veränderten Bedingungen die ursprünglich ins Auge gefasste und erneut zur Diskussion gestellte Tobin-Steuer wesentlich nur unter dem Gesichtspunkt ihrer Auswirkungen auf alle Börsenteilnehmer debattiert wird. Anstatt die auch von Ihnen und Ihrem Mitarbeiter Ralph Bärligea zurecht beklagte "übermäßige Spekulation" in den Fokus zu bringen und gemeinnützig einzugrenzen zu suchen.Der Präsident der Schweizer Privatbankiers, Nicolas Pictet, illustrierte dazu kürzlich einige Kernprobleme. Er verwies auf das wachsende Unverständnis in der Öffentlichkeit wegen einigen bonus-getriebenen und den Kundeninteressen entgegenstehenden Bankenpraktiken, sowie auf die unverhältnismässigen Vergütungen, vor allem bei US-Geschäftsbanken: «So ist durch Eigengeschäfte, die keine Dienstleistung für den Kunden darstellen (das heisst durch Geld für immer noch mehr Geld) ein Teil der Finanzwelt ‹vergiftet› worden». Remedur-Bedarf und -Richtung sind damit von kompetenter und unverdächtiger Seite her aufgezeigt.
Im Gegensatz zum derzeit universell allzusehr verankerten Giral-Geldsystem - charakterisiert durch das Recht der kommerziellen Banken zur Geldschöpfung, welches derzeit ca. 80% der gesamten in Umlauf stehenden Gelder ausmachen soll - anerbietet sich die FIAT-Geldschöpfung der Notenbanken m.E. eher zur organischen, schrittweisen oder weichen Redimensionierung, Rückführung und Neuverankerung des gesamten Finanzsystems. Dies nicht zuletzt deshalb, weil entsprechende Rechtsgrundlagen bereits in verschiedenen Verfassungen vorhanden sind (z.B. USA, Schweiz). Auch wenn diese mittlerweile sowohl in der Praxis ihre Bedeutung verloren haben und aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden sind, sie haben den Vorteil formell zu bestehen und jederzeit als Ankerstellen reaktiviert werden zu können.
Auf diesem Hintergrund erscheint mir als unrealistisch und unbehelflich die Forderung nach einer direkten Rückkehr zum staatlichen Geldmonopol, wie dies beispielsweise der neu-gegründete Schweizer Verein für Monetäre Modernisierung postuliert und auf dem Weg einer Verfassungs-Initiative verwirklichen will (Vollgeld-Modell, ausgezeichnet kritisch dargestellt in: Gian Trepp, "Die grosse Reform", moneta, 23.11.11; siehe auch: Mit Vollgeld aus der Krise, Hallo Bern!). Die dort im Zentrum stehende Monetative als der unabhängigen 4.Macht im Staat vermag das zentrale - abhandengekommene - Vertrauen in den Marktmechanismus kaum zu gewährleisten; meine Erfahrungen mit der bestehenden Macht-Dreiteilung macht mich ohnehin skeptisch gegenüber institutionellen Machtansprüchen (der kürzliche Fall gerichtlicher Gesetzgebungsanmassung i.S. namenloser Gruppenanfragen in Amts- und Rechtshilfeverfahren seitens fremder unlegitimierter OECD- und IRS-Bürokraten und die bedenklichen Reaktionen darauf seitens der hiesigen Exekutiven und Legislativen spricht m.E. jedenfalls gegen solche Machtballungen). Ohne mich bisher näher mit dem von Ihnen verfolgten Ansatz für eine auf den Markt und den Wettbewerb abgestützte gegenteilige, nämlich vom Staat unabhängige Geldpolitik auseinandergesetzt zu haben, empfinde ich dazu analoge Bedenken, die Sie vielleicht zu zerstreuen in der Lage sind.
Der von mir vertretene, oben umrissene mittlere Ansatz hat sodann nicht in erster Linie die Geldbeschaffung durch den Staat zum Ziel, sondern die unabdingbare Rückgewinnung des Vertrauens der Bürger und des Marktes in realwert-gestütztes Geld. Genesis und Bestand von Vertrauen sind für mich vergleichbar mit der Entstehung und dem Ablauf eines Kaminfeuers: ohne geometrisch richtige Anordnung der Holzstücke zueinander funktioniert das nicht befriedigend. Und wer den Vertrauensfluss mit dem Signalfluss zwischen den Bahnwagen vergleicht, kann feststellen, dass die automatische Wagenkoppelung ein ausgeklügeltes Steckersystem von gegenseitig sich hochpressenden Klappen bedingt, welche bei geringster Abweichung der geometrischen Anordnung sich verfehlen, ja kaputt gehen und den Signalfluss verhindern.
Die z.B. von der EBZ zur Stützung exponierter Banken, und von diesen dann zur Herbeiführung von Befreiungsschlägen z.B. per Devisenoperationen eingesetzten FIAT-Gelder sind nicht geeignet, das Vertrauensziel zu erreichen. Es ist sodann vielmehr ein entschiedener Abbau und die Entflechtung von realwertlosen Zahlungsinstrumenten gegenüber realwertigem Geld anzustreben. Ähnlich wie im Fall der überraschenden aber umsichtig vorbereiteten Anbindung des Schweizer Franken an den Euro (Untergrenze €1 = CHF1.20) durch die Schweizer Nationalbank ist für mich zumindest denkbar, dass ein entsprechender politisch abgesicherter Grundsatzentscheid - zunächst Ihrer Parteiführung und dann der Bundesregierung - schnell europaweit mitgetragen würde. Dabei müsste das oben umrissene Ziel klar festgelegt werden: Einführung gegengewichteter realwertiger Lokalwährungen, bei gleichzeitigem Abbau und Entflechtung der nicht realwertigen FIAT-Zahlungsmittel mittels einer Sisyphusabgabe auf gewissen Devisengeschäften welche als der Realwirtschaft abträglich erkannt werden mögen. Auf welchem Weg es Präsident Sarkozy dann gelingen könnte, der französischen Wirtschaft und Gesellschaft zeitig nachhaltige Vertrauensimpulse zu vermitteln - und so das Fundament für eine weitere Amtsdauer zu legen.
Ein weitergehender, derzeit aber nicht prioritär zu verfolgender Parallelgedanke ergibt sich im Zusammenhang mit der umstrittenen CH/D-Vereinbarung über eine Abgeltungssteuer. Vom Standpunkt freiheitlicher und liberaler Prinzipien wird diese Vereinbarung auch in der Schweiz als bedenklich empfunden, und es wird nach einer gegenseitig befriedigenden Alternative Ausschau gehalten. Eine solche anerböte sich in Form einer nicht zwingenden, sondern auf Freiwilligkeit beruhenden anonymen Depotabgabe mit steuerrechtlich immunisierender Wirkung. Obwohl diese z.B. mit einem 10%igen Steuersatz für alle Beteiligten weit weniger belastend ausgestaltet werden könnte, dürfte damit für den deutschen Fiskus ein weit höherer Ertrag anfallen als mit dem dreifachen "Normalansatz" erreichbar wäre. Doch ist dies, wie gesagt, ein anderes, weniger drückendes Paar Stiefel, zu dessen allfälliger weiterer Verfolgung ich mich ebenfalls gerne zur Verfügung halte.
Falls erwünscht könnte ich mich bei Schweizer Parlamentariern um geeignete Stellungnahmen bemühen. Ihrer Rückäusserung mit Interesse entgegensehend, verbleibe ich inzwischen, mit freundlichen Grüssen
Anton Keller, Genf
027-2812477 swissbit@solami.com
PS: Wie angemerkt, wäre ich Ihnen um Bekanntgabe der Email-Adresse Ihrer Kollegen Philipp Rösler und Wolfgang Kubicki dankbar. Gegebenenfalls mögen Sie diese Notiz auch weiteren interessierten Kolleginnen und Kollegen direkt zur Kenntnis bringen.
courriel envoyé sur le site de l'Elysée le 20 janvier 2012
Monsieur le Président,
Votre proposition au sujet de l’impôt Tobin, de la dette étatique et du future de l’euro m’a interpellé. Je suis un conseiller parlementaire suisse et je m'occupe principalement des questions économiques et des relations internationales. En collaboration avec un autre collègue, Bernard Lietaer, un ancien banquier central de la Belgique, j'ai esquissé quelques idées au sujet de la situation économique en Grèce – et qui se prêterait pour application immédiate en France ainsi que dans d’autre pays de l’Europe.
En brèf, notre but à été de mobiliser les forces et biens productifs de la Grèce en introduisant - en plaine harmonie avec le droit de UE - une real-value monnaie locale. Celle-ci devrait favoriser les produits et services locales et pourrait aussi servir pour payer les impôts locaux - comme c’est déjà le cas en Canada et dans quelques pays en Amérique de Sud. Vos spécialistes pourraient trouver quelques textes et communications à ce sujet en anglais et en allemand sur mes sites spéciales: Greece matters (www.solami.com/outofthebox.htm) et WIR - SMB's anti-recession complementary currency (.../WIR.htm).
En occurrence, mon idée principale consiste d'une adaptation de l'ancienne idée Tobin. La redevance de Sisyphe que je propose à sa place ne vise pas une redistribution des biens ou un affaiblissement de la bourse, ce qui éviterait des effets fâcheux sur le marché en général et le citoyen en conséquence. L'objective principal de cette redevance serait de regagner la confiance indispensable du citoyen et du marché dans la monnaie. Elle viserait seulement la monnaie fiat avec comme effet primaire de décourager la spéculation à l'outrance que la plupart des observateurs reconnaissent comme n'ayant pas une fonction positive sensible envers l'économie réelle - donc son nom qui s’inspire de la légende grecque de Sisyphe. Cette redevance aurait comme caractéristique:
a) une diminution voulue et significative mais organique de la monnaie fiat des banques centrales,
b) une séparation des monnaies - dites real value currencies - des monnaies sans valeur intrinsèque, et
c) une introduction contrebalancée des monnaies réelles locales.
Je vous remercie d'avance pour l'attention et la suite bienveillante que vous voudrez bien apporter à cette notice. Pour toute question éventuelle, je reste à votre disposition. Entretemps, veuillez agréer, cher Monsieur le Président, mes meilleurs vœux pour la nouvelle année, et mes salutations distingués.
