Illegale Überflüge
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Dänemark, Österreich, Schweden, Schweiz,
European Parliament Report On CIA Rendition Flights & Secret Prisons (app. #7, #8)
 

Dänemark
24 novembre 2005
"... Pour sa part, le gouvernement danois a indiqué le 22 novembre avoir demandé aux États-Unis des informations sur les nombreux survols de son territoire par des avions affrétés par la CIA.
"Nous avons de nouveau attiré l'attention sur la Convention de Chicago que les États-Unis connaissent bien, et demandé naturellement s'ils peuvent nous apporter des éclaircissements sur ces transports présumés de prisonniers", a déclaré à la presse le ministre des Affaires étrangères Per Stig Moeller, à l'issue d'une réunion avec la Commission de politique étrangère du parlement.
Selon le député Frank Aaen de La Liste de l'Unité, à l'origine des révélations sur ces survols par la CIA, "plus de 25 survols illégaux du royaume danois (y compris le Groenland) ont été enregistrés depuis les attentats de 2001 aux États-Unis". "Ces survols sont tous illégaux car en violation de la Convention de Chicago qui autorise uniquement les survols civils, et non étatiques comme ceux de la CIA qui doivent être soumis à une autorisation préalable", avait expliqué le 21 novembre M. Aaen." AFP/VNA/CVN
(I( (24/11/05)
 

10 Avril 2006
Le Danemark refuse aux avions de la CIA l'accès à son espace aérien

Copenhague -Le gouvernement danois a exprimé son refus que la CIA pénètre son espace aérien pour d'éventuels transports de prisonniers, dans le cadre d'une enquête du Conseil de l'Europe sur ce sujet, rapporte dimanche l'agence Ritzau.

Le chef de la diplomatie danoise, Per Stig Moeller, a clairement souligné dans une réponse écrite au Secrétaire général du Conseil de l'Europe, Terry Davis, que des survols de la CIA seraient illégaux et qu'un appareil pourrait le cas échéant recevoir l'ordre d'atterrir. "Si l'ordre n'est pas respecté, les autorités peuvent, à l'aide de moyens appropriés, empêcher l'avion de se livrer à d'autres opérations", écrit-t-il dans un document de 17 pages.

En mars dernier, M. Davis a demandé des éclaircissements à 37 pays dans le cadre de l'enquête sur les allégations de détentions et de transferts aériens secrets en Europe. Il avait estimé que les réponses de certains pays ne pouvaient "pas être qualifiées de complètes ou satisfaisantes". Les pays concernés - dont l'Italie, la Fédération de Russie, la France, la Pologne, le Royaume-Uni et la Turquie - devaient répondre à la "lettre de suivi" du Conseil de l'Europe avant le 7 avril

Commentaires articles
Posté par Martin Trudel le 10/04/2006 20:26:
Je l'aie dit et le dirais, j'ai vu ici dans la région de Québec au Canada, le 10 septembre 2001, les deux prétendus pilotes qui le lendemain foncèrent sur les tours de New York. Ils étaient à ce moment avec le directeur de la CIA d'alors. Les autorités Canadiennes ne sont pas intéressé par la chose..
 