Anton Keller swissbit@solami.com (www.solami.com/cv.htm)
Sessions-Notiz 25.Januar 2012
Sehr geehrter Herr Kommissionspräsident Darbellay,
sehr geehrte WAK-Mitglieder,
Ich bin weiterhin im Ungewissen darüber, ob Sie bereits Gelegenheit hatten, meine Sachhinweise zu den obigen Parlamentsgeschäften zur Kenntnis zu nehmen (z.B. meine Richtigstellungen zu den einschlägigen Ausführungen des ständerätlichen Kommissions-Sprechers, sowie meine QI-Philippika). Zu den immer weitere Kreise ziehenden IRS-Begehrlichkeiten sind wir an einer m.E. schwerwiegenden Wegscheide angelangt. Entweder: unabsehbar weitere Kniebeugen und entsprechend selbst-geförderte Fremdeinwirkungen und Zumutungen. Oder aber: Waffeninspektion, Ressourcenkonzentration und geeignete Retorsionsmassnahmen als Voraussetzung für einen aufrechteren Gang, mehr Würde, Selbstvertrauen und Nachhaltigkeit, und für den Finanzplatz Schweiz eine Zukunft worth talking about. Dahingehend sehe ich mich genötigt - trotz steifem Gegenwind von Seiten der unter Druck stehenden Banken -, Sie und Ihre mitverantwortlichen Kolleginnen und Kollegen auf die vorliegenden Optionen aufmerksam zu machen. Dies ohne dabei den Anspruch auf ein Monopol für relevante Informationen und gute Ideen erheben zu wollen.
Nochmals auf den Punkt gebracht: In der NZZ konnten Sie am Tag nach Ihrer letzten WAK-Sitzung eine weitere Dimension des verheerenden - und nun auch von der WAK abgesegneten - Rechtswildwuchs in Richtung Gruppenanfragen, Querverbindungen Bürokratengesetzgebung zur Kentnis nehmen (Zoe Baches, CS liefert zu viele Kundendaten, NZZ 11.1.12). 8 Tage zuvor hatte der Tagi einen ähnlich instruktiven Bericht unter dem Titel "Die neue Steuerwalze" eingerückt. Und auch ich hatte verschiedentlich Gelegenheit, Sie über einschlägige Abwehrbemühungen zu informieren. Kernaussage war stets: die (Er-)Lösung bedingt Kenntnis und kompetente Nutzung unserer rechtlichen und politischen Mittel, und kann keinesfall auf dem Weg über weitergehende Kniefälle erwirkt werden. Tatsächlich, und wie zuvor in den ähnlich schwergewichtigen Fällen NPT-Clinch, Marc Rich und Polanskideutlich gemacht, die Bekämpfung der freiheits-, souveränitäts- und markt-widrigen QI- - und nunmehr FATCA- - Aberrationen ist keineswegs aussichtslos (siehe z.B. den Barrons-Artikel). In meiner eingehenden Notiz an die Präsidenten der GPK beider Räte zu deren UBS-Bericht 10.054 fasste ich die relevanten Elemente zusammen, und formulierte auch dort klare Empfehlungen betreffend die von der WAK-N zu behandelnde Vorlage zu11.027 zu IRS-Gruppenfragen und zur verheerenden Ausnahmebewilligung zum Art.271 StGB.
Innenpolitisch geht es nun zunächst darum, das Problembewusstsein unserer Politiker zu stärken über die Zusammenhänge zwischen BR Villigers "mit dem Messer am Hals" erteilter unbefristeten Spezialbewilligung zu Art.271 StGB, der damit ermöglichten Beteiligung von Schweizer Banken am weltweiten QI-System der IRS, der FATCA und der ordre public- und vertrags-widrigen namenlosen Gruppenanfragen. Der GPK-Bericht zur UBS hat die private QI-Vereinbarung als Kernübel des UBS-Debakels erkannt und gegeisselt, und mit Postulat 2 (S.3422) den Bundesrat "beauftragt, die im Bericht der GPK aufgeworfenen Fragen zur Anwendung des Artikels 271 StGB sowie zur Kompatibilität des QIA mit dem schweizerischen Bankgeheimnis in einem vertieften Bericht umfassend abzuklären."Dieser Bericht soll gemäss ESTV-Sachbearbeiter noch vor der März-Session veröffentlicht werden. Es wäre m.E. unklug, die Gruppenanfrage-Problematik ohne Einbezug der Erkenntnise dieses Berichts abzuhaken. Ich plädiere deshalb für eine - schon auf Kommissionsebene anzustrebende - gesamtschaulichere, hilfreichere und erfolgversprechendere Analyse und Behandlung der aus dem Ruder laufenden Entwicklungen i.S. Bankdatentransfer und Zusammenarbeit mit fremden Steuervögten. Es ist durchaus auch die sofortige Aufhebung der besagten Ausnahmebewilligung als Gegendruckmittel zu QI und FATCA ernsthaft zu prüfen. Im Übrigen ist eine Antwort auf mein vorgestriges email an den IRS nicht zu erwarten; hingegen sind umso hilfreichere Reaktionen auch auf Seiten amerikanischer Politiker und Medienvertreter nicht ausgeschlossen (Senator Rand Paul, welcher - wie sein für die Präsidentschaft kandidierender Vater Ron Paul - unseren Anliegen äusserst wohlwollend gegenübersteht, blockiert den DBA-Zusatz im US-Senat gerade deshalb und weil er auch damit die ausser Kontrolle geratenen IRS-Bürokraten wirksam in die Schranke weisen kann).
Zusammenfassend empfehle ich Ihnen daher, im obigen Sinne ein Rückkommen auf den WAK-Entscheid zur Vorlage zu11.027 und deren Zurückstellung, resp. Rückweisung an den Bundesrat zu bewirken, zumal auch eine bedingte weitere Kniebeuge vor den IRS-Pressionen keinesfall den erhofften Befreiungsschlag (genannt "Globallösung") erleichtern, sondern im Gegenteil behindern dürfte. Und weil eine parlamentarische Absegnung dieses Gruppenanfrage-Wildwuchses darüber hinaus auf eine nachträgliche Billigung der staatsrechtlich und -politisch höchst bedenklichen und präjudiziellen vorzeitigen Inkraftsetzung der bundesrätlichen Verordnung zu Gruppenanfragen auf den 30.Nov 2011 (SR 672.933.61) hinauslaufen würde.
Ich danke Ihnen für Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit und stehe für weitergehende Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen, besten Wünschen, und auf einen aufrechteren Gang im Neuen Jahr.
Anton Keller
Neue Zürcher Zeitung / finews.ch 27.Januar 2012
re: Konrad Hummler:«Wir geben unser Lebenswerk auf» Wegelin kapituliert im Streit mit den USA
Anton Keller (27.Januar / 4.Februar 2012, 17:59 / 11:41)
Das wär dann das Totenglöcklein des Finanzplatzes – oder aber der Weckruf
Das hat uns noch gefehlt: ungewählte, unlegitimierte & ausser Kontrolle geratene IRS-, OECD- & FATF-Bürokraten geben den Tarif durch. Unsere Bänkler geben den Druck auf Regierung, Parlament & Verwaltung weiter. Perlen unserer Wirtschaft lassen wir uns abschiessen und gehen endlos in die Knie. Im Widerspruch zum Volkswillen, Ordre public, DBA sowie unseren Interessen lassen wir Amtshilfegesuche mit namenlosen Gruppenanfragen zu (www.solami.com/iconoc.htm#GPK)! Fakt ist, dass Schweizer Banken nur angeblich amerikanisches Recht verletzten: die gerügten Kundenberatungen geschahen allesamt im Rahmen ihrer QI-Vereinbarungen mit der IRS und waren sogar geboten. Die erfolgten Schuldanerkennungen sind mit den „Geständnissen“ der Inquisition zu vergleichen. Mit ihren rechtswidrigen QI-Operationen und freiheits-, souveränitäts- & markt-widrigen FATCA-Plänen steht die IRS selbst global auf der Anklagebank (…/irsquery.htm).
Neue Zürcher Zeitung 27.Januar 2012
re: Ein Weckruf für die Schweiz
Anton Keller (30. Januar 2012, 14:07) @sorry: I beg to differ
Schon möglich, dass sein famoser Schlachtruf "Its time to say goodbye" vom 24.8.09 (www.solami.com/wegelin265pr.htm) auch einen too-clever-by-half Verschleierungsbeitrag darstellen sollte. Eine gut unterlegte Offensivstrategie gegenüber dem IRS-Moloch war für die Samariterfunktion für ex-UBS-Kunden zwar angezeigt, offenbar aber einfach eingespart. Gehört Konrad Hummler sodann zu den schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern welche nun plötzlich wieder nach staatlichem Gegendruck rufen? Er verriet keine US-Kunden, sondern stellte sich schützend vor sie - nicht gerade als Winkelried, aber dennoch persönlich haftend. So, wie es sich von Anfang an für alle gehört hätte. Das nennt sich Prinzipientreue, Bewusstsein darüber was man ererbt hat und weitergeben soll, und tätiges reales Verantwortungsbewusstsein. Im Gegensatz zu allen andern hiesigen Opportunisten, Kniebeugern und Liebedienern, zeigt Hummler den Weg des Anstandes, der Würde und zur Rückgewinnung des Vertrauens.
Neue Zürcher Zeitung 27.Januar 2012
re: Die Lehren aus dem Fall Wegelin
Anton Keller (31. Januar 2012, 00:12) Nicht lex americana, sondern lex helvetica bringt Globallösung
Ex-Bundesanwalt Hans Walder lieferte 1981 per Telex nach New York die Formel zum „legalen“ Knacken des Bankgeheimnisses (www.solami.com/swissbanks.htm#WALDER) – die bisherigen und weiteren Erpressungen von Schweizer Banken (UBS, CS, Wegelin, etc.) sind die Folgen. Die PUK geisselte die „willfährige“ Haltung von Schweizer Ämtern gegenüber US-Behörden (…/rechtsbeihilfe.htm#DEA). Und in ihrem UBS-Bericht bezweifelte die GPK die Rechtmässigkeit der Ausnahmebewilligung zum Abwehrartikel 271 StGB welche zum UBS-Desaster führte. Die Globallösung bedingt nicht weitere Milliardenzahlungen, Konzessionen, Datenlieferungen und lex americana-Normen (QI, FATCA, Amtshilfe mit namenlosen Gruppenanfragen, etc.), sondern strikte Durchsetzung von lex helvetica (bestehende DBA- & andere Verträge, sofortige Wiederherstellung von StGB 271 und dezidierte Strafverfolgung der illegal erfolgten Datenlieferungen nach StGB 267: Interpellation 11.4123).
Neue Zürcher Zeitung 31.Januar 2012
re: Hundertausende von Kundeninformationen für die USA / «Von einem Debakel zum anderen»
Anton Keller (31. Januar 2012, 15:44 / 18:50) Gute Dienste der Schweiz (2x zensuriert)
trugen zur Befreiung von US-Diplomaten in Teheran bei. Sie halfen 1983 die historisch gefährlichste Ost-West-Spannung zu überwinden mit Generalstabschef-Treffen, und 1985 mit dem Reagan-Gorbachev Summit in Genf (www.solami.com/edouardbrunner.htm#Reagan). Sie sollen auch an künftigen US-Fronten zum beidseitigen Nutzen Anwendung finden können – soweit sie nicht fahrlässig beschädigt wurden. ZB durch weiteres blauäugiges Eingehen auf Machtspiele politisch ambitiöser US-Staatsanwälte – früher Rudy Giuliani (Marc Rich) und Steve Cooley (Polanski), jetzt Preet Bharara & co-conspirators (Wegelin, CS, etc.). Durch weitere extra-vertragliche Datenlieferungen (mit NSA-„autorisierter“ Verschlüsselung, versteht sich) statt dezidierte Strafverfolgung nach 267 StGB. Und durch Tolerierung weiterer US-Falschbeschuldigungen zur Deckung ihrer lukrativen aber illegalen QI-Strukturen & -Operationen (…/irsquery.htm): even in US law, KH isn’t guilty – despite of himself that is!
Tages-Anzeiger 31.Januar 2012
re: Suche nach Globallösung für vergangene Sünden
Anton Keller (31.Januar 2012 20:51 / 22:13) Gruppenanfragen (2x zensuriert)
widersprechen dem Volkswillen, Ordre public, DBA 96-Text & CH- & US-Materialien (www.solami.com/iconoc.htm#GPK). Ein ambitiöser BVG-Schreiber kann das Parlament weder ersetzen noch präjudizieren, schon gar nicht in einem Nebenpunkt eines Abschreibungsbeschlusses. Ein Parlament, welches gegenteiligem Druck nachgibt, entmachtet sich selbst & verkümmert zum demokratischen Feigenblatt.
Neue Zürcher Zeitung 2.Februar 2012
re: Kinderspiele im Schweizer Parlament / Banken lieferten Daten direkt in die USA
Anton Keller (2. Februar 2012, 13:24 / 21:10)
Ex-US-Botschafterin empfiehlt hardball, die NZZ softball (2x zensuriert)
Weiss-Eier werden jene Bänkler genannt, welche auf Weissgeld schwören, im Inland mit Dankomaten das angeschlagene Image schönfärben wollen, und mit weiteren Ukase & Kniefällen vor IRS-, OECD-, FATF- und andern ausser Kontrolle geratenen Bürokraten ihre Boni und Zukunft glauben sichern zu können. Demgegenüber zeigen Rand Paul im US Senat, und in der BAZ die ehem. US-Botschafterin Faith Whittlesey, wie man mit den übermütigen, überbewerteten und auf tönernen Füssen stehenden 500 Pfund Gorillas der IRS und des DoJ allein fertig wird – nämlich mit Hardball (www.solami.com/bankingfuture.htm#hardball ¦ …/diamantball.htm). Unbeeindruckt, die NZZ redet weiterhin das Wort für weitere Kniebeugen (nachträgliche Absegnung der Gruppenanfragen-Verordnung: …/iconoc.htm#Neujahr) als vermeintlich letzte Voraussetzung eines Befreiungsschlages. Auch die NZZ missachtet: si vis pacem para bellum! Bedenklich, beschämend und kein Rezept für die Zukunft!
Sessions-Notiz 2.Februar 2012
Selbstverständlich gibt es würdigere und auch praktikable Alternativen.
Deshalb: halt! sichern! III
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Dass nicht unsere Regierung, Unterhändler und Parlamentarier, sondern amerikanische Freunde wie Senator Rand Paul und sein Vater Ron Paul, und die uns stets sehr wohlgesinnte ex-US-Botschafterin in Bern, Faith Wittlesey (siehe BAZ-Artikel unten), uns aus der Patsche helfen würden, stand nicht auf dem Programm. Dass wir uns dabei aber sogar noch selbst-schädigend querlegen und dem IRS. der SEC und dem DoJ direkt zudienen und ihren unabsehbaren Begehrlichkeiten fahrlässig Vorschub leisten, scheint hingegen ein höherer Masochismusgrad darzustellen - und überrascht männiglich weltweit.
Denn während Rand Paul im Senat der amerikanischen Steuerbehörde IRS zeigt, wo der Bartli den Most zu holen hat, indem er das letzte Erpressungsprodukt des IRS - d.h. das DBA-Zusatzabkommen vom 27.Nov 2009 - blockiert und uns damit Zeit verschafft und in die Hände spielt, führte der Bundesrat die ordre public-, vertrags- und interessenwidrige einseitige Gruppenanfrage per Verordnungsänderung hinter dem Rücken des Parlaments ein (www.solami.com/iconoc.htm#Neujahr). Und das Parlament - von den Banken ganz zu schweigen - fühlt sich daraufhin verpflichtet, per Hintertreppengesetzgebung im Nachhinein sein Plazet für Gruppenanfragen zu geben als weitere Morgengabe für einen evt weiteren "Befreiungsschlag" - statt diese Vorlage als Deckmantel für das staatspolitisch bedenkliche, ja m.E. unvertretbare Vorgehen des Bundesrates in dieser Sache zurückzuweisen.
Ich weise nochmals darauf hin, dass sogar die Rechtslage eine andere ist. Als - wie in meiner Eingabe an die GPK vom 29.12.11 nachgewiesen (www.solami.com/iconoc.htm#GPK) - vom Sprecher der vorberatenden APK-S dargestellt. Als von der ESTV und den Gerichten angenommen bezüglich der Rechtmässigkeit und Verbindlichkeit der Qualified Intermediary Agreements (QIA) des IRS (.../irsquery.htm). Und als vom IRS, der SEC und den US-Justizbehörden in den Fällen UBS, Wegelin, etc. zur Verfolgung ihrer nationalen Interessen geltend gemacht worden ist (siehe insbesondere Punkt 5 meines Arbeitspapiers - .../kingpin.htm#5 - für das kommende Cambridge International Symposium on Economic Crime). Bei den unseren Banken zur Last gelegten angeblichen Verletzungen von US-Recht handelt es sich meist um Vorgänge, welche gemäss Spezialnorm QIA sogar geboten und damit keinesfall rechtswidrig waren.
Es ist daher höchste Zeit, dass bodenständige Spezialisten - und nicht US-hörige und trotz StGB 267 z.T. sogar die bundesrätlichen Vorgaben missachtende ESTV-Beamte: Interpellation 11.4123 - über die Bücher gehen, um eine reale nachhaltige Globallösung herbeizuführen - ohne weitere Milliarden-Ablasszahlungen, Kniebiegen und Rechtsbeugungen. Wer dies bezweifelt, möge sich dafür einsetzen, dass die Behandlung des unwürdigen Interessenverrats in Form der Gruppenanfragen-Vorlage 11.027 ohne Präjudiz von der Agenda der März-Session gestrichen werde. Auf dass noch vor deren Behandlung die Erkenntnisse des Bundesrates zum Postulat 2 des UBS-Berichts der GPK beider Räte (S.3422; 10.3390/10.3629) zeitig zur Kenntnis genommen und daraus die sich aufdrängenden Konsequenzen gezogen werden können.
Ich danke Ihnen für Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit, stehe für weitergehende Fragen jederzeit gerne zur Verfügung, und verbleibe mit freundlichen Grüssen
Anton Keller
Neue Zürcher Zeitung 3.Februar 2012
re: «Die Rede von der Weissgeldstrategie ist sehr gefährlich»
Anton Keller (3.Februar 2012 18:33)
Willkommen beim Fähnlein der sieben Aufrechten! (zensuriert)
Den Interviewern sei’s gedankt: „Es ist noch nicht geklärt, ob tatsächlich amerikanische Gesetze von den heute im Fokus der USA stehenden Banken verletzt wurden.“ (www.solami.com/iconoc.htm#halt) Und auch Oswald Grübel spricht endlich Klartext gegen QI-, FATCA-, OECD-, FATF- und Rubik-Aberrationen: „Wir setzen uns in ein Licht als ein Steuereintreiber, das hatten wir immer bekämpft. Das ist ganz schlimm.“ Er, Konrad Hummler und andere Visionäre die sich zuvor in nobler Zurückhaltung als schwarzfahrende Weissgeld-Pharisäer gefielen, resp. solchen Zunftbrüdern zumindest nicht nachhaltig gezeigt haben wo der Bartli den Most zu holen hat, haben nun Gelegenheit, Musse und als souveräne Mitbürger auch die verdienstvolle Aufgabe, ihr Spezialwissen zum wirksamen Schutz der legitimen Interessen der verratenen Kunden und zur Wiedergutmachung des Schadens einzusetzen (Motion 10.4069: …/parlament.htm#Finanzplatz). Welcome comrades-in-arms!
Finews.ch 3.Februar 2012
re: Fall Wegelin: Der Schauprozess beginnt
Anton Keller (4.Februar 2012 11:36)
Wir beobachten extra-vertragliche Datenlieferungen & blauäugiges Eingehen auf Machtspiele politisch ambitiöser US-Staatsanwälte: früher Rudy Giuliani (Marc Rich) und Steve Cooley (Polanski), jetzt Preet Bharara & co-conspirators (Wegelin, CS, etc.). Statt dezidierte Strafverfolgung (StGB 267) der unablässig fahrlässig diplomatischen Landesverrat betreibenden Dünnbrettbohrer zu Bern und anderswo.
Mit seinen Samariterdiensten für desavouierte US-Kunden hat Konrad Hummler und andere Bänkler die QI-Regeln befolgt und damit weder CH- noch US-Recht verletzt. Hingegen sparte auch er am falschen Ort und zeigte den schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäern nur halbherzig wo der Bartli den Most zu holen hat. Zusammen mit Oswald Grübel und andern Visionären hat er nun Gelegenheit, Musse und die verdienstvolle Aufgabe, sein Spezialwissen zum wirksamen Schutz der verratenen Kunden und zur Wiedergutmachung des Schadens einzusetzen (Motion 10.4069: www.solami.com/parlament.htm#Finanzplatz).
Wall Street Journal / Economist 3 February 2012
re: Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges / Swiss banks and American taxes: Pawn sacrifice
solami (5 February 2012 01:56) IRS headaches
When Rudy Giuliani slammed Marc Rich for trading with the enemy and tax evasion threatening him with 325 years in jail (www.solami.com/marcrich.htm#21), he had not known or cared about the fugitive's involvement in the Swiss Government's efforts to get the US hostages released in Teheran (…/edouardbrunner.htm#Iran). This scalp was so valuable for Rudy that Rich had been only hours away from being kidnapped in Switzerland. On that occasion, US hardball was met with diamantball (…/diamantball.htm) rather than the traditional Swiss softball responses. As was the case when another ambitious US prosecutor, Steve Cooley, was pressing hard for Roman Polanski’s extradition (…/polanskirecord.htm). And as may yet happen again - to the delight & relief of many of Switzerland's friends around the world. After one of Rudy's successors, US Attorney Preet Bharara overstepped another red line when he and his IRS colleagues, out-of-treaty and unconscionably, armtwisted 11 Swiss banks into disgorging "non-client" yet privileged banking data, indicted a number of bank officials, and then, under warlike pressures, actually brought down Switzerland's oldest private bank, Wegelin, for alleged violations of US law.