Österreich

18. Oktober 2002, 15:03-15:10 Uhr
Draken fangen "Stealth Fighter" östlich von Innsbruck ab!
Alles fängt an wie immer. Ein Flugplan wird eingereicht und um Überflugsgenehmigung für eine Maschine der Type DC10 kommend von US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem (D) angesucht. Die Genehmigung wird erteilt.
Allerdings gibt der Flugplan einige Rätsel auf. Das Kennzeichen der DC10 weißt auf ein Luftbetankungsflugzeug hin - und dieses hätte dann eigentlich die Typbezeichnung "KC10". Und obwohl nur ein Luftfahrzeug zum Überflug angemeldet wird, finden sich mehrere Registrierungen.
Darüber hinaus war die Fluganmeldung zweimal kurzfristig geändert, deshalb wird entscheiden "das Flugobjekt" durch Einsatz der Draken-Abfangjäger optisch zu identifizieren.
Kurz vor 15:00 ist es soweit. Die fragliche Maschine wird vom Goldhaube-Radarsystem im Raum Kaiserslautern erfasst. Der Startbefehl für die Abfangjäger geht raus - schon in 15 Minuten wird die Maschine über Tirol sein.
Drei Minuten nach 15:00 fliegt die Amerikanische Maschine in den österreichischen Luftraum ein - und verlässt den vorgesehenen Flugpfad. Offenbar hat man mitbekommen, dass Österreichische Abfangjäger unterwegs sind - eine Begegnung die man offenbar vermeiden möchte. Spätestens jetzt ist auch der Österreichischen Luftraumüberwachung klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu geht.
Das Ausweichmanöver der Amerikaner zwingt die beiden Draken zu einer Kursänderung. Die zu überprüfende Maschine kann aber nicht entkommen - die Draken sind erheblich wendiger und können viel schneller fliegen als das abzufangende Flugzeug. Und dieses ist zudem noch gehandicapt. Was die Österreicher zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen - die Maschine fliegt im Verband mit noch zwei kleineren Flugzeugen.
Um 15:06 sind die Draken auf Gegenkurs am Kontakt und identifizieren neben dem KC10 Tanker noch zwei F-117A "Nighthawk" - für die weder um Überflugsgenehmigung angesucht worden war, noch genehmigt worden wäre.
Die beiden Abfangjäger wenden, setzen sich hinter und unter den Verband und dokumentieren die Luftraumverletzung per Fotoapparat.
Ein Foto mit dessen Hilfe diplomatisch Protest bei den Amerikanern eingelegt wird. Lesen Sie dazu auch die Presseaussendung der US.Botschaft Wien.
Und noch einmal werden die Fotos benötigt. Auf Antrag des grünen Abgeordneten Dr. Peter Pilz findet am Abend des 24. Oktober 2002 eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates statt. Der Grünabgeordnete wirft der Regierung vor illegale Überflüge zu genehmigen. Mit den Fotos ist die Regierung in der Lage zu belegen, dass sie solche Luftraumverletzung dokumentiert und dagegen protestiert und somit ihren Pflichten gemäß Neutralität und Verfassung nachkommt.
 

27.Dezember 2002
Illegale Überflüge von USA-Flugzeugen Richtung Irak

Der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz, hat in der Presse harte Vorwürfe gegen die USA erhoben: Teilweise überflögen amerikanische Flugzeuge 'völlig illegal österreichischen Luftraum'. Deshalb fordert er ein totales US-Überflugverbot.
Das Verteidigungsministerium bestätigt, dass seit dem 16. Dezember rund um die Uhr 181 genehmigte US-Flüge Richtung Irak stattgefunden hätten. Sie geben aber auch zu, dass sie von unangemeldeten Flügen wüssten.
Die ungenehmigten Flüge nennt Pilz einen Bruch des Völkerrechtes und greift auch seine Regierung an, denn er verlangt, das auch sie 'die Gesetze über die Neutralität und die Durchfuhr von Kriegsmaterial' beachtet und entsprechend reagiert.
  Quelle:  derstandard.at

derstandard.at    30. November 2006, 16:17
Außenministerium dementiert "absurde" Medienberichte

Gipfel EU-USA im Mai sollte nicht der Aufweichung von Menschenrechts-Standards dienen
Wien - "Diese Unterstellung ist absurd. Sie widerspricht diametral der von Österreich als EU-Vorsitz auf allen Ebenen vertretenen Haltung." Dermaßen empört reagierte am Donnerstag das Außenministerium auf Artikel in mehreren heimischen Tageszeitungen, die unter Verweis auf einen Brüsseler EU-Informationsdienst berichteten, der österreichische EU-Vorsitz habe sich im Frühjahr 2006 bemüht, Differenzen zwischen der EU und den USA in Bezug auf die umstrittenen CIA-Überflüge aus dem Weg zu räumen - und zwar durch ein Abkommen, dass geheime Auslieferungen von Terrorverdächtigen unter Aufweichung internationaler Rechtsvorschriften ermöglicht hätte.