To be sure, the biggest 2 Swiss banks, since 2000, have been instrumental in the development of the IRS' Qualified Intermediary (QI) tax collection system, covering by now some 7000 banks worldwide (Tom Donlan, Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents, Barrons, 12/4/00: …/QI.htm#Victory). Most other Swiss banks have also concluded private agreements (QIA) with the IRS. As such they benefited from a special deal with the IRS, called the „Swiss solution", providing the "right" to hide US persons subject to US taxation behind a smoke-screen of specially created off-shore companies (.../kingpin.htm#SS). Such QIA loopholes were ultimately confirmed in US Senate hearings. As contractual tax collectors for the IRS, and contrary rules notwithstanding, all QIs are required under US law to contact and advise anywhere prospective and current bank clients on all QI-related matters. Accordingly, all charges of wrongdoing thus brought against UBS, Credit Suisse, Wegelin and others are baseless, reflect hidden agendas, and should be withdrawn forthwith or thrown out by the courts. The QI system with its new confiscatory backup withholding tax - some call it protection money - has anyway never been approved by the US Congress. Tellingly, the IRS seems to have some difficulties answering related questions raised in the Swiss Parliament and the US Congress (.../irsquery.htm). Samples:
How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime? And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Wall Street Journal 3 February 2012
re: Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges
Anton Keller reacts to William Brown's comments (5 February 2012 11:12)
Bill, don't frolick too early! If individual citizens like myself can help it, things will change again before long - with all those betrayed US clients being on the winning side (www.solami.com/iconoc.htm#pawn).
Madelene Teperson (3 February 2012)
If I were the Swiss government, I'd tell us to go hell.
Sanoran Triamesh (3 February 2012)
I really hope the Swiss tell us, Germany and UK to go to hell :) go ahead, make my day.
Anton Keller reacts to Madelene Teperson & Sanoran Triamesh's comments (5 February 2012 12:30)
The Swiss Government is, of course, mature and capable enough to speak for itself. And while over the years my conviction grew that Switzerland is the near-perfection of mediocrity, this is also seen as a long-term formula for stability, survival and even a fair degree of success. So, I'd expect the Swiss Government to keep its cool even under these warlike conditions and instead of telling its flat-earth adversaries to go fly a kite, to point out to them, with a straight face, a few facts (like those mentioned in my post of last night: www.solami.com/iconoc.htm#pawnwww.solami.com/iconoc.htm#pawn), and slip them a few questions which are currently being raised in the US Congress and the Swiss Parliament (full, yet to be answered query to IRS Shulman of January 2, 2012: www.solami.com/irsquery.htm). That query starts and finishes as follows:
1. How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime? And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means? ...
5.c) Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption (art.271) which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, legally questionable and apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"? Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means? And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Anton Keller reacts to Jeffrey Boyd's comments (5 February 2012 12:12)
I'd take issue with your basic assumption: "The reason the IRS is going after this Swiss bank is because the individuals committed fraud."
1. The presumption of innocence until proven guilty by a court of law was until not so long ago still a key achievement of our civilization.
2. Tax avoidance is not only not a crime, it's a fundamental right, even an obligation of truly free citizens. To confound it with tax fraud has been the successfully played game of taxmen world-wide, with the OECD serving as convenient platform (www.solami.com/OECD.htm).
3. There are hidden agendas worth exploring behind the unconscionable aggression of Swiss banks by IRS, SEC and DoJ officials, not least from the perspective of the rule of law, US Constitution-based congressional prerogatives, effective democratic oversight and last but not least national economic interests (particularly of the US). My post of last night in these columns points at some intriguing facts and questions (fully hyperlinked at: www.solami.com/iconoc.htm#pawn).
Tages-Anzeiger 5.Februar 2012
re: S.E. Donald Beyer: «Sie hätten wissen sollen, dass es illegal ist»
Anton Keller (5.Februar 2012 13:13) Gauleitergehabe (zensuriert)
Wem der Zwanziger immer noch nicht heruntergefallen ist: der Herr Gauleiter befindet sich im 54.US-Staat und hat die Aufgabe, über die hiesige Durchsetzung der lex americana universalis zu wachen. Aber vielleicht kann auch ihm noch auf den Sprung geholfen werden, mit dem im US-Kongress und CH-Parlament diskutierten Schreiben an den IRS-Kommissar (www.solami.com/irsquery.htm ¦ .../iconoc.htm#pawn).
BAZ am Sonntag 5.Februar 2012
Zum Stand der schweizerisch-amerikanischen Beziehungen
Von Beni Gafner, Bern
Ob der Angriff aus Amerika zu Recht erfolgt ist, mag jetzt so unerheblich sein wie die Frage, ob die Schweizer Banken selbstverschuldet hineingeraten sind: Will unser Land die schwere Krise meistern, muss es unverzüglich den Ernst der Lage erkennen: Die Schweiz befindet sich in einem Wirtschaftskrieg.
Der Bundesrat scheint sich dessen noch kaum bewusst zu sein. Darauf deutet die Spekulationen provozierende Kommunikation der Departemente von Bundesrätin Sommaruga und von Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf hin. Auch Indiskretionen der vergangenen Woche und die Unklarheit darüber, wer unter den beteiligten Amtsstellen die Führungsrolle hat (Justizdepartement? Finanzdepartement? Finma?) zeigen, dass Bundesbern den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Dies ist auch deshalb erstaunlich, weil der Schweizerische Nachrichtendienst die Regierung offenbar schon vor Jahresfrist davor gewarnt hat, dass Angriffe aus den USA, wie sie jetzt zu verzeichnen sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorstehen. Dies haben Recherchen der BaZ ergeben.
Wirtschaftskriege erkennt man – wie den echten, blutigen Krieg – an gewissen Merkmalen. Eines davon ist die Eskalation, ein zweites das überraschende, planmässige Vorgehen des Angreifers. Beide sind in der aktuellen Auseinandersetzung mit den USA leicht festzustellen. In einem Wirtschaftskrieg nimmt der Angreifer sodann erhebliche Zerstörungen auf wirtschaftlicher Ebene im angegriffenen Land in Kauf, was bei einer Zerstörung des Bankensektors mit seinen Zehntausenden von Arbeitsplätzen sicher der Fall wäre. Wer eine solche Offensive plant und durchführt, betreibt einen hohen Aufwand, um den Gegner auszuspähen und zu infiltrieren, was Aufgabe von Nachrichtendiensten ist. Weil es in diesem Konflikt natürlich noch keine öffentlich verfügbaren, gesicherten Informationen gibt, müssen Vergleiche und das Denken in Szenarien Ersatz bieten.
Ein Vergleich: Als der damalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück seine berühmte Kavallerie-Drohung aussprach, ritt nicht diese los, dafür aber der Bundesnachrichtendienst (BND). Der BND, ein Instrument des Krieges, spielte bei der illegalen, der Hehlerei entsprechenden Beschaffung von Namen- und Konten-CDs in Liechtenstein und in der Schweiz eine entscheidende Rolle. Wer heute davon ausgeht, dass die USA ihre jetzigen Attacken ohne nachrichtendienstliche Hilfe losgetreten haben, ist vermutlich etwas naiv, wie ein erfahrener Schweizer Geheimdienstler glaubt.
Bekannt ist überdies, mit welchen Methoden die NSA (National Security Agency), der grösste der fünf US-Nachrichtendienste, arbeitet. Die NSA hat den Auftrag, die weltweite elektronische Übermittlung zu überwachen und nach verwertbaren Informationen zu filtern. Die 40 000 NSASpezialisten haben derzeit mit den Krisenherden Afghanistan, Syrien oder Iran – so ist anzunehmen – sicher genug zu tun. E-Mails, Instant-Messages und Telefonate fängt der NSA aus Eigeninteresse aber auch in der Schweiz ab. Deshalb ist durchaus denkbar, dass diese Daten in den USA ausgewertet werden.
Vor dem Hintergrund dieser Möglichkeiten war es vermutlich fahrlässig, dass der Bundesrat 20 000 elektronische Bankdokumente der Credit Suisse mit codierten Namen an die USA, die Entschlüsselungsnation Nummer eins, geliefert hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lagern die gleichen E-Mails, Bankweisungen und Personalunterlagen, wie sie die Schweiz nun als Akt des guten Willens den USA überlässt, bereits in der NSA-Zentrale von Fort Meade in Maryland. Die «Decodierung» entspräche so einer einfachen Suchaufgabe im NSA-Archiv. Damit würden die USA plötzlich über gerichtsverwertbare Akten verfügen, was bei illegal beschafften Informationen nicht der Fall ist.
Eine Nachfrage der BaZ hat zudem ergeben, dass die qualifizierten Spezialisten im Verteidigungsdepartement (VBS) weder für eine Lagebeurteilung noch zur Codierungsaktion beigezogen worden sind. Auch dies zeigt, dass sich vermutlich eine Bundesratsmehrheit noch kaum darüber im Klaren ist, sich ab sofort in einem Wirtschaftskrieg bewähren zu müssen
Tages-Anzeiger 6.Februar 2012
re: Bundesrat soll in US-Steuerstreit eingreifen
Anton Keller (6.Februar 2012 12:41)
Weissgeld? Mon oeil, bei 90% FIAT-Schwargeld! Nächstens Weiss-Strom! (zensuriert)
Vis pacem para bellum! Aber das wurde verschlafen. Und nun: im Krieg wie im Krieg! Stattdessen fordert die noch nicht durch Klarsicht, Klarheit und Leadership glänzende SBVg weitere Waffenlieferungen an unsere Peiniger in Form von ordre public-widrigen Gruppenanfragen (www.solami.com/iconoc.htm#GPK)! No future on this track!
re: Ron Paul’s Flinty Worldview Was Forged in Early Family Life
Iconoclast (February 7, 2012 11:13)
Here are some questions the IRS refuses to answer and Ron Paul may insist on with mutual benefit (www.solami.com/irsquery.htm):
How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its Qualified Intermediary (QI) system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
Mutually helpful follow-up questions to IRS the candidate should insist on:
Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Time Magazine - Swampland February 13, 2012
re: Prosecutor Preet Bharara in His Own Words: Battling ‘a Creeping Culture of Corruption’
Anton Keller (February 7, 2012 15:24) A sad development in urgent need of reconsideration
As is the natural tendency of first generation immigrants, they wish to demonstrate to be "more papal than the Pope", ie to understand and defend American interests at least as well - if not better - than off-springs of Mayflower Americans. Unfortunately, there is an important downside: a lack of born-with and built-in sense of American history and traditional values, such as deeply-felt and often over-riding appreciation for historically grown joint institutional roots, shared values and effectively practiced comradery. This has been the case in particular with America's "sister republic" Switzerland. And it may best be expressed in the preamble of the venerable and still valid American-Swiss Friendship, Reciprocal Establishments, Commerce and Extradition Convention of 1850 which speaks of "the bonds of friendship which so happily exist between the two Republics" (www.solami.com/USCH.htm). And, more recently, in the US Congress' "Joint Resolution To commend the people and the sovereign confederation of the neutral nation of Switzerland for their contributions to freedom, international peace, and understanding on the occasion of the meeting between the leaders of the United States and the Soviet Union on November 19-20, 1985, in Geneva, Switzerland" (www.solami.com/summit.htm) and elsewhere (www.solami.com/edouardbrunner.htm).