Ein Treffen zu diesem Zweck hat laut dem Online-Dienst "euobserver" am 3. Mai zwischen dem österreichischen EU-Vorsitz und dem höchsten Rechtsberater von US-Außenministerin Condoleezza Rice, John Bellinger, in Wien stattgefunden. Die Online-Plattform beruft sich auf ein ihr vorliegendes, geheimes Sitzungsprotokoll, aus dem hervorgehe, das ein Vertreter der österreichischen Bundesregierung vorgeschlagen hat, man solle sich auf ein Rahmenabkommen gemeinsamer Standards bei Überstellungen von Terrorverdächtigen einigen, die so weit wie möglich den entsprechenden internationalen Bestimmungen für Auslieferungen entsprechen würden - aber eben nur so weit wie möglich.

Konsequent vertretene Haltung
"Die von Bundesministerin Plassnik als Ratsvorsitzende bei jeder Gelegenheit konsequent vertretene Haltung war, dass niemand im rechtsfreien Raum stehen darf", dementiert das Außenministerium nun scharf diese Lesart. Das Treffen selbst wird nicht bestritten: "Die mediale Unterstellung findet ihren Ausgang offenbar in missverständlichen Elementen einer nicht offiziellen Mitschrift von Expertengesprächen zwischen der EU-Troika und dem US-Rechtsberater John Bellinger am 3. Mai des Jahres in Brüssel."

Der österreichische EU-Vorsitz, so die Aussendung des Außenamtes, habe die Zielsetzung gehabt, auf die USA "dahingehend einzuwirken, dass die Bekämpfung des internationalen Terrorismus nur unter strikter Einhaltung aller internationalen Menschenrechts- und humanitätsrechtlichen Standards erfolgen darf und letztlich nur dann auch nachhaltig erfolgreich sein kann." Daher habe Österreich einen Dialog der Völkerrechtsexperten von EU und USA initiiert. "Gegenstand dieses Rechtsdialogs war unter anderem auch die Frage der Überstellungen (sog. "renditions")", heißt es in der Aussendung.

Jedoch: "Die EU vertrat und vertritt konsequent die Haltung, dass die anwendbaren völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Standards jedenfalls zu respektieren und illegale Überstellungen nicht akzeptabel sind. Die Anwendung dieser rechtlichen Standards - und in keiner Weise deren allfällige Umgehung - bildet auch das Thema dieses unter finnischem EU-Vorsitz fortgeführten Dialogs, der von allen EU-Partnern begrüßt wird." (APA)
 

NationalratPeter Pilz    29. NOVEMBER 2006

CIA? Was ist das? Chinesische Industrieanlagen? Christlich-sozialer Initiativantrag? Charmante Inselbewohner im Ausnahmezustand? Cein Interesse an Aufklärung?

Das europäische Parlament hat festgestellt, dass Österreich noch weit weniger als andere Staaten zur Aufklärung der CIA-Verbrechen in Europa unternimmt. Das stimmt und ist noch immer untertrieben.

Ich habe die CIA-Affäre in den Ausschüssen des Nationalrats, im geheimen Unterausschuss des Innenausschusses und im Nationalen Sicherheitsrat zur Sprache gebracht. Nach wie vor vertuschen Kanzler, Innenministerin und Verkehrsminister, dass

1. zwei Personen, die in Österreich wohnhaft waren, von der CIA verschleppt worden sind;
2. weit mehr als hundert vermutete illegale Überflüge der CIA bis heute nicht untersucht worden sind;
3. die CIA-Täter von Mailand in Wien in guter Gesellschaft der österreichischen Verfassungsschützer tätig waren.

Schüssel, Gorbach und Prokop vertreten die Interessen der CIA gegen die Interessen der Republik Österreich. Das ist ein Faktum und eine politische Schande.

So, und jetzt wird es spannend. Johannes Voggenhuber ist in Brüssel fündig geworden. Am 6. Mai hat sie die EU-Troika unter Führung v on Justizministerin Gastinger in Wien mit John Bellinger, dem Rechtsberater des State Depatments der USA, getroffen. Gastinger und Bellinger hatten nur ein Thema: die illegalen CIA-Aktionen in Europe. „The presidency agreed, that a problem of stereotyping had developed; the best way for the USA to defend itself was not by replying to individual cases but by stressing the comittment to traditional US values.” Die österreichische Justizministerin riet also als Ratspräsidentin den USA, Fragen nach einzelnen Entführungsfällen nicht zu beantworten und an Stelle dessen die Frager mit Phrasen abzuspeisen.

Dann machte Gastinger einen Vorschlag: „PRES suggested that a possible message would be that EU and US had opened a dialogue on developing a framework for renditions.” Das war es. Österreich schlug ein Abkommen für die „Überstellungen“, wie die USA ihre Entführungen und Verschleppungen nennen, vor. Ein Entführungsabkommen – das war die Idee von Frau Gastinger. „Bellinger said the US would need to reflect on this idea.“ Der amerikanische Abgesandte war selbst überrascht, wie leicht es ihm die österreichische Präsidentschaft machte.

Erst der finnische Vertreter machte klar, dass der Europarat bereits Ähnliches abgelehnt hatte. Die österreichisch-amerikanische CIA-Achse scheiterte an Finnland und am Vertreter der EU-Kommission.

Wolfgang Schüssel muss das alles gewusst haben. Kaum eine Regierung hat so offen die Menschenrechtsverletzungen durch die USA gefördert. Der österreichische Luftraum stand den CIA weit offen. Und genau dafür brauchen wir ja Eurofighter: damit die nächsten illegalen Geiselflüge sicher über Österreich geleitet werden.
 
 

Schweden
Amnesty International     juin 2006

Les vols secrets de la CIA

Cet avion photographié à Genève a servi à transférer des personnes contre leur gré et en violation du droit international. © Jean-Luc Altherr

La CIA kidnappe des personnes «suspectées de terrorisme» et les transporte par le biais de «restitutions» extraordinaires dans des Etats comme l’Egypte et la Syrie, où elles sont torturées et maltraitées. Un rapport d’Amnesty International prouve que les services secrets européens ont aussi collaboré à ces pratiques.
Le soir du 18 décembre 2001, un avion de type Gulfstream V immatriculé N379P a décollé de l’aéroport Bromma à Stockholm et pris la direction du Caire. A bord se trouvaient les deux requérants d’asile égyptiens Ahmed Agiza et Mohammed Al-Zery. La police suédoise les avait remis à des agent·e·s de la CIA en toute illégalité. Les prisonniers ont reçu une piqûre anesthésiante, ont été habillés de combinaisons orange, une cagoule sur la tête et pieds et mains menottés. Un policier a décrit plus tard l’action de la CIA comme extrêmement professionnelle : «Il était évident qu’ils ne faisaient pas ces gestes pour la première fois.» En Egypte, les deux requérants ont été brutalement torturés, avec des décharges électriques et des coups, pendant des mois.

Ces faits et bien d'autres sont présentés par Amnesty International dans son rapport publié en juin 2006 (Partners in Crime: Europe's role in US renditions, AI Index: EUR 01/008/2006), qui prouve que les services secrets européens ont collaboré avec les Etats-Unis dans le cadre de «restitutions» extraordinaires.

Ahmed Agiza et Mohammed Al-Zery sont les victimes de ce qu’on appelle les «renditions», les «restitutions» extraordinaires. Amnesty International estime que, depuis le 11 septembre 2001, plusieurs centaines de personnes ont été transportées illégalement dans le cadre de la «guerre contre le terrorisme». Dans un rapport publié en avril 2006 (Etats-Unis: Hors de portée des radars: vols secrets, torture et «disparition»; Index AI: AMR 51/051/2006), l’organisation décrit en détail ce programme mis en place par la CIA.