An able NY prosecutor in no need of easy scalps has been lead down the garden path by some ambitious colleagues in Washington, thus riding rough-shod on time-tested principles, delicate international relations and even crucial economic and political interests of the United States. His artful, yet mutual havoc-creating conspiracy indictment against Switzerland's oldest bank is important less for what it says than for what - undoubtedly due to washingtonion "advice" - it fails to mention: the IRS' Qualified intermediary (QI) system. In light of the QI's purpose and dimension, and the rights and obligations incurred by member banks, the honorable NY prosecutor - like some US and Swiss lawmakers - may also want to know quickly the still withheld answers to the questions submitted to the honorable IRS Commissioner Douglas Shulman on January 2, 2012 (www.solami.com/irsquery.htm). Samples:
How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
...
Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not lend a hand to those willing to achieve this very objective of rechannelling marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Wall Street Journal / Economist 3 February 2012
re: Swiss Bank Wegelin Indicted on U.S. Tax Charges
Anton Keller (February 8, 2012 15:33)
This is no time for quarrels among true friends: ways to get us all off the hook
Dear Representative Ron Paul,
In line with observations, suggestions and queries the former US Ambassador to Switzerland, Mme Faith Whittlesey made in her recent interview "Spielen Sie 'American hardball'" - published prominently in the biggest-circulation newspapers of Bern, Zürich and Basel on Feb.1 ( www.solami.com/bankingfuture.htm#hardball ) - I think it proper under the circumstances to privately and publicly spread as much as possible my email to IRS Commissioner Douglas Shulman of January 2, 2012 ( www.solami.com/irsquery.htm ), and have all intervenants insist on a prompt answer to all of these questions and proper GAO follow up.
Please check with your most suitable US friends whether they are willing to relay that message to whom it may concern - on the Hill and elsewhere. And reflecting the concern they probably share that more should be done to effectively prevent further harm to Swiss/US relations and to be mutually helpful and beneficial, whether it is suitable for either you and/or them to promptly explore notably with Mme Clinton the possibility of submitting to arbitration all matters related to the current bilateral "misunderstandings". With a view to work out and enact a global solution on the basis and in line with the spirit and letter of existing treaties between our "sister republics". And, until then, to suspend all civil and criminal proceedings which are not strictly in harmony with these bilateral treaties.
Please feel free, in the event, to relay a copy of this email to whoever you think might be helpful.
Thank you in advance and with best wishes. Salve!
Anton Keller
+4122-7400362 swissbit@solami.com
PS: I've just published a comment on an interview with the prosecutor who has been lead to indict on conspiracy charges the Wegelin bank and three of its collaborators. My purpose there is to encourage the prosecutor to back off in light of what apparently he was kept in the dark about - that most everything they and others have been charged with has in fact been fully in line with their rights and obligations incurred under the QI agreement they contracted with the IRS ( www.solami.com/kingpin.htm#5 ). Here is the text, as published yesterday afternoon (see above)
re: Does the U.S. Have a Plan for Iraq?
iconoclast Geneva, Switzerland. (10 February 2012 12:43)
Vice-President Joe Biden had it right early on, when he advocated the three-split, i.e. the Mosul Vilayet plan (www.solami.com/UNGA.htm) - cherry-picking and without actually calling it that, probably because of his H Street sherpas' unwillingness to admit that they have no monopoly for good ideas. That plan actually was adopted already in 1992 by all constituant ethnic, political and religious communities of the Mosul Vilayet (Northern Iraq: www.solami.com/a31.htm#UNITY). After Saddam, the tribal leaders of both the Basra and the Baghdad vilayets drew inspiration from this plan and, aiming at a federal Iraq, set up similar councils - but again were sabotaged by not-invented-hear flat earth H street "experts" who continued to rely on, prop up and impose small Saddams on the back of the people and their time-tested leaders. Thus, if those who - with deep draught, vision and merit - brought about the troop exit and the embassy down-sizing wished to make a dent towards sucessful, mutually respectful and beneficial US/Iraqi relations, the plans are in the drawer and can be adapted and put into place fairly quickly. Smokesigns welcome!
Wall Street Journal February 10, 2012
re: U.S.: Swiss Bank Is 'Fugitive' in Tax Case
Anton Keller (February 11, 2012 16:05)
Back from the brink
Not lacking a tension-relieving sense of humor, the honorable Judge Jed Rakoff skipped the bounty-hunting and science-fiction solutions for dragging the "fugitive" Swiss bank Wegelin before his bench. Instead, he wisely opted for a more appropriate channel, advising the astonished prosecutors to try the more mutually respectful diplomatic road via Foggy Bottom.
To be sure, the honorable Preet Bharara hasn't come to the bench with the most watertight case of his so far outstandingly successful prosecutorial career. Like the media here and there, he had been lead down the garden path and onto very thin ice by a gang-ho IRS leadership with a hidden agenda, recklessly pushing its illegal and uncontrolled global multi-billion dollar backup witholding tax scheme behind a smokescreen of comparatively chickenfeed tax cheat cases ("Suppose: I'm a kingpin with $100 mio to wash": www.solami.com/kingpin.htm ).
And while Barrons' editor Tom Donlan long ago warned of the dire consequences of this IRS scam for the US economy and reputation ("Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents": www.solami.com/QI.htm#Victory ), the New York Times unwittingly failed to reflect on the more deep-draught principles at stake and let itself be hood-winked into supporting a dangerously out-of-control IRS with its editorial "The Fight Against Tax Evasion" (.../bankingfuture.htm#fight) - where, incidently, it also shut out the flood of protest posts by conveniently forgetting to open it for the normal comments.
All this wouldn't have happened if the Government Accounting Office had more vigorously carried out its watchdog role and, with its Tax Compliance Report of 2007 (GAO-08-99) hadn't let the IRS get away with a slap on the fingers for some murky loopholes and the un-accounted-for hundreds of billion dollars slush funds (www.solami.com/irsquery.htm ).
So, in a couple of months, the humorous judge, to his credit, may turn out to have pushed all sides onto a mutually satisfactory, even win-win position by promoting a global solution through international arbitration, with all related civil and penal cases suspended until then. Such a solution should be based on - and strictly confined to - the spirit and letter of the existing treaties which reflect the lasting friendship between these venerable Sister Republics (.../edouardbrunner.htm#five)
re: Ron Paul’s Flinty Worldview Was Forged in Early Family Life
iconoclast Geneva, Switzerland. (February 13, 2012 13:30)
Ron Paul is right on target when he takes on the 500 pound gorilla, aka IRS. For its popular global hunt for tax cheats is in fact a clever-by-half camouflage of its illicit 7000 banks strong global money-laundering machine, aka Qualified Intermediary (QI) system. Here are some questions raised by Swiss lawmakers which the IRS refuses to answer even to the GAO and which Ron Paul may insist on with mutual benefit (www.solami.com/irsquery.htm ):
How is the IRS justifying its campaign to hunt down - at disproportionate political, financial and goodwill costs world-wide - suspected treaty shoppers and tax dodgers with an alleged annual loss to the US Treasury in the range of some hundred million dollars, when in fact its QI system's obscured yet real backup withholding part is designed and capable to syphon off revenue streams grosso modo one thousand times larger from the global parallel economy, as revealed and repeatedly discussed at the Cambridge International Symposium on Economic Crime?
And if indeed, in the event, the IRS hasn't seen fit to use this system in order to rake in all those hundreds of billion dollars from undelicate and indeed very willing US and non-US persons - and below the radar of all democratic controls at that -, what has kept it from helping to defuse the US debt crisis and to relieve the US economy with those means?
iconoclast Geneva, Switzerland. (February 13, 2012 13:30)
Mutually helpful follow-up questions to the IRS Ron Paul should insist on (www.solami.com/irsquery.htm ):
Why, in the event, should Switzerland not recognise and treat its QI bankers and their clients as victims of a bureaucratic conspiracy - and annul forthwith the penal code exemption which, since 2001, has allowed its bankers to support, even privilege the US economy through the disproportionally costly QI system, a conspiracy, incidently, which by now involves some 7000 foreigns banks world-wide and which - with its obfuscated, illegal & apparently uncontrolled confiscatory backup withholding tax - may be useful to bring a big chunk of the world's annual trillion dollar underground pot back into the "white economy"?
Why, in the event, should Switzerland - with a view to help to globally re-stabilise financial markets - not help to rechannel marauding underground funds with more mutually beneficial and democratically better controlled ways & means?
And why, in the event, should Switzerland not expect the US authorities' full cooperation - i.e. without need to take recourse to corrective & compensatory actions in the US and elsewhere - to withdraw forthwith all related administrative assistance requests, to reconsider its FATCA and similar anti-freedom, anti-sovereignty and anti-market plans, and to stop all proceedings against what are seen to be hood-winked and essentially falsely accused Swiss banks and their thus improperly persecuted clients?
Neue Zürcher Zeitung 12.Februar 2012
re: «Abkommen mit USA ist nicht dringlich» SP-Präsident Levrat setzt Bundesrat unter Druck
Anton Keller (14. Februar 2012, 14:15)
Die Erkenntnis des Irrtums ist der erste Schritt zur Wahrheit
Auch der – sonst für Fakten offene - SP-Präsident fand noch nicht die Musse & Distanz, um den IRS-gesteuerten Desinformationen mit Tiefgang, Vision & Nachdruck entgegenzutreten: „Man [Wegelin] hat in den USA das Gesetz verletzt“.
Richtig ist, dass die DBA-Vorlage (Gruppenanfragen) weiteren IRS-Begehrlichkeiten Vorschub leistet, das Bankier-Wehklagen nicht noch mehr zur Anpassung unseres Ordre public an fremde Bürokratennormen führen darf. MaW: der DBA-Zusatz ist weder dringlich noch in unserem Interesse, und vielmehr ein Trugbild für all jene welche eine wirkliche Globallösung suchen.
Falsch hingegen sind die IRS-Anschuldigungen gegen CH-Banken. Als vertragliche Agenten sind sie sogar verpflichtet, Kunden auch in den USA über die Bestimmungen des mit der IRS abgeschlossenen Qualified Intermediary (QI) Agreement – inkl. allfällige Verheimlichung des wirklichen Kontoinhabers - zu beraten (www.solami.com/arbitrage.htm).