Un système ingénieux
Les services secrets américains ont développé un système ingénieux pour transférer incognito des détenu·e·s d’une prison à une autre ou dans des Etats tiers. Ils ont fondé des sociétés écran, pour camoufler les «restitutions» extraordinaires. Les vols du Gulfstream V N379P ont été exécutés par l’entreprise Premier Executive Transport, qui n’existe que sur le papier. Amnesty International a recensé et analysé plus de mille vols dans l’espace aérien européen entre 2001 et 2005, avec des avions qui n’ont apparemment été utilisés que par la CIA.
Ces vols ont souvent conduit vers des pays qui sont connus pour leurs méthodes de torture, comme la Syrie, l’Egypte ou la Jordanie. En 2005, le Premier Ministre égyptien a admis que les Etats-Unis avaient transféré septante «suspects de terrorisme» dans son pays. En février 2003, la CIA avait enlevé l’Egyptien Abou Omar à Milan et l’avait transféré en Egypte via l’Allemagne.

Atterrissages en Suisse
La Suisse a aussi été touchée par les vols illégaux de la CIA, tant par des survols que par des atterrissages à Genève et Zurich. Le Gulfstream V N379P, aussi immatriculé N8068V, a atterri deux fois à Genève. On ignore qui était à bord de cet avion surnommé le «Guantánamo Express» (il a décollé et atterri 114 fois dans l’île cubaine) lors de ses escales en Suisse. L’avion qui a servi à transporter Abou Omar, le Gulfstream IV N85VM, a lui aussi atterri à Genève et Zurich. Là encore, on ne connaît ni sa destination, ni ses passagers.
Dans un rapport publié il y a quelques jours, Amnesty International prouve que les Etats européens étaient bien plus impliqués dans les «restitutions» qu’ils ne l’ont admis : Ahmed Agiza et Mohammed Al-Zery ont par exemple été transférés avec l’aide des services secrets suédois. Le gouvernement suédois a demandé – et obtenu – une garantie que les deux Egyptiens ne seraient pas torturés. Et bien que l’ambassadeur suédois en Egypte ait été informé par les détenus des tortures subies, le gouvernement suédois a prétendu, tant devant le Comité contre la torture de l’ONU que devant le Parlement suédois, que ces hommes ne s’étaient pas plaints de tortures.
Il n’existe aujourd’hui plus de trace de nombreuses personnes «restituées». L’histoire d’Ahmed Agiza et de Mohammed Al-Zery, elle, est connue. Le premier a été condamné lors d’un procès express par un tribunal militaire égyptien à quinze ans de prison. Le second a été relâché en novembre 2003, sans aucune charge retenue contre lui.
 

Schweiz
Im Zangengriff der Achsenmächte
"... Die Schweiz sah sich genötigt, zahlreiche Verletzungen der Neutralität hinzunehmen. Sie musste illegale Überflüge des Schweizer Territoriums dulden und irrtümliche Bombardierungen wie bei Renens 1940 und in Schaffhausen 1944 in Kauf nehmen. Diese Unglücksfälle forderten einige Dutzend Todesopfer, doch hatten diese Zwischenfälle politisch keine Bedeutung."

16 décembre 2005
La Suisse enquête sur les vols de la CIA
"L’aller retour d’un avion américain entre la base de Ramstein en Allemagne et l’Italie - avec survol de la Suisse - est à l’origine de la procédure. Le Ministère public de la Confédération (MPC) a ouvert une enquête sur le transit en Suisse d’avions présumés de la CIA transportant des détenus. Il estime qu’il existe un soupçon d’actes illégaux d’un Etat étranger sur le territoire suisse. ..."

Le Temps    6 avril 2006
CIA: l'étau se resserre autour de plusieurs pays, dont la Suisse

Ron Hochuli, Berne
VOLS SUSPECTS. Comme celle du Parlement européen, l'enquête du Ministère public de la Confédération avance. Dick Marty, lui, ne décolère pas face aux Affaires étrangères, qui restent sur la défensive.

 «La vérité sortira par bribes éparses, à travers la société civile - ONG, témoins, journalistes» -, répète Dick Marty depuis qu'il a endossé le rôle de rapporteur au Conseil de l'Europe dans le cadre d'une enquête sur les activités de la CIA. Saluant le rapport publié par Amnesty International (LT du 05.04.2006), le procureur tessinois ne décolère pas face aux gouvernements qui «préfèrent dire qu'il n'existe pas de preuves plutôt que de les chercher». Et si la machine s'emballait?

L'enquête du Parlement européen semble prendre des tournures plus concrètes. Et, à Berne, certains commencent à se faire du souci quant aux conclusions que pourrait apporter le Ministère public de la Confédération (MPC) sur le cas d'Abou Omar, qui aurait survolé le territoire helvétique à bord d'un avion de la CIA en 2003.

Le DFAE ne bouge pas
Selon des sources bien informées, le MPC ne devrait pas publier de résultats «dans les prochaines semaines». Toutefois, ses investigations avancent «à grands pas». Disposerait-il d'ores et déjà des preuves que l'imam égyptien réfugié en Italie a survolé le territoire helvétique à bord d'un avion militaire américain après avoir été enlevé le 17 février 2003 à Milan par des agents de la CIA (lire encadré)? Pour seul commentaire, Hansjürg Mark Wiedmer, porte-parole du MPC, affirme que «l'enquête se poursuit, non seulement sur le cas Omar, mais dans toutes les directions ayant un lien avec ce dossier».

Les vols suspects - six au total, selon Amnesty - qui auraient atterri à Genève et à Zurich seraient moins dans la ligne de mire que des survols. Car, tel que le décrit un connaisseur du dossier, «les Américains ont suffisamment de bases à l'étranger pour ne pas utiliser d'aéroports civils en Suisse pour des transits».

Aux Affaires étrangères, on suit la situation de très près, sans toutefois bouger. «Les relations entre Etats reposent sur le principe de la confiance. Les Etats-Unis nous ont assuré n'avoir pas violé la souveraineté suisse, ni utilisé l'espace aérien helvétique pour des transports illégaux de prisonniers vers des centres de torture», rappelle Jean-Philippe Jeannerat, porte-parole du DFAE.

Dick Marty admet d'ailleurs ne pas avoir obtenu de réponses concrètes des différents gouvernements européens qu'il a interrogés par écrit au début de l'année. A son grand dam, le Conseil fédéral, «qui se fait berner par Washington», conserve une position attentiste. Néanmoins, si l'enquête du MPC devait déboucher sur des preuves ou du moins sur un réel faisceau d'indices concordants, la Suisse n'aurait d'autre choix que de prendre des mesures: la première d'entre elles consisterait sans aucun doute à restreindre l'autorisation de survol générale dont disposent les appareils gouvernementaux et militaires américains.

Si la pression monte en Suisse, l'étau se resserre autour de nombreux gouvernements européens, et pas seulement à l'Est. Dick Marty en est convaincu: plusieurs Etats ont «toléré, voire contribué» à mettre en place un système de transfert de personnes. Dans un entretien publié ce jeudi dans Le Soir, l'Italien Claudio Fava, rapporteur de la commission d'enquête du Parlement européen sur les activités de la CIA, abonde dans le même sens. «Après le 11 septembre, les Etats-Unis ont utilisé l'Europe comme si c'était leur rez-de-chaussée. Ils avaient la conviction qu'ils pouvaient y faire ce qu'ils voulaient...»

Complicité prouvée?
Le socialiste italien dit encore disposer de «preuves» de complicités. Il insinue que les services de renseignement italiens et suédois, notamment, avaient connaissance d'activités illégales sur leur territoire et auraient même joué les petites mains d'agents américains au cours de certaines «restitutions» de prisonniers. Des allégations qu'il serait probablement plus facile de vérifier si Silvio Berlusconi n'était pas reconduit à la tête du gouvernement italien en début de semaine prochaine.

Et la Suisse? Claudio Fava fait état de plusieurs centaines de vols de la CIA, dont bon nombre auraient circulé entre les bases américaines d'Aviano en Italie et de Rammstein en Allemagne. Logiquement, en survolant le territoire helvétique.
 