Neue Zürcher Zeitung / Inside Paradeplatz 12.Februar / 2.Oktober 2012
re: Wie der Steuerstreit mit den USA anfing
/ Baker&McKenzie-Anwalt gibt seinen US-Pass ab
Anton Keller (16./17. Februar 2012, 16:46 / 19:19 / 19:04 / 15.Oktober 2012 15:14) (3 x zensuriert)
UBS soll Baker & McKenzie „striktes Hausverbot für mindestens zehn Jahre" erteilen,
war Marc Zuyox’s Rettungsrezept für den durch Lex Americana und soft laws der IRS-, OECD-, FATF- & anderer Bürokraten bedrohten Finanz- & Werkplatz Schweiz (NZZ 27.11.08). Tatsächlich trug B&MK Wasser auch auf die eigenen Mühlen, als sie zusammen mit UBS und auf Geheiss der IRS den Genfer Privatbanken in den Arm fielen, als diese im Jahre 2000 daran waren die QI-Aberration durch einen US-Richter auf den Misthaufen der Geschichte werfen zu lassen (www.solami.com/kingpin.htm#BMK).
Der fremd-gesteuerte Niedergang wird aber auch von hände-ringenden, immer noch blau-äugigen und auf einen Befreiungsschlag hoffenden Politikern begünstigt. Statt den IRS-Begehrlichkeiten mit weiteren einseitigen & selbst-schädigenden Zugeständnissen (wie ordre public-widrigen Gruppenanfragen) Vorschub zu leisten, könnte dem IRS wirksam mit Tiefgang, Weitsicht & Intelligenz Paroli geboten werden (…/arbitrage.htm).
Neue Zürcher Zeitung 12.Februar 2012
re: Die plagende Zusatzerklärung im UBS-Staatsvertrag
Anton Keller (16. Februar 2012, 17:39)
Es gibt auch hierzulande Soldaten und Gipsermeister, die sich zum General
und wahrscheinlich noch zum Pelli-Nachfolger hocharbeiten. Dies trotz mangelndem Tiefgang, Sachverständnis und entsprechender Unterstützung selbst-schädigender, einseitiger und abwegiger Bankier-Kniebeugen wie Gruppenanfragen. Und wenn von diesen Kreisen auch kaum mehr wahrgenommen gibt es immer noch bankers worth their salt - und eben auch andere.
Zu letzteren gehören die schwarzfahrenden Weissgeld-Pharisäer, sowie ihre zu weiterem Rechtseinbruch, Kundenverrat & Souveränitätsabbau bereiten Verbündeten zu Bundes-Bern. Diese haben immer noch nicht zur Kenntnis genommen oder begriffen, dass der von ihnen unter Druck zum Staatsvertrag angehobene und strikte befolgte UBS-Ukase von 2009 US-seitig nie in Kraft trat. Dass die daraufhin erfolgten Datenlieferungen von US Richtern jederzeit aus dem Recht gewiesen werden könnten. Und dass für jene anderen das Heil auf anderen Wegen zu suchen ist (www.solami.com/arbitrage.htm).
Neue Zürcher Zeitung 12.Februar 2012
re: Effizienter die Geldwäscherei bekämpfen
Anton Keller (16. Februar 2012, 22:35)
Etiketten-Schwindel & Soft Law-Wildwuchs(zensuriert durch 18h Verzögerung)
Ohne rechtliche Grundlage, als zeitlich beschränktes Termitengebilde im Dachstock der Pariser OECD eingenistet, und durch Bürokraten-Chutzpah, Nachlässigkeit & Blauäugigkeit überforderter Politiker & Verbandssekretäre vom Papiertiger zum Peiniger an sich souveräner Staaten gemausert: das ist die FATF, Inbegriff einer sich selbst erhaltenden, Mandate gebenden & zudienenden Ausgeburt einer ausser jeglicher demokratischer Legitimation & Kontrolle stehenden internationalen Bruderschaft von sich gegenseitig den Rücken kratzenden Beamten.
Ursprünglich mit 40 Empfehlungen gegen den Drogenhandel gerichtet, dann weil keiner hinsah, weitete sich die FATF krebsartig auf die politisch resonanzstärksten Tatbestände aus, operiert mit name & shame-Listen, und soll nun auch im Fiskalbereich den Tarif für Amts- & Rechtshilfe-Verfahren durchgeben (www.solami.com/fatf.htm). Hatten wir nicht ein Vetorecht in der OECD um dem Spuk ein Ende zu setzen?
Sessions-Notiz 17.Februar 2012
Martin Schubarth: "gesetzgeberische Schlamperei" /
fahrlässiger diplomatischer Landesverrat (StGB 267)?
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Ohne Tamtam - und "weil sich ohnehin niemand dafür interessiert" - präsentiert die NZZ süüferli die seit 2001 erfolgte Mutation von Schweizer Banken zu Agenten der US-Steuerbehörde IRS als Kernproblem der aus dem Ruder laufenden Beziehungen Schweiz-USA. NZZ-Leser erinnern sich an die damaligen Vereinbarungen; auch sie weisen darauf hin, dass demzufolge schweizerseits überhaupt kein US Recht gebrochen worden ist - Inquisitions-Geständnisse hin oder her. Die andauernd nachgehechelten IRS-Begehrlichkeiten, sowie die ihnen Vorschub leistenden, wesentlich aber auf Ignoranz oder Fahrlässigkeit gestützten Konzessionen und Datenlieferungen, erweisen sich zusehends als problematisch, ja unrechtmässig und begründen den Verdacht des fahrlässigen diplomatiuschen Landesverrats (StGB 267). Dies trifft besonders auf Datenlieferungen zu, welche gestützt auf den DBA-widrig durchgepeitschten, US-seitig aber nie in Kraft getretenen UBS-Ukase von 2009 erfolgten. ZT sind diese Fälle nach Strassburg weitergezogen worden und hätten - gemäss wiederholtem bundesrätlichem Versprechen gegenüber dem Parlament (10.4069 & 11.4123) - bis zum Verfahrensabschluss nicht nach den USA geliefert werden dürfen. Massgebende ESTV-Mitarbeiter der dafür zuständigen Amtshilfe USA-Stelle wurden wiederholt - schriftlich und mündlich - auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Angeblich waren diese bundesrätlichen Versprechen für sie aber unbeachtlich, was gegebenenfalls entsprechenden Handlungsbedarf sowohl für den Bundesanwalt, als auch für die zuständigen Parlamentskommissionen nach sich ziehen mag.
Die DBA-Zusatz-Vorlage zu11.027 (Gruppenanfragen) ist zwar gemäss WAK-N und Büro des Nationalrates auf den 29.Februar traktandiert. Der seit mehreren Monaten überfällige Bericht des Bundesrats zum Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte bringt jedoch weitere neue und wesentliche Entscheidungselemente zu Tage. Die Frage der Dringlichkeit und derzeitigen Opportunität einer so weitgehenden system-widrigen, einseitigen und weltweit einmaligen Konzession wie sie die Einführung der Gruppenanfragen mit sich brächte, wird damit grundsätzlich neu beleuchtet. So steht die Frage der Rechtmässigkeit der im Jahre 2000 - angeblich "mit dem Messer am Hals" - unbefristet erteilten Ausnahmebewilligung zu Art.271 StGB in direktem Zusammenhang mit dem Qualified Intermediary Agreement (QIA), welche die Schweizer Banken zu vertraglichen Vollzugsgehilfen der IRS machten (Tom Donlan, "Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents", Barrons, 12/4/00: www.solami.com/QI.htm#Victory ), und welche auch von der GPK als Kernproblem zumindest des UBS-Desasters erkannt worden ist. In den Händen tiefgängiger, weitsichtiger und kompetenter Unterhändler stellt die sofortige oder graduelle Aufhebung dieser Ausnahmebewilligung ein nicht zu unterschätzendes Verhandlungsinstrument dar, welches u.U. nicht nur jede weitere Konzession und Ablasszahlung überflüssig machen, sondern auch eine ausgewogenere und den Finanz- und Werkplatz nicht weiter schwächende sondern stärkende Globallösung bewirken könnte. Selbst eine bedingte, d.h. eine erst allenfalls später wirksame Zustimmung zur Gruppenanfragen-Vorlage bewirkte hingegen eine weitere Positionsschwächung, ja ein kaum wiederbringbarer Rechtsverlust, falls diese ohne vorausgegangene Kenntnisnahme des GPK-Berichts und ohne vorausgegangene Festlegung der daraus zu ziehenden Konsequenzen erfolgen würde.
Ich plädiere deshalb für eine tiefgängigere, weitsichtigere und eigenständigere Haltung im Sinne der Empfehlungen der ehem. US-Botschafterin Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!"). Für die anstehende Session ist in diesem Sinne eine nicht präjudizielle Rückstellung des Traktandums zu11.027 angezeigt, resp. das Geschäft ist an die vorberatende Kommissionen (WAK & GPK) oder an den Bundesrat zurückzuweisen. Im übrigen darf ich Sie nochmals auf die in Zusammenarbeit mit Parlamentariern und Bankiers verschiedenster couleurs entwickelten Alternativ-Strategie hinweisen, welche von bisher weitestgehend übersehenen, inzwischen aber erhärteten Rechtserkenntnissen ausgeht (www.solami.com/Strasbourg.htm#A22 ¦ .../iconoc.htm#GPK ¦ .../kingpin.htm#5 ¦ .../irsquery.htm¦ .../arbitrage.htm#Grund). Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen Anton Keller
Jusletter 13.Februar 2012
Prof. Dr. Martin Schubarth
Tages-Anzeiger / Neue Zürcher Zeitung 21.Februar 2012
re: «Die Schweiz soll in den UNO-Sicherheitsrat» / Schweiz propagiert neues Welt-Gremium
Anton Keller (22. Februar 2012, 14:30 / 15:14)
Out-of-the-box thinking & actions sind gefragt, nicht belastende & bürokratische Eigenprofilierungen
Als Sicherheitsrats-Vollmitglied könnte die bewährte & unabdingbare CH-Neutralität nicht glaubwürdig praktiziert werden. Getreu unserem Erbe, den Traditionen & der Verfassung könnte die Schweiz hingegen - nach entsprechenden UNO-Reformen - die rundum hilfreiche Katalysatorfunktion der geplanten Atlantis-Delegation wahrnehmen (www.solami.com/nations.htm#Atlantis).
Ob die Nachhaltigkeit, Wirksamkeit & Relevanz der UNO selbst mit einer zusätzlichen Institution – dem Nachhaltigkeitsrat – herbeigeführt werden kann, steht auf einem andern Blatt. Schürung falscher Hoffnungen (Solidarits-Stiftung, etc.) ist gemeindschädigend. Die überfällige Umsetzung des Postulats Eppenberger 89.689„Gute Dienste zur Informationskultur“ wäre dagegen auch mit unseren Interessen vereinbar, angemessen und zielführend (…/a4home.htm ¦ .../a41.htm ¦ …/a42.htm).