Le Matin    4 décembre 2006
«Un avion volait avec la radio débranchée. Les deux F/A-18 ont effectué une vérification visuelle»
Philippe Zahno, chef de la communication de l'armée suisse
Avion civil pris en chasse    Fabian Muhieddine

Une énorme déflagration a retenti vendredi après-midi. Elle a été entendue de Bulle (FR) à Crissier (VD). Il s'agissait ' de deux F/A-18 qui ont franchi le mur du son pour poursuivre un mystérieux avion de ligne dont la radio ne répondait pas.
«Ça m'a réveillé, j'ai d'abord pensé au tonnerre et ensuite à un attentat», raconte Gilles, un habitant de Bottens (VD). «J'ai cru à une énorme explosion, j'ai même ressenti les vibrations», s'exclame Claude qui promenait son chien en forêt près de Crissier (VD). «Je n'ai d'abord pas feit attention, confie Marion de Lausanne. Mais quand mon amie au téléphone qui habite à une dizaine de kilomètres, m'a dit qu'elle avait aussi entendu la déflagration, je me suis rendu compte de l'ampleur du bruit J'ai tout de suite allumé la radio pour savoir s'il Mail descendre aux abris.» De Bulle, dans le canton de Fribourg jusque dans le canton de Vaud, vendredi après-midi, vers 14 h 15, des milliers de Romands ont entendu la détonation. Certains racontent que les murs et les fenêtres ont même tremblé!

• Dix missions par an
Ce bruit assourdissant provient en fait de deux F/A-18 qui ont franchi le mur du son. Pourquoi une telle accélération au-dessus d'une zone habitée? «Skyguide, l'opérateur en charge de la surveillance de l'espace aérien suisse, a contacté les forces aériennes, explique Philippe Zahno, le chef de la communication de l'armée suisse. Un avion volait avec la radio débranchée. C'est la procédure: comme aucun contact radio n'était possible, les deux F/A-18 ont effectué une vérification visuelle. Une fois
arrivés à la hauteur de l'appareil, les deux pilotes ont demandé dans un langage de signes international à l'avion de rétablir sa radio. Il a obtempéré.» L'armée effectue une dizaine de missions de sécurité aérienne de ce genre par année.

• Au-dessus d'une zone habitée
Mais vu la frayeur causée par la déflagration au sein de la population romande, les deux F/A-18 ont-ils bien fait de franchir le mur du son? Cette mesure n'est-elle pas disproportionnée? Craignait-on un acte terroriste? «L'avion était suspect, il fallait y aller le plus rapidement possible, explique le militaire. Malheureusement, l'intervention s'est passée au-dessus d'une zone habitée. Et le bruit a été d'autant plus fortement ressenti que les deux F/A-18 ont dû prendre de l'altitude pour intercepter l'avion projetant ainsi le bruit vers la terre.» L'avion volait à 12 000 mètres du sol et les deux chasseurs à 11 000. Us revenaient du Valais.
«Je ne sais pas si c'était proportionné, ajoute Patrick Herr, porte-parole de Skyguide. Mais il s'agissait d'un avion de ligne qui ne faisait que survoler la Suisse, comme 3000 avions chaque jour. Et vu les dimensions de notre pays, le survoler, cela signifie un temps de 10 à 12 minutes. Si vous voulez l'intercepter, il faut se dépêcher...» Impossible hier de connaître la compagnie d'aviation, le type d'appareil et son plan de vol.
Voler sans radio doit représenter une grave infraction. «Rien d'exceptionnel même si cela n'arrive pas souvent», dé-clare Mireille Fleury porte-parole de l'Office fédéral de l'aviation civile (OFAC) désormais en charge du dossier. L'avion a d'ailleurs pu continuer son vol. UOFAC a tout de même ouvert une enquête pour déterminer les causes du silence radio. «En tout cas, toute l'opération a été menée sans la mise en danger de l'avion ou de personnes au sol», conclut la spécialiste. On imagine tout de même la frayeur des passagers cernés par deux avions de chasse de l'armée... •