Sessions-Notiz 26.Februar 2012
Mehr Licht - und etwas mehr Zeit und Rückgrat!
Sehr geehrtes Ratsmitglied,
Senator Rand Paul blockiert im US-Senat weiterhin die Ratifizierung des DBA-Zusatzes von 2009. Nicht etwa gegen die Schweiz, sondern gegen die übermächtig gewordene US-Steuerbehörde IRS gerichtet. Er und seine Mitstreiter - unsere wahren US-Freunde, wie die ehem. US-Botschafterin in Bern Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!") - sind damit unsere objektiven Alliierten im Kampf gegen die unablässigen IRS-Zumutungen und Begehrlichkeiten. Mit weiteren jede Reziprozität vermissen lassenden Morgengaben, nämlich der einseitigen Amtshilfe per namenloser Gruppenanfragen, der Sie am 29.Februar zustimmen sollen, erreichen wir voraussichtlich nur das Gegenteil, nämlich Respektlosigkeit seitens unserer IRS-Peiniger. Jedenfalls nicht den erhofften Befreiungsschlag, nämlich eine Globallösung unseres Bankenkonflikts mit den USA. Wir würden damit vielmehr die in unserem Interesse liegenden Bemühungen unserer wahren amerikanischen Freunde und Verbündeten massiv untergraben - und damit ein weiteres vermeidbares Eigentor schiessen.
Auch wenn Sie Ihre Meinung dazu schon gemacht haben mögen - also noch vor Kenntnisnahme und Festlegung der Konsequenzen aus der längst überfälligen Antwort des Bundesrates zum damit engstens verbundenen Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte: ich darf Sie bitten nach Kräften beizutragen um uns allen etwas mehr Zeit für eine würdigere Konfliktresolution einzuräumen. Um z.B. auf dem Weg über ein Schiedsgericht eine die Zukunft unseres Finanz- und Werkplatzes sichernde, wirkliche und beidseitig hilfreiche Globallösung herbeizuführen. Mit etwas mehr Tiefgang, Weitblick und einem aufrechteren Gang ist dies weiterhin möglich - allen Wehklagen und offiziellen Beschwörungen zum Trotz! Mehr dazu könnten Sie im April auch von John Gray, dem persönlichen Mitarbeiter und Finanz-Experten von Senator Rand Paul in privatem Rahmen erfahren; dies anlässlich seines derzeit geplanten Besuches in der Schweiz. Falls Sie an entsprechenden Gesprächen teilzunehmen wünschen, bitte ich Sie um ein entsprechendes Rauchzeichen.
Mit besten Wünschen für die kommende Session,
Anton Keller
PS: Was halten Sie von der schon zuvor geübten Möglichkeit, unseren amerikanischen Freunden im Kongress und im State Departement bei einem aktuell hochbrisanten Problem - "Scramble Is on to Find Deal for 16 Americans in Egypt", NYT, 26.2.12 - nachhaltig unter die Arme zu greifen mittels adaptierter Guten Dienste? In diesem Fall: Offerte zur Durchführung des entsprechenden Gerichtsverfahrens gegen die 17 in Ägypten angeklagten US-Bürger in der Schweiz unter Berücksichtigung des ägyptischen Rechts?
Memo and eine SIF-Mitarbeiterin 4.März 2012
Liebe Frau Frohofer,
Im Hinblick darauf, dass der Nationalrat am Montag den Kompromiss-Antrag Stamm annehmen, der Ständerat sich diesem Grundsatzentscheid anschliessen könnte, und unsere IRS-Gegenspieler dann zunächst erneut schadenträchtig ihre contenance verlieren könnten (and go ballistic, as the saying goes), scheint es mir - erneut im übergreifenden gemeinsam verstandenen Interesse - zweckmässig zu sein, Ihnen gewisse massgebende Fakten in Erinnerung zu rufen. Dies z.T. auch in erneuter Beantwortung Ihrer besorgten Frage, ob ich über Informationen verfüge, die meine Annahme stützen, wonach insbesondere auf dem von mir empfohlenen und verfolgten "Diamantball-Weg" keine weiteren Anklagen gegen Schweizer Banken losgetreten werden dürften. Dazu aber noch eine Vorbemerkung: von der Sache, ihrer Bedeutung und Dringlichkeit her ist dieses email eigentlich an die Adresse des Bundesrates und unseres Verhandlungsleiters gerichtet - und mag diesen auch via Ihre Guten Dienste zur Kenntnis gebracht werden. Es wäre aber sachdienlich gewesen wenn - dem erfolgreichen Beispiel vorausgegangener Persönlichkeiten wie Franz Schnyder, Edouard Brunnerund Franz Blankart folgend - sie nicht nur die ihnen dazu systematisch zugeschickten Notizen persönlich abrufen, sondern auch für gegenseitig bereichernde und zielführende feedbacks, Gespräche oder gar Koordinationen Hand bieten würden. Aber das mag sich ja noch ändern.
1. Ich verwies Sie schon mehrmals auf den - wie Sie, fälschlicherweise, meinten nur von mir gesehenen und vertretenen - engsten Zusammenhang zwischen der anstehenden weiteren Morgengabe an die IRS-Peiniger in Form der Gruppenanfragen-Konzession einerseits, und anderseits der unseligen, ja verheerenden, von BR Villiger - "mit dem Messer am Hals", wie er sich zu seiner Entschuldigung gegenüber inquisitiven Parlamentariern ausgedrückt haben soll - m E. rechtswidrig erteilten Ausnahmeregelung zu Art.271 StGB vom 7.Nov 2000 (siehe dazu auch den bisher immer noch nicht beantworteten Brief von NR Stamm an die SBVg vom 13.Dez 2000). Ich beharre deshalb auf der schnellsmöglichen Veröffentlichung der BR-Antwort zum Postulat 2 des UBS-Berichts (S.3422; 10.3390/10.3629) der GPK beider Räte. Denn damit sollte für alle interessierten Kreise unmissverständlich klarer werden, was da seit dem Jahr 2000 von der IRS für ein Monster hochgezogen worden ist. Dies im Verbund mit weltweit rund 7000 Bankiers. Sei es aus Blauäugigkeit, Kurzsicht, Macht- & Geldgier und/oder Rücksichtslosigkeit, jedenfalls aber hinter dem Rücken des verfassungsmässigen Gesetzgebers - sowohl hierzulande als auch der USA. Auf dieser hierzulande weitestgehend übersehenen oder verdrängten Fakten- und Erkenntnis-Grundlage scheint die baldige Rückkehr zu rechtmässigen und normalen Verhältnissen beidseits des Atlantiks möglich und tunlich. Mehr noch, sie anerbietet sich auch zur unmittelbaren und unverzüglichen Neutralisierung der unerträglichen IRS-Zumutungen, ja zur Fernhaltung dieser anmassenden Peiniger vom Verhandlungstisch, indem diesen notorisch rücksichtslosen und gemeinschädigenden flat earth fellows auch seitens tiefgängigerer amerikanischer Gesetzgeber nachhaltig bedeutet wird, wo der Bartli den Most zu holen hat.
2. "Wir können ein Abkommen erst anwenden, wenn es in Kraft ist, und zwar beidseitig." Diese Aussage der Bundespräsidentin im Nationalrat vom vergangenen Mittwoch entspricht unbestrittenem Völkerrecht. Für den Finanzplatz Schweiz, für die Rückgewinnung, ja Stärkung unseres Ansehens und Vertrauens in der Welt, und für die belasteten Beziehungen mit unserer Schwester-Republik könnte sie sich sogar als salvatorisch erweisen. Denn, wie in meinen Untersuchungen über die Kundendatenlieferung im Lichte der EMRK nachgewiesen:
3. Wie in meinen Kurzkommentaren im Wall Street Journal (U.S.: Swiss Bank is 'Fugitive' in Tax Case, 10.2.12) und dem Times Magazine (A sad development in urgent need of reconsideration, 7.2.12) aufgezeigt, leisteten sich die erfolgstrunkenen IRS-Verantwortlichen etwas allzu selbstsicher die Unverfrorenheit, Schweizer Banken, mit denen sie Qualified Intermediary-Abkommen abgeschlossen haben, der Verletzung amerikanischen Rechts zu bezichtigen. Dies obwohl ihnen bewusst sein musste, dass diese Banken sich wesentlich strikte an ihre QI-Verpflichtungen zur Beratung von aktuellen und prospektiven Kunden in den USA und sonstwo über die Einhaltung eben dieser Spezialnormen hielten (siehe detaillierte Analyse in "Suppose: I'm a kingpin with $100 mio to wash", §5, Kurzform: mein Brief an Frau Calmy-Rey vom 14.2.12). Und die IRS scheint sich darüber hinaus den Luxus geleistet zu haben, den fall-führenden New Yorker Staatsanwalt darüber überhaupt nicht informiert zu haben (die Konspirations-Klageschrift gegen Wegelin und drei Mitarbeiter enthält keinerlei Hinweis auf das QI-System oder die enstprechenden QI-Abkommen). Zusammen mit der fehlerhaften Zustellung der Klageschrift ergibt das Gelegenheiten zu entsprechend entlastenden Gesprächen seitens problembewusster und kompetenter Schweizer Unterhändler mit dem Staatsanwalt, dem ich - via einen Freund im Büro des District Attorney of New York - bereits den Floh ins Ohr setzen liess.4. Mein Brief an IRS-Kommissar Shulman vom 2.1.12 blieb bisher unbeantwortet, obwohl Mitarbeiter von ihm den Eingang umgehend bestätigt hatten. Sein Inhalt spricht für sich selbst, und die darin wiedergegebenen Einblicke in das offenkundig verfassungswidrige QI-System, sowie die bisher kaum öffentlich diskutierten Fragen zu dieser weltweiten und weltgrössten Geldwaschmaschine (siehe insbesondere: www.solami.com/kingpin.htm) scheinen geeignet die Verhandlungsposition der IRS auch und besonders gegenüber der Schweiz entscheidend zu schwächen - falls sie z.B. auch offiziell von der Schweiz mit Nachdruck gestellt würden. Diese Fragen sind seither ebenfalls von verschiedenen Seiten - auch von Kongressmitgliedern - als Druck- und Gegendruckinstrument eingesetzt worden. Sie dürften mit der Zeit ihre nachhaltige Wirkung nicht verfehlen, nachdem schon Barrons einen Leitartikel dazu veröffentlicht hat (Tom Donlan, Pyrrhic Victory: IRS turns foreign banks into its tax agents, 12/4/00) und das noch bedenklichere und anmassendere IRS-Projekt FATCA damit ebenfalls im Visier steht und nicht weniger gefährdet scheint.
5. US-Senator Rand Paul blockiert im US-Senat weiterhin die Ratifizierung des DBA-Zusatzes von 2009. Diese nachhaltige und ausbaufähige Opposition ist nicht etwa gegen die Schweiz, sondern gegen die übermächtig gewordene US-Steuerbehörde IRS gerichtet. Sein persönlicher Referent, John Gray, wird anfangs April zu einschlägigen Gesprächen mit interessierten Parlamentariern, Bankiers und Journalisten in die Schweiz kommen. Der Senator und seine Mitstreiter - unsere wahren US-Freunde, wie die ehem. US-Botschafterin in Bern Faith Wittlesey ("Spielen Sie 'American hardball'", BAZ, Bund, TA, 1.2.12; "Hardball or Softball? Diamantball!") - sind damit unsere objektiven Alliierten im Kampf gegen die unablässigen IRS-Zumutungen und Begehrlichkeiten. Mit weiteren jede Reziprozität vermissen lassenden Morgengaben, neuestens also der einseitigen Amtshilfe per namenloser Gruppenanfragen, erreichen wir voraussichtlich nur das Gegenteil, nämlich Respektlosigkeit seitens unserer IRS-Peiniger. Jedenfalls nicht den erhofften Befreiungsschlag, nämlich eine Globallösung unseres Bankenkonflikts mit den USA. Wir würden damit vielmehr die in unserem Interesse liegenden Bemühungen unserer wahren amerikanischen Freunde und Verbündeten massiv untergraben - und damit ein weiteres vermeidbares Eigentor schiessen.
6. Der von NR Stamm vertretene Kompromiss-Antrag zur Aufnahme einer zwingenden Reziprozitäts-Bestimmung im Bundesbeschluss wird - soweit ich das beurteilen kann - von Seiten der IRS wie der Teufel das Weihwasser befürchtet - ohnehin unverlässliche mündliche Beschwichtungen hin oder her. Dies weil m.E. auch nach deren Kalkül keinerlei Chancen besteht, im Senat eine Zustimmung zu erlangen für eine so fundamentale, weltweit präjudizielle und den US-Interessen keineswegs entsprechende Abweichung von den bisherigen DBA-Amtshilfenormen. Es ist deshalb gegebenenfalls zwarl mit punktuellen Ausbrüchen von schlechtem Humor seitens der sich in ihrem Spielplan gestörten IRS-Verantwortlichen zu rechnen. Diese und ähnliche Reaktionen dürfen aber umso weniger Anlass zu weiteren Kniebeugen und Konzessionen sein, als sie bei entsprechender tiefgängiger, zielsicherer und dezidierter Haltung, in Verbindung mit unseren objektiven Alliierten im Kongress, Aussenministerium und Weissen Haus sehr schnell, nachhaltig und zum beidseitigen Vorteil entschärft und unschädlich gemacht werden dürften.
7. Zusammenfassend:
1. Ich plädiere für eine tiefgängigere, weitsichtigere und eigenständigere Haltung im Sinne der Empfehlungen der ehem. US-Botschafterin Faith Wittlesey und von Senator Rand Paul, sowie gestützt auf die bestehende Rechtslage.
2. In Harmony mit dem bewährten Milizsystem sollten die wenigen tiefgängigen Sachverständigen aus dem Parlament, der Privatindustrie und der Verwaltung schnellstmöglich und zuhanden des Bundesrates sich zur Ausarbeitung der strategischen und taktischen Optionen zusammenfinden.
3. Die umgehende und umfassende Beantwortung der Fragen an IRS-Kommissar Shulman vom 2.1.12 sollte nicht dem Wohlwollen der IRS überlassen, sondern auch unsererseits dezidiert anbegehrt werden.
4. Die sofortige oder graduelle Aufhebung der Ausnahmebewilligung zu 271 StGB ist eine scharfe Anti-QI- und Anti-FATCA-Waffe; sie ist zügig aber sorgfältig und umsichtig vorzubereiten und als Verhandlungsinstrument zu integrieren. Als - bittersüsses - Zückerchen ist der IRS allenfalls die Schweizer Mitarbeit anzubieten bei der multilateralen Entwicklung eines globalen Schwarzgeld-Rückführungssystems à la QI, z.B. im Rahmen der IMF, so wie es anlässlich des Cambridge International Symposium on Economic Crime schon 2008, 2010 und 2011 diskutiert worden ist.
5. Ob überwiesen oder nicht, die zentralen Punkte der Motion 10.4069 – Pro-aktiver Finanzplatz-Schutz (Stop aller weiteren Bankdatenlieferungen ausserhalb der strikten Grenzen des DBA USA 96, proaktiver Schutz der verratenen Bankkunden, etc.) sind unverzüglich und unter Androhung der entsprechenden Strafartikel (267, 271, etc.) umzusetzen.
6. Zustimmung des Bundesrates zum Kompromiss-Antrag Stamm ist geboten: sie würde unser Recht und unsere Interessen in nichts gefährden, sondern im Gegenteil unsere Verhandlungsposition wesentlich stärken, uns Respekt verschaffen, unserer nationalen Würde und Souveränität förderlich sein, und den fundamentalen Grundsätzen des Völkerrechts voll entsprechen. Und sie würde die erfolgreiche Abwehr- und Gegenwehrhaltung, welche u.a. mit dem Fall Marc Rich vorgezeichnet und mit dem Fall Roman Polanski verdienstvollerweise fortgeführt worden ist, nachhaltig, zukunftsträchtig und zielführend fortsetzen.
7. Gegebenenfalls wäre damit auch der Weg für die Einsetzung eines Schiedsgerichts geöffnet, wobei der Geist und der Text der in Kraft stehenden bilateralen Verträge die ausschliessliche Basis und Leitplanken für eine solche angemessene und beidseitig befriedigende Konfliktlösung zwischen unseren altehrwürdigen Schwester-Republiken hergeben möchten.
Mit freundlichen Grüssen
Anton Keller
Blick.ch 4.März 2012
re: Laut denken verboten
Anton Keller (4.März 2012 18:18 / 21:20) Man kann es auch anders sehen
Und sich auch erinnern, woher man kommt, welches Erbe man angetreten hat und weitergeben soll, und ob unsere Zukunft von ungewählten und sich vorzüglich selbst-zudienenden IRS-, OECD, FATF- und EU-Bürokraten fremdbestimmt werden soll.
"Wir können ein Abkommen erst anwenden, wenn es in Kraft ist, und zwar beidseitig." Diese Aussage der Bundespräsidentin im Nationalrat vom vergangenen Mittwoch entspricht unbestrittenem Völkerrecht. Für den Finanzplatz Schweiz, für die Rückgewinnung, ja Stärkung unseres Ansehens und Vertrauens in der Welt, und für die belasteten Beziehungen mit unserer Schwester-Republik könnte sie sich sogar als salvatorisch erweisen. Denn mit den USA ist allzu viel einseitig und schief gelaufen, wie in einer Untersuchung über die Kundendatenlieferung im Lichte der EMRK nachgewiesen (www.solami.com/Strasbourg.htm ¦ .../frohofer.htm).
Anton Keller (4.März 2012 18:29) Die unter Druck der US-Steuerbehörde IRS
notfallmässig ausgehandelte UBS-Verständigungs-Vereinbarung vom 19.August 2009 AS 2009 5669 steht wesentlich ausserhalb des in Kraft stehenden DBA USA 96 SR 0.672.933.61. Veranlasst durch einen verdienstvollen Grundsatzentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 21.Januar 2010 A 7789/2009, wurde dieser UBS-Ukase "nachgebessert" und unsererseits gar zum Staatsvertrag hochgehievt. Obwohl klar Ordre public-, DBA- und Interessen-widrig, sah sich unser Parlament gedrängt und genötigt, dieses Machwerk am 17.Juni 2010 zu genehmigen SR 0.672.933.612. Amerikanischerseits wurde dieser Ukase hingegen nie dem Senat zugemutet: Er wurde auch nicht vom US-Präsidenten unterschrieben und so zum executive agreement hochstilisiert (www.solami.com/iconoc.htm#query). Ergebnis: er trat US-seitig nie in Kraft und vermag nach US-Recht keinerlei über den strikten Rahmen des DBA USA 96 hinausgehende Rechtskraft zu entfalten. Auch in der daraufhin erfolgten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.Juli 2010 BVGE 2010/40 wurde dieses "Detail" übersehen. Ergo: insbesondere die rund 4450 UBS-Kundendatenlieferungen an die IRS erfolgten unrechtmässigund können vor amerikanischen Gerichten entsprechend gerügt werden. Dahingehend ist schweizerischerseits eine offizielle Erklärung zu bewirken, mit welcher die Unrechtmässigkeit dieser Datenlieferung gerichtswirksam geltend gemacht werden kann (dies kann allenfalls auch via ein Verfahren zum erwähnten Strafartikel 267 wegen "fahrlässigem diplomatischem Landesverrat" bewerkstelligt werden).
siehe Kommentare in BAZ, TA & Bund
Frei bleibt nur, wer seine Freiheit gebraucht
In der gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen der Schweiz und den USA
ist die Balance von Recht und Gegenrecht unausgewogen.
Die Schweiz sollte konsequenter auf strikte Reziprozität in den Vertragsbeziehungen pochen.
Von Elisabeth Kopp, Zumikon
Die im Titel zitierte von Adolf Muschg inspirierte Verfassungspräambel zeigt uns den Weg, wie eine über Jahrhunderte gewachsene freundschaftliche Beziehung zwischen Schwester-Republiken allen Unkenrufen und Wehklagen zum Trotz auf belastbaren und gegenseitig hilfreichen Geleisen fortgeführt – oder aber gefährdet – werden kann.
Der Ausdruck «Schwester-Republiken» entstand nicht von ungefähr. In einem Bändchen mit dem Titel «The Sister Republics» zeichnete vor zwanzig Jahren James H. Hutson nach, wie Schweizer Rechtsgelehrte für die Gestaltung der Verfassung der USA von 1787 beigezogen wurden und anderseits die US-Verfassung für unsere Verfassung von 1848 als Vorbild diente. Hätte es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung gehandelt, hätte man wohl von einem Kampf zwischen David und Goliath gesprochen. So war es die gute und sinnvolle Zusammenarbeit zweier in Entstehung begriffener souveräner Staatengebilde, wenn auch von unterschiedlicher Grösse und Geschichte. Vergleicht man die beiden Verfassungen, so sind Ähnlichkeiten nach wie vor unverkennbar.
Zwischenstaatliche Beziehungen mit den USA auf Basis des Gegenrechts
Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf sagt zu Recht, dass der gegenwärtige Konflikt mit den USA sich nur auf Staatsebene lösen lasse und die Banken ihn "nicht für sich lösen (können), ohne sich im landesinternen Recht strafbar zu machen.“